CH489934A - Ladegerät für Akkumulatoren mit Spannungsstabilisation - Google Patents
Ladegerät für Akkumulatoren mit SpannungsstabilisationInfo
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- H02J—ELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
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- H02J7/971—Regulation of charging or discharging current or voltage the charge cycle being controlled or terminated in response to non-electric parameters
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Ladegerät für Akkumulatoren mit Spannungsstabilisation Die Lebensdauer von Akkumulatoren, insbesondere von Bleiakkumulatoren, ist in starkem Masse vom Ladungsmodus dieser Akkumulatoren abhängig. Zu seltenes und zu schwaches Laden der Akkumulatoren führt zu einer Anreicherung von Bleisulfat in den Platten, das mit der Zeit in eine grobkristalline Form übergeht und während einer späteren Ladung nicht mehr abgebaut wird, was ein Verlust an Kapazität bedeutet. Zu starkes Laden wiederum führt zu einer Durehformation der Gitter der positiven Platten. Insbesondere muss darauf ;eaclitizt werden. dass gegen das Ende einer Ladung der Akkurnulator nicht zu stark gast. da der entstehende Sauerstoff zur Oxydation der Bleigitter führt. Der Einsatz des Gases ist mit einem Spannungsanstieg an der Akkuzelle gekoppelt. Durch Stabilisation der Spannung des Ladegerätes erreicht man, dass eine gewisse vorgegebene Spannung am Akkumulator. 2,25 Volt pro Zelle für stationäre Batterien oder 2.40 Volt pro Zelle für Traktionsbatterien, nicht überschritten werden kann. Sobald die vorgegebene Limite erreicht ist. regelt das Ladegerät den Ladestrom soviel zurück, dass die Klemmenspannung des Akkus Gerade auf dem vorgeschriebenen Höchstwert bleibt und schädliches Gasen vermieden wird, bis schluss- endlich bei ganz vollgeladenem Akkumulator nur noch ein kleiner, konstanter Ladungserhaltungsstrom vom Ladegerät abgegeben wird. Schlisst man an ein solch spannungsstabilisiertes Ladegerät einen sehr stark entladenen Akkumulator mit sehr tiefer Klemmenspannung an, könnten unter Umständen sehr grosse Ladeströme auftreten, da der innere Widerstand eines Akkus und auch des Ladegerätes im allgemeinen sehr klein ist. Daher werden diese spannungsstabilisierten Ladegeräte meistens auch noch mit einer Strombegrenzung ausgerüstet. Solche Gerate besitzen eine U-1-Charakteristik, wie sie z. B. im DIN-Entwurf Nr. 41 773. DK 621314 63; 621355 163 vom November 1966 genauer umschrieben wurde. Bei bekannten spannungsstabilisierten Batterieladegeräten erfolgt die Zurücksteuerung des Stromes durch Veränderung des Zündwinkels, während dem die Thy- ristoren den Strom durchlassen. Zitiert sei hier die Beschreibung eines SCR Battery Chargers im Molo- rola Semiconductor Circuits Manual 196-1, Seite ä-5-1. Um den Zündimpuls zu erhalten. ist ein Unijunctions- Transistor notwendig. dessen Impulse durch eine Gleichrichter-Zenerdiod: a-Anordnun_ mit dem Netz- wechseIstroni noch s\ncii:onisiert erden muss. Zur Cbertragung des Imptti.,;@ auf dic Steuerelektrode de < Thyristors ist ein Transformator nonA-endig. Der nicht unbeträchtlich;: Auf%#,and an Elektronil: verteuert diese bekannten Ladezeriite bedeutend. Besonders bei kleinen 12-Volt Lind 24-Volt Notstromanlauen kann das zur Aufrechterhaltun; der Ladung notwendige Geräte ein Mehrfaches der Batterie selbst kosten. Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine einfache und billige Anordnung zur Aufrechterhaltung einer konstanten Spannung an einer Batterie, die in folgenden Ausführungsbeispielen in den Fig. 1, Fig. und Fig. 3 näher erläutert wird. Fig. l zeigt die Version eines Einweggleichrichters mit Spannungsstabilisation. Während der positiven Halbwelle in der Sekundär- wickIun!z des Netztransformators (Pos. 1) fliesst der Strom über den Thyristor (Pos. 2) und ladet die Batterie (Pos. 3). Der Zündstrom. der zur Zündung des Thri- stors notwendig ist, fliesst über Wid:rstand (Pos. 4) %om Transformator zur Steuerelektrode des Tliyristors (Pos. 4) vom Transformator zur Steuerelektrode des Thri- stors (Pos. 2). Der Widerstand (Pos. 4) dient zur Beschränkung des Zündstroms. Eine Fünfschicht-Kipp- diode (Pos. 5) ist zwischen der Steuerelektrode des Thyristors (Pos. 2) und dem Abgriff Spannungst:i- lers (Pos. 6. 7 & 8), der mit den Endpunkten an (]ei, <Desc/Clms Page number 2> Batteriepolen angeschlossen ist. Der bekanntere englische Fachausdruck für Fünfschicht-Kippdiode, auch nur Fünfschichtdiode genannt, wäre Bilateral-Switchp. Der englische und deutsche Ausdruck decken sich nicht ganz, da der Bilateral-Switch eine dritte Elektrode zur Beeinflussung der Kippspannung besitzt und eine Triode ist. Die dritte Elektrode wird aber meistens, so auch in den Schaltungen des vorliegenden Patentes nicht benützt, also wird der Bilateral-Switch als Diode verwendet. Die Fünfschicht-Kippdiode (Pos. 5) hat die Eigenschaft, dass wenn die Spannung an ihr einen gewissen Wert, vorteilhafterweise 8,3 Volt, überschreitet, sie vom isolierenden in den leitenden Zustand hinüberwechselt, wodurch die Spannung an ihr ungefähr auf 1 Volt absinkt. Durch die Ladung über den Thyri- stor (Pos. 2) steigt die Spannung am Akkumulator langsam an. Ebenso muss die Spannung an der Steuerelektrode des Thyristors (Pos. 2) gegenüber dem Minuspol der Batterie um denselben Betrag ansteigen, da die zur Zündung notwendige Spannungsdifferenz von der Kathode zur Steuerelektrode des Thyristors (Pos. 2) immer dieselbe bleibt. Dadurch steigt aber auch die Spannung an der Fünfschicht-Kippdiode (Pos. 5). Für eine gewisse maximale Batteriespannung, deren Höhe durch Veränderung des Teilverhältnisses am Spannungs- teiler (Pos. 6, 7 & 8) eingestellt werden kann, tritt der Zustand ein, dass die Fünfschicht-Kippdiode (Pos. 5) vor dem Thyristor (Pos. 2) zündet. Der Zündstrom wird dadurch der Steuerelektrode entzogen und die Zündung des Thyristors (Pos. 2) und damit auch die Ladung der Batterie unterbleibt. Nach einiger Zeit sinkt die Spannung an der Batterie, der Thyristor (Pos. 2) zündet wieder und das Regelspiel kann sich wiederholen. Es handelt sich also um eine Zweipunktregelung, im Gegensatz zu den eingangs erwähnten Reglern, die man als Proportionalregler bezeichnen würde. Die Pendelungen der Ladung im Schwebeladezustand haben auf die Lebensdauer der Batterie keinerlei nachteilige Wirkung. Das Regelsystem, das in Fig. 1 anhand eines Einweggleichrichters gezeigt ist. kann sinngemäss auf Vollwe;-zleichrichtunL. \3,i,2 in Fi_. ? für eine Brückenschaltung. Fio. 3 für eine Mittelpunktschaltung und Fig. 4 für eine Graetzschaltung gezei_t ist. übertragen werden. Wenn grössere Thyristoren mit grösseren Anforderungen inbezug auf den Zündstrom an_esteuert werden müssen, genügt der Strom. der die Fünfschicht-Kippdio- de führen kann. nicht mehr. Es ist in solchen Fällen, wie in Fig. la veranschaulicht, eine Stromverstärkung mit einem Transistor 45 nötig. dessen Basis über einen Kollektor-Basis-Widerstand 46 gespeist wird und dessen Basisstrom über einen Schutzwiderstand 47 von der Fünfschicht-Kippdiode (Pos. 5) entzogen wird. Da in der Sperrphase der Transistor hohen Spannungen ausgesetzt ist. kann es preislich vorteilhafter sein, einen billigen Transistor 45 mit kleinen Sperreigenschaften und eine relativ ebenfalls billige Diode 48 in Serie zu schalten. In einer solchen Schaltung (Fig. la) ist dann die spannungsempfindliche Fünfschicht-Kippdiode über 3 temperaturitbli:inL,ioe Diodenstrecken, nämlich Steuerelektrode-Kathode des Th,.-ristors z. Basis-Kollektor- strecke des Transistors 45 und Diode 48 verbunden, und es kann notwendig werden, den Temperaturgang der stabilisierten Spannung mit einem Ne,-,ativ-Temperatur- Koeffizient-Widerstand 81 im Spannungsteiler (Pos. 6, 7 8) zu kompensieren. Die Dioden Pos. 10, 101 und 102 in Fig. 2 und 3 sind notwendig, um den Rückstrom von der Batterie über die Steuerelektrode des Thyristors (Pos. 2) über die Fünfschicht-Kippdiode (Pos. 5) zu unterbinden, der sonst den letzteren von einer Halbphase in die nächste in gezündeten Zustand halten würde und so die Wiederzündung des Thyristors (Pos. 2) verunmöglichen würde. Die Dioden (Pos. 111 und Pos. 112) in Fig. 3 verhindern, dass der Zündstrom z. B. für Thyristor Pos. 21, der über den Widerstand Pos. 41 zufliesst, über Widerstand Pos. 42 wieder abfliesst und so die Zündung unterbleibt. Anstatt der Fünfschichtdiode Pos. 5 kann irgendein elektrischer Zweipol verwendet werden, der keine Proportionalität zwischen Spannung und Strom aufweist und dessen Verhältnis Spannung zu Strom für grössere Spannung kontinuierlich oder sprunghaft absinkt. Als solche Dipole kommen in Frage Anordnungen, die Dioden, Zenerdioden, TransistorJn. Unijunctionstransi- storen, Thyristoren, galvanische Elemente oder Glimmlampen enthalten. Wesentlich an all diesen Elementen ist, dass sie beim Überschreiten einer bestimmten vorgegebenen Spannung ihre Eigenschaften möglichst brüsk ändern. 1m folgenden wird deshalb immer allgemein von spannungsempfindlichem Element gesprochen. Die Gleichrichtereinrichtung scheint zur Zeit für Batterieladung besonders vorteilhaft zu sein. Sie arbeitet auch mit Widerstandslast, wenn dem Lastwiderstand ein genügend grosser Kondensator parallelgeschaltet wird, sodass die Zeitkonstante des entstandenen R-C-Gliedes beträchtlich grösser ist als eine Periodendauer des gleichgerichteten Wechselstromes.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Ladegerät für Akkumulatoren mit Spannungsstabilisation, mit einem oder mehreren Thyristoren als Ladestromsteuerelemente, einem Spannungsteiler, der mit den Endpunkten an den zu ladenden Akkumulator angeschlossen ist. und einer elektronischen Steuerschaltung für den oder die Thyristoren mit einem spannungsempfindlichen Element, die mit der oder den Anoden und der oder den Steuerelektroden. ferner mit dem Abgriff des Spannungsleiters verbunden ist und die über interne, zu dem oder jedem Thyristor gehörige Strompfade von der Anode des oder jedes Thyristors zu dessen Steuerelektrode einen zur Zündung dieses Thyri- stors genügenden Strom leitet.dadurch gekennzeichnet, dass, wenn die Spannung zwischen dem Abgriff des Spannungsteilers und der Steuerelektrode eins Thyri- stors eine bestimmte, durch das spannungsempfindliche Element gegebene Schwelle überschreitet. mittels der Steuerschaltung diesem betroffenen Thyristor der Zünd- strom entzogen oder dermassen geschwächt wird, dass eine Zündung des Thyristors nicht mehr möglich ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Ladegerät für Akkumulatoren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das spannungsempfindliche Element eine Fünfschicht-Kippdiode ist. 2.Ladegerät für Akkumulatoren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das spannungsempfindliche Element eine Vienchicht-Kippdiode ist. <Desc/Clms Page number 3> 3. Ladegerät für Akkumulatoren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das spannungsempfindliche Element eine Gasentladungsröhre ist. 4. Ladegerät für Akkumulatoren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerschaltung einen Widerstand enthält, der von der Anode zur Steuerelektrode des Thyristors führt und das spannungsempfindliche Element ein Zweipol ist, der direkt zwischen Steuerelektrode des Thyristors und Abgriff des Spannungsteilers geschaltet ist. 5.Ladegerät für Akkumulatoren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Strom durch ein zweipoliges spannungsempfindliches Element über einen Transistor verstärkt zur Steuerung des Zündstro- mes dient. 6. Ladegerät für Akkumulatoren nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in die Zuleitungen von den Transistoren zu den Steuerleitungen der Thyristoren Dioden in Leitrichtung geschaltet sind. 7. Ladegerät für Akkumulator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerschaltung einen Widerstand enthält, der über eine vorwärtsgepolte Diode zur Steuerelektrode des Thyristors führt und das zweipolige spannungsempfindliche Element an die Verbindung zwischen Widerstand und Diode und den Abgriff am Spannungsteiler geschaltet ist. B.Ladegerät für Akkumulatoren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Thyristoren über Widerstand und Diode von der Anode zur Steuerelektrode verbunden sind und dass von der Verbindung von Widerstand zur Diode über vorwärtsgepolte Dioden die Verbindung mit dem einen Pol des zweipoligen spannungsempfindlichen Elementes hergestellt ist, wobei der andere Pol des spannungsempfindlichen Elementes am Abgriff des Spannungsleiters angeschlossen ist. 9. Ladegerät für Akkumulatoren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4, 5 und 6 in Einweg- gleichrichterschaltung, dadurch gekennzeichnet, dass der gesteuerte Thyristor gleichzeitig als Gleichrichter dient. 10.Ladegerät für Akkumulatoren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4, 5, 6 und 8 mit Vollweggleichrichtung in Mittelpunktgleichrichterschaltung, dadurch gekennzeichnet, dass zwei den Ladestrom steuernde Thyristoren gleichzeitig als Gleichrichter dienen. 11. Ladegerät für Akkumulatoren nach Patentanspruch mit Vollweggleichrichtung und mit einer Graetz- schaltung, dadurch gekennzeichnet, dass zwei aneinander angrenzenden Halbleiter der Graetzschaltung Thy- ristoren sind. 12.Ladegerät für Akkumulatoren nach Patentanspruch mit Vollweggleichrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass im Gleichstromkreis ein Thyristor eingeschaltet ist und zur Gleichrichtung eine Graetzschaltung vorgesehen ist. 13. Ladegleichrichter für Akkumulatoren nach Patentanspruch mit einem Spannungsteiler, der aus mehreren Widerständen besteht, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der Widerstände einen höheren Temperaturkoeffizienten als die andere hat.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH886769A CH489934A (de) | 1969-12-11 | 1969-12-11 | Ladegerät für Akkumulatoren mit Spannungsstabilisation |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH886769A CH489934A (de) | 1969-12-11 | 1969-12-11 | Ladegerät für Akkumulatoren mit Spannungsstabilisation |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH489934A true CH489934A (de) | 1970-04-30 |
Family
ID=4345654
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH886769A CH489934A (de) | 1969-12-11 | 1969-12-11 | Ladegerät für Akkumulatoren mit Spannungsstabilisation |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH489934A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3236550A1 (de) * | 1982-10-02 | 1984-04-05 | Formiwa Forschungs-GmbH, 7800 Freiburg | Ladevorrichtung |
-
1969
- 1969-12-11 CH CH886769A patent/CH489934A/de not_active IP Right Cessation
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3236550A1 (de) * | 1982-10-02 | 1984-04-05 | Formiwa Forschungs-GmbH, 7800 Freiburg | Ladevorrichtung |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |