CH493382A - Schnappverschluss - Google Patents

Schnappverschluss

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Publication number
CH493382A
CH493382A CH1503267A CH1503267A CH493382A CH 493382 A CH493382 A CH 493382A CH 1503267 A CH1503267 A CH 1503267A CH 1503267 A CH1503267 A CH 1503267A CH 493382 A CH493382 A CH 493382A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
closure
snap lock
lock according
disc
parts
Prior art date
Application number
CH1503267A
Other languages
English (en)
Inventor
Dill Peter
Original Assignee
Dill Fa Fritz
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dill Fa Fritz filed Critical Dill Fa Fritz
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Priority to AT544468A priority patent/AT283193B/de
Publication of CH493382A publication Critical patent/CH493382A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D55/00Accessories for container closures not otherwise provided for
    • B65D55/02Locking devices; Means for discouraging or indicating unauthorised opening or removal of closure
    • B65D55/04Spring clips, e.g. of wire or of sheet metal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description


  
 



     SchnappverschluD   
Die vorliegende Erfindung betrifft einen zweiteiligen Schnappverschluss für den Einsatz in ebene oder krumme Wände von Schachteln.



   Bekannte Schnappverschlüsse für Schachteln, Schatullen, Kassetten oder ähnlicher Behälter weisen den Nachteil auf, dass Teile des Verschlusses auf der Innenoder Aussenseite des Behälters, an welchem sie angebracht sind, vorstehen und dass zu ihrer Befestigung am Behälter besondere Befestigungsmittel wie Schrauben oder dergleichen vorgesehen werden müssen, was das Anbringen der Verschlüsse erschwert und zeitraubend macht.



   Zweck der Erfindung ist, die angeführten Nachteile zu vermeiden. Erfindungsgemäss ist der Schnappverschluss dadurch gekennzeichnet, dass beide in einen Ausschnitt des Deckels bzw. des Bodenteils eingesetzten Verschlussteile als sich zu einer Kreisfläche ergänzende, mit einem nach innen weisenden Verankerungsorganversehene scheibenförmige Teile ausgebildet sind, wobei eine am einen Verschlussteil angebrachte Zunge und der Rand des andern Verschlussteiles mit je einem Einrastorgan versehen sind.



   Die Erfindung wird nachstehend anhand der   Zeich-    nung beispielsweise erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht der Innenseite eines am Deckel einer Schachtel befestigbaren ersten Verschlussteiles mit einer Zunge,
Fig. 2 einen Schnitt des am Deckel einer Schachtel angebrachten, ersten Verschlussteiles längs der Linie   II-II    der Fig. 1,
Fig. 3 eine Ansicht der Aussenseite des am Deckel angebrachten ersten Verschlussteils der Fig. 1,
Fig. 4 eine Ansicht der Innenseite eines am Bodenteil der Schachtel befestigbaren zweiten Verschlussteiles,
Fig. 5 einen Schnitt des am Bodenteil der Schachtel angebrachten zweiten Verschlussteiles längs der Linie V-V der Fig. 4,
Fig. 6 eine Ansicht der Aussenseite des am Deckel angebrachten zweiten Verschlussteils der Fig. 4.



   Gemäss Fig. 1 bis 3 weist ein erstes Verschlussteil eine im wesentlichen halbkreisförmige aus einem Kunststoff wie Nylon bestehende Scheibe 1 auf, die auf ihrer Unterseite mit einer ebenfalls halbkreisförmigen Zunge 2 versehen ist. Die Scheibe 1 und die Zunge 2 sind hierbei als ein einziges Formstück ausgebildet. Die Zunge 2 ist auf ihrer Aussenseite mit einer waagrecht verlaufenden Rippe 3 versehen, deren obere Fläche abgeschrägt und deren Unterseite abgerundet ist.



   Die Innenseite der Scheibe 1 ist mit einer halbkreisförmigen Nut 4 und einem nach innen vorstehenden, halbkreisförmigen Rand 5 versehen. Die Innenfläche des Randes 5 weist zudem Umfangsrillen 6 auf.



   Gemäss Fig. 2 und 3 ist das erste Verschlussteil dazu vorgesehen, in die vordere, z. B. aus Holz bestehende ebene Seitenwand 8 eines Deckelteils 7 einer Schachtel, Schatulle oder Kassette eingesetzt zu werden. Zu diesem Zweck ist die Seitenwand 8 mit einem im wesentlichen halbkreisförmigen Ausschnitt zur Aufnahme der Scheibe 1 versehen. In diesem Ausschnitt bleibt eine der Nut 4 entsprechende, halbkreisförmige Erhebung oder Feder stehen. Da der Rand 5 über die Innenfläche der Scheibe 1 vorsteht, liegt nach dem Einsetzen der Scheibe 1 zwischen deren Innenfläche und der Fläche des in der Seitenwand 8 angebrachten Ausschnittes ein Zwischenraum 9 vor. Die Abmessungen der Scheibe 1 und des Ausschnittes der Seitenwand 8 sind so gewählt, dass die Aussenfläche 18 der eingesetzten Scheibe 1 mit der Aussenfläche 10 der Seitenwand 8 in einer Ebene liegt bzw. aus diesen nicht vorsteht.



   Zur Verankerung der Scheibe 1 im Ausschnitt der Seitenwand 8 wird ein Klebstoff verwendet. Da übliche, sich mit dem Schachtelmaterial, z. B. Holz, verbindende Klebstoffe an Kunststoffoberflächen nicht oder nur schlecht haften, sind die Umfangsrillen 6 des Randes 5 vorgesehen. Der   miteingebrachte    Klebstoff füllt die Rillen 6 aus und hält dadurch nach seinem Erhärten die Scheibe 1 fest.



   Ein zweites Verschlussteil weist gemäss Fig. 4 bis 6 ebenfalls eine im wesentlichen halbkreisförmige, aus  einem Kunststoff bestehende Scheibe 11 auf, die an ihrer Oberseite mit einer nach innen vorstehenden, waagrecht verlaufenden Rippe 12 versehen ist, deren untere Fläche abgeschrägt und deren obere Fläche abgerundet ist. An ihrem Umfang ist die Scheibe 11 mit einem nach innen weisenden, halbkreisförmigen Rand 13 versehen, dessen Innenfläche zudem Umfangsrillen 14 aufweist.



   Das zweite Verschlussteil wird gemäss Fig. 5 und 6 in die vordere, z. B. aus Holz bestehende, ebene Seitenwand 16 des Bodenteils 18 der Schachtel eingesetzt.



  Hierzu ist die Seitenwand 16 mit einem im wesentlichen halbkreisförmigen Ausschnitt zur Aufnahme der Scheibe 11 versehen, wobei die Abmessungen des Ausschnittes mit denjenigen des in Fig. 2 dargestellten Ausschnitts in der Seitenwand 8 des Deckels übereinstimmen. Die Ausschnitte der Fig. 2 und 5 ergänzen sich also zu einem kreisförmigen Ausschnitt. Nach dem Einsetzen der Scheibe 11 liegt zwischen ihrer Innenfläche und der Fläche des in der Seitenwand 16 angebrachten Ausschnittes ein Zwischenraum 17 vor. Zur Verankerung der Scheibe 11 wird wiederum ein sich mit Holz verbindender Klebstoff verwendet, der nach seinem Erhärten die Scheibe 11 in den Rillen 13 festhält.



   Beim Schliessen der Schachtel nähert sich die Seitenwand 8 (Fig. 2) des Deckelteils (7 (Fig. 2) in angenähert senkrechter Richtung der Seitenwand 16 (Fig. 5) des Bodenteils 18. Die Zunge 2 der Scheibe 1 kommt mit der Scheibe 11 in Berührung, wobei die Rippe 3 der Zunge 2 an der Rippe 12 der Scheibe 11 vorübergleitet.



  Hierbei wird die Zunge 2 nach innen gedrückt, was ihr der Zwischenraum 9 ermöglicht. Der auf der Innenseite der Scheibe 11 vorliegende, grössere Zwischenraum ermöglicht die ungehinderte Aufnahme der Zunge 2.



  Im Schliesszustand, wenn die Seitenwände 8 und 16 mit ihren entsprechenden Flächen aufeinanderliegen, rasten die Rippen 3 und 12 an ihren abgeschrägten Flächen ein. Da diese Rastflächen abgeschrägt sind, ist ein nachfolgendes Abheben der Seitenwand 8 des Deckels von der Seitenwand 16 des Bodenteils ohne weiteres möglich.



