CH493285A - Vorrichtung zum Entfernen von an Kunststoff-Transportbehältern haftender Reinigungsflüssigkeit - Google Patents

Vorrichtung zum Entfernen von an Kunststoff-Transportbehältern haftender Reinigungsflüssigkeit

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Publication number
CH493285A
CH493285A CH926268A CH926268A CH493285A CH 493285 A CH493285 A CH 493285A CH 926268 A CH926268 A CH 926268A CH 926268 A CH926268 A CH 926268A CH 493285 A CH493285 A CH 493285A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
conveyor
vibration
vibration generator
transport containers
trough
Prior art date
Application number
CH926268A
Other languages
English (en)
Inventor
Jaehnig Werner
Original Assignee
Kuster Ag J
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Filing date
Publication date
Application filed by Kuster Ag J filed Critical Kuster Ag J
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Publication of CH493285A publication Critical patent/CH493285A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/08Cleaning containers, e.g. tanks
    • B08B9/0861Cleaning crates, boxes or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description


  
 



  Vorrichtung zum Entfernen von an   Kunststoff-Transportbehältern    haftender
Reinigungsflüssigkeit
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Entfernen von an Kunststoff-Transportbehältern, vorzugsweise Flaschenkästen, nach dem Waschen noch anhaftender Reinigungsflüssigkeit.



   Es ist bekannt, leere Flaschenkästen vor dem Beschicken mit gefüllten Flaschen in einem Kastenwascher zu reinigen. Das Waschen kann z. B. durch Abspritzen oder Tauchen erfolgen. An den aus einem Wascher kommenden Flaschenkästen haften hauptsächlich an den horizontalen Flächen grosse Tropfen der Reinigungsflüssigkeit. Die nassen Kästen werden gewöhnlich über Fördereinrichtungen, z. B. Rollenbahnen, den weiteren Verarbeitungsmaschinen, wie Flascheneinpacker, Stapelgerät oder Palettiermaschine zugeführt. Das den nassen Kästen anhaftende Wasser tropft dabei auf die Fördereinrichtungen und bewirkt frühzeitige Korrosion.



   Es ist weiter bekannt, anschliessend an einen Kastenwascher einen Trocknungstunnel anzuordnen, in dem die hindurchdaufenden Flaschenkästen mittels durch Gebläse erzeugter Luftströmung getrocknet werden.



  Diese Einrichtungen sind sehr aufwendig und bedürfen bei den heute geforderten hohen Leistungen langer Durchlaufstrecken. Ausserdem ist der Energiebedarf der Gebläse hoch und die Geräuschentwicklung sehr stark.



   Aufgabe der Erfindung ist eine Vorrichtung zu schaffen, die die Nachteile bekannter Einrichtungen nicht aufweist.



   Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine Vorrichtung zum Entfernen von an   Kunststoff-Transportbehältern,    vorzugsweise Flaschenkästen, nach dem Waschen noch anhaftender Reinigungsflüssigkeit vorgeschlagen, die gekennzeichnet ist durch eine in einen Förderweg für die Transportbehälter einbaubare, auf einem Gestell federnd gelagerte und durch einen Schwingungserzeuger in Rüttelbewegung versetzbare Förderrinne für die Behälter.



   Zum Beispiel können einen Wascher tropfnass verlassende Behälter in die Förderrinne geleitet werden, wo sie in Rüttelbewegungen versetzt und vorzugsweise durch aus dem Wascher nachfolgende Kästen weitergefördert werden. Durch das Rütteln kann die den Kästen anhaftende Reinigungsflüssigkeit abgeschüttelt werden.



  Die nachher an den Kästen noch haftende Feuchtigkeit ist erfahrungsgemäss minimal und die die Rinne verlassenden Kästen können über Rollenbahnen oder Förderbänder den weiteren Verarbeitungsstationen zugeleitet werden.



   Über der Förderrinne kann ein mit auf die Transportbehälter auf der Förderrinne gerichteten Luftleitblechen versehenes Gebläse angeordnet sein, welches vorzugsweise Warmluft für zusätzliche Trocknung der Behälter liefert. Bei Anordnung eines Gebläses kann die Baulänge der Kastenförderrinne verkürzt werden. Dadurch ist der nachträgliche Einbau der Vorrichtung in bestehende Förderanlagen auch dort möglich, wo nur wenig Stellfläche zur Verfügung steht.



   Um die Förderrinne in Schwingungen zu versetzen, ist zweckmässigerweise ein Vibrationsmotor vorgesehen.



  Es können aber auch andere Schwingungserzeuger, wie z. B. Unwuchtwellen, Exzenterwellen, Kurbelwellen, Magnete, vorgesehen sein. Auch kann der Schwingungserzeuger zur Förderrichtung geneigt eingebaut sein, um den Kästen eine Bewegungskomponente in Förderrichtung zu vermitteln.



   Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung schematisch dargestellt. Darin zeigt:
Fig. 1 eine Vorrichtung in Seitenansicht, eingebaut in eine an eine Waschanlage anschliessende Transportstrasse für Kunststoff-Flaschenkästen.



   Fig. 2 zeigt in grösserem Massstab eine Ansicht in Durchlaufrichtung der Flaschenkästen.



   Gereinigte aber noch mit Tropfen der Reinigungsflüssigkeit behaftete Flaschenkästen 1 gelangen auf eine im Beispiel unmittelbar an einen Kastenwascher 2 anschliessende Kastenförderrinne 3 der Vorrichtung zum Entfernen der Reinigungsflüssigkeit, die auf Federn 4 auf einem Gestell 5 gelagert ist.  



   Durch eine Vibrationseinrichtung 6 wird die Förderrinne 3 in Schwingungen versetzt. Die Kästen werden auf der Rinne 3 durch Gleitleisten 7 getragen. Seitlich ist die Bewegungsbahn der Kästen 1 durch Geländer 8 begrenzt. Auf der ganzen Länge der Förderrinne 3 wird den Kästen 1 eine Rüttelbewegung erteilt, so dass die anhaftende Reinigungsflüssigkeit abgeschleudert wird. Die Flüssigkeit tropft in eine unter der Förderrinne 3 an einem Gestell 5 befestigte Sammelwanne 9 und wird von dort einer Entwässerung 10 zugeleitet.



  Nach Durchlaufen der Rinne 3 werden die nur noch geringe Restfeuchtigkeit ausweisenden Kästen la an eine anschliessende Rollenbahn 11 übergeben, auf der sie weiterbefördert werden. Über dem Auslaufende der Förderrinne ist zur Verstärkung des Trocknungseffektes ein Gebläse 12, an Ständern 14 auf dem Gestell 5 befestigt, das mit auf einen gerade auslaufenden Kasten   1b    gerichteten Luftleitblechen 13 versehen ist. Das Gebläse ist vorzugsweise mit einer Heizvorrichtung zum Liefern von Warmluft verbunden. Wesentlich für das Entfernen der an den Transportbehältern bzw. Flaschenkästen haftenden Reinigungsflüssigkeit ist die Wahl der Schwingungsfrequenz und der Schwingungsamplitude der Kastenförderrinne. 

  Bei der erfindungsgemässen Vorrichtung hat sich eine Schwingungsfrequenz von 1000 bis 2000 Schwingungen pro Minute und eine Amplitude von 2 bis 5 mm als zweckmässig erwiesen, wobei in einer bevorzugten Ausführungsform eine optimale Rüttelwirkung bei einer Amplitude von etwa 3 bis 3,5 mm bei einer Frequenz von etwa 1500 Schwingungen pro Minute (z. B. 4-poliger Asynchronmotor) erzielt werden konnte. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Vorrichtung zum Entfernen von an Kunststoff Transportbehältern, vorzugsweise Flaschenkästen, nach dem Waschen noch anhaftender Reinigungsflüssigkeit, gekennzeichnet durch eine in einen Förderweg für die Transportbehälter (1) einbaubare, auf einem Gestell (5) federnd gelagerte und durch einen Schwingungserzeu ger (6) in Rüttelbewegung versetzbare Förderrinne (3) für die Behälter.
    UNTERANSPRfJCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass über der Förderrinne (3) ein mit auf die Transportbehälter auf der Förderrinne gerichteten Luftleitblechen (13) versehenes Gebläse (12) angeordnet ist.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass unter der Förderrinne (3) eine Flüssigkeits-Auffangwanne (9) angeordnet ist.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Antrieb des Schwingungserzeugers für die Förderrinne ein Motor vorgesehen ist.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Schwingungserzeuger für die För dexrinne ein Magnet-Antrieb vorgesehen ist.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwingungserzeuger (6) der Förderrinne eine Schwingungsfrequenz von 1000 bis 2000 Schwingungen pro Minute und eine Schwingungsamplitude von 2 bis 5 mm erteilt.
    6. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwingungserzeuger (6) eine Schwingungsfrequenz von 1480 bis 1500 Schwingungen pro Minute und eine Schwingungsamplitude von 3 bis 3,5 mm liefert.
CH926268A 1968-06-21 1968-06-21 Vorrichtung zum Entfernen von an Kunststoff-Transportbehältern haftender Reinigungsflüssigkeit CH493285A (de)

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CH493285A true CH493285A (de) 1970-07-15

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ID=4350072

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2383879A1 (fr) * 1977-03-15 1978-10-13 Thermoplastic Compounders Procede de nettoyage de recipients et appareil pour la mise en oeuvre dudit procede

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