CH494923A - Verbrennungsofen für feste, lose und sperrige Abfallstoffe - Google Patents

Verbrennungsofen für feste, lose und sperrige Abfallstoffe

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CH494923A
CH494923A CH1501169A CH1501169A CH494923A CH 494923 A CH494923 A CH 494923A CH 1501169 A CH1501169 A CH 1501169A CH 1501169 A CH1501169 A CH 1501169A CH 494923 A CH494923 A CH 494923A
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CH
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loose
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CH1501169A
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Trummer Alfred
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Trummer & Co
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  • Incineration Of Waste (AREA)

Description


  
 



  Verbrennungsofen für feste, lose und sperrige Abfallstoffe
Die Erfindung betrifft einen Verbrennungsofen für feste, lose und sperrige Abfallstoffe, bei dem sich der Verbrennungsraum hinter einer in einer vorderen Ofenwand angeordneten Beschickungsöffnung mit zugehöriger Beschickungsvorrichtung, über einem Wanderrost und unter einer Oberwand befindet.



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, gute Voraussetzungen für eine raucharme und wirtschaftliche Verbrennung verschieden beschaffener Abfallstoffe zu gewährleisten, und zwar unter Verzicht auf aufwendige zusätzliche Einrichtungen wie Ölbrenner   u. dgl.    Insbesondere soll es ermöglicht werden, Abfälle, die zur Verbrennung einer besonders hohen Temperatur bedürfen, gesondert an einer Stelle des Ofens einzubringen, an der die Temperatur im Verbrennungsraum ein Maximum erreicht, wobei dafür gesorgt ist, dass die Rückstände aus dieser Verbrennung auf einfache Weise zu den übrigen Verbrennungsrückständen gelangen können.



   Zur Lösung dieser Aufgabe hat die Oberwand des Verbrennungsofens der eingangs bezeichneten bekannten Gattung in der Nähe der Vorderwand eine zusätzliche, vorzugsweise durch einen wegschiebbaren Deckel verschliessbare Öffnung und innenseitig unmittelbar unterhalb   dieser    Öffnung sind Auflager zum Tragen eines durch diese Öffnung einführbaren   Brennkorbes    vorgesehen, der einen aus einem Rost bestehenden Boden hat.



   Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dar, und zwar in einem schematisierten Längsschnitt.



   Der dargestellte Verbrennungsofen hat eine Vorderwand 1, eine Oberwand 2, eine Rückwand 3 und nicht bezeichnete Seitenwände, die gemeinsam einen Brennraum begrenzen, und zwar oberhalb eines Wanderrostes üblicher Bauart mit vier Rostelementen 4, die von der Vorderwand 1 abwärts gestaffelt hintereinander angeordnet sind und durch ebenfalls bekannte Vorrichtungen 5 bewegbar sind, so dass sie den zu verbrennenden Abfall bzw. die dabei übrig bleibenden,   unverürennbaren    Rückstände zu einem vertikalen Schacht 6 hin transportieren. Die zwischen den Rostelementen 4   hindurchl allende    Asche gelangt in den Wirkungsbereich einer Förderschnecke 7 und wird mittels dieser in eine Grube befördert, in welche auch der Schacht 6 einmündet.

  Aus dieser Grube wird die Asche und das unverbrennbare Material durch ein Austragwerk, das nicht dargestellt ist, abbefördert.



   Von der Rückwand 3 erstneckt sich über etwa die halbe Länge des Brennraumes eine Trennwand 8. Die für die Verbrennung benötigte Luft wird durch ein oder mehrere die Vorderwand 1 durchsetzende Rohre 9, die vorzugsweise verschieden lang sind, eingeführt.



  Diese Luft streicht an den Rostelementen 4 vorbei aufwärts und durchdringt die auf diesen Rostelementen 4 liegende und zu verbrennende Kehrrichtschicht. Die Brenngase strömen in Pfeilrichtung um die Trennwand 8 und verlassen die oberhalb dieser Trennwand 8 nachgeondnete Kammer durch ein mit strichpunktierten Linien angedeutetes Rauchrohr 10 hindurch.



   Die Oberwand 2 hat unmittelbar hinter der Vorderwand 1 eine Öffnung 11, die normalerweise durch einen nach hinten verfahrbaren Deckel 12 verschlossen ist. Im Raumteil, der unterhalb den Öffnung 11 gelegen ist, herrscht die höchste Temperatur (bis etwa   1200     C) der ganzen Brennkammer. An den Ofenseitenwänden innenseitig und unmittelbar unterhalb der Öffnung 11 sind - nicht   dargestellte-    Auflager für einen Brennkorb 13 vorgesehen, dessen Boden 13a als Rost ausgebildet ist. Mittels eines mit strichpunktierten Linien angedeuteten Greifers 14 kann bei rückwärts weggefahrenem Deckel 12 der Brennkorb 13 durch die Öffnung 11 hin in den vorgenannten Bereich des Brennraumes versenkt werden, wobei er dann auf den genannten Auflagern aufruht und auch wieder herausgenommen werden kann.



   Der Brennkorb 13 ist vornehmlich dazu bestimmt, Metzgereiabfälle und -Konfiskate sowie Tierkadaver aufzunehmen, die zu vernichten sind; im Brennkorb 13 werden diese dank der in diesem Bereich herrschenden  hohen Temperaturen verkohlt; dabei herausschmelzendes Fett tropft auf die auf den Rostelementen 4 liegende Kehrrichtschicht hinunter und unterstützt die   Kehrrichtverbrennung,    so dass zumeist ohne zusätzliche Ölbrenner o. dgl. eine vollständige Verbrennung erreicht werden kann. In diesem Brennkorb 13 können aber auch Klärschlamm, Industrieabfall, Akten, Bücher usiw. vernichtet werden.



   Nach Einbringen solchen Materiales in den Brennkorb 13 wird nach Erzeugung eines ausgeprägten Unterdruckes im Brennraum - zwecks Vermeidung des Entweichens von Rauchgasen - der Deckel 12 kurzfristig seitlich weggefahren, um die Öffnung in der Ofendecke 2 freizugeben. Sodann wird von oben her der Brennkorb 13 in den obersten Teil   Ides    Brennraumes eingesetzt und verbleibt dort nach Abschliessen der Öffnung mittels des Deckels 12. Die im Brennkorb enthaltenen Abfälle verkohlen und verglühen innerhalb des   Breunkorbes,    wobei die Asche durch den aus dem Rost 13a bestehenden Korbboden auf die auf den Wanderrostelementen 4 liegende Kehrrichtschicht hinunterfällt.



   Mit 15 sind reichlich dimensionierte Explosionsklappen bezeichnet; diese absorbieren allfällige Verpuffungen, die auch während des Normalbetriebes auftreten können. Vorzugsweise werden im ganzen Ofenbereich nicht dargestellte Temperaturmessonden vorgesehen, die Signale an Geräte zur Ausregulierung der Be   triebstemperaturen,    sowie an Windregler zur Regelung des Zu- und Abwindzuges   abgeben.   



   In der Rückwand 3 ist eine Kontrolltür 16 vorgesehen.



   Die Hauptbeschickungsöffnung 17 ist in der Vorderwand 1 vorgesehen. Es ist ihr ein Beschickungsund Quetschapparat vorgelagert, der insgesamt mit 18 bezeichnet ist. Zu diesem Apparat 18 gehört ein Einfülltrichter 19, unterhalb dessen Austrittsöffnung sich eine an der Vorderwand 1 angebaute Gegenplatte 20 befindet. Gegenüber dieser   letzberen    und der Hauptbeschickungsöffnung 17 ist als Hauptteil des Beschikkungs- und Quetschapparates 18 eine Quetsch-, Einstoss- und Schliessplatte 21 angeordnet, die an ihrem oberen Rand ein wenig unterhalb der Auslassöffaung des Trichters 19 um eine Horizontalachse schwenkbar gelagert ist.

  Zum Verschwenken dieser Platte 21 dienen ein oder mehrere   doppeltwirkende    hydraulische Zylinder 22, die bei 23 am Gehäuse des Apparates 18 schwenkbar gelagert sind, und deren Kolbenstange 24 an der Platte 21 schwenkbar lagern.



   Diese letztere verschliesst, wenn sie die mit vollen Linien gezeigte Lage einnimmt, die Hauptbeschik   kungsöffnung    17. Sie kann bis in die mit strichpunktierten Linien gezeigte Lage zurückgeschwenkt werden.

 

  Wenn sie aus dieser   wieden    in die Schliesslage bewegt wird, quetscht sie zwischen ihrem oberen Teil und der Gegenplatte 20 den   Keluricht    zusammen, der eben aus dem Trichter 19   hinuntergefallen    ist; ausserdem stösst sie Kehrricht, der bereits bei einer vorherigen solchen Bewegung zusammengequetscht wurde und dann in den Bereich gegenüber der Hauptbeschickungsöffnung gelangt ist, durch diese Öffnung 17 hindurch in den Brennraum lein, und zwar mit einer aufwärts gerichteten Bewegungskomponente gegen die Unterseite der dort befindlichen unteren Kehrrichtschicht. Diese rutscht dann über eine Schurre 25 mit schräger Ablauffläche zum ersten Wanderrostelement 4. Zuletzt verschliesst die Platte 21, wie schon erwähnt, die Hauptbeschickungsöffnung 17. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Verbrennungsofen für feste, lose und sperrige Abfallstoffe, bei dem sich der Brennraum hinter einer in einer vorderen Ofenwand angeordneten Beschickungs öffnung mit zugehöriger Beschickungsvorrichtung oberhalb eines Wanderrostes und unterhalb einer Oberwand befindet, dadurch gekennzeichnet, dass seine Oberwand (2) in der Nähe der Vorderwand (1) eine zusätzliche verschliessbare Öffnung (11) aufweist und dass innenseitig unmittelbar unterhalb dieser Öffnung (11) Auflager zum Tragen eines durch diese Öffnung einführbaren Breunkorbes (13) vorgesehen sind, der einen aus einem Rost (13a) bestehenden Boden besitzt.
    UNTERANSPRUCH Verbrennungsofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er zum Verschliessen der zusätzlichen Öffnung (11) einen wegschiebbaren Deckel (12) aufweist.
CH1501169A 1968-02-19 1968-02-19 Verbrennungsofen für feste, lose und sperrige Abfallstoffe CH494923A (de)

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AT287166B (de) 1971-01-11
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