CH492930A - Vorrichtung zur Verbrennung von Müll - Google Patents

Vorrichtung zur Verbrennung von Müll

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CH492930A
CH492930A CH1550469A CH1550469A CH492930A CH 492930 A CH492930 A CH 492930A CH 1550469 A CH1550469 A CH 1550469A CH 1550469 A CH1550469 A CH 1550469A CH 492930 A CH492930 A CH 492930A
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CH1550469A
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English (en)
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H Trott David
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Burns Invest Corp
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23GCREMATION FURNACES; CONSUMING WASTE PRODUCTS BY COMBUSTION
    • F23G7/00Incinerators or other apparatus for consuming industrial waste, e.g. chemicals
    • F23G7/10Incinerators or other apparatus for consuming industrial waste, e.g. chemicals of field or garden waste or biomasses
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23GCREMATION FURNACES; CONSUMING WASTE PRODUCTS BY COMBUSTION
    • F23G5/00Incineration of waste; Incinerator constructions; Details, accessories or control therefor
    • F23G5/40Portable or mobile incinerators
    • F23G5/42Portable or mobile incinerators of the basket type

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  • Sustainable Energy (AREA)
  • Incineration Of Waste (AREA)

Description


  
 



  Vorrichtung   ztir      Verbrennung    von Müll
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verbrennung von Müll in einem Behälter mit einer Öffnung.



   Viele Heimbesitzer haben keinerlei Zugang zur Müllabfuhr. Andere haben ungenügend Raum, um allen Müll, der sich zwischen einzelnen Abfuhren ansammelt, unterzubringen. Deshalb verbrennen viele ihren Abfall regelmässig das ganze Jahr hindurch. Die dazu vorhandenen Mittel sind jedoch primitiv und erleichtern diese Arbeit kaum.



   Ausser dem Müll, der durch das tägliche Leben entsteht, haben die meisten Besitzer noch das saisonbedingte Problem. im Herbst das abgefallene Laub zu beseitigen.



   Die Erfindung hat die Schaffung einer Vorrichtung der erwähnten Art zum Ziel, welche eine Verbrennung von Müll mit einfachen Mitteln gestattet, unter minima   ler    Belästigung der Umgebung durch Rauch oder durch   Funkenflug.   



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung, durch welche dieses Ziel erreicht wird, ist gekennzeichnet durch einen deckelartigen Aufsatz für die Öffnung des Behälters, welcher Aufsatz mit einer am Umfang befindlichen Öffnung   fiir    eine tangentiale Zufuhr von Luft sowie mit einer zentralen Öffnung für den Austritt der Verbrennungsgase versehen ist.



   Bei der Verwendung der Vorrichtung wird der Behälter, z. B. ein Mülleimer oder eine Tonne, mit dem Müll gefüllt, worauf die obere Schicht des Mülls ange   zündet    wird. Nach dem Entstehen einer von selbst brennenden Flamme wird der Behälter durch den dek   gelartigen    Aufsatz verschlossen, wobei mit einer Zufuhr von Luft durch die am Umfang befindliche Öffnung begonnen wird.



   Die Luftzufuhr kann durch ein an den Aufsatz an   geschlossenes    Gebläse erzeugt werden, kann jedoch von einer anderen Quelle kommen. Die Verbrennung wird durch die Luftzufuhr sehr beschleunigt. Während ihres Verlaufes wird durch die Verbrennung einer oberen Schicht von Müll die darunter liegende Masse dauernd den Flammen ausgesetzt.



   Dadurch dringt das Feuer allmählich durch den Behälter abwärts, bis das ganze brennbare Material verbrannt ist. Die Verbrennungsgase ziehen durch die zentrale Öffnung ab. Vorzugsweise ist diese Öffnung mit einem Sieb, z. B. in der Form eines Korbes, bedeckt, das die Aufgabe hat, brennendes Material zurückzuhalten. Im letzten Stadium der Verbrennung kann diese beschleunigt werden, wenn von Zeit zu Zeit eine Schürstange durch eine z. B. im Aufsatz ausgebildete   Öffnung    eingeschoben und der restliche Inhalt umgerührt wird.



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung ermöglicht es, Müll, wie Blätter oder anderen Abfall schnell und sicher zu verbrennen, ohne eine Gefahr von Funkenflug. In dieser Hinsicht ist eine offene Verbrennung unbefriedigend. Die bekannten. dazu dienenden Geräte, die im Prinzip aus einem durchlöcherten Behälter bestehen, arbeiten ausserordentllch langsam. Aus der   erfindungsgemässen    Vorrichtung, die ausser einer Aus   gangs,öffnung    verschlossen ist, kann fast   kein    brennendes Material entweichen. Die Verbrennung kann durch die Verwendung einer künstlichen Luftzufuhr sehr beschleunigt werden. Dabei kann die Luft so eingeführt werden, dass von den bekannten Prinzipien, die den Zyklon-Feuerungen zugrunde liegen, Gebrauch gemacht wird.

