CH491805A - Bogengreifer für bogenverarbeitende Maschinen - Google Patents

Bogengreifer für bogenverarbeitende Maschinen

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Publication number
CH491805A
CH491805A CH1845668A CH1845668A CH491805A CH 491805 A CH491805 A CH 491805A CH 1845668 A CH1845668 A CH 1845668A CH 1845668 A CH1845668 A CH 1845668A CH 491805 A CH491805 A CH 491805A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
gripper
sheet
spring
force
grippers
Prior art date
Application number
CH1845668A
Other languages
English (en)
Inventor
Hanske Manfred
Lungwitz Guenter
Original Assignee
Planeta Veb Druckmasch Werke
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Planeta Veb Druckmasch Werke filed Critical Planeta Veb Druckmasch Werke
Publication of CH491805A publication Critical patent/CH491805A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H5/00Feeding articles separated from piles; Feeding articles to machines
    • B65H5/08Feeding articles separated from piles; Feeding articles to machines by grippers, e.g. suction grippers
    • B65H5/14Details of grippers; Actuating-mechanisms therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Supply, Installation And Extraction Of Printed Sheets Or Plates (AREA)

Description


  



  Bogengreifer für bogenverarbeitende Maschinen
Die Erfindung betrifft einen Bogengreifer f r   bogen-    verarbeitende Maschinen, bestehend aus einem auf der   Greiferwelle      befestizten    Haltestück und einem dazu federnd angeordneten Bogengreiferhebel.



   Bekannt sind Bogengreifer mit halbschalenförmig ausgearbeiteten Greifern, deren eines Ende mit dem am Haltestück befindlichen Federfusspunkt verbunden ist, während sich das andere Ende bei geschlossenem Greifer auf die Greiferauflage und bei offenem Greifer auf einen Stützanschlag abstützt, bei denen eine Feder so angeordnet ist, dass die   waagerechten Komponenten on    Federkraft, Abstützkraft und Auflagekraft in gleiche Richtung weisen.



   Bekannt sind auch Bogengreifer mit schwebenden   Greiferfin, ern,    bei denen zwischen dem Greiferfinger und der   Greiferwelle keine    direkte Verbindung besteht.



   Vorgeschlagen wurden auch schon Bogengreifer, bei denen zwischen den drehbaren Greiferteilen und der   Greiferwelle    Wälzlager angeordnet sind.



   Bei der Verarbeitung glatter   Hochglanzpapiere    und/oder strenger Farben sind sehr hohe Haltekräfte der Greifer erforderlich.   Bogensreifer    mit einer Feder in der oben dargelegten   Ausfúhrung haben    den Nachteil, dass bei   grösser    werdenden Haltekräften zwanglÏufig auch die Reibungskräfte zwischen Greifer und   Greiferwelle    erheblich vergr¯ssert werden. Durch diese hohen ReibungskrÏfte tritt ein hoher   Verschleiss    infolge der   grösstenteils    trockenen Reibung auf. Durch den hohen   Reibungsver-    lust werden die Greifer träge, so dass sie nicht f r sehr hohe Geschwindigkeiten eingesetzt werden können.



   Bogengreifer mit schwebenden   Greiferfingern    haben den Nachteil, dass die Greiferfinger stÏndig in sich verbogen werden und dadurch Bruchgefahr besteht.



  Ausserdem findet bei derartigen Greifern zwischen Grei  ferfinger    und GreiferaufschlagflÏche eine   Relativbewe-    gung statt, die sich negativ auf die Passerhaltigkeit auswirkt.



   Bogengreifer mit   Walzlagern    sind sehr aufwendig, benötigen zusätzliche Sicherungsmittel gegen ausfliessende Schmiermittel und gegen eindringende Verunreinigungen und weisen verhÏltnismÏssig grosse Baumasse auf.



   Zweck der Erfindung ist es, unkomplizierte Bogengreifer zu finden, die f r strenge Farben, Hochglanzpapiere und hohe Geschwindigkeiten eingesetzt werden können.



