CH493309A - Elektrowerkzeug - Google Patents
ElektrowerkzeugInfo
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Description
Elektrowerkzeug Die Erfindung bezieht sich auf ein Elektrowerkzeug mit eingebautem elektrischem Antriebsmotor und mit einem Laufverhalten, bei dem die Lastdrehzahl nur wenig unterhalb der Leerlaufdrehzahl liegt. Elektrowerkzeuge dieser Art haben erstens den grossen Vorteil gegenüber den üblichen Elektrowerkzeugen, dass das eingespannte Werkzeug nahezu mit seiner zulässigen Höchstdrehzahl benutzt werden kann. Daher arbeiten diese Elektrowerkzeuge sehr wirtschaftlich, was z.B. bei elektrisch angetriebenen Handschleifmaschinen be sonders deutlich wird. Ausserdem zeichnen sich diese Elektrowerkzeuge durch eine wesentlich verringerte Unfallgefahr aus, da ihre Leerlaufdrehzahl geringer ist als die der üblichen Elektrowerkzeuge mit Hauptschlussmotor ohne Drehzahlbegrenzung. Bekannte Elektrowerkzeuge mit hoher Lastdrehzahl sind mit Gleichrichter und permanenterregtem Motor ausgerüstet. Sie unterscheiden sich von den üblichen Elektrowerkzeugen zwar durch die oben erwähnten Vorteile, weisen aber auch wesentliche Nachteile auf. Das bei Überlastung sich wesentlich verstärkende Ankerquerfeld bildet zusammen mit dem durch die Perma nentmaguete erregten konstanten Hauptfeld ein resultierendes Feld, das sich je nach dem Belastungsfall um einen mehr oder weniger grossen Winkel gegenüber der geometrischen neutralen Zone verdreht und sowohl die Kommutierung wie auch das Drehmoment nachteilig beeinflusst. Dasselbe gilt für das Anlaufverhalten der bekannten permanenterregten Elektrowerkzeuge. Bei den üblichen mit Wechselstrom gespeisten und von einem Hauptschlussmotor angetriebenen Elektrowerkzeugen ändern sich dagegen Hauptfeld und Ankerquerfeld bei Belastung im gleichen Masse; daher bleiben das resultierende Feld und damit auch die neutrale Zone in ihrer Winkellage unverändert; infolgedessen weisen diese üblichen Elektrowerkzeuge ein elastisches Verhalten bei weitgehender Überlastsicherheft und eine bei allen Belastungszuständen gute Kommutierung auf. Diesen Vorteilen stehen als Nachteil neben der bekannten Lastabhängigkeit der Drehzahl die durch den Wechselstrom bedingten hohen Magnetisierungs- und Wirbel 5 tromverluste gegenüber. Aufgabe der Erfindung ist es, ein Eiektrowerkzeug bereitzustellen, das die im ersten Absatz aufgeführten, durch eine hohe Lastdrehzahl gegebenen Vorteile besitzt, ohne mit den bei den bekannten Elektrowerkzeugen dieser Art vorhandenen Nachteilen belastet zu sein. Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung dadurch gelöst, dass ein Antriebsmotor mit elektrischer Felder- regung über innerhalb des Elektrowerkzeugs angeordnete Gleichrichter von einer Wechselstromquelle gespeist wird. Dieser Motor kann, um an dem Lichtstromnetz angeschlossen zu werden, für Einphasenstrom ausgelegt sein; er kann auch zum Anschluss an das Drehstromnetz für Dreiphasenstrom ausgelegt sein. Zweckmässig wird eine Diode vorgesehen, die mit dem Läufer des Antriebsmotors in Reihe geschaltet ist und in Stromrlchtung hinter ihm liegt. Zur Verwirklichung der elektrischen Felderregung des Antriebsmotors stehen verschiedene Ausführungsmöglichkeiten der Erfindung in folgenden Kombinationen zur Verfügung: 1. Die elektrische Felderregung liegt im Hauptschluss, ausserdem ist eine drehzahlregelnde Einrichtung vorhanden. 2. Die elektrische Felderregung liegt im Hauptschluss, ausserdem ist eine Nebenschlussfeldwicklung als Doppelschlusswicklung vorhanden. 3. Die elektrische Feldwicklung liegt im Nebenschluss. 