CH490380A - Verfahren zur Herstellung von N-(3,4-Dichlorphenyl)-maleinimid - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von N-(3,4-Dichlorphenyl)-maleinimid

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CH490380A
CH490380A CH733268A CH733268A CH490380A CH 490380 A CH490380 A CH 490380A CH 733268 A CH733268 A CH 733268A CH 733268 A CH733268 A CH 733268A CH 490380 A CH490380 A CH 490380A
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dichlorophenyl
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CH733268A
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Edward Bublitz Donald
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Dow Chemical Co
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D207/00Heterocyclic compounds containing five-membered rings not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom
    • C07D207/02Heterocyclic compounds containing five-membered rings not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom with only hydrogen or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom
    • C07D207/44Heterocyclic compounds containing five-membered rings not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom with only hydrogen or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members

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Description


  Verfahren zur Herstellung von     N-(3,4-Dichlorphenyl)-maleininvd       Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur  Herstellung von     N-(3,4-Dichlorphenyl)-maleinimid.    Diese  Verbindung ist ein kristalliner Feststoff mit einem  Schmelzpunkt von 170 C. Die Verbindung weist geringe  Löslichkeit in Wasser und mässige Löslichkeit in den  üblichen organischen Lösungsmitteln auf.

   Die Verbin  dung ist nützlich als Mittel zur Bekämpfung verschiede  ner Pilze und Bakterien, wie     z.B.        Staphylococcus        aureus,          Candida        albicans,        Trichophyton        mentagrophytes,    grü  ner Schimmelpilz von Zitronen,     Fusarium        solani        phaesoli,          Verticillium        alboatrum    sowie Reisbrand.

   Zusätzlich war  diese Verbindung insbesondere nützlich zur Bekämpfung  und Kontrolle von     Venturia        inaequalis,    dem Erreger des  Apfelschorfes.  



  Die neue Verbindung wird erfindungsgemäss herge  stellt, indem man     Maleinsäureanhydrid    mit     3,4-Dichlor-          anilin    zu der     Zwischenverbindung        3,4-Dichloranilid    der       Maleinsäure    umsetzt, aus welcher man anschliessend  durch Wasserabspaltung     N-(3,4-Dichlorphenyl)-malein-          imid    herstellt. Die Wasserabspaltung kann nach bekann  ten Verfahren ausgeführt werden.

   Die Reaktion zur Her  stellung des     3,4-Dichloranilids    der     Maleinsäure    wird im  allgemeinen in Gegenwart eines     inerten    organischen Lö  sungsmittels wie Benzol,     Toluol,        Methylenchlorid,    Chlo  roform,     Tetrachlorkohlenstoff    oder Äther ausgeführt. Die       eewünschte    Zwischenverbindung bildet sich leicht in  einem Temperaturbereich von     -20 C    bis zur     Rück-          flusstemperatur    des     inerten    organischen Lösungsmittels,  insbesondere bei Temperaturen von 10-40 C.

   In solchen  Fällen, wo das     inerte    organische Lösungsmittel abwesend  ist, verläuft die Reaktion bei 60-120 C.  



  Die zu verwendenden Verhältnisse von     Maleinsäure-          anhydrid    u.     3,4-Dichloranilin    sind nicht kritisch, da sich  immer, unabhängig von     Porportionen,    bei Kontakt die  gewünschte Zwischenverbindung bildet. Bei Durchfüh  rung der Reaktion werden jedoch     äquimolare    Verhält  nisse von     Maleinsäure    und     3,4-Dichloranilin    aufgebracht,  und die Verwendung der Ausgangsmaterialien in solchen  Proportionen wird bevorzugt.  



  Bei Ausführung des Verfahrens zur Herstellung des  gewünschten Produktes kann das     Maleinsäureanhydrid     und das     3,4-Dichloranilin    auf beliebige Weise zusam-         mengebracht    werden. Eine bequeme Ausführungsform  beruht darauf, dass man die Ausgangsstoffe in einem  organischen     Dispersionsmedium        dispergiert.    Die Tempe  ratur der Reaktionsmischung liegt während kurzer Zeit  im Bereich der Reaktionstemperatur.

   Während der Re  aktion fängt das     3,4-Dichloranilid    der     Maleinsäure    sich  in der Reaktionsmischung an auszuscheiden.     Anschlies-          send    kann die     Reaktionsmischung    gekühlt werden, damit  sich der grösste Teil der Zwischenverbindung ausscheidet.

    Die Zwischenverbindung kann dann solchen Reaktions  bedingungen unterworfen werden, dass sich 1 Molekül  Wasser pro 1 Molekül     3,4-Dichloranilid    der     Maleinsäure     ausscheidet, und es bildet sich im molekularen Verhält  nis das     N-(3,4-Dichlorphenyl)-maleinimid.    Die Wasser  abspaltung aus der     3',4'-Dichlormaleinanilinsäure    kann  ausgeführt werden, indem man die Zwischenverbindung  mit     Essigsäureanhydrid    und     Natriumacetat    umsetzt, oder  durch     Erhitzen    der Zwischenverbindung auf 60-140 C,  oder durch Verwendung allgemein bekannter     Wasserab-          spaltungsmittel,

      die     keine    Doppelbindung hervorrufen,  wie     z.B.        P=03.    Wenn man die Zwischenverbindung mit       Essigsäureanhydrid    und     Natriumacetat    umsetzt, so kann  die     Wasserabspaltungsreaktion    in Gegenwart eines     iner-          ten    organischen Lösungsmittels wie Benzol,     Toluol,        Me-          thylenchlorid,    Chloroform,     Tetrachlorkohlenstoff    oder  Äther ausgeführt werden.

   Zur Herstellung des gewünsch  ten Produktes wird die Reaktion im allgemeinen bei     60-          120 C    ausgeführt. Das gewünschte     N-(3,4-Dichlorphe-          nyl)-maleinimid    kann nach bekannten Methoden isoliert  werden, wie     z.B.    durch Verdünnen der Reaktionsmi  schung mit Wasser, um das gewünschte Produkt auszu  scheiden, und dieses wird anschliessend durch Filtration  oder     Dekantation    abgetrennt. In einem anderen Verfah  ren kann die Reaktionsmischung destilliert werden, um  die niedrig siedenden Reaktionsteilnehmer zu entfernen,  und man erhält das     N-(3,4-Dichlorphenyl)-maleinimid     als Rückstand.

   Dieses Produkt kann weiter gereinigt wer  den, wie     z.B.    durch Waschen mit Wasser oder Umkri  stallisation aus einem organischen Lösungsmittel.  



  Bei Ausführung des Verfahrens wurde festgestellt,  dass es unnötig ist, das als Zwischenverbindung auftre  tende     3,4-Dichloranilid    der     Maleinsäure    zu isolieren. Die      Wasserabspaltung aus der Zwischenverbindung kann in  der Reaktionsmischung vorgenommen werden, in welcher  diese hergestellt wurde, indem man     Essigsäureanhydrid     und     Natriumacetat    zur Reaktionsmischung zufügt, oder  durch Erhitzen der Reaktionsmischung auf eine Tempe  ratur von etwa 60-120 C, oder durch Zugabe eines was  serabspaltenden Mittels wie     P,0:,    zur Reaktionsmischung.

    Das gewünschte     N-(3,4-Dichlorphenyl)-maleinimid    kann,  wie früher beschrieben, dann aus der Reaktionsmischung  abgetrennt werden. Es wurde     festegestellt,    dass man auch  das     Essigsäureanhydrid    und das     Natriumacetat    mit dem       vlaleinsäureanhydrid    und dem     3,4-Dichloranilin    direkt  zusammengeben kann, und die Wasserabspaltung aus der       3',4'-Dichlormaleinsäure    in     sito    so schnell stattfindet, wie  sich die letztere bildet. Das gewünschte Produkt kann  dann aus der Reaktionsmischung, wie früher beschrieben,       tibgetrcnnt    werden.  



  Die erfindungsgemäss hergestellte Verbindung ist  nützlich zur Bekämpfung und Kontrolle vieler     Bakterien-          und    Pilzkrankheiten. Für diese Zwecke können nicht  modifizierte Verbindungen verwendet werden. Man kann  aber auch die Verbindung auf einem     inerten    fein verteil  ten Feststoff     dispergieren    und die resultierende     Präpara-          tion    als Pulver verwenden.

   Es ist auch möglich, dass sich  solche     Präparationen    in Wasser mit oder ohne Netzmit  tel     dispcrgiert    befinden, und dass die entstandene     wäss-          rige    Dispersion als Spray verwendet wird. Man kann die  Verbindung auch in einem Lösungsmittel oder als Be  standteil einer     Lösungsmittel-in-Wasser-    oder     Wasser-in-          -LösLii,gs11iittel-eniulsion    oder als     wässrige    Dispersion  davon verwenden, welche dann weiter als Spray, Trank  oder zum Waschen Anwendung findet.  



  Die erfindungsgemäss hergestellten Verbindungen  oder Mischungen, welche diese enthalten, können für  Pilze und Bakterien sowie deren Fundorte und Lebens  mittel in     parasittötenden    Mengen angewendet werden,  und man erzielt eine ausgezeichnete Kontrolle und kann  viele Organismen töten. Man kann die Verbindungen  auch verwenden, um im Boden Pilze und Bakterien zu  kontrollieren und zu töten.  



  Man kann die Verbindungen auch sehr leicht in     Flüs-          siokeiten    oder Pulvermischungen verwenden. Wenn eine  Verwendung auf diese Weise stattfindet, so wird die Ver  bindung mit einer oder mehreren Beimischungen oder  Hilfsmitteln modifiziert, wie     z.B.    Wasser, organische Lö  sungsmittel, Petroleumöle, Petroleumdestillate, Naphtha  oder andere flüssige Träger, oberflächenaktive     Disper-          aiermittel    und fein verteilte Feststoffe wie Kalk, Talk  oder     Bentonit.    Abhängig von der Konzentration der     para-          sittötenden    Verbindung in solchen Mischungen werden  die vergrösserten Mischungen angepasst,

   um auf Pflan  zen und Pflanzenteilen verteilt zu werden, oder auf dem  Boden, oder sie werden als Konzentrate verwendet, die  man anschliessend mit einer zusätzlichen Flüssigkeit oder  festen Zusatzstoffen verdünnt, um die endgültige Mi  schung zur Behandlung zu erhalten.  



  Die genaue Konzentration der neuen Verbindungen,  welche in den     Behandlungsmischungen    angewendet wer  den kann, ist im allgemeinen nicht kritisch u. kann sich in  weiten Grenzen bewegen. Es muss nur dafür gesorgt wer  den, dass eine genügend grosse Menge vorhanden ist,  um Bakterien oder Pilze auf den Pflanzen, Pflanzenteilen  oder im Boden zu töten. Die Konzentration des Giftstof  fes beträgt in flüssigen Mischungen im allgemeinen etwa  5-50     Gew.-a/o.    Es werden jedoch auch in Konzentraten,  Konzentrationen bis zu 95     Gew.-%    verwendet. In Pul  vern kann die Konzentration des Giftstoffes etwa 1-10         Gew.-c/,    betragen.

   In Mischungen, die als Konzentrate  verwendet werden sollen, kann der Giftstoff in Mengen  von 5-98     Gew.-c;'f,    anwesend sein.  



  Zusätzlich kann man auch andere flüssige     Mischun-          U   <B>0</B>     n,        die        die        gewünschte        Men,        ge        des        Wirkstoffes        enthalten,     herstellen, indem man den Giftstoff in einer organischen  Flüssigkeit wie Aceton,     Methylenchlorid,    Chlorbenzol  und Petroleumdestillaten auflöst.

   Bevorzugte flüssige     or-          ,uanische    Träger sind solche, welche die Penetration und  Imprägnierung der verseuchten     Umgebung    bewirken, ins  besondere Böden mit den toxischen Verbindungen, und  von solcher Flüchtigkeit sind, um keine dauernden Rück  stände dort zu bewirken. Besonders wünschenswerte Trä  ger sind Petroleumdestillate, die fast alle einen Siede  punkt von weniger als     204-C        (400F)    bei .Atmosphären  druck und einen Flammpunkt von mehr als     27--C        (80 F)     haben.  



  Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung näher  erläutern.  



  <I>Beispiel</I>       3,4-Diehloranilin    (48,6 g 0,3     Mol)    wurde in 500     ml     Äther gelöst, und anschliessend gab man diese Lösung  langsam unter Rühren zu einer Lösung von     Maleinsäure-          anhydrid        (29,-1    g, 0,3     Mol)    in 500 ml Äther. Während des  Kontaktes der Ausgangsstoffe und anschliessend noch  während etwa 45 Minuten wurde die Reaktionsmischung  bei Siedetemperatur und unter Rückfluss erhitzt. Nach  dem Erhitzen kühlte man die Reaktionsmischung ab.

    Während der Reaktion schied sich das     3,4-Dichloranilid     der     Maleinsäure    in der Reaktionsmischung als kristalli  ner Feststoff ab. Durch Filtrieren entfernte man den Fest  stoff aus der Reaktionsmischung.  



  Das auf diese Weise erhaltene     3,4-Dichloranilid    der       Maleinsäure    wurde in eine Mischung von 11g Natrium  acetat in 120 ml     Essigsäureanhydrid    gegeben. Während  1 Stunde erhitzte man die erhaltene Mischung auf 100 C.  Nach dem Erhitzen wurde die Reaktionsmischung ge  kühlt und anschliessend mit 2 1 Wasser verdünnt. Wäh  rend der Verdünnung schied sich das     N-(3,4-Dichlorplie-          nyl)-maleinimid    in der Reaktionsmischung ab und man  entfernte das Produkt durch Filtrieren. Anschliessend  trocknete man das Produkt, welches einen Schmelzpunkt  von 170 C hatte.

   Durch Verbrennung wurde festgestellt,  dass die Verbindung Kohlenstoff, Wasserstoff und Chlor  enthielt, 49,92, 1,89 und 29,08     %,    verglichen mit den  theoretischen Mengen 49,61, 2,08 und 29,29       Verwendungsbeispiel   <I>2</I>  25 Gewichtsteile     N-(3,4-Dichlorphenyl)-maleininiid,     27 Teile     Diatomeenerde        (Celite    209, reg. Handelsmarke).

    42 Teile  Baren  Lehm, 3 Teile eines nichtionischen,  oberflächenaktiven Mittels     (Nonylphenol,    kondensiert mit  9-10 Molen     Äthylenoxyd)    und 3 Teile einer substituier  ten     Alkylbenzolsulfonsäure        (Daxad        No.    27, reg. Handels  inarke) werden gemischt und gemahlen, um ein Konzen  trat in Form eines netzbaren Pulvers herzustellen. Man       dispergiert    einen Teil dieses Mittels in Wasser, um einen  wässrigen Spray, welcher     1,14-4    Pfund des Giftstoffes pro  100 Gallonen der endgültigen Mischung (0,3-4,8 g des  Giftstoffes pro 1 der     endgültigen    Mischung) enthält, her  zustellen.

   Man verwendet diese Mischung für     Äpfelbäume     in einem Obstgarten zur Bekämpfung von Apfelschorf       (Venturia        inaequalis).    Bei diesen Behandlungen werden  die     Spraymischuneen    etwa wöchentlich während 9 Wo  chen angewendet. Die erste Anwendung findet statt, wenn  die Blüten eine leicht     Rosafärbung    aufweisen. In dem      Obstgarten befinden sich auch     unbesprühte    Bäume, um  für eine dauernde Ansteckung zu sorgen. Eine Woche  nach der letzten     Sprayanwendung    untersucht man die  Bäume und vergleicht sie mit den unbehandelten Bäu  men, um zu bestimmen, auf welche     Weise    der Apfel  schorf bekämpft wird.

   Man konnte feststellen, dass das  mit     N-(3,4-Dichlorphenyl)-maleinimid    behandelte Blatt  werk und die Früchte der Bäume im wesentlichen frei  von Beschädigungen, die durch den Apfelrost hervorgeru  fen wurden, sind. Gleichzeitig konnte man auch fest  stellen, dass unbehandelte Vergleichsbäume grosse, durch  Apfelrost verursachte, Beschädigungen aufwiesen.  



  <I>Verwendungsbeispiel 3</I>  45 Gewichtsteile     N-(3,4-Dichlorphenyl)-maleinimid     wurden mit 5 Gewichtsteilen     Triton-155    (eingetragene  Handelsmarke) gemischt und vermahlen, um ein     wasser-          dispergiertes    Konzentrat herzustellen, welches 90     Gew.-c/,          N-(3,4-Dichlorphenyl)-maleinimid    enthielt.  



  In einem weitern Schritt mischte man 25 Gewichts  teile     N-(3,4-Dichlorphenyl)-maleinimid,    10 Gewichtsteile       Triton-155    (eingetragene Handelsmarke) und 65 Ge  wichtsteile     Xylol    und stellte ein     emulgierbares    Konzentrat  her, welches 25     Gew.-To    der     Maleinverbindung    enthielt.  



  Auf ähnliche Weise werden 25     Gew.Teile        N-(3,4-Di-          chlorphenyl)-maleinimid,    71 Teile     Fullererde,    2 Teile       Alkyl-arylsulfonat        (Nacconol    NR, eingetragene Handels  inarke) und 2 Teile eines polymerisierten     Natriumsalzes     einer substituierten     Alkylbenzolsulfonsäure        (Daxad     Nr.

   27, eingetragene Handelsmarke) mechanisch mitein  ander gemischt und gemahlen, um ein Konzentrat in  Form eines netzbaren Pulvers, welches 25     Gew.- c        N-          -(3,4-Dichlorphenyl)-maleinimidverbindung    enthält, her  zustellen.  



  Eine Mischung von 20 Gewichtsteilen     N-(3,4-Dichlor-          phenyl)-maleinimid,    0,1 Teile     Nacconol    NR (eingetragene    Handelsmarke), 0,1 Teile     Daxad    Nr. 27 (eingetragene  Handelsmarke) und<B>100</B> Teile Wasser wurde in eine Ku  gelmühle gegeben, um ein     wasserdispergierbares,    flüssiges  Konzentrat herzustellen, welches 20 Gewichtsteile der       Maleinimidverbindung    enthielt.

   Das auf diese Weise her  gestellte Konzentrat kann in Wasser     dispergiert    werden,  um eine Mischung herzustellen, welche die     erwünschens-          werten    netzbaren Eigenschaften sowie eine gute Pene  tration aufweist, und diese wässrigen Mischungen befin  den sich in einem solchen Zustand, dass sie genügende  Mengen von     N-(3,4-Dichlorphenyl)-maleinimid    zur     Mi-          krobenvernichtung    auf den Pflanzen und Pflanzenteilen  verteilen können.  



       Verwendungsbeispiel   <I>4</I>  In weiteren Verfahren ergeben wässrige Mischungen,  welche     N-(3,4-Dichlorphenyl)-maleinimid    enthalten, bei  Konzentrationen von 500 Teilen pro Million Gewicht  eine vollständige Vernichtung oder Unterbindung des  Wachstums von     Salmonella        typhosa,        Staphylococcus          aureus,        Candida        albicans,        Trichopyton        mentagrophytes,     grüner Schimmelpilz von Zitronen,     Fusarium        solani          phaseoli,

          Verticillium        alboatrum,    Reisrost und Feuermel  tau     (fire        blight).  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von N-(3,4-Dichlorphenyl)- -maieinimid, dadurch gekennzeichnet, dass man Malein- säureanhydrid mit 3,4-Dichloranilin zum 3,4-Dichlorani- lid der Maleinsäure umsetzt, und aus dieser Verbindung Wasser abspaltet.
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