CH495035A - Festes Dielektrikum und dessen Verwendung - Google Patents

Festes Dielektrikum und dessen Verwendung

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CH495035A
CH495035A CH189966A CH189966A CH495035A CH 495035 A CH495035 A CH 495035A CH 189966 A CH189966 A CH 189966A CH 189966 A CH189966 A CH 189966A CH 495035 A CH495035 A CH 495035A
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polyethylene
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CH189966A
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H Hunt George
E Gross Richard
J Heidt Lawrence
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Simplex Wire & Cable Co
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B3/00Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties
    • H01B3/18Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties mainly consisting of organic substances
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Description


  
 



  Festes Dielektrikum und dessen Verwendung
Die vorliegende Erfindung betrifft elektrische Isoliermaterialien, die eine hohe Durchschlagsfestigkeit aufweisen und die für Hochspannungen verwendbar sind, beispielsweise Spannungen in der Grössenordnung von Kilovolt.   Insbesondere    betrifft   die      Erfindung    aus festen Polyolefinen,   beispielsweise    Polyäthylen, aufgebaute Di   elektrikalguker    Isoliereigenschaften,   die    bei Starkstromkabeln als Isolierung verwendet werden können.



   In   jüngster      Vergangenheit    wurden synthetische Hochpolymere immer mehr als   Isoliermaterial,ien    in der   Llektroindustne    angewandt.   Insbesondere    feste Olefinpolymere, hauptsächlich Polyäthylene und Polypropylene, sind z. B. auf Grund ihrer guten mechanischen Eigenschaften und ihrer leichten Bearbeitbarkeit sowie ihrer hervorragenden   elektrischen      Eigenschaften    im allgemeinen als Isoliermaterialien für elektrische Kabeln und Drähte geeignet. Für Hochspannungen war jedoch die Verwendung dieser Materialien nur in   engen    Grenzen möglich, weil ihre theoretische elektrische Durchschlagsfestigkeit in der Praxis nicht erreicht wird.



   So weisen feste Polyolefine-Dielektnika,   die    als Ka   belisolierungen    oder ähnliches verwendet werden, wenn sie nicht irgendeinen Zusatz zur Verbesserung der Isoliereigenschaften aufweisen, bei   Wechselspannungen    unvorteilhafte Eigenschaften auf, wobei im Falle, dass die angewandte Spannung rasch bis zum   Durchschlag er-    höht wird, die Durchschlagsspannung wesentlich höher liegt, als wenn die angelegte Spannung langsam vergrössert wird und   eine    Zeitlang auf diesem Wert gehalten wird. So liegt z.

  B. ein typischer Bereich für die Durch   schlagsfestigkeit    von   Polyäthylenisoiierungen    bei langsam ansteigenden Spannungen zwischen 65 und 85   O/o    des   Durchschlagswerbs    für raschen   Spannungsanstieg.   



   Es wurde die Theorie aufgestellt, dass die relativ schlechte Isolierung der   technisch    hergestellten Polyolefine auf   die    grosse Anzahl von kleinen Rissen und Lufträumen zurückzuführen ist,   die    sich bei der Herstellung   ausbilden    und die sich tatsächlich bei der technischen Erzeugung nicht vermeiden lassen.

  Beispielsweise werden immer   geringe    Teilchen eines   Fremdstoffes    in dem Kohlenwasserstoff-Gerüst   aufseheinen.    Eine sorgsame Überprüfung   einer    grossen Anzahl von schlechten Prü   fungsergehnissen    hat nun   gezeigt,    dass diese kleinen Risse oft den Anfang für   die    Ausbildung eines Isolierfehlers   darstellen,    wobei ein tatsächliches Wachstum des schadhaften   Bereiches    auftritt, was zu   Fehlern    führt, die auf Elektronenlawinen zurückzuführen sind, die aus dem im Kabel laufenden Strom stammen und die eine   lonisierung    und in der Folge eine Zerstörung an der Stelle des Risses hervorrufen.

  Ein Verfahren, das die Fähigkeit des Fremdmaterials fehlerhafte Stellen hervorzurufen herabsetzt, d. h. ein Verfahren, das das Auftreten derartiger Elektronenlawinen verzögert oder verhindert, würde offensichtlich dahin führen, dass die elektrische Durchschlagsfestigkeit in der Gesamtheit zunimmt.



   Eine grosse Anzahl von Zusätzen wurde auf ihre Fähigkeit getestet, die Durchschlagsfestigkeit von Polyolefinen,   beispielsweise      Polyäthylen geringer    Dichte, zu erhöhen. Dabei wurde gefunden, dass mit bestimmten Zusätzen   dieses    Ziel erreicht   werden    kann.



     Ggenstand    der vorliegenden Erfindung ist ein festes Dielektrikum, das aus einem festen Polyolefin aufgebaut ist, in dem ein Zusatz zur Erhöhung der Widerstandsfähigkeit gegenüber der Einwirkung   elektriscler    Spannungen dispergiert ist, wobei dieses   Dieiektrikum    dadurch gekennzeichnet ist, dass der Zusatz mindestens eine Verbindung enthält,   die    aus der folgenden Gruppe von   Verbindungen    ausgewählt ist:

  :
A) nicht flüchtige Kohlenwasserstofföle, die mindestens 50 Gew.-% an aromatischen und naphthenischen Kohlenwasserstoffen enthalten,
B) feste aromatische Kohlenwasserstoffe, die bei einer Temperatur von bis zu 56,3  C schmelzen,
C) eine Mischung aus festen aromatischen Kohlenwasserstoffen mit einem aromatischen Öl, wobei die Mischung einen Schmelzpunkt von unter 70    C    aufweist,
D) mehrfach halogenierte Polyphenyle,
E) substituierte aromatische Kohlenwasserstoffe, die  eine Elektronenakzeptorgruppe und eine Elektronendonatorgruppe aufweisen und
F) 2-Bromnaphthalin und   l-Jodnaphthalin.   



   Wenn der Zusatz   eine    Verbindung der Gruppe E) enthält, so ist es vorteilhaft, wenn die   Elektronendona-    torgruppe und die   Eiektronenakzeptorgruppe    miteinander durch ein reversibel austauschbares Proton verbunden sind.



   Wesentlich ist, dass die Zusätze in dem Polyolefin dispergiert sind. Zusätze, insbesondere solche, die keine reinen Kohlenwasserstoffe sind, können nämlich, wenn sie dem Polyolefin in grossen Mengen in nicht dispergierter Form zugesetzt werden, dessen Dielektrizitätskonstante und dessen Leistungsfaktor in unerwünschter Weist verändern. Dies trifft insbesondere dann zu, wenn die angestrebte Verbesserung der Widerstandsfähigkeit bei Hochspannungsisolierung eine Menge an Zusatzstoff erfordert, die über dessen Löslichkeit liegt.

  Wenn eine Beigabe des Zusatzstoffes, die über dessen Löslichkeit liegt, so erfolgt, dass keine   Dispersion    desselben, sondern ein Auskristallisieren   des    Zusatzes im Polyolefin erfolgt, wird   dadurch    eine physikalische Uneinheitlichkeit und daher eine elektrische Schwächung des gesamten Aufbaues hervorgerufen. Man kann eine hervorragende Beständigkeit bei Hochspannungsisolierung unter minimaler Zunahme der Dielektrizitätskonstante oder des Leistungsfaktors der erhaltenen Polyolefinzusammensetzungen,   beispielsweise    Polyäthylen, ,dadurch erreichen, dass man von den vorhin   erwähnten    Zusatzstoffen einen oder mehrere der Gruppen A, B oder C zusammen mit einem oder mehreren der Gruppen D, E oder F verwendet.

  Es kann   beispielsweisle    ein Zusatz der Gruppe E mit   einem    nicht flüchtigen   Kohlenwasserstoff-    öl der Gruppe A oder mit einem festen aromatischen   Kohlenwasserstoff    (Gruppe B oder C) mit einem Schmelzpunkt von unter 70   OC,    beispielsweise o-Terphenyl und gemischten Terphenylen, vermischt sein. Es ist z.

  B. möglich, Resultate zu   erhalten,    die   denen    ent   sprechen,    die bei   der      Verwendung    einer viel grösseren Menge an dem die   Wid'erstandsfähigk'eit    bei Hochspannungsisolierung   verbessernden    Zusatzstoff, üblicherweise mindestens der   doppelten    Menge, entsprechen, ohne dass eine entsprechende Änderung der Dielektrizitätskonstante und des Leistungsfaktors eintritt.

  Ausserdem kann in den Fällen, wo der   die    Hochspannungsisolierung verbessernde Zusatz im Gerüst   des    Polymeren nur beschränkte Löslichkeit   aufweist    und daher nicht allein verwendet werden kann, Ider   verbessernde    Zusatz in der aromatischen Verbindung gelöst werden, so dass er verwendbar wird.



   Es hat sich ferner herausgestellt, dass die Zusätze, insbesondere die nicht flüchtigen aromatischen Öle der Gruppen A bzw. C, auch die Widerstandsfähigkeit des Polyolefins   hei    Hochspannungsisolierung   vergrössern    können, obwohl diese Wirkung bei   inden    begrenzten Mengen, die benötigt werden, um eine Verschlechterung der anderen mechanischen und   elektrischen    Eigenschaften des Polyolefins zu verhindern, nicht immer auftritt.