4. Die elektrische Feldwicklung liegt im Hauptschluss, ausserdem ist eine permanente Felderregung vorhanden. Die Erfindung wird, teilweise an Hand der Zeichnung, im folgenden an Beispielen näher beschrieben und erläutert. In der Zeichnung ist der Gleichrichter des dargestellten Elektrowerkzeugs als mit Einphasenstrom gespeist gezeichnet; die Schaltung des Gleichrichters ist nicht angegeben und ist nicht Gegenstand der Erfindung. Im einzelnen ist dargestellt: in Fig. 1 ein Elektrowerkzeug mit Hauptschlussfeldwicklung, dessen Drehzahl durch einen Fliehkraftschalter geregelt ist, in Fig. 2 ein Elektrowerkzeug mit Hauptschlussfeldwicklung, dessen Drehzahl durch einen von der Läuferwelle angetriebenen Stromerzeuger und ein elektronisches Schaltglied geregelt ist, das mit Phasenanschnittsteuerung arbeitet und unter anderem einen oder mehrere Thyristoren enthalten kann, in Fig. 3 ein Elektrowerkzeug mit Haupschlussfeldwicklung, dessen Drehzahl durch einen spannungsabhängigen Widerstand, der in Reihe zum Läufer geschaltet ist, geregelt ist, in Fig. 4 ein Elektrowerkzeug mit Hauptschlussfeldwicklung, dessen Drehzahl durch einen spannungsabhängigen Widerstand, der parallel zum Läufer geschaltet ist, geregelt ist, in Fig. 5 der Verlauf der Drehzahl in Abhängigkeit von der abgegebenen Leistung bei Elektrowerkzeugen, die nach Fig. 3 und 4 geschaltet sind, in Fig. 6 die Schaltung eines Elektrowerkzeug-Antriebsmotors mit Doppelschlusswicklung, verzögerter Kurzschliessung der Hauptschlussfeldwicklung, mit in Reihe mit dem Läufer in Stromrichtung angeordneter Diode und Kondensatoren zur Überbrückung der Feldund Läuferwicklungen. Wie bereits einleitend ausgeführt und begründet, ist das Hauptkennzeichen eines Elektrowerkzeuges gemäss der Erfindung, welches von einer Wechselstromquelle über Gleichrichter gespeist wird, das Vorhandensein einer elektrischen Felderregung. Wenn diese im Hauptschluss liegt, kann zur Unterdrückung unerwünschter Eigenschaften des Hauptschlussverhaltens eine drehzahlregelnde Einrichtung vorgesehen sein, die bei Entlastung die ansteigende Drehzahl des Läufers auf einen nur wenig oberhalb der Lastdrehzahl liegenden Wert begrenzt. Ein solcher Hauptschlussmotor wird zweckmässig so ausgelegt, dass er bei einer entsprechend höher als üblich angenommenen Lastdrehzahl das volle Lastdrehmoment abgibt. Die Drehzahl kann durch eine mechanisch von der Drehzahl beeinflusste Stellgrösse über einen Fliehkraftschalter 11 geregelt werden, wobei zur Funkenlöschung am Kontaktpaar 12 ein spannungsab hängiger Widerstand 13, dessen Widerstandswert bei steigender Spannung abnimmt, und Kondensatoren 14 angeordnet sein können; bei dieser Anordnung wird der Strom in rascher Folge unterbrochen und wieder geschlossen, sobald das Elektrowerkzeug entlastet wird, wodurch die Drehzahl bei Entlastung auf den gewünschten Höchstwert beschränkt bleibt. Auch der Strömungswiderstand eines vom Motor angetriebenen, z. B. auf der Läuferwelle sitzend umlaufenden Windflügels kann, insbesondere bei kleineren Elektrowerkzeugen, zur Regelung der Drehzahl benutzt werden, wobei der Teil der zugeführten elektrischen Energie, der die Drehzahl unangemessen erhöhen würde, in Luftwärme umgewandelt wird. Ein solcher Windflügel kann mit fester Luftwiderstandsfläche ausgeführt sein, er kann aber auch eine Luftwiderstandsfläche haben, die sich mit zunehmender Drehzahl vergrössert. Um einen besonderen Windflügel und damit Aufwand und Platz zu sparen, kann man auch den Lüfter des Antriebsmotors zusätzlich als Windflügel in der beschriebenen Art ausbilden. Ausser Fliehkraft und Strömungswiderstand können auch elektrische Stellgrössen verwendet werden, die in einen geeigneten Drehzahlregler eingegeben werden. So kann ein vom Läufer des Antriebsmotors angetriebener Stromerzeuger, z. B. ein sogenannter Tachogenerator 15 ein elektronisches Schaltglied 16 steuern, das die am Motor liegende Spannung beeinflusst. Die Spannung als elektrische Stellgrösse kann zur Drehzahlregelung verwendet werden, indem ein spannungsabhängiger Widerstand 17, dessen Widerstandswert bei zunehmender Spannung abnimmt, mit dem Läufer 18 des Antriebsmotors in Reihe geschaltet wird. Bei dieser Anordnung führt eine Belastung des Antriebsmotors zu erhöhter Stromaufnahme des Motors und erhöhter Spannung an dem Widerstand, wodurch dessen Widerstandswert abnimmt und dem Motor mehr Strom zur Verfügung gestellt wird; bei Entlastung des Motors nimmt dessen Stromaufnahme ab, die Spannung am Widerstand sinkt, sein Widerstandswert nimmt zu und die Stromzufuhr zum Motor wird zusätzlich gedrosselt, so dass dessen Drehzahl sich auf einen nahe der Lastdrehzahl liegenden Leerlaufhöchstwert einstellt. Auch die Parallelschaltung eines spannungsabhängigen Widerstands 17 zum Motorläufer 18 ist möglich, wobei dann die drehzahlabhängige Spannung am Läufer auf den diesen überbrückenden Widerstand in dem Sinne wirkt, dass bei Entlastung und demzufolge abnehmender Stromaufnahme die steigende Ankerspannung eine Abnahme des Widerstandswertes des überbrückenden Widerstandes und diese eine gegenüber dem Läuferstrom erhöhte Stromaufnahme der Feldwicklung und damit eine Drehzahlabsenknng nach sich zieht Es ist auch möglich, mechanische uad elektrische Steuereinrichtungen in Verbindung miteinander anzuwenden. Ein Fliehkraftschalter kann eine elektrisch wirkende Steuereinrichtung, z.B. den Steuerstrom eines Thyristors schalten, der seinerseits den Arbeitsstrom des Antriebsmotors steuert. Die Sicherheit eines Elektrowerkzeugs der beschriebenen Art wird erhöht, wenn zusätzlich zu der drehzahlregelnden Einrichtung 19 eine Sicherung vorgesehen wird, die die Drehzahl begrenzt. Diese die Drehzahl begrenzende Einrichtung kann so ausgebildet sein, dass sie bei Überschreiten der zugelassenen Höchstdrehzahl das Elektrowerkzeug vom Netz trennt. Sie kann auch, ohne den Strom zu unterbrechen, auf andere Weise verhindern, dass die Drehzahl zu hoch wird. So kann ein Schalter, der durch den Kühlluftstrom des Antriebsmotors betätigt ist und den Motor bei Überschreiten eines vorbestimmten Staudruckwertes abschaltet, als Sicherung vorgesehen werden. Als Sicherung kann auch ein Fliehkraftschalter angeordnet sein, der bei tSber- schreiten der zugelassenen Höchstdrehzahl den Antriebsmotor vom Netz trennt. Hierzu kann an einem Fliehkraftschalter, der schon zur Regelung der Drehzahl vorgesehen ist, ein zweites Kontaktpaar angeordnet sein, das als Abschaltsicherung arbeitet. Auch die Anordnung eines Windflügels als zusätzliche, die Drehzahl begrenzende Sicherung ist denkbar, dessen Luftwiderstandsfläche sich bei Überschreiten des zulässigen Drehzahlbereichs schnell vergrössert und der durch das damit einsetzende plötzliche Abbremsen des Elektrowerkzeugs den damit Arbeitenden darauf aufmerksam macht, dass die Drehzahlregelung nicht mehr einwandfrei arbeitet. Auch der Lüfter des Antriebsmotors kann zusätzlich zu seiner Wirkungsweise als Lüfter in dieser Weise ausgebildet sein. Weiter ist es möglich, ein Relais anzuordnen, in das eine elektrische Stellgrösse eingegeben wird, und das infolgedessen eine drebzahlbegrenzende Schaltung ausführt. Bei einer solchen rein elektrischen Sicherung kann das Relais z. B. durch die sich mit der Drehzahl ändernde Spannungsverteilung zwischen Feld und Läufer gesteuert werden. Auch ein vom Antriebsmotor des Elektrowerkzeuges angetriebener Stromerzeuger kann auf das Relais wirken. Ausser einem im