CH489978A - Anordnung zur Abfrage von Verbrauchsmessern, z. B. für Elektrizität, Gas oder Wasser - Google Patents

Anordnung zur Abfrage von Verbrauchsmessern, z. B. für Elektrizität, Gas oder Wasser

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CH489978A
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Electrometre
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M11/00Telephonic communication systems specially adapted for combination with other electrical systems
    • H04M11/002Telephonic communication systems specially adapted for combination with other electrical systems with telemetering systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Arrangements For Transmission Of Measured Signals (AREA)

Description


  Anordnung zur Abfrage von Verbrauchsmessern, z. B. für Elektrizität, Gas oder Wasser    Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Abfrage  einer Vielzahl von der Ermittlung des Verbrauchs von  Energie oder eines materiellen Stoffes, wie Elektrizität,  Gas oder Wasser, dienenden Verbrauchsmessern von  einer Zentrale aus, bei der die Informationen zwischen  der Zentrale und den Verbrauchsmessern über ein       Fernsprechnetz,    das zusätzlich für die     Übermittlung    von       Drahtfunksendungen    ausgerüstet ist, übertragen werden  und wobei die Abfrage eines Verbrauchsmessers ohne  Anruf eines Teilnehmers erfolgt.  



  Die bekannten     Zählerfernablesesysteme,    die mit dem  Fernsprechnetz zusammenarbeiten, verwenden in der  Regel den Fernsprechautomaten. Hierdurch ergibt sich  auf sehr einfache Weise eine Identifikation des abgefrag  ten Zählers. Bei diesen Systemen tritt jedoch eine Reihe  von     schwerwiegenden    Nachteilen auf. So sind beispiels  weise Mittel zur Rufunterdrückung bei einer Abfrage  erforderlich. Auch besteht ein ungünstiges Verhältnis  zwischen den Zeiten für einen Verbindungsaufbau und  für die     Vbermittlung    einer Information.

   Weiterhin kann  jedem Fernsprechanschluss nur ein Zähler zugeordnet  werden; sollen mehrere     Zählerabstände    über eine     An-          schlussleitung    übertragen werden, dann ist eine zusätz  liche Identifikation notwendig. Die Abfrage eines Zäh  lerstandes bedeutet eine Belegung des zugeordneten An  schlusses; es sind daher Benutzungsgebühren zu zahlen.  Schliesslich muss vor einer Abfrage geprüft werden, ob  der Anschluss bereits belegt ist. Ist dies der Fall, dann  muss die Abfrage zu einem späteren Zeitpunkt vorge  nommen werden.  



  Zur Vermeidung dieser Nachteile ist es bekannt,       Zählerstandsinformationen    über ein Fernsprechnetz zu  übertragen, ohne dabei jedoch von den Vermittlungs  einrichtungen oder dem Fernsprechautomat Gebrauch  zu machen. Dieses wird dadurch erreicht, dass die In  formationssignale vor den entsprechenden Stellen im  Fernsprechnetz ausgekoppelt werden. Die einzelnen  Zähler erhalten eigene Adressen, mit deren Hilfe sie von  der Zentrale aufgerufen werden können. Die     übertra-          gungsfrequenz    für die Informationssignale liegt etwas    oberhalb der in einem Fernsprechnetz auftretenden  üblichen Frequenzen, d. h. im Mittelfrequenzbereich.  



  Es bestehen zahlreiche Fernsprechnetze, die mit Ein  richtungen für die Übertragung von     Drahtfunksendun-          gen    ausgerüstet sind. Der Erfindung liegt die Aufgabe  zugrunde, den bei der bekannten Anordnung für die       Zählerstandsabfraae    erforderlichen Aufwand bei Fern  sprechnetzen, die in der Lage sind,     Drahtfunksendungen     zu übermitteln, herabzusetzen. Diese Aufgabe wird da  durch gelöst, dass die     übertragenen    Informationen aus  hochfrequenten Signalen gebildet und für ihre Über  tragung die Einrichtungen zur Übermittlung von Draht  funksendungen vorgesehen sind.  



  Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in  der Figur dargestellten     Ausführunasbeispieles    näher er  läutert. wobei      'eitere        Massnahmen    beschrieben werden.  



  Die Figur zeigt eine     verbraucherseitige        Anordnun;    1  und eine     zentralenseitilge    Anordnung 2, die durch ein       Fernsprechadernpaar    3 verbunden sind, Für die Über  tragung von     Telefongesprächen    ist ein Fernsprechappa  rat 4 über das     Adernpaar    3 an einen Hauptverteiler und  Vermittlungseinrichtungen 5 in der Zentrale angeschlos  sen. In gleicher Weise sind eine Vielzahl von Fern  sprechapparaten     je""":eils    über ein eigenes     Adernpaar    mit  dem Hauptverteiler und den Vermittlungseinrichtungen  5 verbunden.  



  Von einer Sendestation erhält ein in der Zentrale  untergebrachter     Breitbandverstärker    6 über eine Fern  leitung 7 sechs modulierte Trägerfrequenzen, die 175,  208, 241, 274, 307 und 340     kHz    betragen. Diese ent  sprechen sechs verschiedenen, zur Auswahl stehenden       Drahtfunkprogrammen.    Der     Ausgang    des     Breitbandver-          stärkers    wird über einen Zwischenübertrager 8 mit einer  Sammelschiene 9 verbunden. Diese ist     iiber    sog. Amts  weichen an die einzelnen     Fernsprechadernpaare    3 ange  schlossen.

   Eine Amtsweiche besteht aus einem Hoch  frequenzübertrager 10, der sekundärseitig mittels eines  Kondensators 11 einen Gleichstrom zwischen den beiden  Adern des     Fernsprechadernpaares    3 blockiert. Zur  Amtsweiche gehören weiterhin     Hochfrequenzdrosseln         12, die einen Abfluss der     Hochfrequenzenergie    zum  Hauptverteiler hin unterbinden.  



  Auf der Verbraucherseite wird die hochfrequente       Energie    über einen weiteren     Hochfrequenzübertrager     13, der ebenfalls einen Kondensator 14 zur Gleich  stromunterdrückung besitzt, ausgekoppelt und auf einen  normalen Rundfunkempfänger 15 gegeben.  



  Die geschilderte Anordnung erlaubt die gleichzeitige  Übertragung von tonfrequenten     Telepliongesprächen     und von hochfrequenten Radioprogrammen über das       Adernpaar    3. Bei der     Hochfrequenzübermittlung    ist zu  beachten, dass wegen der     Amplitudenmodulation    der  Störabstand sehr hoch liegen und dadurch die Sende  leistung des     Breitbandverstärkers    6 entsprechend gross  sein muss.  



  Für eine     Zählerfernablesung    können wesentliche  Elemente der beschriebenen Drahtfunkanlage     mitver-          wendet    werden. Dies sind die Sammelschiene 9, die aus  den Kondensatoren 11, den     Hochfrequenzübertragern     10 und -drosseln 12 bestehenden Amtsweichen, die       Hochfrequenzübertrager    13 und die Kondensatoren 14.  Ausserdem kann eine der     Drahtfunk-Trägerfrequenzen     für die Abfrage der Zähler von der Zentrale aus benutzt  werden.  



  In der Zentrale befindet sich eine Datenverarbei  tungsanlage 16, an die eine Sendeeinrichtung 17 ange  schlossen ist. Diese Sendeeinrichtung tastet     ausgangs-          seitig    über einen Schalter 18 einen Resonanzkreis 19,  der mit der Sekundärseite des Zwischenübertragers 8  gekoppelt und auf eine der     Drahtfunk-Trägerfrequen-          zen,    z. B. 175     kHz,    abgestimmt ist. Während der Über  tragung von     Drahtfunkprogrammen    ist keine     Zählerfern-          ablesung    vorgesehen. In dieser Zeit ist der Resonanz  kreis 19 durch den Schalter 18 kurzgeschlossen, wo  durch eine unnötige Signaldämpfung vermieden wird.

    Die     Zählerfernablesung    soll während der Nachtstunden  erfolgen, wenn keine     Dralitfunkprogramme    übertragen   erden, jedoch die Trägerfrequenzen     unmoduliert    weiter  vorhanden sind.  



  In der Datenverarbeitungsanlage 16 sind die Adres  sen sämtlicher abzufragenden Zähler als     mehrdekadige     Ziffern in binärdezimaler Form gespeichert. Zur Ein  leitung der Abfrage eines Zählers wird dessen Adresse  über die Sendeeinrichtung 17 getastet, indem der Schal  ter 18 im Rhythmus des der Adresse entsprechenden       Impuistelegrammis    betätigt wird. Dadurch wird die       Trägerspannung,    auf deren Frequenz der Resonanzkreis  19 abgestimmt ist, in     gewünschter    Weise getastet und  über die einzelnen, mit der Sammelschiene 9 verbun  denen Amtsweichen, die     Adernpaare    3 und die     über-          tra2er    13 sämtlichen Verbrauchern zugeführt.

   Die ge  tastete Trägerspannung gelangt auf einen programmier  ten Empfänger 20, der parallel zum Rundfunkempfän  ger 15 an die Sekundärwicklung des Übertragers 13 an  geschlossen ist. Jeder der Empfänger 20 ist auf die  Adresse des ihm zugeordneten Zählers eingestellt und  spricht nur dann an,     wein    diese Adresse übertragen  wird. In diesem Fall betätigt er einen Umschalter 21,  der einen Verbrauchersender 22 mit der Sekundärseite  des     Übertragers    13 verbindet. Der Verbrauchersender  wird von einem Zähler 23 über eine     Kodiervorrichtung          2-1    gesteuert. Der Zähler dient zur Messung des Ver  brauchs von Elektrizität, Gas, Wasser oder dgl.

   Durch  das Umleen des Umschalters 21 wird der Verbraucher  sender 22' in Betrieb gesetzt und er sendet ein     Impuls-          tele,ratnm    in die Zentrale, dessen Inhalt dem kodierten       Zählerstand    entspricht und dessen Signalfrequenz vor-         zugsweise    zwischen zwei     Drahtfunk-Trägerfrequenzen,     z. B. bei 191,5     kHz    liegt. In der Zentrale wird dieses  Impulstelegramm von einem Resonanzkreis 25 aufge  nommen, der auf die Signalfrequenz des Verbraucher  senders abgestimmt ist.

   Parallel zu diesem Resonanz  kreis liegen ein Schalter 26 und eine Empfangseinrich  tung 27.     Mit    dieser ist die Datenverarbeitungsanlage 16  verbunden, die die empfangenen Informationen regi  striert und verarbeitet.  



  Während der Aussendung der     Zähleradresse        über     den     Resonanzkreis    19 ist der Schalter 26 geschlossen  und damit der Empfänger 17 blockiert. Nach der Durch  gabe des     Adresstelegrammes    bleibt der Schalter 18 ge  schlossen und der Schalter 26 wird geöffnet, so dass die  anschliessend eintreffende     Zählerstandsinformation    der       Datenverarbeitungsanlage    16 zugeführt werden kann.  Vorzugsweise wird hierbei vom Verbrauchersender 22  die     Zähleradresse    wiederholt, wodurch die Sicherheit  der Identifikation gewährleistet ist.

   Nacheinander wer  den alle Zähler in gleicher Weise entsprechend der  Adressenprogrammierung in der Datenverarbeitungsan  lage aufgerufen. Durch die individuelle     Adressierung    der  Zähler     könnet    an jedem     Adernpaar    3 beliebig viele  Zähler angeschlossen sein. Es ist auch nicht erforderlich,  dass der Fernsprechapparat, der Radioempfänger und  die Zähler, die mit einem     Adernpaar    verbunden sind,  einem Abnehmer zugeordnet sind. Jedes dieser Geräte  kann einem anderen Abnehmer gehören. Es muss ledig  lich ein örtlicher Zusammenhang bestehen.  



  Da der Verbrauchersender 22 nur Impulstelegram  me abgibt, kann hierbei der notwendige Störabstand viel  niedriger sein als bei der     Drahtfunkübertragung.    Damit  wird auch die erforderliche Sendeleistung erheblich ge  ringer. Der Leistungspegel ist dabei so tief, dass der  Einsatz von elektronischen Geräten ratsam erscheint.  Durch die grosse verfügbare Bandbreite kann die     Tele-          graphiegeschwindigkeit    sehr hoch gewählt werden, was  das Arbeiten mit grosser Redundanz     ermöglicht    und  kurze     Übermittlungszeiten    ergibt.  



