CH495717A - Formfixiertes Hüftstrumpfpaar - Google Patents

Formfixiertes Hüftstrumpfpaar

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CH495717A
CH495717A CH895968A CH895968A CH495717A CH 495717 A CH495717 A CH 495717A CH 895968 A CH895968 A CH 895968A CH 895968 A CH895968 A CH 895968A CH 495717 A CH495717 A CH 495717A
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CH
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hip
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CH895968A
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Inventor
Kleinlogel Marianne
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Globotex Ag
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A41—WEARING APPAREL
    • A41B—SHIRTS; UNDERWEAR; BABY LINEN; HANDKERCHIEFS
    • A41B11/00—Hosiery; Panti-hose
    • A41B11/14—Panti-hose; Body-stockings
    • A41B11/143—Panti-hose made of two separated stockings
    • A41B11/146—Panti-hose made of two separated stockings connected at the waistband

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Undergarments, Swaddling Clothes, Handkerchiefs Or Underwear Materials (AREA)
  • Socks And Pantyhose (AREA)

Description


  
 



  Formfixiertes   Hüftstrumpfpaar   
Die Erfindung betrifft ein formfixiertes Hüftstrumpfpaar aus zwei einzelnen, langen Strümpfen mit sich daran anschliessenden, bis zur Taille reichenden Hüftteilen, welch letztere mindestens auf der Innenseite jeweils einen Schlitz aufweisen und mindestens im Bereich ihrer oberen Ränder mittels Verbindungsgliedern lösbar aneinander befestigbar sind.



   Es ist bekannt, am oberen Rand von formfixierten Hüftstrümpfen einen Bund vorzusehen, in den ein einoder mehrteiliges, die Taille umfassendes Gummiband eingezogen ist. Bekannte Hüftstrümpfe können auch mit an die oberen Ränder der Hüftteile angenähten Gummibändern versehen sein. Zum Schliessen des oberen Rands dient dann mindestens ein Knopf, der an das eine Ende eines Gummibands angenäht oder in anderer Weise an diesem befestigt ist und sich in mehrere Schlitze nach Art von Knopflöchern am anderen Hüftstrumpf einknöpfen lässt, um so die Bundseite des Hüftstrumpfpaars der Taillenweite anzupassen. Bei allen bekannten Hüftstrumpfpaaren müssen jedenfalls die Verbindungsglieder in einem besonderen Arbeitsgang an den Hüftteilen befestigt werden, oder sind an den letzteren besondere Haltemittel für die Verbindungsglieder erforderlich.

  Ausserdem macht die Art der Befestigung, die bestenfalls eine schrittweise Veränderung der Bundweite zulässt, die Verwendung von Gummielementen an den oberen Rändern der bekannten Hüftstrümpfe erforderlich.



   Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die Herstellung derartiger Hüftstrumpfpaare zu vereinfachen, die letzteren jedoch gleichzeitig so auszubilden, dass sie der Körperform leicht und einfach angepasst werden können. Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung bei einem Hüftstrumpfpaar der eingangs erwähnten Art dadurch gelöst, dass mindestens einzelne Verbindungsglieder mehrere Teile aufweisen, zwischen denen die zusammenzuziehenden Bereiche der Hüftteile einspannbar sind.

  Diese lösbaren Verbindungsglieder können entweder im Bereich der oberen Ränder der Hüftteile Verwendung finden, um die freien und einander insbesondere überlappenden Randenden beider Hüftstrümpfe aneinander zu befestigen, wobei es die losen Verbindungsglieder gestatten, ohne besondere Hilfsmittel die Bundweite eines Hüftstrumpfpaars beliebig und kontinuierlich zu verändern, so dass Gummielemente an den oberen Rändern an sich entfallen können; die erfindungsgemässen Verbindungsglieder können aber auch dazu eingesetzt werden, dass einzelne, einander entsprechende Stellen der Schlitzränder beider Hüftteile zwischen oberem Rand und unterem Schlitzende durch derartige lösbare Verbindungsglieder gegeneinander gezogen und miteinander verbunden werden.

  Es hat sich nämlich gezeigt, dass das lediglich am oberen Rand erfolgende paarweise Verbinden von Hüftstrümpfen ab und zu beim Tragen gewisse Nachteile mit sich bringt: Die Schlitzränder zwischen dem oberen Rand und den Schlitzenden klaffen beim Tragen relativ weit auseinander und können insbesondere an der Schenkelinnenseite nach aussen und oben einschneiden. Werden nun erfindungsgemäss durch Verbindungsglieder die Schlitzränder unterhalb der oberen Ränder der beiden Hüftstrümpfe gegeneinander gezogen und miteinander verbunden, so entlastet der Zug zur Körpermitte die Schlitzränder, und zwar auch insbesondere im Bereich der unteren Schlitzenden, so dass das lästige Einschneiden und Scheuern behoben wird, und ausserdem klaffen die Hüftteile im Bereich der Körpermitte nicht auseinander.



  Ferner sitzen die Strümpfe wesentlich besser, da auf sie auch an den Innenseiten ein Längszug nach oben ausgeübt wird.



   In der einfachsten Form sind bei einem erfindungsgemässen Hüftstrumpfpaar mindestens einzelne Verbindungsglieder als Druckknöpfe ausgebildet, deren eines Teil in eine Öffnung des anderen Teils einrastet, wobei einander überlappende Bereiche der Hüftteile zwischen den beiden Druckknopfteilen eingespannt werden. Diese   Art der Befestigung eignet sich besonders für die oberen freien Randenden, aber auch für die Schlitzränder, wenn die Hüftteile relativ weit sind. Die Druckknöpfe sind so ausgebildet, dass ihre beiden zusammengehörenden Teile durch das Gestrick bzw. Gewirk hindurch ineinander einrasten können, ohne dass im Gestrick oder Gewirk Löcher oder Schlitze oder dergleichen angebracht werden müssen.



   Zweckmässigerweise werden allerdings die Hüftteile in laufmaschenhemmender oder laufmaschenfester Bindung gestrickt bzw. gewirkt, um Laufmaschen durch die Beanspruchung der Hüftteile durch das Einspannen zwischen den Verbindungsgliedern mit Sicherheit zu verhindern. Gegebenenfalls ist es auch möglich, das eine Druckknopfteil mit seinem Kopf durch eine aufgeweitete Masche hindurchzustecken.



   Sollen die Schlitzränder jedoch nicht so stark zusammengezogen werden und/oder sind die Hüftteile nicht so weit, so empfiehlt es sich, dass mindestens einzelne Verbindungsglieder eine insbesondere textile und elastische Lasche aufweisen, die an den Schlitzrändern lösbar, beispielsweise nach Art eines Druckknopfes befestigt ist. Bei dieser Ausführungsform müssen die Schlitzränder nicht bis zum gegenseitigen Überlappen zusammengezogen werden, so dass an den Hüftteilen Material eingespart werden kann und trotzdem das lästige Einschneiden und Scheuern der Schlitzränder beseitigt wird. Eine besonders einfache und schnelle Befestigung der Laschen an den Schlitzrändern wird dadurch ermöglicht, dass auf einer   Lasehenseite    an den Enden Teile von Druckknöpfen befestigt sind, zwischen denen und weiteren Druckknöpfenteilen die Schlitzränder eingespannt werden können.

  Schliesslich ermöglichen es Laschen, die mindestens zum Teil aus einem thermoplastischen Material bestehen, dass die ebenfalls aus einem thermoplastischen Material gefertigten Druckknopfteile auf die Laschen aufgeschweisst werden.



   Die erfindungsgemässe Lösung bietet auch eine Möglichkeit zum einfachen Anbringen von Verzierungen an einem Hüftstrumpfpaar, wenn nämlich die Verbindungsglieder mit eingeprägten, aufgedruckten oder in anderer Weise aufgebrachten Verzierungen versehen sind.



