CH494099A - Vorrichtung zum Anbringen von Löchern, insbesondere in aus Beton, Granit, Sand- oder Kalksteinen gebildeten Gebäudewandungen nach dem Schmelzverfahren - Google Patents

Vorrichtung zum Anbringen von Löchern, insbesondere in aus Beton, Granit, Sand- oder Kalksteinen gebildeten Gebäudewandungen nach dem Schmelzverfahren

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CH494099A
CH494099A CH145567A CH145567A CH494099A CH 494099 A CH494099 A CH 494099A CH 145567 A CH145567 A CH 145567A CH 145567 A CH145567 A CH 145567A CH 494099 A CH494099 A CH 494099A
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CH
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tube
concrete
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granite
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CH145567A
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Attila Dipl Ing Berces
Berczes Zsolt
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Berces Attila
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B7/00Special methods or apparatus for drilling
    • E21B7/14Drilling by use of heat, e.g. flame drilling
    • E21B7/146Thermal lances

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Description


  
 



  Zusatzpatent zum Hauptpatent Nr.   464048   
Vorrichtung zum Anbringen von Löchern, insbesondere in aus Beton, Granit, Sand- oder Kalksteinen gebildeten Gebäudewandungen nach dem Schmelzverfahren
Das Hauptpatent betrifft eine Vorrichtung zum Anbringen von Löchern, insbesondere in aus Beton, Granit-, Sand- oder Kalksteinen gebildeten Gebäudewandungen nach dem Schmelzverfahren, welche ein an eine Sauerstoffzuleitung anschliessbares Brennerrohr aufweist, in welchem eine Mehrzahl Schmelzdrähte selbsthemmend angeordnet sind.



   Will man mit einer derartigen Vorrichtung beispielsweise in eine Betonwand ein Loch schmelzen, so bläst man Sauerstoff durch das Brennerrohr, entzündet das vordere Ende des Brennerrohres, z.B. mittels autogenem Schweissbrenner, und bringt das vordere Ende des Brennerrohres in Kontakt mit dem zu bearbeitenden Material. An der Druckstelle beginnt dann der Schmelzprozess zwischen dem vorderen Ende des Brennerrohres und den vorderen Enden der in demselben befindlichen Schmelzdrähte einerseits und der zu bearbeitenden Stelle des zu behandelnden Materials anderseits, der so lange fortgesetzt wird, bis das Loch die gewünschte Tiefe erreicht hat.



   Um eine optimale Ausnutzung des meist aus Stahl bestehenden Brennerrohres zu erreichen, müssen verschiedene Bedingungen erfüllt werden. So muss einerseits zwischen der geschmolzenen Stahl- und Betonmasse ein festes Verhältnis vorhanden sein, so dass das geschmolzene Material eutektische Zusammensetzung hat, um mit geringstem Energie- und Materialaufwand die gleichzeitige Schmelzung des Stahls und des Betons zu erreichen. Bei Abweichungen von der eutektischen Zusammensetzung nehmen die benötigte Energie und der Rohrverbrauch ziemlich stark zu. Anderseits besteht die Forderung, dass das Stahlrohr und die darin eingebetteten Schmelzdrähte mit gleicher Geschwindigkeit abbrennen. Dazu muss ein bestimmtes Verhältnis zwischen der Wandstärke des Stahlrohres, dessen innerem Durchmesser und dem Durchmesser und der Anzahl der Drähte eingehalten werden.

  Die bisher günstigsten Ergebnisse unter den genannten Bedingungen wurden mit einem Brennerrohr erzielt, dessen Innendurchmesser 12,5 mm und dessen Wandstärke 2,3 mm beträgt, und in welchem zwölf Schmelzdrähte mit einem Durchmesser von 3 mm angeordnet sind.



   In der Praxis hat es sich jedoch gezeigt, dass ein weiteres Problem darin besteht, einen über den Umfang gleichmässigen Abbrand des Stahlrohres zu erzielen. Wie zahlreiche Versuche ergeben haben, gelingt die Lösung dieses Problems nur mit einem Brennerrohr, bei dem der Sauerstoff gleichmässig verteilt und ohne Turbulenz durch das Rohr bzw. durch die zwischen dem Rohr und den Schmelzdrähten verbleibenden Kanäle strömen kann. Diese Voraussetzung ist jedoch nicht ohne weiteres gegeben, da beispielsweise die Anordnung von zwölf runden Drähten in einem kreiszylindrischen Rohr nicht zwangläufig eine regelmässige Verteilung der Drähte ergibt.



   Um diesen Mangel zu beseitigen, bilden erfindungsgemäss die Schmelzdrähte im Rohr ein kompaktes Bündel und weisen die Durchlasskanäle zwischen den Drähten am Umfang des Bündels und der Rohrinnenwand unter sich wenigstens annähernd gleiche Querschnittsfläche auf.



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.



   Die Figur zeigt den Querschnitt eines Brennerrohres a, in welchem zwölf Schmelzdrähte b selbsthemmend angeordnet sind. Die selbsthemmende Anordnung der Schmelzdrähte b kann beispielsweise nach dem im Hauptpatent beschriebenen Herstellungsverfahren dadurch erreicht werden, dass die Schmelzdrähte in Bündelform in einem ersten Arbeitsgang erst so weit in das Brennerrohr eingeschoben werden, dass sie auf der Einschiebeseite noch um einen gewissen Betrag über das Brennerrohr hinausragen, worauf in einem zweiten Arbeitsgang die über das Brennerrohr hinausragenden Drahtteile so weit auseinandergespreizt werden, dass sie beim nachfolgenden Einschieben in das Brennerrohr selbsthemmend in demselben haften.  



   Wie aus der Figur hervorgeht, sind die zwölf Schmelzdrähte b zu einem Bündel mit regelmässiger Querschnittsform zusammengefasst. Das Brennerrohr a hat im Querschnitt die Form eines gleichseitigen Dreiecks mit abgerundeten Ecken und ist dem Bündelquerschnitt derart angepasst, dass die Drähte ein kompaktes Bündel bilden und das Rohr praktisch vollständig ausfüllen. (Der in der Zeichnung übermässig gross dargestellte Spielraum zwischen dem Drahtbündel und der Rohrinnenwand ist lediglich durch das Herstellungsverfahren bedingt). Auf diese Weise erreicht man annähernd gleiche Querschnittsflächen der Kanäle c für den Durchlass des Sauerstoffs zwischen den Drähten b am Umfang des Bündels und der Innenwand des Rohres a und damit einen allseitig gleichmässigen Abbrand des Rohres im Betrieb.

 

   Die beschriebene Vorrichtung unterscheidet sich von der im Hauptpatent vorgeschlagenen Ausführung mit rundem Brennerrohr lediglich dadurch, dass das Rohr an drei Seiten abgeplattet ist, und erfüllt die eingangs erwähnten Bedingungen bei gleicher Dimensionierung (Rohrwandstärke, Drahtdurchmesser) mit gleichem Erfolg. Grundsätzlich kann natürlich die Querschnittsform des Brennerrohres bzw. des Drahtbündels in Abhängigkeit von der Anzahl der verwendeten Drähte in gewissen Grenzen variiert werden, wobei jeweils die günstigste Dimensionierung mit Rücksicht auf eine optimale Ausnutzung des Brennerrohres experimentell zu ermitteln ist. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Vorrichtung zum Anbringen von Löchern, insbesondere in aus Beton, Granit-, Sand- oder Kalksteinen gebildeten Gebäudewandungen nach dem Schmelzverfahren, die ein an eine Sauerstoffzuleitung anschliessbares Brennerrohr aufweist, in welchem eine Mehrzahl Schmelzdrähte selbsthemmend angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmelzdrähte im Rohr ein kompaktes Bündel bilden und die Durchlasskanäle zwischen den Drähten am Umfang des Bündels und der Rohrinnenwand unter sich wenigstens annähernd gleiche Querschnittsfläche haben.
    UNTERANSPRUCH Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwölf Schmelzdrähte zu einem Bündel mit regelmässiger Querschnittsform zusammengefasst sind, und dass das Brennerrohr im Querschnitt die Form eines gleichseitigen Dreiecks mit abgerundeten Ecken hat, so dass die Drähte das Rohr praktisch vollständig ausfüllen.
CH145567A 1966-08-13 1967-01-31 Vorrichtung zum Anbringen von Löchern, insbesondere in aus Beton, Granit, Sand- oder Kalksteinen gebildeten Gebäudewandungen nach dem Schmelzverfahren CH494099A (de)

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