CH491620A - Schischuh - Google Patents

Schischuh

Info

Publication number
CH491620A
CH491620A CH1194269A CH1194269A CH491620A CH 491620 A CH491620 A CH 491620A CH 1194269 A CH1194269 A CH 1194269A CH 1194269 A CH1194269 A CH 1194269A CH 491620 A CH491620 A CH 491620A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
shoe
heel
foot
heel part
side parts
Prior art date
Application number
CH1194269A
Other languages
English (en)
Inventor
Lucas Franet Francis
Original Assignee
Lucas Franet Francis
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lucas Franet Francis filed Critical Lucas Franet Francis
Priority to CH1194269A priority Critical patent/CH491620A/de
Publication of CH491620A publication Critical patent/CH491620A/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B5/00Footwear for sporting purposes
    • A43B5/04Ski or like boots
    • A43B5/0415Accessories

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  Schischuh    Die Erfindung betrifft einen Schischuh mit einer  Sohle, einem Oberteil, einem Fersenteil sowie mit Seiten  teilen zum Stützen des Knöchels.  



  Ein Schischuh soll den Fuss des Schifahrers fest an  der Sohle halten und seinen Knöchel gegen eine seit  liche Bewegung stützen, um dadurch eine Kantensteue  rung zu ermöglichen, bei gleichzeitiger im wesentlichen  unbehinderter Beweglichkeit des unteren Beines des  Schifahrers nach     vorne    und nach hinten.  



  Die Fahrkunst eines Schifahrers ist direkt von seiner  Möglichkeit     abhängig,    seine Schier zu steuern. Damit  ein Schifahrer eine gute Beherrschung seiner Schier er  halten kann, müssen die Schier unbeweglich an     seinen     Füssen befestigt sein, so dass sie als Verlängerungen  seiner Füsse wirken. Es ist dabei wichtig, dass sie sich  nicht seitlich gegenüber dem unteren Bein des     Schi-          fahrers    bewegen können. Das     bedeutet,    dass der Knö  chel des Schifahrers starr in der seitlichen Richtung  gehalten werden muss.

   Das ist dazu erforderlich, damit  der Schifahrer eine     gute    Beherrschung seiner Kanten       haben    kann, um auf diese Weise die Richtung zu  steuern. Auf der andern Seite muss ein Schifahrer fähig  sein, seine Knöchel nach vorne und nach hinten zu  bewegen, so dass er entsprechend sein Gewicht in Bögen  verschieben kann und seinen Schwerpunkt bei Bewe  gungen über Erhebungen und andere Unebenheiten be  herrschen kann. Bei gewissen Arten von Schifahren ist  es auch erwünscht, die Bewegung des Knöchels nach  hinten zur besseren Steuerung zu     begrenzen.     



  Auf Grund der zunehmenden Popularität des     Schi-          fahrens    in der letzten Zeit hat sich die     Oualität    der  erhältlichen Ausrüstung verbessert. Es ist nun möglich,  Schier zu erhalten, welche die erforderlichen Lauf  flächen, Kanten und Nachgiebigkeit haben, um auch den  erfahrensten Schifahrer zu     befriedigen.    Die Bindungen  zur Befestigung eines Schischuhes am Schi haben eine  Vollkommenheit erreicht, bei welchen es möglich ist,  den Schuh unbeweglich gegenüber dem Schi zu     halten,     wobei sich trotzdem der Schuh bei einem Unfall löst.       Die    Entwicklung der     Schischuhe    hat jedoch mit dieser    Entwicklung nicht Schritt gehalten.

   Aus den obigen  Ausführungen ergibt es sich, dass ein Schischuh gewähr  leisten muss, dass der Fuss des Schifahrers unbeweglich       gegenüber    der Sohle des Schuhes und damit auch  gegenüber dem Schi gehalten wird. Der Schuh muss  auch eine seitliche Verbiegung des Knöchels des     Schi-          fahrers    gestatten und dabei dem Schifahrer ermöglichen,  sein Bein nach     vorne    und nach hinten zu biegen oder  zumindest nach vorne, wenn bei gewissen Arten von  Schifahren die Bewegung nach hinten begrenzt ist. Die  Wichtigkeit dieser Eigenschaften eines Schischuhes  wurde schon früher erkannt, es wurde jedoch kein  Schuh geschaffen, welcher diese Eigenschaften in be  friedigender Weise "aufweist.

   Die meisten Schischuhe  sind den normalen Schuhen ähnlich und haben Schnür  senkel oder Schnallen zur gegenseitigen Verbindung seit  licher Klappen des Schuhes auf der vorderen Seite, um  damit den Fuss des Schifahrers im Schischuh festzuhal  ten. Wenn diese Schnürsenkel oder Schnallen so einge  stellt werden, dass sie fest die Klappen des Schuhes über  dem vorderen Teil des Fusses verbinden, so wird ange  nommen, dass sie den Fuss unbeweglich gegenüber der  Innensohle des Schuhes halten. Wenn jedoch der     Schi-          schuh    ausreichend fest geschnürt     oder    durch die Schnal  len verbunden ist, so umschliesst der Schuh in unange  nehmer Weise die Zehen und Fussballen des Schifahrers.

    Der nach unten auf den Fuss wirkende Druck, welcher  durch die Schnürsenkel oder Schnallen verursacht ist,  wirkt mit einer     abflachenden    Kraft auf den Fussbogen  des Schifahrers, welche unangenehm ist und den Fuss  schädigen kann. Auch wenn der Schuh fest zusammen  geschnürt ist oder wenn die Schnallen fest angezogen  sind, wird oft die Ferse des Schuhes nicht fest genug an  der Schuhsohle festgehalten, insbesondere, wenn der  Schifahrer sein Gewicht nach vorne verlegt. Das ist  durch die Ausbildung des menschlichen Fusses ver  ursacht, welche es verhindert, dass die Kräfte, die durch  die     Schnürsenkel    auf den vorderen Teil des Fusses ein  wirken, in der geeigneten Richtung wirken, um die Ferse  fest in ihrer Stellung zu halten.

   Obwohl bereits Schuhe      erhältlich sind, die aus Kunststoff hergestellt sind und  keine Schnürsenkel oder Schnallen aufweisen, haben  diese Schuhe keinen geeigneten Ersatz für die Schnür  senkel oder Schnallen.  



  Um eine seitliche Stützung des Knöchels des     Schi-          fahrers    zu bilden, erstrecken sich viele Schischuhe nach  oben über den Knöchel des Schifahrers hinaus. Wenn  der Schuh auf dem Fuss festgezogen wird, so bildet der  obere Bereich eine Manschette, welche den Fuss des  Schifahrers eng umschliesst. Während diese Manschette  eine seitliche Stütze für den Knöchel des Schifahrers  bildet, behindert sie in     unerwünschter    Weise eine Be  weglichkeit des unteren Teiles des Beines nach vorne  und nach rückwärts. Um diesen Nachteil zu überwinden,  wurden gewisse Schuhe mit Scharnieren an den Stellen  der Knöchel versehen, welche eine leichtere     Bewegung     der Manschette nach vorne und nach rückwärts ge  statten.

   Das hat sich jedoch aus mehreren Gründen nicht  als eine befriedigende Lösung erwiesen. Das Leder des  Schuhes muss steif sein, um eine seitliche Stütze zu bil  den. Obwohl ein Scharnier eine gewisse Beweglichkeit  nach vorne und nach hinten dem Leder verleiht, so  reicht dies nicht aus. Ausserdem bewegt sich bei einer  Schwenkbewegung eines menschlichen Knöchels seine       Schwenkache    nach vorne und nach hinten. Um wirklich  wirksam zu sein, müsste sich ein Scharnier zusammen  mit der Achse des Knöchels bewegen. Eine Ausbildung  des     Scharnieres,    welche diese Bewegung gestattet, hat  sich jedoch als zu kompliziert für die Schuhhersteller  erwiesen.  



  Die Erfindung hat die Schaffung eines Schischuhes  der erwähnten Art zum Ziel, welcher die erforderliche  Stütze für einen Knöchel des Schifahrers bildet, während  er gleichzeitig eine verhältnismässig unbehinderte Bewe  gung des unteren Beines des Schifahrers nach vorne  und nach hinten gestattet und der ausserdem den Fuss des  Schifahrers in sicherer Weise und ohne unangenehme  Erscheinungen fest auf der inneren Sohle des Schuhes  hält.  



  Der erfindungsgemässe Schischuh, durch welchen  dieses Ziel erreicht wird, ist dadurch gekennzeichnet,  dass sich die Seitenteile nach oben über den Knöchel  erstrecken und derart starr ausgebildet sind, dass sie  den Knöchel und den unteren Teil des Beines stützen,  wobei sich zwischen den Seitenteilen Öffnungen befin  den, welche eine gleitende Bewegung des Knöchels und  des Beines zwischen den Seitenteilen gestatten.  



  Im Gegensatz zu den Manschetten der meisten be  stehenden Schischuhe kann der obere Teil des Schuhes  im wesentlichen offen oder frei von starrem Material an  seiner vorderen und hinteren Seite über dem Fussgelenk  sein, so dass der Oberteil eine Bewegung des unteren  Teiles des Beines des Schifahrers nach vorne und nach  hinten nicht behindert. Die Seitenteile des oberen Be  reiches des Schuhes liefern die erforderliche seitliche  Stütze, während das offene vordere und hintere Ende  eine erforderliche Beweglichkeit des Beines gestatten.  



  Der erfindungsgemässe Schischuh kann auch mit  einer neuartigen Einführung des Fusses in den     Schuh     versehen sein. Zu diesem Zweck kann der Schuh einen  beweglichen Fersenteil aufweisen, welcher türartig zwi  schen     einer    offenen Stellung beweglich ist, in welcher  der Schifahrer seinen Fuss in den Schuh von hinten ein  führen kann und- einer geschlossenen Stellung, in wel  cher der Fersenteil zusammen mit dem vorderen Oberteil  des Schuhes den Fuss des     Schifahrers    umschliesst. Der  bewegliche Fersenteil gestattet ausserdem noch ein festes    Umschliessen der Ferse des Schifahrers, wodurch die  Ferse fest an der Sohle des Schuhes gehalten werden  kann, auch wenn sich der Schifahrer weit nach     vorne     biegt.  



