CH493414A - Tänzerwalze - Google Patents

Tänzerwalze

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Publication number
CH493414A
CH493414A CH730069A CH730069A CH493414A CH 493414 A CH493414 A CH 493414A CH 730069 A CH730069 A CH 730069A CH 730069 A CH730069 A CH 730069A CH 493414 A CH493414 A CH 493414A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
dancer
dancer roller
torsion bar
torsion
spring
Prior art date
Application number
CH730069A
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Lopata Karl
Original Assignee
Kleinewefers Soehne J
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Kleinewefers Soehne J filed Critical Kleinewefers Soehne J
Publication of CH493414A publication Critical patent/CH493414A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H23/00Registering, tensioning, smoothing or guiding webs
    • B65H23/04Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally
    • B65H23/16Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally by weighted or spring-pressed movable bars or rollers

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  • Springs (AREA)

Description


  
 



  Tänzerwalze
Die Erfindung bezieht sich auf eine Tänzerwalze mit progressiver Spannwirkung, wie sie im Warenlauf von breitliegenden Warenbahnen zur Erzielung einer kurzzeitigen Speicherwirkung oder als Messfühler zur Auslösung einer Geschwindigkeitsregelung oder als Warenspanner vielfach verwendet werden.



   Alle bekannten Tänzerwalzen werden an Ketten, Zugseilen oder langen Hebeln auf- und abgeführt, wobei deren Belastung durch einstellbare Auflagegewichte oder durch pneumatische oder hydraulische Kolben erfolgt.



   Diese Ausführung befriedigt in vielen Fällen nicht, da durch die Art der Belastung der von der Tänzerwalze auf die Ware ausgeübte Zug in weiten Bereichen konstant ist und die Regelung durch komplizierte elektrische Schaltungen zur Erzielung einer PI-Wirkung verbessert werden muss.



   Man hat zwar schon versucht, diesen Nachteil dadurch zu vermeiden, dass in Abhängigkeit von der Wegänderung veränderliche Zugspannungen dadurch erreicht werden, dass die Tänzerwalze beim Auf- und Absteigen in Abständen angeordnete Teilgewichte nacheinander aufnimmt oder wieder ablegt. Doch befriedigt diese Konstruktion wegen des technischen Aufwandes nicht, auch erfolgt hierbei die progressive Änderung der Zugspannung nicht kontinuierlich, sondern nur stufenweise.



   Zweck der Erfindung ist es, eine Tänzerwalze zu schaffen, die diese Nachteile vermeidet und bei einfachster Konstruktion eine kontinuierlich-progressive Verstellkraft aufweist und damit eine bessere Regelwirkung ohne teure elektrische Umsetzer erzielt.



   Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass die Rückstellkraft der Tänzerwalze durch ein Federelement erfolgt.



   Auf weitere Einzelheiten der Erfindung wird in der Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels einer mit einer Torsionsfeder versehenen Tänzerwalze verwiesen. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht,
Fig. 2 ein Torsionselement mit mehreren Rohren und
Fig. 3 eine Seitenansicht der Tänzerwalze nach Fig. 1.



   Wie Fig. 1 zeigt, ist die Tänzerwalze 1 an zwei längeren Hebeln 2 gelagert, die ihrerseits an den Enden eines Tragrohres 3 befestigt sind. Mit den Enden des Rohres 3 ist die Tänzerwalze in den Ständern 4 der Maschine drehbar gelagert.



   Die Federung wird durch einen im Rohr angeordneten Drehstab 5 bewirkt, der an einem Ende festgehalten oder mit einem Verstellgetriebe 6 versehen sein kann.



  Die Federkraft des Drehstabes kann nicht am Ende des Tragrohres 3 angreifen, da dieses seinerseits eine Torsionswirkung hat und sich die Hebel 2 daher ungleichmässig verstellen würden. Das Ende des Torsionsstabes ist daher bei 8 mit einem kurzen, innenanliegenden Rohr 7 verbunden, das die Verbindung des Drehstabes mit dem Tragrohr in dessen Mittel 9 bewirkt.



   Da sowohl das Rohr 3 als auch das Innenrohr 7 eine wenn auch kleine Torsionswirkung besitzen, ergibt sich ein zusammengesetztes Federelement mit drei verschiedenen Federcharakteristiken, was für die Wirkung der Tänzerwalze an sich wünschenswert ist. Benötigt man stärkere Federwirkungen bei längerem Ausschlagweg der Tänzerwalze, so reicht bei den üblichen Waren ein Torsionsstab meist nicht aus, so dass das gesamte Federelement verlängert werden muss. Dies geschieht dadurch, dass der Torsionsstab an seinem Ende mit einem Innenrohr 10 von der gesamten Warenbreite verbunden ist und dieses Innenrohr erst in das Verbindungsrohr 7 zum Tragrohr 3 übergeht. Damit ist der Torsionsstab erheblich verlängert, wobei in diesem Falle sogar vier verschiedene Federcharakteristiken gekuppelt sind.



   Weiter kann der Tänzerwalze durch ein am freien Drehstabende angeordnetes Verstellgetriebe in der einen oder anderen Richtung eine Vorspannung erteilt werden.



  Ferner können durch an den Hebeln angeordnete Gleitstücke 11 Kontakte 12 für eine Auslösung von Schaltvorgängen in an sich bekannter Weise zusätzlich angeordnet sein.



   Besonders die Drehstabausführung ergibt eine einfache bauliche Ausführung und den Vorteil der Fernbetätigung der Verstellung.  



   Die Erfindung ist nicht auf die dargestellte Ausführungsform beschränkt, sondern es können anstelle des Drehstabes auch zwei von der Mitte aus entgegengesetzt gewickelte Spiralfedern oder anstelle der Hebel 2 Blattfe   dem    verwendet werden, doch ist die Drehstabanordnung hinsichtlich der Bauart und der Genauigkeit der Walzenführung am zweckmässigsten. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Tänzerwalze mit progressiver Spannwirkung, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückstellkraft der Tänzerwalze (1) durch ein Federelement erfolgt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Tänzerwalze nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement eine Spiral-, Torsions-, Blattfeder bzw. eine Kombination derselben aufweist.
    2. Tänzerwalze nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Torsionselement aus einem Drehstab (5) und ein oder mehreren ineinandergesteckten Rohren (3, 7, 10) besteht, wobei die Federkraft in der Mitte (9) des die Tänzerwalze tragenden Aussenrohres (3) angreift.
    3. Tänzerwalze nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (5) mittels eines selbsthemmenden Getriebes (6) von Hand oder durch einen Ferntrieb in der einen oder anderen Wirkrichtung für eine höhere Belastung vorspannbar ist.
CH730069A 1968-07-30 1969-05-13 Tänzerwalze CH493414A (de)

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DE19681774631 DE1774631A1 (de) 1968-07-30 1968-07-30 Taenzerwalze

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CH493414A true CH493414A (de) 1970-07-15

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ID=5702210

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CH730069A CH493414A (de) 1968-07-30 1969-05-13 Tänzerwalze

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DE (1) DE1774631A1 (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1155830A3 (de) * 2000-05-18 2003-01-02 NexPress Solutions LLC Vorrichtung zur Beaufschlagung einer Walze einer drucktechnischen Maschine mit einer Anpresskraft und Druckmaschine mit einer derartigen Vorrichtung

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3034675A1 (de) * 1980-09-13 1982-03-25 Albert-Frankenthal Ag, 6710 Frankenthal Vorrichtung zur regelung der bahnspannung einer warenbahn
DE29508600U1 (de) * 1995-05-31 1996-03-21 Mayer, Peter, 73333 Gingen Taschenablage mit variablen Montagemöglichkeiten

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DE1774631A1 (de) 1971-10-21

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