CH490321A - Verfahren zur Herstellung von Dibenzocycloheptenen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Dibenzocycloheptenen

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CH490321A
CH490321A CH1882868A CH1882868A CH490321A CH 490321 A CH490321 A CH 490321A CH 1882868 A CH1882868 A CH 1882868A CH 1882868 A CH1882868 A CH 1882868A CH 490321 A CH490321 A CH 490321A
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CH
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lower alkyl
sep
sulfamoyl
formula
halogen
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Application number
CH1882868A
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Inventor
Benjamin Hucker Howard
Elizabeth Christy Marcia
Original Assignee
Merck & Co Inc
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
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    • C07D317/00Heterocyclic compounds containing five-membered rings having two oxygen atoms as the only ring hetero atoms
    • C07D317/08Heterocyclic compounds containing five-membered rings having two oxygen atoms as the only ring hetero atoms having the hetero atoms in positions 1 and 3
    • C07D317/44Heterocyclic compounds containing five-membered rings having two oxygen atoms as the only ring hetero atoms having the hetero atoms in positions 1 and 3 ortho- or peri-condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D317/70Heterocyclic compounds containing five-membered rings having two oxygen atoms as the only ring hetero atoms having the hetero atoms in positions 1 and 3 ortho- or peri-condensed with carbocyclic rings or ring systems condensed with ring systems containing two or more relevant rings
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Description


  Verfahren zur Herstellung von Dibenzocycloheptenen    Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur  Herstellung von Dibenzocycloheptenen der Formel  
EMI0001.0000     
    worin R Niederalkyl ist und X und X' für Wasserstoff,  Niederalkyl, Niederalkenyl, Halogen, Trifluormethyl,  Oxy, Niederalkoxy, Mercapto, Niederalkyl-mercapto,  Niederalkyl-sulfonyl, Sulfamoyl, Niederalkyl-sulfamoyl  oder Diniederalkyl-sulfamoyl stehen.  



  Dieses erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung  obiger Verbindungen I oder II ist dadurch gekennzeich  net,     dass    man eine Verbindung der Formel  
EMI0001.0002     
    entalkyliert, nämlich, dass man die Verbindung Ia mit  einem Halogenformiat der Formel  - HalCOOR3    worin Hal Halogen und R' Alkyl, Aralkyl oder Aryl  bedeutet, behandelt und das erhaltene     Urethanzwischen-          produkt    hydrolysiert.  



  Im allgemeinen kann die Behandlung mit     Halogenfor-          miat    in Abwesenheit eines Lösungsmittels durchgeführt  werden, doch es ist von Vorteil ein Lösungsmittel zu ver  wenden. Als geeignete Lösungsmittel können die aromati  schen Kohlenwasserstoffe, wie Benzol und Toluol, ali  phatische Kohlenwasserstoffe wie Heptan und Hexan,  und die Halogen-Kohlenwasserstoffe, wie Chloroform  und Kohlenstofftetrachlorid, genannt werden. Die Reak  tion kann bei Zimmertemperatur durchgeführt werden,  obschon eine erhöhte Temperatur von Vorteil ist. Nach  Beendigung dieser Reaktion wird das Urethan, nach Ent  fernen der Verunreinigungen, durch Abdampfen des     Lö-          sungsmittels    gewonnen.  



  Das auf diese Weise erzeugte     Urethan-Zwischenpro-          dukt    wird dann der Hydrolyse unterworfen. Nach Beendi  gung der Hydrolyse wird das gewünschte Produkt auf  übliche Weise, wie durch Extrahieren in ein     geeignetes     Lösungsmittel und Abdampfen dieses Lösungsmittels,  gewonnen.  



  Die durch die oben angeführte     Strukturformel    I ver  anschaulichte erfindungsgemäss erzeugte Verbindung  können mit Vorteil als Heilmittel zur Bekämpfung depres  siver Zustände verwendet werden, nachdem sie eine aus  gesprochene antidepressive Wirksamkeit aufweisen.  



  Als antidepressives Mittel können sie oral in Form  von Tabletten Pulvern, in verstärkter     Stosseinzeldosis-          form    und ähnl. verabreicht werden, oder sie können oral  oder parenteral in Form von wässrigen Lösungen oder  Suspensionen dargetan werden. Bei oraler oder     parente-          raler    Verabreichung gelangt man zu zufriedenstellenden  Ergebnissen bei einer täglichen Dosiskonzentration von  etwa 60 mg bis etwa  etwa 60 mg bis etwa 1000mg, die vortcilhafterweise in  aufgeteilten Dosen während dem Tag in Form von ver  stärkten     Stosseinzeldosen    gegeben wird.

   Diese Verbin  dungen werden     zweckmässigerweise    in Form ihrer nicht  toxischen sauren Additionssalze verabreicht, wobei diese  Salze gleichfalls gemäss dem vorliegenden     erfindungsge-          mässen    Verfahren erzeugt werden.      Die durch die     oben    angeführte Strukturformel ver  anschaulichten, erfindungsgemäss erzeugten Verbindungen  bestehen als geometrische Isomere, welche durch die     ste-          rische    Beziehung der Hydroxylgruppen zueinander be  stimmt werden. Zwecks Herstellung eines der genannten  Isomere ist es notwendig ein geeignetes Ausgangsmaterial  derselben Isomerenform, die auch als Endprodukt ge  wünscht wird, zu verwenden.  



  <I>Beispiel</I>       cis-5-[3-(N-Carbäthoxy-N-methylamino)-propyliden]-          -10,    I l -diacetoxy- l0, l I     -dihydro-5H-dibenzo[a,d]-          cyclohepten     Eine Lösung bestehend aus 7,86 g, das sind 0,02 Mo  le,     cis-10,11-Diacetoxy-10,11-dihydro-5-(3-dimethylami-          no-propyliden)-5H-dibenzo[a,d]cyclohepten    in 40 ml     trok-          kenem    Benzol wird innerhalb von 90 Minuten zu einer  gerührten Lösung von 8 ml Äthylchlorformiat in 20 m1  trockenem Benzol zutropfen gelassen. Das Gemisch wird  dann bei Rückfluss während 2¸ Stunden erhitzt.

   Nach  Kühlung und Verdünnen mit 50 ml Benzol, wird die Lö  sung mit 3 N Chlorwasserstoffsäure und dann mit Was  ser gewaschen. Nach Abdestillieren des Benzols unter ver  mindertem Druck bleiben 7,85 g, das ist 87%,     cis-5-[3-          -(N-Carbäthoxy-    N - methylamino)-propyliden] - 10,11 -     di-          acetoxy-10,11-dihydro-5H-dibenzo-[a,d]-cyclohepten,    in  Form eines öligen Rückstandes.  



  cis-10, l l -Dihydro-10,11     -dioxy-5-(3-methylaminopropyl)-          -5H-dibenzo[a,d]cyclohepten     Eine Lösung von 2,8 g, das sind 0,0076 Mole, des  oben erhaltenen öligen Urethans und 2,5 g, das sind 0,04  Mole, Kaliumhydroxyd in 25 ml n-Butyl-alkohol wird       gerührt    und bei Rückfluss in einer Stickstoffatmosphäre  während 6 Stunden erhitzt. Das Lösungsmittel wird unter  vermindertem Druck abdestilliert und der Rückstand  zwischen Benzol und Wasser aufgeteilt. Nach     Reextrak-          tion    der wässrigen Phase werden die vereinigten Benzol  .xtrakte mit Wasser gewaschen und dann mit 15 ml- und  10 ml-Portionen einer 0,5 M Zitronensäure extrahiert.

    Der Säureextrakt wird mit Natrium-hydroxyd alkalisiert  und die sich ausgeschiedene ölige Base in Benzol     extra-          liert.    Der gewaschene und getrocknete Benzolextrakt  wird dann auf ein kleines Volumen eingeengt. Die sich  abgeschiedenen Produkte in Form weisser Kristalle     wer-          [en    gesammelt, mit Benzol gewaschen und     getrocknet;     man erhält 1,05 g, das ist 47%, mit F = 140-143 C. Das  eine Produkt aus einem anderen Experiment und nach         wiederholtem    Kristallisieren aus Benzol und aus Gemi  schen von     Äthanol    und Wasser hat ein F = 143-145 C.

    
EMI0002.0027     
  
    Analyse <SEP> für <SEP> C19H21NO2:
<tb>  Berechnet: <SEP> C <SEP> 77,26 <SEP> H <SEP> 7,17 <SEP> N <SEP> 4,74
<tb>  Gefunden: <SEP> C <SEP> 77,34 <SEP> H <SEP> 7,18 <SEP> N <SEP> 4,59

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der For mel: EMI0002.0028 worin R Niederalkyl ist und X und X' für Wasserstoff, Niederalkyl, Niederalkenyl, Halogen, Trifluormethyl, Oxy, Niederalkoxy, Mercapto, Niederalkyl-mercapto, Niederalkyl-sulfonyl, Sulfamoyl, Niederalkyl-sulfamoyl oder Diniederalkyl-sulfamoyl stehen, dadurch gekenn zeichnet, dass man eine Verbindung der Formel: EMI0002.0029 mit einem Halogenformiat der Formel: HalCOOR3 worin Hal Halogen und R3 Alkyl, Aralkyl oder Aryl bedeutet, behandelt und das erhaltene Urethanzwischen- produkt hydrolysiert.
    Anmerkung des Eidg. Amtes geistiges Eigentran: Sollten Teile der Beschreibung mit der im Patentan spruch gegebenen Definition der Erfindung nicht in Einklang stehen, so sei daran erinnert, dass gemäss Art. 51 des Patentgesetzes der Patentanspruch für den sachlichen Geltungsbereich des Patentes massgebend ist.
CH1882868A 1963-07-22 1964-07-21 Verfahren zur Herstellung von Dibenzocycloheptenen CH490321A (de)

Applications Claiming Priority (3)

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US296463A US3390179A (en) 1963-07-22 1963-07-22 Novel 10, 11-dihydro-10, 11-dihydroxy-(3-substituted aminopropylidene)-5h-dibenzo [a, d] cycloheptenes
CH953364A CH494731A (de) 1963-07-22 1964-07-21 Verfahren zur Herstellung von Derivaten von Dibenzocyclo-heptenen
US4847870A 1970-06-22 1970-06-22

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