  Die Erfindung wird anhand in der Zeichnung sche  matisch dargestellter Ausführungsbeispiele erläutert. Es  zeigt:       Fig.    I eine räumliche Ansicht einer bevorzugten  Ausführung des erfindungsgemässen Schischuhes auf dem  Fuss eines Schifahrers.  



       Fig.    2 eine Vorderansicht des Schischuhes aus der       Fig.    1,       Fig.    3 eine seitliche Ansicht mit Teilschnitt des  Schuhes aus der     Fig.    1, wobei strichpunktiert ver  schiedene Stellungen des Beines des Schifahrers sowie  die offene     Stellun(-#    des beweglichen Fersenteiles dar  gestellt sind,       Fig.    4 einen Schnitt nach der Linie 4-4 in der       Fig.    2 in grösserem Masstab mit der     Darstellung    eines  Befestigungsteiles zum Festhalten des beweglichen Fer  senteiles in einer gewählten geschlossenen Stellung,

         Fig.    5 eine räumliche     Darstelluna    eines anderen  erfindungsgemässen Schischuhes auf dem Fuss eines     Schi-          fahrers,          Fig.    6 eine seitliche Ansicht des Schuhes aus der       Fig.    5, wobei die offene Stellung des beweglichen Fer  senteiles gestrichelt dargestellt ist und       Fig.    7 eine Vorderansicht des Schuhes aus der       Fig.    5.  



  In den     Fig.    l bis 4 ist eine bevorzugte Ausführung  eines erfindungsgemässen Schischuhes 1 1 dargestellt. Der  Schuh 11 enthält eine unbiegsame Sohle 12, welche, wie  dies aus dem Geschnittenen Teil in der     Fig.    3 hervor  geht, eine äussere Sohle 13 aufweist, die von einer inne  ren Sohle 14 im Abstand ausgebildet ist. Um zu gewähr  leisten, dass die Sohle 12 unbiegsam ist, ist sie aus einem  starren unbiegsamen Material, wie z. B. einem harten  Kunststoff hergestellt, während die innere Sohle 14  aus einem beliebigen geeigneten Material hergestellt  sein kann. Im Zwischenraum zwischen der inneren und  der äusseren Sohle befindet sich ein Luftraum 16, der  eine isolierende Wirkung hat.

   Zur Bequemlichkeit der  tragenden Person ist aus der inneren Sohle 14 eine Ein  lage 17 angeordnet, welche eine gewisse geringe Elasti  zität aufweist.  



  Der Schuh 11 enthält ausserdem einen Oberteil 18,  welcher mindestens im wesentlichen an den Fuss der  tragenden Person angepasst ist. Vorzugsweise besteht  der Oberteil 18 aus einem starren oder halbstarren  Kunststoff und hat eine Form, welche an den Fuss der  Person, für die der Schuh bestimmt ist, angepasst ist.  Das Material des Oberteiles 18 ist vorzugsweise thermo  plastisch, so     dass,    wenn irgend ein Bereich des Oberteiles  unangenehm auf den Fuss der tragenden Person einwirkt,  der betreffende Bereich erhitzt und angepasst  werden kann. Der Oberteil hat die Aufgabe, den vor  deren Bereich des Fusses festzuhalten. Obwohl jeder  Oberteil individuell an den Fuss der betreffenden Person       angepasst    werden kann, ist dies nicht erforderlich.

   Der  Schuh kann in Massen in den normalen Grössen her  gestellt werden, und es können geeignete Einlagen ver  wendet werden, wenn dies erforderlich ist, wie es bei  Schuhen aus Kunststoff im allgemeinen üblich ist.  



  Es ist aus der Zeichnung ersichtlich, dass sich der  Oberteil 18 nicht um die Ferse des Fusses herum er  streckt und dass die sonst übliche Ferse des Schuhes  fehlt. Es ist hingegen ein beweglicher, türartig schwenk-      barer Fersenteil 19 vorgesehen, welcher mit seinem  unteren Ende im Bereich des hinteren Endes der Sohle  12 schwenkbar befestigt ist. Zu diesem Zweck     erstrek-          ken    sich Schrauben 21 durch Lappen am unteren Ende  jeder Seite des Fersenteiles 19 und in die Sohle 12.  Diese Schrauben dienen der Befestigung des Fersen  teiles 19 am Schuh in einer derartigen Weise, dass der  Fersenteil um eine Achse schwenkbar ist, die sich am  hinteren Ende der Sohle in seitlicher Richtung zum  Schuh erstreckt.

   Der Fersenteil 19 ist zwischen einer ge  schlossenen Stellung schwenkbar, die mit vollen Linien  in der     Fig.    3 dargestellt ist, sowie einer zweiten Stellung,  welche gestrichelt dargestellt ist, in welcher sich der  Fersenteil 19 in seiner offenen Stellung befindet. In  dieser offenen Stellung kann der Fuss in den Schuh  eingeführt und aus diesem entfernt werden. In der ge  schlossenen Stellung wirkt der Fersenteil 19 mit dem  Oberteil 18 zusammen, umschliesst den Fuss des     Schi-          fahrers    und hält den Schuh am Fuss fest. Zum Festhalten  des Fersenteiles 19 in der geschlossenen Stellung sind  geeignete Organe vorgesehen.

