CH489730A - Antriebsvorrichtung für eine schrittweise drehende Montageunterlage - Google Patents

Antriebsvorrichtung für eine schrittweise drehende Montageunterlage

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CH489730A
CH489730A CH385268A CH385268A CH489730A CH 489730 A CH489730 A CH 489730A CH 385268 A CH385268 A CH 385268A CH 385268 A CH385268 A CH 385268A CH 489730 A CH489730 A CH 489730A
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Application number
CH385268A
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English (en)
Inventor
Mosset William
Original Assignee
William Mosset Fabrikant
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H27/00Step-by-step mechanisms without freewheel members, e.g. Geneva drives
    • F16H27/04Step-by-step mechanisms without freewheel members, e.g. Geneva drives for converting continuous rotation into a step-by-step rotary movement
    • F16H27/06Mechanisms with driving pins in driven slots, e.g. Geneva drives

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Breakers (AREA)

Description


      Antriebsvorrichtung    für eine schrittweise drehende Montageunterlage    Die Erfindung bezieht sich auf eine     Antriebsvor-          richtung    für eine schrittweise drehende Montageunter  lage zum Zusammenbauen von Geräten aus Einzeltei  len, welche Vorrichtung einen elektrischen Antriebs  motor und einen automatisch gesteuerten Unterbre  cherkontakt besitzt.  



  Der Zweck der Erfindung ist eine Antriebsvorrich  tung für eine Montageunterlage zu schaffen, die gestat  tet, die Montageunterlage um genau festgelegte Winkel  schrittweise zu drehen. wobei die Antriebsvorrichtung  möglichst einfach und leicht herstellbar sein soll.  



  Die     erfindungsgemässe    Antriebsvorrichtung ist  dadurch gekennzeichnet, dass ein an seinem Umfang  radial verlaufende Mitnehmerschlitze aufweisender  Schaltteller mit der Montageunterlage drehverbunden  ist, dass ein durch den Motor antreibbares Schaltrad  mit wenigstens einem achsial vorstehenden und exzen  trisch angeordneten Mitnehmerstift zum Zusammen  wirken mit den Mitnehmerschlitzen und mit minde  stens einer radial vorstehenden Nocke zum Betätigen  des Unterbrecher kontaktes vorgesehen ist und dass ein  mit einem der Mitnehmerschlitze zusammenarbeitender  und gegen diesen federnden Zentrierhebel an einer  Stelle des Umfanges des Schaltteliers angeordnet ist.  



  Der Erfindungsgegenstand ist nachstehend anhand  der beiliegenden Zeichnungen beispielsweise erläutert.  Es zeigen:    Fig. 1 einen Schnitt durch eine Antriebsvorrichtung  mit einer Montageunterlage, wobei die Grundplatte nur  teilweise dargestellt ist,  Fig. 2 die Antriebsvorrichtung von unten betrach  tet. wobei der Antriebsmotor der besseren Übersieht  wegen nur strichpunktiert dargestellt ist und  Fig. 3 eine Fusswippe mit zwei Arbeitskontakten,  die an schematisch dargestellte Stromkreise angeschlos  sen sind.  



  Aus der Schnittzeichnung der Fig. 1 ist ersichtlich,  dass eine Mlontageunterlage 1 drehbar auf einer unbe  weglichen Grundplatte 2 angeordnet ist. Diese Monta-    geunterlage 1 besitzt eine hohle, die Grundplatte 2  durchsetzende Nabe 3 mit einer zu ihrer Achse parallel  verlaufenden Bohrung 4 zur Aufnahme eines Mitneh  merbolzens 5, der jegliche Verdrehung eines unterhalb  der Grundplatte 2 angeordneten Schalttellers 6 gegen  über der Montageunterlage 1 verhindert.  



  Der Schaltteller 6 wird durch eine Schraube 7 Lund  ein oberes sowie unteres Anpressglied B, 9 an die Nabe  3 gepresst. Das obere Anpressglied 8 dient gleichzeitig  als Zentrierung für nicht dargestellte Kassetten in den  die zusammenzusetzenden Geräte eingesetzt sind.  



  Mit 10 ist ein auf nicht dargestellte Weise mit der  Grundplatte 2 starr verbundener Antriebsmotor be  zeichnet. Auf einer den oberen Flansch 11 des Mlotors  durchsetzenden Welle 12 ist ein Schaltrad 13 aufge  setzt und mit einer Stellschraube 14 an der Wclle 12  befestigt. Dieses Schalrad 13, ist etwas unterhalb des  Schaltellers 6 angeordnet und wird durch diesen teil  weise überlappt. In diesen Übezrlappungsbereich sind  radial verlaufende Mitnehmerschlitze 15 im Schalttel  ler 6 vorgesehen. Auf der Oberseite des Schalrades 1 3  stehen zwei gegeniiberliegend an geordnete Mitnehmer  stifte 16 vor.  