   Da bei der erfindungsgemässen Art der Befestigung der oberen, freien Randenden und der Schlitzränder aneinander der Hersteller die Verbindungsglieder den Hüftstrumpfpaaren lose beilegen kann, was im Hinblick auf eine rationelle Fertigung besonders erwünscht ist, wird zweckmässigerweise dafür Sorge getragen, dass einzelne Teile der Verbindungsglieder nicht verlorengehen können. Dies wird nach einem weiteren Merkmal der Erfindung dadurch erzielt, dass die beiden Teile der insbesondere als Druckknöpfe ausgebildeten Verbindungsglieder durch einen flexiblen Verbindungssteg miteinander insbesondere einstückig verbunden sind.



   Das besondere Augenmerk bei der erfindungsgemässen Befestigung der oberen, freien Randenden aneinander ist darauf zu richten, dass sich auch bei einer verhältnismässig grossen Zugbeanspruchung des Bunds die Randenden nicht voneinander lösen können. Es hat sich nun gezeigt,   d ass    es im Hinblick auf dieses Problem von Vorteil ist, wenn zum Verbinden der oberen freien Randenden miteinander das eine Druckknopfteil eine quer zum Rand verlaufende Rippe und das andere Druckknopfteil eine entsprechende längliche Öffnung aufweist. Ein solcher Druckknopf eignet sich besonders dann, wenn der obere Bund des Hüftstrumpfpaars aus einem Rechts-Links-Gestrick besteht.



   Bei erfindungsgemässen Hüftstrumpfpaaren, deren Schlitzränder   vom    und gegebenenfalls auch hinten durch Verbindungsglieder miteinander verbunden werden sollen, wird die günstigste Lage dieser lös- und auswechselbaren Verbindungsglieder in der Regel vom Strumpfhersteller durch Versuche ermittelt, da sie vom jeweiligen Modell und von der Grösse abhängt. Soll nun das Anbringen der Verbindungsglieder für die Trägerin erleichtert werden, so ist es vorteilhaft, wenn die Hüftteile an denjenigen Stellen Markierungen aufweisen, an denen die die Schlitzränder miteinander verbindenden Verbindungsglieder anzubringen sind.

  Diese Massnahme gestattet es, beim Hersteller den Arbeitsgang des Anbringens der erfindungsgemässen Verbindungsglieder an den Schlitzrändern einzusparen, ohne dass die Abnehmer dann später die günstigsten Stellen für diese Verbindungsglieder versuchsweise ermitteln müssen. Ausserdem können die letzteren auch nach dem Auswechseln eines der beiden Hüftstrümpfe schnell und einfach wieder an den richtigen Stellen angebracht werden. Bei gestrickten bzw. gewirkten Hüftteilen wird das Anbringen dieser Markierungen dann besonders einfach, wenn man sie in das Gestrick bzw. in das Gewirk der Hüftteile einstrickt bzw. einwirkt, und bei auf Rundstrickmaschinen hergestellten Hüftstrümpfen empfiehlt es sich ganz besonders, einen oder mehrere zusätzliche Fäden zur Bildung umlaufender Markierungsringe einzustricken bzw. einzuwirken.



   Um den vom Zusammenziehen der Schlitzränder herrührenden Querzug besser aufnehmen zu können und zur Erzielung eines besseren Sitzes der Hüftteile sind die letzteren zweckmässigerweise so ausgebildet, dass elastische Bänder die umlaufenden Markierungsringe bilden, wobei es besonders vorteilhaft ist, wenn die Markierungsringe durch eingestrickte elastische Fäden gebildet sind.



   Anhand der in der beiliegenden Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele der Erfindung soll diese noch näher erläutert werden.



   Es zeigen:
Fig. 1 eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemässen Hüftstrumpfpaars, bei dem lediglich die oberen freien Randenden der beiden Hüftstrümpfe aneinander befestigt sind,
Fig. 2a einen Schnitt nach der Linie 2-2 in Fig. 1 durch einander überlappende Randteile und eine erste Ausführungsform eines Druckknopfes,
Fig. 2b eine perspektivische Darstellung einer weiteren Ausführungsform eines Druckknopfes,
Fig. 2c eine Draufsicht auf eine dritte Ausführungsform eines geöffneten Druckknopfes,
Fig. 2d eine der Fig. 2c entsprechende Darstellung einer weiteren Ausführungsform eines Druckknopfes, der sich besonders zum Anbringen im Bereich des oberen Bunds eignet,
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung der Hüftteile einer zweiten Ausführungsform eines erfindungsgemässen Hüftstrumpfpaars, bei dem die Schlitzränder mittels Druckknöpfen zusammengezogen und aneinander befestigt sind,
Fig. 