Hauptschluss liegenden Teil der Feldwicklung kann noch ein im Nebenschluss liegender Teil vorhanden sein; diese sogenannte Doppelschlusswicklung hat bekanntlich den Vorteil des günstigen Anlauf- und Überlastverhaltens der Hauptschlusswicklung verbunden mit der weitgehend lastunabhängigen Drehzahl eines Nebenschlussmotors. Unter Umständen ist es vorteilhaft, bei einem solchen Doppelschlussmotor einen Verzögerungsschalter vorzusehen, der die Hauptschlusswicklung nach Beendigung des Anlaufvorgangs kurz schliesst. Die verzögerte Überbrückung der Hauptschlusswicklung kann dabei durch einen besonderen drehzahl abhängigen Fliehkraftschalter erfolgen; durch ein drittes Kontaktpaar 23 im Schalter des Elektrowerkzeugs, das unter Einwirkung eines federnden Zwischengliedes 24, jedoch durch eine pneumatische, hydraulische oder andersartige Einrichtung 25 gebremst der Bewegung des Schalters verzögert folgt; durch einen thermisch wirkenden Verzögerungsschalter; durch einen vom Kühlluftstrom beeinflussten Schalter; durch elektrische Verzögerung (Aufladen eines Kondensators, R-C-Glied); durch EMK-abhängige Relais oder durch eine Kombination zweier oder mehrere dieser Möglichkeiten. Besonders einfach wird das Elektrowerkzeug, wenn die elektrische Felderregung im Nebenschluss liegt. Besonders verlustarm arbeitet ein Elektrowerkzeug der beschriebenen Art mit Nebenschluss- oder Doppelschlussmotor, wenn in Reihe mit dem Läufer eine Diode 26 in Stromrichtung angeordnet ist, welche Ströme, die aus der gegenseitigen Induktion von Anker und Feld herrühren, und infolgedessen die damit verbundenen Verluste unterdrückt. Auch die schon bekannte permanente Felderregung kann mit einer im Hauptschluss liegenden Feldwicklung zusammen angewandt werden, wodurch das Anlauf- und das Überlastverhalten in der schon beschriebenen Weise verbessert werden. Insbesondere wird der Anlaufstrom durch den zusätzlichen ohmschen Widerstand im Ankerkreis begrenzt und die Aniaufkommutierung erheblich verbessert. Auch bei dieser Schaltung kann die Hauptschlusswicklung nach Beendigung des Anlaufvorgangs durch einen Verzögerungsschalter der schon oben beschriebenen Art kurzgeschlossen werden. Der in dem beschriebenen Elektrowerkzeug arbeitende Strom weist als gleichgerichteter Wechselstrom je nach der Art des Wechselstroms (Einphasenstrom oder Dreiphasenstrom) und nach der Art des ,Gleichrichters mehr oder weniger starke Stromspitzen auf, die unerwünschte Induktionswirkungen und magnetische Verluste zur Folge haben. Diese Verluste können dadurch verringert werden, dass das für den Läufer verwendete Dynamoblech bei 0,35 mm Dicke und einer Induktion von 10000 Gauss einen Magnetisierungsverlust von höchstens 1,45 W/kg hat. Es hat sich weiter als zweckmässig erwiesen, wenn die je Kommutatorlamelle zu übertragende elektrische Leistung durch Erhöhung der Nutenzahl des Läufers kleiner als sonst üblich gehalten wird. Als besonders günstig wurden Nutenzahlen ermittelt, die einem Ver hähnis von Läuferdurchmesser, in mm gemessen, zu Nutenzahl entsprechen, das höchstens bis 2,9, vorzugsweise unter 2,5 beträgt. Kommutierung und Bürstenfeuer werden weiter günstig beeinflusst, wenn zur Läuferwicklung und zu den Feldwicklungen in an sich bekannter Weise Kondensatoren 27 parallel geschaltet sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHElektrowerkzeug mit eingebautem elektrischem Antriebsmotor, mit einem Laufverhalten, bei dem die Lastdrehzahl nur wenig unterhalb der Leerlaufdrehzahl liegt, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmotor mit elektrischer Felderregung vorgesehen ist, der über innerhalb des Elektrowerkzeugs angeordnete Gleichrichter von einer Wechselstromquelle gespeist wird.UNTERANSPRÜCHE 1. Elektrowerkzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es für Einphasenwechselstrom ausgelegt ist.2. Elektrowerkzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es für dreiphasigen Wechselstrom ausgelegt ist.3. Elektrowerkzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Diode vorhanden ist, die mit dem Läufer des Antriebsmotors in Reihe geschaltet ist und in Stromrichtung hinter ihm liegt.4. Elektrowerkzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Felderregung im Hauptschluss liegt und dass im Gehäuse des Elektrowerkzeugs eine drehzahlregeinde Einrichtung angeordnet ist.5. Elektrowerkzeug nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Drehzahlregelung ein Fliehkraftschalter vorgesehen ist.6. Elektrowerkzeug nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Funkenlöschung am Kontaktpaar des Fliehkraftschalters ein spannungs abhängiger Widerstand und mindestens ein Kondensator angeordnet sind.7. Elektrowerkzeug nach Unteranspruch 4, gekennzeichnet durch einen Windflügel, dessen Luftwiderstandsfläche sich mit zunehmender Drehzahl vergrössern kann.8. Elektrowerkzeug nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Lüfter des Antriebsmotors ausser in seiner Form als Lüfter zusätzlich als Windflügel ausgebildet ist, der mit zunehmender Drehzahl seine Luftwiderstandsfläche vergrössern kann.9. Elektrowerkzeug nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Drehzahlregler vorgesehen ist, in den wenigstens eine elektrische Stellgrösse eingegeben werden kann.10. Elektrowerkzeug nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehzahlregler einen vom Läufer des Antriebsmotors angetriebenen Stromerzeuger und lein elektronisches Schahglied enthält.11. Elektrowerkzeug nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehzahlregler aus einem spannungsabhängigen Widerstand besteht, dessen Widerstandswert bei zunehmender Spannung abnimmt und der mit dem Läufer des Antriebsmotors in Reihe geschaltet ist.12. Elektrowerkzeug nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehzahlregler aus einem spannungsabhängigen Widerstand besteht, dessen Wider standswert bei zunehmender Spannung abnimmt und der parallel zum Läufer des Antriebsmotors geschaltet ist.13. Elektrowerkzeug nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Drehzahlregelung ein Fliehkraftschalter vorgesehen ist, der eine elektrisch wirkende Steuereinrichtung schaltet.14. Elektrowerkzeug nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass hinter dem Fliehktaftschal- ter ein Thyristor angeordnet ist, dessen Steuerstrom von dem Fliehkraftschalter geschaltet wird und welcher Thyristor seinerseits den Arbeitsstrom des Antriebsmotors steuert.15. Elektrowerkzeug nach einem der Unteransprüche 4 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich eine die Drehzahl begrenzende Einrichtung angeordnet ist.16. Elektrowerkzeug nach Unteranspruch 15, gekennzeichnet durch eine zusätzliche Einrichtung in Form eines Schalters, der durch den Staudruck des Kühlluftstroms betätigt ist und den Antriebsmotor abschaltet.17. Elektrowerkzeug nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Einrichtung aus einem Fliehkraftschalter besteht, der bei unzulässig hoher Drehzahl den Antriebsmotor vom Netz trennt.18. Elektrowerkzeug nach Unteranspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Einrichtung aus einem zweiten Kontaktpaar eines zur Drehzahfrege- lung vorgesehenen Fliehktaftschalters besteht.19. Elektrowerkzeug nach einem der Unteransprüche 4 bis 6 und 9 bis 14, gekennzeichnet durch eine zusätzliche die Drehzahl begrenzende Einrichtung in Form