CH490386A - Verfahren zur Herstellung von Benzazepinderivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Benzazepinderivaten

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CH490386A
CH490386A CH174969A CH174969A CH490386A CH 490386 A CH490386 A CH 490386A CH 174969 A CH174969 A CH 174969A CH 174969 A CH174969 A CH 174969A CH 490386 A CH490386 A CH 490386A
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CH
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formula
benzazepine
hydrogen
compound
tetrahydro
Prior art date
Application number
CH174969A
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English (en)
Inventor
Fujimura Hajime
Hori Mikiko
Original Assignee
Takeda Chemical Industries Ltd
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D223/00Heterocyclic compounds containing seven-membered rings having one nitrogen atom as the only ring hetero atom
    • C07D223/14Heterocyclic compounds containing seven-membered rings having one nitrogen atom as the only ring hetero atom condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D223/16Benzazepines; Hydrogenated benzazepines

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von Benzazepinderivaten  
EMI0001.0000     
  
     worin R Wasserstoff oder eine niedere Alkylgruppe mit  bis zu 4 Kohlenstoffatomen, R' und R2 je eine niedere  Alkylgruppe mit bis zu 4 Kohlenstoffatomen und R3  einen Acylrest mit bis zu 8 Kohlenstoffatomen bedeu  ten.  



       Bekanntlich    haben die narkotischen Analgetika,  wie z. B. Morphin, Codein, Meperidin usw., eine starke  analgetische Wirkung und sind zur Erleichterung oder  Beseitigung der durch verschiedene Krankheiten oder  chirurgische Operationen     hervorgerufenen    Schmerzen  verwendet worden. Die Süchtigkeit nach diesen narko  tischen Analgetika verursacht jedoch verschiedene ge  fährliche Wirkungen, und daher ist deren Verwendung  strengsten gesetzlichen Kontrollen unterworfen.  



  Es wurde nun gefunden, dass die erfindungsgemäss  hergestellten Verbindungen eine analgetische Wirkung  haben, die dadurch gekennzeichnet ist, dass sie keinen  Antagonismus gegen Nalorphin (N-Allyl-nor-morphin)  aufweist, wogegen alle bisher bekannten narkotischen  Analgetika wie z. B. Morphin, Codein, Meperidin  usw., einen solchen Antagonismus besitzen.  



  In den oben genannten neuen und brauchbaren  Benzazepinderivaten der Formel I kann der Acylrest    mit bis zu 8 Kohlenstoffatomen beispielsweise ein     Ace-          tyl-,    Propionyl-, Butyryl-, Benzoyl-, Phenylacetylrest  usw. sein. Zu den Verbindungen der Formel I gehören  beispielsweise die folgenden:

    (1)     2-Phenylacetyl-5,5-dimethyl-7-methoxy-1,2,3,4-          tetrahydro-5H-2-benzazepin,     (2)     2-Phenylacetyl-5,5-dimethyl-7-hydroxy-1,2,3,4-          tetrahydro-5H-2-benzazepin,     (3)     2-Phenylacetyl-5-methyl-5-äthyl-7-methoxy-1,2,3,4-          tetrahydro-5H-2-benzazepin,     (4)     2-Phenylacetyl-5-methyl-5-äthyl-7-hydroxy-1,2,3,4-          tetrahydro-5H-2-benzazepin,     (5)     2-Phenylacetyl-5-methyl-5-propyl-7-methoxy-1,2,-          3,4-tetrahydro-5H-2-benzazepin,     (6)     2-Phenylacetyl-5-methyl-5-propyl-7-hydroxy-1,2,

