CH492838A - Luftunterbrecher für den Einbau in flüssigkeitsdurchströmte Leitungen und dessen Verwendung - Google Patents

Luftunterbrecher für den Einbau in flüssigkeitsdurchströmte Leitungen und dessen Verwendung

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CH492838A
CH492838A CH754868A CH754868A CH492838A CH 492838 A CH492838 A CH 492838A CH 754868 A CH754868 A CH 754868A CH 754868 A CH754868 A CH 754868A CH 492838 A CH492838 A CH 492838A
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Oederlin Cie Ag
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    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K24/00—Devices, e.g. valves, for venting or aerating enclosures
    • F16K24/06—Devices, e.g. valves, for venting or aerating enclosures for aerating only
    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03C—DOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
    • E03C1/00—Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
    • E03C1/02—Plumbing installations for fresh water
    • E03C1/10—Devices for preventing contamination of drinking-water pipes, e.g. means for aerating self-closing flushing valves
    • E03C1/108—Devices for preventing contamination of drinking-water pipes, e.g. means for aerating self-closing flushing valves having an aerating valve
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K15/00—Check valves
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Description


  
 



  Luftunterbrecher für den Einbau in   fiüssigkeitsdurchsfrömte    Leitungen und dessen Verwendung
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Luftunterbrecher für den Einbau in flüssigkeitsdurchströmte Leitungen, mit Gehäuse, Eintrittsstutzen, Schwimmer und Austrittsstutzen, sowie dessen Verwendung.



   In Armaturen, z.B. in Verbindung mit Handbrausen für Bidets, Badewannen usw. besteht, wenn in der Wasserleitung ein Unterdruck entsteht, die Gefahr, dass Schmutzwasser in die Frischwasserleitung zurückgesaugt wird. Der vorliegenden Erfindung liegt die Schaffung eines Luftunterbrechers zugrunde, durch dessen Einbau in Armaturen die Gefahr des Rücksaugens von Schmutzwasser in das Trinkwassernetz beseitigt wird.



   Die Lösung dieser Aufgabe besteht erfindungsgemäss darin, dass der Wassereinlauf- und der -auslaufstutzen gleichachsig sind und dass der Wassereinlauf durch ein zentrales Rohr in eine Kammer erfolgt, in welcher eine Umkehr der Flussrichtung stattfindet, wobei bei abgestellter Wasserzufuhr der Schwimmer das Zulaufsystem zwecks Aussenbelüftung öffnet.



   Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wird anschliessend anhand einer Figur, welche einen Luftunterbrecher im Längsschnitt zeigt, erläutert.



   In einer den Gehäusemantel bildenden Hülse 5, in die ein Wassereintrittsstutzen 8 hineinragt, ist ein Schwimmer 3 sowie eine Gewinde- oder Einlagescheibe 2 angeordnet. Die Hülse 5 ist an ihrem unteren Ende mit einem Austrittsstutzen 1 verbunden. Der Eintrittsstutzen 8 umfasst ein Rohrstück 10 und eine Mutter 6, welche mit dem oberen Ende 14 des Rohrstückes 10 fest verbunden ist. Die Mutter 6, welche eine mit dem Rohrstück 10 in Verbindung stehende Bohrung 16 aufweist, ist mit der Hülse 5 über eine Schraubverbindung 18, verbunden. Der untere Teil der Mutter 6 ist als Scheibe 20 ausgebildet, welche mindestens eine Luftdurchtrittsöffnung 22 aufweist und mit Sitzflächen 23 versehen ist. Die Sitzflächen 23 wirken bei angehobener Lage des Schwimmers 3 mit auf dem Schwimmer 3 befindlichen Dichtungsmitteln 4 zusammen, wobei die Luftdurchtrittsöffnungen 22 dicht verschlossen sind.



   Anstatt die Mutter 6 mit der Scheibe 20 für die Luftdurchtrittsöffnung 22 auszubilden, ist es auch möglich, die Hülse 5 in der Nähe ihres oberen Endes mit Luftdurchtrittsöffnungen zu versehen. Dabei müssen für ein dichtes Abschliessen mit den Dichtungsmitteln 4 entsprechende Sitzflächen an der Hülseninnenwandung unterhalb der Luftdurchtrittsöffnung und auf der Aussenseite des Rohrstücks 10 oder an der Unterseite der Mutter 6 angebracht werden.



   Der Schwimmer 3 mit einer Hohlkammer 24 von kreisringförmigem Querschnitt, die mit Luft gefüllt sein kann, ist von der Innenwand der Hülse 5 geführt und längs deren Achse zwischen den Sitzflächen 23 und Flächenteilen 30 der Gewinde- oder Einlagescheibe 2 verschiebbar. Die Gewinde- oder Einlagescheibe 2 ist von unten in die Hülse 5 eingeschraubt oder eingeschoben, wobei sie dann von dem in die Hülse 5 eingeschraubten Austrittsstutzen 1 gehalten wird. Sie befindet sich im Abstand vom Ende 26 des Eintrittsstutzens 8 und weist an ihrem Rand einen Durchgang 12 in Form einer oder mehrerer Öffnungen auf.



   Um den Luftunterbrecher unabhängig von seiner Lage einbauen zu können, kann der Schwimmer federbelastet sein, wobei die Feder entgegen dem   Öffnungsdmck    des Wassers wirkt.