   Der beschriebene Schnappverschluss weist die Vorteile auf, dass keine Metallteile und keine besonderen Befestigungsteile wie Schrauben oder dergleichen vorhanden sind und dass der Verschluss zusammen mit den Flächen des Deckel- und des Bodenteils ebene Flächen ohne vorstehende Teile oder Fugen bildet. Weitere Vorteile liegen darin, dass zum Einsetzen der Verschlussteile keine Hilfsmittel wie Lehren und dergleichen erforderlich sind und dass die zur Aufnahme der Verschlussteile vorgesehenen Ausschnitte im Deckel und im Bodenteil in einem einzigen Arbeitsgang für beide gemeinsam mit einem entsprechenden Fräswerkzeug angebracht werden können. Durch die Verwendung eines Kunststoffes für die Verschlussteile ist zudem die Möglichkeit gegeben, die Farbe des Verschlusses je nach Bedarf und Aussehen des Schachtelmaterials bzw. der Holzteile zu wählen.

 

   Die Teile 1 und 11, welche beim beschriebenen Ausführungsbeispiel halbkreisförmig sind, können natürlich jede andere, sich zu einer Kreisfläche ergänzende, ineinander- oder aneinanderschiebbare Form, also insbesondere auch Kreisabschnittform, aufweisen.



   Die Verschlussteile können in ebene oder gekrümmte Wandflächen eingesetzt werden. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Zweiteiliger Schnappverschluss für den Einsatz in ebene oder krumme Wände von Schachteln, dadurch gekennzeichnet, dass beide in einen Ausschnitt des Dekkels (8) bzw. des - Bodenteils (16) eingesetzten Verschlussteile als sich zu einer Kreisfläche ergänzende, mit einem nach innen weisenden Verankerungsorgan (5 bzw. 13) versehene, scheibenförmige Teile (1 bzw. 11) ausgebildet sind, wobei eine am einen Verschlussteil (1) angebrachte Zunge (2) und der Rand (20) des andern Verschlussteiles (11) mit je einem Einrastorgan (3 bzw.
    12) versehen sind.
    UNTERANSPRUCHE 1. Schnappverschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrastorgane (3, 12) als geradlinige, je eine abgerundete und eine mit mindestens angenähert gleicher Neigung abgeschrägte Fläche aufweisende Rippen (3, 12) ausgebildet sind.
    2. Schnappverschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zunge (2) halbkreisförmig ausgebildet ist und an dem scheibenförmigen Verschlussteil (1) angeformt ist.
    3. Schnappverschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der mit der Zunge (2) versehene Verschlussteil (1) auf seiner Innenseite eine z. B. halbkreisförmige Nut (4) zur Aufnahme eines entsprechenden Vorsprungs des Deckels (8) bzw. des Bodenteils (16) aufweist.
    4. Schnappverschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe der Umfangsränder (5, 13) beider Verschlussteile (1, 11) gleich und so bemessen ist, dass die Innenfläche jedes Scheibenteiles (1, 11) mit der Fäche eines entsprechenden Ausschnittes im Dekkel- (8) bzw. Bodenteil (16) der Schachtel einen Zwischenraum (9 bzw. 17) bildet und dass die Aussenfläche beider Scheibenteile (1, 11) mit den Aussenflächen des Deckel- (8) bzw. des. Bodenteils (16) in einer Ebene liegen.
    5. Schnappverschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Umfangsränder (5, 13) an mindestens einer Fläche, z. B. an der Innenfläche, mit Um fangsrillen (6 bzw. 14) zur Aufnahme eines sich mit dem Schachtelmaterial verbindenden Klebstoffes versehen sind, um die Verschlussteile (1, 11) am Deckel (8) bzw. am Bodenteil (16) festzuhalten.
    6. Schnappverschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die scheibenförmigen Teile (1, 11) aus Kunststoff bestehen.
    7. Schnappverschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand (20) geradlinig ist.
CH1503267A 1967-10-26 1967-10-26 Schnappverschluss CH493382A (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1503267A CH493382A (de) 1967-10-26 1967-10-26 Schnappverschluss
AT544468A AT283193B (de) 1967-10-26 1968-06-07 Zweiteiliger Schnappverschluß für Schachteln

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1503267A CH493382A (de) 1967-10-26 1967-10-26 Schnappverschluss

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CH493382A true CH493382A (de) 1970-07-15

Family

ID=4405744

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Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1503267A CH493382A (de) 1967-10-26 1967-10-26 Schnappverschluss

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AT (1) AT283193B (de)
CH (1) CH493382A (de)

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Publication number Publication date
AT283193B (de) 1970-07-27

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