  -          3    ,4,-tetrahydro-5H-2-benzazepin,  (7)     2-p-Chlorphenylacetyl-5,5-dimethyl-7-methoxy-          1,2,3,4,-tetrahydro-5H-2-benzazepin,     (8)     2-p-Chlorphenylacetyl-5,5-dimethyl-7-hydroxy-          1,2,3,4-tetrahydro-5H-2-benzazepin,     (9)     2-Cyclopropylcarbonyl-5,5-dimethyl-7-methoxy-          1,2,3,4-tetrahydro-5H-2-benzazepin,     (10)     2-acyclopropylcarbonyl-5,5-dimethyl-7-hydroxy-          1,2,3,4-tetrahydro-5H-2-benzazepin.       Die Verbindungen der Formel I werden hergestellt,  indem man ein     Benzazepinderivat    der Formel:

    
EMI0001.0026     
      worin R, R' und R2 die obigen Bedeutungen haben,  mit einem Acylierungsmittel der Formel:  R3-X2 (III)  worin X$ Halogen, ein Äquivalent eines Sulfatrestes,  eine Organosulfonyloxygruppe A-SO2-O- oder einen  Rest der Formel -OR6 bedeuten, wobei R" Wasser  stoff, einen niederen Alkylrest oder einen Acyloxyrest  mit bis zu 8 Kohlenstoffatomen bedeutet, umsetzt.  



       Die    oben erwähnte Reaktion wird im     allgemeinen     unter Erhitzen ausgeführt, obgleich sie auch gewünsch  tenfalls bei Zimmertemperatur oder unter Kühlen aus  geführt werden kann, und wird gewöhnlich in einem  Lösungsmittel, wie z. B. Wasser, Methanol, Äthanol,  Isopropylalkohol, Butanol, Tetrahydrofuran, Dioxan,  Äther, Petroläther, Dichlormethan, Chloroform, Ben  zol, Toluol, Xylol, Dimethylformamid, Pyridin,     Alde-          hydkollidin    usw., oder in einem Gemisch derselben  ausgeführt.  



  Diese Reaktion kann in Gegenwart einer Base, wie  z. B. Natriumhydroxyd, Kaliumhydroxyd, Calcium  hydroxyd, Dimethylformamid, Pyridin usw., beschleu  nigt werden, wenn ein Acylierungsmittel verwendet  wird, worin     X2    Halogen, ein Äquivalent eines Sulfat  restes, einen Organosulfinylrest oder eine     Organolsul-          fonyloxygruppe    bedeutet. Die Reaktion mit einem     Acy-          ierungsmittel,    worin X2 eine Hydroxylgruppe bedeutet,  wird im allgemeinen in Gegenwart eines     Dehydratisie-          rungsmittels,    wie z. B.

   Phosphorsäureanhydrid, Poly  phosphorsäure, Phosphorpentoxyd, konzentrierte  Schwefelsäure, wasserfreies Zinkchlorid, ein substituier  tes Carbodiimid (z. B. Dimethylcarbodiimid,     Diäthyl-          carbodiimid    und so weiter) und so weiter, ausgeführt.  Nach der Umsetzung der Acylierungsmittels mit dem  Benzazepinderivat der Formel II kann anschliessend  unter     Verwendung    von Reduktionsmitteln, wie z. B.  Wasserstoffgas, Halogenwasserstoff und Metallhydro  gensulfiden, Alkalimetallborhydride (z. B.     Lithium-          borhydrid,    Natriumborhydrid und Kaliumborhydrid),  Alkalimetallaluminiumhydriden, Aluminiumisopropylat,  Alkalimetallen (z. B.

   Lithium, Natrium und Kalium),  Magnesium, Calcium, Aluminium, Zink, Wasserstoff  mit einem Katalysator (z. B. Platin, Palladium, Nickel,  Kobalt, Eisen und Raneynickel) usw., hydriert und/oder  in Gegenwart eines sauren Katalysators hydrolysiert  werden, wobei Verbindungen I mit R = H und     R9    =  Kohlenwasserstoffrest erhalten werden.  



       Die    im obigen Verfahren verwendeten Ausgangs  materialien der Formel II werden beispielsweise durch  die folgende Reaktionsfolge hergestellt, wobei R, R1,       R2    und R3 die obigen Bedeutungen haben, R  und     RS     eine niedere Alkylgruppe und Y Halogen bedeuten:    (1) Man lässt eine Verbindung der Formel:  
EMI0002.0020     
    mit einer Verbindung der Formel:  
EMI0002.0021     
    reagieren, oder man lässt eine Verbindung der     Formel:     R1-MgY (VI)  mit einer Verbindung der Formel:  
EMI0002.0023     
    reagieren, wobei sich eine Verbindung der Formel:  
EMI0002.0024     
    bildet.  (2) Man hydrolysiert und decarboxyliert die Ver  bindung der Formel VIII, wobei sich eine Verbindung  der Formel:  
EMI0002.0025     
    bildet.

    (3) Man hydriert die     Verbindung    der     Formel        IX,     wobei sich eine Verbindung der Formel:  
EMI0002.0029     
    bildet.  (4) Man formyliert die Aminogruppe der Verbindung  der Formel X, wobei sich eine Verbindung der     Formel:     
EMI0002.0031     
    bildet.
EMI0002.0032  
    (5) Man kondensiert die Verbindung der Formel  XI unter Verwendung eines     Dehydratisierungsmittels          intramolekular,    wobei sich eine Verbindung der Formel:  
EMI0002.0035     
    bildet.      Die intramolekulare Kondensation der Verbindung  der     Formel    XI wird im allgemeinen unter Erhitzen in  Gegenwart eifies Dehydratisierungsmittels, wie z. B.

    Phosphorsäureanhydrid, Polyphosphorsäure, ein Poly  phosphorsäureester, Phosphorpentoxyd, konzentrierte  Schwefelsäure, wasserfreies Zinkchlorid usw., in einem  Lösungsmittel, wie z. B. Methanol, Äthanol,     Isopropa-          nol,    Butanol, Tetrahydrofuran, Dioxan, Äther, Petrol  äther, Chloroform, Benzol, Toluol, Xylol,     Dimethyl-          formamid,    Pyridin, Aldehydkollidin usw., oder einem  Gemisch derselben ausgeführt.  



  (6) Man hydriert die Verbindung der Formel XII,  wobei sich die Verbindung der Formel<B>11</B> bildet. Für  diese Reaktion verwendbare Reduktionsmittel sind bei  spielsweise Wasserstoffgas, Metallhalogenide und Halo  genwasserstoffe (z. B. Bromwasserstoff, Fluorwasser  stoff), Schwefelwasserstoff, Alkalimetallborhydride (zum  Beispiel Lithiumborhydrid, Natriumborhydrid und     Ka-          liumborhydrid),    Alkalimetallaluminiumhydride (z. B.  Lithiumaluminiumhydrid, Natriumaluminiumhydrid und  Kaliumaluminiumhydrid), Diäthylaluminiumhydrid,  Aluminiumisopropylat, Alkalimetalle (z. B. Lithium,  Natrium und Kalium), Magnesium, Calcium, Alumi  nium, Zink, Wasserstoff und Katalysatoren (z. B.

   Pla  tin, Palladium, Nickel, Kobalt, Eisen,     Raneykatalysa-          toren)    usw.  
EMI0003.0009     
  
     worin     R'    und R= die obigen Bedeutungen haben, durch  Hycrolyse von Verbindungen der Formel XII in Gegen  wart von konzentrierter Bromwasserstoffsäure,     Fluss-          säure    oder eines Grignardreagenzes und durch Erhit  zen auf eine Temperatur von mehr als 100  C unter  Atmosphärendruck oder erhöhtem Druck hergestellt  werden.

    
EMI0003.0013     
  
     worin R', R= und     R3    die obigen Bedeutungen haben,  durch Hydrolyse von Verbindungen der Formel:  
EMI0003.0015     
    worin R1, R=,     R3    und     R;    die obigen Bedeutungen ha  ben, in Gegenwart eines sauren Katalysators hergestellt  werden.    Die Benzazepinderivate der Formel I werden als  Analgetika verwendet und können im allgemeinen in  Form einer Injektion verabreicht werden. Die injizier  baren Präparate, die eines oder mehrere der     Benzaze-          pinderivate    der Formel I enthalten, können gemäss be  liebigen bekannten Verfahren zur Herstellung von In  jektionen hergestellt werden.  



  Was die Analgetika betrifft, so beträgt eine wirk  same Einzeldosis der Benzazepinderivate der Formel I  gewöhnlich ca. 0,02 bis 2 mg pro kg Körpergewicht,  vorzugsweise ca. 0,4 bis 1 mg pro kg Körpergewicht.  



  Die wirksame Einzeldosis kann in Abhängigkeit von  den jeweiligen Fällen mehrere Male pro Tag verabreicht  werden.  



  In den folgenden Beispielen sind die Temperaturen  alle unkorrigiert, und die Prozentsätze sind     gewichts-          mässig    angegeben.    <I>Beispiel 1</I>  (1)     5,5-Dimethyl-7-methoxy-3,4-dihydro-5H-2-          Benzazepin     Ein Gemisch .von 29 g     N-Formyl-3-methyl-3-(m-me-          thoxyphenyl)-butylamin,    290 g Phosphorpentoxyd  (P205) und 290 cm3 absolutem Benzol wird unter  Feuchtigkeitsausschluss 16 Stunden lang auf einem  Wasserbad am     Rückfluss    erhitzt. Nach dem Abkühlen  wird das resultierende Gemisch durch Zugabe einer  wässrigen Natriumhydroxydlösung unter Eiskühlung al  kalisch gemacht und dann mit Benzol extrahiert.

   Die  Benzolphase wird weiter mit In-Schwefelsäure extra  hiert. Der Schwefelsäureextrakt wird durch Zugabe ei  ner wässrigen Natriumhydroxydlösung alkalisch ge  macht. Die resultierende Lösung wird mit Äther extra  hiert und dann mit Wasser gewaschen und dann mit  Kaliumcarbonat getrocknet. Die Entfernung des Lö  sungsmittels durch Verdampfen gibt 13 g     5,5-Dimethyl-          7-methoxy-3,4-dihydro-5H-2-benzazepin    als farblose  ölige Substanz, die bei 139  C/3 mm Hg siedet. Das  Hydrochlorid der Verbindung besteht aus farblosen Na  deln, die bei 193  C schmelzen (umkristallisiert aus ei  nem Gemisch von Äthylacetat und Methanol).  



  <I>Elementaranalyse:</I>  Berechnet für C13H18oNCl: C 65,13; H 7,58;  Gefunden: C 65,14; H 7,56.  Das Piktrat der Verbindung besteht aus gelben Kör  ner, die bei 196  C     schmelzen    (umkristallisiert aus       Äthanol).     



  <I>Elementaranalyse:</I>  Berechnet für C13H17ON.C6H3O7N3  C 52,77; H 4,56; N 12,96,  Gefunden: C 52,74; H 4,79; N<B>12,90.</B>  (2)     5,5-Dimethyl-7-methoxy-1,2,3,4-tetrahydro-          5H-2-benzazepin     Zu einem Gemisch von 48 cm= konzentrierter Salz  säure und 60 cm23 Äthanol werden 2,5 g     5,5-Dimethyl-          7-methoxy,3,4-dihydro-5H-2-benzazepin-hydrochlorid     und 4,8 g Zinnpulver gegeben. Das resultierende Ge  misch wird 3 Stunden lang auf einem Wasserbad am       Rückfluss    erhitzt.

   Nach dem     Abdestillieren    des     Ätha-          nols    wird der Rückstand durch Zugabe von     10 ,loiger         wässriger Natriumhydroxydlösung alkalisch gemacht  und mit Äther extrahiert. Nach dem Waschen mit Was  ser wird der Extrakt mit Kaliumcarbonat getrocknet  und das Lösungsmittel abdestilliert, wobei man 2,3 g       5,5-Dimethyl-7-methoxy-1,2,3,4-tetrahydro-5H-2-ben-          zazepin    in Form einer farblosen öligen Substanz erhält.  Das Piktrat der Verbindung besteht aus gelben Plätt  chen, die bei 200,5  C     schmelzen        (umkristallisiert    aus       Äthanol).     



  <I>Elementaranalyse:</I>  Berechnet für C13H19ON.C6H3O7N@:  C 52,10; H 5,10;  Gefunden: C 52,23; H 5,49  (3)     2-Phenacetyl-5,5-dimethyl-7-methoxy-          1,2,3,4,-tetrahydro-5H-2-benzazepin     Zu einem Gemisch von 3,5 g     5,5-Dimethyl-7-me-          thoxy-1,2,3,4,-tetrahydro-5H-2-benzazepin,    7,5 g     Ka-          liumcarbonat,    25 cm' Wasser und 75 cm, Methanol  werden unter Rühren 5 cm3 Phenylacetylchlorid gege  ben. Nach 1 Stunde wird das dreifache Volumen Was  ser zu dem Reaktionsgemisch gegeben und dieses mit  Äther extrahiert.

   Der Extrakt wird mit verdünnter Salz  säure, mit verdünnter Natriumhydroxydlösung und mit  Wasser in der angegebenen Reihenfolge gewaschen und  dann mit Kaliumcarbonat getrocknet. Die erhaltene Ver  bindung kann     folgendermassen    hydriert werden: Nach  dem Abdestillieren des Lösungsmittels wird der Rück  stand in 20cm3 Äther gelöst, und die Lösung wird in  eine ätherische Lösung getropft, die 2,0 g     Lithiumalumi-          niumhydrid    enthält. Die resultierende Lösung wird 8  Stunden lang am     Rückfluss    erhitzt, und nach dem Ab  kühlen wird der Überschuss an     Lithiumaluminiumhy-          drid    mit Ammoniumchlorid enthaltendem Eiswasser  zersetzt.

   Die Ätherphase wird abgetrennt, mit verdünn  ter Natriumhydroxydlösung und dann mit Wasser ge  waschen und mit Kaliumcarbonat getrocknet. In die  Ätherlösung wird Bromwasserstoffgas eingeleitet, wo  bei man 3,0 g 2-Phenäthyl-5,5-dimethyl-7-methoxy-1,2,  3,4-tetrahydro-5H-2-benzazepin-hydrobromid in Form  farbloser Nadeln     (umkristallisiert    aus Aceton), die bei  186  C schmelzen, erhält.  



  <I>Elementaranalyse:</I>  Berechnet für C21H28ONBr: C 64,70; H 7,12; N 3,40  Gefunden: C 64,67; H 7,24; N 3,59;  <I>Beispiel 2</I>  (1)     5-Methyl-5-äthyl-7-methoxy-3,4-          dihydro-5H-2-benzazepin     Ein Gemisch von 15 g     N-Formyl-3-methyl-3-(m-          methoxyphenyl)-pentylamin,    150g Phosphorpentoxyd  (P203) und 150 cm3 absolutem Benzol wird unter  Feuchtigkeitsausschluss 16 Stunden lang auf einem  Wasserbad am Rückfluss erhitzt. Das Reaktionsgemisch  wird durch Zugabe von Eis abgekühlt und dann in Ge  genwart von Eis durch Zugabe einer     wässrigen        Natrium-          hydroydlösung    alkalisch gemacht.

   Die     alkalisch    ge  machte Lösung wird mit Benzol extrahiert, und das  Lösungsmittel wird abdestilliert. Der Rückstand wird  gereinigt, indem man die Extraktion der basischen Sub  stanz unter Verwendung von Benzol und n-Schwefel-    säure wiederholt. Die Schwefelsäurephase wird durch  Zugabe einer wässrigen Lösung von Natriumhydroxyd  alkalisch gemacht und mit Äther     extrahiert.    Nach dem  Waschen mit Wasser wird die Ätherphase mit     Kalium-          carbonat    getrocknet, und das Lösungsmittel wird ab  destilliert, wobei man 65 g     5-Methyl-5-äthyl-7-methoxy-          3,4-dihydro-5H-2-benzazepin    in Form einer öligen Sub  stanz erhält.

   Das Pikrat der Verbindung besteht aus  farblosen Nadeln, die bei 154  C schmelzen (umkristal  lisiert aus Äthanol).  



  <I>Elementaranalyse:</I>  Berechnet für C14H19ON. C@HO7N3:  C 53,86; H 4,97; N 12,56;  Gefunden: C 53,70;H 4,82; N 12,18.    (2)     2-Phenacetyl-5-methyl-5-äthyl-7-          methoxy-1,2,3,4-tetrahydro-5H-2-benzazepin     In der gleichen Weise wie in Beispiel 1, (2)     bzw.     (3), wird     5-Methyl-5-äthyl-7-methoxy-3,4-dihydro-5H-          benzazepin    hydriert und das resultierende Produkt mit  Phenylacetylchlorid umgesetzt, wobei man 2-Phenace       tyl-5-methyl-5-äthyl-7-methoxy-1,2,3,4,-tetrahydro-5H-          benzazepin-hydrobromid    erhält, das zur entsprechenden  2-Phenäthylverbindung hydriert werden kann, die weisse  Nadeln,

   die bei 208  C     schmelzen        (umkristallisiert    aus  Aceton), bildet.    <I>Beispiel 3</I>       2-Phenacetyl-5-methyl-5-propyl-3-methoxy-          1,2,3,4,-tetra-hydro-5H-2-benzazepin     Ein Gemisch von 13,5 g     N-Formyl-3-methyl-3-          (m-methoxyphenyl)-hexylamin,    135 g     Phosphorpent-          oxyd    (P205) und 135 cm3 Benzol wird 30 Stunden  lang am     Rückfluss    erhitzt und in der gleichen Weise  wie in Beispiel 2, (1), behandelt, wobei man 4,5 g       5-Methyl-5-propyl-7-methoxy-3,4-dihydro-5H-2-benza-          zepin    erhält.

   Das Pikrat dieser Verbindung besteht aus  gelben Prismen, die bei 129  C schmelzen (umkristalli  siert aus     Äthanol).     



  <I>Elementaranalyse:</I>  Berechnet für C15H21ON.C6H3O7N3:  C 54,78; H 5,26; N 12,17;  Gefunden: C 54,55; H 5,20; N 12, 32.  Diese Verbindung in freier Form wird in der glei  chen Weise wie in Beispiel 2 (2) behandelt, wobei man  nach Hydrierung     2-Phenäthyl-5-methyl-5-propyl-7-          methoxy-1,2,3,4,-tetrahydro-5H-2-benzazepin    in Form  einer öligen Substanz erhält.

           Beispiel   <I>4</I>       2-Cyclopropylcarbonyl-5,5-dimethyl-7-          hydroxy-1,2,3,4-tetrahydro-5H-2-benzazepin     Zu einer Lösung von 1 Mol     5,5-Dimethyl-7-hydro-          xy-1,2,3,4,-tetrahydro-5H-2-benzazepin-hydrobromid     in heissem Methanol werden 3,1     Mol        Kaliumcarbonat-          hydrat        (Molverhältnis    2:3) zugesetzt, und nach dem  Abkühlen des Gemisches werden unter Rühren weiter  2,1     Mol        Cyclopropylcarbonylchlorid    zugegeben.

   Das      ganze Gemisch wird weitere 3 Stunden lang bei Zim  mertemperatur gerührt, und dann wird das Lösungs  mittel im Vakuum entfernt. Der Rückstand wird in  Tetrahydrofuran gelöst und dann mit Kaliumcarbonat  getrocknet. Die erhaltene Verbindung kann wie folgt       hydriert    werden: Die Lösung wird zu einer auf 35  C  erwärmten Lösung von überschüssigem     Lithiumalumi-          niumhydrid    in Tetrahydrofuran gegeben, und die resul  tierende Lösung wird 4 Stunden lang am     Rückfluss     erhitzt.

   Nach dem Abkühlen wird der Überschuss     Li-          thiumaluminiumhydrid    mit Äthylacetat zersetzt, und die  Lösung wird zu einer gesättigten wässrigen Ammon  sulfatlösung zugegeben, um das Tetrahydrofuran ab  zutrennen. Die wässrige Phase wird zweimal mit     Di-          chlormethan    extrahiert, und die vereinigten Extrakte  werden mit Magnesiumsulfat getrocknet. Die Entfer  nung des Lösungsmittels durch Eindampfen ergibt       2-Cyclopropylmethyl-5,5-dimethyl-7-hydroxy-1,2,3,4-          tetrahydro-5H-2-benzazepin    in Form einer öligen Sub  stanz.

   Das Hydrochlorid der Verbindung wird aus ei  nem Gemisch von Benzol und Methanol     kristallisiert,     wobei es weisse glasartige Kristalle bildet, die bei 104  bis 106  C schmelzen.  



  <I>Beispiel S</I>  In dem Verfahren von Beispiel 4 wird     Trimethyl-          amin    als Kondensationsmittel verwendet, wobei man  das gleiche Produkt erhält.

Claims (1)

  1. EMI0005.0013 worin R Wasserstoff oder eine niedere Alkylgruppe mit bis zu 4 Kohlenstoffatomen, R, und R2 je eine niedere Alkylgruppe mit bis zu 4 Kohlenstoffatomen und R2 einen Acylrest mit bis zu 8 Kohlenstoffatomen bedeu- ten, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbin dung der Formel: EMI0005.0014 worin R, R' und R2 die obigen Bedeutungen haben, mit einem Acylierungsmittel der Formel: R3-X2 III worin X= Halogen, ein Äquivalent eines Sulfatrestes, eine Organosulfonyloxygruppe A-SO2-O- oder einen Rest der Formel -ORB bedeuten, wobei Re Wasser stoff, einen niederen Alkylrest oder einen Acyloxyrest mit bis zu 8 Kohlenstoffatomen bedeutet, reagieren lässt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass man 2-Phenylacetyl-5,5-dimethyl-7- methoxy-1,2,3,4-tetrahydro-5H-2-benzazepin oder 2= Cyclopropylcarbonyl-5,5-dimethyl-7-hydroxy-1,2,3,4, tetrahydro-5H-2-benzazepin herstellt. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass man erhaltene Verbindungen, in wel chen R von Wasserstoff verschieden ist, in Gegenwart eines sauren Katalysators zu Verbindungen hydrolysiert, in welchen R Wasserstoff darstellt.
    PATENTANSPRUCH II Anwendung des Verfahrens nach Patentanspruch I zur Herstellung von Verbindungen der Formel I, in welchen R Wasserstoff und R9 einen Kohlenwasser stoffrest mit bis zu 8 Kohlenstoffatomen bedeutet, da durch gekennzeichnet, dass man nach der Umsetzung einer Verbindung der Formel II, worin R von Wasser stoff verschieden ist, mit einem Acylierungsmittel der Formel III unter Reduktion der Acylgruppe hydriert und dann in Gegenwart eines sauren Katalysators hy- drolysiert.
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