CH494874A - Mit einer metallenen Tragkonstruktion ausgerüstete Treppe - Google Patents

Mit einer metallenen Tragkonstruktion ausgerüstete Treppe

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CH494874A
CH494874A CH1402368A CH1402368A CH494874A CH 494874 A CH494874 A CH 494874A CH 1402368 A CH1402368 A CH 1402368A CH 1402368 A CH1402368 A CH 1402368A CH 494874 A CH494874 A CH 494874A
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CH1402368A
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Birkhold Julius
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Birkhold Julius
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F11/00Stairways, ramps, or like structures; Balustrades; Handrails
    • E04F11/02Stairways; Layouts thereof
    • E04F11/022Stairways; Layouts thereof characterised by the supporting structure
    • E04F11/035Stairways consisting of a plurality of assembled modular parts without further support

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  • Structural Engineering (AREA)
  • Steps, Ramps, And Handrails (AREA)

Description


  
 



  Mit einer metallenen Tragkonstruktion ausgerüstete Treppe
Die Erfindung bezieht sich auf eine mit einer metallenen Tragkonstruktion ausgerüstete Treppe, die wenigstens einen der Treppensteigung folgenden, stufenförmig verlaufenden Tragbalken aufweist, auf dessen waagrechten Stufenteilen Trittplatten aufgelegt und am Tragbalken befestigt sind, welcher Tragbalken aus abwechselnd aneinander gereihten waagrechten Tragelementen und senkrechten Distanzelementen gebildet ist, die stufenförmig miteinander verbunden sind.



   Treppen dieser Art sind im Innenausbau von Bauwerken schon bekannt geworden. Dabei ist der Tragbalken aus vielen, entlang eines   Oerungsschnittes    stufenförmig aneinander geschweissten Rechteck-Hohlprofilen zusammengesetzt. Diese Hohlprofile haben gegenüber kreisrunden Rohnen den Vorteil der grossflächigen Auflademöglichkeit der Trittplatten und gegen über Rohren und Winkelprofilen den Vorteil des gefälligeren Aussehens und der Vermeidung von staub- und schmutzfangenden Zwickeln. Dafür haben die Vierkantrohre den Nachteil, dass sie nur mit relativ geringer Wandstärke erhältlich sind. Treppen mit geschweissten Tragbalken aus solchen Hohlprofilen haben daher den Nachteil, dass sie mit Rücksicht auf baupolizeiliche Vorschriften hinsichtlich der Lage, der Stärke und der Länge der Schweissnähte ein sehr hohes Hohlprofil erfordern.

  Selbst bei relativ kurzen Podesttreppen, die nur eine halbe Geschosshöhe überwinden, ist die erforderliche Hohlprofilhöhe schon in der Grössenordnung der halben Stufenhöhe. Dadurch wird diese Tragkonstruktion der Treppe in ihrer innenarchitektonischen Wirkung plump und schwer.



   Denkbar wäre ein   durchgehendesS,    gestrecktes und schlankeres Hohlprofil als Tragbalken zu verwenden und auf deren Oberseite Winkel zum Auflegen der Trittplatten anzuschweissen. Diese Treppe weist unerwünschte, staubfangende Winkel auf und findet wegen des ungefälligen Aussehens keinen Anklang bei Bauherren und Architekten.



   Angestrebt wird ein stufenförmig verlaufender gegenüber der Treppe optisch in den Hintergrund tretender Tragbalken von schlanken Abmessungen. Ein solcher Tragbalken ist jedoch bisher immer ein Wunsch geblieben, da die an sich vorhandenen tragfähigen Grundprofile nicht entsprechend haltbar zusammengeschweisst werden konnten. Es hat bisher an der technischen Realisierbarkeit für eine innenarchitektonische Idee gefehlt.



   Zwar gibt es noch eine weitere Art von Treppenkonstruktionen der eingangs genannten Art, die eine ganze Reihe von Vorteilen bieten. Diese sind vor allem in der leichten Montierbarkeit gelegen sowie in dem Umstand, dass die Stufen nicht wandgebunden sind und daher keinen Trittschall übertragen. Weitere Vorteile sind in der leichten Auswechselbarkeit der Trittplatten zu erblicken. Als vorteilhaft sind weiterhin zu nennen der geringe Platzbedarf der Tragkonstruktion, eine leichte Anpassungsfähigkeit der Tragkonstruktion an die vorhandenen   Anschlussr    und Einbaumasse, die Pflegeleichtigkeit durch die Vermeidung von Zwekkeln und dgl. und die Verwendbarkeit als Bautreppe durch Auflegen von Fichtenbohlen als Trittplatten während des Innenausbaues des Gebäudes.



   Trotz dieser bestechenden Vorteile weisen diese Treppen-Tragkonstruktionen noch entscheidende Nachteile auf. Die Einzelteilsätze weisen nämlich ein geschweisstes wesentliches tragendes Einzelteil auf, welches zu dem stufenförmigen Tragbalken durch kombinierten Kraft- und Formschluss zusammengeschraubt wird. Das wesentliche Einzelteil weist an hochbeanspruchten Stellen Schweissnähte auf und ist daher nur auf   relativ    geringe Traglasten beschränkt, da die Form, Lage und Länge seiner Schweissnähte nach   baupolizeilichen    Vorschriften nur gering bewertet werden; es sei denn, die Tragbalkenmasse werden auf ein innenarchitektonisch nicht mehr schönes und daher unvertretbares Mass vergrössert. Als weiterer Nachteil kommt hinzu, dass die Einzelteile der bekannten Treppe nur durch viele z.

  T. kostspielige Arbeitsgänge zu fertigen und daher recht teuer sind.  



   Die Aufgabe, die sich bei Treppen der eingangs genannten Art stellt, ist die, trotz hoher zu erzielender Tragfähigkeit des zusammengebauten Treppen-Tragbalkens eine elegante, leichte Bauweise unter Verwendung billig zu fertigender Einzelteilsätze zu verwirklichen. Es ist dies eine Verquickung eines ästhetischen mit einem festigkeitsmässigen und mit einem ökonomischen Problem derart, dass eine ästhetische und eine ökonomische Forderung nur durch eine entsprechende technische Lösung eines Festigkeitsproblems erfüllt werden können.



   Zur Lösung der oben gestellten Aufgabe wird erfindungsgemäss für eine Treppe der eingangs genannten Art vorgeschlagen, dass die waagrechten Tragelemente aus einem wenigstens einteiligen, dickwandigen, biegesteifen, zur Aufnahme von wenigstens vier senkrecht stehenden Stäben durchbrochenen Profil gebildet sind, und dass die senkrecht stehenden Distanzelemente jeweils aus wenigstens zwei in Treppenrichtung hintereinander angeordneten, im wesentlichen prismatischen Stäben von wenigstens der Länge der Stufenhöhe zuzüglich einer Profilhöhe eines Tragelementes bestehen, die in Durchbrüchen mit dem Tragelement schubsteif verbunden sind, wobei die beiden ein Distanzelement bildenden Stäbe in den Tragelementen in einem solchen   Abstand    voneinander   angeordnet    sind,

   dass das gemeinsame Flächenträgheitsmoment der ein Distanzelement ausmachenden Stäbe wenigstens annähernd dem der Tragelemente entspricht.



   Durch diese Massnahmen kann eine billige und tragfähige Verbindung der Einzelteilsätze untereinander erreicht werden, so dass eine schlanke Treppenkonstruktion auch für grosse Verkehrslasten erstellt werden kann. Das durch die Verkehrslast auf den Treppentragbalken einwirkende Biegemoment wird abwechselnd in ein im Tragelement wirkendes Biegenmoment und ein von den Distanzelementen übertragenes Kräftepaar aufgelöst.



   Die Erfindung wird im folgenden anhand von einigen in den Zeichnungen dargestellten   Ausführungsbei-    spielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 die Seitenansicht eines   Treppenstückes    mit einem kraftschlüssig gebundenen Treppentragbalken mit in der Tritthöhe verstellbaren Einzelteilen;
Fig. 2a und b die Klemmung bzw. die rein formschlüssige Befestigung der beiden Rundstäbe in dem Träger des Einzelteiles;
Fig. 3 ein Beispiel der Befestigung des oberen Endes des Treppenlaufes am Treppenpodest;
Fig. 4 und 5 jeweils eine Teilansicht einer Treppe in Richtung der Treppe gesehen, und zwar mit formschlüssig gebundenen bzw. geschweissten Treppentragbalken;
Fig. 6 und 15 jeweils einen Horizontalschnitt unter der Trittplatte durch einen Treppentragbalken nach den Fig. 4 bzw. 5;

  ;
Fig. 7 bis 12 verschiedene Varianten des Form schlusses zwischen dem waagrechten Tragelement und den Distanzelementen;
Fig. 13 und 14   nvei      Ausfiihrungsbeispiele    für das Profil der Tragelemente für den geschweissten Treppentragbalken;
Fig. 16 die Anordnung der Distanzelemente für eine ausschnittsweise in der Seitenaussicht gezeigte Treppe für ganz besonders grosse Verkehrslasten;
Fig. 17 die Befestigung des Treppengeländers am Treppentragbalken im Aufriss in Richtung der Treppe gesehen;
Fig. 18 die Ausbildung der   Geländerbefestigung    in grösserer Darstellung als Fig. 17 und im Grundriss ge   s!ehen;   
Fig. 19 und 20 Ausführungsbeispiele eines waagrechten Trägers für einen schraubenförmig verlaufenden Treppentragbalken für eine Wendeltreppe oder ein gewendeltes Treppenteilstück;

  ;
Fig. 21 bis 23 Einzelheiten der Umhüllung der   Tragbalkenkonstruktion    mit Formteilen aus innenarchitektonisch ansprechendem Material.



   In der Beschreibung sind einander entsprechende und gleiche Teile der Fig. mit gleichen Zeichen benannt.



   Bei den in Fig. 1 gezeigten Teilstück eines Trep   pentragbalkens    werden die waagrechten Träger 1 durch je ein Paar von Rundstäben 2, die am vorderen und hinteren Ende des Trägers 1 nach unten bzw. nach oben herausragend darin festgespannt sind, zu einem   Tneppenzug    zusammenmontiert. Der Träger 1 weist wie in Fig. 2 dargestellt - zum Durchstecken der im Durchmesser eng tolerierten Rundstäbe 2 masshaltige Bohrungen auf, in die die Stäbe form- und/oder kraftschlüssig befestigt werden. Auf die waagrechten Umrisskanten des stufenförmigen Tragbalkens sind Holzbretter 6 aufgeschraubt oder geklebt. Ebensogut können jedoch auch Kunststeinplatten oder metallene Trittplatten aufgelegt oder geschraubt werden.

  Vorteilhafterweise werden im Falle der Verschraubung die Trittplatten 6 durch von unten durch den Träger 1 durchgehende Schrauben fest befestigt, so dass die Trittfläche geschlossen bleibt.



   Bei der in Fig. 2 a gezeigten kraftschlüssigen Befestigung der Stäbe 2 im Träger 1 sind die Bohrungen im Träger 1 durch einen Schlitz 3 verbunden. Quer zum Schlitz sind eine oder mehrere Schrauben 4 mit Mutter 5 vorgesehen, durch die die Rundstäbe 2 im Träger 1 festgeklemmt werden. Die formschlüssige in Fig. 2b angedeutete Ausführung der Befestigung von den Stäben 2 am Träger 1 sieht für jeden Stab wenigstens einen mit seiner Mittellinie tangential zum Umfang des Stabes 2 liegenden Stift 4a vor. In Sonderheit sind hierbei an die unter der Bezeichnung Spannhülse im Handel befindlichen Verbindungselemente gedacht. Die Bohrungen 3a im Träger 1 für diese Stifte werden in der Werkstatt gebohrt; der Ausschnitt im Stab 2 wird nach dem massgerechten Zusammensetzen der Einzelteile mit einem in die Stiftbohrung passenden Stirnfräser oder Senker mittels einer Handbohrmaschine weggefräst. 

  Danach werden die Stäbe 2 und der Träger 1 durch Einschlagen des Stiftes 4a formschlüssig miteinander verbunden. Die massgerechte Montageposition kann vor dem Fräsen der Nuten in den Stäben 2 durch   Einschlagen eines auf der einen Seite zylindrisch ausgebildeten Keiles in das eine von zwei Stiftlöchern gesichert werden, während in dem zweiten gefräst werden kann.



   Bei der in Fig. 3 gezeigten Befestigung des oberen Endes eines Treppenlaufes am Treppenpodest wird ein längerer Träger la für jeden Tragbalken benötigt, der in eine Aussparung der betonierten Podestdecke eingeschraubt und - gegossen ist. Er wird vor dem Vergiessen durch Stahlkeile 7 in der Höhe so ausgerichtet, dass seine Oberkante genau um das Mass der Trittplattenstärke unterhalb vom Niveau der späteren Fussbodenoberkante liegt. Statt der Stahlkeile kann die Justierung auch druch eine oder zwei Abdrückschrauben erfolgen. Die justierte Lage wird dann durch Einschieben der Stahlkeile gesichert. Eine andere Möglichkeit einer Befestigung wäre die, den Endträger la von unten in einer Aussparung, allerdings mit zwei eingegossenen Zugankern an der Podestdecke zu verschrauben.

  In diesem Fall wäre er in der Höhe so auszurichten, dass die Trägeroberkante genau um die einfache Tritthöhe zuzüglich der Trittplattenstärke unterhalb des Niveaus der späteren Fussbodenoberkante liegt. Besteht das Podest aus einer Balkendecke, so erstreckt sich der Endträger la vorzugsweise über alle quer zur Treppenrichtung verlaufenden Deckenbalken und ist mit ihnen verschraubt.



   ähnlich wie der in Fig. 1 bzw. 3 dargestellte Treppentragbalken der äusseren Form nach und ähnlich wie der dort gezeigte Treppenaufbau ist der in Fig. 4 dargestellte Treppentragbalken bzw. die durch ihn getragene Treppe aufgebaut. Gemäss der in Fig. 4 gezeigten Anordnung werden die Tragbalken der dargestellten Treppe durch stufenförmiges, und zwar formschlüssiges Aneinanderfügen von jeweils paarweise angeordneten, im Kraftfluss parallelliegenden Elementen 1 und 2 gebildet. Die waagrechten nebeneinander liegenden Tragelemente sind je zwei hochkant stehende, gegeneinandergestellte U-Profile 1, die beide in vollkommen ein ander gleicher Weise auf Biegung beansprucht werden.



  Die symmetrisch angeordneten Profile berühren sich auf einer Fläche mit einem relativ grossen Flächenträgheitsmoment, gleichzeitig ist aber der Hauptteil des tragenden Querschnittes von der Symmetrieebene weggerückt. Die beiden senkrechten, hintereinander liegenden als quadratische Stäbe 2 ausgebildeten Distanzelemente, die jeweils die anderen treppenförmig miteinander verbinden, werden im wesentlichen nur auf Zug bzw. Druck beansprucht; das Biegemoment am hinteren Ende des einen waagrechten Tragelementes wird mittels eines durch die beiden Stäbe 2 geleiteten Kräftepaares auf das vordere Ende des nächsthöheren waagrechten Tragelementes übertragen. Jeder der Stäbe 2 ist mit zwei kreisrunden Einstichen 8, die in die in der Teilfuge 9 des längsgeteilten waagrechten Tragelementes 1 angeordneten Bohrungen 10 eingelegt werden, formschlüssig und spielfrei gehalten.

  Die U-Profile werden durch die querliegenden Schrauben 4b zusammengehalten; statt ihrer könnten die Profile auch mit einigen Schweisspunkten zusammengeheftet werden. Das Flächenträgheitsmoment der Bohrungen ist in etwa durch entsprechende Wahl des Abstandes der Bohrungen in der Grössenordnung von dem der U-Profile. Der Flächeninhalt einer Bohrung ist kleiner als der des Querschnitts eines Stabes 2. Eine verstärkte Ausführungsform des Tragbalkens zeigt Fig. 9 durch  verschmolzene  Parallelanordnung der Ausbildung nach den Fig. 4 und 6. Das waagrechte Tragelement wird durch zwei gegeneinandergestellte, hochkantstehende U-Profile 1' und ein dazwischen gelegtes Dop pel-T-Profil 1" von gleicher Profilhöhe gebildet. In den Teilungsfugen sind formschlüssig gehalten, die Distanzstäbe 2 angeordnet. Die beiden U-Profile 1' sind aus einem starken gestanzten Blech hergestellt.



   In den Fig. 7 und 8 ist eine unsymmetrische Variante des Formschlusses zwischen einem nur aus einem einzigen hochkantgestellten U-Profil 1"' und einem die   Profilöffnung    verdeckenden Blech   lIV      gebil-    deten waagrechten Tragelement und den Distanzstäben 2 gezeigt. Durch auf das Blech aufgesetzte Warzen 12 wird der mit Einstichen versehene Stab in den Grund der U-förmigen in den Flanschen des U-Profiles angebrachten   Ausnehmnngen    gedrückt. Nach dem Zusammenfügen werden die Teile durch mehrere Schweisspunkte in ihrer gegenseitigen Lage fixiert.



   Die Fig. 10 bis 12 zeigen zwei Ausführungsbeispiele, bei denen sich die beiden Hälften des waagrechten längsgeteilten Tragelementes auf einer sehr grossen einheitlichen Fläche berühren. Die quadratischen Stäbe 2 weisen nur einen sehr langen Einstich auf, der in eine entsprechend lange, in der Teilfuge angeordnete Bohrung eingepasst ist. Die Oberkante des Tragelementes   lv    bzw.   1 Vi    ist im Bereich ausserhalb des Formschlusses mindestens bis auf die Höhe der höchsten Erhebung des Distanzstabes 2 heraufgezogen, so dass die Oberkante des Tragelementes bündig ist. Im Beispiel nach der Fig. 7 ist dies durch einen über die  Köpfe  13 des Stabes 2 hinausragenden Steg 14 verwirklicht; im Beispiel nach Fig. 11 und 12 durch Querfräsen einer der Kopfhöhe entsprechenden Nut in den Elemententeilen   1VI.   



   In dem in Fig. 5 gezeigten Ausschnitt einer Treppe und in dem Horizontalschnitt der Fig. 15 ist die spezielle Ausbildung der Einzelteile des Treppentragbalkens für die in diesen Fig. deutlich gemachte Schweissausführung veranschaulicht. Das was bezüglich der Statik des Tragbalkens nach Fig. 4 und 6 ausgeführt wurde, gilt ganz analog auch für die geschweisste Version. Es wäre noch hinzuzufügen, dass durch die Aufspaltung der Tragelemente 1 in offene, mehrfach angeordnete, parallellaufende Profile die Anzahl der Kontaktflächen zwischen den zu verbindenden Tragelementen 1 und 2 erhöht und eine Anhäufung der Fugestellen, z. B. der Schweissnähte 11, möglich wird. Dieser Effekt würde durch eine lammellenartige Mehrfachanordnung von Flacheisen 1 und Stäben 2 unmittelbar nebeneinander noch erhöht. 

  Durch eine um   90"    geschwenkte Anordnung des Tragbalkens bliebe dieser Effekt natürlich erhalten. Die waagrechten Tragelemente wären in dem Fall aus den beiden Zug- und Druckstäben 2 gebildet und die senkrechten Tragelemente aus den als Biegeträger beanspruchten Flacheisen 1.



   Die in den Fig. 13 und 14 gezeigten weiteren Profilbeispiele für die waagrechten Tragelemente veranschaulichen eine weitgehende Leichtbauweise für das genannte Konstruktionsteil. Bei dem in Fig. 13 gezeigten U-förmigen Blechprofil sind durch mehrere   1800    Faltungen des Bleches in den äussersten Fasern des Biegeträgerquerschnittes Materialanhäufungen 13, 18 herbeigeführt. Dieses Profil kann durch einen Ziehvorgang durch mehrere Ziehdüsen in der Art von Drahtziehdüsen aus einem flachen Blechstreifen rationell hergestellt werden. Durch mehrere Schweisspunkte 17  ist die Biegeform des Blechprofiles gesichert. Die oberen Enden 13 des Us sind rechtwinklig abgebogen zu Befestigungsflanschen für die Trittplatten; dadurch wird ausserdem die Gestaltfestigkeit des Profils erhöht.



  Die dünnen Schenkel 15 des U-Profiles müssen nur die leicht aufzunehmenden Schubspannungen zwischen den Gurten des Biegeträgers aushalten. Zwischen die parallelen, senkrecht stehenden Innenflächen des U-Profiles werden die Stäbe 2 eingeschweisst. An dieser Stelle ist der das an sich geteilte Profil überquerende Untergurt 14 durchbrochen.



   In Fig. 14 ist ein Querschnitt eines ebenfalls in Leichtbauweise gehaltenen gewalzten Biegeträgers dargestellt. Das Profil ist vollkommen zweigeteilt, hat ausgeprägte Ober- und Untergurte 19 bzw. 20 und senkrechte, parallelstehende, einander zugekehrte Flächen 21. Die nach aussen sichtbare Kontur des Profils bietet keine   staub.-    und   schmutzfangenden    Winkel. Natürlich lässt sich ein solches gewalztes, zweigeteiltes Profil auch durch zwei aus Blech entsprechend gestanzte Teilprofile ersetzen.



   Bei dem in Fig. 16 gezeigten Ausschnitt aus einer   Schweilasttreppe    ist eine besonders hohe Steifigkeit der Tragbalken durch Verlängern der Tragelemente 1 auf über das Doppelte der   Trittplattentiefe    und ein Auseinanderrücken der beiden Stäbe 2 des Distanzelementes auf mindestens die einfache Trittiefe erreicht. Die Stäbe werden soweit auseinander gerückt, dass der hintere Stab einer Stufe weiter hinten liegt, als der vordere Stab der nächst höheren Stufe. Diese    Überschnei-    dung  bewirkt, dass mehr als nur die Biegefestigkeit der waagrechten Tragelemente zur Übertragung des Lastmomentes herangezogen wird.



   Die in den Fig. 17 und 18 gezeigte Befestigung des Treppengeländers stellt eine einfache Lösung dieser nicht ganz unproblematischen Aufgabe dar. Die Geländerbefestigung macht sich das Vorhandensein, der senkrecht verlaufenden prismatischen Stäbe 2 zwischen den waagrechten Trägern 1 zunutze, die nach dem dargestellten Ausführungsbeispiel zwei senkrechte Rundstäbe 2 sind. An diese beiden Stäbe wird eine Stütze 22 des Treppengeländers angeklemmt. Die im Beispiel gezeigte Stütze hat die Form eines auf dem Kopf stehenden grossen F mit einem senkrechten langen Stab 23 und zwei waagrechten, kurzen Stäben 24. Mittels jeweils zwei an den Seiten abgeschrägten Klemmplatten 25 wird die F-förmige Stütze 22 an die Stäbe 2 mit vier Muttern 26 angeklemmt. Mit den Muttern kann der Seitenabstand des Stabes 23 von der Aussenkante der Trittplatte 6 und die lotrechte Stellung des Stabes 23 justiert werden.

  An den Stäben 23 werden längslaufende, der Treppensteigung folgende Querstäbe und der Handlauf befestigt.



   Vorteil dieser Geländerbefestigung ist zum einen die Unberührtheit der Trittplatten durch die Geländer Tragkonstruktion, was eine Pflegeleichtigkeit und Auswechselbarkeit der Trittplatten mit sich bringt, zum anderen die einfache Montierarbeit und Austauschbarkeit - man denke an die Demontage des Treppengeländers beim Transport sperriger Güter über die Treppe des Geländers.



   In den in den Fig. 19 und 20 dargestellten Trägern 1 schliessen die Schwerachsen 27/28 der beiden senkrechten prismatischen Durchbrüche am vorderen und hinteren Ende des Trägers 1 einen Winkel 29 miteinander ein. Dadurch werden Einzelteilsätze mit diesem Träger für einen schraubenförmig verwundenen, der Steigung einer Wendeltreppe folgenden Tragbalken verwendbar. Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 20 sind beide Schwerachsen 27 und 28 um den gleichen, halben Stufenwinkel gegen die Längsachse des Trägers   1    geneigt. Im Beispiel nach Fig. 19, welche den Träger eines nach der Fig. 5 hergestellten Tragbalkens darstellt, schliessen die beiden gemeinsamen Schwerachsen zwar auch den Stufenwinkel ein, doch ist das ganze Tragelement kreisbogenförmig gebogen. Damit passt es sich der Rundung der gewendelten Treppe besonders gut an.

  Als Biegeradius! ist der Abstand des Treppentragbalkens von dem Wendelmittelpunkt zu wählen.



   Die in den Fig. 21 bis 23 gezeigte Umhüllung für die Tragkonstruktion der Treppen besteht aus   stranggF    presstem Weichaluminium, deren Oberfläche eloxiert ist. Jedoch ist es denkbar, anstelle der Aluminium-Profile auch Pressteile aus feinschichtig verleimtem Sperrholz, Furnieren oder dgl. oder aus Holzspänen zu verwenden.



   Für die Treppen z. B. nach der Fig. 4 gestaltet sich die Aluminium-Umhüllung gemäss dem in den Fig. 21 bis 23 gezeigten Beispiel wie folgt: Um das im Querschnittsumriss rechteckige, waagrechte Tragelement werden seitlich von rechts und links zwei gleiche, im Querschnitt U-förmige Strangpressprofile 30 aufgeschoben, die der Aussenkontur des Querschnittes des waagrechten Tragelementes 1 eng   angepasst    sind und die konstante Wandstärke aufweisen. Die Stosstellen (Fig. 22a) überlappen einander mit in einander einrastenden, nach Art von Widerhaken ausgebildeten längsverlaufenden Leisten. An den Austrittstellen der beiden Distanzelemente 2 aus dem Querschnitt des waagrechten Tragelementes weisen die Umhüllungs U-Profile, ähnlich wie die Trag-U-Profile,   halbkreisför-    mige oder auch halbquadratische Aussparungen auf.



  Die aus den beiden U-förmigen Hälften zusammengesetzte Umhüllung des waagrechten Tragelementes ist vorne und hinten um je eine einfache Wanddicke länger ausgebildet als das Tragprofil (Fig. 23). In die sich dadurch bildende, von der Umhüllung umschlossene Vertiefung auf den beiden Stirnseiten werden rechtekkige Stirnplättchen 31 eingelegt. Sie werden durch einen aus weichem Kunststoff bestehenden Hohlnadel 32, der auf einen auf dem aussenliegenden Distanzelement 2 angeschweissten Gewindestehbolzen 33 aufgeschlagen wird, an der Stirnseite befestigt.



   Über die paarweise angeordneten, senkrecht stehenden Distanzelemente werden massgenau abgelängte, stranggepresste Aluminiumrohre 34 gesteckt. Diese Umhüllungsteile müssen, da sie ungeteilt sind, schon während des Zusammenbaus der stählernen Tragkonstruktion aufgeschoben werden.

 

   Die Vorteile der Erfindung liegen darin, dass eine Tragkonstruktion, die an sich bisher wünschenswert für Treppen war, nunmehr realisierbar wird. Trotz der vielen Vorteile, die die bekannte   I(onstruktion    hat, wurde sie dennoch wegen ihres bisher mit Rücksicht auf die Bauvorschriften klobigen Aussehens nicht angewendet. Die Erfindung hat hierin eine Änderung geschaffen. Durch eine   sinnreiche    Aufteilung und formschlüssige Durchdringung der Tragelemente wird eine gefällige mit einer metallenen Tragkonstruktion ausgerüstete Treppe verwirklicht, die eine ganze Reihe von Vorteilen auf sich vereinigen kann.



   Durch Eintrag von billigen Walzprofilen, sog. Massenstahl, wird durch einfache, billige Arbeitsgänge  Ablängen, Bohren, Einstechen und Zusammenschrau  ben - eine in ihren Anwendungsmöglichkeiten universelle Treppe erzeugt.



   Die   Massabweichungen    von tatsächlichen Grundund Aufrissabmessungen der Geschosse von den Massen der Bauzeichnung können auf billige und problemlose Weise durch entsprechendes Ablängen der Tragelemente berücksichtigt werden; zeitraubende Einpassarbeit wird vermieden.



   Trotz der billigen Möglichkeit der Berücksichtigung von individuellen Bau-Istmassen bei der Anfertigung der Treppe ist die Konstruktion leicht in Serie zu fertigen.



   Durch die Zerlegbarkeit der Treppe in vorgefertigte Montageeinheiten - Tragbalken, Trittplatten, Geländerpfosten, Handlauf - ist die Treppe wegen ihrer Leichtigkeit und der geringen Abmessungen per Fracht auch über grössere Entfernungen an entlegene Orte kostensparend lieferbar. Die Bedienung eines flächenmässig grossen Absatzgebietes ist möglich; d. h. die Fertigung der Treppe kann ohne Kostenabwälzung auf den Kunden an wenigen Punkten konzentriert werden.



  Die dadurch mögliche Fertigung in grösserer Serie bringt eine weiter Rationalisierung und Verbilligung der Fertigung mit sich.



   Die Treppe ist so weit in Montageeinheiten vorfertigbar, dass die Tragkonstruktion ohne grosse Sachkenntnis und ohne Spezialwerkzeuge in die Podeste massgenau eingehängt und befestigt und die Trittplatten und das Geländer in gleicher Weise einfach und rasch zur vollständigen Treppe zusammenmontiert werden können. Die Montage der Treppe ist daher nicht an die Mitwirkung von Facharbeitern gebunden und kann sogar von geschickten Kunden selber vorgenommen werden. Die Konstruktion kommt daher der heutzutage mehr und mehr auch im Baugewerbe zu vernehmenden Forderung des  Do it yourself  nach.



   Neben diesen fertigungs- und vertriebstechnischen Vorteilen weist die   Treppe    jedoch auch Vorteile bei der Anwendung im Bau und der Benutzung auf:
Die Treppe ist nicht an das Vorhandensein einer seitlichen Wand gebunden und ist demgemäss natürlich auch ganz unabhängig vom Material einer solchen Seitenwand. Da zwischen den Trittplatten der Treppe und den angrenzenden Wänden ein Spalt verbleibt, wird kein Trittschall auf   diese    Wände übertragen. Durch die Vermeidung von rechtwinklig   aneinanderstoss enden Flächen    werden staub und   schmutzfangende    Winkel vermieden und die Treppe ist dadurch pflegeleichter. Die Treppe ist ausserdem lichtdurchlässig und ergibt eine gute Ausleuchtung des Treppenhauses.



   Die Treppe kann wahlweise mit Stein- oder Holz Trittplatten geliefert werden; die Trittplatten können leicht und rasch erneuert oder gegen Platten aus anderen Materialien ausgetauscht werden, ohne dass das   Bec    gehen der Treppe wesentlich und über längere Zeit eingeschränkt ist. Im Stadium des Innenausbaues der Gebäude können anstelle der späteren Trittplatten vorläufig Baustufen aus Fichtenholz angebracht werden, wodurch die Treppe geschont wird.

 

   Ein weiterer Vorteil dieser Treppe gegenüber anderen Konstruktionen liegt auch in der Art der Geländerbefestigung. Die Trittplatten sind durch die Geländer Tragkonstruktion unberührt, was eine Pflegeleichtigkeit und Auswechselbarkeit der Trittplatten mit sich bringt.



  Das Treppengeländer ist zum anderen einfach montierbar und ebenfalls leicht austauschbar; man denke an die Möglichkeit der Demontage des Treppengeländers beim Transport sperriger Güter über die Treppe. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Mit einer metallenen Tragkonstruktion ausgerüstete Treppe, die wenigstens einen der Treppensteigung folgenden, stufenförmig verlaufenden Tragbalken aufweist, auf dessen waagrechten Stufenteilen Trittplatten aufgelegt und am Tragbalken befestigt sind, welcher Tragbalken aus abwechselnd aneinandergereihten waage rechten Tragelementen und senkrechten Distanzelementen gebildet ist, die stufenförmig miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die waagrechten Tragelemente (1) aus einem wenigstens einteiligen, dickwandigen, biegesteifen, zur Aufnahme von wenigstens vier senkrecht stehenden Stäben (2) durchbrochenen Profil gebildet sind, und dass die senkrecht stehenden Distanzelemente jeweils aus wenigstens zwei in Treppenrichtung hintereinander angeordneten,
    im wesentlichen prismatischen Stäben (2) von wenigstens der Länge der Stufenhöhe zuzüglich einer Profilhöhe eines Tragelementes (1) bestehen, die in Durchbrüchen mit dem Tragelement schubsteif verbunden sind, wobei die beiden ein Distanzelement bildenden Stäbe (2) in den Tragelementen (1) in einem solchen Abstand voneinander angeordnet sind, dass das gemeinsame Flä chenträgheitsmoment der ein Distanzelement ausmachenden Stäbe wenigstens annähernd dem der Tragelemente entspricht.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Treppe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung der Stäbe (2) eines Distanzelementes mit den benachbarten Tragelementen (1) durch einen Formschluss erfolgt.
    2. Treppe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung der Stäbe (2) eines Distanzelementes mit den benachbarten Tragelementen (1) durch einen Kraftschluss erfolgt.
    3. Treppe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchbrüche für die Stäbe in einer Richtung, vorzugsweise in Längsrichtung des Tragelementes (1), grösser ausgebildet sind als der Stabquerschnitt und dass die Stäbe (2) des Distanzelementes durch in Richtung der Stabachsen verlaufende Schweisskehlnähte (11) in die Durchbrüche der benachbarten Tragelemente eingeschweisst sind.
    4. Treppe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das waagrechte Tragelement (1) aus zwei gleichen, in bezug auf eine vertikale Ebene zueinander symmetrisch angeordneten, sich zwar auf einer Fläche mit einem möglichst grossen Flächenträgheitsmoment berührenden, jedoch mit möglichst wenig tragendem Querschnitt in Teilfugennähe liegend angeordneten Profilstäben (1 bis 1VI) besteht, das an seinen beiden Enden jeweils die beiden in der Teilfuge (9) angeordneten prismatischen Durchbrüche (10), vorzugsweise von kreiszylindrischer Form, aufweist und ferner durch eine solche Ausbildung der Distanz elemente gekennzeichnet,
    dass ihre Querschnittsabmes sungen mindestens teilweise grösser sind als die der Durchbrüche und mit jeweils am oberen und unteren Ende der Distanzstäbe im Abstand der Tritthöhe angebrachten Ein stichen (8) in der Form und den Massen der Durchbrüche und auf einer Länge wie die Höhe der gegenseitigen Berührungsfläche der Profilstäbe des waagrechten Tragelementes.
    5. Treppe nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragelemente (1) aus einem nach oben und/oder nach unten offenen Tragprofil ohne Zwischensteg im Profilquerschnitt und mit vorzugsweise wenigstens annäherend parallelen senkrechten Inv nenflächen (16 oder 21) des Profils gebildet sind, und dass am vorderen und hinteren Ende dieser Tragelemente jeweils die beiden Stäbe (2) der Distanzelemente zwischen die Innenflächen des Profils eingeschweisst sind.
    6. Treppe nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil der Tragelemente (1) aus zwei in eingebautem Zustand hochkant stehenden, parallellaufenden Flachprofilen gebildet ist.
    7. Treppe nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil der Tragelemente (1) aus in Form eines nach oben offenen U gefalteten Blech besteht, dessen Profilgrund am vorderen Ende zum Durchstecken der Stäbe (2) durchbrochen ist.
    8. Treppe nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass bei dem U-Profil durch entsprechendes Falten des Blechs um vorzugsweise 180 an den äussersten Zug- und Druckfasern Materialanhäufungen (13 und 18) angebracht sind.
    9. Treppe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stäbe (2) der Distanzelemente Vierkantstäbe sind.
    10 Treppe nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragelemente (1) jeweils aus einem einzigen, rechteckigen Vollmaterial mit vier Bohrungen als Durchbrüche bestehen, und dass der Formschluss durch wenigstens einen waagrecht quer durch das Tragelement die Bohrung und den Stab tanb gierenden Passtift (4a) pro Stab hergestellt ist.
    11. Treppe nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragelemente (1) jeweils aus einem einzigen rechteckigen, im Bereich der Durchbrüche längs durch die Achse der Durchbrüche geschlitzten Vollmaterial mit vier Bohrungen als Durchbrüche bestehen, und dass der Kraftschluss durch senkrecht zum Schlitz durch das Tragelement hindurchgehende Schrauben (4) hergestellt ist.
    12. Treppe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei aufeinanderfolgende Stufen einen im Grundriss erkennbaren Winkel, den Stufenwinkel, bilden und' dabei wenigstens einer der stufenförmig verlaufenden Tragbalken der Treppensteigung schraubenlinienförmig folgt, und dass ferner die Durchbrüche derart angebracht sind, dass die jeweiligen Flächenschwerachsen (27 und 28) zweier zusammengehöriger Durchbrüche miteinander den Stufenwinkel (29) bilden (Fig. 19 und 20).
    13. Treppe nachUnteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die Tragelemente (1) des dem Wendelmittelpunkt zunächst liegenden Tragbalkens der gewendelten Treppe kreisbogenförmig gebogen sind (Fig. 19).
    14. Treppe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass deren Tragbalken an den beiden durch den Treppenlauf zu verbindenden Pcdesten befestigt sind und dass an den beiden äussersten waagrechten Tragelementen (la) Laschen (35) und darin senkrecht stehende Gewindelöcher angebracht sind für Abdrückschrauben (36) zum Einjustieren der genauen Lage der Tragbalken vor dem Festmachen (Fig. 1).
    15. Treppe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragbalken aus einem tragenden Kern von aus tragfähigen WalzstaJilpraen gefertigten Trag- und Distanzelementen (1 und 2) und einer wenigstens im wesentlichen formgleichen, die stählerne Tragkonstruktion ganz verdeckenden, dünnwandigen Umhüllung (30, 31, 34) besteht.
    16. Treppe nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Umhüllung für die Distanzelemente jeweils ein Rohrstück (34) ist.
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