CH493088A - Elektrodendurchführung, bestehend aus einem hochschmelzenden Glaswandstück und einer durch dieses hindurchgeführten, stabförmigen Elektrode - Google Patents

Elektrodendurchführung, bestehend aus einem hochschmelzenden Glaswandstück und einer durch dieses hindurchgeführten, stabförmigen Elektrode

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Publication number
CH493088A
CH493088A CH1232467A CH1232467A CH493088A CH 493088 A CH493088 A CH 493088A CH 1232467 A CH1232467 A CH 1232467A CH 1232467 A CH1232467 A CH 1232467A CH 493088 A CH493088 A CH 493088A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
electrode
rod
wall piece
passed
melting glass
Prior art date
Application number
CH1232467A
Other languages
English (en)
Inventor
Hendrik Ekkelboom Tjepke
Original Assignee
Philips Nv
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Classifications

    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J61/00—Gas-discharge or vapour-discharge lamps
    • H01J61/02—Details
    • H01J61/04—Electrodes; Screens; Shields
    • H01J61/06—Main electrodes
    • H01J61/073—Main electrodes for high-pressure discharge lamps
    • H01J61/0732—Main electrodes for high-pressure discharge lamps characterised by the construction of the electrode

Landscapes

  • Discharge Lamp (AREA)
  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description


  
 



   Elektrodendurchführung, bestehend aus einem hochschmelzenden   Glaswandstück    und einer durch dieses hindurchgeführten, stabförmigen Elektrode
Die Erfindung des Hauptpatentes betrifft eine Elektrodendurchführung, bestehend aus einem aus   hoch-    schmelzendem Glas bestehenden Wandstück und einer stabförmigen Elektrode, die gasdicht durch dieses hindurchgeführt ist und aus zwei elektrisch in Reihe geschalteten Teilen besteht, von denen der durch das Glaswandstück geführte und in dieses eingeschmolzene Teil aus reinem Wolfram und der sich daran anschlies sende Teil aus thoriertem Wolfram besteht, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die beiden Teile der Elektrode lediglich mittels einer Zwischenschicht aus Molybdän oder einer Molybdänlegierung, deren Schmelzpunkt höher als die Erweichungstemperatur des Glases liegt, miteinander verbunden sind.



   Es wurde jedoch festgestellt, dass die mechanische Festigkeit und/oder die elektrische und thermische Leitfähigkeit einer solchen Elektrodendurchführung manchmal ungenügend ist. Dies ist wahrscheinlich auf Einschlüsse kleiner Glasblasen in das Molybdän zurückzuführen, die beim Erstarren entstehen können.



   Eine verbesserte Ausbildung der erwähnten Elektrodendurchführung bezweckt, diesen Nachteil zu verringern, und ist dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der beiden einander zugewandten Enden der   Elektrode    denteile und damit die Dicke der Zwischenschicht von einer mittleren, den kleinsten Abstand zwischen den Elektrodenteilen aufweisenden Stelle her nach aussen stetig zunimmt.



   Infolge dieser Formgebung zieht sich das Lot im geschmolzenen Zustand durch Kapillarwirkung zur Innenseite, wobei die Erstarrung an der Stelle anfängt, wo der Abstand am kleinsten ist, so dass eine feste Lötverbindung erhalten wird, ohne dass Gas zwischen den Elektrodenteilen eingeschlossen wird.



   Die veränderliche Dicke der Zwischenschicht kann auf verschiedene Weise durch Bearbeitung der einander zugewandten Enden der Elektrodenteile, z. B. durch Abrundung oder durch eine dachförmige Ausgestaltung mindestens eines der Enden erhalten werden.



   Vorzugsweise liegen die einander zugewandten Enden der Elektrodenteile aneinander an, z. B. an einem Punkt oder auf einer geraden Linie. In diesem Falle ist die Herstellung am einfachsten.



   Die Dicke der Zwischenschicht ist stets gering; an der dicksten Stelle ist sie vorzugsweise nicht grösser als 0,4 mm. Eine grösste Dicke von maximal 0,1 mm ergibt meistens die beste Verbindung.



   Die Erfindung wird anhand der Zeichnung näher beispielsmässig erläutert:
In Fig. 1 bezeichnet 1 den der Entladung zugewandten, am freien Ende kegelförmigen, aus thoriertem Wolfram bestehenden Teil einer stabförmigen Elektrode einer Kurzbogen-Xenonentladungslampe von 2 bis 3 kW (bei einem Lampenstrom von 100 bis 150 A); in dieser Lampe ist der Druck im Betrieb etwa 25 Atmosphären und im kalten Zustand etwa 8 bis 10 Atmosphären.



   Der Elektrodenteil 1 ist durch eine Molybdänschicht 2 mit einem ebenfalls stabförmigen Teil 3 aus reinem Wolfram verbunden, welcher Teil im dargestellten Fall den gleichen Durchmesser von etwa 4,5 mm wie der Teil 1 aufweist und in Flucht zu diesem angeordnet ist. Die Verbindung der beiden Teile 1 und 3 erfolgt dadurch, dass diese Teile mit einer zwischenliegenden Molybdänplatte ausserhalb der Lampe hoch erhitzt werden, z. B.



  mittels einer Flamme oder eines Hochfrequenzfeldes.



   Der Teil 3 ist mittels Zwischenglasteile 4, 5 und 6 vakuumdicht mit dem unteren Teil 7 eines Quarzglaskolbens 8 verbunden.



   Im dargestellten Fall befindet sich die Lötstelle 2 in einem verjüngten, zylindrischen Teil 9 der Lampe, so dass die Lötstelle 2 der Elektroden 1, 3 vor zu starken Biegebelastungen geschützt wird, die z. B. infolge Stösse beim Transport der Lampe auftreten könnten. Ausser  dem wird auf diese Weise verhütet, dass die Entladung an der Lötstelle 2 einsetzt.

 

   Die einander zugewandten Enden der Elektrodenteile 1 und 3 sind kugelförmig abgerundet, was in Fig. 3 in vergrössertem Masstab dargestellt ist.



   In der Ausführungsform nach Fig. 2 ist nur eines dieser Enden, d. h. das Ende des Teiles 3 abgerundet, während das Ende des Teiles 1 flach ist.



   Fig. 4 zeigt perspektivisch eine Ausführungsform der Erfindung mit Elektrodenteilen 1 und 3 mit viereckigem Querschnitt; das Ende des Teiles 3 ist flach und das Ende des Teiles 1 ist dachförmig abgeschrägt.



   Durch diese Elektrodenformen wird sichergestellt, dass die Zwischenschicht 2 eine kompakte, von Gaseinschlüssen freie Lötverbindung bildet. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Elektrodendurchführung nach dem Patentanspruch I des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der beiden einander zugewandten Enden der Elektrodenteile und damit die Dicke der Zwischenschicht von einer mittleren, den kleinsten Abstand zwischen den Elektrodenteilen aufweisenden Stelle her nach aussen stetig zunimmt.
    UNTERANSPROCHE 1. Elektrodendurchführung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die einander zugewandten Enden der Elektrodenteile an einem Punkt oder auf einer geraden Linie aneinander anliegen.
    2. Elektrodendurchführung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der einander zugewandten Enden der Elektrodenteile abgerundet ist.
    3. Elektrodendurchführung nach Patentanspruch, dadurch - gekennzeichnet, dass mindestens eines der einander zugewandten Enden der Elektrodenteile dachförmig abgeschrägt ist.
CH1232467A 1966-03-16 1967-09-04 Elektrodendurchführung, bestehend aus einem hochschmelzenden Glaswandstück und einer durch dieses hindurchgeführten, stabförmigen Elektrode CH493088A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL6603392A NL6603392A (de) 1966-03-16 1966-03-16
NL6612570A NL6612570A (de) 1966-03-16 1966-09-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH493088A true CH493088A (de) 1970-06-30

Family

ID=19797587

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CH1232467A CH493088A (de) 1966-03-16 1967-09-04 Elektrodendurchführung, bestehend aus einem hochschmelzenden Glaswandstück und einer durch dieses hindurchgeführten, stabförmigen Elektrode

Country Status (6)

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AT (1) AT280420B (de)
BE (1) BE703507A (de)
CH (1) CH493088A (de)
FR (1) FR93166E (de)
GB (1) GB1185250A (de)
NL (1) NL6612570A (de)

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Publication number Publication date
GB1185250A (en) 1970-03-25
DE1589262B2 (de) 1975-11-06
DE1589262A1 (de) 1970-07-23
FR93166E (fr) 1969-02-21
BE703507A (de) 1968-03-05
AT280420B (de) 1970-04-10
NL6612570A (de) 1968-03-08

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