CH489895A - Elektrisches Schaltschütz - Google Patents

Elektrisches Schaltschütz

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Publication number
CH489895A
CH489895A CH589068A CH589068A CH489895A CH 489895 A CH489895 A CH 489895A CH 589068 A CH589068 A CH 589068A CH 589068 A CH589068 A CH 589068A CH 489895 A CH489895 A CH 489895A
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CH
Switzerland
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armature
holder
contactor according
electrical contactor
dependent
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Application number
CH589068A
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English (en)
Inventor
Buergin Enrico
Original Assignee
Carl Maier & Cie Elek Sche Sch
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Filing date
Publication date
Application filed by Carl Maier & Cie Elek Sche Sch filed Critical Carl Maier & Cie Elek Sche Sch
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H50/00Details of electromagnetic relays
    • H01H50/64Driving arrangements between movable part of magnetic circuit and contact
    • H01H50/645Driving arrangements between movable part of magnetic circuit and contact intermediate part making a resilient or flexible connection
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H50/00Details of electromagnetic relays
    • H01H50/16Magnetic circuit arrangements
    • H01H50/36Stationary parts of magnetic circuit, e.g. yoke

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Description


  Elektrisches Schaltschütz    Um bei elektrischen, mit Wechselstrom erregten  Schützen Störgeräusche durch Brummen zu vermindern,  müssen unter anderem Magnetkern und Magnetanker  vollständig auf der ganzen Fläche     aufeinanderliegen.     Dies wird einerseits durch eine genaue, plane Bearbei  tung der Berührungsflächen erreicht. andererseits muss  aber auch dafür gesorgt werden, dass die Führungen der  zwei Teile entweder ebenfalls sehr genau sind oder aber       genügend        Bewecunasfreiheit    aufweisen, so dass sich       Magnetkern    und     hlagnetank:r    genau aufeinander ein  stellen können. Sehr genaue Führungen sind aber teuer  in der Herstellung.

   Bei reichlicher Bewegungsfreiheit  besteht die Gefahr. dass beim Anziehen des     Ankers     dieser zuerst mit einer Ecke auf dem     N1a,-net    aufschlägt,  wodurch die     Endflächen    nach einer gewissen Schaltzahl       zerschlagen    werden und ein     brummfre;er    Betrieb nicht  mehr möglich ist.  



  Ziel der     "orlie-enden    Erfindung ist, hier Abhilfe zu  schaffen. indem wohl eine gewisse Bewegungsfreiheit  zwecks Einstellung geschaffen wird, aber durch Rei  bungskräfte ein freies Hin- und Herpendeln verhindert  wird, so dass eine einmal erreichte günstige gegenseitige  Einstellung auch für weitere Schaltungen erhalten  bleibt.  



  Es ist vorgesehen, das Schütz normalerweise an einer  senkrechten     hfontagefläche    zu     befestigen,    wobei sich der  .Anker in horizontaler Richtung bewegt. Die Bewegungs  freiheit für völliges Aufliegen von Magnetkern und  Anker     muss    aus Drehmöglichkeiten um zwei zur     Bewe-          gungsrichtung    senkrechten Achsen bestehen, d. h. um  eine senkrechte und um eine waagrechte Achse.  



  Die Erfahrung hat     gezeigt.    dass die diese Einstellung  störenden Kräfte und Momente um die horizontale  Achse     Grösser    sind als um die vertikale. Andererseits    sind die ausrichtenden Momente beim Auftreffen des  Ankers auf dem Kern um die Achse in Längsrichtung  der Berührungsfläche kleiner als um die Achse in       Querrichtung.    Daraus folgt, dass, um in beiden Richtun  gen günstige Verhältnisse zu erreichen, die Längsrich  tung der Berührungsfläche vertikal verlaufen muss, d. h.  Kern und Anker quer zur     horizontalen    Kontaktbrücke  liegen.

   Diese Anordnung bringt einen weiteren Vorteil:  Neben dem vertikalen Anker bleibt Raum, um die  Hilfskontakte seitlich hintereinander neben den Haupt  kontakten anzuordnen. wodurch das ganze Schütz  schmaler wird.  



  Beim erfindungsgemässen Schütz stehen der Ma  gnetkern und der Magnetanker quer zur Kontaktbrücke.  wobei     Magnetkern    und Anker eine solche Bewegungs  freiheit haben, dass ein völliges Aufliegen des Ankers  auf dem Kern erfolgt, wobei diese Beweglichkeit minde  stens teilweise durch Reibmittel     behindert    ist. Das  Schütz ist dadurch gekennzeichnet, dass der Magnetkern  im     Schützunterteil    um eine Achse parallel zur Längs  richtung der Berührungsfläche von     Kern    und Anker  und/oder der Anker in bezug auf die Kontaktbrücke um  eine Achse parallel zur     Ouerrichtun.    der     Berührun9sflä-          che    drehbar ist.  



  In den beigefügten Zeichnung ist je eine Ausfüh  rungsmöglichkeit der in diesem Zusammenhang interes  sierenden Partien als Beispiel dargestellt:       Fig.    1 zeigt das Unterteil mit Spule und Magnetkern  im Schnitt,       Fig.    2 die Ansicht auf Unterteil und     Magnetkern,          Fig.    3 den Haltebügel von der Seite,       Fig.    4 Ansicht auf Anker und Kontaktbrücke von  unten,           Fig.    5 Seitenriss, teilweise Schnitt von Anker und  Kontaktbrücke.  



  Mit 7 ist die normalerweise senkrechte Montageflä  che des Schützes bezeichnet. Infolge der     bombierten     Auflage 9 und des gegenläufig     bombierten    Halters 4  kann sich der Magnetkern 5 um eine zur Längsrichtung  10 der Berührungsfläche 11 parallelen Achse einstellen.  Durch die Elastizität des Halters 4 sowie der elastischen  Zwischenlagen 12 und 14 wird der Kern 5 infolge  Reibungskräfte behindert, seine Lage wieder zu ändern.  Es     %vird    die nach einigen Schaltungen erreichte Einstel  lung für völliges Aufliegen des Ankers 25 auf dem  Magnetkern 5 bewahren.  



  Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist der Magnet  kern 5 im Unterteil 6 auf vier Seiten durch niedrige       \Vände    geführt, so dass er nicht seitlich ausweichen  kann.  



  Der Halter 4 ist     U-förmig    ausgebildet, der Scheitel  13 einwärts gebogen, um eine     bombierte    Auflagefläche  zu bilden. Im Scheitel 13 ist eine Öffnung 18 vorhanden,  durch welche der mittlere Schenkel 19 des     E-förmigen     Magnetkerns 5     hindurchtritt.    Die Schenkel 17 des  Halters sind mit Schlitzen 16 versehen, in welche die  Nocken 15 eingreifen.  



  Das Oberteil 1 des     Schützes    drückt mit der vorsprin  genden Rippe 2 auf die Spule 3, welche ihrerseits auf  den Halter ,4 drückt und so     d:e    Nocken 15 entlastet.  



  Um eine völlige Auflage zu erreichen,     kann    sich im  dargestellten Beispiel der Anker 25 in bezug auf die  Kontaktbrücke 29 um eine zur Querrichtung 33 der       Berührungsfläche    11 parallelen Achse einstellen.  



  Die Zwischenstücke 28 sind so vorgespannt, dass  ihre Enden gegen die     Kontaktbrücke    29 drücken und die  Mitte gegen den Anker 25. Die dadurch entstehende  Reibungskraft behindert die     Drehung    des Ankers 25 in  bezug auf die Kontaktbrücke 29, obwohl die     Fortsätze     30 in den     Ausnehmungen    des     Ankers    25 genügend Spiel  aufweisen, um eine solche     Drehung    zu ermöglichen.  Auch zwischen den     Zwischers#icken    28 und der Kon  taktbrücke kann seitlich Spiel vorgesehen werden, um  die     Bffweglicliheit    zu erleichtern.  



  Für die     Montage    sind der     @r@h:r    25 zusammen mit  den     zw;i        Zv:ischenstüc#n        '_'S.    in die Nuten 31 der  Kontaktbrücke     einschiebba    r, na     chazni    die Nocken 26       zusammengedrückt        worden    sind. Nach völligem Ein  schieben werden die Nocken 26     infolce    der Elastizität  nach aussen     Ledrüc;t    und halten     dic    Teile gegenseitig  fest.  



  In der     Kontaktbrücb:e    29 sind     d.-: i    Fenster 34 für die       Hauptkontakte    und auf     jeder    Seite hintereinander zwei  kleinere Fenster     _.5    für die Hilfskontakte vorgesehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrische: Sclialt:;cilii-7, dessen illa@@netkern und :Magnetanker quer zur Kontaktbrücke stehen, mit sol cher Bewe,-,ungsfreilieit für Ma-netkern und Anker, dass ein völliges Aufliegen des Ankers auf dem Kern erfolgt, wobei diese Beweglichkeit mindestens teilweise durch Reibmittel b,-hindert ist.
    dadurch gekennzeichnet, dass der Magnetkern (5) im Schützunterteil (6) um eine Achse parallel zur Längsrichtung der Berührungsfläche (11) von Kern und Anker (25) und/oder der Anker in bezug auf die Kontaktbrücke (29) um eine Achse parallel zur Querrichtung der Berührungsfläche drehbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Elektrisches Schaltschütz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnetkern (5) von einem elastischen Halter (4) gegen die Auflage (9) im Schützenunterteil (6) gedrückt wird, wobei beide, Halter (4) und Auflage (9), um Achsen parallel zur Längsrich tung (10) der Berührungsfläche (11) gegenläufig bom- biert sind. 2.
    Elektrisches Schaltschütz nach Patentanspruch und Unteranspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass der Halter (4) die Form eines U-förmigen Bügels hat, dessen Scheitel (13) kreisbogenförmig nach innen gebogen ist und dessen Schenkel (17) je mit einem Schlitz (16) versehen sind, welche an den Nocken (15) des Unterteils (6) einrasten. 3. Elektrisches Schaltschütz nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Magnetkern (5) und Auflage (9) und/oder zwischen Magnetkern (5) und Halter (4) Zwischenlagen (12, 14) aus gummielastischem Material eingelegt sind. 4.
    Elektrisches Schaltschütz nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Spulenkörper (3) durch das Oberteil (1) des Schützes auf den Halter (4) gepresst wird, so dass die Nocken (15) im Unterteil (6) entlastet sind. 5. Elektrisches Schaltschütz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker (25) zusammen mit zwei federelastischen Zwischenstücken (28) in Nu ten (31) der Kontaktbrücke (29) eingeschoben ist, wobei die Z%,ischenstücke (28) vorgespannt sind, so dass sie gegen den Anker (25) und die Kontaktbrücke (29) drücken. 6.
    Elektrisches Schaltschütz nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an den Enden der Zwischenstücke (28) Nocken (26) vorge sehen sind, welche durch elastisches Zurückfedern mit der Kontaktbrücke (29) im Eingriff sind und ein Verschieben verhindern. 7. Elektrisches Schaltschütz nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Zwischenstück (28) mindestens ein Fortsatz (30) vorhanden ist, welche mit Spiel in entsprechende Aus- nehmungen des Ankers (25) eingreifen.
CH589068A 1968-04-18 1968-04-18 Elektrisches Schaltschütz CH489895A (de)

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CH589068A CH489895A (de) 1968-04-18 1968-04-18 Elektrisches Schaltschütz
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CH589068A CH489895A (de) 1968-04-18 1968-04-18 Elektrisches Schaltschütz

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CH489895A true CH489895A (de) 1970-04-30

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ID=4301041

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2371056A1 (fr) * 1976-11-13 1978-06-09 Bbc Brown Boveri & Cie Dispositif de support d'un noyau magnetique a anneaux de court-circuit et d'une bobine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2371056A1 (fr) * 1976-11-13 1978-06-09 Bbc Brown Boveri & Cie Dispositif de support d'un noyau magnetique a anneaux de court-circuit et d'une bobine

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