   Der Erfindung liegt die   Aufgabe zuerunde,    die bei grossen Haltekräften auftretenden hohen Lagerkräfte teileise zu kompensieren bzw. in erwünschter Grosse zu halten.



     Erfindungsgemäss    wird das dadurch erreicht, dass zwischen dem Bogengreiferhebel und dem Haltestück oder einem von der Greiferwelle unabhängigen Gestellpunkt eine in bezug auf die Greiferwelle gegen ber einer Bogengreiferfeder angebrachte, in ihrer Vorspannkraft einstellbare Feder angeordnet ist, deren Kraftwirkungslinie zu den   Kraftwirkuneslinien einer Auflagekraft    und einer Lagerkraft annähernd parallel verläuft.



   Durch die   erfindungseemässe      Llisung    kann die Lagerkraft so eingestellt werden, dass sic geringer ist als die Auflagekraft und sich dadurch die   Greiferwirkung    in der Greiferspitze zentriert, so dass keine Verschiebung der Greiferspitze auf der   Aufschlagfläche crfolgen    kann.



  Ausserdem kann dadurch erreicht werden, dass der Greifer  ber seine gesamte Breite das Blatt halt und ein aufwendiges.   Antuschieren    entfällt.



   Die Erfindung soll nachstehend an einem   Ausfüh-    rungsbeispiel näher erläutert werden.



   In der dazugehörigen Zeichnung zeigen :
Fig.   1    die Prinzipskizze eines   Bogengreifers    in ge  schlossener    Stellung und die dabei auftretenden Kraftwir  kungen,   
Fig. 2 den gleichen Greifer in geöffneter Stellung und die dabei auftretenden   Kraftwirkungen,   
Fig. 3 ein Ausführungsbeispiel eines kompletten Greifers in Seitenansicht,
Fig. 4 ein Ausführungsbeispiel eines kompletten Greifers in Seitenansicht mit anderer Ausführungsform der Federanordnung.



     Auf einer Welle I ist    ein Haltestück 2 befestigt, welches den   Boeengreiferhebel    3 auf der   Greiferwelle    1 in seiner vorbestimmten Lage hält. Eine Bogengreiferfeder 4, welche zwischen Bogengreiferhebel 3 und Haltestück 2 angebracht ist, verdreht den Bogengreiferhebel 3 auf der   GreiferwUlc I    so   weit. bis die Greiferzunge l)    auf der AufschlagflÏche 23 oder die Anschlagschraube 20 auf der   Slutzebelle    0 zur Anlage kommt. Eine weitere Feder 6 wird auf der anderen Seite der Bogengreiferwelle I   gegenüber    der   Bogengreiferfeder 4 ebenfaHs zwischen    Bogengreiferhebel 3 und Haltest ck 2 angebracht.

   Diese wird einmal von einem Zapfen 18 am Ansatz 5 des Bogengreiferhebels 3 und zum anderen von einem Zap fen 19 am Ansatz 7 des Haltestuckes 2 geha'ten. Die   
AnsÏtze 5 und 7 sind #o #usgebildet, dass die Wirkungsli-    nie der Federkraft 8 annahernd parallel zur Wirkungslinie der Auflagekraft 9 verlÏuft.



   Durch Verstellen der Bogengreiferfeder 4 mittels der Schraube !   6    und Verändern des Abstandes zwischen den
AnsÏtzen   und 7 kann die Vorspannung    der   Bogengrei-    ferfedern 4 und die Feder 6 so aufeinander abgestimmt werden, dass die erforderliche Auflagekraft 9 an der Greiferzunge 11 erreicht wird und gleichzeitig die entstehende Lagerkraft 13 in den Lagerholmen 12 auf eine   gew nschte Grosse ver##indert wird.   