   Geeignete, nicht flüchtige,   erfindungsgemäss    verwendbare aromatische Öle   der    Gruppe A   sind    z. B. aromatische Öle aus Erdöl, die   einen    Gesamtgehalt an Aromaten und Naphthenen von mindestens 50, vorzugsweise   65 0/0    aufweisen.   Verschiedene    Öle,   die    erfindungsgemäss   verwendbar    sind, sind z. B.

  Kensol PL-1 (Kendall Oil  & Refining),   das    lein spezifisches Gewicht von 1,038 und einen Aromatengehalt von über 65 % sowie eine Viskosität von 2,72 c. p. bei 100  C aufweist, und ferner die ähnliche Zusammensetzung CD-101 (Standard Oil of Ohio), das lein spezifisches Gewicht von 1,035, einen Fliesspunkt von -7 C, eine Viskosität von 100 SUS bei 37,8 C und von 36 bei 93 C sowie einen Brechungsindex von 1,601 und einen Anilinpunkt von weniger als 15,6 C aufweist. Aus diesen Angaben folgt, dass der Aromatengehalt des CD-101 grösser als 65% ist. Andere geeignete Öle sind z.

  B.   sunde    85 (Sun Oil Company),   idas    eine Viskosität in   Centistokes    von 14,4 bei 93  C, ein spezifisches Gewicht von 1,017 und einen Gehalt von 48 % Aromaten, 15 % Naphthenen und 37% Paraffinen aufweist, sowie das Circo Light Oil (Sun Oil Company), das eine Viskosität von 4,3 Centistokes bei 93   OC,    einen Gehalt von 20 % Aromaten, 40 % Naphthenen und 40 % Paraffinen aufweist.



   Bei Zimmertemperatur   feste    aromatische Kohlenwasserstoffe der Gruppe B und C,   Idie    erfindungsgemäss   anstelle    oder   lin    Kombination mit den aromatischen Ölen verwendet werden können,   umfassen    z. B. o-Terphenyl, das eine Viskosität von 40,6 SUS bei 93  C aufweist und im Bereich von 333-350  C siedet, sowie einen Schmelzpunkt von 56,3  C besitzt.

  Die anderen Isomeren des Terphenyls, nämlich m-Terphenyl und p Terphenyl, destillieren in dem Bereich von 368-378  C bzw. 381-388  C, jedoch die hohen Schmelzpunkte dieser Verbindungen, insbesondere der bei 212  C gelegene des p-Terphenyls, bewirken, dass diese Verbindungen für eine erfindungsgemässe Verwendung nicht geeignet sind, da sie aus   dem    Polyäthylen auskristallisieren   wur-    den, wodurch eine elektrische Schwächung des gesamten Aufbaues durch die dadurch hervorgerufene physikalische Uneinheitlichkeit   des    Polyäthylens   hervorgeru-    fen ware. Gemischte Terphenyle   Isind    jedoch geeignet.



  Im letzteren Fall können   Idie    Terphenyle mit einem aro   maischen    Öl gemischt werden, so dass sich deren Schmelzpunkt zur Erleichterung der Handhabung auf einen Wert unter 70  C   erniedrigt.    Auss,erdem   können    Biphenyl, Anthracen oder Phenanthren mit   dem    aromatischen Öl oder dem Terphenyl vermischt werden, damit der Aromatengehalt erhöht wird und   de± Schmelz-    punkt herabgesetzt wird.



   Andere   Materialien    zur Erhöhung der Widerstandsfähigkeit bei Einwirkung von Hochspannungen, die ent   weder    allein verwendet werden können oder zusammen mit den höher   aromatischen    Ölen, umfassen Polyhalo Polyphenyle und   andere    substituierte Kohlenwasserstoff- verbindungen.   Beispiele    für   geeignete    Polyhalo-Polyphenyle sind chlorierte Biphenyle, chlorierte Triphenyle und Mischungen aus diesen beiden Verbindungsklassen, sowie bromierte Polyphenyle,   beispielsweise    4,4'-Dibromphenyl. Eine grosse Anzahl von   Polychlor-Poly-    phenylen   sind    z. 

  B. in Form von Mischungen käufLich erhältlich, wie Arochlor 1260 und 1262 (Monsanto   Chemical    Company), die ,spezifische Gewichte von 1,538 bzw. 1,646 aufweisen, sowie Brechungsindices von 1,630 bzw. 1,651 und Viskositäten von 44 bzw. 103 SV bei 93   0C besitzen.    Andere geeignete Polyhalogenverbindungen sind beispielsweise polychlorierte und polybro   vierte    Naphthaline und Anthracene sowie die Mischungen davon.



   Besonders wirksame stabilisierende Zusätze sind die vorher angegebenen substituierten .aromatischen Kohlenwasserstoffverbindungen, beispielsweise 2,4,6-Tri   nitrotoluol, 2-Nitro diphenylamin, 2,4-Dinikodtphenyl-    amin, o-Nitroanisol, 2,6-Dinitrotoluol, 2,4-Dinitrotoluol,   o-Nitrobiphenyl,    Biphenylamin, 2-Nitroanilin, Anthra  nilnitril, 1-Fluor-2-nitrobenzol, sowie Mischungen davon und Mischungen dieser Verbindungen mit Diphenylamin und ferner Mischungen von beispielsweise Diphenylamin mit mindestens einer der in der Folge ge   nannten    Verbindungen, nämlich   m-Dinitrobenzol,    m Nitroanilin,   p-Nitroanilin,    m-Nitrotoluol, p-Nitrotoluol, o-Nitrochlorbenzol und p-Nitrochlorbenzol. Diese zuletzt genannten Zusätze haben im allgemeinen die folgenden Eigenschaften:
1.

  Eine Elektronenakzeptorgruppe, insbesondere eine stark ungesättigte Gruppe, beispielsweise eine die eine   7l-Bindung    enthält, so z. B.   -NO2,    =CO, -CN, Phenylreste und polycyclische Aromaten.



   2. Eine Elektronendonatorgruppe, insbesondere eine, die ein austauschbares Proton enthält, beispielsweise eine Amino- oder eine Alkylgruppe, insbesondere -NH2 und   -CH3.   



   3. Die Möglichkeit für die Ausbildung einer Wasserstoffbrücke   zwischen    Iden Akzeptor- und Donatorgrup   pen    durch   tein    austauschbares Proton, beispielsweise wenn die Akzeptor- und   Donato.rgruppen    in Ortho-Stellung zueinander   stehen,    z. B. an einem Benzolring.



   4. Reversibilität des Protonen austausches zwischen den Akzeptor- und Donatorgruppen, wie z. B. bei einer Keto-Enol-Tautomerie.



   5. Eine Struktur- und   Bindungscharakteristik    zwischen den Akzeptor- und Donatorgruppen, die einen Ladungs- und Energieaustausch   begänstigt,    beispielsweise ein   pianarer    oder nahezu   planares    Aufbau eines konjugierten Systems von alternierenden Einfach- und Doppelbindungen, beispielsweise eine aromatische Ringstruktur.



   6.   Gteeign,ete    Grösse und Komplexität des konjugierten Systems, so dass ein Elektroneneinfang und eine nachfolgende   Enenjpe,dilssipation    möglich ist, ohne dass eine irreversible Bindungslösung eintritt.



   7. Geeignete Löslichkeit des Zusatzstoffes im Isoliermaterial, so   dass    eine ausreichende Anzahl von   Zen-    tren, an   denen      die    schädlichen Verunreinigungen, bleispielsweise   Sauerstoff    und   die    sich im elektrischen Feld   bewegenden    Elektronen,   eingefangen    werden, zur Verfügung gestellt werden.



   Allgemein gesagt, liegen die relativen Elektronenaffinitäten der Atomreste in der Grössenordnung von Chlor, also über Sauerstoff. Die Elektronenaffinität von Sauerstoff ist wieder grösser als die von Stickstoff, und die von diesem wieder grösser als die von Kohlenstoff.



  Die   Akzeptorgruppen    weisen Elektronenaffinitäten in der Grössenordnung von   -NO2    auf, die über denen von -CN liegen, welches wieder über   #C=O    liegt und dieses wieder über Phenyl. Die relativen Elektronendonatorstärken von Gruppen, beispielsweise -N(CH3)2 sind grösser als die von   NH2,    die wieder grösser ist, als die   von -CH3    und diese wieder grösser als die von Phenyl.



  Der Hammettsche   o-Wert    und die   Pluso-Werte    sind ein ungefähres Mass für die relativen Elektronenakzeptorund -donatoreigenschaften der Atome und Gruppen.



  Diese   o-Werte    wurden schon oft bestimmt und tabuliert, insbesondere in P. R. Wells, Chemical Reviews, Seiten 171-219, April 1963; siehe die Tabellen auf den Seiten 181 und 189 dieses Artikels.



   Die erfindungsgemässen   Stabilisatoren    sind bei Poly   olefinen      wirksam,      beispielsweise    bei Polyäthylen geringer Dichte,   welches    im allgemeinen eine Dichte im Bereich von 0,92 bis 0,95 aufweist, sowie einen Schmelzindex zwischen 0,2 und 2,0. Die Stabilisatoren zeigen auch bei Polyäthylenen hoher Dichte (Niederdruck-Polyäthylenen) die geeignete Wirkung, sowie in anderen Polyolefinen, beispielsweise Polypropylen.

  Die erfindungsgemäss   stabilisierten      Polyoiefin-Zusammensetzungen      kön-    nen natürlich geringere Anteile der üblichen Zusatz-, Hilfs- und Füllstoffe   enthalten,    die allgemein bei Polyolefin-Zusammensetzungen verwendet werden, beispielsweise Russ, Pigmente, Antioxydantien,   Hitzestabii'ssato-    ren und Stabilisatoren zur Erhöhung der   Widerstands-    fähigkeit gegenüber Ozon. Die erfindungsgemässen Stabilisatoren sind auch geeignet, um die Beständigkeit gegenüber hohen Spannungen bei festen   OlefiSpolymer-    Zusammensetzungen, die geringe Anteile an gummiartigen Polymeren enthalten, sowie die von Copolymeren derartiger Olefine mit Isobutylen und Isopren zu erhöhen.

  Ausserdem können die Zusatzstoffe bei Polyolefin Zusammensetzungen verwendet werden, die vernetzt wurden, z. B. mit einem Peroxydkatalysator, beispielsweise Dicumylperoxyd, 2,5-Bis(tert.-butylperoxy)2,5-dimethylhexan, 2,5-Dimethyl-2,5-di(tert.-butylperoxy)hexin-3, oder durch Bestrahlung in der Grössenordnung von 10 bis 15 Megarad, beispielsweise mit Kobalt-60 (a-Strahlung) oder einem Linearbeschleuniger   (ss-Strah-    lung).



   Da der Anteil, der die Spannungsbeständigkeit erhö   hemden    Verbindungen, der für   eine    bedeutende Verbesserung   wider    Beständigkeit   des    Polyolefins gegenüber den Einwirkungen elektrischer Hochspannungen benötigt wird, im allgemeinen im Bereich von 0,1 bis etwa 10 Gew.-%, vorzugsweise etwa 0,2 bis 0,5 Gew.-%, bezogen auf die Menge   des    Polyolefins, liegt, ist ein wesentliches Kriterium für die   Begrenzung der    Zweckmässigkeit des jeweiligen Zusatzstoffes, dessen Löslichkeit im Polyolefin, die mindestens 0,1 Gew.-%, vorzugsweise   mindestens    0,2   Gew.- /o,    sein soll.

  Die Zugabe einer grösseren Menge dieses die   Durchschlagsbeständigkeit    erhöhenden Stoffes, als löslich ist, bewirkt eine   Schwa-    chung des gesamten elektrischen Aufbaus, da dadurch physikalische   Uneinheitlichkeit    hervorgerufen ist, und ein derartiger   Überschuss    soll   daher    vermieden werden.



  Die Zugabe von 0,5 Gew.-% des festen Stabilisators und etwa 2,0   Gew.-0/o    eines nicht   flüchtigen    aromatischen Öls, bezogen auf die Menge des Polyolefins, gewährlei- stet eine besonders wirksame Isolierzusammensetzung, die zur Anwendung bei   Hochspannungskabein    geeignet ist.



   Es ist auch wünschenswert, dass die Stabilisatoren so gewartet sind, dass sie   dem    Polyolefin   einverleibt    werden können, ohne dass eine   Zersetzung    des Polyolefins oder eine Verdampfung des Zusatzes zur Erhöhung der   Beständigkeit    gegenüber Hochspannung eintritt. Da für eine erfolgreiche Mischung der normalerweise festen Polyolefin-Zusammensetzungen Temperaturen im Bereich von 149-204    C    benötigt werden, sollen die Stabilisatoren, die bei Raumtemperatur fest sind, bei diesen Temperaturen Flüssigkeiten sein und dabei einen geringen Dampfdruck aufweisen. 

  Daher sollen   Idie    Stabilisatoren vorzugsweise Schmelzpunkte unter etwa 260   Cc    und Siedepunkte über etwa   149 CC    aufweisen.   Stabili-    satoren, die bei Zimmertemperatur flüssig sind, beispielsweise aromatische Öle, können dem Polyolefin einverleiht werden, wenn   dieses    in gepulverter oder granulierter Form vorliegt, indem man sie durchmischt oder durch andere Verfahren, die keine erhöhten Temperaturen erfordern, einverleibt.

  Die Stabilisatoren, die bei Zimmertemperatur fest sind, müssen mit dem Polyolefin-Isolator nicht bei erhöhter Temperatur gemischt wer  den, wenn sie   gemischt    mit   laromatischen    Ölen verwen det werden,   da    die   aromatischen    Öle   den      festen    stabili sierenden Zusatz auflösen, wobei sich flüssige   Mischung    gen ergeben, die leicht mit dem   Polyoletin-Extrusibns-    pulver durch Durchmischung oder ähnlichen Verfahren   vermischt    werden können.



   Eine grosse Vielzahl von Gewichtsverhältnissen kann bei der Herstellung der Mischungen des nicht flüchtigen aromatrischen Öls oder anderer aromatischer Kohlenwasserstoffe und der anderen festen Stabilisatoren gegenüber Hochspannungen angewandt   werden.    Es werden meist solche Gewichtsverhältnisse gewählt, die vom ökonomischen Standpunkt günstig sind, wobei allerdings auch andere Gesichtspunkte wichtig sind, beispielsweise die Wirksamkeit.

  Von dem festen Stabilisator, beispielsweise   2,4-Dinitrotoluol    oder Polychlorpolyphenyl, können nur 5 Gew.-Teile bis zu 40 bis 50 Gew.-Teile, bezogen auf 100 Gew.-Teile des aromatischen   Öl's    oder Orthoterphenyls, verwendet werden. 25   Gew.-Teiie    des festen Stabilisators auf 100 Gew.-Teile des aromati   sche.n    Öls oder anderer   aromatischer    Kohlenwasserstoffe ist eine übliche und wirksame   Mischung.   



   In der Praxis ist es oft   wünschenswert,    einen halblei- tenden Schutz auf einen Leitungsstrang, beispielsweise auf Kupfer, aufzubringen, um die   Möglichkeit    einer elektrischen Entladung in Poren,   die    sich zwischen dem Leiter und der darüber liegenden inneren Oberfläche des Isolators befinden, zu vermeiden, die eine Verschlechterung des Dielektrikums bewirken würde. Der Schutzüberzug, der als Strangschutz bekannt ist, besteht meistens aus reinem extrudierten   Überzug    eines halbleitenden Polyolefinmaterials, beispielsweise Polyäthylen, das geringe Menge eines Leitungsmaterials, beispielsweise Russ, enthält. Feste Polyolefine werden auch als Kabelumhüllungen verwendet, wobei sie in diesem Fall immer mit Russ oder anderen Pigmenten versetzt sind.



   Erfindungsgemäss kann leine wesentliche Verbesse- rung der   elektrischen    Durchschlagsfestigkeit eines polyolefinisolierten. Hochspannungskabels auch dadurch erreicht werden, dass man einen Anteil der oben beschriebenen zuzusetzenden   Ölinischungen      dem    Leitungsschutz   oder    anderen halbleitenden Schichten   zu,gibt,    falls diese verwendet werden, und durch die Kabelumhüllung, falls diese aus Polyolefin aufgebaut ist.

  Da   wider    Strangschutz in der Zone liegt, in der am leichtesten eine Beschädigung auftritt, kann dort eine   grössere      Menge    des Stabilisators   angewandt    werden, als in der   Isolierung.    Etwa   2-20      Gew.- /o      deis      Stabilisators,      insbesondere    etwa 10   Gew.- /o,    haben sich bei der Verwendung in einer halbleitenden Zusammensetzung für den Leitungsschutz als geeignet erwiesen, wenn der Stabilisator eine erfindungsgemässe Kombination aus Öl und festen Materialien ist.



   Ein typisches Schutzmaterial für den Leitungsstrang kann hergestellt werden, indem   man    das gleiche Polyolefinmaterial wie für die darüberliegende Isolierung verwendet, oder ein ähnliches extrudierbares Material, das ein Material enthält, das eine Halbleitung bewirkt, beispielsweise Russ. Eine den Leiter schützende Zusammensetzung kann z. B. aus einem Polyäthylenacrylatcopolymeren hergestellt werden, ,das 30-40 Teile eines   halbleitendfen      Risses    auf 100 Gew.-Teile eines Copoly meren   enthält,    das einen spezifischen Widerstand von
100 Ohm/cm aufweist.

  Ein witterungsbeständiger   Über-    zug für ein Kabel kann aus dem gleichen Polyolefin Grundmaterial, das für die Isolierung verwendet wird, bestehen, oder falls es gewünscht wird, aus jedem anderen witterungsbeständigen Material, das leicht auf   das    Kabel aufgetragen werden kann. Ein typisches witte   rungsbeständiges    schwarzes Material wird dadurch hergestellt, dass man einem Polyäthylen, das z.B. eine Dichte von 0,92 und einen Schmelzindex von 0,3 aufweist, etwa 21/2-3 Teile eines gut dispergierten, fein verteilten Kohlenstoffes zumischt, der eine Durchschnittsgrösse von 10-20 m  aufweist, bezogen auf 200 Gew. Teile des Polyäthylens.



   Beispiel 1
Um die   Wirksamkeit      der    erfindungsgemässen Stabilisatoren zu zeigen, wurde ein Kabel unter Verwendung einer 61 Litzen   blanken      Kupferleitung    (1,78 cm2) und Auftragung   eines      extrudierten      haibleitendlen      Polyäthy-      lenstrangsohutzes      übler    der   Leiter    hergestellt. Eine Poly äthylen-Isolierung (Dichte 0,92, Schmelzindex 0,3) mit einer Wandstärke von 15,7 mm wurde über den Strangschutz extrudiert, wobei die   Isolierung    eine Spur eines Antioxydans und lauf 100 Gew.-Teile Polyäthylen 2,5 Teile einer Mischung aus 25 Gew.-Teilen Aroclor 1260 und 100 Gew.-Teilen Kensol PL-1 enthielt.

  Halbleitende   Nylonbändier    und 0,1 mm dickes Kupfer wurden   spiral-    artig um die Isolierung gelegt. Ein schützender   B1eiüber-    zug mit einer Wandstärke von 2,5 mm und ein   oben    be   sohriebener    witterungsbeständiger schwarzer   Überzug    eines Polyäthylens hohen Molekulargewichts, der eine Wanddicke von 2,4 mm aufwies, wurden über die geschützte Isolierung extrudiert. Das dabei erhaltene Kabel wies ,einen ungefähren Aussendurchmesser von 63 mm auf und wog 9,74 kg/m. Es wurde mit einer Spannung von 69   kV    gegenüber Erde (40 kV gegenüber Erde) und bei   einer    Belastung von 45 000 kVA (100 %   L. F.)    betrieben.



   Die grössere Widerstandsfähkgkeit des mit Stabilisatoren versehenen Polyäthylens gegenüber a-c-Spannungen (Wechselstromspannungen) wurden demonstriert, indem man Vergleichsversuche mit der gleichen Art Polyäthylen ohne Stabilisator ausführte. In   diesem    Fall wurde leine Zahl von Proben aus 12 AWG festem Kupferdraht   hergestellt,      der    eine extrudierte Isolierung einer Wandstärke von 2,0 mm, die aus   einem    festen Poly äthylen geringer Dichte bestand, aufwies.

  In   leinem    Fall enthielt das Polyäthylen 2,5 Teile, bezogen auf 100 Teile Polyäthylen,   einer    Mischung aus 25   Gew.-Teilen    Aroclor 1260 und 100   Gew.-Teiien      Kensol    PL-1, während in anderen Fällen die Proben unter   Verwendung      Ides    gleichen Polyäthylens   hergestellt    wurden, mit Ausnahme dessen, dass Aroclor 1260 - Kensol PL-1 nicht in der Mischung enthalten war. Alle Proben   wurden    unter identischen Bedingungen geprüft, anfänglich bei 50 kV   (60 Hz),    und dann wurde alle 5   Min.    die angelegte Spannung um 5 kV erhöht. 

  In Tabelle I sind die bei der Prü   fung erhaltenen      Ergebnisse      angegeben,    wobei jeweils die Anzahl der Teststücke, ,die bei den angegebenen Spannungen den Test nicht bestanden, in Prozenten angegeben sind.



   Tabelle I Testspannung in kV 50 60 70 80 90 100 110 Polyäthylen mit Stabilisator 0% 0% 0% 10% 20% 50% 90% Polyäthylen ohne Stabilisator 20% 50% 55% 65% 100% 100% 100%  
Die auf die erfindungsgemässen Stabilisatoren zurückgeführte verbesserte Wechselstromdurchschlagsfestigkeit wird durch die   Versuche    veranschaulicht, deren   Ergebnisse    in Tabelle II gezeigt   werden.    Diese wurden bei Kabeln durchgeführt,   die    mit   einer    Polyäthylen Isolierung (spez.

  Gew. 0,92, Schmelzindex 0,3), einer Wandstärke von 5,6 mm versehen waren, wobei das Polyäthylen im einen Fall 2,5 Gew.-Teile der   o;ben    angegebenen Aroclor-1260-Kensol-PL-1-Mischung auf 100 Gew.-Teile Polyäthylen enthielt und im anderen Fall die   angegebene    Mischung nicht enthalten war. Die Kabel waren bei Zimmertemperatur trocken, und die Spannung eines   60-Hz-Wechselstroms    wurde in Intervallen von 15 Min. um jeweils 10 kV erhöht.



   Tabelle II ohne Stabilisiermischung mit Stabilisiermischung
Spannung   zeit bis zum Schad-    Spannung   zeit bis zum Schad-    haftwerden bei der haftwerden bei der angegebenen Span- angegebenen Span nung in Minuten nung in Minuten
98 kV 1 107   kVt    58
63 kV 1,5 106 kV 14 zusätzlich zusätzlich
97 kV 144    tSchwierigkeiten    bei der Testvorrichtung machten es nötig, dass die Spannung herabgesetzt werden musste.



   Andere Versuche haben gezeigt, dass   die    Wechsel   stromdurchschiagsfestigkeit    dieser Proben in Wasser etwa 92% der Durchschlagsfestigkeit im Trockentest beträgt, wenn das Polyäthylen die Stabilisiermischung enthält.



   Tabelle III   zeigt,      idass    die Zeit, die das Polyäthylen in einer   trockenen      Umgebung    bei relativ hohen Wechselstrombeanspruchungen unbeschädigt bleibt, durch die Verwendung der erfindungsgemässen Zusätze zur Erhöhung der   Widerstandsfähigkeit    gegen elektrische Spannungen erhöht werden kann. Die getesteten Proben be   sanden    aus   einem    festen Kupfer   oder    AWG-Zahl Nr. 9 (Durchmesser 2,9 mm), das mit Polyäthylen einer Wandstärke von 2,5 mm   isoliert    war.



   Für den Test wurden vier Proben herangezogen. Es wurde die gleiche Stabilisatormischung wie in den in Tabelle I und II angegebenen Tests verwendet, und die Mengenverhältnisse   waren    ebenfalls   die    gleichen.



   Tabelle III
Stunden bis zur Beschädigung  (logarithmisches Mittel) Art der Isolierung Beanspruchung durch elektr. Span nung ist gleich 276 000 Volt/cm
Probe trocken bei Raumtemperatur Polyäthylen (a) ohne Stabilisator mischung 7 700 (b) mit Stabilisator mischung   12000*     *Es befanden sich drei dieser vier Proben zu der Zeit, wo die
Ergebnisse angegeben wurden, noch in der Testung.



   Es scheint, als ob die Zugabe des erfindungsgemässen Stabilisators die Impulsdurchschlagsfestigkeit (Durchschlagsfestigkeit bei pulsierendem Gleichstrom) nicht erhöhen würde. Die Impulsdurchschlagsfestigkeit der   Polyäthylen-Isolierung    wird geprüft, indem das 69kV-Polyäthylenkabel des Beispiels 1, dessen Isolierung eine Wandstärke von 15,7 mm aufweist, einer negativen   11/2 X 40    pulsierenden Gleichspannung unterworfen wird und die Widerstandsfähigkeit gegenüber dieser Beanspruchung gemessen wird. Der Grundwert des 69-kV Kabels bei   Impulsisolieruilg    beträgt 350 kV.



   Aussendem wurde das   Polyäthylen-soliterte    Kabel, dessen Isolierung einen   Stabilisator    aufwies oder nicht, nach dem Ein-Nadel-Test (AIEE Transaction Paper Nr. 62-64,  An Accelerated Screening Test for Polyethylene High-Voltage Insulation , D. W. Kitchin und O. S.   Pratt)    getestet. Bei   diesem    Test wird die    Stan-      dard-Schadhaftzgkeit     verwendet, um die relative Durch   schlagsfestigkeit    zu bestimmen und die wahrscheinliche Lebensdauer der Polyäthylen-Isolierung bei Einwirkung elektrischer Spannungen anzugeben, wobei auf das  treeing  geprüft wird. Das  treeing  ist eine Eigenschaft, die im allgemeinen als erste Stufe des elektrischen   Durchschlags    betrachtet wird.

  Die  Standard-Schadhaf   tigkieits    wird mit einer Nadel bestimmt, die in einer Probe des Polyäthylens unter kontrollierten   Bedingun-    gen eingebettet ist. Die Probe wird   elektrisch    beansprucht, indem man leine   Spannung    zwischen der Nadel und   zudem    von ihr entfernten Boden anlegt. Die Probe wird dann mit einem Mikroskop auf feststellbare  trees  (also Ausbildung von   Verästelungen    im Polyäthylen) geprüft. Die Spannung, die bei 4 von 8 doppelten Proben in ,einer Stunde  trees  bildet, ist   Idie     charakteristische Ein-Stunden-Spannung ,
Es hat sich gezeigt, dass die Ergebnisse bei diesem Nadeltest gute Rückschlüsse auf die Lebensdauer der Isolierungen bei Spannungsbeanspruchung zulassen.



  Dies trifft sowohl bei Polyäthylen mit Stabilisatoren zur Erhöhung der Widerstandsfähkgkeit gegen   elektrische    Spannungen als auch bei üblichen   Polyäthyien-Zusam    mensetzungen zu. Typische Resultate werden in Tabelle IV   angegeben.    Ebenso wie in Tabelle III war das Poly äthylen ein Polyäthylen geringer Dichte (spez. Gewicht 0,92, Schmelzindex 0,3), und in den Fällen, wo ein Stabilisator verwendet wurde, wurde er in Mengen von 2,5 Gew.-Teilen pro 100   Gew.-Tellen    Polyäthylen eingesetzt, und er bestand aus einer Mischung von 25 Teilen Aroclor 1260 und 100 Teilen Kensol PL-1.



   Tabelle IV
Lebensdauer bei Einnadeltest
Einwirkung elektri scher Spannungen Art der Isolierung (a) Draht in Was- Charakteristische ser bei Zimmer-   l-Stunden-Span-    temperatur nung IV  (b) Zeit in Stunden bis zum Auftre ten einer Schad haftigkeit bei
90 600 Volt/cm Polyäthylen (a) ohne Stabilisator mischung 930 23 (b) mit Stabilisator mischung 2900 46  
Beispiel 2
Die folgende Tabelle V zeigt die Versuchsergebnisse, die bei Anwendung des Ein-Nadel-Tests bei anderen erfindungsgemässen Polyäthylen-Zusammensetzungen erzielt werden.



   Tabelle V Polyäthylen Stabilisator % Stabilisator Charakteristische Ave. Volt per Min. bei Schad
Spannung haftwerden, 15 Min., stufen weiser Anstieg bei 2 mm
Wandstärke auf festem Kupfer 0,2 Schmelzindex Kensol PL-1 2 46 Dichte 0,92 Aroclor 1260 ¸ 0,2 Schmelzindex CD-101 2 40 Dichte 0,92 Aroclor 1260   t/2    0,3 Schmelzindex Kensol   Pb1    2 60 864 Dichte 0,92 Diphenylamin   t/2    0,3 Schmelzindex Kensol PL-1 2 60 896 Dichte 0,92 2,4-Dinitrotoluol ¸
Wie bereits vorher gesagt wurde, sind einige der erfindungsgemässen Stabilisatoren substituierte aromatische Kohlenwasserstoffe, die eine Elektronen-Akzeptorgruppe und eine   El,ektronen-Donatorgruppe    aufweisen, die   miteinander durch    eine   Wasserstoffbrücke    verbunden sein können.

  Der Mechanismus, nach dem   der-    artige Stabilisatoren die   Ausbildung    von Elektronenlawinen in   der    Polyäthylen-Isolierung   viermeiden,    dürfte der folgende   sein,    bei dem   Ortho-Nitrotoiuol    als beispielsweiser   Stabilisator    herangezogen   wird.    Im Falle dies   Ortho-Nitrotoluois    ist der Elektronenakzeptor die Nitrogruppe, also -NO2, und der Elektronendonator die Methylgruppe, also -CH3, die sich in Orthostellung zur Nitrogruppe befindet.



   Die Donatorgruppe und die Akzeptorgruppe befinden sich in einer solchen Stellung zueinander, dass sich eine Wasserstoffbrücke zwischen den Wasserstoffatomen der Methylgruppe und den   a-Bindungen    des Sauerstoffatoms der Nitrogruppe ausbilden kann. Diese Atome bilden bei der Ausbildung der Wasserstoffbrücke einen Ring, der in gleicher Ebene, wie der carbocyclische aromatische Kern liegt. Das Proton der Wasserstoffbrücke kann von einer Gruppe zur anderen übergehen und der   Uebergang    ist reversibel. Die Länge der Wasserstoffbrücke beträgt etwa das zweifache der Länge einer a-Bindung zwischen Kohlenstoff und Wasserstoffatomen.



  Die Struktur zwischen den Akzeptor- und Donatorgruppen ist nahezu eben, und   die    Atome in dem Ring zwischen dem Stickstoffatom der Akzeptorgruppe und dem   gegebenenfalls an    das Wasserstoffatom gebundenen Sauerstoff   wider      Donatongruppe    sind, unter Einbeziehung der dazwischenliegenden Kohlenstoffatome,   miteinander    durch lein System von aufeinanderfolgenden Einfachund Doppelbindungen verbunden. Dieser Ring ist ausserdem ein Teil des konjugierten Benzolringes und an diesen gebunden, so dass eine entsprechende Grösse und Komplexität für Elektronenaufnahme und Energiedissipation vorhanden ist, ohne dass eine irreversible Auflösung von Bindungen auftritt.



   Ein Elektron, das von irgendeinem Teil dieser Molekülstruktur aufgenommen wird, wird in dem konjugierten System leicht zu der Stelle des Moleküls gebracht, die die grösste Elektronenaffinität besitzt, nämlich zur Nitrogruppe und insbesondere zu dem Sauerstoffatom der Nitrogruppe, das mit der Methylgruppe über die Wasserstoffbrücke verbunden ist.

  Nachdem das Elektron zu dem Atom gewandert ist, das die grösste Elektronenaffinität aufweist, was in diesem Fall das über eine   #-    Bindung gebundene Sauerstoffatom der stärksten Elektronenakzeptorgruppe, also der Nitrogruppe, ist, bewirkt das eingefangene Elektron den Übergang des Protons der Wasserstoffbrücke zu diesem Sauerstoffatom und dies löst wieder über das Benzolringsystem eine neue Elektronenverteilung zwischen der Donator- und Akzeptorgruppe aus, wobei das Elektronenüaar, das früher das Wasserstoffatom an der Methylgruppe festhielt, in Form einer   a-Bindung    zwischen dem Kohlenstoffatom der ehemaligen Methylgruppe und dem Kohlenstoffatom des Benzolringes, an das die   Methylgruppe    gebunden ist, frei wird.

  Die ursprüngliche Verteilung der Elektronen in der Nitrogruppe und im   Benzolring    wird so durch reine -Bindungen zwischen den Stickstoffund Sauerstoffatomen der Nitrogruppe ersetzt, wobei ein freies Elektronenpaar am Stickstoffatom und eines der freien Elektronen am Kohlenstoffatom des Benzolrings mit dem Stickstoffatom verbunden ist.

 

   Es ist zu   beachten,    dass   Ider    gleiche Gesamtprozess auch bei Molekülkombinationen auftreten kann, wo die Akzeptor- und Donatorgruppen benachbart liegen, aber getrennt sind und möglicherweise in verschiedenen Molekülen vorliegen. Beispiele für   mögliche    Kombinationen sind Für eine Verwendung alleine Für ausschliesslich kombinierte oder in Kombination mit bei- Verwendung, beispielsweise mit spielsweise Diphenylamin Diphenylamin o-Nitroanilin m-Dinitrobenzol o-Nitrotoluol m-Nitroanilin
2,4-Dinitrotoluol p-Nitroanilin m-Nitrotoluol p-Nitrotoluol o-Nitrochlorbenzol p-Nitrochlorbenzol  
Man steht,   xdass    die Verbindungen, die nur kombiniert mit   einer    anderen Verbindung   ver,vendet    werden können, die allgemeinen Anforderungen,

   denen Zusatzstoffe genügen   soliden,    nicht erfüllen, so dass sie allein nur schlechte Zusatzstoffe zur Erhöhung ,der Beständigkeit bei Einwirkung von   lelektrischen    Spannungen darstellt. Bei einer Mischung treten jedoch die Akzeptorund Donatorgruppen   benachbarter    Moleküle miteinander in Wechselwirkung,   sosdass    ein wirksamer Stabilisator erreicht wird.

  Die Anteile   der    bei solchen Kombinationen verwendeten Zusatzstoffe können variieren, jedoch sind äquimolare Anteile vorzuziehen, damit ein günstiges Verhältnis zwischen den Elektronenakzeptorund Elektronendonator-Gruppen   verschiedener    Zusätze herrscht, so dass eine Wechselwirkung zwischen benachbarten, aber getrennten   Molekülen    auftreten kann, insbesondere dann, wenn ,die Anordnung der Akzeptorund Donatorgruppen in Iden einzelnen Molekülen so ist, dass die Ausbildung einer Wasserstoffbrücke nicht mög   lichist.   



   Andere Materialien, ,die erfindungsgemäss verwendbar sind, nehmen ein Elektron in ähnlicher   Weise    auf wie Ortho-Nitrotoluol. Beim   2,4-Dilnitrotoluol    kann bei spielsweise die Nitrogruppe in der 2 Stellung ein Elektron aufnehmen,   das    unter dem Einfluss eines   lelektriw    schen Feldes in der Isolierung   dadurch    die elektrische Spannung in seine Nähe wandert. Dieser Zustand wird dann durch den Austausch   leine    Protons, das von der benachbarten   Methylgruppe ,des    Toluolmoleküls stammt, stabilisiert.

  Wenn das Elektron freigesetzt wird, was mit geringer Energie erfolgt, dann kehrt das Proton zur Methylgruppe zurück, und   das      Dinitrotoluol    liegt in seinem ursprünglichen   Zustand    vor und kann wieder in der gleichen Weise wirken. Auf Grund dieser Hypothese sieht   man, das    2,6-Dinitrotoluol ein besserer Stabilisa tor sein müsste als 2,4-Dinitrotoluol, weil im erstge nannten Fall zwei   Nitrogruppen,der    Methylgruppe be    nachbart smd,    während im letztgenannten Fall nur eine sich in   dieser    Stellung   befindet.    Die experimentellen Er gebnisse zeigen, dass dies   der    Fall ist.

  Antranilsäure nitril fällt auch unter die allgemeinen Anforderungen, die an   erfindungsgemässe    Zusätze gestellt werden, da die
Cyanogruppe als   Eiektronenakzeptor    und die Amino gruppe als Protonendonator wirkt. Es wurde ferner ein    Vergleich    zwischen 2,6-Dinitroanilin und   3 ,5-Dinitro-    anilin sowie   ein    Vergleich zwischen 2-Nitroanilin und
3-Nitroanilin durchgeführt, wobei in jedem Fall die
Aminogruppe als   Protonendonator    wirkt. Hier hat sich wieder herausgestellt,   ldass    die maximale stabilisierende
Wirkung dann erreicht ist, wenn die Nitrogruppe in der
Ringstruktur benachbart zum   Protonendonator    liegt.



   Auf Grund   wider    allgemeinen   Beschreibung    des Erfin dungsgegenstandes ist   ensichtlich,    dass ein besonders wirksamer Zusatzstoff erhalten werden sollte, wenn bei dem Diphenylamin eine   Ortho-Stellung    zur Amino gruppe eine Nitrogruppe als Substituenten trägt.

  Dieses theoretisch vorhergesagte Ergebnis hat sich bewahrhei    text.    Wieder ist   die    gesamte Reaktion reversibel, und nach der Aufnahme eines   energiereichen    Elektrons gibt das   Stabilisatormolekül    das Elektron wieder ab und ist daher in Ider Lage, neue Elektronen aufzunehmen, wo durch   die    Bildung   einer    Elektronenlawine, die durch das    energiereiche    Elektron hervorgerufen werden könnte, vermieden ist.



   Die folgenden Beispiele sollen die erhöhte Wider    standsfähigkeit    gegenüber elektrischen Spannungen veranschaulichen, die erreicht wird, wenn die erfindungsgemässen aromatischen Stabilisatoren verwendet werden.



   Beispiel 3
Eine Anzahl von Versuchen, die in der Tabelle VI zusammengefasst sind, wurden durchgeführt, damit eine lang dauernde Beständigkeit gegenüber elektrischen Spannungen bei verschiedenen Spannungen bei   Veswen-    dung von Polyäthylen enthaltenden dielektrischen Zu   sammensetzungen    sichergestellt ist. Das Polyäthylen Grundmaterial DFD 6005 wies ein spez. Gewicht von 0,92, einen Schmelzindex von 0,3 auf und enthielt Spuren an käuflichen Antioxydantien. Es wurden bei jeder Zusammensetzung acht Proben getestet. Die erste Probenserie bestand aus Polyäthylen DFD 6005 ohne Zusatz eines Stabilisators. Die übrigen getesteten Proben enthielten   das    Polyäthylen und, falls nicht anders angegeben, 0,5   Gew.-0/o    des Stabilisators.

  Alle Proben, die einen Stabilisator enthielten, wurden durch eine Vermischung in einer heissen Mühle bei einer Temperatur   zwi-    schen 163 und 204  C hergestellt, und sie waren bezüglich Grösse und Form identisch.



   Jede der Proben wurde bei Zimmertemperatur einer einheitlichen Wechselstromspannung unterworfen und nach dem vorhin beschriebenen   Ein-Nadel-Test    auf Hochspannungsbruch geprüft.



   Gesamtteststücke = 8
Nach einer Stunde ist davon die an gegebene Anzahl schadhaft geworden
Prüfspannung in kV Zusatz 18 20 23 30 40 50 60 keiner 4   20/o    2,4,6-Trinitrotoluol 0 3 5 ortho Methylanisol 5   2-Nitro-diphenylamin    0 0 0 2,4-Dinitroanisol 0 6 2-Methoxy-4-nitroanilin 0 8 4-Methoxy-2-nitroanilin 0 8 2,4-Dinitrodiphenylamin 0 0 1 ortho Nitroanisol   0    0 2 Chloranil 3 2,6-Dinitrotoluol   0    0 0 3
2,4-Dinitrotoluol (tech.)   0    0 5 8
2,4-Dinitrotoluol (tech.)  (wiederholt) 0 3 7
Orthonitrodiphenyl   0    0 3
2,4-Dinitrochlorbenzol 4 7 7 Diphenylamin   0    0 2 2-Nitroanilin 0 5    3-Nitroanilin      Anthranilsäurenitril      0    1 1
3,5-Dinitroanilin  

   7
2,6-Dinitroanilin 1    1-Fluor-2-nitrobenzol      0    0 3
Die Verbesserung der Durchschlagsfestigkeit, die durch Zugabe geringer Mengen der Stabilisatoren für die Erhöhung der Widerstandsfähigkeit gegenüber Hoch spannungen erreicht wird und die aus der obigen Tabelle  ersichtlich ist, bewährte sich auch bei gross ausgeführten Versuchen, die an entsprechend ausgestatteten Produkten durchgeführt wurden. Zu Versuchszwecken wurden grosse Längen au 15 kV Polyäthylen-isolierten Kraftkabeln unter Verwendung eines Polyäthylens, das die erfindungsgemäss verwendeten substituierten aromatischen Stabilisatoren enthielt, hergestellt.

  Die Ergebnisse, die bei Versuchen,   Idie    mit diesen   Kabeln    ausgeführt   wurden,    erzielt wurden, waren   einheitlich    besser als die Ergebnisse, die bei gleichen Versuchen mit üblichen Polyäthylen-isolierten Kabeln ausgeführt wurden, die nicht den entsprechenden Stabilisator enthielten.

  Diese   Feststellungen    sind insbesondere bei Versuchen   zutref-    fend, die unter   elektrischer    Spannung während   langer    Zeit ausgeführt wurden und besonders deutlich in Fällen, wo   Idie    Versuche während wirklich langer Zeit durchgeführt wurden, so dass   die    Lebensdauer bei Ider Einwirkung einer elektrischen Spannung bei einer erfindungsgemäss isolierten Kabelprobe etwa das 2¸fache der normalen Betriebs dauer beträgt, wobei   die    Probe bei diesem Versuch unter der   Spannung    so lange gehalten wird, bis eine Beschädigung eintritt.

  Die   Lebensdauer    ist bei Polyäthylen,   das    einen erfindungsgemässen   Stabilisa-    tor enthält, um einen   Faktor    von 5 oder   mehr    grösser als bei entsprechendem nicht   stabilisierlem    Polyäthylen.



   Beispiel 4
Die Zusätze gemäss Beispiel 1 bewirken bei Polypropylen und Polyisobutylen eine Dauerhaftigkeit gegen über elektrischen Spannungen, wenn sie, bezogen auf das Gewicht des verwendeten Polyolefins, in Mengen von etwa ¸ bis 2 % zugemischt sind.



   Beispiel 5
Um den Einfluss einer Kombination von Zusätzen auf die Widerstandsfähigkeit gegenüber elektrischen Spannungen zu zeigen, wurde das in Beispiel 3 verwendete Polyäthylen, das ¸ % einer Mischung aus gleichen Teilen von 2,4-Dinitrotoluol und Diphenylamin enthielt, entsprechend dem Ein-Nadel-Test geprüft.

  Bei Testspannungen von 50 kV und 60 kV wurden keine Beschädigungen festgestellt
Beispiel 6
Zusätze, die eine ähnliche Verbesserung der Widerstandsfähigkeit gegenüber elektrischen Spannungen bei Polyäthylen hervorrufen, wenn sie in äquimolaren Anteilen mit Diphenylamin gemischt sind, so dass sich eine Mischung ergibt, die   dann    dem Polyäthylen in Mengen von etwa   einem    halben   Gew.-0/o,    bezogen auf die Menge des Polyäthylens,   zugegeben    wird, sind die folgenden:

   o-Nitroanilin m-Dinitrobenzol o-Nitrotoluol m-Nitroanilin
2,4-Dinitrotoluol p-Nitroanilin m-Nitrotoluol p-Nitrotoluol o-Nitrochlorbenzol p-Nitrochlorbenzol
Beispiele für weitere Zusätze, die   lerfindungsgemäss    zur Erhöhung der Widerstandsfähigkeit   gegenüber    elektrischen Spannungen verwendet werden können, werden in der folgenden   Tabelle    gezeigt. Blei jedem   Beispiel    wird der Zusatz mit einem Polyäthylen vermischt, das ein spez. Gewicht von 0,92 und einen Schmelzindex von 0,3 aufweist und eine Spur der käuflichen Antioxidantien enthält. Diese   Mischung    wird in einer heissen Mühle bei   163 bis    204   0C ausgeführt.   



   Gewichtsteile Beispiel Zusatz zusatz pro
Nr. 100 Teile
Polyäthylen
7 Phenyl-a-naphthylamin 2
8 Diphenylamin 1
9 Phenyl-p-naphthylamin 5
10 N,N'-Diphenyl-p-phenylendiamin 5
11 Diparamethoxy-diphenylamin 2
Es war bisher bekannt, dass bestimmte Paraffine und chlorierte Kohlenwasserstoffe zur Erhöhung der Widerstandsfähigkeit von Polyolefinen gegenüber dem Einfluss von Spannungen eine gewisse Wirksamkeit besitzen, insbesondere bei Polyäthylen. Die erfindungsgemässen   Stabilisatoren    umfassen bestimmte   halogenierte    Aromaten, von ,denen früher nicht bekannt war, Idass sie bei dieser Verwendung wirksam sind. Wie oben bereits vorgeschlagen   wurde,      Isind    polyhalogenierte Polyphenyle in   dieser    Beziehung wirksam.

  Es hat sich jetzt auch herausgestellt, dass   2-Bromnaphthaliln    und 1-Jodbiphenyl ver   wendet    werden können.



   In der Folge werden Beispiele für erfindungsgemässe feste dielektrische Zusammensetzungen angegeben, die eine Beständigkeit gegenüber der Einwirkung von Hochspannungen aufweisen, die durch die Verwendung von mindestens zwei Stabilisatoren erreicht wird.



   Beispiel 12
Grundstoff: Polyäthylen hoher Dichte mit einem Schmelzpunkt von 116-117  C und einer Dichte von 0,94, das durch Polymerisation von Äthylen in Gegenwart eines Chromkieselsäure-Tonerdekatalysators bei einer Temperatur zwischen 66 und 232  C und einem Druck zwischen 0 und 49 atü hergestellt wurde.



   Zusatzstoff: 2-Bromnaphthalin, 1 Gew.-%, bezogen auf das Polyäthylen.



   Beispiel 13
Grundstoff: isotaktisches Polypropylen, Schmelzpunkt 154  C, hergestellt durch Polymerisation von Propylen bei 60  C und einem Druck 2,1-10,5 atü in Gegenwart eines Titantetrachlorid-triäthylaluminiumkatalysators.



   Zusatzstoff:   1-Jodnaphthalin,    0,5   Gew.- /o,    bezogen auf   Idas    Polypropylen.



   Beispiel 14
Grundstoff: Polypropylen geringer Dichte mit einer Dichte von 0,92, einem Schmelzindex von 1,5, das nach dem sogenannten Hochdruckverfahren hergestellt wurde und in jeder Beziehung   Polyäthylen-A-ähnlich    ist.



   Zusatzstoff: 2-Bromnaphthalin, 2,5   Gew.- /o,    bezogen auf das Polypropylen in der folgenden Tabelle ist eine Anzahl von Beispielen von erfindungsgemässen Polyolefinen-Zusammensetzungen angegeben, die Mischungen von Stabilisatoren zur Erhöhung der   Beständigkeit      gegenüber    elektrischen Spannungen enthalten, wobei diese Zusammensetzungen bessere dielektrische Eigenschaften aufweisen.  



  Im allgemeinen werden die Zusammensetzungen dadurch hergestellt, Idass man einen ölartigen und einen festen Stabilisator in den   angegebenen    Mengenverhältnissen mischt. Dann wird die dabei erhaltene flüssige Mischung in der vorgeschriebenen Menge   (Gew.-O/o    der Mischung, bezogen auf das Polyolefin) in   einen    Mischbehälter gegeben, in den vorher das Polyolefin eingeführt worden war. Das Polyolefin liegt in Form von Körnern vor und absorbiert beim   Mischen    die zugesetzte Mischung. Nach dem Mischen wird   Idas    Ganze durch Extrusion zu einer Drahtisolierung geformt. Das Ge   mlsch    kann auch durch   Spritzguss    oder nach anderen Verfahren unter Einwirkung von Hitze und Druck geformt werden.

  In jedem der unteren Beispiele werden 100 Gew.-Teile   Polyoleflne    verwendet, und das Polyolefin ist ein Polyäthylen geringer Dichte, das ein spezifisches Gewicht von 0,92 und   einen    Schmelzindex von 0,2 aufweist und etwa 0,1 Gew.-% eines p-Phenylendiamins als Antioxydans enthält. Bei der Herstellung dieser Mischungen hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, die Mischungen zu erwärmen. Eine Temperatur zwischen 70 und 80  C reicht aus, um die Mischungsgeschwindigkeit zu erhöhen und Durchführung der Mischung zu   er    leichtern.



  Beispiel setzten Mischung Stabilisator
Nr. Polyolefin in Gew.-% Gew.-Verhältnis
Menge der zuge- Öl Feststoff Feststoff zu Öl
15 Polyäthylen A 2 CD-101   4,4'-Dibrombiphenyl    10:100
16 Polyäthylen A 2 o-Terphenyl 9,10'-Dibromanthracen 5:100
17 Polyäthylen A 1 gemischte Terphenyle 4-Brombiphenyl 5:100
18 Polyäthylen A 1 Sundex 85 4-Jodbiphenyl 20:100
19 Polyäthylen A 4 Circo Light Oil Diphenylamin 40:100
20 Polyäthylen A 10   CN101    2,4,6-Trinitrotoluol 5:100
21 Polyäthylen A 10 CD-101 2-Nitro-diphenylamin 50:100
22 Polyäthylen A 6   KensolPG1    o-Nitroanisol 20:100
23 Polyäthylen A 8 o-Terphenyl 2,6-Dinitrotoluol 10:100
24 Polyäthylen A   2-t/2    Circo Light Oil   +    2,4-Dinitrotoluol (techn.) 25:100
10 Gew.-% Biphenyl
25 Polyäthylen A 5 CD-101 + 20 Nitrodiphenylamin 40:

  :100
Gew.-% anthracen
26 Polyäthylen A 8   Kensol P1n1 + 5    2-Nitroanilin 10:100    Gew.- /o    Phenanthracen
27 Polyäthylen A   2-'/2    CD-101 Anthranilsäurenitril 25:100
28 Polyäthylen A 5 CD-101   2,6-Dmitroanilin    25:100
29 Polyäthylen A   2-/2    CD-101 1-Fluor-2-Nitrobenzol 25:100
30 Polyäthylen A 2-¸ CD-101 Äquimolare Mischung von
Diphenylamin und m-Dinitrobenzol 25:100
31 Polyäthylen A 10 Kensol PL-1 Äquimolare Mischung von
Diphenylamin und m-Nitrotoluol 5:100
32 Polyäthylen A 5 Circo Light Oil + Äquimolare Mischung von
5   Gew.- /o    Naphthalin Diphenylamin und p-Nitrotoluol 40:100
33 Polyäthylen A 3 CD-101 Äquimolare Mischung von
Diphenylamin und o-Nitrochlorbenzol 10: 

  :100
34 Polyäthylen A 10 o-Terphenyl Äquimolare Mischung von
Diphenylamin und p-Nitrochlorbenzol 20:100
35 Polyäthylen A   2-t/2    CD-101 Phenyl-a-naphthylamin 25:100  
Menge der zuge- Stabilisator Beispiel setzten Mischung Gew.-Verhältnis
Nr. Polyolefin in Gew.-% Öl Feststoff Feststoff zu Öl
36 Polyäthylen A 2-¸   CD-101    Phenyl beta 25:100
37 Polyäthylen A   2-t/2    CD-101 N-N'Diphenyl paraphenylendiamin 25:100
38 Polyäthylen A   2-t/2    CD-101 Diparamethoxy diphenylamin 25:100
39 Polyäthylen A 2-¸ CD-101 Diphenylamin 25:100
40 Polyäthylen A 2-¸ CD-101 2,4-Dinitrotoluol 25:100
41 Pllyäthylen A 2-¸ CD-101 Äquimolare Mischung von o-Nitrobiphenyl und
Diphenylendiamin 25:

  :100
Beispiel 42
Eine Zusammensetzung aus Polyäthylen (Dichte 0,92, Schmelzindex 0,3), die 2¸ Gew.-% Russ und 2¸ Gew.-% einer Mischung aus 100 Gew.-Teilen Kensol PL-1 und 25 Gew.-Teilen Aroclor 1260 enthält, weist eine sehr gute Widerstandsfähkgkeit bei Einwirkung von   elektrischen    Spannungen auf. Der 15-Min. Stufendurchschlagstest wird bei einer Spannung von 30 kV begonne, und diese steigt bei jeder Stufe um 10 kV an. In jeder   StuJe    wird   idie    Spannung 15 Min.



  lang konstant gehalten.



   Mit Ohne
Stabilisatormischung Stabilisatormischung Max. Spannung 80 kV 50 kV Min. Spannung 60 kV 40 kV Mittl. Spannung 68 kV 48 kV Volt/cm/Std. 191 000 135 000
Beispiel 43
Wenn eine Polyäthylen-Zusammensetzung nach dem Mischen entsprechend Beispiel 42 mit einem Peroxyd Katalysator vernetzt wird, werden die folgenden Ergebnisse erhalten.



   Mit Ohne
Stabilisatormischung Stabilisatormischung Max. Spannung 70 kV 60 kV Min. Spannung 40 kV 40 kV Mittl. Spannung 62 kV 50 kV Volt/cm/Std. 171 000 137 000
Beispiel 44
Die Mischungen des Beispiels 42 liefern eine sehr gute Stabilisierung gegen die Einflüsse von elektrischen Spannungen, wenn sie in einem Kabelschutzstoff enthalten sind, der einen spez. Widerstand von 100 Ohm/ cm aufweist und aus einem Polyäthylenacrylat-Copolymeren besteht, das 30-40 Gew.-% eines halbleitenden Russes pro 100 Gew.-% des Copolymeren enthält und ferner 10 Teile des Stabilisators, bezogen auf 100 Teile des Copolymeren.



   PATENTANSPRUCH I
Festes Dielektrikum, das aus einem festen Polyolefin aufgebaut ist, in dem ein Zusatz zur Erhöhung der Widerstandsfähigkeit gegenüber   leder      Einwirkung    elektrischer Spannungen dispergiert ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Zusatz mindestens eine Verbindung enthält, die aus der folgenden Gruppe von Verbindungen ausgewählt ist:

  :
A) nicht flüchtige Kohlenwasserstofföle, die mindestens 50   Gew.-e/o    an aromatischen und naphthenischen Kohlenwasserstoffen enthalten,
B) feste aromatische Kohlenwasserstoffe, die bei einer Temperatur von bis zu 56,3  C schmelzen,
C) eine Mischung aus festen aromatischen Kohlenwasserstoffen mit einem aromatischen   41,    wobei die Mischung einen Schmelzpunkt von unter   70 0C    aufweist,
D) mehrfach halogenierte Polyphenyle,
E) substituierte aromatische Kohlenwasserstoffe, die eine Elektronenakzeptorgruppe und eine Elektronendonatorgruppe aufweisen und
F) 2-Bromnaphthalin und   1-Jodnaphthalia.   

 

   UNTERANSPRÜCHE
1. Festes Dielektrikum nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es Verbindungen der Gruppe E) enthält, wobei die Elektronendonatorgruppe und die Elektronenakzeptorgruppe miteinander durch die reversibel austauschbares Proton verbunden sind.



   2. Dielektrikum nach Patentanspruch I oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zusatz eine Mischung aus dem nicht flüchtigen Kohlenwasserstofföl und/oder der aromatischen Kohlenwasserstoffe oder Kohlenwasserstoffmischungen mit einem festen substituierten Kohlenwasserstoff ist, der aus der Gruppe, bestehend aus polyhalogenierten Polyphenylen, substituierten aromatischen Kohlenwasserstoffen, die mindestens eine Elektronenakzeptor- und Elektronendonatorgruppe aufweisen, 2-Bromnaphthalin und 1-Jodnaphthalin ausgewählt ist. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. Menge der zuge- Stabilisator Beispiel setzten Mischung Gew.-Verhältnis Nr. Polyolefin in Gew.-% Öl Feststoff Feststoff zu Öl 36 Polyäthylen A 2-¸ CD-101 Phenyl beta 25:100 37 Polyäthylen A 2-t/2 CD-101 N-N'Diphenyl paraphenylendiamin 25:100 38 Polyäthylen A 2-t/2 CD-101 Diparamethoxy diphenylamin 25:100 39 Polyäthylen A 2-¸ CD-101 Diphenylamin 25:100 40 Polyäthylen A 2-¸ CD-101 2,4-Dinitrotoluol 25:100 41 Pllyäthylen A 2-¸ CD-101 Äquimolare Mischung von o-Nitrobiphenyl und Diphenylendiamin 25:
    :100 Beispiel 42 Eine Zusammensetzung aus Polyäthylen (Dichte 0,92, Schmelzindex 0,3), die 2¸ Gew.-% Russ und 2¸ Gew.-% einer Mischung aus 100 Gew.-Teilen Kensol PL-1 und 25 Gew.-Teilen Aroclor 1260 enthält, weist eine sehr gute Widerstandsfähkgkeit bei Einwirkung von elektrischen Spannungen auf. Der 15-Min. Stufendurchschlagstest wird bei einer Spannung von 30 kV begonne, und diese steigt bei jeder Stufe um 10 kV an. In jeder StuJe wird idie Spannung 15 Min.
    lang konstant gehalten.
    Mit Ohne Stabilisatormischung Stabilisatormischung Max. Spannung 80 kV 50 kV Min. Spannung 60 kV 40 kV Mittl. Spannung 68 kV 48 kV Volt/cm/Std. 191 000 135 000 Beispiel 43 Wenn eine Polyäthylen-Zusammensetzung nach dem Mischen entsprechend Beispiel 42 mit einem Peroxyd Katalysator vernetzt wird, werden die folgenden Ergebnisse erhalten.
    Mit Ohne Stabilisatormischung Stabilisatormischung Max. Spannung 70 kV 60 kV Min. Spannung 40 kV 40 kV Mittl. Spannung 62 kV 50 kV Volt/cm/Std. 171 000 137 000 Beispiel 44 Die Mischungen des Beispiels 42 liefern eine sehr gute Stabilisierung gegen die Einflüsse von elektrischen Spannungen, wenn sie in einem Kabelschutzstoff enthalten sind, der einen spez. Widerstand von 100 Ohm/ cm aufweist und aus einem Polyäthylenacrylat-Copolymeren besteht, das 30-40 Gew.-% eines halbleitenden Russes pro 100 Gew.-% des Copolymeren enthält und ferner 10 Teile des Stabilisators, bezogen auf 100 Teile des Copolymeren.
    PATENTANSPRUCH I Festes Dielektrikum, das aus einem festen Polyolefin aufgebaut ist, in dem ein Zusatz zur Erhöhung der Widerstandsfähigkeit gegenüber leder Einwirkung elektrischer Spannungen dispergiert ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Zusatz mindestens eine Verbindung enthält, die aus der folgenden Gruppe von Verbindungen ausgewählt ist:
    : A) nicht flüchtige Kohlenwasserstofföle, die mindestens 50 Gew.-e/o an aromatischen und naphthenischen Kohlenwasserstoffen enthalten, B) feste aromatische Kohlenwasserstoffe, die bei einer Temperatur von bis zu 56,3 C schmelzen, C) eine Mischung aus festen aromatischen Kohlenwasserstoffen mit einem aromatischen 41, wobei die Mischung einen Schmelzpunkt von unter 70 0C aufweist, D) mehrfach halogenierte Polyphenyle, E) substituierte aromatische Kohlenwasserstoffe, die eine Elektronenakzeptorgruppe und eine Elektronendonatorgruppe aufweisen und F) 2-Bromnaphthalin und 1-Jodnaphthalia.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Festes Dielektrikum nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es Verbindungen der Gruppe E) enthält, wobei die Elektronendonatorgruppe und die Elektronenakzeptorgruppe miteinander durch die reversibel austauschbares Proton verbunden sind.
    2. Dielektrikum nach Patentanspruch I oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zusatz eine Mischung aus dem nicht flüchtigen Kohlenwasserstofföl und/oder der aromatischen Kohlenwasserstoffe oder Kohlenwasserstoffmischungen mit einem festen substituierten Kohlenwasserstoff ist, der aus der Gruppe, bestehend aus polyhalogenierten Polyphenylen, substituierten aromatischen Kohlenwasserstoffen, die mindestens eine Elektronenakzeptor- und Elektronendonatorgruppe aufweisen, 2-Bromnaphthalin und 1-Jodnaphthalin ausgewählt ist.
    3. Dielektrikum nach Patentanspruch I oder Unter
    anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Polyolefin ein Polyäthylen geringer Dichte, Polyäthylen hoher Dichte oder Polypropylen ist.
    4. Dielektrikum nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kohlenwasserstofföle mindestens 65 % an aromatischen und naphthenischen cyclischen Kohlenwasserstoffen enthalten.
    5. Dielektrikum nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischung aus etwa 5-50 Gew. Teilen, vorzugsweise 25 Gew.-Teilen, des substituierten Kohlenwasserstoffs pro 100 Gew.-Teilen des aromatischen Kohlenwasserstoffs oder der Kohlenwasserstoffmischung besteht.
    6. Dielektrikum nach Patentanspruch I oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Dielektrikum 0,1-10 Gew.- /o, vorzugsweise 25 Gew.-%, des Zusatzstoffes, bezogen auf das Gewicht indes Polyolefins, enthält.
    7. Dielektrikum nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Zusatz der Gruppe E die Elektronendonatorgruppe und Elektronenakzeptorgrup- pe in Ortho-Stellung zueinander stehen.
    8. Dielektrikum nach Patentanspruch I oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektronenakzeptorgruppe ein ungesäftigter Rest ist.
    9. Dielektrikum nach Patentanspruch I oder Unteranspruch 1, dadurch gekemizeichnet, dass die Elektronenakzeptorgruppe eine Phenylgruppe oder polycyclische aromatische Gruppe ist.
    10. Dielektrikum nach Patentanspruch I oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektronendonatorgruppe ein Aminorest oder eine Alkylgruppe mit 1-8 Kohlenstoffatomen ist.
    11. Dielektrikum nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Zusatzstoff ein o-Terphenyl oder eine Mischung des o-Terphenyls mit m-Terphenyl und/oder p-Terphenyl ist.
    12. Dielektrikum nach Patentanspruch I oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zusatzstoff 1-Jodbiphenyl, Diphenylamin, 2,6-Dinitroanilin, 2,4,6-Trinitrotoluol, 2,4-Dinitrotoluol, 2,6-Dinitrotoluol, 2-Nitrodiphenylamin, 2,4-Dinitrodiphenylamm, o-Nitroanisol, o-Nitrobiphenyl, 2-Niltroanilin, Anthramlsäure- nitril, 1 -Fluor-2-nitrobenzol, Phenyl-a-naphthylamin, Phenyl-ss-naphthylamin, N,N'-Diphenylparaphenylendiamin, Diparamethoxydiphenylamin, eine Mischung aus mehrfach chiorierten Polyphenylen, oder Diphenylamin, oder eine Mischung aus mehrfach chlorierten Polyphenylen mit Diphenylamin, oder eine Mischung aus Diphenylamin mit mindestens einer der Verbindungen m Dinitrobenzol,
    m-Nitroanilin, p-Nitroanilin, m-Nitrotoluol, p-Nitrotoluol, o-Nitrochlorbenzol oder p-Nitrochlorbenzol enthält.
    13. Dielektrikum nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Zusatzstoff einen Schmelzpunkt unter etwa 260 C und einen Siedepunkt über etwa 149 C aufweist.
    PATENTANSPRUCH II Verwendung des Dielektrikums nach Patentanspruch I zur Isolierung elektrischer Leiter.
    UNTERANSPRUCH 14. Verwendung nach Patentanspruch II, zur Isolierung von Hochspannungskabeln.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2352450A1 (de) * 1973-10-19 1975-04-24 Licentia Gmbh Stabilisierte isolation auf basis von polyaethylen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2352450A1 (de) * 1973-10-19 1975-04-24 Licentia Gmbh Stabilisierte isolation auf basis von polyaethylen

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