CH493701A - Vorrichtung zur Abbremsung von der Fahrbahn abgekommener Fahrzeuge - Google Patents

Vorrichtung zur Abbremsung von der Fahrbahn abgekommener Fahrzeuge

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Publication number
CH493701A
CH493701A CH1310867A CH1310867A CH493701A CH 493701 A CH493701 A CH 493701A CH 1310867 A CH1310867 A CH 1310867A CH 1310867 A CH1310867 A CH 1310867A CH 493701 A CH493701 A CH 493701A
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CH
Switzerland
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ropes
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dependent
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Application number
CH1310867A
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English (en)
Inventor
Slibar Alfred Prof Dr Di Techn
Original Assignee
Slibar Alfred Prof Dr Di Techn
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Publication date
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Publication of CH493701A publication Critical patent/CH493701A/de

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01FADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F15/00Safety arrangements for slowing, redirecting or stopping errant vehicles, e.g. guard posts or bollards; Arrangements for reducing damage to roadside structures due to vehicular impact
    • E01F15/02Continuous barriers extending along roads or between traffic lanes
    • E01F15/06Continuous barriers extending along roads or between traffic lanes essentially made of cables, nettings or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)

Description


  
 



  Vorrichtung zur Abbremsung von der Fahrbahn abgekommener Fahrzeuge
Das Hauptpatent bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Abbremsung von der Fahrbahn abgekommener Fahrzeuge, mit einem längs der Fahrbahn verlaufenden Fangelement, z.B. einem Maschengitter, Seilen oder dgl., wobei als Kennzeichen das Fangelement mit entlang diesem angeordneten, beim Auffahrvorgang Scherund/oder Reibungsarbeit leistenden Stützkörpern, wie Reibschlaufen, Heringe, Bodenanker oder dgl., verbunden ist.



   Vorliegende Erfindung hat es sich zum Ziel gesetzt, unter Beibehaltung des Grundgedankens der Erfindung des Hauptpatentes die Wirkungsweise und konstruktive Ausgestaltung der Vorrichtung zu verbessern und insbesondere bei weiterer Erhöhung der Sicherheit die Herstellungs- und Erhaltungskosten zu senken.



   Erreicht wird dies nach der Erfindung dadurch, dass das Fangelement mittels in ihrem unteren Bereich schräg zu einer Bodenverankerung hin verlaufender Stützen gehalten ist.



   Durch die erfindungsgemässe Ausgestaltung ist es möglich geworden, die Halterung besonders einfach auszuführen und die Wartungskosten auf ein Minimum herabzusetzen. Bei einer besonders zweckmässigen Ausführungsform der Erfindung besitzt duch entsprechende Dimensionierung der Stützen jede Stütze im Bereich der Bodenverankerung ein plastisches Fliessgelenk, das sich beim Auffahren eines Fahrzeuges unter Schwenkbewegung der Stütze nach oben und anschliessender Schwenkbewegung in die Bodenebene bildet.



   Nachstehend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung näher beschrieben, wobei in den Fig. 1 und 2 eine erfindungsgemässe Vorrichtung in zwei zueinander senkrechten Rissen dargestellt ist.



   Gemäss der Zeichnung sind längs des abzusichernden Strassenstückes Stützen 1 vorgesehen, die in ihrem oberen Bereich parallel zu einem Maschengitter 2, in ihrem unteren Bereich schräg zu einer Bodenverankerung 3 verlaufen. An das obere Ende jeder Stütze 1 ist ein U Profil 4, in der Mitte ein Haken 5 angeschweisst. Die Profile 4 dienen als Halterungen für eingelegte, längsverlaufende Seile 6, die Haken 5 nehmen Seile 7 auf.



  Zwischen den Seilen 6 und 7 sind Querseile 8 angeordnet, die im gezeichneten Beispiel wechselweise durch die Maschen des Gitters 2 gezogen und um die Seile 6 und 7 geschlungen sind, so dass sie auf den Seilen 6 und 7 verschiebbar sind. Seilklemmen 9 halten die Enden der Querseile 8 fest.



   Um das untere Seil 7 sind ferner Querseile 10 geschlungen, die wiederum durch die Maschen des Gitters 2 gezogen und deren anderes Ende an in den oden eingeschlagene, von einem Winkelprofil gebildete Heringe 11 angeschlossen sind.



   Die Bodenverankerung wird im gezeichneten Beispiel von einem U-Profil 12 gebildet, dessen offene Seite zum Fangelement weist. An das untere Ende der als Rohr ausgebildeten Stütze 1 ist eine Platte 13 angeschweisst, die mit zwei Gewindelöchern zur Aufnahme von Schrauben 14 versehen ist. Die Schrauben 14 werden dabei durch Bohrungen des U-Profils 12 gesteckt, wobei im Beispiel zwischen Profil 12 und Platte 13 noch eine weitere Platte 15 angeordnet ist. Das Profil 12 besitzt ferner noch einen Anschlag 16, der die Lage der Platte 15 nach unten zu bestimmt. Weitere, an den inneren Seitenwänden des Profils 12 vorgesehene Anschläge 17 verhindern ein Verdrehen der Stütze 1.



   Die Stütze 1 ist derart dimensioniert, dass sich beim Auffahren eines Fahrzeuges auf die Vorrichtung im Bereich B ein plastisches Fliessgelenk bildet, d.h., dass sich die Stütze dort biegt. Dabei erfolgt eine Drehbewegung der Stütze, bei der sich diese vorerst hebt und anschliessend zum Boden hin umlegt. Da die Längsseile 6 und 7 nur in den nach oben hin offenen Halterungen 4 und 5 gelagert sind, werden diese Seile aus ihren Halterungen herausgehoben und erhalten so weitgehendst die ursprüngliche Fangebene. Zufolge der verschieblichen Lagerung der Querseile 8 und 10 und deren Verbindung mit dem Gitter 2 wird dieses Gitter, nachdem es aufgerissen wurde, als Polster vor dem aufgefahrenen Fahrzeug hergeschoben und dämpft so den Stoss. Durch die Seile 10 werden überdies die Heringe 11 ausgezogen, wodurch eine weitere Vernichtung der Auftreffenergie des Fahrzeuges erreicht wird. 

  Wie eingehende Versuche gezeigt haben, bleibt auch nach schweren Auffahrten die Bodenverankerung 3 unbeschädigt, so dass die Instandsetzung  des beschädigten Streckenabschnittes äusserst einfach ist.



   Selbstverständlich sind im Rahmen der Erfindung noch zahlreiche Abänderungen möglich. So kann z.B. bei zweiseitig abzusichernden Strecken, z.B. im Mittelstreifen von Autobahnen, die Bodenverankerung 12 von einem   I-    Profil gebildet sein, an das beidseitig erfindungsgemässe Stützen angeschlossen werden. Von besonderer Bedeutung ist die erfindungsgemässe Vorrichtung z.B. für die seitliche Absicherung von langen Brücken strecken bzw.



  vor Brückenpfeilern. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Vorrichtung zur Abbremsung von der Fahrbahn abgekommener Fahrzeuge, nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass das Fangelement mittels in ihrem unteren Bereich schräg zu einer Bodenverankerung hin verlaufender Stützen gehalten ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass durch entsprechende Dimensionierung der Stützen jede Stütze im Bereich der Bodenverankerung ein plastisches Fliessgelenk besitzt, das sich beim Auffahren eines Fahrzeuges unter Schwenkbewegung der Stütze nach oben und anschliessender Drehbewegung in die Bodenebene bildet.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Fangelement längslaufende Seile aufweist, die in nach oben offene Halterungen der Stützen eingelegt sind.
    3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass mit den längslaufenden Seilen Querseile verschiebbar verbunden sind, wobei die Querseile wechselweise durch ein Maschengitter gezogen sind.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenverankerung ein U- oder I- Profil aufweist, wobei die offene(n) Seite(n) des Profils dem Fangelement zugewendet ist (sind).
    5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützen als Rohr ausgebildet und an ihrem verankerungsseitigen Ende mit einer angeschweissten Platte versehen sind, deren Breite der lichten Weite des Profils entspricht und die mit dem Profil über mindestens eine Schraube lösbar verbunden ist.
    6. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil an seinen inneren Seitenwänden Anschläge besitzt, die die mit der Stütze verschweisste Platte an einer Verdrehung hindern.
CH1310867A 1962-06-13 1967-09-15 Vorrichtung zur Abbremsung von der Fahrbahn abgekommener Fahrzeuge CH493701A (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
AT473662A AT249101B (de) 1962-06-13 1962-06-13 Vorrichtung zur Abbremsung von der Fahrbahn abgekommener Fahrzeuge
AT208067A AT276465B (de) 1967-03-03 1967-03-03 Vorrichtung zur Abbremsung von der Fahrbahn abgekommener Fahrzeuge

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH493701A true CH493701A (de) 1970-07-15

Family

ID=25597589

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CH1310867A CH493701A (de) 1962-06-13 1967-09-15 Vorrichtung zur Abbremsung von der Fahrbahn abgekommener Fahrzeuge

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