eines Windflügels, dessen Luftwiderstandsfläche sich bei Überschreiten der vorgesehenen Höchstdrehzahl vergrössert.20. Elektrowerkzeug nach einem der Unteransprüche 4 bis 6 und 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Lüfter des Antriebsmotors ausserdem als Windflügel ausgebildet ist, der als zusätzliche die Drehzahl begrenzende Einrichtung bei Überschreiten der vorgesehenen Höchstdrehzahl seine Luftwiderstandsfläche vergrössert.21. Elektrowerkzeug nach Unteranspruch 15, gekennzeichnet durch ein Relais, in das eine elektrische Stellgrösse eingegeben wird und das eine drehzahlbe grenzende Schaltung ausführt.22. Elektrowerkzeug nach Unteranspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Relais durch die sich mit der Drehzahl ändernde Spannungsverteilung zwischen Feld und Läufer gesteuert wird.23. Elektrowerkzeug nach Unteranspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass ein vom Antriebsmotor angetriebener Stromerzeuger auf das Relais wirkt.24. Elektrowerkzeug nach dem Patentanspruch und nach einem der Unteransprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Felderregung im Hauptschluss liegt und ausserdem eine Nebenschlussfeldwicklung als Doppelschlusswicklung vorhanden ist.25. Elektrowerkzeug nach Unteranspruch 24, gekennzeichnet durch einen Verzögerungsschalter, der die Hauptschlussfeldwicklung nach Beendigung des Anlaufvorgangs kurzschliesst.26. Elektrowerkzeug nach dem Patentanspruch und nach einem der Unteransprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Felderregung im Ne benschluss liegt.27. Elektrowerkzeug nach dem Patentanspruch und nach einem der Unteransprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Felderregung im Hauptschluss liegt und ausserdem eine permanente Felderregung vorhanden ist.28. Elektrowerkzeug nach Unteranspruch 27, gekennzeichnet durch einen Verzögerungsschalter, der die Hauptschlussfeldwicldung nach Beendigung des Anlaufvorgangs kurzschliesst.29. Elektrowerkzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das für den Läufer verwendete Dynamoblech bei 0,35 mm Dicke und einer Induktion von 10 000 Gauss einen Magnetisierungsverlust von höchstens 1,45 Watt je kg hat.30. Elektrowerkzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis von Läuferdurchmesser, in mm gemessen, zu Nutzahl höchstens bis 2,9, vorzugsweise unter 2,5 beträgt.31. Elektrowerkzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Läuferwicklung und den Feldwicklungen Kondensatoren parallel geschaltet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH611569A CH493309A (de) | 1969-04-30 | 1969-04-30 | Elektrowerkzeug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH611569A CH493309A (de) | 1969-04-30 | 1969-04-30 | Elektrowerkzeug |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH493309A true CH493309A (de) | 1970-07-15 |
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Family Applications (1)
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| CH611569A CH493309A (de) | 1969-04-30 | 1969-04-30 | Elektrowerkzeug |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH493309A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1442513A4 (de) * | 2001-07-12 | 2006-05-24 | Capital Formation Inc | Verfahren und vorrichtung zum aufrechterhalten der kraft eines motors mit variabler reluktanz |
-
1969
- 1969-04-30 CH CH611569A patent/CH493309A/de not_active IP Right Cessation
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1442513A4 (de) * | 2001-07-12 | 2006-05-24 | Capital Formation Inc | Verfahren und vorrichtung zum aufrechterhalten der kraft eines motors mit variabler reluktanz |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |