CH494045A - Ski-Sicherheitsbindung - Google Patents

Ski-Sicherheitsbindung

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CH494045A
CH494045A CH1117169A CH1117169A CH494045A CH 494045 A CH494045 A CH 494045A CH 1117169 A CH1117169 A CH 1117169A CH 1117169 A CH1117169 A CH 1117169A CH 494045 A CH494045 A CH 494045A
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CH
Switzerland
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ski
release plate
sliding surface
safety binding
ski boot
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Application number
CH1117169A
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Inventor
Rudolf Ronca Hans
Original Assignee
Rudolf Ronca Hans
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    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A63C9/08Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings
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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  
 



  Ski-Sicherheitsbindung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Ski-Sicherheitsbindung, bei welcher der Skischuh mittels Haltegliedern an einer Auslöseplatte befestigt ist, welche Aus   löseplatte    am Ski durch mindestens ein gegen Federwirkung auslösbares Bindungsorgan derart gehalten ist, dass sie bei Auslösung des Bindungsorgans zusammen mit dem an ihr befestigten Skischuh vom Ski getrennt wird.



   Die bislang bekannten Sicherheitsbindungen bezwekken, dass beim Stürzen der Ski vom Fuss des Benützers gelöst wind, weshalb der Skischuh direkt oder mittelbar durch eine   Ausibseplatte    am Ski durch mindestens ein gegen Federkraft   auslbsbares    Bindungsorgan, wie Zehenbacken und/oder   sogenanute    Fersenautomatik, so verbunden ist, dass beim Überschreiten gewisser Drehund/oder Zugkräfte das Bindungsorgan ausgelöst wird und den Ski vom FuBe des   Beniitzers      lost.   



   Nun bleibt bei allen   lbekannten    Sicherheitsbindungen aber der Nachteil bestehen, dass der   Skifahrer    nach Auslösung der Sicherheitsbindung zwar von der Hebelarmwirkung des relativ langen Skis befreit ist, dafür aber bei gewissen Stiirzen mit dem vom Ski getrennten FuB so   ungtinstig    auf der Piste auftrifft, dass der relativ kleinflâchige und griffige Skischuh mit der Sohle voraus die Pistenoberfläche durchschlägt. Daraus können sich nun verschiedene sehr schwere Verletzungen ergeben.



  Der im Schnee steckende FuB wirkt bei der Weiterbewegung des Körpers als pfahlartiger Anker, was zu den verschiedensten Dreh-, Zug- und   Knickbrtichen      ftibren    kann. AuBerdem ist schon beim Eindringen des Schuhs in den Schnee die Gefahr vorhanden, dass der Vorderfuss dabei nach oben gedrückt wird und dadurch schwere Muskel- un Sehnenschäden entstehen.



   Diesen Gefahren zu begegnen, ist Ziel der Erfindung.



   Sie betrifft dementsprechend eine Ski-Sicherheitsbindung der eingangs genannten Art, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass die Auslöseplatte an ihrer Unterseite eine wenigstens gleich der Skischuhlänge bemessene   Gleitfläche    aufweist.



   Durch die genannte Gleitfläche an der Auslbseplatte wird nun erreicht, dass der praktisch nie senkrecht auf der Piste auftreffende Skischuh auf der besagten Gleitfläche weggleiten kann und nicht durch seine Griffigkeit die zur Piste parallelen Vektorenkomponenten vernichtet, wodurch wiederum das Risiko des Eindringens des FuBes des Skifahrers in den Schnee wesentlich reduziert wird.



   Bevorzugterweise steht die genannte Gleitfläche der   Ausibseplatte    wenigstens mit ihrem einen Ende   libber    die Lunge des Skischuhs hervor, wodurch die Wirkung der Gleitfläche vergrössert werden kann.



   Lässt man das hintere Gleitflächenende weiter über den Absatz des Skischuhs vorstehen als das Vorderende iiber die Schuhspitze, so kann ausserdem erreicht werden, dass die Kräfte besser auf den Fuss und möglichst parallel zu den Unterschenkelknochen wirken können, wobei es besonders bevorzugt wird, die Gleitfläche so zu bemessen, dass eine durch den Schuhschaft auf die   Auslbseplatte    senkrecht gedachte Mittelgerade die Gleitfläche in zwei etwa gleich lange Abschnitte unterteilt.



   Die Befestigung des Schuhs an der Auslbseplatte sollte möglichst starr sein. Sie kann auf an sich beliebige Weise erfolgen. Sie sollte jedoch starrer sein als die Befestigung der   Ausibseplatte    am Ski.



   Die Befestigung der   Auslbseplatte    am Ski kann durch entsprechend gewandelte Angriffsteile aufweisende   herkbmmliche    Sicherheitsbindungsorgane erfolgen, wie Zehenbacken und Fersenautomaten.



   Die Erfindung soll nachstehend anhand der Zeichnung beispielsweise näher beschrieben werden:
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht des Mittelabschnittes eines Skis mit einer Ausführungsform der erfindungsgemässen Sicherheitsbindung.



   Fig. 2 und 3 zeigen zwei Ausführungsformen von im Sinne der Erfindung ausgebildeten Auslöseplatten mit daran befestigtem Skischuh.



   In den Fig. 1 bis 3 ist der Skischuh mit 1 bezeichnet, während die Schuhspitze mit 101, der Schuh  absatz mit 102 und der Schuhschaft mit 103 bezeichnet sind.



   Die nicht bezeichnete und nur gestrichelt wiedergegebene vorderste und hinterste Partie der Sohle 104 ist durch die Halteglieder 2 und 2' an der Auslöseplatte befestigt, welche in Fig. 1 mit 3, in Fig. 2 mit 3' und in Fig. 3 mit 3" bezeichnet ist.



   Das Halteglied 2 kann beispielsweise eine starre   Zehenbacke    sein, wobei dann das Halteglied 2' eine   16 share    Halterung sein müsste, welche ähnlich einer Fersenautomatik ausgebildet sein kann, aber vorteilhaft nur   wilikurlich    lösbar sein sollte. An die Stelle dieser Halteglieder 2 und 2' könnten irgendwelche anderen Halteglieder treten, wie sie z. B. in der Form von   gewöhnli-    chen Skibindungen ohne   Sicherheitsauslösung    bekannt sind. Es könnten aber auch   norm ale    Sicherheitsbindungsorgane, wie Zehenbacken und/oder Fersenautomatik, als   Hatteglieder    2 und/oder 2' Verwendung finden.



  Im letzteren Falle sollte jedoch die   Sicherheitsauslösung    dieser Glieder so eingestellt sein, dass sie auf keinen Fall früher   ausibsen    als die noch zu besprechenden Sicherheitsbindungsorgane, welche die Auslöseplatte 3 am Ski 4 (Fig. 1) festhalten. Dadurch soll erreicht werden, dass sich gemäss Erfindungsdefinition die Auslöseplatte beim Auslösen der letztgenannten Auslöseorgane zusammen mit dem an ihr befestigten Skischuh vom Ski last.



   Wie man in Fig. 1 erkennt, sind zwei   Ausibseorgane    5, 5' vorhanden, welche durch gestrichelt gezeichnete Zungen 50, 50' in entsprechende Aussparungen (nicht bezeichnet) der Auslöseplatte 3 vorne und hinten eingreifen, wobei diese Auslöseorgane 5 und 5' grundsätz- lich wie   herkdmmliche    Zehenbacken oder Fersenautomaten ausgebildet sein können, deren bewegliche Teile (z.B. 50, 50') in irgendeiner geeigneten Form ausgebildet sein können, um an der   Ausibseplatte    zweckentsprechend anzugreifen.

  Dabei wird man nach den   bis-    herigen Erkenntnissen, wie bei gewöhnlichen Sicherheitsbindungen, das vordere Auslöseorgan 5 zweckmässig als   Drehungsauslbser    konstruieren, welches auslöst, wenn der Fuss des Skifahrers   ungebiihrlich    verdreht würde, während man das hintere Auslöseorgan 5' als Zugauslösung, wie die herkömmlichen Fersenautomaten, konzipieren kann. Im Falle eines Sturzes, bei welchem entsprechende Kräfte auf den Ski 4 relativ zum Schuh 1 einwirken,   wllrde    somit durch die   Auslbseorgane    5, 5' die   Ausibseplatte    3 samt Skischuh 1 vom Ski 4 getrennt.



  Nun kann bei weiterer Bewegung des Skifahrers im Laufe der Fortsetzung des Sturzes die Gleitfläche 30, 30' oder 30" der   Ausibseplatte    3, 3' oder 3" ein Hän-   genbleiben    des Skischuhs 1 oder ein Eindringen des Skischuhs 1 in den Schnee verhindern, wie dies schon weiter vorne erläutert wurde.



   Die der Spitze eines Skis entsprechende   Aufwärts-      kriimmung    31, 31', 31" der Gleitfläche 30, 30', 30" (jeweils in den Fig. 1 bis 3)   soil    bezwecken, dass die Gleitfläche 3, 3', 3'' bei einem Vorwärtsgleiten sich nicht in den Schnee einbohren kann. Ahnliche Aufwärtswölbungen können ringsum an der Gleitfläche vorgesehen sein, sind aber nicht dargestellt. In Fig. 3 ist die aufwärtsgebogene Fläche 31" so bis iiber die Spitze 101 des Skischuhs 1 gebogen, dass sie diesen zusätzlich schützen kann.



   In Fig. 2 ist eine zur Zeit besonders bevorzugte   Ausfiihrungsform    schematisch wiedergegeben. Die Mittelsenkrechte 6 durch den Schaft 103 des Skischuhs 1 auf   Ausibseplatte    3' veranschaulicht, dass die Schuhspitze 101 wesentlich weiter von ihr entfernt ist als der Absatz 102. Daraus   wiirde    sich nun beim   Aufschiagen    des Schuhs auf seiner Sohle 104 ein starkes Aufwärtsmoment für die Schuhspitze 101 ergeben, was z. B. zu Beschädigungen der Sehnen und Muskeln im Fersenbereich und darüber führen kann.

  Um diese naturbe   dingte    Ungleichheit zu kompensieren, ist es deshalb in dieser   Ausfiihrungsform    vorgesehen, die Länge der durch die   genanute      Mittelsenkrechte    6 unterteilten   FFa-    che der Auslöseplatte 3' bzw. ihrer Gleitfläche 30' so zu bemessen, dass der vordere Längenabschnitt a und der hintere Längenabschnitt b etwa gleich lang sind.



  Durch diese Bemessung ergibt sich ferner der Vorteil, dass man die in Fig. 1 gezeigten Auslöseorgane 5 und 5' viel zweckentsprechender als bisher auslegen kann und insbesondere ihre Einstellung wesentlich einfacher gehalten werden kann. Es wird nämlich in der Regel möglich sein, eine Auslöseplatte vorgegebener Länge für verschiedene Schuhgrössen zu verwenden, wobei lediglich die Halterungen 2, 2' entsprechend angebracht werden müssten. Dadurch aber, dass die Auslöseplatte konstante Länge behält und der Ort der in Fig. 2 gezeigten Mittelsenkrechten 6 festgelegt werden kann, bleiben die Hebelarme, welche in etwa den Längen a und b der Fig. 2 entsprechen, vom Knöchel zu den   Auslöse-    organen 5. 5' konstant, während bei direkter Befestigung des Schuhs am Ski diese Hebelarme je nach Schuhgrösse variabel sind. 

  Während man nun zur Zeit Sicherheitsbindungen nach dem Gewicht und Körpergrösse des   Beniitzers    einstellt, ohne die genannten   Hehelarme    in Betracht zu ziehen, wird es nun möglich sein, die Einstellwerte   tatsachlich    nur noch auf das Gewicht und die   Körpergrösse    abzustellen und trotzdem präzisere Werte zu erhalten, weil die   Hehelarme    a und b bei der Ausführungsform nach Fig. 2 konstant bleiben und in den Einstelltabellen berücksichtigt sein können. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Ski-Sicherheitsbindung, bei welcher der Skischuh mittels Haltegliedern an einer Auslöseplatte befestigt ist, welche Ausibseplatte am Ski durch mindestens ein gegen Federwirkung auslösbares Bindungsorgan derart gehalten ist, dass sie bei Ausibsung des Bindungsorgans zusammen mit dem an ihr befestigten Skischuh vom Ski getrennt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslöseplatte (3) an ihrer Unterseite eine wenigstens gleich der Skischuhlänge bemessene Gleitfläche (30) aufweist.
    UNTERANSPRtYCHE 1. Ski-Sicherheitsbindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitfläche (30) der Auslöseplatte länger ist als der Skischuh (1).
    2. Ski-Sicherheitsbindung nach P atentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitfläche (30) der Auslöseplatte (3) hinter dem Skischuhabsatz (102) weiter hervorragt als vor der Skischuhspitze (101).
    3. Ski-Sicherheitsbindung nach Patentanspruch und den Unteranspriichen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die gedachte Mittelsenkrechte (6) durch den Skischuhschaft (103) auf die Auslöseplatte (3'; Fig. 2) deren Gleitfläche (30') in zwei etwa gleich lange Ab schaitte (a, b) unterteilt.
    4. Ski-Sicherheitsbindung nach Patentanspruch oder einem der Unteranspriiche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitfläche (30, 30', 30") der Aus löseplatte (3, 3', 3") an ihrem vorderen Ende (31, 31', 31") nach oben gebogen ist.
    5. Ski-Sicherheitsbindung nach P atentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Bindungsorgan (5, 5'; 50, 50') wenig stens im einen Endbereich der Auslöseplatte (3; Fig. 1) an dieser angreift.
    6. Ski-Sicherheitsbindung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daB das Bindungsorgan (5, 5'; 50, 50') wenigstens im einen Endbereich der Auslöseplatte (3; Fig. 1) an dieser angreift.
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