CH495540A - Verfahren zum Kühlen von Kühlräumen und Kühlschrank zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Kühlen von Kühlräumen und Kühlschrank zur Durchführung des Verfahrens

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CH495540A
CH495540A CH1649268A CH1649268A CH495540A CH 495540 A CH495540 A CH 495540A CH 1649268 A CH1649268 A CH 1649268A CH 1649268 A CH1649268 A CH 1649268A CH 495540 A CH495540 A CH 495540A
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CH
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evaporator
cooling
heat
cooling wall
layer
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CH1649268A
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English (en)
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Bauknecht Gottlob
Laszlo Karl
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Bauknecht Gmbh G
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25DREFRIGERATORS; COLD ROOMS; ICE-BOXES; COOLING OR FREEZING APPARATUS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F25D21/00Defrosting; Preventing frosting; Removing condensed or defrost water

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Devices That Are Associated With Refrigeration Equipment (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zum Kühlen von   Kühlräumen    und Kühlschrank zur Durchführung des Verfahrens
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Kühlung eines Normalkühlraumes und eines Tiefkühlraumes eines Kühlschrankes, wobei dem Normalkühlraum ein erster Verdampfer und dem Tiefkühlraum ein zweiter Verdampfer einer gemeinsamen Kältemaschine zugeordnet sind. Die Erfindung betrifft ebenfalls einen Kühlschrank zur Durchführung des Verfahrens.



   Unter Normalkühlraum ist ein Kühlraum verstanden, in welchem normalerweise das Kühlgut bei Temperaturen aufbewahrt wird, die über dem Gefrierpunkt von Wasser liegen. Unter Tiefkühlraum ist dagegen ein Kühlraum verstanden, in welchem verhältnismässig tiefe Temperaturen herrschen, wie sie zur Aufbewahrung von Tiefkühlkost erforderlich sind.



   Bei den bekannten Kühlschränken dieser Art bereitet es Schwierigkeiten, den Tiefkühlraum und den Normalkühlraum den gewünschten unterschiedlichen Temperaturverhältnissen entsprechend durch die einzige Kältemaschine auf einfache, betriebssichere und wirtschaftliche Weise zu kühlen und den Normalkühlraum während jeder Stillstandszeit der Kältemaschine abzutauen. Damit im Tiefkühlraum während der Stillstandszeiten der Kältemaschine kein störender Temperaturanstieg eintritt, dürfen die Stillstandszeiten auch unter ungünstigen Bedingungen nicht zu lang werden.



  Dies macht ein rasches Abtauen der den Normalkühlraum kühlenden Kühlflächen von während der vorangehenden Laufzeit der Kältemaschine angesammeltem Reif erforderlich. Man behalf sich deshalb in der Regel damit, den Verdampfer des Normalkühlraumes während jeder Stillstandszeit der Kältemaschine durch künstliche Beheizung abzutauen. Dies erhöht jedoch den baulichen Aufwand und verursacht auch erhöhte Betriebskosten. Das Abtauen durch künstliche Beheizung kann ferner im Falle von Betriebsstörungen zu Überhitzung des Normalkühlraumes und zum Verderb der in ihm aufbewahrten Lebensmittel führen.



   Zur Vermeidung der Nachteile des Abtauens des Normalkühlraumes durch künstliche Beheizung ist es bereits bekannt, das Abtauen während jeder Stillstandszeit der Kältemaschine auf natürliche Weise durchzuführen, indem die Stillstandszeit so lange ausgedehnt wird, bis der an der Kühlfläche befindliche Reif durch die natürliche Erwärmung abgetaut ist.



  Hierbei bereitet es jedoch Schwierigkeiten, die erforderliche starke Kühlung des Tiefkühlraumes auch unter ungünstigen Bedingungen zu erreichen.



   Es ist deshalb Ziel der Erfindung, diese Nachteile zu vermeiden und ein verbessertes Verfahren der eingangs genannten Art zu schaffen, durch das die Kühlung des Normalkühlraumes und des Tiefkühlraumes sich besser als bisher unter Berücksichtigung der gewünschten unterschiedlichen Temperaturverhältnisse aufeinander abstimmen lässt, und dabei auch zu erreichen, dass die den Normalkühlraum kühlenden Kühlflächen besser als bisher auf natürliche Weise, d. h.



  ohne künstliche Beheizung, rasch und sicher periodisch abgetaut werden können, wobei noch erreicht werden soll, dass die Austrocknung von feuchtem Kühlgut vermindert und die Eisbildung an den Kühlflächen des Normalkühlraumes reduziert wird oder gegebenenfalls ganz verhindert wird, ohne dass hierdurch die Kühlung des Tiefkühlraumes erschwert oder beeinträchtigt wird.



   Zu diesem Zweck ist das Verfahren nach der Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass die dem Normalkühlraum während der Kühlungsphasen entzogene Wärme durch eine an den Innenraum dieses Kühlraumes angrenzende Kühlwand hindurch auf den ersten Verdampfer über ein erhebliches Temperaturgefälle zwischen der Vorderseite   derühlwand    und dem ersten Verdampfer übertragen wird, wogegen der zweite Verdampfer der Kühlraumluft des Tiefkühlraumes die Wärme unmittelbar entzieht.



   Zweckmässig kann das Temperaturgefälle zwischen der Vorderseite der Kühlwand des Normalkühlraumes und dem ersten Verdampfer   10-35     C betragen. Auch ist es besonders vorteilhaft, wenn während der Kühlungsphasen das Kältemittel der Kältemaschine in beiden Verdampfern mit ungefähr denselben Verdampfungstemperaturen verdampft wird, so dass die beiden   Verdampfer auf ungefähr dieselben Verdampfungstemperaturen abgekühlt werden. Dies ermöglicht auch eine besonders einfache Verbindung der beiden Verdampfer in Reihenschaltung, wobei sie durch ein einfaches Rohr miteinander verbunden werden können, das keine Drosselstelle aufweist.



   Das erfindungsgemässe Verfahren weist unter anderem den Vorteil auf, dass eine praktisch optimale Kühlung und Abtauung des Normalkühlraumes bei gleichzeitig sicherer und starker Kühlung des Tiefkühlraumes mit derselben Kältemaschine und einem einzigen Zweipunkt-Temperaturregler bei Reihenschaltung der Verdampfer auch unter ungünstigen Bedingungen möglich ist.



   Während dem Tiefkühlraum die Wärme durch den in ihm befindlichen Verdampfer entzogen wird, wird dem Normalkühlraum die Wärme über die Vorderseite der an ihn angrenzenden Kühlwand entzogen, die eine wesentlich höhere Temperatur als der dem Normalkühlraum zugeordnete erste Verdampfer aufweist.



  Hierdurch kann diese Kühlwand sehr grossflächig ausgebildet sein, wodurch sich an ihrer Vorderseite während einer Kühlungsphase, wenn überhaupt, gefrorener Niederschlag nur in sehr dünner Schicht absetzen kann, so dass dieser gefrorene Niederschlag während jeder zwischen zwei Kühlungsphasen eingeschalteten Abschaltphase der Kältemaschine ohne Schwierigkeiten rasch und vollständig abgetaut werden kann, auch wenn die Abschaltphasen nur sehr kurzzeitig sind.

  Dieses Abtauen wird noch dadurch erleichtert und   verb es    sert, dass der kühlwirksamen Fläche der Kühlwand, d. h. ihrer gesamten, dem Normalkühlraum zugewendeten Oberfläche, ohne Schwierigkeiten eine praktisch gleichmässige Temperatur vermittelt werden kann, wodurch die Bildung von stark unterkühlten, streifenförmigen, gefrorenen Niederschlägen, die sich entlang den den Verdampferrohren benachbarten Stellen der Kühlwand bilden könnten und schwer abzutauen sind, mit Sicherheit vermieden werden kann. Da die Kühlwand oder -wände ohne Schwierigkeiten grossflächig ausgebildet sein können, wird dem Normalkühlraum entsprechend über sehr grosse Flächen gleichmässig Wärme entzogen, wodurch eine wirksame Kühlung bei geringen Temperaturdifferenzen zwischen der Temperatur ihrer Vorderseite und der Luft des Kühlraumes gelingt.

  Hierdurch wird die Austrocknung frisch eingebrachten feuchten Kühlgutes erheblich vermindert und entsprechend auch die Eis- oder Reifbildung an der Kühlwand reduziert oder ganz vermieden, so dass es bei der Kühlung von Normalkühlräumen ohne weiteres gelingt, während jeder zwischen zwei Kühlungsphasen liegenden Abschaltphase (z. B. Stillstandszeit einer Kompressorkältemaschine), den gefrorenen Niederschlag, der sich in der vorangehenden Kühlungsphase auf der Kühlwand eventuell absetzte, ohne Zufuhr von Fremdenergie,   yd. h.    ohne Beheizung, abzutauen. In vielen Fällen kann zweckmässig die Temperatur der Vorderseite der Kühlwand ständig auf über dem Gefrierpunkt von Wasser liegenden Temperaturwerten gehalten werden, so dass sich auf ihr kein gefrorener Niederschlag absetzen kann. Ferner ermöglicht das Verfahren eine besonders günstige Temperaturregelung.

  Ein weiterer Vorteil des   erfindungsgemässen    Verfahrens ist, dass das flüssige Kältemittel, das sich zu Beginn einer Abschaltphase in dem ersten Verdampfer befindet, rasch verdampfen kann und so der Verdampfer entsprechend rasch von flüssigem Kältemittel entleert werden kann,   60    dass sich die Kühlwand entsprechend rasch erwärmen kann, wodurch das Abtauen noch weiter verbessert wird. Ein besonderer Vorteil des erfindungsgemässen Verfahrens besteht auch darin, dass dem Kühlsystem eine sehr geringe Trägheit vermittelt werden kann, d. h. dass die Kühlung zu Beginn jeder Kühlungsphase besonders rasch einsetzt und nach Beendigung jeder Kühlungsphase die Temperatur der Kühlwand des Normalkühlraumes und auch die Temperatur des ersten Verdampfers und des Verdampferraumes rasch ansteigen kann.



   Das Verfahren ist bevorzugt so getroffen, dass die Vorderseite der Kühlwand während der Kühlungsphasen auf eine nur wenige Celsiusgrade niedrigere   Tempe    ratur als die im Normalkühlraum herrschende Temperatur abgekühlt wird. Dies kann ohne Schwierigkeiten durch entsprechend grosse Ausbildung der Kühlwand erreicht werden.



   Zur Erzielung eines vollautomatischen natürlichen, periodischen Abtauens von gefrorenen Niederschlägen auf der Vorderseite der Kühlwand kann zweckmässig so verfahren werden, dass die Vorderseite der Kühlwand des Normalkühlraumes während der durch die Temperaturregelung selbsttätig eingeschalteten Kühlungsphasen auf in der Nähe des Gefrierpunktes von Wasser liegende Temperaturen abgekühlt wird, dass ferner durch die Temperaturregelung zwischen je zwei Kühlungsphasen selbsttätig eine Abschaltphase, während der der Zwangsumlauf des die Kältemaschine durchströmenden Kältemittels abgeschaltet ist, eingelegt wird, und dass die Kühlungsphasen bei Unterschreiten einer bestimmten Minimaltemperatur der Vorderseite der Kühlwand beendet und bei   tXberschrei-    ten einer bestimmten höheren Maximaltemperatur wieder eingeschaltet werden, derart,

   dass die Vorderseite der Kühlwand während jeder Abschaltphase durch natürliche Erwärmung ohne künstliche Beheizung abgetaut wird.



   Bei einer   bevorzugten    Ausführungsart des Verfahrens ist vorgesehen, dass während der Abschaltphasen der Kältemaschine das sich in dem Verdampfer des Normalkühlraumes befindliche flüssige Kältemittel mindestens teilweise durch Beaufschlagung mit Wärme, die im Wärmeaustausch von in einem Kapillarrohr der Kältemaschine befindlichen warmen Kältemittel zugeleitet wird, verdampft und der Dampf in einem tiefgekühlten Sammelkanalsystem rückkondensiert und gesammelt wird. Das Sammelkanalsystem kann hierbei in vielen Fällen mit Vorteil dem Verdampfer des Tiefkühlraumes oder einem Teil dieses Verdampfers entsprechen. Hierdurch werden eine ganze Reihe von Vorteilen erzielt. So kann das der Saugleitung üblicherweise zugeordnete Ausgleichsgefäss entfallen.

 

  Wenn der Verdampfer des Normalkühlraumes in Strömungsrichtung des Kältemittels hinter dem   Sammel-    kanalsystem angeordnet ist, wird ihm nach Beendigung einer Abschaltphase, d. h. zu Beginn einer Kühlungsphase, sofort flüssiges, kaltes Kältemittel zugeführt, so dass die Kälteerzeugung in diesem Verdampfer sehr schnell einsetzt. Hierbei ist es in manchen Fällen zweckmässig, die Beaufschlagung des betreffenden Verdampfers mit von dem Kapillarrohr zugeleiteter Wärme nur während der Abschaltphasen durchzuführen und dieses Kapillarrohr während der Kühlungsphasen mittels einer geeigneten Schliess- und Steuervorrichtung abzuschalten oder auf sonstige Weise die Wärmezufuhr zu unterbinden.

  Hierzu kann diesem Kapil  larrohr zweckmässig ein weiteres nicht durch die Verdampferkammer geführtes Kapillarrohr parallelgeschaltet sein, das gegebenenfalls während der Abschaltphasen selbsttätig geschlossen wird. Im allgemeinen ist es jedoch besonders vorteilhaft, das betreffende Kapillarrohr ständig offenzuhalten, so dass es auch in den Kühlungsphasen in Wärmeaustausch mit dem Verdampfer steht, da hierdurch das in dem Kapillarrohr befindliche Kältemittel wirksam vorgekühlt wird, wodurch die Kühlleistung verbessert wird. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Verdampfer des Normalkühlraumes während der Abschaltphasen rasch von flüssigem Kältemittel entleert wird, so dass die Kühlwand sich rasch erwärmen kann, wodurch das Abtauen von auf ihrer Vorderseite befindlichem gefrorenem Niederschlag beschleunigt wird.

  Wenn der Verdampfer sich in einer mit Gas gefüllten Kammer befindet, wird die Erwärmung noch durch die von dem Kapillarrohr dem in der Verdampferkammer befindlichen Fluidum unmittelbar zugeführte Wärme zusätzlich beschleunigt.



   Zur Durchführung des Verfahrens ist erfindungsgemäss ein Kühlschrank mit einer Kältemaschine und mit je einem   Normalkühlfaum    und einem Tiefkühlraum vorgesehen, welcher dadurch gekennzeichnet ist, dass der Normalkühlraum eine Kühlwand aufweist, hinter der ein erster Verdampfer angeordnet ist und dass ferner ein zweiter Verdampfer in dem Tiefkühlraum angeordnet ist, und dass   Ider    erste und der zweite Verdampfer während der Kühlungsphasen mit annähernd denselben Verdampfungstemperaturen des Kältemittels beaufschlagbar sind und die Kühlwand zumindest im wesentlichen aus einem Werkstoff geringer Wärmeleitfähigkeit besteht.



   Die Kühlwand des Normalkühlraumes kann bevorzugt eine geringe Dicke und geringe Wärmekapazität aufweisen und vorzugsweise zumindest im wesentlichen aus Kunststoff, beispielsweise Polystyrol, oder einem keramischen Werkstoff bestehen.



   Mit besonderem Vorteil kann die Kühlwand ein grossflächiger vertikaler Wandausschnitt der Begrenzungswandung des Normalkühlraumes sein. Es versteht sich, dass gegebenenfalls auch schräg oder senkrecht zur Vertikalen geneigte Begrenzungswände des Normalkühlraumes als   Kühlwände    ausgebildet sein können. Insbesondere ist es in vielen Fällen vorteilhaft, im wesentlichen sämtliche festen Begrenzungswände des Normalkühlraumes als   Kühlwände    auszubilden.



   In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, wobei es sich versteht, dass sie in zahlreichen weiteren Ausführungsformen verwirklicht werden kann. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 die Anordnung von zwei Verdampfern mit Zu- und Ableitungen in einem erfindungsgemässen Kühlschrank in schaubildlicher Darstellung,
Fig. 2 das Schema einer Kältemaschine, wie sie bei dem Kühlschrank nach Fig. 1 vorgesehen ist,
Fig. 3 einen Querschnitt des Tiefkühlfaches des in Fig. 1 dargestellten Kühlschrankes,
Fig. 4 die Anordnung des Verdampfers des Normalkühlraumes des in Fig. 1 dargestellten Kühlschrankes in Vorderansicht, mit dem Normalkühlraum im Längsschnitt,
Fig. 5 einen Querschnitt durch die Verdampferkammer und den zugeordneten Normalkühlraum gemäss Schnittlinie 5-5 der Fig. 4,
Fig.

   6 einen Längsschnitt durch die Verdampferkammer und den Normalkühlraum gemäss Schnittlinie 6-6 der Fig. 4,
Fig. 7 einen Querschnitt eines Verdampferrohres, das mit einem Kapillarrohr in wärmeaustauschender Verbindung steht,
Fig. 8 eine Variante der in Fig. 7 dargestellten Rohranordnung in geschnittener Darstellung,
Fig. 9 eine Variante der Kältemaschine nach Fig. 2 in schematischer Darstellung,
Fig. 10 einen Ausschnitt einer Verdampferkammer in geschnittener Darstellung gemäss einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel,
Fig. 11 eine Variante der Fig. 10,
Fig. 12 eine weitere Variante der Fig. 10,
Fig. 13 einen Querschnitt durch eine Verdampferkammer gemäss einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel,
Fig. 14 eine Variante der Fig. 13.



   In der Zeichnung sind sich entsprechende Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen. Ferner sind in der Zeichnung alle zum Verständnis der Erfindung nicht erforderlichen Teile weggelassen.



   Der in den Fig. 1-8 dargestellte Kühlschrank, dessen auf der Vorderseite befindliche Tür nicht dargestellt ist, weist ein im ganzen mit 1 bezeichnetes Schrankgehäuse auf, das einen Normalkühlraum 2 und einen Tiefkühlraum 3 aufweist, die mittels einer isolierenden horizontalen Zwischenwand 4 gegeneinander wärmeisoliert sind. In dem Tiefkühlraum befindet sich ein Plattenverdampfer 5, der von üblicher Bauart sein kann und dessen Verdampferkanäle oder -rohre unmittelbar von der im Tiefkühlraum 3 herrschenden Temperatur beaufschlagt werden. Auf die obere horizontale Verdampferplatte 6 ist ein Kältespeicher 8 aufgelegt, der aus einer schlappen Hülle besteht, in der eine Flüssigkeit grosser Wärmekapazität eingeschlossen ist, die vorzugsweise einen Gefrierpunkt hat, der der   vorgeses    henen Mindesttemperatur des   Plattenverdampfers    entspricht.

  Auf die untere horizontale   Verdampferplatte    7 wird das Kühlgut aufgelegt. An den   Kältemittelausgang    des Plattenverdampfers 5 ist ein Speicher 18   angeschlos-    sen, der siphonartig ausgebildet ist und sich in der vertikalen Rückwand des Plattenverdampfers befindet und so praktisch ein Teil des Plattenverdampfers ist. Der Kältemittelausgang des Speichers 18 führt zu einem Verdampfer 9, der dem   Normalkühlraum    zugeordnet ist.



   Wie besonders deutlich aus den Fig. 46 zu erkennen ist, befindet sich der als Rohrschlange mit fortlaufendem Gefälle ausgebildete und vertikal gestellte Verdampfer 9 nicht in dem Normalkühlraum, sondern ist in einer an den Normalkühlraum angrenzenden Verdampferkammer 10 im Abstand von den Kammerwänden frei verlegt und erstreckt sich im wesentlichen über  die gesamte, gleich dick ausgebildete Kühlwand 11, die der Zwischenwand zwischen der Verdampferkammer 10 und dem Normalkühlraum 2 entspricht. Der Verdampfer 5 ist, wie dargestellt, zweckmässig höher als der Verdampfer 9 angeordnet. Die Kühlwand 11 hat in diesem bevorzugten Ausführungsbeispiel einen ungefähr U-förmigen Querschnitt (Fig. 5). Sie kann zweckmässig aus Kunststoff bestehen.

  Diese grossflächige Kühlwand erstreckt sich im wesentlichen über die gesamte vertikale Rückwand des Normalkühlraumes und ferner ungefähr bis zur Mitte der vertikalen Seitenwände des Normalkühlraumes. Diese Ausbildung der Kühlwand hat unter anderem auch den Vorteil, dass während Kühlungsphasen auf ihrer Kühlfläche 11a, d. h. ihrer Vorderseite, sich eventuell bildender gefrorener Niederschlag praktisch nicht sichtbar ist und so das Raumbild des Normalkühlraumes nicht beeinträchtigt. Die Verdampferkammer 10 ist gegen die Aussenatmosphäre und gegen den Normalkühlraum abgedichtet und damit hermetisch geschlossen. In ihr befindet sich ein strömungsfähiges Fluidum, hier Luft, das keinen gefrorenen Niederschlag in der Verdampferkammer erzeugen kann. Die Rückwand 12 der Verdampferkammer 10 ist gegen die Aussenatmosphäre wärmeisoliert.

  Zu diesem Zweck ist die Rückwandung des Kühlschrankgehäuses 1 doppelwandig ausgebildet und vorzugsweise mit Schaumstoff 13 ausgefüllt. An den Kältemittelausgang 14 des Verdampfers 9 ist eine Saugleitung 15 angeschlossen, die ohne Zwischenschaltung eines Speichers unmittelbar zu dem Kompressor 17 (Fig. 2) führt. Diese Saugleitung ist wie üblich auf der Rückseite des Kühlschrankes frei   verbiegt,    wobei in diesem bevorzugten Ausführungsbeispiel ein der Drosselung des Kältemittels dienendes Kapillarrohr 16 in   wärmeaustauschender    Verbindung mit der Saugleitung und ferner noch in wärmeaustauschender Verbindung mit Teilstücken der Rohre des Verdampfers 9 steht, wie besonders deutlich aus Fig. 1 zu erkennen ist.

  Und zwar ist das Kapillarrohr mit dem Saugrohr bzw. mit den Teilstücken des Verdampfers 9 gemäss Fig. 7 wärmeleitend, beispielsweise durch Löten verbunden. Anstelle der in Fig. 7 dargestellten Verbindung kann in vielen Fällen auch zweckmässig eine Anordnung des Kapillarrohres im Innern des Saugrohres bzw. Verdampferrohres nach Fig. 8 vorgesehen sein.



   Wie aus dem Schema nach Fig. 2 zu erkennen ist, weist die dort dargestellte Kompressorkältemaschine in Reihe einen dem Kompressor 17 nachgestalteten üblichen Verflüssiger 19, das Kapillarrohr 16, den Verdampfer 5 des Tiefkühlraumes, den Speicher 18, den Verdampfer 9 des Normalkühlraumes und die Saugleitung 15 auf.

  Das Kapillarrohr 16 ist nach seinem Eintritt in die Verdampferkammer 10 entlang dem an den Kältemittelausgang 14 des Verdampfers 9 (Fig. 1) angrenzenden Verdampferrohr 20 oder Steigrohr zunächst bis zum tiefsten Punkt 21 des Verdampfers 9 und von da aus noch ein Stück entlang dem ansteigenden Verdampferrohr 22 geführt und überspringt bei 24 den Zwischenraum zwischen dem Verdampferrohr 22 und   idem    darüberliegenden Verdampferrohr 25, worauf es noch ein Stück entlang diesem Verdampferrohr in wärmeaustauschender Verbindung mit diesem geführt ist, und dann ab der Stelle 27 durch die Verdampferkammer 10 und die auch die Decke der Verdampferkammer 10 bildende Isolierwand 4 vertikal nach oben in den Verdampfer 5 geführt ist.

  Diese Anordnung und Führung des Kapillarrohres fördert die Konvektion im Kälteraum, bewirkt ferner ein rasches Entleeren von sich in den Rohren 22, 25 sammelndem flüssigem Kältemittel während der durch den Temperaturregler selbsttätig herbeigeführten Abschaltphasen (Stillstandzeiten der Kältemaschine), so dass sich die Verdampferkammer während den Abschaltphasen rasch erwärmen kann. Das aus dem Verdampfer 9 wähnend der Abschaltphasen verdampfte flüssige Kältemittel sammelt sich in dem Speicher 18 und in dem Verdampfer 5 und kondensiert hier, wozu der Kältespeicher 8 vorteilhaft beiträgt. Überdies stabilisiert der Kältespeicher 8 die Temperatur im Tiefkühlraum 3 während den Abschaltphasen. Aus dem Verdampfer 9 während der Abschaltphasen überfliessendes flüssiges Kältemittel gelangt in den aufrecht angeordneten Speicher 18, wo es ein Flüssigkeitsschloss bilden kann.

  Die Kapazität dieses Speichers 18 ist so getroffen, dass während der Abschaltphasen kein flüssiges Kältemittel aus dem Verdampfer 5 in den Verdampfer 9 gelangen kann.



   Die Wandstärke der Kühlwand kann mit Vorteil klein sein, beispielsweise zwei bis drei Millimeter. Der Abstand der Rohre des Verdampfers 9 von den benachbarten Wänden der Verdampferkammer 10 ist so getroffen, dass der Kühlwand über ihre gesamte Fläche annähernd gleichmässig Wärme entzogen wird und dass eine Konvektion im Kälteraum möglichst wenig behindert wird.



   An der Kühlwand 11 ist ein Fühler 30 angeordnet, der zum Fühlen der Temperatur der Vorderseite 11a (Kühlfläche) dieser Kühlwand ausgebildet ist. Dieser Fühler ist mit einem üblichen Zweipunktregler 32 verbunden und bewirkt, dass die Temperatur der Kühlfächer der   Kühlband    11 geregelt wird. Eine gesonderte Temperaturregelung des Tiefkühlraumes 3 ist bei dieser Kühleinrichtung im allgemeinen nicht erforderlich.



   Zu der Wirkungsweise der Kühleinrichtung seien noch folgende weitere erläuternde Hinweise gegeben:
Beim Betrieb der Kältemaschine wird das im Verflüssiger 19 verflüssigte Kältemittel dem Kapillarrohr 16 zugeführt und anschliessend im Wärmeaustausch mit der Saugleitung 15 und dem Endbereich des Verdampfers 9 vorgekühlt, wodurch auch das der Saugleitung 15 zuströmende Kältemittel noch in den beschriebenen Endrohrstücken des Verdampfers 9 vorerwärmt wird. Nach Übertritt des vorgekühlten Kältemittels in den Verdampfer 5 wird dieses verdampft und erzeugt Tiefkühltemperaturen. Anschliessend gelangt das kalte Kältemittel über den Speicher 18 und über eine kurze Verbindungsrohrleitung 31 geringen Strömungswiderstandes mit praktisch unveränderter Temperatur und Druck in den Verdampfer 9. 

  Nach Durchströmen des Verdampfers 9 wird das Kältemittel ohne Zwischenspeicherung von dem Kompressor 17 über die Saugleitung 15 angesaugt. Während der Kühlungsphasen wird die Kühlfläche 11a der Kühlwand 11 infolge der in der Verdampferkammer 10 erfolgenden Konvektion praktisch gleichmässig abgekühlt, wobei sich eine erhebliche Temperaturdifferenz zwischen der Kühlfläche   lla    und dem Verdampfer 9 ausbildet,   wobei    der Verdampfer sehr tiefe Temperaturen aufweist, während die Kühlfläche   11 a    in der Nähe des Gefrierpunktes von Wasser liegende Temperaturen hat.

  Während der   Ab;    schaltphasen wird der Verdampfer 9 mittels der Beheizung durch das Kapillarrohr 16 rasch von flüssigem Kältemittel, das sich in dem Verdampfer 5 und in dem Speicher 18 niederschlägt und sammelt, entleert und so  eine rasche Erwärmung der Verdampferkammer und eine Umkehrung des Wärmestromes durch die Kühlwand hindurch bewirkt.



   In manchen Fällen kann vorteilhaft der Verdampfer des Normalkühlraumes dem Verdampfer des Tiefkühlraumes vorgeschaltet sein. Dies ist an einem Ausführungsbeispiel schematisch in Fig. 9 dargestellt. Der Verdampfer des Tiefkühlraumes ist mit 5', der Verdampfer des Normalkühlraumes mit 9', der Kompressor mit 17', das Kapillarrohr mit 16' und der Verflüssiger mit 19' bezeichnet. Ein Speicher 32' verhindert auch hier während der Abschaltphasen ein Abfliessen oder Rückfliessen von flüssigem Kältemittel aus dem Verdampfer 5' in den Verdampfer 9'.



   Die dargestellte Kühleinrichtung hat unter anderem den Vorteil, dass sich während der Kühlungsphasen eine angenähert gleichmässige Temperatur der Vorderseite (Kühlfläche) der Kühlwand einstellt. Falls bei bestimmten Ausbildungen der Verdampferkammer des Normalkühlraumes es wünschenswert erscheint, die Gleichmässigkeit dieser Temperatur noch zu verbessern, so kann dies durch geeignete Ausbildung der Kühlwand und/oder Verdampferkammer unschwer erreicht werden. Dies ist an einem Ausführungsbeispiel in Fig. 10 dargestellt. Bei dieser Variante ist die Kühlwand 11' der Verdampferkammer 10' derart ungleich dick ausgebildet, dass die durch die Lage der Verdampferrohre 34 sich einstellenden (hier an sich nur geringen) Temperaturunterschiede an der Rückseite 36 der Kühlwand 11' nicht zu einer ungleich grossen Temperierung der Kühlfläche 35 der Kühlwand während der Kühlungsphasen führen.

  In der Verdampferkammer 10' ist zur zeitweisen Herbeiführung einer erzwungenen Konvektion ein Ventilator 36' angeordnet, der von einem Temperaturregler 37 ein- und ausgeschaltet wird, dessen Fühler 39 in dem Normalkühlraum 2' angeordnet ist. Der eingeschaltete Ventilator verstärkt die Kühlleistung durch Herbeiführung einer rascheren Wärmeübertragung und wird nur oberhalb bestimmter Fühlertemperaturen eingeschaltet, um eine zu hohe Innentemperatur des Kühlraumes rasch zu senken.



   Es sei darauf hingewiesen, dass zur Erzielung einer besonders gleichmässigen Temperatur der Kühlfläche der Kühlwand in vielen Fällen auch andere Ausbildungen der Kühlwand zweckmässig sein können. Beispielsweise kann die Dicke der Kühlwand in vertikaler Richtung von oben nach unten zunehmend vergrössert sein, da die unteren Bereiche der Verdampferkammer im allgemeinen eine etwas tiefere Temperatur als die oberen Bereiche aufweisen. Desgleichen kann die Kühlwand an den Stellen dicker als an den übrigen Stellen ausgebildet sein, wo die Strömungsgeschwindigkeit des in der Verdampferkammer konvektierenden Fluidums höher als in den übrigen Bereichen ist.

  Anstelle oder in Kombination mit einer ungleich dicken Kühlwand kann auch eine Profilierung der Kühlwand zur Erzielung einer Vergleichmässigung der Temperatur der Kühlfläche vorgesehen sein, wie es in Fig. 11 an einem Ausführungsbeispiel dargestellt ist. Die der Verdampferkammer 10" zugeordnete ungefähr gleich dicke Kühlwand 11" ist hier so profiliert, dass von dem Verdampfer 34' vertikal nach unten strömende Kaltluft unmittelbar entlang der ebenen Flächen 40 strömt, während die den Verdampferrohren gegenüberliegenden Flächen 41 durch die Profilierung aus der unmittelbaren Nähe der Verdampferrohre entfernt sind.



   Hierdurch wird eine gleichmässige Temperatur der Kühlwand bei besonders hoher Kühlleistung erreicht.



  Es sei jedoch erwähnt, dass es im Hinblick auf die praktischen Erfordernisse im allgemeinen ausreichend ist, die Kühlwand als ebene Wand ungefähr gleicher Dicke auszubilden und auch die Verdampferkammer als Kammer von konstanter Tiefe auszubilden.



   Ferner sei noch darauf hingewiesen, dass die Kühleinrichtung in vielen Fällen anstelle einer Kompressorkältemaschine eine Kältemaschine anderer Bauart, beispielsweise eine Absorptionsmaschine, aufweisen kann.



   Die Erfindung schafft auch die Möglichkeit, auf einfache Weise die   Kühlwandtemperatur    durch Veränderung des Abstandes des Verdampfers von der Kühlwand selbsttätig einzustellen, zu steuern oder zu regeln.



  Beispielsweise können wärmeempfindliche Verstellmittel in der Verdampferkammer angeordnet sein, die auf die Kühlwandtemperatur und/oder die Temperatur in der Verdampferkammer ansprechen und den Abstand des Verdampfers mit abnehmender Temperatur ver   grössern.    Derartige Verstellmittel können   beispiels    weise Ausdehnungsstäbe, Ausdehnungsbalge oder -membrane, Wachsthermostate oder dergleichen sein.



  Dies ist in Fig. 12 an einem Beispiel dargestellt. In der Verdampferkammer 50, die von einer Kühlwand 51 und den Kühlschrankwänden 52 begrenzt ist, ist ein auf Stangen 53', 54' verschiebbar gelagerter Plattenverdampfer 56 angeordnet, der mittels eines Stellkolbens 53 eines Thermostaten 54 in Abhängigkeit der Innentemperatur der Verdampferkammer in Richtung des Doppelpfeiles A in der oben beschriebenen Weise lageverstellbar ist.



   Auch sei darauf hingewiesen, dass die Kühlwand, die gegebenenfalls aus mehreren Teilen oder Schichten unterschiedlichen Werkstoffes bestehen kann, bevorzugt eine geringe Wärmeleitfähigkeit aufweisen kann, insbesondere aus einem Werkstoff geringerer Wärmeleitfähigkeit besteht oder eine Schicht eines solchen Werkstoffes aufweist.



   Bei der in Fig. 13 dargestellten Variante ist ein Normalkühlraum eines nicht näher dargestellten Kühlschrankes mit 100 bezeichnet, in dessen der Aussenatmosphäre zugekehrten Rückwand ein schmaler, geschlossener Hohlraum 103" vorgesehen ist, der sich im wesentlichen über die gesamte Breite und Höhe der Rückseite des Kühlraumes erstreckt und als Innenraum einer Verdampferkammer 103 dient, in dem der als Rohrschlange 101 ausgebildete Verdampfer in geringem Abstand von der im Ganzen mit 102 bezeichneten Kühlwand und in etwas grösserem Abstand von der eine Wärmeisolation aufweisenden Rückwand 104 angeordnet ist. Dieser Verdampfer erstreckt sich im wesentlichen über die gesamte Fläche der Kühlwand.

 

  Die Kühlwand besteht hier aus zwei Schichten 105 und 106, von denen die Schicht 105 aus Kunststoff geringer Wärmeleitfähigkeit und die dünne Wärmeleitschicht 106 aus einem Metall hoher Wärmeleitfähigkeit - hier Aluminium - besteht. Die Schicht 105 ist erheblich dicker als die Schicht 106, um während der Kühlungsphasen ein grosses Temperaturgefälle bei geringer Wärmekapazität der Kühlwand herbeizuführen. Die Dicke der Wärmeleitschicht 106 kann beispielsweise mit Vorteil ungefähr 0,2-0,4mm, vorzugsweise ungefähr 0,3 mm, betragen. Die Wärmeleitschicht 106 hat u. a. die Aufgabe, die Temperatur der Rückseite 120 der Schicht 105 zu vergleichmässigen und so die Tem   peraturgleichmässigkelt    der Kühlfläche 121 zu   verbes     sern. Auch beschleunigt sie die Wärmeleitung.

  Ferner bildet sie eine luftdichte Schutzschicht, die bei einer Beschädigung der Schicht 105, z. B. einem Riss, ein Eindringen von feuchter Kühlraumluft in die Verdampferkammer 103 verhindert. Die Wärmeleitschicht 106 ist so dünn, dass sie die Wärmekapazität der Kühlwand nicht nachteilig vergrössert. Insgesamt weist die Kühlwand eine sehr geringe Wärmekapazität und damit das Kühlsystem eine sehr geringe Trägheit auf, durch die insbesondere ein rasches, selbsttätiges Abtauen von auf der Kühlfläche befindlichem gefrorenem Niederschlag während jeder Abschaltphase herbeigeführt wird. Während der Kühlungsphasen entsteht eine erhebliche Temperaturdifferenz zwischen der Kühlfläche 121 und dem Verdampfer 101, die sich hier zum Teil in der Kunststoffschicht 105 und zum Teil in dem Innenraum der Verdampferkammer 103 ausbildet.

  Die Dicke der Schicht 105 und der Abstand der Verdampferrohre von der Kühlwand sind so getroffen, dass sich die gewünschte Temperaturdifferenz, die beispielsweise je nach den gewünschten Verhältnissen   10 -35  C    betragen kann, einstellt. Beispielsweise kann die Dicke der Schicht 105 ungefähr 1,5 mm und der Abstand der Verdampferrohre von der Kühlwand 1 mm betragen.



   Bei der in Fig. 14 dargestellten Variante weist die Kühlwand 102' eine erste Kunststoffschicht 107, eine zweite aus flexiblem Material bestehende, ebenfalls luftdichte Kunststoffschicht 109 und ferner auf sämtlichen Bereichen, denen keine Verdampferrohre des Verdampfers 101' gegenüberliegen, eine dünne Wärmeleitschicht 110 aus Aluminiumblech auf. Die Schichten 107, 109 und 110 sind zweckmässig miteinander verklebt, beispielsweise dadurch, dass die Schicht 109 als doppelseitig klebende Klebfolie, die gegebenenfalls eine Gewebeeinlage aufweisen kann, ausgebildet ist. Die beiden Schichten 107 und 109 sind so ausgebildet, dass sich infolge ihrer schlechten Wärmeleitfähigkeit und ihrer Dicke während der Kühlungsphasen die gewünschte Temperaturdifferenz zwischen den an der Schicht 109 anliegenden Verdampferrohren des Verdampfers 101' und der Kühlfläche 130 ausbildet.

  Die Kunststoffschicht 107 kann beispielsweise zweckmässig eine Dicke von ungefähr 1,5-2mm, die Schicht 109 eine wesentlich geringere Dicke und die Schicht 110 eine Dicke von ungefähr 0,2-0,4 mm aufweisen. Der Schicht 109 kommt insbesondere die Aufgabe zu, bei einem evtl. Riss der Schicht 107 ein Beaufschlagen des Verdampfers mit feuchter Kühlraum luft zu verhindern. Die Wärmeleitschicht 110 hat u. a.



  die Aufgabe, der an sie angrenzenden Schicht 109 eine annähernd gleichmässige Temperatur zu vermitteln und dem Verdampfer Wärme direkt zuzuleiten. Zu diesem Zweck steht diese Schicht in diesem Ausführungsbeispiel nicht nur mit dem in der Verdampferkammer 103' befindlichen Fluidum, sondern auch mit den Verdampferrohren in direkter wärmeleitender Verbindung.



  Die Verdampferrohre weisen die Rohrkörper 131 teilweise umgreifende Profilbleche 111 aus wärmeleitendem Material auf, die fest mit den angrenzenden Tei len der Schicht   11u    verbunden   sind.    In diesem Ausfüh rungsbeispiel sind die Profilbleche 111 einstückig mit der Wärmeleitschicht 110, so dass die Teile 110 und
111 eine einzige profilierte ungefähr gleich dicke Blechplatte bilden. Funktionsmässig bilden die Profilbleche
111 einen Teil des Verdampfers, während die Blech stücke 110 Teile der Kühlwand 102' bilden.

  Die aus dem Kühlraum während der Kühlungsphasen abgeführte Wärme wird in diesem bevorzugten Ausführungsbeispiel teilweise durch Wärmeleitung in der Schicht 110 den Verdampferrohren   unmittelblar    und teilweise durch Konvektion und Wärmeleitung in dem die Verdampferkammer   1013'    ausfüllenden Fluidum zugeführt.



  Durch diese Kombination wird eine   besonders    geringe Trägheit des Kühlsystems und damit u. a. ein besonders rasches Abtauen von evtl. auf der   Kühlfläche    der Kühlwand befindlichem Reif während der Abschaltphasen bewirkt.



   PATENTANSPRUCH 1
Verfahren zur Kühlung eines Normalkühlraumes und eines Tiefkühlraumes eines   Kühischrankes,    wobei dem Normalkühlraum ein erster Verdampfer und dem Tiefkühlraum ein zweiter Verdampfer einer gemeinsamen Kältemaschine zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Normalkühlraum während der Kühlungsphasen entzogene Wärme durch eine an den Innenraum dieses Kühlraumes angrenzende Kühlwand hindurch auf den ersten Verdampfer über ein erhebliches Temperaturgefälle zwischen der Vorderseite der Kühlwand und dem ersten Verdampfer übertragen wird, wogegen der zweite Verdampfer der Kühlraumluft des Tiefkühlraumes die Wärme unmittelbar entzieht.



   UNTERANSPRÜCHE
1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Temperaturgefälle zwischen der Vorderseite der Kühlwand und dem ersten Verdampfer   10 -35     C beträgt.



   2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die dem ersten Verdampfer während der Kühlungsphasen zuströmende Wärme von der Rückseite der Kühlwand auf den Verdampfer im wesentlichen durch Konvektion eines Gases und in dem Gas erfolgender Wärmeleitung übertragen wird, wobei das Gas sich in einer geschlossenen, den ersten Verdampfer aufweisenden Kammer befindet.



   3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass während der Kühlungsphasen das Kältemittel der Kältemaschine in beiden Verdampfern mit ungefähr denselben Verdampfungstemperaturen verdampft wird, so dass die beiden Verdampfer auf ungefähr dieselben Verdampfungstemperaturen abgekühlt werden.

 

   4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderseite der Kühlwand des Normalkühlraumes während der durch die Tempera   turregelung    selbsttätig eingeschalteten Kühlungsphasen auf in der Nähe des Gefrierpunktes von Wasser liegende Temperaturen abgekühlt wird, dass ferner durch die Temperaturregelung zwischen je zwei Kühlungsphasen selbsttätig eine Abschaltphase, während der der Zwangsumlauf des die Kältemaschine durchströmenden Kältemittels abgeschaltet ist, eingelegt wird, und dass die Kühlungsphasen bei Unterschreiten einer bestimm ten Minimaltemperatur der Vorderseite der Kühlwand beendet und bei Überschreiten einer bestimmten höhe ren Maximaltemperatur wieder eingeschaltet werden, derart, dass die Vorderseite der Kühlwand während 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. sern. Auch beschleunigt sie die Wärmeleitung. Ferner bildet sie eine luftdichte Schutzschicht, die bei einer Beschädigung der Schicht 105, z. B. einem Riss, ein Eindringen von feuchter Kühlraumluft in die Verdampferkammer 103 verhindert. Die Wärmeleitschicht 106 ist so dünn, dass sie die Wärmekapazität der Kühlwand nicht nachteilig vergrössert. Insgesamt weist die Kühlwand eine sehr geringe Wärmekapazität und damit das Kühlsystem eine sehr geringe Trägheit auf, durch die insbesondere ein rasches, selbsttätiges Abtauen von auf der Kühlfläche befindlichem gefrorenem Niederschlag während jeder Abschaltphase herbeigeführt wird.
    Während der Kühlungsphasen entsteht eine erhebliche Temperaturdifferenz zwischen der Kühlfläche 121 und dem Verdampfer 101, die sich hier zum Teil in der Kunststoffschicht 105 und zum Teil in dem Innenraum der Verdampferkammer 103 ausbildet. Die Dicke der Schicht 105 und der Abstand der Verdampferrohre von der Kühlwand sind so getroffen, dass sich die gewünschte Temperaturdifferenz, die beispielsweise je nach den gewünschten Verhältnissen 10 -35 C betragen kann, einstellt. Beispielsweise kann die Dicke der Schicht 105 ungefähr 1,5 mm und der Abstand der Verdampferrohre von der Kühlwand 1 mm betragen.
    Bei der in Fig. 14 dargestellten Variante weist die Kühlwand 102' eine erste Kunststoffschicht 107, eine zweite aus flexiblem Material bestehende, ebenfalls luftdichte Kunststoffschicht 109 und ferner auf sämtlichen Bereichen, denen keine Verdampferrohre des Verdampfers 101' gegenüberliegen, eine dünne Wärmeleitschicht 110 aus Aluminiumblech auf. Die Schichten 107, 109 und 110 sind zweckmässig miteinander verklebt, beispielsweise dadurch, dass die Schicht 109 als doppelseitig klebende Klebfolie, die gegebenenfalls eine Gewebeeinlage aufweisen kann, ausgebildet ist. Die beiden Schichten 107 und 109 sind so ausgebildet, dass sich infolge ihrer schlechten Wärmeleitfähigkeit und ihrer Dicke während der Kühlungsphasen die gewünschte Temperaturdifferenz zwischen den an der Schicht 109 anliegenden Verdampferrohren des Verdampfers 101' und der Kühlfläche 130 ausbildet.
    Die Kunststoffschicht 107 kann beispielsweise zweckmässig eine Dicke von ungefähr 1,5-2mm, die Schicht 109 eine wesentlich geringere Dicke und die Schicht 110 eine Dicke von ungefähr 0,2-0,4 mm aufweisen. Der Schicht 109 kommt insbesondere die Aufgabe zu, bei einem evtl. Riss der Schicht 107 ein Beaufschlagen des Verdampfers mit feuchter Kühlraum luft zu verhindern. Die Wärmeleitschicht 110 hat u. a.
    die Aufgabe, der an sie angrenzenden Schicht 109 eine annähernd gleichmässige Temperatur zu vermitteln und dem Verdampfer Wärme direkt zuzuleiten. Zu diesem Zweck steht diese Schicht in diesem Ausführungsbeispiel nicht nur mit dem in der Verdampferkammer 103' befindlichen Fluidum, sondern auch mit den Verdampferrohren in direkter wärmeleitender Verbindung.
    Die Verdampferrohre weisen die Rohrkörper 131 teilweise umgreifende Profilbleche 111 aus wärmeleitendem Material auf, die fest mit den angrenzenden Tei len der Schicht 11u verbunden sind. In diesem Ausfüh rungsbeispiel sind die Profilbleche 111 einstückig mit der Wärmeleitschicht 110, so dass die Teile 110 und 111 eine einzige profilierte ungefähr gleich dicke Blechplatte bilden. Funktionsmässig bilden die Profilbleche 111 einen Teil des Verdampfers, während die Blech stücke 110 Teile der Kühlwand 102' bilden.
    Die aus dem Kühlraum während der Kühlungsphasen abgeführte Wärme wird in diesem bevorzugten Ausführungsbeispiel teilweise durch Wärmeleitung in der Schicht 110 den Verdampferrohren unmittelblar und teilweise durch Konvektion und Wärmeleitung in dem die Verdampferkammer 1013' ausfüllenden Fluidum zugeführt.
    Durch diese Kombination wird eine besonders geringe Trägheit des Kühlsystems und damit u. a. ein besonders rasches Abtauen von evtl. auf der Kühlfläche der Kühlwand befindlichem Reif während der Abschaltphasen bewirkt.
    PATENTANSPRUCH 1 Verfahren zur Kühlung eines Normalkühlraumes und eines Tiefkühlraumes eines Kühischrankes, wobei dem Normalkühlraum ein erster Verdampfer und dem Tiefkühlraum ein zweiter Verdampfer einer gemeinsamen Kältemaschine zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Normalkühlraum während der Kühlungsphasen entzogene Wärme durch eine an den Innenraum dieses Kühlraumes angrenzende Kühlwand hindurch auf den ersten Verdampfer über ein erhebliches Temperaturgefälle zwischen der Vorderseite der Kühlwand und dem ersten Verdampfer übertragen wird, wogegen der zweite Verdampfer der Kühlraumluft des Tiefkühlraumes die Wärme unmittelbar entzieht.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Temperaturgefälle zwischen der Vorderseite der Kühlwand und dem ersten Verdampfer 10 -35 C beträgt.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die dem ersten Verdampfer während der Kühlungsphasen zuströmende Wärme von der Rückseite der Kühlwand auf den Verdampfer im wesentlichen durch Konvektion eines Gases und in dem Gas erfolgender Wärmeleitung übertragen wird, wobei das Gas sich in einer geschlossenen, den ersten Verdampfer aufweisenden Kammer befindet.
    3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass während der Kühlungsphasen das Kältemittel der Kältemaschine in beiden Verdampfern mit ungefähr denselben Verdampfungstemperaturen verdampft wird, so dass die beiden Verdampfer auf ungefähr dieselben Verdampfungstemperaturen abgekühlt werden.
    4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderseite der Kühlwand des Normalkühlraumes während der durch die Tempera turregelung selbsttätig eingeschalteten Kühlungsphasen auf in der Nähe des Gefrierpunktes von Wasser liegende Temperaturen abgekühlt wird, dass ferner durch die Temperaturregelung zwischen je zwei Kühlungsphasen selbsttätig eine Abschaltphase, während der der Zwangsumlauf des die Kältemaschine durchströmenden Kältemittels abgeschaltet ist, eingelegt wird, und dass die Kühlungsphasen bei Unterschreiten einer bestimm ten Minimaltemperatur der Vorderseite der Kühlwand beendet und bei Überschreiten einer bestimmten höhe ren Maximaltemperatur wieder eingeschaltet werden, derart, dass die Vorderseite der Kühlwand während
    jeder Abschaltphase durch natürliche Erwärmung ohne künstliche Beheizung abgetaut wird.
    5. Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass nach Beginn der Abschaltphase das in dem ersten Verdampfer befindliche flüssige Kältemittel rasch verdampft und ausserhalb des Verdampferraumes rückkondensiert wird.
    6. Verfahren nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das nach Beginn der Abschaltphase der Kältemaschine in dem ersten Verdampfer befindliche flüssige Kältemittel mindestens teilweise durch Beaufschlagung mit Wärme, die von in einem Kapillarrohr der Kältemaschine befindlichen warmen Kältemittel zugeleitet wird, verdampft und der Dampf in einem tiefgekühlten Sammelkanalsystem rückkondensiert und gesammelt wird.
    PATENTANSPRUCH II Kühlschrank mit einer Kältemaschine und mit je einem Normalkühlraum und einem Tiefkühlraum zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Normalkühlraum eine Kühlwand (11) aufweist, hinter der ein erster Verdampfer (9) angeordnet ist und dass ferner ein zweiter Verdampfer (5) in dem Tiefkühlraum (3) angeordnet ist, und dass der erste und der zweite Verdampfer während der Kühlungsphasen mit annähernd denselben Verdampfungstemperaturen des Kältemittels beaufschlagbar sind und die Kühlwand zumindest im wesentlichen aus einem Werkstoff geringer Wärmeleitfähigkeit besteht.
    UNTERANSPRÜCHE 7. Kühlschrank nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Verdampfer (9) sich im wesentlichen über die Breite und Höhe der Kühlwand erstreckt und als Rohrschlange ausgebildet ist.
    8. Kühlschrank nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlwand (11') zur Vergleichmässigung der sich während der Kühlungsphasen einstellenden Temperatur ihrer Vorderseite ungleiche Dicke über ihre Höhe aufweist.
    9. Kühlschrank nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlwand ein grossflächiger, vertikaler Wandausschnitt (11) der Begrenzungswand des Normalkühlraumes ist.
    10. Kühlschrank nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein wesentlicher Teilbereich der vertikalen Rückwand des Normalkühlraumes als Kühlwand ausgebildet ist.
    11. Kühlschrank nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der die Wärme schlecht leitende Werkstoff der Kühlwand Kunststoff ist.
    12. Kühlschrank nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der die Wärme schlecht leitende Werkstoff der Kühlwand keramischer Werkstoff ist.
    13. Kühlschrank nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoff Polystyrol ist.
    14. Kühlschrank nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teilstück eines Kapillarrohres der Kältemaschine in wärmeaustauschender Verbindung mit mindestens einem Teilstück des Kanalsystems des ersten Verdampfers (9) steht.
    15. Kühlschrank nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Tiefkühlraum ein Sammelkanalsystem (18) zum Sammeln und Speichern von flüsc sigem Kältemittel während der Abschaltphasen aufweist, das einen in Reihe mit dem zweiten Verdampfer (5) angeordneten Speicher (18) aufweist, der zwischen den ersten und zweiten Verdampfer zwischengeschaltet ist.
    16. Kühlschrank nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Verdampfer (9') dem zweiten Verdampfer (5') vorgeschaltet ist.
    17. Kühlschrank nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlwand (11) zur Verringerung der Trägheit des Kühlsystems eine geringe Wärmekapazität aufweist.
    18. Kühlschrank nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teilbereich der Kühlwand (102; 102') des Normalkühlraumes mindestens eine dünne Wärmeleitschicht (106; 110) eines Stoffes guter Wärmeleitfähigkeit aufweist, dessen Schichtdicke wesentlich kleiner als die Dicke der die Wärmeleitschicht aufweisenden Kühlwand ist.
    19. Kühlschrank nach Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmeleitschicht auf der vom Normalkühlraum abgewendeten Seite der Kühlwand angeordnet ist.
    20. Kühlschrank nach Unteranspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmeleitschicht mit dem Verdampfer (101') in wärmeleitendem Kontakt steht.
    21. Kühlschrank nach Unteranspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die in Kontakt mit dem die Wärme schlecht leitenden Werkstoff der Kühlwand stehende Wärmeleitschicht aus Teilbereichen (110) eines Profilbleches besteht, das weitere Teilbereiche (111) aufweist, die an dem Verdampfer an Stellen anliegen, die sich im Abstand von der Kühlwand befinden.
    22. Kühlschrank nach Unteranspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmeleitschicht sich über die gesamte Kühlwand erstreckt.
    23. Kühlschrank nach Unteranspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Verdampfer als Rohrschlange ausgebildet und zwischen dem Profilblech und der Kühlwand angeordnet ist.
    24. Kühlschrank nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdampferrohre des Verdampfers (101') an der Kühlwand anliegen.
    25. Kühlschrank nach Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmeleitschicht aus Alumi
    nium besteht und ihre Dicke ungefähr 0,2-0,4 mm beträgt.
    26. Kühlschrank nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Verdampfer in einer mit einem Gas gefüllten Kammer angeordnet ist, deren an den Normalkühlraum angrenzende Wandung die Kühlwand bildet.
CH1649268A 1967-11-14 1968-11-05 Verfahren zum Kühlen von Kühlräumen und Kühlschrank zur Durchführung des Verfahrens CH495540A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3204556A1 (de) * 1982-02-10 1983-08-18 Bosch-Siemens Hausgeräte GmbH, 7000 Stuttgart Verdampfer fuer kaeltegeraete
DE3308329A1 (de) * 1983-03-09 1984-09-13 Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt Waermeuebertrager mit auf eine platine aufgeklebter rohrleitung und verfahren zu seiner herstellung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3204556A1 (de) * 1982-02-10 1983-08-18 Bosch-Siemens Hausgeräte GmbH, 7000 Stuttgart Verdampfer fuer kaeltegeraete
DE3308329A1 (de) * 1983-03-09 1984-09-13 Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt Waermeuebertrager mit auf eine platine aufgeklebter rohrleitung und verfahren zu seiner herstellung

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