CH493945A - Leiterklemme für Hochspannungsanlagen - Google Patents

Leiterklemme für Hochspannungsanlagen

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Publication number
CH493945A
CH493945A CH1004269A CH1004269A CH493945A CH 493945 A CH493945 A CH 493945A CH 1004269 A CH1004269 A CH 1004269A CH 1004269 A CH1004269 A CH 1004269A CH 493945 A CH493945 A CH 493945A
Authority
CH
Switzerland
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clamp
shells
voltage systems
high voltage
ladder
Prior art date
Application number
CH1004269A
Other languages
English (en)
Inventor
Messerli Fritz
Original Assignee
Goerg Fischer Ag
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Publication date
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Priority to AT523970A priority patent/AT300071B/de
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Publication of CH493945A publication Critical patent/CH493945A/de

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R4/00Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
    • H01R4/28Clamped connections, spring connections
    • H01R4/38Clamped connections, spring connections utilising a clamping member acted on by screw or nut
    • H01R4/46Clamping area between two screws placed side by side

Landscapes

  • Connections Effected By Soldering, Adhesion, Or Permanent Deformation (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description


  
 



  Leiterklemme für Hochspannungsanlagen
Bci der Formgebung von Leitorklemmen fü Hochspannungsanlagen ist es üblich, sämtliche aussenüegenden Teile   möglichst    abzurunden, um   Glimmentladungen    zu vermeiden, welche   bekanntlich    an Spitzen und Kanten   Ider    spannungsführenden Teile zuerst einsetzen. Mit der Anwendung immer   höherer    Systemspannungen ist jedoch ,diese   Massnahme    nicht mehr ausreichend, weil bei Klemmen, die hinsichtlich mechanisoher Festigkeit und Strombelastung richtig bemessen sind, die Run   dungsradien      bezogen      auf    die grossen Isolationsabstände zu klein sind, um starke Feklkonzentrationen zu verhin   dem.   



   Um die Verwendung solcher Klemmen auch bei hohen Spannungen zu ermöglichen, ist es bekannt, den ganzen Klemmcnkönper mit einer allseitig gerundeten, aus zwei Halbschalen zusammengesetzten Dose aus leitendem Material zu umschliessen. Diese Lösung hat jedoch den nachteil, dass jede Art und jede Grösse der Klemmen eine eigene   Schalenform      benötigt,    so Idass für die einzelnen   Sohalentypen    sich nur geringe Stückzahlen ergeben und leine   adw;enldlge      Lagerhalbung      erforderlich    ist.



   Der   Hauptzweck      der    vorliegenden Erfindung besteht darin, eine   Verwendung      lublicher    Klemmen bis zu höchsten   Systemspannungen    mit wirtschaftlichen Mitteln zu ermöglichen. Die Erfindung   betrifft    eine Leiterklemme für Hochspannungsanlagen, mit   Mitteln    zur Bildung von gewölbten,   auf    Klemmenpotential befindlichen Hüllflächen zwecks   Erhöhung      Ider    Glimm-Anfangsspannung.



  Eine solche Klemme ist   ,gemäss      der    Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass an   der    Klemme einzelne Paare von metallischen, nach aussen   gerundeten    Halbschalen be   festigt    sind, welche nur die den zu verbindenden Leitern zugewendeten Endpartien   der lemme      umgeben.   



     Dank    der Erfindung   kann    man für die verschiedenen   Klemmenarten    mit nur wenigen Typen von   Halbschalen    auskommen, welche demnach in relativ grossen Stückzahlen   gefertigt    werden können.



   Die   Erfindung    wird nachstehend   anhand    von Ausführungsbeispielen im   Zusammenhang    mit der Zeichnung näher erläutert.



   Fig. 1 zeigt eine gerade Verhindungsklemme von der Seite, und
Fig. 2 zeigt   dieselbe    Klemme im   Grundriss,   
Fig. 3 ist die Vorderansicht, und
Fig. 4 die Seitenansicht einer sog.   Klemme.   



   Die in Iden Fig. 1   und    2 dargestellte, gerade Klemme dient dazu, zwei Hochspannungsleiter, im vorüegenden Fall einen Appanate-Anschlussbolzen 1 und ein Leiterseil 2, miteinander   mechlanisch    und elektrisch zu verbinden. Die Ibeiden Leiter 1 und 2 wenden auf dem durchgehenden Klemmenkörper mittels mehrerer nebeneinanderliegender Klemmbriden 4 und Schrauben 5 festgeklemmt. Es handelt sich um eine allseitig gerundete Hoohspannungsklemme üblicher Art, wie sie bis zu   Systemspannungen    in der   Grössenordnung    von 150 kV   Verwendung    finden.

  Obwohl solche Klemmen den Anforderungen hinsichtlich mechanischer Festigkeit und Strombelastbarkeit im allgemeinen gewachsen wären, ist deren Einsatz bei wesentlich höheren Spannungen wegen den von ihnen ausgehenden, störenden Glimmentladungen (Sprühen) nicht ohne weiteres möglich.



   Bei der dargestellten Klemme ist nun der Anwendungsbereich   bils    zu höchsten Systemspannungen mit Hilfe von metallischen, nach aussen gerundeten Halbschalen 7, 8 erweitert, welche paarweise auf den Endpartien der Klemme aufgesetzt sind und diese umgeben, während eine längere Mittelpartie   Ider    Klemme nicht   überdeckt    ist.



   Die Fig. 3 und 4 veranschauliohen   Idie    gleiche Massnahme an einer sog.   T Klemme.    In Idieser Klemme sind die Leiterseile 11 und 12 miteinander verbunden, indem diese mittels mehrerer Briden 14 auf dem   Klemmenkör-    per 13 festgeklemmt sind. Auch hier sind die den Leitern zugewendeten Endpartien der Klemme von paarweise angeordneten, elektrisch leitenden und nach aussen   gerundeten    Halbschalen 17, 18 umgeben. Die Wirkung der kalottenförmigen, leitenden Schalen 7, 8 bzw.



  17, 18 besteht   Idarin, dass    sie auf   tdeni    Potential der Klemme befindliche   Äquipotentialflächen    bilden, welche jedoch wesentlich grössere Radien aufweisen als die   Klemme selbist, so dass an den genannten   Haibschalen    entsprechend geringere Feldstärkekonzentrationen bestehen. Durch diese Massnahme lassen sich störende Glimmentladungen bis zu höchsten   Spannungen    zuverlässig vermeiden. Es   hat    sich   Idabei    erwiesen, dass es keineswegs   notwendig    ist, die gesamte Klemme einzukapseln, da die   Glimmentladungen    ausnahmslos an den Endbereichen der   (ungeschützten)    Klemmen einsetzen und nicht von deren Mittelpartie ausgehen.

  Dank dieser Erkenntnis ist es möglich, mit ganz wenigen Typen von   Haibschalen für die    verschiedensten Klemmenarten und -grössen auszukommen. So können etwa die Halbschalen 8 an der geraden Klemme nach Fig. 1 und 2 und die Halbschalen 18 an   der      Klemme    nach Fig. 3 und 4 identisch sein, darüber hinaus aber noch an Winkel-, Kreuz-, Gabel- und weiteren Typen von Klemmen Verwendung finden. Dies ermöglicht eine rationelle Herstellung und eine vereinfachte Lagerhaltung für die Halbschalen.



   Bei den   dargestellten    Beispielen sind die   Halblsoha-    len aus Kupfer- oder Aluminiumblech tiefgezogen, doch kommt auch eine Herstellung als Druckgussteile in Frage.



  Die Halbschalen sind beispielsweise auf einem Quersteg der jeweils äussersten Bride bzw. an einer bezüglich der   Leiterachs e      symmetrisch    gegenüberliegenden Steile festgeschraubt. Vorzugsweise sind   die      Haibschalen    mit einer Vertiefung 20 versehen, welche Iden Kopf der Befesti   gungsschraube    9 aufnimmt. Ausser Ider   Schraubbefesti-    gung können jedoch   rauch    andere   Befestigungsarten    in Betracht kommen.

 

   Mit Vorteil sind   Idie    Ränder Ider Halbschalen nach innen   gezogen,    wie bei 21 (Fig. 3 und 4) angedeutet, damit sich in der Feldverteilung keine nachteilige Kantenwirkung bemerkbar macht. Eine Randeinbuchtung 22 in   Ider    Umgebung (der Leiter   (Fig.    4) wird zweckmässi   gerweise    so   bemessen,    dass die entstehende Ausnehmung für die grössten verwendeten Leiterdurchmesser ausreicht. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Leiterklemme für Hochspannungsanlagen, mit Mit teln zur Bildung von gewölbten, auf Klemmenpotential befindlichen Hüllflächen zwecks Erhöhung der Glimm Anfangsspannung, dadurch gekennzeichnet, dass an der Klemme einzelne Paare von metallischen, nach aussen gerundeten Halbschalen (7, 8, 17, 18) befestigt sind, welche nur die den zu verbindenden Leitern (1, 2; 11, 12) zugewendeten Endpartien Ider Klemme umgeben.
    UNTERANSPRUCHE 1. Leiterklemme nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Halbschalen leine Vertiefung (20) zur Aufnahme des Kopfs einer Befestigungsschraube aufweisen.
    2. Leiterklemme nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Ränder (21) wider Halbschalen nach innen gezogen sind.
CH1004269A 1969-07-01 1969-07-01 Leiterklemme für Hochspannungsanlagen CH493945A (de)

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CH1004269A CH493945A (de) 1969-07-01 1969-07-01 Leiterklemme für Hochspannungsanlagen
AT523970A AT300071B (de) 1969-07-01 1970-06-10 Verbindungsklemme für Hochspannungsanlagen
DE7022168U DE7022168U (de) 1969-07-01 1970-06-12 Leiterklemme für Hochspannungsanlagen

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DE7022168U (de) 1970-09-10

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