   Die Funktionsweise des Luftunterbrechers ist folgende:
In Ruhelage sitzt der Schwimmer 3 auf den Flächenteilen 30 der Gewinde- oder Einlagescheibe 2. Dabei befindet sich die untere Endfläche des Schwimmers 3 oberhalb des Endes 26 des Eintrittsstutzens 8. Beim Eintritt des Wassers durch die Bohrung 16 in der Mutter 6 und durch das Rohr 10 des Eintrittsstutzens 8 wird ein Teil der sich zwischen der Scheibe 2 und dem Schwimmer 3 befindende Luft durch Zwischenräume zwischen dem Rohr 10 und dem Schwimmer 3 und der Innenwand der Hülse 5 und des Schwimmers 3 sowie durch die Luftdurchtrittsöffnung 22 ausgetrieben. Der Schwimmer 3, welcher aus Kunststoff bestehen kann, wird durch das einströmende Wasser angehoben, wobei der Durchgang 12 ganz geöffnet und, nachdem die Dichtungsmittel 4 auf dem Schwimmer 3 die Sitzflächen 23 erreicht haben, die Luftdurchtrittsöffnungen 22 geschlossen werden.

  Somit strömt das Wasser vom Eintrittsstutzen 8 über die   Scheibe 2 durch den Durchgang 12 in den Austrittsstutzen 1.



   Entsteht nun nach dem Schliessen der Leitung aus irgend einem Grund in der oberhalb der Mutter 6 angeordneten Wasserleitung ein Unterdruck, so besteht im allgemeinen die Tendenz, dass Wasser, welches sich weiter unten befindet, zurückgesaugt wird. Dies wird durch den vorliegenden Luftunterbrecher verhindert, indem der Unterdruck, welcher sich in den Eintrittsstutzen 8 fortpflanzt, das Zurückfallen des Schwimmers 3 in dessen Ausgangslage beschleunigt, so dass die Luftdurchtrittsöffnungen 22 sofort freigelegt werden, wobei Aussenluft durch den Zwischenraum zwischen dem Rohrstück 10 und dem Schwimmer 3 sowie der Hülse 5 und dem Schwimmer 3 angesaugt wird, welche den Druck in der Leitung oberhalb der Scheibe 2 ausgleicht. 

  Damit wird verhindert, dass Wasser, welches sich unterhalb der Scheibe 2 befindet, und verschmutzt sein kann, in den Raum zwischen der Scheibe 2, dem Schwimmer 3 und dem unteren Ende 26 des Eintrittsstutzens 8 gelangt und von dort in weitere Leitungsteile des Wassernetzes gesaugt wird.



   Der vorliegende Luftunterbrecher zeichnet sich durch einfache Bau- und Funktionsweise aus und kann in Armaturen leicht eingebaut werden. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE
    I. Luftunterbrecher für den Einbau in flüssigkeitsdurchströmte Leitungen, mit Gehäuse, Eintrittsstutzen, Schwimmer und Austrittsstutzen, dadurch gekennzeichnet, dass der Wassereinlauf- und der -auslaufstutzen gleichachsig sind und dass der Wassereinlauf durch ein zentrales Rohr (10) in eine Kammer erfolgt, in welcher eine Umkehr der Flussrichtung stattfindet, wobei bei abgestellter Wasserzufuhr der Schwimmer (3) das Zulaufsystem zwecks Aussenbelüftung öffnet.
    II. Verwendung eines Luftunterbrechers nach Patentanspruch I in Armaturen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Luftunterbrecher nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwimmer (3) unter seinem Gewicht oder durch eine Hilfskraft, z.B. eine Feder, die Belüftung, z.B. Lufteintrittsöffnungen (22), frei gibt.
    2. Luftunterbrecher nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Eintrittsstutzen (8) ein mindestens annähernd koaxial im z.B. eine Mantelhülse (5) umfassenden Gehäuse angeordnetes Rohrstück (10) aufweist.
    3. Luftunterbrecher nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohrstück (10) an seinem einen Ende (14) mit einer Mutter (6), welche mindestens eine Bohrung (16) aufweist, verbunden ist.
    4. Luftunterbrecher nach den Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Mutter (6) mit der Hülse (5), z.B. über eine Schraubverbindung (18), verbunden ist.
    5. Luftunterbrecher nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der eine untere Teil der Mutter (6) als Scheibe (20), z.B. mit Aussengewinde, ausgebildet ist.
    6. Luftunterbrecher nach Patentanspruch I oder Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (20) und/oder die Hülse (5) mindestens eine Luftdurchtrittsöffnung (22) aufweist.
    7. Luftunterbrecher nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwimmer (3) mindestens eine um das Rohrstück (10) angeordnete Hohlkammer (24) mit z.B. ringsektorförmigem Querschnitt umfasst.
    8. Luftunterbrecher nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwimmer (3) mit Dichtungsmitteln (4), z.B. aus Weichgummi, versehen ist, welche bei Wasserdurchfluss die Luftdurchtrittsöffnung (22) verschliessen.
    9. Luftunterbrecher nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (5) im Bereich des Austritts (26) des Eintrittsstutzens (8) eine Scheibe (2), z.B. eine Gewindescheibe, mit mindestens einer Öffnung (12) aufweist.
    10. Luftunterbrecher nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwimmer (3) in Ruhelage die öffnung (12) mindestens teilweise verschliesst.
    11. Luftunterbrecher nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwimmer (3) aus Kunststoff besteht.
    12. Luftunterbrecher nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (5) mit dem Austrittsstutzen (1), z.B. durch eine Schraubverbindung, verbunden ist.
    13. Luftunterbrecher nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwimmer (3) mittig von einem Wasserzuflussrohr (10) durchsetzt ist, welches das den Schwimmer hebende Wasser unter den Schwimmer (3) leitet.
    14. Verwendung nach Patentanspruch II, in Verbindung mit Handbrausen für Bidets, Badewannen und/oder Duschen.
CH754868A 1968-05-21 1968-05-21 Luftunterbrecher für den Einbau in flüssigkeitsdurchströmte Leitungen und dessen Verwendung CH492838A (de)

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