   Zu dem im Ausf hrungsbeispiel dargestellten Bogengreifer gehoren ferner die an sich bekannten Befestigungsmittel wie beispielsweise eine Schraube 16, die   glcichzeitig    das   Haltest ck 2 auf der Greiferwelle #    spannt und als Lager f r die Feder   4    dient. Mittels der Schraube 16, die   mit einer Gegenmutter) 7 gesichert    ist, ist die   Vorspannuns    der Feder 4 einstellbar    Am Bogengreiferhebe) 3 ist    in bekannter Weise eine   einstellbare Anschlagschraube 20 angeordnet,    die mit   einer Gegenmutter 2 ! gesichert ist.

   Die Feder    4 wirkt mit ihrer Kraft über   ein an dem Bogengreiferhebei 3 einhäng-    bares Federblech 22 auf den Bogengreiferhebel 3 ein und drückt   die Anschfagschraube 20 gegen die Stützebene    10.



     Beim Aufschlag der Greiferzunge t ! gegen    den auf der AufschlagflÏche 23 liegenden Bogen wird die Ber hrung der Anschlagschraube 20 mit der St tzebene 10 gel¯st, wie es in Fig. 1   clargestellt ist und dic Federl raft 14    der Feder 4 bewirkt den Anpressdruck 9 der Greiferzunge   I I u   
Die   gleiche Aufgabe    hat auch die Feder 6 zu rfullen.



  Durch die eingestellte Vorspannung wird die Haltekraft 9 an der Greiferzunge erheblich verstÏrkt und gleichzeitig. wie bereits beschrieben, die Lagerkraft 13 verringert. Die Vorspannung der Feder 6 kann, wenn notwendig, soweit   erhöht und die Vorspannung der Bogengreiferfeder 4    soweit vermindert werden, dass im Extremfall eine    #ollstÏndige Kompensation der Lagerkraft 13 erreicht    werden kann. Die Bogengreiferfeder 4 und die Feder 6 werden jedoch vorteilhafterweise so eingestellt, dass eine kleine Lagerkraft 13 auftritt und dadurch der Bogengreiferhebel 3 eine statisch bestimmte Lage erhalt.



     Eine    andere Art der Anordnung besteht darin, dass die Feder 6 einmal vom Bogengreiferhebel 3 und zum anderen von einem Ansatz 24 am unabhÏngigen Gestellteil 25 gehalten wird. Die Wirkung der Feder bleibt dabei die   g) eiche.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Bogengreifer f r bogenverarbeitende Maschinen, bestehend aus einem auf der Greiferwelle befestigten Halte stück und einem dazu federnd angeordneten Bogengrei- ferhebel, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Bogengreiferhebel (3) und dem Haltest ck (2) oder einem {on der Greiferwelle (1) unabhangigen Gestellpunkt eine in bezug auf die Greiferwelle (1) gegen ber einer Bogen greiferfcder (4) angebrachte, in ihrer Vorspannkraft einsteilbare Feder (6) angeordnet ist, deren Kraftwir kungsHnie zu den Kraftwirkungsiinien einer. Auftagekraft (9) und d einer Lagerkraft (13) annÏhernd parallel verläuft.
CH1845668A 1968-01-31 1968-12-11 Bogengreifer für bogenverarbeitende Maschinen CH491805A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD12991768 1968-01-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH491805A true CH491805A (de) 1970-06-15

Family

ID=5479738

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Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1845668A CH491805A (de) 1968-01-31 1968-12-11 Bogengreifer für bogenverarbeitende Maschinen

Country Status (3)

Country Link
AT (1) AT298523B (de)
CH (1) CH491805A (de)
SE (1) SE355157B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0546512A1 (de) * 1991-12-10 1993-06-16 Am International Incorporated Bogengreifervorrichtung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0546512A1 (de) * 1991-12-10 1993-06-16 Am International Incorporated Bogengreifervorrichtung

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Publication number Publication date
SE355157B (de) 1973-04-09
AT298523B (de) 1972-04-15

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