CH490829A - Möbel mit Tonwiedergabeanlage - Google Patents

Möbel mit Tonwiedergabeanlage

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Publication number
CH490829A
CH490829A CH1666368A CH1666368A CH490829A CH 490829 A CH490829 A CH 490829A CH 1666368 A CH1666368 A CH 1666368A CH 1666368 A CH1666368 A CH 1666368A CH 490829 A CH490829 A CH 490829A
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CH
Switzerland
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furniture
sound
reproduction system
sound reproduction
stereo
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Application number
CH1666368A
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English (en)
Inventor
Suter Heinz
Hunziker Walter
Original Assignee
Suter Heinz
Hunziker Walter
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R5/00Stereophonic arrangements
    • H04R5/02Spatial or constructional arrangements of loudspeakers
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B81/00Cabinets or racks specially adapted for other particular purposes, e.g. for storing guns or skis
    • A47B81/06Furniture aspects of radio, television, gramophone, or record cabinets
    • A47B81/061Furniture aspects of radio, television, gramophone, or record cabinets the device supports being adjustable

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Stereophonic System (AREA)

Description


  Möbel mit     Tonwiedergabeanlage       Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Mö  bel mit     Tonwiedergabeanlage.    Es ist allgemein üblich,       Tonwiedergabeanlagen,    die z. B. ausser einem Steuer  gerät und einer Lautsprecheranlage, einen Radioteil,       und/oder    einen Plattenspieler, und/oder ein Bandgerät  (im folgenden Tonerzeuger genannt) umfasst, in     truhen-          artige    Möbelstücke einzubauen. Mit dem Aufkommen  sogenannter Stereo-Anlagen wurde im allgemeinen da  von abgesehen, die ganze Anlage in ein einziges Möbel  einzubauen, d. h. man baute die beiden notwendigen  Lautsprecher bzw.

   Lautsprechergruppen in je ein sepa  rates Gehäuse ein, um sie zur Erzielung des gewünsch  ten Stereo-Effektes separat im Raum aufstellen zu  können. Diese bekannten Anlagen zeigten folgenden  Grundaufbau: Steuergerät und Tonerzeuger werden in  ein Möbel eingebaut, das in Bedienungsreichweite vom  Sitzplatz des Hörers angeordnet ist; die beiden Laut  sprecher sind je in ein separates Gehäuse eingebaut und  diese Gehäuse sind im gegenseitigen Abstand und im  Abstand vom Hörerplatz so angeordnet, dass die direkte  Abstrahlung von diesen Gehäusen am Hörerplatz den  gewünschten Stereo-Effekt ergibt.

   Die Nachteile dieses  üblichen Grundaufbaus sind offensichtlich; abgesehen  davon, dass zur Unterbringung der Gesamtanlage drei  separate (kaum für andere als     Abstelizwecke    weiterver  wendbare) Möbelstücke erforderlich sind, die nur in  wenigen, möglichen Relativlagen den optimalen Effekt  ergeben und somit die Möblierungsmöglichkeiten eines  Raumes sehr stark     einschränken,    sind relativ viele offene  Kabel zu verlegen; meist müssen bezüglich Aufstellung  der einzelnen,     Anlageteile    enthaltenden Möbelstücke un  günstige Kompromisse eingegangen werden;

   insbeson  dere wird der Hörerplatz oft in relativ grossem Abstand  von dem den Bedienungsteil der Anlage enthaltenden  Möbel gewählt, um ihn in den Bereich eines Tisches  bringen zu können, d. h. die Anlage selbst zwingt den  Hörer nicht an einen bestimmten Ort bezüglich der  einzelnen die Anlage enthaltenden Möbelstücke.    Die vorliegende Erfindung bezweckt demgegenüber  die Schaffung eines Möbels mit     Tonwied'ergabeanlage,     bei dem die genannten Nachteile vermieden sind.

   Zu  diesem Zweck ist das erfindungsgemässe Möbel dadurch  gekennzeichnet, dass es als frei im Raum     aufstellbares     Möbel ausgebildet ist, wobei alle zu einer     Stereo-Anlage     gehörenden Geräte wenigstens annähernd horizontal  liegend angeordnet sind und die Lautsprecher den Ton  in um einen Winkel zwischen 90 und 180  C vonein  ander verschiedenen Richtungen abstrahlen.  