  In dem beschriebenen Beispiel wird der     Zählerstand     oder ein Teil davon in kodierter Form übertragen. Es  kann jedoch auch eine     Festmengenabfrage    stattfinden,       wobei    die     KodiervorrichtunQ    24 lediglich aus einem  jeweils nach     \Verbrauch    einer Festmenge betätigten Um  schalter besteht. Diese Festmenge muss jedoch relativ  gross gewählt werden, da nur während der Sendepausen  des     Drahtfunkprogrammes,    d. h. nur einmal pro Tag, die       Zählerfernablesung    durchgeführt werden kann und zwi  schen zwei     Ablesungen    auch im ungünstigsten Fall nicht  mehr als eine Festmenge verbraucht werden darf.  



  Es ist jedoch auch möglich, die     Zählerfernablesung     während der Sendung von     Drahtfunkprogrammen    statt  finden zu lassen. Die Frequenz der     Aufrufsignale    muss  dann jedoch verschieden von den     Drahtfunk-Träger-          frequenzen    sein. Hierzu ist ein eigener Sender erforder  lich, dessen Ausgang z. B. parallel zum Ausgang des       Breitbandverstärkers    6 liegt. Der Resonanzkreis 19 muss  auf die Frequenz dieses Senders abgestimmt sein. Die  Leistung des Senders kann wie die der Verbraucher  sender 22 sehr gering sein. Die Frequenzen dieser beiden  Sender liegen vorzugsweise ausserhalb des von den       Drahtfunk-Frequenzen    beanspruchten Bandes, z.

   B. bei  140 und 150     kHz.    Hierdurch ist eine ständige Abfrage  möglich. Da die     Telegraphiegeschwindigkeit    sehr hoch  ist, ist die Zeitspanne zwischen zwei Abfragen eines  Zählers sehr klein. Die gewählte Festmenge kann ent  sprechend klein gehalten werden. Auf diese Weise kann      eine     Tarifierung    in der Zentrale vorgenommen werden,  wodurch etwaige     Mehrfachtarifzähler    und die zugehö  rige Umschaltvorrichtungen bei den Verbrauchern fort  fallen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anordnung zur Abfrage einer Vielzahl von der Er mittlung des Verbrauchs von Energie oder eines mate riellen Stoffes, wie Elektrizität, Gas oder Wasser, dienen den Verbrauchsmessern von einer Zentrale aus, bei der die Informationen zwischen der Zentrale und den Ver brauchsmessern über ein Fernsprechnetz, das zusätzlich für die Übermittlung von Drahtfunksendungen ausge rüstet ist, übertragen werden und wobei die Abfrage eines Verbrauchsmessers ohne Anruf eines Teilnehmers erfolgt, dadurch gekennzeichnet,
    dass die übertragenen Informationen aus hochfrequenten Signalen gebildet und für ihre Übertragung die Einrichtungen zur übermitt- lung von Drahtfunksendungen vorgesehen sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Einrichtung zur selbsttätigen Abfrage während der Drahtfunksendepausen vorgesehen ist und die von der Zentrale zu den Verbrauchsmessern übermittelten Abfragesignale aus einer getasteten Draht funk-Trägerfrequenz bestehen. 2.
    Anordnung nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass eine ständige Abfrage vorgesehen ist und die von der Zentrale zu den Verbrauchsmessern übermittelten Abfragesignale aus einer getasteten Span nung, deren Frequenz nicht mit einer der Drahtfunk- Trägerfrequenzen übereinstimmt, bestehen. 3. Anordnung nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die von der Verbrauchsmessern zu der Zentrale übermittelten Informationen den Zähler stand oder einen Teil davon enthalten. 4.
    Anordnung nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die von den Verbrauchsmessern zu der Zentrale übermittelten Informationen eine Aussage enthalten, aus der durch Vergleich mit dem Ergebnis der vorhergehenden Abfrage der Verbrauch einer vorgege benen Festmenge festgestellt werden kann. 5. Anordnung nach Patentanspruch oder einem der vorangehenden Unteransprüche, dadurch gekennzeich net, dass jedem Verbrauchsmesser eine Adresse zuge ordnet ist und dass die von der Zentrale zu den Ver brauchsmessern übertragenen Abfragesignale diese Adressen enthalten. 6. Anordnung nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die von einem Verbrauchsmesser zu der Zentrale übermittelten Informationen die Adresse des Verbrauchsmessers enthalten.
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