   So kann z.<B>B.</B> eine  Schnalle 20 oder ein anderes geeignetes Befestigungs  organ an den vorderen Seiten des Fersenteiles 19 ange  ordnet sein, welches der Befestigung des Fersenteiles  an der vorderen Seite des Oberteiles 18 dient. Am Ober  teil 18 ist in geeigneter Weise an seiner vorderen     oberen     Kante ein rechteckiger Teil 25     befestigt.    Wie aus der  Darstellung ersichtlich ist, ist die äussere obere Fläche  des Teiles 25 mit einer sägeartigen Verzahnung ver  sehen, welche sich in der Querrichtung des Teiles er  streckt.

   Wie aus der     Fig.    4 ersichtlich ist, die einen  Teilschnitt in grösserem Massstab darstellt, ist die vor  dere untere Kante beider Seiten des Fersenteiles 19 mit  je einem rechteckige Teil 30 versehen, welcher an der  inneren Fläche der Seiten befestigt ist und eine Ver  zahnung aufweist, welche ein Gegenstück zur Ver  zahnung des Teiles 25 bildet. Wenn die Schnalle 20  geschlossen ist, so hält sie die Verzahnung der Teile  30 in der Verzahnung des Teiles 25. Durch die Zusam  menwirkung wird eine Schwenkbewegung des Fersen  teiles 19     gegenüber    dem Oberteil 18 nach     vorne    oder  nach hinten verhindert, wenn die Schnalle 20 geschlos  sen ist, so dass der Schuh in einer gewählten geschlosse  nen Stellung bleibt.  



  Aus dem vorangehenden ist die Leichtigkeit ersicht  lich, mit welcher der Schuh angezogen und wieder ab  gelegt werden kann, und zwar im Gegensatz zum zeit  raubenden Verschnüren der normalen Schuhe. In diesem  Zusammenhang muss darauf hingewiesen werden, dass  die meisten guten Schnallenschuhe einen sogenannten  inneren Schuh enthalten, welcher durch eine     Schnürung     verschlossen ist und in der üblichen zeitraubenden Weise  festgeschnürt werden muss.  



  Die innere Oberfläche der hinteren Wand 22 des  Fersenteiles 19 ist in allgemeiner Weise an die mensch  liche Ferse angepasst. Sie enthält einen unteren nach  aussen vorspringenden Teil 23 und einen .nach innen  gebogenen oberen Teil 24. Es hat sich gezeigt, dass in  Abhängigkeit von der Schwenkung des Fersenteiles 19  nach vorne der vorspringende Teil 23 und der nach  innen gebogene Teil 24 in Zusammenwirkung mit  einander die Ferse des Schifahrers an der     inneren    Sohle  des Schuhes halten, wobei sie gleichzeitig die Schräg  stellung des     oberen    Teiles nach vorne     beeinflussen.    Der  Fersenteil gestattet eine     derartige    Befestigung der Ferse  an der Sohle,

   ohne dass dabei unangenehme Wirkungen  entstehen und auch wenn der Schifahrer sein     Gewicht       weit nach vorne verlegt. Es wird angenommen, dass  dieses gute Festhalten der Ferse des Schifahrers da  durch erhalten wird, dass der Fersenteil 19 die Ferse di  rekt erfasst, und der Schuh keinen nach unten auf den  Fuss wirkenden Druck benötigt, wie er durch Schnür  senkel oder Schnallen entsteht, um den Fuss mit der  Ferse festzuhalten.

   Das Mass des Festhaltens der Ferse  oder der Neigung des oberen Teiles nach vorne ist von  der Form des Fusses des Schifahrers abhängig sowie  von der Art und der Intensität des beabsichtigten     Schi-          fahrens.    Der Umfan, in welchem der Fersenteil den  Fuss umschliesst und eine Schwenkbewegung des Beines  nach hinten verhindert, hängt von der vorderen  Schwenkstellung des Fersenteiles 19 ab, wenn sich die  ser in der geschlossenen Stellung befindet. Die Stelle  der Zusammenwirkung der Verzahnung des Teiles 30  mit der Verzahnung des Teiles 25 kann derart verändert  werden, dass der Fersenteil 19 in der gewählten geschlos  senen Stellung gehalten wird.

   In diesem Zusammenhang  muss erwähnt werden, dass beide Verzahnungen vorzugs  weise bogenförmig ausgebildet sind,     wobei    die Schwenk  stelle des Fersenteiles 19 den Mittelpunkt der Ver  zahnung bildet, damit in den verschiedenen Stellungen  eine gute Zusammenwirkung der Verzahnungen erhalten  wird.  



  Die Schnalle 20 kann in beliebiger geeigneter Weise  ausgebildet sein. Bei der dargestellten Ausführung     ent-.     hält sie ein Band 26, welches mit einem seiner Enden  an einem Seitenteil des Fersenteiles 19 im Bereich seines  vorderen Randes     befestigt    ist. Am freien Ende des  Bandes 26 ist ein Auge 27 befestigt, welches zum Fest  halten in Zusammenwirkung mit einem Hebel 28 ge  eignet ist, welcher im vorderen Bereich des anderen  Seitenteiles des Fersenteiles 19 befestigt ist. Das Auge  27 ist am freien Ende des Bandes 26 durch eine Ge  windestange 29 befestigt, welche im Auge 27 einge  schraubt ist und     gegenüber    dem Band 26 drehbar ist.

    Eine Drehung der Stange 29 gegenüber dem Auge 27  hat eine Bewegung des Auges 27 zur Folge, wodurch  die Länge der Schnalle verändert werden kann.  



  Durch die Veränderung der Länge der Schnalle  kann gleichzeitig eine gute Zusammenwirkung der Ver  zahnungen erzielt werden.  



  Im oberen Bereich des Schischuhes 11 sind den  Knöchel stützende Seitenteile 31 vorgesehen. Wie aus  den Figuren ersichtlich ist, bilden die Seitenteile 31 Be  reiche des Fersenteiles 19, mit welchem sie aus einem  Stück hergestellt sind und erstrecken sich nach oben       über    die Stelle des Schuhes hinaus, an welcher sich der  Knöchel des Schifahrers befindet. Die Seitenteile 31  sind aus einem verhältnismässig starren Material wie  z. B. hartem Kunststoff hergestellt, so dass sie eine  seitliche Stütze für den Knöchel und den unteren  Bereich des Beines bilden und auf diese Weise eine  wesentliche seitliche Bewegung des unteren Bereiches  des Beines verhindern.

   Die Seitenteile 31 sind zu diesem  Zweck derart ausgebildet, dass sie zumindest im wesent  lichen an den menschlichen Fuss angepasst sind, Sie ent  halten nach aussen vorspringende     Knöchelbereiche    32  und folgen darauf in gewissem Masse den Kurven an  den Seiten des unteren Teiles des Beines der tragenden  Person. Obwohl der Fersenteil 19     individuell    an den  Fuss einer tragenden Person angepasst werden kann, so  ist dies nicht unbedingt notwendig.  



  Die     oberen    Seitenteile 31 bilden nur eine seitliche  Stütze für den Knöchel des     Schifahrers.    Sie erstrecken  sich nicht rund herum zur vorderen und zur     hinteren         Seite des Schuhes. Das bedeutet, dass der erfindungs  gemäss ausgebildete Schuh nicht die übliche Manschette  enthält, sondern dass über dem Bereich für den Knöchel  die vorderen und hinteren Teile des Schuhes offen sind.  Diese Ausbildung gestattet eine Bewegung des Beines  des Schifahrers nach vorne und nach hinten, ohne dass  eine Behinderung durch den Oberteil des Schuhes be  steht. Da der Oberteil des Schuhes nicht den Bewegun  gen des Beines des Schifahrers nach vorne und nach  hinten folgen muss, ist die störende Bindung, welche bei  den bekannten Schuhen verwendet wurde, nicht vor  handen.  



  Der Schuh 11 enthält eine Zunge 33, welche sich  vom Oberteil 18 nach oben zwischen die Seitenteile  31 im vorderen Bereich des Schuhes erstreckt. Die  Zunge 33 ist ebenfalls vorzugsweise aus einem unbieg  samen Material wie z. B. aus Kunststoff hergestellt, wo  bei ihr unteres Ende derart am Oberteil 18 befestigt ist,  dass die Zunge nach vorne geschwenkt werden kann,  wenn der untere Teil des Beines des Schifahrers gegen  sie drückt. Zur Verbindung der Zunge 33 mit dem  Oberteil 18 sind Zapfen 34 vorgesehen, von denen  einer     in    der     Fig.    3 durch gestrichelte Linien dar  gestellt ist. Die Zapfen 34 erstrecken sich durch das  untere Ende der Zunge 33 an ihren Seiten und ver  binden sie schwenkbar mit dem Oberteil 18.

   Diese  schwenkbare Verbindung gestattet die     angestrebte    Be  weglichkeit der Zunge 33 gegenüber dem Oberteil 18.  Die Zunge 33 wirkt als ein Anschlag, welcher eine  Bewegung des Fusses des Schifahrers zu weit nach  vorne zum Oberteil 18 verhindert. Die Zunge kann  dabei so angeordnet sein, dass ihre Stellung in Längs  richtung des Schuhes nach vorne und nach hinten ein  stellbar ist, um eine Anpassung an den Fuss der     betref-          tenden    Person zu gestatten.  



  Viele Schifahrer sind an den Widerstand gewöhnt,  mit weichem sich normale Schischuhe einer Biegung  nach vorne widersetzen, so dass sie diesen als eine  Anzeige ihrer Neigung nach vorne sowie als eine ge  wisse Stütze verwenden. Zu diesem Zweck ist die Zunge  33 derart ausgebildet, dass sie in einer bestimmten Weise  einen Widerstand gegen eine Bewegung nach vorne lie  fert.

   Die Zunge 33 befindet sich zwischen den Seiten  teilen 31, und ihre Ränder 37 sind zwischen den vorde  ren Rändern 38 der Seitenteile 31     eingeschlossen.    Bei  dieser Ausführung muss, bevor die Zunge 33 nach vorne  geschwenkt werden kann, die     Kante    37 gegen die vor  deren Kanten 38 drücken und die Seitenteile 31 aus  einander     bewegen.    Um diese gegenseitige Bewegung der  Seitenteile 31 nach aussen zu gestatten, müssen sie aus  einem elastischen Kunststoff hergestellt sein. Der Wi  derstand der Seitenteile 31     gegen    eine Verbiegung nach  aussen liefert gleichzeitig     einen    Widerstand einer  Schwenkbewegung der Zunge 33 nach vorne.

   Durch  eine geeignete Formgebung der Kanten 37 der Zunge  und der vorderen Kanten 38 der Seitenteile     kann    die  Grösse des Widerstandes gewählt werden, mit welchem  sich die Zunge einer Verbiegung nach     vorne        widersetzt.     Dadurch kann die gewünschte Grösse des Widerstandes  vorgesehen werden. Der Widerstand kann dadurch ver  grössert werden, dass ein elastisches Band oder eine       elastische    Schnalle zwischen den vorderen Kanten der  Seitenteile 31 angebracht werden, welche den Spalt zwi  schen den Seitenteilen überbrücken.  



  Der Unterschied zwischen dem durch die Zunge  33 gebildeten Widerstand und dem Widerstand     einer     normalen Manschette besteht     darin,    dass der Wider-    stand der Zunge 33 gewählt werden kann, während  der Widerstand der Manschette nicht     beeinflussbar    ist  und in unerwünschter Weise die Bewegung behindert.  Es muss in diesem Zusammenhang noch hervorgehoben  werden, dass neben einer Bildung eines Widerstandes  gegen eine Schwenkbewegung der Zunge nach vorne,  die Verbiegung der Seitenteile 31 durch die Zunge 33  nach aussen eine Bewegung des Beines des Schifahrers  nach vorne erleichtert. Die Verbiegung der Seitenteile  31 nach aussen verhindert nämlich, dass die gekrümmten  Seitenteile auf das Bein einwirken und seine Bewegung  nach vorne behindern.  



  Der Schuh 11 enthält die üblichen Teile zu seiner  Befestigung mittels einer Bindung an einem Schi. Am  vorderen Ende der Sohle 12 ist zu diesem Zweck ein  rechteckiger Vorsprung 39 ausgebildet. Der Fersenteil  19 ist mit einer Nut 40 für ein Seil versehen, die an  seinem unteren Rand ausgebildet ist. Es versteht sich  jedoch, dass auch andere Teile zur Befestigung des  Schuhes an einem Schi verwendet werden können. Da  der Schuh 11 nicht eine normale Manschette aufweist,  bildet er selbst nicht eine Dichtung um das Bein  des Schifahrers herum, welche den Zutritt von Schnee  in den Schuh verhindern würde. Es ist daher zu diesem  Zweck vorzugsweise eine Gamasche 45 vorgesehen, wel  che den oberen Bereich des Schuhes umschliesst und  diesen gegenüber dem Bein des Schifahrers abdichtet.  



  Aus der obigen Beschreibung des Schuhes 11 ist  ersichtlich, dass er eine starre Befestigung des Fusses des  Schifahrers an seiner Sohle gestattet und trotzdem die  erforderliche Beweglichkeit des Beines des Schifahrers  nach vorne und nach rückwärts ermöglicht. Ausserdem  kann der Schuh leicht angezogen und ausgezogen wer  den.  



  In den     Fig.    5 bis 7 ist eine weitere bevorzugte  Ausführung des erfindungsgemässen Schischuhes darge  stellt. Die Teile dieses Schischuhes, welche den Teilen  des Schuhes entsprechen, welcher in den     Fig.    1 bis 4  dargestellt ist,     sind    mit gleichen Bezugszeichen, jedoch  mit einem Strich bezeichnet. Ein grosser Teil des Schuhes  nach dieser Ausführung ist gleich wie bei der vorange  henden Ausführung. In gewisser Hinsicht bestehen je  doch Unterschiede. Bei dieser Ausführung ist zwischen  der inneren Sohle 14' und der äusseren Sohle 13' ein  isolierendes Material, wie z. B. ein Schaumstoff 41 vor  gesehen, um ein bequemes Tragen des Schuhes zu ge  währleisten.  



  Der Oberteil 18' dieses Schuhes ist insofern dem  Oberteil 18 des vorher beschriebenen Schuhes ähnlich,  als er an den Fuss der tragenden Person angepasst ist,  im optimalen Falle individuell an den Fuss der betref  fenden Person. Anstatt dass jedoch die Seitenteile 31'  Teile des Fersenteiles sind, sind sie im vorliegenden  Falle Teile des Oberteiles 18' und erstrecken sich von  diesem nach oben über den Bereich des Knöchels des       Schifahrers    hinaus. Im Sinne der Erfindung ist der vor  dere und der hintere Bereich des Oberteiles zwischen  den Seitenteilen über den Knöchelbereich offen, so dass  der Oberteil eine Bewegung des Beines des Schifahrers  nach     vorne    und nach hinten nicht behindert.

   Bei dieser  Ausführung ist keine Zunge vorgesehen, welche einer  Biegebewegung des unteren Teiles des Beines nach  vorne     einen    Widerstand entgegensetzen würde. Der  obere Bereich des Schuhes ist vollständig über dem       Knöchelbereich    offen. Da die     Fersensehnen    des Fusses       beschädigt    werden können, wenn der untere Beinteil  zu weit nach vorne gebogen wird, endet der vordere      Rand des Oberteiles 18' über dem     Knöchelbereich    mit       einer    nach aussen gebogenen Lippe 42. Die Lippe 42  wirkt als Anschlag zur Verhinderung einer Verbiegung  des unteren Beinteiles des Schifahrers zu weit nach  vorne, so dass eine Verletzung entstehen könnte.  



  Der Fersenteil 19' umschliesst fest die Ferse des  Schifahrers in der gleichen Weise und genau so wirk  sam wie der Fersenteil bei der vorher beschriebenen  Ausführung. Zu diesem Zweck enthält die hintere     Wand     des Fersenteiles 19' einen nach aussen vorspringenden  Teil 23' und einen nach innen gebogenen Teil 24'. Die  Form dieser beiden Bereiche ist nicht so ausgeprägt dar  ;estellt wie die der entsprechenden Bereiche der vorher  beschriebenen Ausführung, um zu betonen, dass diese  Bereiche nicht ausgeprägter geformt zu sein brauchen  als die Ferse der tragenden Person. Es hat sich gezeigt,  dass die gewünschte     Befestigung    der Ferse erhalten wird,  auch wenn der Schuh nur eben der Form des hinteren  Bereiches der Ferse des Schifahrers folgt.  



  Die Mittel, mit deren Hilfe der Fersenteil 19' bei  dieser Ausführung in seiner geschlossenen Stellung ge  halten wird, weichen von den     Mitteln    der vorher be  schriebenen Ausführung ab. Im vorliegenden Falle ist  ein Band 46 vorgesehen, welches in geeigneter Weise,  wie z. B. durch Nieten 47 unterhalb der Lippe 42 quer  am Vorderteil des Schuhes     befestigt    ist. Das Band 46  enthält an beiden Seiten des Schuhes 11 eine Büchse  48 mit einer Bohrung mit Innengewinde. In der Büchse  48 ist eine Gewindestange 49 eingeschraubt, welche  sich von der Büchse nach hinten erstreckt. Entsprechend  der Darstellung enthält die Stange 49 einen halbkreisför  migen Halteteil 51, welcher sich quer zur Stange 49 er  streckt.

   An beiden Seiten des Fersenteiles 19' sind     im     Bereich seiner vorderen Enden Befestigungsplatten 52  angeordnet. Jede Befestigungsplatte 52 enthält eine  Mehrzahl von in Längsrichtung in Abständen verlau  fenden vertikalen Schlitzen 53 zur Zusammenwirkung  mit dem Teil 51. Durch eine entsprechende Drehung  der Stange 49 kann der Halteteil 51 in einen der  Schlitze 53 eingeführt werden, um den Fersenteil 19'  in seiner geschlossenen Stellung zu hatten. Durch eine  umgekehrte Drehung der Stange 49 wird der Halteteil  51 aus dem Schlitz gelöst, wodurch eine Bewegung des  Fersenteiles 19' in seine offene Stellung gestattet wird.

    Da     eine    Mehrzahl von Schlitzen 53 vorgesehen ist, kann  die geschlossene Stellung des Fersenteiles verändert wer  den, um dadurch die Kraft     einzustellen,    mit welcher die  Ferse festgehalten wird.  



  In allen anderen Beziehungen ist der Schuh nach  der zweiten Ausführung gleich wie der Schuh nach der  ersten Ausführung. Er bietet eine seitliche Stütze für  die Knöchel des     Schifahrers,    während er eine Biege  bewegung nach vorne und nach rückwärts gestattet und  dabei die Ferse des Schifahrers an der Schuhsohle fest  hält. Dabei brauchen in Wirklichkeit die vorderen und  die hinteren Bereiche des Oberteiles des Schuhes nicht  vollständig offen zu sein, um     eine    Beweglichkeit des  Beines des     Schifahrers    nach     vorne    und nach hinten zu  gestatten.  



  So kann z. B. quer zum vorderen und zum hinteren  Bereich des Schuhes ein elastisches Material angeordnet       sein,    welches den Schuh gegen ein Eindringen vom  Schnee verschliesst. Das Material muss dabei so elastisch  sein, dass es eine Bewegung des Beines nach vorne  und nach hinten nicht behindert. Wenn dabei der vor  dere und der hintere Bereich des     Oberteiles    des Schuhes  kein unelastisches Material enthält, welches das Bein    der tragengen Person umschliessen würde, wird eine  Bewegung des Beines nach vorne und nach hinten  nicht behindert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schischuh mit einer Sohle, einem Oberteil, einem Fersenteil sowie mit Seitenteilen zum Stützen des Knö chels, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Seitenteile (31) nach oben über den Knöchel erstrecken und der art starr ausgebildet sind, dass sie den Knöchel und den unteren Teil des Beines stützen, wobei sich zwischen den Seitenteilen (31) Öffnungen befinden, welche eine gleitende Bewegung des Knöchels und des Beines zwi schen den Seitenteilen (31) gestatten. UNTERANSPRÜCHE 1. Schuh nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Fersenteil (19, 19') um eine quer zum Schuh verlaufende horizontale Achse schwenkbar ist, derart, dass er eine Einführung des Fusses in den Schuh von hinten gestattet und in seiner geschlossenen Stel lung den Fuss im Schuh (11, 11') festhält. 2.
    Schuh nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der Fersenteil (19, 19') in seiner geschlos senen Stellung einstellbar ist, derart, dass er den Fuss und das Bein mit einer gewünschten Neigung nach vorne hält. 3. Schuh nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Seitenteile (31) entlang ihrer vorderen nach oben sich erstreckenden Ränder mit elastischen Randbereichen (38) versehen sind, wobei der elastische Widerstand der Randbereiche gegen eine Bewegung nach aussen einen Widerstand gegen eine Bewegung des Fusses nach vorne bildet. 4. Schuh nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass er eine Zunge (33) aufweist, die sich zwi schen den vorderen Randbereichen (38) der Seiten teile (31) erstreckt. 5.
    Schuh nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der Fersenteil (19, 19') eine schwenkbare Lagerung (21) am hinteren Ende der Sohle (12) auf weist, welche die Schwenkbewegung um die quer zum Schuh (11, 11') führende Achse gestattet, wobei der Fersenteil zwischen zwei Stellungen schwenkbar ist, einer offenen Stellung, welche eine Einführung des Fusses in den Schuh von hinten gestattet und eine zweite geschlos- sene Stellung, in welcher der Fersenteil (19, 19') zusam men mit dem Oberteil (18, 18') den Fuss umschliesst, wo bei Befestigungsorgane (20, 46 usw.) zum Festhalten des schwenkbaren Fersenteiles (19, 19')
    in der zweiten Stellung vorgesehen sind. 6. Schuh nach Unteranspruch 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die Seitenteile (31) mit dem schwenkbaren Fersenteil (19) aus einem Stück ausgebildet sind und mit ihm zwischen den beiden Stellungen beweglich sind (Fig. 1-4). 7. Schuh nach Unteranspruch 5, dadurch gekenn zeichnet, dass der schwenkbare Fersenteil (19, 19') in der zweiten Stellung einem Umschliessen der Ferse der tra genden Person dient und dass das Befestigungsorgan (20, 46 usw.), welches dem Festhalten des Fersenteiles (19, 19') in der zweiten Stellung dient, einstellbar ist. B.
    Schuh nach Unteranspruch 5, dadurch gekenn- zeichnet, dass das Befestigungsorgan (20, 46 usw.) einer Einstellung der Schräglage des oberen Bereiches des Schuhes dient. 9. Schuh nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Oberteil (18') vorne und hinten über dem Knöchelbereich offen ist, derart, dass der Oberteil eine freie Bewegung des unteren Teiles des Beines ge genüber dem Oberteil gestattet (Fig. 5-7). 10.
    Schuh nach Unteranspruch 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die Seitenteile (31') mit dem Oberteil (18') fest verbunden sind und dass der Fersenteil (19') mit der Sohle im Bereich des hinteren Endes der Sohle (12') schwenkbar verbunden ist, wobei der Fersenteil (19') zwischen den beiden Stellungen um eine quer um Schuh (11') verlaufende Achse schwenkbar ist (Fig. 5 bis 7).
CH1194269A 1969-08-06 1969-08-06 Schischuh CH491620A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1194269A CH491620A (de) 1969-08-06 1969-08-06 Schischuh

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1194269A CH491620A (de) 1969-08-06 1969-08-06 Schischuh

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH491620A true CH491620A (de) 1970-06-15

Family

ID=27176718

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1194269A CH491620A (de) 1969-08-06 1969-08-06 Schischuh

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH491620A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2547175A1 (fr) * 1983-06-08 1984-12-14 Salomon & Fils F Perfectionnement aux chaussures de ski a entree arriere

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2547175A1 (fr) * 1983-06-08 1984-12-14 Salomon & Fils F Perfectionnement aux chaussures de ski a entree arriere

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69503867T2 (de) Sportschuh
DE2752301C2 (de) Sportschuh
DE69919824T2 (de) Sportschuh
DE69808195T2 (de) Sportschuh
AT395801B (de) Skischuh
CH436034A (de) Einschäftiger Sportschuh
DE1947575A1 (de) Skistiefel
DE20313763U1 (de) Schuh, welcher für das Ausüben einer Sportart bestimmt ist
DE890918C (de) Sportschuh, insbesondere fuer Skifahrer
DE3236259A1 (de) Skistiefel
CH642520A5 (en) Ski boot
DD275808A5 (de) Sportschuh, insbesondere einen langlaufskischuh
DE1922563A1 (de) Skistiefel
DE602005006090T9 (de) Zweischichtiger Teil eines Sportschuhes mit Verformungszone
DE69820962T2 (de) Sohle für Sportschuh
DE2451613A1 (de) Skistiefel
EP0569012B1 (de) Stiefel
DE19853077C2 (de) Alpiner Schischuh mit einem biegsamen Schaft
DE69508677T2 (de) Schischuh
DE4023659A1 (de) Langlaufskischuh
DE69215280T2 (de) Lauf- oder Wanderschuh für Bergtouren mit innerer Spannhalterung
AT517582B1 (de) Skischuh
CH624303A5 (de)
DE69124018T2 (de) Hintere einstellbare Stützvorrichtung, insbesondere für Skischuhe
EP0575466B1 (de) Skischuh

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased