CH494903A - Zahnkupplung - Google Patents

Zahnkupplung

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Publication number
CH494903A
CH494903A CH1467568A CH1467568A CH494903A CH 494903 A CH494903 A CH 494903A CH 1467568 A CH1467568 A CH 1467568A CH 1467568 A CH1467568 A CH 1467568A CH 494903 A CH494903 A CH 494903A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
coupling
tooth
teeth
toothed
centering
Prior art date
Application number
CH1467568A
Other languages
English (en)
Inventor
Heidrich Guenther
Original Assignee
Stoeckicht Alexander W
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from CH1410668A external-priority patent/CH469208A/de
Application filed by Stoeckicht Alexander W filed Critical Stoeckicht Alexander W
Publication of CH494903A publication Critical patent/CH494903A/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D3/00Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive
    • F16D3/16Universal joints in which flexibility is produced by means of pivots or sliding or rolling connecting parts
    • F16D3/18Universal joints in which flexibility is produced by means of pivots or sliding or rolling connecting parts the coupling parts (1) having slidably-interengaging teeth
    • F16D3/185Universal joints in which flexibility is produced by means of pivots or sliding or rolling connecting parts the coupling parts (1) having slidably-interengaging teeth radial teeth connecting concentric inner and outer coupling parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gears, Cams (AREA)

Description


  Zahnkupplung    Das Hauptpatent bezieht sich auf eine Zahnkupp  lung, bestehend aus zwei verzahnten Kupplungsnaben,  die mittels einer an den beiden Endabschnitten ver  zahnten Kupplungshülse verbunden sind.  



  Die Tendenz nach immer grösseren Leistungen bei  möglichst kleinen Maschinendimensionen eröffnet den  Zahnkupplungen ein weites Anwendungsgebiet, da ge  rade diese, im Vergleich zu anderen Kupplungsarten,  in ganz besonderer Weise befähigt sind,     grosse    Dreh  momente bei kleinen Kupplungsdurchmessern zu über  tragen.  



  Doppelte Zahnkupplungen bestehen mindestens aus  drei Einzelteilen: den beiden Kupplungsnaben und der  Kupplungshülse. Bei einer bekannten Zahnkupplungs  bauart werden die Endabschnitte der Kupplungshülse  von den Naben übergriffen. Eine Innenverzahnung  einer Kupplungsnabe kämmt dabei ständig mit einer       Aussenverzahnung    eines Hülsenabschnittes. Es ist  jedoch auch die umgekehrte Bauart bekannt, bei der  die Endabschnitte der Kupplungshülse die innenliegen  den Kupplungsnaben übergreifen. Die Innenverzah  nung der Kupplungshülsen kämmen dabei mit den  Aussenverzahnungen der Kupplungsnaben.  



  Von ausschlaggebender Bedeutung für ein gutes  Laufverhalten hochtouriger Zahnkupplungen ist,     ausser     einer guten statischen und dynamischen Auswuchtung,  die exakte Zentrierung der Kupplungshülse in den bei  den Kupplungsnaben während des gesamten, von der  Kupplung zu durchfahrenden Drehzahlbereiches.  



  Es sind mehrere Ausführungsarten der Zentrierung  von Zahnkupplungen bekannt. So wurden Zahnkupp  lungen gebaut,     bei        denen,        die        Zentrierung        unmittelbar     durch die     Flanken    der Kupplungszähne selbst oder  durch Berührung des Zahnkopfes mit dem Zahngrund  der Gegenverzahnung erfolgt. Eine weitere bekannte  Ausführung zentriert die Kupplungshülse durch einen  zusätzlich in der Nähe der Verzahnung angeordneten,  meist Balligen Zentrierbund.  



  Alle diese bekannten Kupplungsausführungen  haben aber bei einem Betrieb mit höheren Drehzahlen    den Nachteil, dass sich die Einzelteile der Kupplung  unter Fliehkrafteinwirkung in radialer Richtung dehnen.  Die äusseren, im Durchmesser grösseren Teile dehnen  sich dabei stärker als die inneren. Es ergeben sich  dadurch zum Teil Betriebsspiele, die ganz erheblich  über dem herstellungsbedingten Spiel im     Ruhezustand     liegen. Eine Zentrierung der Kupplungshülse, ob in  den Zahnflanken, am Zahnkopf oder durch Zentrier  bund, ist dann nicht mehr vorhanden, so dass es zu  Exzentrizitäten innerhalb der Kupplung kommen kann,  die wiederum sehr grosse Unwuchtkräfte auslösen.

    Diese Unwuchtkräfte erreichen leicht     Grössenordnun-          gen,        die    zu     einer        ernsten        Gefahr        für    den     gesamten     Maschinensatz werden können.  



  Die Zentrierung am Zahnkopf und mittels eines  Zentrierbundes führen darüber hinaus zu einer Überbe  stimmung, die ein gleichmässiges Tragen aller Zähne  bei Drehmomentübertragung und damit eine eindeutige  gleichmässige Kräfteverteilung verhindern. Es ist des  halb     richtiger,    die     Zentrierung        unmittelbar    an den  Zahnflanken vorzunehmen und des weiteren geeignete  Massnahmen zu treffen, um das Zentriervermögen der  Zähne zu vergrössern.

   Bekannte     Massnahmen    dafür  sind beispielsweise ein grösserer Eingriffswinkel als  20 , längsballige Flanken, ein möglichst kleines Ge  wicht der zu zentrierenden Kupplungshülse,     Nitrierhär-          tung    der Kupplungszähne und eine gute Durchlauf  schmierung.  



  Um letzteres zu erreichen, sind bereits folgende  Massnahmen bekannt: radiale Ölzuführungsbohrungen  in Mitte jeder Zahnlücke der Aussenverzahnung, kon  vexe Form des Zahnkopfes der Innenverzahnung und  Abschrägen desselben zur arbeitenden Zahnflanke hin.  Diese Massnahmen sind aber aufwendig und nachteilig.  Es ist bei dieser Art der     Schmierölführung    nämlich  nicht möglich, den Druck, mit dem das Öl zwischen die  Zähne     gepresst    wird, einzustellen. Auch muss das  Schmieröl erst zur     Zahnkopfmitte    gebracht werden, um  sich dann in beiden Richtungen verteilen zu können.  Eine gleichmässige Verteilung ist dabei nicht sicherge-      stellt, da der Abfluss des Schmiermittels nicht beson  ders geregelt ist.  



  Nach dem Hauptpatent 469 208 kann eine selbsttä  tige     Zentrierung    selbst bei hohen Betriebsdrehzahlen  dadurch erreicht werden, dass die die innenliegenden  Zahnkränze tragenden Abschnitte wenigstens im Be  reich -der Kränze axial geschlitzt sind.  



  Durch die Schlitzung wird erreicht, dass sich der  innere Teil der Zahnkupplung unter der Wirkung der  Fliehkräfte stärker aufweitet als der äussere. Dann  wird insbesondere bei grossen Drehzahlen stets eine  spielfreie Flankenanlage und damit eine gute Zentrie  rung herbeigeführt.  



  Die     erfindungsgemässe    Zahnkupplung ist     dadurch     gekennzeichnet, dass die Kopfkanten der einzelnen  Zähne sowohl bei -den aussenliegenden als auch bei  den innenliegenden, miteinander     kämmenden    Zahn  kränzen schräg zur Wellenachse verlaufen.  



  Diese Zahnausbildung führt zu einer kontinuier  lichen     Verkleinerung    bzw.     Vergrösserung    des Kopf  spieles der Kupplungsverzahnungen und -dadurch zu  einer Vergleichmässigung der Durchflussschmierung.  Damit ist wieder eine Verkleinerung der Reibung zwi  schen den Zahnflanken und eine     Vergrösserung    des  Zentriervermögens der Kupplung gegeben.  



  Eine besonders gleichmässige Verteilung ergibt sich  dann, wenn die Schrägungswinkel der Kopfkanten ein  ander gleich sind.  



  Es ist an sich bekannt, bei Zahnrädern, die bei  Kupplungen zum     Einsatz    kommen, axial verlaufende  Abschrägungen vorzusehen. Die Abschrägungen sind  dabei aber jeweils an den Zahnfüssen angebracht.  Auch ist es nicht beabsichtigt, mittels der Abschrägung  am Zahnkopf einen     Schmierungsvorteil    zu erlangen.  



  Die Erfindung wird anhand des in der Zeichnung  dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.  



  Bei der Zahnkupplung sind auf nicht dargestellte  Wellenstümpfe Kupplungsnaben 3 aufgeflanscht. In  dem dargestellten Beispiel ist nur .die linke Hälfte der  Zahnkupplung dargestellt mit der linken     Hälfte    der  Kupplungshülse 5. Der in der Zeichnung dargestellte  Teil der Zahnkupplung wiederholt sich auf der rechten  nicht dargestellten Seite spiegelbildlich und braucht  deshalb nicht näher erläutert zu werden. Die Nabe 3  ist mit einem innen verzahnten Ansatz versehen. Die  Zähne 6 der Innenverzahnung des Ansatzes kämmen  dabei mit den Zähnen 7 der Aussenverzahnung der  Kupplungshülse 5.  



  Der Schmierstoff, beispielsweise Schmieröl,     wird     der Zahnkupplung über nicht dargestellte Düsenrohre  zugeführt. Diese Düsenrohre spritzen das Schmieröl in  äussere Stauräume 11 ein, aus denen es über axiale  Bohrungen zu inneren Stauräumen 13 gelangt. Diese  inneren Stauräume 13 grenzen dabei an den Eingriffs  bereich der Verzahnungen.    Die Kopfkanten 14 und 15 der Zähne 6 und 7 ver  laufen schräg zur Kupplungsachse hin. Die Kopfkanten  14 und 15 der jeweiligen Zahnkränze, welche gleiche  Schrägungswinkel aufweisen, laufen dabei in konischen  Ebenen um.

   Durch diesen Aufbau wird es dem  Schmieröl     möglich,    in Richtung eines     Pfeiles    16 in  einen sich     keilförmig    verjüngenden Spalt 17 einzudrin  gen, radial zwischen den Zahnflanken     gleichmässig     verteilt hindurchzuströmen und sich schliesslich in  einem keilförmig aufweitenden Spalt 18 wieder zu  sammeln. Aus dem Spalt 18 fliesst das     Schmieröl    dann  in Richtung des Pfeiles 19 in axialer Richtung ab. Das  Hindurchtreten des Schmieröles zwischen den Zahn  flanken     wird    dabei noch durch die Fliehkraft unter  stützt, welche auf das Schmieröl einwirkt und ihm eine  radiale     Druckkomponente    verleiht.

   Die     zunehmende     Drosselung, hervorgerufen durch die stetige Verkleine  rung des     Spaltes,    sowie die im Öl selbst vorhandenen  Fliehkräfte bewirken eine Verteilung des Öles über die  ganze     Zahnflanke,        was    zu einer ausgezeichneten  Schmierwirkung führt.

   Die keilförmige Verjüngung des  Einlaufspaltes 17 und die entsprechend keilförmige  Aufweitung des Auslasspaltes 18 führen zu einem stän  dig gleichmässigen Öldurchfluss, der einerseits den  Reibwert innerhalb der Verzahnung     verringert    und die  entstehende Reibungswärme ableitet, der andererseits  aber auch verhindert, dass sich die im Öl vorhandenen  kleinen festen Partikel in toten Räumen des Zahnein  griffes absetzen und zu einer     Störung    der     Schmierung     führen.  



  Die Erhöhung der zentrischen     Einstellbarkeit    der  Kupplung hat     ausserdem    zur Folge, dass eine     gleich-          mässige    Kräfteverteilung auch bei hohen- Drehzahlen  vorhanden ist; somit sind alle Zähne gleihmässig an  den     Übertragungen    des Drehmomentes beteiligt und  wird die Lebensdauer der Kupplung,     hinsichtlich    ihrer       Zahnflankenfestigkeit,    beträchtlich vergrössert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zahnkupplung, bestehend aus zwei verzahnten Kupplungsnaben, die mittels einer an beiden Endab- schnitten verzahnten Kupplungshülse verbunden sind, nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopfkanten (14, 15) der ein zelnen Zähne (6, 7) sowohl bei den aussenliegenden als auch bei den innenliegenden, miteinander kämmenden Zahnkränzen schräg zur Wellenachse verlaufen. UNTERANSPRUCH Zahnkupplung nach Patentanspruch, .dadurch ge kennzeichnet, dass die Schrägungswinkel der Kopfkan ten (14, 15) gleich sind.
CH1467568A 1967-10-21 1968-10-01 Zahnkupplung CH494903A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1625817 1967-10-21
CH1410668A CH469208A (de) 1967-10-21 1968-09-20 Zahnkupplung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH494903A true CH494903A (de) 1970-08-15

Family

ID=25713635

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1467568A CH494903A (de) 1967-10-21 1968-10-01 Zahnkupplung

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CH (1) CH494903A (de)

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