  Dank dieser Ausbildung ist es nicht nur möglich, die  ganze Anlage in einem einzigen Möbel zusammenzu  fassen, sondern der Hörer wird durch dieses z. B. als  Salon- oder Clubtisch ausgebildete Möbel dazu ver  leitet, d. h. praktisch dazu gezwungen, denjenigen Platz  einzunehmen, der einerseits der zweckmässigste Bedie  nungsplatz für die Anlage und anderseits gleichzeitig der  ideale Hörerplatz zur Aufnahme des Stereo-Effektes ist.  Es ist zu beachten, dass hier nicht wie bisher üblich ein  mehr oder weniger direktes Bestrahlen des Hörerplatzes  mittels im Abstand von diesem aufgestellten Lautspre  cher, sondern ein indirektes Bestrahlen unter Zwischen  schaltung der Raumwände als Reflektoren mittels der  im Möbel zusammengefassten Lautsprecher vorgesehen  ist.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungs  gegenstand beispielsweise und schematisch dargestellt;  es zeigt:       Fig.    1 schaubildlich einen Clubtisch mit im Tisch  blatt eingebauter Stereo-Anlage und       Fig.    2 in Draufsicht einen Tisch analog     Fig.    1, eine  Variante der Anordnung der verschiedenen     Anlageteile     zeigend.  



  In     Fig.    1 ist ein sogenannter Clubtisch dargestellt,  dessen auf den Füssen 1 abgestützte Tischplatte 2       Rechteckform    aufweist. Die Dicke der Tischplatte be  trägt etwa 15 cm, könnte aber auch nur 10 cm oder  weniger betragen, je nach der Bauhöhe der zur Ver-           fügung    stehenden Einbauteile der Stereoanlage. Bekannt  lich lassen sich gewisse     Anlageteile,    einschliesslich der  Lautsprecher, schon heute in Bauhöhen von 5-6 cm  herstellen.

   In diese Tischplatte 2 ist auf der einen Längs  seite eine Schublade 3 eingesetzt, welche einen Toner  zeuger (Radioteil und/oder Plattenspieler und/oder  Bandgerät) mit     zugerodnetem    Steuerteil einer     Stereo-          Tonwiedergabeanlage    enthält. Die Schublade 3 reicht  höchstens bis zur     Längsmittelachse    der Tischplatte 2.  Die der Schublade 3 gegenüberliegende Hälfte der als  Hohlkasten ausgebildeten Tischplatte 2 ist durch eine  schallisolierende Querwand 2a hälftig unterteilt.

   Von  dieser Querwand 2a aus erstrecken sich gegen die beiden  Schmalseiten der Tischplatte 2 hin zwei     Schallführungs-          schächte    4; diese Schächte 4 besitzen im Bereich der  Schmalseiten der Tischplatte 2     Schallaustrittsöffnungen     4a, während an den durch die Querwand 2a gebildeten  Endflächen der Schächte je ein Lautsprecher 5 der  Stereoanlage angeordnet ist. Es hat sich gezeigt, dass  aus akustischen Gründen die Minimallänge der Schächte  4 etwa 40 cm, ihre Minimalbreite etwa 15 cm und ihre  Minimalhöhe etwa 5 cm betragen sollten. Dies Abmes  sungen lassen sich aber wie ersichtlich bei den üblichen  Grössen von Clubtischen ohne weiteres einhalten.

   Dank  dieser Anordnung der     Anlageteile    in der Tischplatte  wird bei der üblichen Aufstellung des Tisches im Ab  stand und parallel zu den Raumwänden der von beiden  Lautsprechern 5     in    entgegengesetzte     Richtungen    abge  strahlte Schall von den entsprechenden Raumwänden  in den Bereich des Tisches zurückreflektiert, so dass ein  Hörer im Bereich des Tisches den Stereoeffekt wahr  nimmt. Unterschiedliche     Abstände    der beiden Schmal  seiten des Tisches von den Raumwänden bzw. unter  schiedliches Reflexionsvermögen dieser Wände können  durch entsprechende Einstellung der     Lautsprecher-Ba-          lance    kompensiert werden.

   Da der Tisch als solcher die  Lage der Sitzplätze und damit der Hörer praktisch fest  legt, befinden sich die um die Längsseiten des Tisches  gruppierten Hörer     zwangläufig    im Bereich des     Stereo-          Effekt-Bereiches.     



  Selbstverständlich lässt sich auch eine Stereo-Anlage  mit paarweise angeordneten Lautsprechern in einen  Tisch einbauen. Eine solche Ausführungsform ist sche  matisch in     Fig.    2 dargestellt. Die als Hohlkasten ausge  bildete,     rechteckförmige    Tischplatte 12 ist in drei  Kastenabschnitte 12b, 12c unterteilt. Im Mittelabschnitt  12c sind, von einer Längsseite her zugänglich, das  Steuergerät 13a und der bzw. die Tonerzeuger 13b  (zweckmässig in Schubladen) angeordnet.

   Den durch  schallisolierende Wände 12a vom Mittelabschnitt 12e  getrennten Endabschnitten 12b ist je ein Paar von  zueinander parallelen     Schallführungsschächten    14 vor  gesehen, an deren durch die     Wände    12a gebildeten  Boden je ein horizontal nach aussen strahlender Laut-    Sprecher 15 angeordnet ist. Diese Anordnung der gegen  die entsprechenden, als Reflektoren     wirkenden    Raum  wände strahlenden Lautsprecher 5 bewirken analog dem  erstbeschriebenen Beispiel im Bereich des Tisches und  damit im Bereich der um den Tisch gruppierten Sitz  plätze den gewünschten Stereo-Effekt.

   Um ausser durch  Balance-Einstellung eine Möglichkeit zur Anpassung  der Anlage an die akustischen     Verhältnisse    des Raumes  bzw. der als Reflektoren herangezogenen Wände zu  schaffen, sind die     Schallführungsschächte    mit ihren  Lautsprechern zweckmässig derart verstellbar angeord  net, dass ihre Längsachse etwas nach unten und/oder  nach der Seite hin schräg zur Längsachse des Tisch  blattes 12 eingestellt werden kann.  



  Es versteht sich, dass die Stereo-Anlage auch in einen  Tisch mit quadratischer oder mit runder Tischplatte,  insbesondere auch in einen Tisch mit Säulenfuss einge  baut werden kann. Die Hauptvorteile der beschriebenen  Ausführungen liegen in jedem Fall darin, dass alle Teile  der Stereo-Anlage in einem     einzigen    Möbelstück unter  gebracht sind, das einerseits seine übliche Tischfunktion  beibehält und das anderseits     praktisch        zwangläufig    den  für Stereo-Hören zweckmässigen Hörerplatz festlegt,  ohne dass dies dem Benützer als seinen normalen     Wohn-          gepflogenheiten    widersprechender Zwang empfunden  wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Möbel mit Tonwiedergabeanlage, dadurch gekenn zeichnet, dass es als frei im Raum aufstellbares Möbel ausgebildet ist, wobei alle zu einer Stereo-Anlage ge hörenden Geräte wenigstens annähernd horizontal lie gend angeordnet sind und die Lautsprecher den Ton in um einen Winkel zwischen 9ss und 180 vonein ander verschiedenen Richtungen abstrahlen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Möbel mit Tonwiedergabeanlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Laut sprecher (5) oder Lautsprechergruppen (15) je- an dem durch eine schallisolierende Wand gebildeten Boden eines Schallführungsschachtes (4 bzw. 14) angeordnet sind. 2. Möbel mit Tonwiedergabeanlage nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schallfüh- rungssehächte (4 bzw. 14) in einer Horizontal- und'/oder Vertikalebene schwenkverstellbar sind. 3.
    Möbel mit Tonwiedergabeanlage nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass alle Teile der Stereo-Anlage in einer als Hohlkasten ausgebildeten Tischplatte untergebracht sind.
CH1666368A 1968-11-06 1968-11-06 Möbel mit Tonwiedergabeanlage CH490829A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2387562A1 (fr) * 1977-04-13 1978-11-10 3 A Art Acoustique Appliquee S Systeme de reproduction stereophonique
FR2522945A2 (fr) * 1976-05-20 1983-09-16 Kempf Bertrand Meuble composite comportant des dispositifs pour la reproduction des sons et des images
EP0162008A1 (de) * 1984-04-13 1985-11-21 BURSON & ANDRY Hifi- und Unterhaltungselektronik Möbelstück

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