  Durch die Zentrifugalkraft werden feste Stoffe daran gehindert, in die Ausgangsöffnung zu gelangen.



   Durch eine Verbrennung von oben nach unten, im Gegensatz zu einer Verbrennung von unten nach oben, wird fast aller Rauch, der normalerweise bei der Müllverbrennung entsteht, vermieden.



   Alle wesentlichen Teile der erfindungsgemässen Vorrichtung sind im Aufsatz enthalten. Der übrige Teil ist nur ein Behälter für das zu verbrennende Material.



   Es ist daher möglich, nur diesen Aufsatz in Form eines Spezialdeckels herzustellen. Der Besitzer braucht ihn dann nur auf einen gewöhnlichen Mülleimer zu set  zen, wenn er Müll verbrennen will. Da ein solcher Aufsatz nicht grösser als eine Hutschachtel zu sein braucht, bietet seine Aufbewahrung keine Schwierigkeiten.



   Am Umfang des Aufsatzes können koaxiale, im wesentlichen zylindrische Flansche angeordnet sein, zwischen welchen sich ein Zwischenraum zur im wesentlichen dichtenden Aufnahme des Randes des Behälters befindet. Dadurch kommt eine gute Dichtung zwischen dem Aufsatz und dem Behälter zustande.



   Die Luftzufuhr kann vorzugsweise einstellbar   sein,,    wobei anfangs ein verminderter Luftstrom zur Beschleunigung der Verbrennung in den Behälter   einge    führt wird, der kein Ausblasen der Flamme verursacht.



  Bei voller Flamme kann die maximale Luftzufuhr zur schnellen Verbrennung des Materials erfolgen. Während einer Schürung des brennenden Materiales von Hand kann die Luftzufuhr ebenfalls vermindert werden.



   Vorzugsweise kann der Aufsatz eine verschliessbare Öffnung für die Einführung einer Schürstange enthalten. Dadurch ist es möglich, die Schürung bei praktisch geschlossenem Behälter vorzunehmen.



   Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert.



   In der Zeichnung ist eine Vorrichtung 10 dargestellt, welche aus einem Mülleimer 11 und einem Aufsatz 12 besteht. Der Mülleimer kann eine beliebige normale Grösse haben. An der Stelle des Mülleimers 11 kann jedoch auch ein anderer geeigneter Behälter, wie z. B. ein metallisches Fass bzw. eine Tonne, verwendet werden.



   Der Aufsatz 12 enthält in seinem oberen Teil ein Gehäuse 13, welches aus einem zylindrischem Ring 14 sowie einem Deckel 15 besteht, welcher mit dem Ring 14 durch ein Scharnier 20 verbunden ist. Der Deckel 15 kann auch mit dem Ring 14 fest verbunden sein. In diesem Falle wird beim Füllen des Behälters 11 der ganze Aufsatz 12 abgenommen.



   Am unteren Rand des Ringes 14 ist eine Umfassung 16 angeschweisst, welche zwei koaxiale im wesentlichen   zvlindrische    Flansche 17 und 18 enthält.



  Zwischen den Flanschen 17 und 18 befindet sich ein ringförmiger Zwischenraum 19, welcher der Aufnahme des oberen Randes des Behälters 11 dient.



   Im Ring 14 ist eine   Einlassöffnung    22 ausgebildet, an welche ein tangentiales Rohr 23 angeschlossen ist.



  Am Rohr 23 ist ein Gebläse 24 für die Einführung von Luft in den Behälter 11 befestigt. An der Saugseite des Gebläses 24 ist eine drehbare Drosselvorrichtung 27 angeordnet. die der Einstellung des Strömungsquerschnittes einer Einlassöffnung und damit der Einstellung der Luftströmung dient.



   Bei einer anderen nicht dargestellten Ausführung ist es möglich, das Rohr 23 mit einem Anschluss für einen normalen Schlauch eines Staubsaugers zu verse   hen,    wobei der Schlauch an die Druckseite des Staubsaugers angeschlossen ist. Bei einer solchen Ausführung kann auf die Anordnung des   Gebläses    24 verzichtet werden.



   Der Deckel 15 ist mit einer zentralen Öffnung 26 für den Austritt der Verbrennungsgase versehen, deren Durchmesser ungefähr ein Fünftel des Durchmessers des Deckels beträgt. Die Öffnung 26 enthält ein Sieb 28, welches am Deckel 15 lösbar befestigt sein kann.



  Das Sieb   28,    welches bei der dargestellten, Ausführung die Form eines Korbes hat, verhindert den   Austritt    von grösseren brennenden Teilchen. Das Sieb kann aus rostfreiem Stahl oder einem anderen hitze- bzw. korrosionsbeständigen Material bestehen.



   In der Nähe des äusseren Randes des Deckels 15 befindet sich eine kleine Öffnung 30, welche durch einen drehbaren Schieber 31 verschliessbar ist. Die Öffnung 30 dient der Aufnahme einer Schürstange zum Schüren des Inhaltes des Behälters 11. Ein solches Schüren ist insbesondere im   Endstadium    der   Verbren    nung nützlich, wo das verbleibende Material zur Ver   deckung    neigt und damit die Verbrennung verlangsamt.



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung wird wie folgt betätigt.



   Der Behälter 11 wird mit Laub oder mit anderem Müll gefüllt. Dazu kann entweder der Aufsatz 12 abgenommen werden, oder es kann bei befestigtem Aufsatz 12 der Deckel 15 gehoben werden. Diese Stellung des Deckels 15 ist in der Zeichnung strichpunktiert dargestellt, Bei auf diese Weise offenem Behälter 11 wird das zu verbrennende Material angezündet, worauf der Aufsatz 12 aufgesetzt oder der Deckel 15 geschlossen wird. Nach der Zündung des Materiales wird das Gebläse 24 in Betrieb gesetzt, wobei vorzugsweise die Zufuhr von Luft durch die Drosselvorrichtung 27 anfänglich gedrosselt wird. In wenigen Sekunden entfacht die schwache Luftströmung vom Gebläse die Flamme, bis sie den ganzen oberen Teil des Materiales erfasst. Darauf wird die Luftzufuhr voll geöffnet. Der tangential verlaufende Luftstrom umströmt das Material von oben und veranlasst seine rasche Verbrennung.

  Die Verbrennungsgase, welche durch die Öffnung 26 und das Sieb 28 nach aussen austreten, sind praktisch vollständig oxydiert. Das bedeutet, dass praktisch kein Rauch und keine festen Teilchen, somit auch keine Funken während der Verbrennung durch das Sieb 28 nach aussen gelangen können. Die Verbrennung ist sauber und bewirkt keine Störung der Umgebung.



   Wenn ungefähr zwei Drittel des im Behälter 11 befindlichen Materiales verbrannt sind, kann vorzugsweise der Schieber 31 zur Seite geschoben werden und durch die Öffnung 30 eine Schürstange durchgeführt werden, um das am Boden des Behälters 11 befindliche restliche Material zwecks schnellerer Verbrennung zu schüren. Im allgemeinen verläuft die Luft bzw. Gasströmung im Behälter 11 in der Richtung der eingezeichneten Pfeile. Die durch das Rohr 23 eingeführte Luft strömt kreisförmig durch den Aufsatz 12, führt dann nach unten in das Material und verlässt schliesslich die Vorrichtung durch die Öffnung 26.

 

   Die Verbrennung grösserer Mengen von Laub oder von anderem Müll kann durch die gleichzeitige Verwendung mehrerer Behälter beschleunigt werden. Zuerst wird einer der Behälter gefüllt. Die Blätter werden angezündet und der Aufsatz wird auf den Behälter aufgesetzt. Während der Verbrennung des Laubes im ersten Behälter wird ein zweiter Behälter gefüllt. Wenn die Verbrennung im ersten Behälter beendet ist, kann der Aufsatz auf den zweiten Behälter gesetzt werden, und die Verbrennung fortgesetzt werden. Falls die erfindungsgemässe Vorrichtung als eine vollständige Einheit mit einem besonderen Behälter 11 ausgeführt wird, ist es möglich, den Behälter 11 am Boden mit einem nicht dargestellten Aschenbehälter zu versehen, welcher in regelmässigen Abständen gereinigt werden kann.  

 

   Es ist auch möglich, die erfindungsgemässe Vorrichtung mit einem nicht dargestellten mechanischen Rührgerät zu versehen, welches sich im Behälter   befinW    det, jedoch von aussen betät-igbar ist. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Vorrichtung zur Verbrennung von Müll in einem Behälter mit einer Öffnung, gekennzeichnet durch einen deckelartigen Aufsatz (12) für die Öffnung des Behälters (11), welcher Aufsatz mit einer am Umfang befindlichen Öffnung (22, 23) für eine tangentiale Zufuhr von Luft sowie mit einer zentralen Öffnung (26) für den Austritt der Verbrennungsgase versehen ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zentrale Öffnung (26) mit einem Sieb (28) versehen ist.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch ein an die am Umfang befindliche Öffnung (22, 23) angeschlossenes Luftgebläse (24).
    3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, gekennc zeichnet durch eine mit dem Gebläse (24) in Serie geschaltete Drosseleinrichtung (27) zur Einstellung der Luftströmung.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufsatz (12) eine verschliessbare Öffnung (30, 31) für die Einführung einer Schürstange aufweist.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (11) für vertikale Aufstellung ausgebildet ist und die Öffnung desselben sich oben befindet.
    6. Vorrichtung nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch am Umfang des Aufsatzes (12) befindliche koaxiale, im wesentlichen zylindrische Flansche (17, 18), zwischen welchen sich ein Zwischenraum (19) zur im wesentlichen dichtenden Aufnahme des Randes des Behälters (11) befindet.
CH1550469A 1969-10-16 1969-10-16 Vorrichtung zur Verbrennung von Müll CH492930A (de)

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