CH494546A - Oberbekleidungsstück - Google Patents
OberbekleidungsstückInfo
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- A41D—OUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
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- A41D1/06—Trousers
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Description
Oberbekleidungsstück Die Erfindung betrifft ein Oberbekleidungsstück, wie Hose oder Schoss (Frauenrock), mit eingesetzten, bis zum Bundabschluss reichenden Keilen aus in Bundrichtung elastischem Material. Bei bekannten Hosen dieser Art waren im Bundstreifen im Bereich der beiden Seitennähte längliche Ausnehmungen und von diesen ausgehend keilförmige Ausnehmungen in Richtung der Seitennähte vorgesehen. In diese Ausnehmungen wurde ein elastisch dehnbares Material eingesetzt; zusätzlich wurden die eingesetzten Keile von einem feststellbaren Gummiband überspannt. Die beschriebene Anordnung hat die Wünsche der Verbraucherschaft nicht erfüllt, weil die Stückelung der Hose durch die eingesetzten Teile von aussen leicht erkennbar ist und weil bei Ermüdung der Elastizität der eingesetzten Stücke Falten entstehen, die ebenfalls von aussen sichtbar sind. Man hat sich daher bemüht, Bekleidungsstücke mit dehnbarem Bund zu schaffen, bei welchen die Mittel, die die Dehnbarkeit bewirken, von aussen unsichtbar sind. Bei einer bekannten Hose dieser Art überlappen die Bundteile der Vorderhose und der Hinterhose einander im Bereich von Seiten nahttaschen und sind durch ein elastisches Zugband miteinander verbunden; weiters sind auch die vorderen Enden der Hinterhose durch ein lösbares Zugband miteinander verbunden. Auch diese Anordnung ist nicht völlig zufriedenstellend, denn es hat sich als Schwierig keit ergeben, dass die einander überlappenden Bundteile nach längerem Gebrauch in Seitennahtrichtung verzogen werden und dann keinen gleichmässigen Schluss mehr bilden. Ein weiterer Nachteil bestand auch darin, dass komplizierte Massnahmen, z. B. ein Ausschneiden an der Oberkante des Taschenfutters, notwendig waren, um die Bewegung der Seitentaschenkanten beim Dehnungsvor gang zu ermöglichen. Schliesslich ist als weiterer Nachteil zu bemerken, dass an einem durch bewegliche Über- lappungsteile gebildeten Tascheneingriff keine Reissverschlüsse angebracht werden können. In neuerer Zeit sind Textilmaterialien bekanntgeworden, die eine verhältnismässig hohe Dehnbarkeit von 60-80 S in einer Richtung besitzen. Solche Stoffe sind z. B. die bekannten Elastikcorde, die LYCRA > -Fasern enthalten, wobei unter LYCRA > -Faser ein volisynthe- tischer, mindestens 85 % Urethan enthaltender Faden zu verstehen ist. Die Erfindung bezweckt die Vermeidung der oben geschilderten Nachteile und Schwierigkeiten durch Schaffung eines Oberbekleidungsstückes, bei dem der Dehnungsmechanismus von aussen nicht sichtbar ist und keine einander überlappenden Teile vorhanden sind. Das erfindungsgemässe Bekleidungsstück ist dadurch gekennzeichnet, dass Vorder- und Hinterteil des Bekleidungsstückes, Bundstreifen und die eingesetzten Keile aus in einer Richtung elastisch dehnbarem Textilmaterial, wie Elastikcord mit einem Gehalt an Urethanfasern, bestehen, wobei die Elastizitätsrichtung des Vorder- und Hinterteils des Bekleidungsstückes sich mit der Elastizitätsrichtung der Keile und des Bundstreifens kreuzt und wobei ausserhalb der Keilbereiche die Elastizität des Bundstreifens durch Unterlegen und Verbinden mit nichtelastischem Material aufgehoben ist. Vorteilhaft sind hierbei die Keile als Teile des Vorderteils, wie Vorderhose bzw. Vorderschoss, ausgebildet und von der Seitennaht begrenzt, wobei die Vorderkanten der Keile durch schräge Taschenkanten abgedeckt sind. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, wobei Fig. 1 eine Seitenaussenan sicht einer Herrenhose darstellt und Fig. 2 eine Innenansicht des gleichen Teiles. Mit 1 ist der Hinterhosenteil bezeichnet, der aus in einer Richtung elastischem Material, z.B. Elastikcord, besteht. Die Elastizitätsrichtung ist durch den Pfeil a angedeutet. Der Vorderhosenteil ist mit 2 bezeichnet und besteht aus dem gleichen Material, dessen Elastizitätsrichtung wieder durch den Pfeil a angedeutet ist. In den Vorderhosenteil 2 ist ein Keil 3 aus dem gleichen Material eingesetzt, welcher Teil aber so geschnitten ist, dass die Elastizitätsrichtung, die mit Pfeil b angedeutet ist, die Richtung der Pfeile a kreuzt, und zwar annährend im rechten Winkel. Der Keil 3 ist durch die Seitennaht 4 mit dem Hinterhosenteil 1 und durch die Naht 5 mit dem Vorderhosenteil 2 verbunden. Ein durchgehender Bundstreifen 6, der wieder aus dem gleichen Material besteht, schliesst die Hose nach oben ab. Die Elastizitätsrichtung des Bundes ist mit c bezeichnet und verläuft in gleicher Richtung wie die des Keiles 3. Der Bundstreifen ist durch die Naht 7 mit dem Vorderhosenteil 2, mit dem Keil 3 und mit dem Hinterhosenteil 1 fest verbunden. Mit 8 ist die den Tascheneingriff begrenzende Kante des Vorderhosenteiles bezeichnet, der bei 9 und 10 abgeriegelt ist. Es wäre natürlich auch möglich, statt der Abriegelung bei 9 den Tascheneingriff bis zur Unterkante des durchgehenden Bundstreifens 6 zu führen. Der Tascheneingriff kann in bekannter Weise durch einen Reissverschluss verschliessbar sei. Aus Fig. 2 ist ersichtlich, dass die Elastizität des rundumlaufenden Bundstreifens 6 ausserhalb des Keilbereiches durch Aufnähen einer nicht dehnbaren Fütterung, wie mit 12 bezeichnet, aufgehoben ist. Diese Aufhebung der Elastizität ausserhalb des Keilbereiches hat den Vorteil, dass die Hose stramm sitzt und am Schluss einen stabilen, haltbaren, formschönen Abschluss gibt. Mit 11 ist die Tasche bezeichnet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHOberbekleidungsstück mit eingesetzten, bis zum Bundabschluss reichenden Keilen aus in Bundrichtung elastischem Material, dadurch gekennzeichnet, dass Vorder- und Hinterteil des Bekleidungsstückes, Bundstrei- fen und die eingesetzten Keile aus in einer Richtung elastisch dehnbarem Textilmaterial bestehen, wobei die Elastizitätsrichtung des Vorder- und Hinterteils des Bekleidungsstückes sich mit der Elastizitätsrichtung der Keile und des Bundstreifens kreuzt und wobei ausserhalb der Keilbereiche die Elastizität des Bundstreifens durch Unterlegen und Verbinden mit nichtelastischem Material aufgehoben ist.UNTERANSPRUCH Bekleidungsstück nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Keile als Teile des Vorderteils des Bekleidungsstückes ausgebildet und von der Seitennaht begrenzt sind, wobei die Vorderkanten der Keile durch schräge Taschenkanten abgedeckt sind.
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