   4 eine der Fig. 3 entsprechende Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemässen Hüftstrumpfpaars mit ebenfalls zusammenge zogenen Schlitzrändern, die einander jedoch nicht über lappen,  
Fig. 5 einen Schnitt entsprechend der Linie 5-5 in Fig. 4 durch eine erste Ausführungsform von Verbindungslaschen,
Fig. 6 eine der Fig. 5 entsprechende Darstellung einer weiteren Ausführungsform einer Verbindungslasche und
Fig. 7 die Hüftteile einer gegenüber der Fig. 3 abgewandelten Ausführungsform eines erfindungsgemässen Hüftstrumpfpaares.



   Das in Fig. 1 gezeigte Hüftstrumpfpaar besteht aus zwei Strümpfen 10 mit jeweils einem oberen Hüftteil 12, der vom oberen Rand her mit einem Einschnitt 14 versehen ist. Dieser Einschnitt reicht vom oberen Rand her bis unmittelbar vor oder in einen verstärkten Warenstreifen 15, der ebenso wie die Hüftteile in maschenfester bzw. laufmaschenhemmender Bindung gewirkt bzw. gestrickt ist und in den gegebenenfalls zusätzlich elastische Fäden eingearbeitet sein können. Am oberen Rand der beiden Hüftteile befindet sich ein Randstreifen, der bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel die Form eines elastischen Doppelrands 16 hat, in den hochelastische Fäden aus Gummi oder einem anderen Kunststoff eingearbeitet, d. h. in der Regel eingestrickt sind. Dieser Doppelrand 16 umfasst die Taille einer Trägerin und sorgt für einen guten Sitz.

  Wie die Fig. 1 erkennen lässt, überlappen sich bei diesem Ausführungsbeispiel die freien Enden 18 und 10 des Doppelrands und sind mittels Druckknöpfen 22 aneinander befestigt. Diese bestehen insbesondere aus Kunststoff, und zweckmässigerweise werden vorn zwei und hinten ein Druckknopf vorgesehen.



   Die Fig. 2a zeigt einen solchen eingesetzten Druckknopf in grösserem Massstab, und derartige Druckknöpfe können sowohl zum Verbinden der freien Randenden des Doppelrands 16 als auch zum Zusammenziehen der sonst auseinanderklaffenden Einschnittränder 24 (siehe Fig. 1) Verwendung finden. Der in Fig. 2a gezeigte Druckknopf setzt sich aus einem Kugelteil 26 und einem Federteil 28 zusammen, wobei der Kugelteil aus einer Scheibe mit einem Kugelkopf besteht, während der Federteil die Form einer Scheibe mit einer zentralen Öffnung hat, die mit von der Öffnung ausgehenden, radial verlaufenden Schlitzen oder dergleichen versehen sein kann, damit der Innenrand der Scheibe des Federteils 28 leichter elastisch nachgeben kann, wenn die beiden Druckknopfteile, die zwei Warenlagen 30 und 32 zwischen sich aufnehmen, zusammengedrückt werden.

  Bei diesen Warenlagen kann es sich also sowohl um die einander überlappenden Enden 18 und 20 des Doppelrands 16 als auch - wie insbesondere die Fig. 3 erkennen lässt - um die einander überlappenden Ein   schnittränder    24 zweier Hüftteile unterhalb des Doppelrands handeln.



   Anstelle der mit einem Kugelkopf versehenen Scheibe des Kugelteils 26 ist gegebenenfalls nur eine Kugel zu verwenden, über die die zu verbindenden Warenlagen 30, 32 oder 18, 20 gespannt und dann zusammen mit der Kugel durch die Öffnung des zugehörigen Federteils 28 hindurchgedrückt werden.



   Ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Druckknopf fes, der sich ebenfalls besonders zum Verbinden der Doppelrandenden 18 und 20 eignet, ist in Fig. 2b dargestellt. Der Kugelteil 26' und der Federteil 28' werden vorzugsweise aus Kunststoff im Spritzgussverfahren hergestellt, und sie werden durch einen mit ihnen einstückigen und ebenfalls aus Kunststoff bestehenden, flexiblen Steg 34 miteinander verbunden, welcher beispielsweise beim Ansetzen dieses Druckknopfs am Doppelrand 16 dessen obere Kante übergreift. Dadurch lässt sich der Druckknopf leichter mit einer Hand ansetzen, während die andere Hand die sich überlappenden Randenden 18 und 20 festhält.

  Eine weitere Bedienungsvereinfachung ergibt sich dadurch, dass an den beiden Druckknopfteilen 26' und 28' jeweils ein Grifflappen 36 angeforme und insbesondere aus Kunststoff angespritzt ist, an dessen äusserstem Ende sich ein Wulst 38 befindet, der das Erfassen der beiden Druckknopfteile noch weiter erleichtert.



   Das dritte, in Fig. 2c dargestellte Ausführungsbeispiel eines Druckknopfes hat einen Kugelteil 40 mit einem geschlitzten Kopf 42 sowie einen Federteil 44 mit einem dem Kopf angepassten Loch 46; der Schlitz 48 im Kopf 42 erleichtert dessen Einrasten in das Loch, so dass der Lochrand des Federteils 44 nicht elastisch ausgebildet sein muss. Auch hier sind Kugelund Federteil über einen bei diesem Ausführungsbeispiel S-förmigen Steg 50 miteinander verbunden, und alle diese Teile werden zweckmässigerweise wieder aus Kunststoff im Spritzgussverfahren hergestellt. Der Steg 50 ist so dünn ausgebildet, dass er sich in seinem Mittelteil leicht verdrehen oder verdrillen lässt, so dass die beiden Teile 40 und 44 zum Schliessen des Druckknopfes aufeinander zugeschwenkt werden können.

  Soll dieser Druckknopf im Bereich des Doppelrands 16 eingesetzt werden, so sind Form und Länge des Stegs 50 der Breite des Doppelrands 16 angepasst, so dass der Kopf 42 und das Loch 46 beim Anbringen gemäss Fig. 1 wieder ungefähr in der Mitte des Doppelrands liegen.



   Der in Fig. 2d dargestellte Druckknopf eignet sich ganz besonders für einen rechts-links gestrickten Doppelrand und unterscheidet sich von dem in Fig. 2c dargestellten Druckknopf lediglich dadurch, dass anstelle eines hinterschnittenen Kopfs 42 eine ebensolche Rippe 42' und anstelle eines kreisrunden Lochs 46 ein Langloch 46' vorgesehen sind. Die Rippe 42' kann gegebenenfalls geschlitzt sein, wie dies gestrichelt bei 48' angedeutet ist. Im übrigen wurden bei der Fig. 2d dieselben Bezugszeichen verwendet wie in Fig. 2c.



   Bei dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Hüftstrumpfpaars sind unterhalb des Doppelrands 16 auf der Vorderseite zwei Druckknöpfe 60 angebracht, während auf der nicht dargestellten Rückseite zweckmässigerweise nur ein Druckknopf zum Zusammenziehen der Einschnittränder unterhalb des oberen Rands befestigt ist. Wie die Fig. 3 deutlich zeigt, führt die Befestigung der Einschnittränder 24 der beiden Hüftteile mit Hilfe der unterhalb des Doppelrands 16 angebrachten Druckknöpfe dazu, dass der nach aussen und oben gerichtete Zug der Einschnittränder mindestens gemindere ist, so dass das lästige Scheuern und Einschneiden am Körper der Trägerin entfällt. Darüber hinaus wird die Passform bei den erfindungsgemässen Hüftstrumpfpaaren verbessert.



   Die Fig. 3 zeigt ferner in die beiden Hüftteile 12 eingestrickte bzw. eingewirkte, im wesentlichen umlaufende Markierungsringe 62 und 64, wobei die Markierungen 62 diejenigen Stellen bezeichnen sollen, an denen zweckmässigerweise die beiden auf der Vorderseite unterhalb des Doppelrands 16 anzubringenden Druckknöpfe 60 angebracht werden, um die vorderen Einschnittränder 24 zusammenzuziehen, während der in Fig. 3 nicht gezeigte einzige Druckknopf auf der Rückseite unterhalb des Doppelrands 16 zweckmässigerweise  an einer Stelle angebracht wird, die auf der Rückseite durch die Markierung 64 gekennzeichnet ist. Selbstverständlich eignen sich die Markierungen nicht nur für Druckknöpfe, sondern sie erleichtern das Anbringen ganz beliebig ausgebildeter Verbindungsglieder an den beiden Hüftstrümpfen.



   Bei dem in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Hüftstrumpfpaars sind anstelle der beiden Druckknöpfe 60 (Fig. 3) zwei Verbindungslaschen 66 vorgesehen, um die Einschnittränder 24 vorn unterhalb des   Doppefrands    16 zusammenzuziehen.



  Auf der Rückseite des Hüftstrumpfpaars kann beispielsweise wieder nur eine einzige Verbindungslasche angebracht sein.



   Die Fig. 5 und 6 zeigen nun zwei Möglichkeiten, wie diese Verbindungslaschen ausgeführt und angebracht sein können: bei dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 5 sind zwei Verbindungslaschen 70 und 70' vorgesehen, von denen die zweite in Fig. 4 von der ersten verdeckt wird. Diese Verbindungslaschen bestehen mindestens teilweise aus thermoplastischen Fäden, so dass auf sie Teile von Kunststoffdruckknöpfen aufgeschweisst werden können. Im Falle der Verwendung zweier Verbindungslaschen pro Verbindungsstelle ist es zweckmässig, an jeder Lasche ein Kugelteil 72 bzw. 72' und ein Federteil 74 bzw. 74' zu befestigen, so dass die Verbindungslaschen 70 und 70' identisch sind und sich seitenverkehrt aneinander befestigen lassen. Zwischen den Kugel- und Federteilen ist dann jeweils ein Randbereich 24' der Hüftteile 12 eingespannt.

  Die Laschen können aber natürlich auch zum Zusammenhalten der freien Randenden 18 und 20 des Bunds herangezogen werden.



   Bei dem in Fig. 6 dargestellten Ausführungsbeispiel wird lediglich eine einzige Verbindungslasche 70" benötigt, an der zwei Kugelteile 72" beispielsweise durch Anschweissen befestigt sind. Zum Einspannen der Randbereiche 24" werden dann lediglich zwei gleiche und gegebenenfalls lose Federteile 74" benötigt. Es kann auch hier zweckmässig sein, die verschiedenen zusammengehörigen Druckknopfteile mittels eines flexiblen Stegs miteinander zu verbinden, so dass keine Teile verlorengehen können. Ausserdem könnte es einen Vorteil mit sich bringen, wenn an den Druckknopfteilen   Grifflaschen    vorgesehen werden, wie dies bei dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 2b der Fall ist.



   Dem erfindungsgemässen Hüftstrumpfpaar kann noch leicht ein dekoratives Aussehen verliehen werden, wenn man nämlich die Druckknöpfe 22 und 60 sowie gegebenenfalls die Verbindungslaschen 66 und 70 mit Verzierungen oder anderen Dekorationselementen versieht.



   Bei der Beschreibung der Fig. 7 wird auf die Fig. 3 Bezug genommen, und es werden für einander entsprechende Teile dieselben Bezugszeichen wie in Fig. 3 verwendet. Das Ausführungsbeispiel der Fig. 7 unterscheidet sich zunächst von demjenigen der Fig. 3 dadurch, dass die Markierungen für die Verbindungselemente von elastischen Bändern 62' und 64' gebildet werden; diese können entweder dadurch hergestellt sein, dass man beim Stricken zusätzlich einen elastischen Faden einlaufen lässt. Besonders   zweckmässig    ist aber ein vollkommener Fadenwechsel und die ausschliessliche Verwendung elastischer Fäden beim Stricken der Bänder 62' und 64'.

  Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 sind lediglich zwei Markierungen gezeigt, so dass hier der auf der Rückseite anzubringende, die Einschnittränder 24 zusammenziehende Druckknopf auf gleicher Höhe mit einem der beiden vorderen Druckknöpfe sitzt.



   Ein weiterer wesentlicher Unterschied besteht darin, dass die Bereiche der Hüftteile 12, in denen die elastischen Bänder 62' und 64' liegen, beim   Formfixieren    weniger gedehnt wurden als die angrenzenden Bereiche.



  Bei der Herstellung von insbesondere aus synthetischen Fasern hergestellten Feinstrümpfen, -strumpfhosen oder dergleichen wird bekanntlich die Rohware auf schablonenartige Formen aufgezogen und dann formfixiert, wobei die dem Rohstrumpf durch die Schablone aufgezwungene Form durch Wärmebehandlung mit heisser Luft oder heissem Dampf dauerhaft gemacht wird, so dass der Strumpf diese Form auch nach dem Abziehen von der Schablone beibehält. Um den Sitz der Hüftteile weiter zu verbessern, wird ferner vorgeschlagen, die elastischen Bänder in den Hüftteilen dadurch möglichst elastisch zu gestalten, dass sie durch entsprechende Formgebung der Schablone, auf die die Hüftstrümpfe aufgezogen werden, beim Formfixieren nicht so stark gedehnt werden wie die angrenzenden Bereiche. 

  Insbesondere sind bei dem in Fig. 7 gezeigten Ausführungsbeispiel die elastischen Bänder 62' und 64' durch das   Formfixieren    weniger stark gedehnt als die angrenzenden Bereiche, um so ihre Elastizität zu erhöhen. Eine zum   Formfixieren    der einzelnen Hüftstrümpfe vor dem Anbringen der Einschnitte 14 eingesetzte Schablone oder Strumpfform hat deshalb in Bereichen, in denen die elastischen Bänder zu liegen kommen, entsprechende Einschnürungen. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Formfixiertes Hüftstrumpfpaar aus zwei einzelnen langen Strümpfen mit sich daran anschliessenden, bis zur Taille reichenden Hüftteilen, welch letztere mindestens auf der Innenseite jeweils einen Schlitz aufweisen und mindestens im Bereich ihrer oberen Ränder mittels Verbindungsgliedern lösbar aneinander befestigbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einzelne Verbindungsglieder mehrere Teile aufweisen, zwischen denen die zusammenzuziehenden Bereiche der Hüftteile einspannbar sind.
    UNTERANSPRÜCItE 1. Hüftstrumpfpaar nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die einander überlappenden freien Enden der oberen Ränder der Hüftteile zwischen den Teilen von losen Verbindungsgliedern einspannbar sind.
    2. Hüftstrumpfpaar nach Patentanspruch oder Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass einzelne einander entsprechende Stellen der Schlitzränder beider Hüftteile zwischen dem oberen Rand und dem unteren Schlitzende durch lösbare Verbindungsglieder gegeneinander ziehbar und untereinander verbindbar sind.
    3. Hüftstrumpfpaar nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitzränder einander auch unterhalb des oberen Rands an einzelnen Stellen überlappen und an jeder dieser Stellen zwischen zwei Teilen eines losen Verbindungsgliedes einspannbar sind.
    4. Hüftstrumpfpaar nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einzelne Verbindungsglieder als Druckknopf ausgebildet sind, dessen einer Teil in eine Öffnung des anderen Teils einrastet.
    5. Hüftstrumpfpaar nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Teile (26', 28' oder 40, 44 oder 40', 44') der Verbindungsglieder durch einen flexiblen Verbindungssteg (34 oder 50 oder 50') miteinander verbunden sind.
    6. Hüftstrumpfpaar nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an den Teilen (26', 28') der Verbindungsglieder Grifflappen (36) angeordnet sind, die an ihrem äussersten Ende gegebenenfalls einen Wulst (38) aufweisen.
    7. Hüftstrumpfpaar nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungssteg mit den Teilen des Verbindungsglieds einstückig und derart ausgebildet ist, dass er bei geöffnetem oder geschlossenem Verbindungsglied in sich verdreht ist.
    8. Hüftstrumpfpaar nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungssteg (50) die Form eines flachen S hat.
    9. Hüftstrumpfpaar nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zum Verbinden der oberen Ränder miteinander der eine Druckknopfteil eine quer zum Rand verlaufende Rippe und der andere Druckknopfteil eine entsprechende längliche Öffnung aufweist.
    10. Hüftstrumpfpaar nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein in die Öffnung des einen Druckknopfteils einrastender Vorsprung einen das Einrasten erleichternden Schlitz aufweist.
    11. Hüftstrumpfpaar nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einzelne Verbindungsglieder eine insbesondere textile und elastische Lasche (66) aufweisen, die an den Schlitzrändern lösbar befestigt ist.
    12. Hüftstrumpfpaar nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer Laschenseite an den Enden Teile von Druckknöpfen befestigt sind, zwischen denen und weiteren Druckknopfteilen die Schlitzränder eingespannt sind.
    13. Hüftstrumpfpaar nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die weiteren Druckknopfteile an einer zweiten Lasche befestigt sind.
    14. Hüftstrumpfpaar nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass jede Lasche (70 und 70') die beiden Teile (72, 74 und 72', 74') eines Druckknopfs trägt und dass die beiden Laschen seitenverkehrt miteinander verbunden sind (Fig. 5).
    15. Hüftstrumpfpaar nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Lasche (70 und 70') mindestens zum Teil aus einem thermoplastischen Material besteht und die ebenfalls aus einem thermoplastischen Material gefertigten Druckknopfteile (72, 74 und 72', 74') auf sie aufgeschweisst sind.
    16. Hüftstrumpfpaar nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsglieder mit eingeprägten, aufgedruckten oder in anderer Weise aufgebrachten Verzierungen versehen sind.
    17. Hüftstrumpfpaar nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hüftteile unterhalb der oberen Ränder vom mittels zweier Verbindungsglieder verbunden sind, während hinten unterhalb der oberen Ränder lediglich ein Verbindungsglied vorgesehen ist.
    18. Hüftstrumpfpaar nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hüftteile an denjenigen Stellen Markierungen aufweisen, an denen die die Schlitzränder miteinander verbindenden Verbindungsglieder anzubringen sind.
    19. Hüftstrumpfpaar nach Unteranspruch 18, mit gestrickten bzw. gewirkten Hüftteilen, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierungen in das Gestrick bzw.
    Gewirk der Hüftteile eingestrickt bzw. eingewirkt sind.
    20. Hüftstrumpfpaar nach Unteranspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere zusätzliche Fäden zur Bildung umlaufender Markierungsringe (62, 64) eingestrickt bzw. eingewirkt sind.
    21. Hüftstrumpfpaar nach Unteranspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass elastische Bänder umlaufende Markierungsringe bilden.
    22. Hüftstrumpfpaar nach Unteranspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen Bänder (62', 64') durch eingestrickte elastische Fäden gebildet sind.
    23. Hüftstrumpfpaar nach den Unteransprüchen 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Hüftteile (12) im Bereich der elastischen Bänder (62', 64') weniger stark gedehnt sind als die angrenzenden Bereiche. Entgegengehaltene Schrift- und Bildwerke: Niederländische Anmeldung Nr. 6703974
CH895968A 1967-10-25 1968-06-17 Formfixiertes Hüftstrumpfpaar CH495717A (de)

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DE1967A0028596 DE1993503U (de) 1967-10-25 1967-10-25 Hueftstrumpfpaar.
DEA28964U DE1985302U (de) 1967-12-22 1967-12-22 Damenfeinstrumpfhose.
DE19681610527 DE1610527A1 (de) 1968-01-30 1968-01-30 Hueftstrumpfpaar fuer Damen
DE1760218 1968-04-19
DEG0039610 1968-05-17
DEG0039611 1968-05-17

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FR2730391A1 (fr) * 1995-02-14 1996-08-14 Bels Alain Dispositif d'appairage et d'affichage decoratif ou informatif pour element textile

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