CH489895A - Elektrisches Schaltschütz - Google Patents
Elektrisches SchaltschützInfo
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
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- H01H50/64—Driving arrangements between movable part of magnetic circuit and contact
- H01H50/645—Driving arrangements between movable part of magnetic circuit and contact intermediate part making a resilient or flexible connection
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Description
Elektrisches Schaltschütz Um bei elektrischen, mit Wechselstrom erregten Schützen Störgeräusche durch Brummen zu vermindern, müssen unter anderem Magnetkern und Magnetanker vollständig auf der ganzen Fläche aufeinanderliegen. Dies wird einerseits durch eine genaue, plane Bearbei tung der Berührungsflächen erreicht. andererseits muss aber auch dafür gesorgt werden, dass die Führungen der zwei Teile entweder ebenfalls sehr genau sind oder aber genügend Bewecunasfreiheit aufweisen, so dass sich Magnetkern und hlagnetank:r genau aufeinander ein stellen können. Sehr genaue Führungen sind aber teuer in der Herstellung. Bei reichlicher Bewegungsfreiheit besteht die Gefahr. dass beim Anziehen des Ankers dieser zuerst mit einer Ecke auf dem N1a,-net aufschlägt, wodurch die Endflächen nach einer gewissen Schaltzahl zerschlagen werden und ein brummfre;er Betrieb nicht mehr möglich ist. Ziel der "orlie-enden Erfindung ist, hier Abhilfe zu schaffen. indem wohl eine gewisse Bewegungsfreiheit zwecks Einstellung geschaffen wird, aber durch Rei bungskräfte ein freies Hin- und Herpendeln verhindert wird, so dass eine einmal erreichte günstige gegenseitige Einstellung auch für weitere Schaltungen erhalten bleibt. Es ist vorgesehen, das Schütz normalerweise an einer senkrechten hfontagefläche zu befestigen, wobei sich der .Anker in horizontaler Richtung bewegt. Die Bewegungs freiheit für völliges Aufliegen von Magnetkern und Anker muss aus Drehmöglichkeiten um zwei zur Bewe- gungsrichtung senkrechten Achsen bestehen, d. h. um eine senkrechte und um eine waagrechte Achse. Die Erfahrung hat gezeigt. dass die diese Einstellung störenden Kräfte und Momente um die horizontale Achse Grösser sind als um die vertikale. Andererseits sind die ausrichtenden Momente beim Auftreffen des Ankers auf dem Kern um die Achse in Längsrichtung der Berührungsfläche kleiner als um die Achse in Querrichtung. Daraus folgt, dass, um in beiden Richtun gen günstige Verhältnisse zu erreichen, die Längsrich tung der Berührungsfläche vertikal verlaufen muss, d. h. Kern und Anker quer zur horizontalen Kontaktbrücke liegen. Diese Anordnung bringt einen weiteren Vorteil: Neben dem vertikalen Anker bleibt Raum, um die Hilfskontakte seitlich hintereinander neben den Haupt kontakten anzuordnen. wodurch das ganze Schütz schmaler wird. Beim erfindungsgemässen Schütz stehen der Ma gnetkern und der Magnetanker quer zur Kontaktbrücke. wobei Magnetkern und Anker eine solche Bewegungs freiheit haben, dass ein völliges Aufliegen des Ankers auf dem Kern erfolgt, wobei diese Beweglichkeit minde stens teilweise durch Reibmittel behindert ist. Das Schütz ist dadurch gekennzeichnet, dass der Magnetkern im Schützunterteil um eine Achse parallel zur Längs richtung der Berührungsfläche von Kern und Anker und/oder der Anker in bezug auf die Kontaktbrücke um eine Achse parallel zur Ouerrichtun. der Berührun9sflä- che drehbar ist. In den beigefügten Zeichnung ist je eine Ausfüh rungsmöglichkeit der in diesem Zusammenhang interes sierenden Partien als Beispiel dargestellt: Fig. 1 zeigt das Unterteil mit Spule und Magnetkern im Schnitt, Fig. 2 die Ansicht auf Unterteil und Magnetkern, Fig. 3 den Haltebügel von der Seite, Fig. 4 Ansicht auf Anker und Kontaktbrücke von unten, Fig. 5 Seitenriss, teilweise Schnitt von Anker und Kontaktbrücke. Mit 7 ist die normalerweise senkrechte Montageflä che des Schützes bezeichnet. Infolge der bombierten Auflage 9 und des gegenläufig bombierten Halters 4 kann sich der Magnetkern 5 um eine zur Längsrichtung 10 der Berührungsfläche 11 parallelen Achse einstellen. Durch die Elastizität des Halters 4 sowie der elastischen Zwischenlagen 12 und 14 wird der Kern 5 infolge Reibungskräfte behindert, seine Lage wieder zu ändern. Es %vird die nach einigen Schaltungen erreichte Einstel lung für völliges Aufliegen des Ankers 25 auf dem Magnetkern 5 bewahren. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist der Magnet kern 5 im Unterteil 6 auf vier Seiten durch niedrige \Vände geführt, so dass er nicht seitlich ausweichen kann. Der Halter 4 ist U-förmig ausgebildet, der Scheitel 13 einwärts gebogen, um eine bombierte Auflagefläche zu bilden. Im Scheitel 13 ist eine Öffnung 18 vorhanden, durch welche der mittlere Schenkel 19 des E-förmigen Magnetkerns 5 hindurchtritt. Die Schenkel 17 des Halters sind mit Schlitzen 16 versehen, in welche die Nocken 15 eingreifen. Das Oberteil 1 des Schützes drückt mit der vorsprin genden Rippe 2 auf die Spule 3, welche ihrerseits auf den Halter ,4 drückt und so d:e Nocken 15 entlastet. Um eine völlige Auflage zu erreichen, kann sich im dargestellten Beispiel der Anker 25 in bezug auf die Kontaktbrücke 29 um eine zur Querrichtung 33 der Berührungsfläche 11 parallelen Achse einstellen. Die Zwischenstücke 28 sind so vorgespannt, dass ihre Enden gegen die Kontaktbrücke 29 drücken und die Mitte gegen den Anker 25. Die dadurch entstehende Reibungskraft behindert die Drehung des Ankers 25 in bezug auf die Kontaktbrücke 29, obwohl die Fortsätze 30 in den Ausnehmungen des Ankers 25 genügend Spiel aufweisen, um eine solche Drehung zu ermöglichen. Auch zwischen den Zwischers#icken 28 und der Kon taktbrücke kann seitlich Spiel vorgesehen werden, um die Bffweglicliheit zu erleichtern. Für die Montage sind der @r@h:r 25 zusammen mit den zw;i Zv:ischenstüc#n '_'S. in die Nuten 31 der Kontaktbrücke einschiebba r, na chazni die Nocken 26 zusammengedrückt worden sind. Nach völligem Ein schieben werden die Nocken 26 infolce der Elastizität nach aussen Ledrüc;t und halten dic Teile gegenseitig fest. In der Kontaktbrücb:e 29 sind d.-: i Fenster 34 für die Hauptkontakte und auf jeder Seite hintereinander zwei kleinere Fenster _.5 für die Hilfskontakte vorgesehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Elektrische: Sclialt:;cilii-7, dessen illa@@netkern und :Magnetanker quer zur Kontaktbrücke stehen, mit sol cher Bewe,-,ungsfreilieit für Ma-netkern und Anker, dass ein völliges Aufliegen des Ankers auf dem Kern erfolgt, wobei diese Beweglichkeit mindestens teilweise durch Reibmittel b,-hindert ist.dadurch gekennzeichnet, dass der Magnetkern (5) im Schützunterteil (6) um eine Achse parallel zur Längsrichtung der Berührungsfläche (11) von Kern und Anker (25) und/oder der Anker in bezug auf die Kontaktbrücke (29) um eine Achse parallel zur Querrichtung der Berührungsfläche drehbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Elektrisches Schaltschütz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnetkern (5) von einem elastischen Halter (4) gegen die Auflage (9) im Schützenunterteil (6) gedrückt wird, wobei beide, Halter (4) und Auflage (9), um Achsen parallel zur Längsrich tung (10) der Berührungsfläche (11) gegenläufig bom- biert sind. 2.Elektrisches Schaltschütz nach Patentanspruch und Unteranspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass der Halter (4) die Form eines U-förmigen Bügels hat, dessen Scheitel (13) kreisbogenförmig nach innen gebogen ist und dessen Schenkel (17) je mit einem Schlitz (16) versehen sind, welche an den Nocken (15) des Unterteils (6) einrasten. 3. Elektrisches Schaltschütz nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Magnetkern (5) und Auflage (9) und/oder zwischen Magnetkern (5) und Halter (4) Zwischenlagen (12, 14) aus gummielastischem Material eingelegt sind. 4.Elektrisches Schaltschütz nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Spulenkörper (3) durch das Oberteil (1) des Schützes auf den Halter (4) gepresst wird, so dass die Nocken (15) im Unterteil (6) entlastet sind. 5. Elektrisches Schaltschütz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker (25) zusammen mit zwei federelastischen Zwischenstücken (28) in Nu ten (31) der Kontaktbrücke (29) eingeschoben ist, wobei die Z%,ischenstücke (28) vorgespannt sind, so dass sie gegen den Anker (25) und die Kontaktbrücke (29) drücken. 6.Elektrisches Schaltschütz nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an den Enden der Zwischenstücke (28) Nocken (26) vorge sehen sind, welche durch elastisches Zurückfedern mit der Kontaktbrücke (29) im Eingriff sind und ein Verschieben verhindern. 7. Elektrisches Schaltschütz nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Zwischenstück (28) mindestens ein Fortsatz (30) vorhanden ist, welche mit Spiel in entsprechende Aus- nehmungen des Ankers (25) eingreifen.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH589068A CH489895A (de) | 1968-04-18 | 1968-04-18 | Elektrisches Schaltschütz |
| CH1748070A CH531790A (de) | 1968-04-18 | 1970-11-24 | Elektrisches Schaltschütz |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH589068A CH489895A (de) | 1968-04-18 | 1968-04-18 | Elektrisches Schaltschütz |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH489895A true CH489895A (de) | 1970-04-30 |
Family
ID=4301041
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH589068A CH489895A (de) | 1968-04-18 | 1968-04-18 | Elektrisches Schaltschütz |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH489895A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2371056A1 (fr) * | 1976-11-13 | 1978-06-09 | Bbc Brown Boveri & Cie | Dispositif de support d'un noyau magnetique a anneaux de court-circuit et d'une bobine |
-
1968
- 1968-04-18 CH CH589068A patent/CH489895A/de not_active IP Right Cessation
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2371056A1 (fr) * | 1976-11-13 | 1978-06-09 | Bbc Brown Boveri & Cie | Dispositif de support d'un noyau magnetique a anneaux de court-circuit et d'une bobine |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |