CH493937A - Verfahren zum Herstellen einer Halbleiteranordnung - Google Patents
Verfahren zum Herstellen einer HalbleiteranordnungInfo
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- CH493937A CH493937A CH42967A CH42967A CH493937A CH 493937 A CH493937 A CH 493937A CH 42967 A CH42967 A CH 42967A CH 42967 A CH42967 A CH 42967A CH 493937 A CH493937 A CH 493937A
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- H10D—INORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
- H10D10/00—Bipolar junction transistors [BJT]
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- H10P—GENERIC PROCESSES OR APPARATUS FOR THE MANUFACTURE OR TREATMENT OF DEVICES COVERED BY CLASS H10
- H10P32/00—Diffusion of dopants within, into or out of wafers, substrates or parts of devices
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Description
Verfahren zum Herstellern einer Halbleiteranordnung Das Hauptpatent bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen einer Hableiteranordnung mit einer inneren Zone indes einen Leitungstyps und zwei diese innere Zone beiderseits begrenzenden äusseren Zonen von entgegen gesetztem Leitungstyp, bei dem die mittlere Zone durch Eindiffundieren eines den Leitungstyp der mittleren Zone bestimmenden Aktivators in den Halbleiterbereich dieser mittleren Zone erzeugt wird, wobei zunächst der Leitungstyp Ider tdie beiden äusseren Zonen bildenden Haibleiterbereiche festgelegt und erst dann der den Leitungstyp und die Leitfähigkeit der mittleren Zone bestimmende Aktivator ohne Änderung des Leitungstyps der beiden äusseren Zonen in den Halbleiterkristall eindiffundiert wird. Das der Erfindung zugrundeliegende Verfahren ist dadurch Igekennzeichnet, dass an der Oberfläche des Halbleitergrundkristalls des einen Leitungstyps mit homogener Dotierung durch maskierte Diffusion eine höher dotierte Zone Ides gleichen Leitungstyps erzeugt, und nach Entfernung der Maskierung der die Leitfähigkeit der mittleren Zone bestimmende Aktivator durch ganzflächige Diffusion eindiffundiert wird. Bei einer auf dem Erfindungsgedanken beruhenden Ausführungsform wind lalls Halbleitergrundkristall ein p-leitender, insbesondere mit Indium Dotierter Germa- niumeinkristall verwendet. Zur Erzeugung der hochdotieren Zone wird Gallium, Bor oder Aluminium, vorzugsweise Gallium, in die Kristallscheibe eindiffundiert. Die mittlere Zone wird durch Eindiffusion von Arsen oder Antimon, vorzugsweise Antimon, hergestellt. Durch die Wahl zweier Komponenten mit sehr unterschiedlichen Diffusionskoeffizienten - beispielsweise werden für Germanium die Komponenten Gallium-Antimon verwendet - wird ein besonders günstiger Effekt erzielt: die Diffusionsfront der zweiten Diffusion bleibt unter ,der Emitterzone gegenüber der Umgebung zurück, während sich die Emitterdiffusionsfront kaum verschiebt. Solche Halbleiterbauelemente, bei denen die Emitterzone von einer tief eindiffundierten niederohmigen Zone im Vergleich zur aktiven Zone unter dem Emitter umgeben ist, haben den Vorteil günstiger Ver stärkungsei'genschaften. Das Wesentliche des erfindungsgemässen Vorfahren ist darin zu sehen, Idass die Herstellung der beschriebenen Dotierungsverhäftnisse unter und neben dem Emitter in einem Diffusionsschritt lauch dann erfolgt, wenn die Emitterzone durch maskiert Diffusion hergestellt worden war und dadurch keine teilweise Abätzung der Kristalloberfläche bis zum Grundmaterial notwendig ist. Nähere Einzelheiten gehen aus dem anhand der Figuren 1 und 2 beschriebenen Ausführungsbeispiel hervor. Als Ausgangsmaterial wird eine vorzugsweise mit Indium dotierte Germaniumeinkristallscheibe vom Leitungstyp mit einer Dicke von 150-200 verwendet. Dieser Grundkristall 1 wird, wie in Figur 1 dargestellt, von einer Seite her, gegebenenfalls unter Verwendung entsprechender Maskierungen, mit einer SiO2-Schicht in einer Schichtstärke von 0,5-1 versehen. Die SiO2 Abscheidung auf der Oberfläche der Kristalls erfolgt zweckmässig durch Pyrolyse von organischen Siliciumverbindungen bei 400-500 C. In diese Siliciumdioxidschicht wird nach bekannten Verfahren der Phototechnik ein Fenster 3 geätzt, so dass die mit 2 bezeichneten Teile der SiO2Schicht auf der Oberfläche der Germaniumeinkristallscheibe 1 stehenbleiben. Durch das Fenster 3 wird durch eine Bordiffusion aus der Gasphase die mit 4 bezeichnete, zum Ausgangsmaterial 1 höher dotierte Zone von gleichem Leitungstyp hergestellt. Die auf der Oberfläche des Halbleitergrundkristalls 1 verbliebenen Teile der SiO2-Schicht 2 wenden dann mittels Fiusssäureätzung entfernt und das ,den Leitungstyp der mittleren Zone bestimmende Dotierungsmaterial, vorzugsweise Antimon, ganzflächig so eindiffundiert, dass Ender in Filg. 2 mit 5 bezeichnete Bereich entsteht, der den als Kollektor wirkenden Grundkristall 1 und die als Emitterzone fungierende, hochdotierte Zone 4 voneinander trennt. Auf Grund der sehr unterschiedlichen Diffusionsge- schwindigkeiten von Bor und Antimon in Germanium entsteht so unter dem Emitter die erwünschte inhomogene Basisdotierung. Durch die bei der Diffusion des Basismaterials durch die hochdotierte Emitterzone auftretende Diffusionshemmung wird erreicht, dass die Eindringtiefe der Basisdiffusion unter dem Emitterbereich gegenüber ider Umgebung zurückbleibt. Die nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellten Transistoren zeichnen sich Idurch ihren für das Hochfrequenzverhalten besonders günstigen Basisbahn- widerstand Rbb aus, da sehr niederohmige Bahnen erzeugt werden, ohne dass dabei die hohe Emitterergiebigkeit beeinträchtigt wird. Das Verfahren beschränkt sich nicht nur auf die im oben angegebenen Ausführungsbeispiel genannten Dotierungssubstanzen. Es können ebenso für Germanium die Kombinationen Gallium-Antimon, Aluminium-Antimon, Aluminium-Phosphor und für Silicium die Kombinationen Aluminium-Arsen und Bor-Phosphor verwendet werden. Die Kontaktierung der Idas Halbleiterbauelement bildenden Zonen erfolgt nach Iden in der Halbleiter- technik üblichen Verfahren, beispielsweise durch Thermokompression der auf die Zonen aufgedampften Elektroden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHVerfahren zum Herstellen einer Halbleiteranordnung nach Patentanspruch I des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass an der Oberfläche des Halbleitergrundkristalls des einen Leitungstyps mit homogener Dotierung durch maskierte Diffusion eine höher dotierte Zone des gleichen Leitungstyps erzeugt, und nach Entfernung der Maskierung der ,die Leitfähigkeit der mittlernen Zone bestimmende Aktivator durch ganzflächige Diffusion eindiffundiert wird.UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Halbleitergrundkristall ein p-leitender, insbesondere mit Indium dotierter Germaniumeinkristall verwendet rwird und dass zur Erzeugung der hochdotierten Zone Gallium, Bor oder Aluminium, vorzugsweise -Gallium, eindiffundiert wind.2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung einer mittleren n-Zone Arsen oder Antimon, vorzugs -weise Antimon, verwendet wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES0101440 | 1966-01-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH493937A true CH493937A (de) | 1970-07-15 |
Family
ID=7523757
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH42967A CH493937A (de) | 1966-01-14 | 1967-01-12 | Verfahren zum Herstellen einer Halbleiteranordnung |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT264593B (de) |
| CH (1) | CH493937A (de) |
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| NL (1) | NL6615829A (de) |
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-
1966
- 1966-01-14 DE DE19661514665 patent/DE1514665A1/de active Pending
- 1966-11-09 NL NL6615829A patent/NL6615829A/xx unknown
-
1967
- 1967-01-12 SE SE00484/67A patent/SE333414B/xx unknown
- 1967-01-12 CH CH42967A patent/CH493937A/de unknown
- 1967-01-12 AT AT34167A patent/AT264593B/de active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT264593B (de) | 1968-09-10 |
| DE1514665A1 (de) | 1969-12-11 |
| SE333414B (de) | 1971-03-15 |
| NL6615829A (de) | 1967-07-17 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PLZ | Patent of addition ceased |