CH493784A - Trockener Gasbehälter - Google Patents

Trockener Gasbehälter

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Publication number
CH493784A
CH493784A CH776868A CH776868A CH493784A CH 493784 A CH493784 A CH 493784A CH 776868 A CH776868 A CH 776868A CH 776868 A CH776868 A CH 776868A CH 493784 A CH493784 A CH 493784A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
gas
container according
gas container
apron
ballast
Prior art date
Application number
CH776868A
Other languages
English (en)
Inventor
Giesser Wilfried
Original Assignee
Gentsch Eisenbau Heilbronn
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Priority claimed from DE19671629864 external-priority patent/DE1629864B1/de
Application filed by Gentsch Eisenbau Heilbronn filed Critical Gentsch Eisenbau Heilbronn
Publication of CH493784A publication Critical patent/CH493784A/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F17STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
    • F17BGAS-HOLDERS OF VARIABLE CAPACITY
    • F17B1/00Gas-holders of variable capacity
    • F17B1/02Details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description


  
 



  Trockener Gasbehälter
Die Erfindung   bezieht    sich auf einen trockenen
Gasbehälter mit einem im   wesenilichen      zylinderförmi-    gen, liegend angeordneten,   festen,    in eine obere und eine untere Hälfte geteilten Mantel, an dessen unterer Hälfte eine in der Trennebene gasdicht   eingespannte    bewegliche, biegsame Schürze angeordnet ist, die zu   sainmen    mit der festen Wand der unteren   Behälter    hälfte einen Speicherraum veränderlichen Volumens begrenzt und mit BalLast zur   Druckhakung    versehen ist.



   Der neue Gasbehälter ist   vorzugsweise    für   Kliärano    lagen o. dgl. bestimmt, bei welchen nur kleine Mengen Gas anfallen und die   Anschaffungs    und   Unterhaltsko-    sten für den   Gasbehälter    besonders   niedrig    sein   müs;    sen. Bisher werden   an Kläranlagen    die erforderlichen Heizgeräte in sehr schnell wechselndem, Takt   abwech    selnd mit dem entstehenden Faulgas und Heizöl beheizt, da die Verwendung der bisher bekannten Gasbe   hälter    für die Speicherung des   entstehenden    Faulgases in der Regel zu aufwendig ist.

  Es hat sich aber gezeigt, dass das häufige und schnelle   Umschalten    auch mit grossem Verschleiss der Schaltgeräte und   enltsprechen-    den Wartungskosten verbunden ist. Um das Umschalten zu   vermeiden    oder wenigstens die Anzahl der Um   schaltungen    je Zeiteinheit wesentlich zu verringern, soll ein Gasbehälter geschaffen werden, der in seinem Aufbau besonders einfach, in der   Wartung    anspruchslos und   im    Betrieb trotzdem sicher ist.

  Die bekannten Gas behälter mit einer frei eingespannten Membran oder Blase, die einfach mit ungeführten Gewichten versehen ist, konnten den   Anforderungen    nicht genügen, da der   vorhandene    Speicherraum nur zu einem Teil   ausges    nutzt wird und der Ballast sich frei   bewegen      kann,    wodurch ungleichrmässige   Beanspruchungen    und   Über-    beanspruchungen der Membran bzw. Blasen auftreten.



  Die   bekannten    trockenen Gasbehälter mit   ekastischen    Blasen, welche sich unter einer   Baliastplattform      beins    den, erfordern aufwendige   Führungsgestelle    für die   B'allastplaftform,    welche die Kosten erhöhen und bei Aufstellung im Freien einerseits unschön wirken und andererseits einer entsprechenden Wartung bedürfen.



   Durch die Erfindung kann ein in der Herstellung einfacher, preiswerter und vor allem   deni    im Behälte   ring erzen    vorhandenen Speicherraum möglichst   voll    kommen ausnutzender Gasbehälter ansprechender, kompakter und in der Wartung einfacher Bauart geschaffen werden.



   Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass über der Schürze eine mit Führungen versehene   Bal    lastwanne angeordnet ist, an welcher sich im wesentlichen   parallel    zur Zylinderachse erstreckende, gelenkig an der   Ballastwanne    gelagerte Belastungs- und Stütz   holme    angeordnet sind, welche auf der beweglichen Schürze ständig aufliegen und diese herunterzudrücken bestrebt sind.



   Der Erfindungsgegenstand wird nachfolgend beispielsweise anhand der Zeichnungen erläutert.



   Es zeigen:
Fig. 1 einen schematischen Längsschnitt durch einen ersten Behälter;
Fig. 2 einen schematischen Querschnitt durch den Behälter nach Fig. 1 in vergrössertem   Masstab;   
Fig. 3 ein Ausführungsbeispiel des   Behältterflaqn    sches mit   Einspannung    der Schürzen und Befestigung des   B ehälteroberteiles    im   vergrösserten    Teilschnitt;
Fig. 4 einen der Fig. 3 entsprechenden Teilschnitt eines weiteren Ausführungsbeispieles für die Befestigung der Schürzen;
Fig. 5 die perspektivische Schemaansicht eines Behärters mit Ballastwanne und mehreren Holmen auf jeder Seite in zwei Stellungen und
Fig. 6 einen schematisierten Teilquerschnitt durch den Behälter nach Fig. 5.



   Das in den Fig. 1-3 dargestellte Ausführungsbeispiel eines trockenen   Gasbehältens    1 zeigt einen unteren, festen Zylinderhalbmantel 2 und einen daraufgesetzten, oberen, festen halbzylinderförmigen Schutzmantel 3. Diese sind - wie am besten aus Fig. 3 und 4  ersichtlich - in der Trennfuge 4   verbunden,    und zwar ist der untere Zylinlderhalbmantel 2 mit einem Behälterflansch 5 versehen. An diesem ist   eine      Dichtungs-    schürze 6 befestigt. Diese ist im   ungespannten    Zustand   ebenfalls    etwa halbzylinderförmig mit geraden   Enidlab-    schnitten und kann sich innerhalb   des    Behälters auf und ab bewegen.

  Die   Dichtungs,schürze    6 ist - wie in Fig. 3 und 4 dargestellt - aus Gründen der Beanspruchung   vorteilhafterweise    aus zwei   Einzeischürzen    aufgebaut, wobei eine innere Dichtungsschürze 6a vorgesehen ist, die aus   dünnem    Nylongewebe mit   Kunstgum-    mibeschichtung, beispielsweise Perbunanbeschichtung, hergestellt sein kann.

  Sie hat eine Einspannverstärkung 7a. Über der Dichtungsschürze 6a liegt die Schutz- und Stützschürze 6b, weiche aus   hochreissiestem      Plianenge-    webe   o.    dgl. beispielsweise aus grobem   Nylon    oder   Perlongewebe    mit   Kunststoffbeschichtung,      hergestellt    sein kann und eine Einspannungsverstärkung 7b besitzt.



   Beim Undichtwerden der unteren   gasdichten    Schürze braucht man nur diese zu reparieren oder auszutauschen und kann die   Stützschürze      wei;terverveni-    den. Beide   Schürzen    können gasdicht ausgebildet und eingespannt seini. Dadurch kann die   Sicherheit    gegen unerwünschtes Austreten von Gas erhöht werden.



   Beim Ausführungsbeispiel der   Fig.    3 sind die Einspannungsverstärkungen 7a und 7b mittels einer festen Leiste 8 und   Flanschschrauben    sowie Muttern auf dem Behälterflansch 5 gas dicht eingespannt. Einzelne der Flanschchrauben sind als   nach    oben über. die Muttern 10 hinausragende Bolzen 9 ausgebildet. Auf diesen Schraubenbolzen 9 ist gleichzeitig der obere Schutzmantel 3 befestigt, und zwar mittels einzelner an ihm angeschweisster Haltewinkel, oder   durchgehender      Win-    kelprofile 11, welche über die verlängerten Enden 12 der Bolzen 9 gesteckt sind   und    mittels der Muttern 13 gesichert werden.

  Zwischen der festen   Leiste    8 und dem unteren Ende 30 des oberen Zylinderhalbmantels 3 ist ein Spalt 31 gebildet, der zur Belüftung des oberen Behälterraumes dient.



   Bei dem   Ausführungsbeispiel    der Fig. 4 sind die beiden   getrennten    Schürzen 6a und 6b nicht beide an dem unteren   Zylinderhalbmantel    2 befestigt. Die gasdichte Schürze 6a ist an dem unteren   Zylinderhaib-    mantel 2 zusammen mit ihrer   Einspannungsverstär-    kung 7a   mittels    der festen Leiste 8a der   Flansch    schrauben 9a und der Muttern 10a am Behälterflansch 5 gasdicht eingespannt.

  Die Schutz- und   Stützschürze    6b ist zusammen mit ihrer   Einispannungsverstärkung    7b   mittels    der festen Leiste 8b, der Schraubenbolzen 9b und der Muttern   1Ob    an einem durchgehenden, flanschartig an dem oberen Mantelteil   angebrachten    Winkelprofil 11 befestigt. Zwischen den beiden festen Leisten 8a   und    8b ist in der Trennfuge 4 ein Spalt gebildet, durch welchen beim Undichtwerden der unteren Dichtungsschürze 6a Gas austreten kann. Hier kann auch ein Druckausgleich für den Raum zwischen den beiden Schürzen erfolgen.



   Im   BehälterinEnern    ist eine sich über nahezu die ganze Länge erstreckende Ballastwanne 14 angeordnet, die nur einen Teile der Breite des Behälters   einninimt.   



  Ihr Boden 15 ist von beiden Seiten zur Mitte hin etwas geneigt   ausgebildet,    so dass sich die Schürze 6 gut darunter spannt und die Wanne leicht hergestellt   und    gleichmässig, z. B.   mit    Sand, Kies, Steinen u. dgl. gefüllt werden kann. An der   BalEastwann,e    14 sind zwei senkrecht nach oben ragende Führungsrohre 16 befestigt. Diese gleiten   inmitten    auf dem oberen Zylindermantel 3 befestigten Führungsmuffen 17.



   Da bei der elastischen Schürze   und    der   geienk:igen      Anordnung    der   Holme    an die Präzision der Führung keine allzu grossen Anforderungen   gestellt    werden, ist   diese    Art der Führung für die beschriebene   Ballast    wanne mit Stützholmen besonders geeignet.



   Beim Heben der Ballastwanne 14 treten die   Füllt    rungsrohre 16 nach oben aus dem Behälter 1 aus. Man kann deshalb an der herausragenden Länge der Führungsrohre 16 den   Füllungszustand    des Behälters erkennen. Um das zu erleichtern,   sind    in den   Führungs-    rohren 16 Querbohrungen 18   angebracht    Andere ein fach aufgestrichene oder sonstwie aufgebrachte Markierungen würden sich leicht abnutzen. Anstelle der dargestellten Querbohrungen 18 können aber auch andere in die Rohre   eingelassene    Markierungen, welche längs der Rohre eine Skala bilden, vorgesehen werden.



  Damit man von allen Seiten des Behälters   den      Fülle    lungszustand gleich gut ablesen kann, sind die Anzeigebohrungen 18   in    den beiden Führungsrohren um 900   zule,inander    versetzt angeordnet.



   Oben auf dem oberen SchutzmanteL 3 sind ein   Mannlochverschluss    19 für Reparaturen   o. dgl.    und Anschlagaugen 20 für den Transport und die Aufstel- lung angebracht. Der untere, feste Zylindermantel 2 ist mit einem   Anschiussstutzen    21 für Zu- und Abfuhr des Gases versehen. Er besitzt ausserdem einen   Konsens;    wasserablass 22. Der Behälter ruht auf dem   Fussgesteil    23.



   An der   Bailastwanne    14   sind    nach aussen ragende, mittels der Gelenke 25 schwenkbar   befestigte    Gelenkhebel 24 vorgesehen, welche sich in   Behälterlängsrich-    tung erstreckende Belastungs- und   Stützhoime    26 tragen. Die Gelenkarme 24 sind nach oben durchgebogen,   damit    sie sich - wie in Fig. 2 dargestellt - in der oberen Stellung an die   Behälterwand    anschmiegen.

  Diese Ausbildung der Gelenkarme ist in der   Leersteilung    nicht nachteilig, da auf jeder Seite der   Ballastwanne    mehrere Ballast- und Stützholme angeordnet werden   können    wodurch der tote Raum in der Leerstellung beliebig verringert und die Belastung der Schürze in   folgte    der Unterteilung derselben   in,    kleinere Wellen herabgesetzt werden kann. Die   Längsholme    26 dienen dazu, ein Ausbauchen der Schürze 6 zu   vermeiden    und diese in kleineren   Wellen    27 nach unten gespannt zu halten und zu belasten, so dass in der in Fig. 2 ausge   zogen    dargestellten unteren Leerstellung möglichst wenig toter Raum vorhanden ist.

  Die   Längsholme    26 verhindern im weitern, dass sich in der Schürze Falten bilden. Durch die gelenkige Anbringung der Holme 26 an der Wanne 14 und die auch in ihren oberen Begrenzungslimen 32 der Behälterform angepasste   Aus    bildung der   Baiiastwanne    kann' sich diese zusammen mit den   Stützbolmen    so weit wie möglich nach oben bewegen und der   Behälterform    anschmiegen, so dass in der   Füllistellung    nahezu der ganze Behälterraum zum Speichern ausgenutzt ist.

 

   Wenn Gas in den Füllstutzen 21 unter Druck eingeführt wird, so gelangt dieses in den zwischen der   Schürze    6 und dem unteren Zylinderhalbmantel 2 gebildeten Raum, drückt die Schürze 6 gemäss der Wel   lenlinie    27 gegen die Längsholme 26 und die Ballastwanne 14. Beim weiteren Zuführen von Gas hebt sich langsam die Ballastwanne an,   während    die Holme in   folge    der   gelenkigen    Lagerung zunächst in etwa an ihrem Platz verbleiben werden, bis die an den   Geien-     ken 25 vorgesehenen Anschläge zum Eingriff kommen und die Holme zur   Ballastwanne    14 eine Stellung   eine    nehmen, wie sie in Fig. 2 gestrichelt dargestellt ist.

  In dieser Form werden Ballastwanne 14   undi    Holme 26 in die obere, mit 14', 26' bezeichnete Stellung gedrückt, in welcher der Behälter ganz gefüllt ist. Dann ragen die Führungsrohre 16 nahezu ganz aus   dem    Behälter heraus. Durch seinen einfachen Aufbau und die   leuchte    Herstellbarkeit seiner Teile sowie die nahezu   volikomz    mene   Ausnützung    des   Behälterinnenraums    zur Speicherung und die   ständig    volle Gewichtsbelastung der Schürze und   damit    des gespeicherten Gases ist der Behälter   besonders      wirtschaftlich    einsetzbar,

   zumal die Holme und die   Bal,la!stwan,ne    im Betrieb trotz der erforderlichen Gelenke praktisch keiner Wartung bedürfen. Die Fig. 5 und 6 zeigen ein weiteres   Ausführungs    beispiels, welches mehr schematisiert   dargestellt    ist und in welchem gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind. Hier sind an den Gelenkarmen 24 in Längsrichtung des Behälters unterteilte Holme vorgesehen, die von steifen Rahmen 28 gebildet sind, welche mittels der   Rahmengelenke    29   anm    den Gelenkarmen 24 drehbar befestigt sind. Die   Rahmen    28   haben    zwei im   Abstand    voneinander liegende, über die gewölbt ausgebildeten Stege 33 verbundene Holme 34 und 35.

  Diese liegen verschieden weit von der   senkrechten    Mittel ebene der   Ballastwanne    14 entfernt,   wodurch    bei grösseren Behältern eine noch bessere Ausnutzung des Raumes und   Unterteilung    der Schürze 6 in kleinere Wellenlinien 27 erzielt wird. Mehrere Holme kann man auch in anderer Weise gelenkig gegenüber der   Ballastwanne    14 lagern. Durch das Zusammenfassen mehrerer Holme zu steifen Rahmen, welche gelenkig an der Ballllastwannie gelagert sind, können Gelenkstellen eingespart werden, ohne die Holme der zur   Anpasx    sung an die jeweilige Füllstellung   erforderlichen    Bewe   gungsfreiheft    zu berauben.

  Die Behälterform   kann    auch etwas von der Zylinderform abweichen und beispielsweise ein mehreckiges Prisma sein. Auch kann die Einspannung der Schürzen in anderer Form und   mit    anderen Spannelementen   ausgebildet    werden.



   Beim Heben und Senken der Ballastplattform und der   biegsamen    Schürze wird im oberen Teil des Behälters Luft angesaugt oder verdrängt. Dafür und für das Belüften' beim   Undichtwerden    der Schürze erforderliche Öffnungen können   vorteilhafterweilse    zusammen mit der Schürzeneinspannung dadurch ausgebildet werden, dass man den oberen Teil des Behälters mit Spalt über dem unteren montiert. Dazu kann man die zum Einspannen der Schürze ohnehin erforderlichen Schraubenbolzen' o. dgl. verwenden, welche von unten durch den   B ehälterfl anseh,    die   Schürzeneinspannung    und eine feste Leiste gesteckt und über dieser mit Muttern   0. dgl.    versehen sind. Auf diese Muttern   0. dgl.   



  können Winkelprofile, einzelne Haltewinkel o. dgl. gesteckt werden, die, in entsprechender Höhe am oberen Behälterteil angebracht, vorzugsweise angeschweisst   sind.    Eine weitere, darüber befindliche Mutter   0.    dgl.



  kann den Behälter dann   zusammenhalten.    Man spart so das zusätzliche Anbringen von   Belüftungsöffnungen    und   braucht      lediglich      einzelne    etwas längere Schrauben und an den   Befestigungssltellen    doppelt soviel Muttern   o. dgl.   

 

   Wie im Zusammenhang mit dem   Ausführungsbei-    spiel gemäss Fig. 4 bereits erwähnt, kann man die Schutzschürze an dem oberen Mantelteil befestigen.



  Das kann ebenfalls mittels Flanschschrauben und einer festen Leiste erfolgen. Dabei erzielt man den Vorteil, dass beim   Undichtwerden    der unteren Dichtungsschürze nur die wenigen Befestigungsschrauben o. dgl.



  für die Verbindung der beiden Mantelteile und nicht alle für das Abdichten erforderlichen Flanschschrauben o. dgl. gelöst zu werden brauchen. Hernach kann der obere Mantelteil mit der Schutzschürze abgenommen werden, um den Zugang zur unteren   Dichtungsschürze    freizulegen. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Trockener Gasbehälter mit einem im wesentlichen zylinderförmigen, liegend angeordneten, festen, in eine obere und eine untere Hälfte geteilten Mantel, an dessen unterer Hälfte eine in der Trennebene gasdicht eirF gespannte, bewegliche, biegsame Schürze angeordnet ist, die zusammen mit der festen Wand der unteren Be hälterhälfte einen Speicherraum veränderlichen Volumens begrenzt und mit Ballast zur Druckhaltung ferse hen ist, dadurch gekennzeichnet, dass über der Schürze (6, 6a, 6b) eine mit Führungen (17, 16) versehene Ballastwanne (14) angeordnet ist, an welcher sich im wesentlichen parallel zur Zylinderachse erstreckende,
    gelenkig an der Ballastwanne (14) gelagerte Bela stungs- und Stützholme (26 bzw. 34, 35) angeordnet sind, welche auf der beweglichen Schürze (6, 6a, 6b) ständig aufliegen und diese herunterzudrücken bestrebt sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Gasbehälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Belastungs- und Stützholme (26, bzw. 35, 34) an nach oben durchgewölbten Gelenkarm men (24) angeordnet sind.
    2. Gasbehälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere, z. B. beidseits der senkrechten Mittelebene des Behälters je mehrere, in ver schiedenen Abständen von der Ballastwanne (14) liegende, z. B. symmetrisch zur senkrechten Mittelebene der Ballastwanne (14) angeordnete, Belastungs- und Stützholme (34, 35) vorgesehen sind.
    3. Gasbehälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Belastungs- und Stützholme (34, 35) in Längsrichtung des Behälters unterteilt sind.
    4. Gasbehälter nach Patentanspruch oder einem der vorangehenden Unteransprüche, dadurch gekennzeichnet, dass je mehrere Belastungs- und Stützholme (34, 35) zu steifen Rahmen (28) zusammengefasst sind, welche gelenkig (29, 25) an der Ballastwanne (14) gelagert sind.
    5. Gasbehälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungen von vorzugsweise zwei senkrecht auf der Ballastwanne (14) befestigten Führungsrohren (16) gebildet sind, welche in oben an der Behälterwand (3) befestigten Führungsmuffen (17) gleiten.
    6. Gasbehälter nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsrohre (16) zur Inhalts anzeige mit im bestimmten Abstand voneinander lle genden, m die Rohre eingelassenen Markierungen (Querbohrungen 18) versehen sind.
    7. Gasbehälter nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in den beiden Führungsrohren (16) um 90" zueinander gedreht angeordnete Querbohrun; gen (18) angeordnet sind.
    8. Gasbehälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schürze (6) aus zwei getrennten Elementen (6a, 6b), nämlich einer gasdichten Dich tungsschürze (6a) und einer hochreissfesten Stützschürze (6b), gebildet ist.
    9. Gasbehälter nachPatentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Dichtungssehürze (6, 6a, 6b) an einem Flansch (5) der unteren Behälterhälfte unter Beilage einer festen Leiste (8) mittels Flanschschrau- ben und/oder wenigstens einzelner von unten durch streckter Schraubenbolzen (9 > gas dicht eingespannt ist und auf die ihre Muttern (10)l überragenden Schrau- benbolzenenden (12) Halteelemente (11), z. B. Fian sehe oder einzelne Haltewinkel, an der oberenl Mantelhälfte (3) aufgesteckt sind, welche von oben mit Muttern (13) befestigt sind.
    10. Gasbehälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Stütz- und Schutzschürze (6b) an der oberen Mantelhälfte (3)! befestigt ist.
    11. Gasbehälter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schürze (6) aus zwei gasdichten Elementen (6a, 6b) gebildet ist, welche beide gasdicht eingespannt sind (Fig. 3).
CH776868A 1967-05-27 1968-05-22 Trockener Gasbehälter CH493784A (de)

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DE19671629864 DE1629864B1 (de) 1967-05-27 1967-05-27 Trockener Gasbehälter

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CH776868A CH493784A (de) 1967-05-27 1968-05-22 Trockener Gasbehälter

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN107061983A (zh) * 2017-06-23 2017-08-18 重庆科技学院 一种煤气柜气动弹性模型拼接式柜体

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