  In der Schnittdarstellung der Fit. 1 ist einer dieser  Mitnehmerstiften 16 mit einem Mitnehmerschlitz 15  im Eingriff. Links von dem Schaltrad 13 ist ein Unter  brecherkontakt 17 mit einer Betätigungsrolle 18 anum  ordnet. Diese wirkt mit zwei Nocken 19, die über den  Umfang des Schaltrades 13 radial vorstehen, zusam  men. Der Unterbrecherkontakt ist jeweilen geöffnet,  wenn eine der Nocken 19 auf die Betätig ungsrolle 18  auftrifft.  



  In der Fig. 2 ist die Antriebsvorrichtung von unten  betrachtet dargestellt, wobei der Antriebsmotor 10 der  bessern Übersicht wegen nur strichpunktiert angedeutet  ist. Überdies ist im Gegensatz zur Fig. 1 die Antriebs  vorrichtung in einer Ruhestellung gezeichnet. Die Betä  tigungsrolle 18 liegt auf einer     Nocke    19 auf und damit  ist der     Unterbrecherkontakt    17     eetiffn;t.    Weil dieser  im     Stromkreis        de,        Anniebsinotor,        rinte;rhaltet    ist,      steht der letztere still. Die Mitnehmerstifte 16 sind  nicht im Eingriff mit den Mitnehmerschlitzen 15.

   Die  genaue Lage des Schalttellers 6 und damit auch der  Montageunterlage 1 wird durch einen Zentrierhebel  20, welcher um eine Befestigungsschraube 21 schwenk  bar ist, festgelegt. Dieser Hebel besitzt eine Zentrier  nocke 22, welche mittelst einer Feder 23 radial gegen  die Schlitzöffnung eines Mitnehmerschlitzes 15     ge-          presst    wird. Die Kanten gebildet durch die Mantelflä  che des Schalttellers 6 und die Innenseiten der Mitneh  merschlitze sind gebrochen, damit die Zentriernocke  ohne allzu grosse Kraftanstrengung durch Drehen des  Schalttellers 6 aus ihrer Rasterstellung zurückgedrängt  werden kann.  



  In der Fig.3 ist eine Fusswippe 24 mit zwei  Arbeitskontakten 25, 26 von denen je einer in jeder  Endstellung der Wippe geschlossen werden kann, dar  gestellt. Die Wippe 1 wird durch zwei Druckfedern 27  und 28 in der Ruhestellung gehalten und kann mit  einem strichliert angedeuteten Fuss 29 um eine Achse  30 entweder nach vorne oder nach hinten gekippt wer  den. Der Arbeitskontakt 25 ist parallel zum Unterbre  cherkontakt 17 geschaltet. Über diesem ist das Schalt  rad 13 und der Schaltteller 6 schematisch gezeichnet.  Der Arbeitskontakt 26 ist im Stromkreis eines weiteren  Antriebsmotors 10', welcher auf eine nur schematisch  dargestellte Greifvorrichtung 31 einwirkt, eingeschaltet.  Diese Anordnung gestattet, mit einer Fusswippe entwe  der die Montageunterlage um einen Schritt weiter zu  schalten oder die Greifvorrichtung zu betätigen.  



  Die Wirkungsweise der Antriebsvorrichtung ist  nachstehend mit Bezug auf die Fig.2 und 3 näher be  schrieben. Wie schon erwähnt ist die Antriebsvorrich  tung in der Fig.2 in der Ruhelage gezeichnet. Einer  der Nocken 19 presst die Betätigungsrolle 18 gegen  das Gehäuse des Unterbrecherkontaktes 17, wodurch  der letztere geöffnet ist. Der Antriebsmotor 10 ist  stromlos und steht still. Wird nun die Fusspitze auf der  Wippe 24 nieder gedrückt. so schliesst der Arbeitskon  takt 25. Weil dieser parallel zum Unterbrecherkontakt  17 geschaltet ist, Urin Strom durch den Motor fliessen  und das Schaltrad 3 beginnt sielh zu drehen. Dadurch  entfernt sich einerseits die Nocke 19 von der     Betäti-          gungsrolie    18 und andererseits wird einer der Mitneh  merstiften 16 in einen Mitnehmerschlitz 15 eingeführt.

    Die Abmesstungen des Schaltrades uand des Schalttellers  tritt dein Mitnchmerschlitzen sind so gewählt, dass die  ser im Zeitpunkt, zu welchem der Mitinehmerstift in  den Schlitz eintritt, angenähert tangential zur Kreis  bahn verläiuft, welche der Miitnehmerrstif t beschreibt.  Sobald die Nocke 19 sich von der Betäitigungsrolle 18  entfernt hat, wird der Unterbrecherkontakt 17 ge  schlossen, so dass der Motor Il) weiterdreht, auch  wenn der Arbeitskontakt 25 wieder geöffnet wird. Die  Drehbewegung des Motors hätilt so lange an, bis die an  dere Nocke auf die Betätigtungsrolle 18 auftrifft und  den Unterbrecherkontakt 17 wieder öffnet.  



  Während seiner Drehung um 1SO hat der in einem  Schlitz des Schalttellers eingreifende Mitnehmer 19  den Schaltteller unm eisen bestimmten Winkel gedreht,  wobei der Zentrierhebel vorerst aus seiner ursprüng  lichen Rasterstellung heraus gedräinit wurde, um dann  in den nächsten Schlitz einzurasten.    Der Vorteil den diese Anordnung bietet ist der,  dass die Mitnehmerschlitze 15 einerseits eine Weiter  schaltung und andererseits eine genaue Zentrierung er  möglichen, wobei in der Rasterstellung keine mechani  sche Kupplung zwischen dem antreibenden Teil und  dem Schaltteller 6 mehr besteht, so dass die Zentrie  rung ausschliesslich durch den Zentrierhebel erfolgt,  ganz unabhängig davon, ob der Antriebsmotor 10  jeweilen nach einer Drehung von ungefähr 180  ge  stoppt wird.

   Es ist also nicht erforderlich, dass der  Motor jeweilen um einen genau vorgeschriebenen  Drehwinkel dreht, da die genaue Lage des Schalttel  lers 6 nur durch den Zentrierhebel allein erfolgt. Aus  diesem Grunde kann ein einfacher Unterbrecherkon  takt, an den keine grossen Anforderungen bezüglich  Präzision gestellt werden, verwendet werden. Aus dem  selben Grunde wird auch an die Masshaltigkeit der  Nocken 19 keine grossen Anforderungen gestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Antriebsvorrichtung für eine schrittweise drehende Montageunterlage zum Zusammenbauen von Geräten aus Einzelteilen, welche Vorrichtung einen elektrischen Antriebsmotor und einen automatisch gesteuerten Un terbrecherkontakt besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass ein an seinem Umfang radial verlaufende Mitneh merschlitze (15) aufweisender Schaltteller (6) mit der Montageunterlage (1) drehverbunden ist, dass ein durch den Motor (10) antreibbares Schaltrad (13) mit wenigstens einem achsial vorstehenden und exzentrisch angeordneten Mitnehmerstift (16) zum Zusammenwir ken mit den Mlitnehmerschlitzen und mit mindestens einer radial vorstehenden Nocke (19) zum Betätigen des Unterbrecherkontaktes (17)
    vorgesehen ist und dass ein mit einem der Mitnehmerschlitze zusammen arbeitender und gegen diesen federnden Zentrierhebel (20) an einer Stelle des Umfanges des Schalttellers an geordnet ist. UNTERANSPRÜCHE i. Vorriehtung nach Patentanspruch, dadurch 2e- kennzeichnet, dasSs der Mitnehmerstift nur teilweise während seiner Arbeitsbeweguu ng mit einem der Mit nehmerschlitze in Eingriff stellt. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge- kentnzeichnet, dass die Nocke und der Unterbrecher kontakt so angeordnet sind, dass der in den Stromkreis des Motors gescihaltete Kontakt öffnet, wenn der Mit nehmer sich ausserhalb der Mitnehmerschlitze befin det. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch. dadurch ge kennzeichnet, dass der Un:erbrechernontakt zu einem in einer Fusswippe (24) angeordneten Arbeitskontakt (25) parallel geschaltet ist. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet.
    dass der Fusschalter eine Wippe ist, die zusätzlich einen zweiten Arbeitskontakt zum Betätigen einer Greifvorrichtung (31) für die Geräte aufweist, wobei in der einen tpdstelltin,-y der Wippe der erste Arbeitskontakt zum Weitor#chalten der N7ontaoeplatte und in der anderen Endstcllun" der z eite Arbeitskon takt geschlossen ist.
CH385268A 1968-03-15 1968-03-15 Antriebsvorrichtung für eine schrittweise drehende Montageunterlage CH489730A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004020372A1 (de) * 2004-04-23 2005-11-10 Mettler-Toledo Gmbh Vorrichtung und Verfahren zum Positionieren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102004020372A1 (de) * 2004-04-23 2005-11-10 Mettler-Toledo Gmbh Vorrichtung und Verfahren zum Positionieren

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