CH490886A - Verwendung von wasserlöslichen polymeren Verbindungen als Emulgatoren bei der Herstellung von Silikonemulsionen - Google Patents

Verwendung von wasserlöslichen polymeren Verbindungen als Emulgatoren bei der Herstellung von Silikonemulsionen

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CH490886A
CH490886A CH1785067A CH1785067A CH490886A CH 490886 A CH490886 A CH 490886A CH 1785067 A CH1785067 A CH 1785067A CH 1785067 A CH1785067 A CH 1785067A CH 490886 A CH490886 A CH 490886A
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Rall Ulrich Dr Dipl-Chem
Frotscher Herbert Dr Dipl-Chem
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Boehme Chemie Gmbh
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Description


  Verwendung von wasserlöslichen polymeren Verbindungen als Emulgatoren bei der  Herstellung von Silikonemulsionen    Gegenstand des Hauptpatentes Nr. 480 863 ist die  Verwendung von wasserlöslichen polymeren Verbindun  gen, die Halogenatome und an Aminostickstoffatome  gebundene     Wasserstoffatome    im Verhältnis 0,6: 1 bis  1,5:1 sowie höhermolekulare lipophile Reste enthal  ten, als Emulgatoren bei der Herstellung von Silikon  emulsionen.  



  Die Erfindung hat eine weitere Ausgestaltung des  Gegenstandes des Hauptpatentes, insbesondere aber  eine Verbesserung der hydrophobierenden Wirkung der  Silikonemulsionen, zum Ziel.  



  Die Lösung dieser Aufgabe besteht in der Verwen  dung von wasserlöslichen polymeren Verbindungen, die  a) an Aminostickstoffatome gebundene Wasserstoff  atome und b) Halogenatome im Verhältnis 1 : 0,6 bis  1 : 1,5 höhermolekulare lipophile Reste enthalten, als  Emulgatoren bei der Herstellung von Silikonemulsionen,  mit dem Kennzeichen, dass Verbindungen verwendet  werden, bei denen die höhermolekularen lipophilen  Reste ganz oder teilweise aus Polysiloxanresten beste  hen.  



  Die polymeren Verbindungen gehen beim Erhitzen,  gegebenenfalls unter Zusatz säurebindender Mittel, in  einen hochpolymeren unlöslichen Zustand über und ver  lieren damit ihre emulgierenden Eigenschaften. Es ist ein  besonderer Vorteil der beanspruchten Mittel, dass sie  infolge ihres Gehaltes an Polysiloxangruppen die     Hydro-          phobierwirkung    der Silikone unterstützen und verbes  sern.  



  Die Herstellung der Emulgiermittel des Hauptpa  tentes erfolgt durch Umsetzung einer mehr als eine pri  märe und/oder sekundäre Aminogruppe enthaltenden  Verbindung mit einer Epihalogenhydrinverbindung und/  oder mehr als eine Halogenhydringruppe im Molekül  enthaltenden Verbindung bei erhöhten Temperaturen,  gegebenenfalls in Gegenwart von Wasser, organischen  Lösungsmitteln und/oder säurebindenden Mitteln, wobei    wenigstens eine der Reaktionskomponenten ganz oder  teilweise durch lipophile Kohlenwasserstoffreste substi  tuiert ist.  



  Die erfindungsgemäss beanspruchten, durch     Poly-          siloxanreste    substituierten Emulgiermittel werden in ana  loger Weise durch Umsetzung von Aminoverbindungen  mit Epihalogenhydrinverbindungen oder mehr als eine  Halogenhydringruppe im Molekül enthaltenden Verbin  dungen erhalten, wobei man jedoch die lipophile Koh  lenwasserstoffreste enthaltenden Reaktionskomponen  ten des Hauptpatentes ganz oder teilweise durch solche  Verbindungen ersetzt, die durch Polysiloxanreste sub  stituiert sind. Es werden wenigstens 10, vorzugsweise  50 bis 100 Molprozent der lipophile Kohlenwasserstoff  reste enthaltenden Verbindungen durch die     Polysiloxan-          reste    enthaltenden Verbindungen ersetzt.  



  Die weiteren, an der Umsetzung beteiligten     Amino-          bzw.    Epihalogenhydrin- oder     Halogenhydrinverbindun-          gen    sind die gleichen wie im Hauptpatent.  



  Zur Einführung der Polysiloxanreste während der  Kondensation eignen sich insbesondere     Dimethylpoly-          siloxanderivate    mit 5-10 oder mehr Siliziumatomen,  die weiterhin kondensationsfähige Gruppen enthalten.  Solche Gruppen sind vorzugsweise über Alkyl- oder  Arylreste an Siliziumatome gebundene Amino-,     Poly-          amino-,    1,2-Halogenhydrin- und     1,2-Halogenhydrin-          äthergruppen.    Die Polysiloxanderivate können eine oder  mehrere dieser Gruppen enthalten.  



  Die zur Einführung von Polysiloxanresten geeigne  ten Polysiloxanderivate werden erhalten durch Um  setzung von Aminen, Polyaminen, Epihalogenhydrin  oder Dichlorhydrin mit solchen Polysiloxanderivaten,  die zur Reaktion mit diesen Verbindungen befähigte  Gruppen enthalten, beispielsweise über Alkyl- oder  Arylreste an Siliziumatome gebundene Halogenatome,  1,2-Halogenhydrin- oder Halogenhydrinäthergruppen,       Alkyl-    oder     Arylsulfonsäure-    bzw.

   -schwefelsäureester-      reste, Amino-, Aziridinyl-, Isocyanato- oder     Vinylsul-          fonylreste,    sowie Carboxyl- oder     Carbonsäurehalogenid-          gruppen.    Die Herstellung derartiger Verbindungen wird  als bekannt vorausgesetzt und hier nicht beansprucht.  



  Die Kondensationsreaktion zur Herstellung der be  anspruchten Emulgiermittel wird in der im Hauptpatent  beschriebenen Weise durchgeführt, wobei der Umset  zungsgrad durch Bestimmung der bei der Reaktion ent  stehenden Halogenionen oder durch den Viskositätsan  stieg kontrolliert wird. Im Endprodukt sollen 20-90 %,  vorzugsweise 50-80 % der in den Ausgangsverbindun  gen vorhandenen reaktionsfähigen Amino- bzw.     Epi-          halogenhydrin-    oder Halogenhydringruppen miteinander  reagiert haben. Die Reaktion kommt bei Unterschreiten  von pH 7 von selbst zum Stillstand oder wird bei Er  reichen des gewünschten Umsetzungsgrades durch Zu  gabe eines sauren Mittels abgebrochen.

   Die Reaktions  partner werden in einem solchen Mengenverhältnis zur  Reaktion gebracht, dass das Verhältnis der im     Gesamt-          gomisch    vorhandenen Aminowasserstoffatome zu den  Halogenhydringruppen 1 :0,6 bis 1 : 1,5 beträgt. Die  Gesamtmenge an lipophilen Kohlenwasserstoffresten  und Polysiloxanresten im Fertigprodukt beträgt etwa  2 bis 65, vorzugsweise 6-30 Gewichtsprozent vom Ge  samtgewicht des Kondensationsproduktes.  



  Die Herstellung der Silikonemulsionen erfolgt unter  Verwendung der erfindungsgemässen Emulgiermittel in  der im Hauptpatent angegebenen Weise, vorzugsweise  mittels einer Hochdruckhomogenisiermaschine. Als     Sili-          kone    werden vorzugsweise ölige Polysiloxane, wie     Me-          thylwasserstoffpolysiloxan    und Dimethylpolysiloxan ver  wendet.  



  Die Emulsionen enthalten bis zu 50 Gewichtsprozent  eines Silikons und 1-20 Gewichtsprozent, bezogen auf  den Silikonanteil, eines erfindungsgemässen     Emulgier-          mittels.    Sie besitzen bei pH-Werten unter 7 eine ausser  ordentlich gute Stabilität und dienen nach Verdünnen  mit Wasser zur Behandlung von     Faserstoffen    wie Tex  tilmaterialien, Papier, Pappe, Leder, sowie zur Ober  flächenbehandlung von Kunststoffen, Glas, Keramik und  dergleichen, wobei vor allem ausgezeichnete und -dauer  hafte Hydrophobiereffekte sowie haftungsvermindernde  und klebstoffabweisende Effekte erzielt werden. Auf  Textilmaterialien lassen sich ausserdem gute     Weich-          machungseffekte    erzielen.

   Die Aushärtung erfolgt bei  erhöhten Temperaturen von etwa 100-160 , wobei vor  zugsweise Säureakzeptoren wie Natriumazetat mit ver  wendet werden.  



  <I>Beispiel 1</I>  1,2 Gewichtsteile des nachstehend näher beschriebe  nen Emulgators wurden in 70 Gewichtsteilen kochen  dem Wasser gelöst, durch Zusatz von Essigsäure auf  pH 4 eingestellt und auf 35  abgekühlt. In diese Lösung  wurde eine Mischung aus 8 Gewichtsteilen Isopropanol  und 18 Gewichtsteilen Methylwasserstoffpolysiloxan des  Molgewichtes 2500 eingerührt und die erhaltene Vor  emulsion mittels einer Hochdruckhomogenisiermaschine  bei 150 atü homogenisiert. Die erhaltene sehr stabile  Emulsion wurde nach Verdünnen mit Wasser zur     Hy-          drophobierung    von Textilfasermaterial verwendet.  



  Der Emulgator wurde wie folgt hergestellt: In einem  mit Rührer, Rückflusskühler und Thermometer     versehe-          nen    Kolben wurden 56,6 Gewichtsteile eines     Bis-(di-          methylpolysiloxan-B-hydroxypropyl)-polyamins    in Ge  genwart von 40 Gewichtsteilen Isopropanol mit 7 Ge  wichtsteilen Epichlorhydrin bei einer Temperatur von  etwa 70  so lange umgesetzt, bis der     pH-Wert    auf 5,3    abgesunken war. Das Reaktionsprodukt wurde anschlie  ssend mit 150 Gewichtsteilen heissem Wasser zu -einer  Paste verrührt.  



  Das vorgenannte Polysiloxan-Polyaminderivat wurde  durch Umsetzung von 2 Mol     1-Chlor-2-hydroxypropyl-          dimethylpolysiloxan    mit einem ungefähren Molgewicht  von 500 und 1 Mol Dipropylentriamin erhalten.    <I>Beispiel 2</I>  1 Gewichtsteil des nachfolgend beschriebenen     Emul-          gators    wurde in 75 Gewichtsteilen Wasser vorgelöst und  dazu eine Lösung aus 18 Gewichtsteilen     Dimethylpoly-          siloxan    (Viskosität etwa 500 cp) und 10 Gewichtsteilen  Perchloräthylen bei etwa 30  zugerührt. Die erhaltene  Voremulsion wurde in einer     Hochdruckhomogenisier-          maschine    zweimal bei 100 atü homogenisiert.

   Die  schwachsaure Emulsion diente nach Verdünnen mit  Wasser im Verhältnis 1 : 20 und Zugabe von 5' g/1 Na  triumacetat zur Ausrüstung von Wolle. Das ausgerüstete  Textilmaterial zeigte nach einer Trockenzeit von 5 Min.  bei 120  einen sehr guten und waschbeständigen Weich  effakt.  



  Die Herstellung des verwendeten Emulgators erfolge  wie nachfolgend beschrieben: In der bereits beschriebe  nen Apparatur wurden bei 80  106,2     :Gewichtsteile    des  Bischlorhydrinäthers von Diglykol mit 30,6 Gewichts  teilen eines linear gebauten     Dimethylpolysiloxanderiva-          tes    mit endständiger primärer Aminopropylgruppe (Mol  gewicht etwa 1000), 11 Gewichtsteilen 50%ige Na  tronlauge und 7 Gewichtsteilen Isopropanol verrührt.

    Das Gemisch wurde 80 Min.     lang    bei 90  nachgerührt,  anschliessend mit 21,6 Gewichtsteilen     Dihexamethylen-          triamin,    150 Gewichtsteilen 50 % igem Isopropanol und  17 Gewichtsteilen 50 % iger Natronlauge verrührt und  bei 85  so lange umgesetzt, bis 65 % des organisch ge  bundenen Chlors ionogen geworden waren. Anschlie  ssend wurde mit Ameisensäure auf einen     pH-Wert    von  4,2 eingestellt.

      <I>Beispiel 3</I>    0,75 Gewichtsteile des nachfolgend beschriebenen  Emulgators wurden in 65 Teilen Wasser von 32 , das  noch 7,5 Gewichtsteile Natriumacetat im Liter enthielt,  gelöst, mit einer Mischung aus 9 Gewichtsteilen     Me-          thylwasserstoffpolysiloxan    des Molgewichtes 2000,  9 Gewichtsteilen Dimethylpolysiloxan der Viskosität  350 cp und 10 Gewichtsteilen Äthanol verrührt, worauf  die erhaltene Voremulsion bei 140 atü zu .einer stabilen  Emulsion mit einem     pH-Wert    von 5,5 homogenisiert  wurde. Diese Emulsion ist zum gleichzeitigen     Hydropho-          bieren    und Weichmachen von Baumwoll-Popeline geeig  net.  



  Der Emulgator wurde folgermassen hergestellt: In  der bereits beschriebenen Apparatur wurden 102 Ge  wichtsteile des Bischlorhydrinäthers des     Triäthylengly-          kols    vorgelegt, bei 70  8 Gewichtsteile Kokosamin,  5,1 Gewichtsteile des in Beispiel 2 verwendeten     Poly-          siloxan-Aminderivates,    9,1 Gewichtsteile 50 % ige Na  tronlauge und 10 Gewichtsteile     Isopropanol        zugerührt     und das Gemisch 60 Min. lang bei 88  umgesetzt.

   An  schliessend wurden 13,2 Gewichtsteile     Dipropylentri-          amin,    100 Gewichtsteile 50     %        iges        Isopropanol    und 15  Gewichtsteile 50 %     ige    Natronlauge zugegeben und bei  83  so lange umgesetzt, bis 60 % des organisch gebunde  nen Chlors     ionogen    geworden waren. Schliesslich wurde  mit 5 %     iger    Salzsäure auf einen     pH-Wert    unter 5,2 ein  gestellt.

        <I>Beispiel 4</I>  230 Gewichtsteile eines Polysiloxan-Alkylcarbon  säureamidopolyamin-Derivates, das durch Umsetzung  molarer Mengen eines wenig verzweigten     Dimethyl-          polysiloxans    mit endständiger Carboxyalkylgruppe (Mol  gewicht etwa 900) mit Dipropylentriamin erhalten wor  den war, wurden mit 32,5 Gewichtsteilen     Epichlor-          hydrin    in Gegenwart von 250 Gewichtsteilen     Isopropa-          nol    bei etwa 60  so lange umgesetzt, bis der pH-Wert  auf unter 5,5 abgesunken war. Anschliessend wurde mit  heissem Wasser auf 1000 Gewichtsteile verdünnt.  



  Das Kondensationsprodukt wurde wie in Beispiel 1  zur Herstellung einer Silikonemulsion verwendet.  <I>Beispiel 5</I>  80 Gewichtsteile des Tris-chlorhydrinäthers eines  Adduktes von 6 Mol Äthylenoxyd an Glycerin wurden  mit 100 Gewichtsteilen eines     Dimethylpolysiloxan-Deri-          vates    vom Molgewicht 1000, das zwei direkt an Sili  zium gebundene primäre Aminoäthylgruppen enthielt,  in Gegenwart von Isopropanol und 50 % iger Natron  lauge so lange bei etwa 85  umgesetzt, bis 52     %    des  organisch gebundenen Chlors ionogen geworden waren.  Anschliessend wurde durch Zugabe von 10 % iger Essig  säure auf einen     pH-Wert    unter 5 eingestellt.  



  Das erhaltene Kondensationsprodukt wurde in der  in Beispiel 2 beschriebenen Weise zur Herstellung einer  Silikonemulsion verwendet, die zur Hydrophobierung  und Weichmachung von Wolle diente.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verwendung von wasserlöslichen polymeren Ver bindungen, die a) an Aminostickstoffatome gebundene Wasserstoffatome und b) Halogenatome im Verhältnis 1 : 0,6 bis 1 : 1,5 sowie höhermolekulare lipophile Reste enthalten, als Emulgatoren bei der Herstellung von Silikonemulsionen, dadurch gekennzeichnet, dass Ver bindungen verwendet werden, bei denen die höhermole kularen lipophilen Reste ganz oder teilweise aus Poly- siloxanresten bestehen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verwendung von wasserlöslichen polymeren Ver bindungen gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass Verbindungen verwendet werden, wie sie durch Umsetzung von mehr als eine primäre und/oder sekun däre Aminogruppe enthaltenden Verbindungen mit ge gebenenfalls substituierten Epihalogenhydrinen und/oder Polyhalogenhydrinen und/oder Polyhalogenhydrinäthern von Polyolen erhalten werden, wobei wenigstens eine der Reaktionskomponenten durch Polysiloxanreste und gegebenenfalls lipophile Kohlenwasserstoffreste substi tuiert ist. 2. Verwendung von wasserlöslichen polymeren Ver bindungen gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass die höhermolekularen lipophilen Reste zu we nigstens 10, vorzugsweise 50 bis 100 Molprozent aus Polysiloxanresten bestehen. 3.
    Verwendung von wasserlöslichen polymeren Ver bindungen gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass die Gesamtmenge an lipophilen Kohlenwasser stoffresten und Polysiloxanresten 2 bis 65, vorzugsweise 6 bis 30 Gewichtsprozent der polymeren Verbindung beträgt. 4. Verwendung von wasserlöslichen polymeren Ver bindungen gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass die Polysiloxanreste mindestens 5 Silizium atome enthalten. 5. Verwendung von wasserlöslichen polymeren Ver bindungen gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass die in den Ausgangskomponenten vorhandenen umsetzungsfähigen Amino- bzw. Epoxy-, Hydroxyl- und/oder Halogengruppen zu 20-90 %, vorzugsweise 50-80 %, reagiert haben. 6.
    Verwendung von wasserlöslichen polymeren Ver bindungen gemäss Patentanspruch als Emulgatoren bei der Herstellung von ölige Polysiloxane enthaltenden Sili- konemulsionen. Anmerkung <I>des</I> Eidg. <I>Amtes für geistiges Eigentum:</I> Sollten Teile der Beschreibung mit der im Patentanspruch gegebenen Definition der Erfindung nicht in Einklang stehen, so sei daran erinnert, dass gemäss Art. 51 des Patentgesetzes der Patentanspruch für den sachlichen Geltungs bereich des Patentes massgebend ist.
CH1785067A 1964-12-01 1967-12-20 Verwendung von wasserlöslichen polymeren Verbindungen als Emulgatoren bei der Herstellung von Silikonemulsionen CH490886A (de)

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CH1656865A CH480863A (de) 1964-12-01 1965-12-01 Verwendung von wasserlöslichen polymeren Verbindungen als Emulgatoren bei der Herstellung von Silikonemulsionen
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