CH495792A - Staubabsaugvorrichtung - Google Patents

Staubabsaugvorrichtung

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Publication number
CH495792A
CH495792A CH1653969A CH1653969A CH495792A CH 495792 A CH495792 A CH 495792A CH 1653969 A CH1653969 A CH 1653969A CH 1653969 A CH1653969 A CH 1653969A CH 495792 A CH495792 A CH 495792A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
cover
suction
opening
lid
container
Prior art date
Application number
CH1653969A
Other languages
English (en)
Inventor
Koepfer Eduard
Original Assignee
Koepfer Eduard
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Publication date
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Publication of CH495792A publication Critical patent/CH495792A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B15/00Preventing escape of dirt or fumes from the area where they are produced; Collecting or removing dirt or fumes from that area
    • B08B15/007Fume suction nozzles arranged on a closed or semi-closed surface, e.g. on a circular, ring-shaped or rectangular surface adjacent the area where fumes are produced
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B1/00Packaging fluent solid material, e.g. powders, granular or loose fibrous material, loose masses of small articles, in individual containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, or jars
    • B65B1/28Controlling escape of air or dust from containers or receptacles during filling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)
  • Supply Of Fluid Materials To The Packaging Location (AREA)

Description


  
 



  Staubabsaugvorrichtung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Staubabsaugvorrichtung für Stellen zum Abfüllen von pulverförmigem Material aus   Zuführungsrohren    in Behälter, insbesondere in Fässer.



   Beim Abfüllen von pulverförmigem Material über Zuführungsrohre in Behälter   wirbels    ein Teil des Materials leicht auf und schwebt als Staub über den Rand offener Behälter, um sich in der Umgebung der Abfüllstelle niederzuschlagen.



   Solcher Staub kann unangenehme Wirkungen haben.



  Ausser der Verschmutzung der Abfüllstelle ist bei solchem Staub Explosionsgefahr, Giftigkeit oder sonstige Schädlichkeit zu beachten und eventuell zu fürchten.



   Es ist darum das Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Absaugvorrichtung zu schaffen, die den Übergang vom Zuführungsrohr in den Behälter mit einer Abdekkung umgibt und das als Staub aufgewirbelte pulverförmige Material, z. B. während des Abhebens der Abdeckung, an der Quelle absaugt.



   Die Staubabsaugvorrichtung nach dieser Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass sie zum Abdecken der Einfüllöffnung eines zu füllenden Behälters einen auf die Einfüllöffnung aufsetzbaren Deckel aufweist, der für die Aufnahme des Zuführrohres eine durch den Deckel führende Öffnung besitzt und längs eines Kreisbogenstückes an seinem Aussenumfang ein Absaugmundstück trägt, dessen Absaugöffnung einem Bereich unter dem Deckel   zugekehrt    ist und diesen teilweise umfasst.



   Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht und wird nachfolgend anhand der Zeichnung beschrieben.



  Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung der Staubabsaugvorrichtung einschliesslich eines Anschlussschlauches für Unterdruck in vollen Linien und strichpunktiert einen Behälter und die Vorrichtung in angehobener Stel   lang und   
Fig. 2 in perspektivischer Draufsicht Deckel und Absaugmundstück zu einem einzigen Bauteil vereinigt, wobei der vordere Teil des Absaugmundstückes schematisch und durchsichtig dargestellt ist.



   Nach den Fig. 1 und 2 umfasst die Staubabsaugvorrichtung einen flachen runden Deckel 10, ein Absaugmundstück 11 und einen Anschlussstutzen 12. Die genannten Teile können vorzugsweise zu einem einzigen Bauteil vereinigt sein. An den Anschlussstutzen ist in Fig. 1 ein Schlauch 13 für den Anschluss der Vorrichtung an eine Unterdruckquelle (nicht gezeigt) angeschlossen.



   Der Deckel 10 ist längs seines Randes nach der Unterseite im rechten Winkel um ein Stück umgebogen, so dass am Rand des Deckels ein zylindrischer Ring 14 besteht. Auf der Unterseite des Deckels ist in dem von dem Ring 14 umschlossenen Hohlraum eine Einlage 15 aus weichem Moosgummi angeordnet. Durch Deckel und Einlage führend sind zwei kreisrunde Öffnungen, eine grössere 16 und eine kleinere 17 vorgesehen, von denen die Öffnung 16 in der Mitte des Deckels und die Öffnung 17 im Bereich zwischen Rand des Deckels und Öffnung 16 angeordnet ist.



   In die Öffnung 16 ist ein zylindrisches Rohrstück 18 eingesetzt und mit dem Deckel fest und dicht verbunden. Das Rohrstück 18 muss zumindest an der Oberseite des Deckels vorstehen. Es dient dazu, ein Zuführungsrohr 19 aufzunehmen, das zu dem Rohrstück 18 passend ausgebildet sein kann. Das Zuführungsrohr wird in dem Rohrstück dicht angeordnet. In Fig. 1 ist das Zuführungsrohr durch Umbördeln an seinem unteren Ende und Befestigen an dem unteren Ende des Rohrstückes 18 mit diesem fest und dicht vereinigt.



   Die Öffnung 17 dient zum Anschluss eines Filters, durch das die Luft aus dem sich füllenden Behälter entweichen kann. Um den Anschluss des Filters zu erleichtern, ist in Fig. 1 und 2 ein Rohrstück 20 in die Öffnung 17 eingesetzt. An dem Rohrstück 20 sitzt in Fig. 1 aussen ein Filtersack 21.



   An dem zylindrischen Ring 14 des Deckels 10 ist aussenseitig dicht an diesen Ring anliegend das hohle Absaugmundstück 11 befestigt. Dieses ist im Quer  schnitt rechteckig und in seiner Längsrichtung gekrümmt an den Deckelrand angepasst. Die vom Deckelrand entfernt liegende senkrechte Wand 22 des Mundstückes hat eine grössere Krümmung als die am Deckelrand anliegende Wand 23, so dass das Absaugmundstück in Richtung zu den freien Enden 24, 25 verjüngt ist.



  In der Höhe senkrecht zur Ebene der Deckeloberfläche ist das Absaugmundstück in seiner ganzen Länge unver ändert. In der Längsmitte des Absaugmundstückes sitzt an der vom Deckelrand abgekehrten Wand 22 der Absaugstutzen 12. Die dem Bereich unter dem Deckel zugekehrte Wand 23 des Absaugmundstückes ist von Absaugöffnungen 26 durchbrochen, durch die der Unterdruck vom Innern des Absaugmundstückes auf den genannten Bereich absaugend wirkt.



   In der Fig. 1 ist die Absaugvorrichtung in vollen Linien und im Schnitt in einer Stellung gezeigt, in der sie auf dem Öffnungsrand 27 eines Behälters 28 aufliegt.



  Oberhalb dieser Stellung ist in gestrichelten Linien der Deckel 29 samt Absaugstück 30 und Anschlussstutzen 31 in einer von dem Behälter abgehobenen Stellung gezeigt.



   In Fig. 1 ist die Staubabsaugvorrichtung über das Zuführrohr 19 mit einem Falltrichter 32 verbunden, der fest oder beweglich angeordnet sein kann. Mit dem Falltrichter oder seinem Traggestell fest verbunden sind zwei Arbeitszylinder 33, 34 veranschaulicht, deren Kolben (nicht gezeigt) mit zwei Kolbenstangen 35, 36 verbunden sind. Diese tragen an ihren unteren Enden Schwingelemente aus Metall, von denen nur das Element 37 gezeigt ist, und an denen der Deckel 10 aufgehängt ist. Durch Verschieben der Kolben in den Zylindern kann die   Staubabsaugvorrichtung    auf den Rand eines Behälters aufgesetzt oder von diesem wieder abgehoben werden. Nach Abheben der Vorrichtung kann z. B. ein gefüllter Behälter weggefahren und durch einen leeren ersetzt werden.



   Das Zuführungsrohr 19 kann vom Trichter 32 senkrecht oder schräg abwärts zu dem Deckel 10 verlaufen.



  Bei senkrechter Anordnung kann das Zuführungsrohr flexibel und - wie   gezeigt    als balgartig zusammendrückbares Rohr ausgebildet sein. Das Rohr besteht dann aus flexiblem Werkstoff wie Leder, Gummi oder Kunststoff.



   Der Unterdruck wird auf das Absaugmundstück gegeben, sobald das Abheben des Deckels von einem gefüllten Behälter beginnt, und kann bei Beenden des Anhebens oder etwas später wieder beendet werden.



   Wenn der Staub, der abgesaugt werden soll, giftig ist, sollte die Luft des Behälters beim Füllen nicht über einen Filtersack ins Freie treten können. Es ist dann vielmehr notwendig, statt eines Filters an die Öffnung 17 einen Schlauch anzuschliessen, der mit einer Unterdruckquelle verbunden ist.

 

   Der Deckel und das Absaugmundstück können aus Metall oder Kunststoff bestehen. Der Schlauch zum Absaugen des Staubes über das Mundstück oder giftiger Gase durch die Filteröffnung kann aus Kunststoff oder aus Baumwollgewebe bestehen, das in Neoprene getränkt und mit Einlagen aus Draht- oder Bandspiralen versehen ist.



   Die Erfahrung hat gezeigt, dass es zweckmässig ist, den Bereich unter dem Deckel der Staubabsaugvorrichtung nur teilweise mit dem Absaugmundstück zu umgeben, z. B. nur über einen Winkel von 1650. Dadurch wird erreicht, dass das unter dem Deckel schwebende Material beim Anheben des Deckels unter dem horizontalen Zustrom von Umgebungsluft im Bereich des freien Deckelrandes wirkungsvoll von dem Unterdruck im Absaugmundstück angesaugt wird, ohne dass das in den Behälter abgelegte Material in unerwünschter Weise aufgewirbelt wird. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Staub abs augvorrichtung für Stellen zum Abfüllen von pulverförmigem Material aus Zuführrohren in Behälter, insbesondere in Fässer, dadurch gekennzeichnet, dass sie zum Abdecken der Einfüllöffnung eines zu füllenden Behälters einen auf die Einfüllöffnung aufsetzbaren Deckel aufweist, der für die Aufnahme des Zuführrohres eine durch den Deckel führende Öffnung besitzt und längs eines Kreisbogenstückes an seinem Aussenumfang ein Absaugmundstück trägt, dessen Absaugöffnung einem Bereich unter dem Deckel zugekehrt ist und diesen teilweise umfasst.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Absaugmundstück sich über etwa 1650 längs des Umfanges des Deckels erstreckt.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel an seiner Unterseite zum Abdichten gegenüber dem Behälterrand eine Auflage von Moosgummi besitzt.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel für das Entweichen der Luft aus dem sich füllenden Behälter eine Öffnung für den Anschluss eines Filters oder eines Absaugschlauches aufweist.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel an Schwingelementen aus Metall aufgehängt ist und über diese in Richtung aufwärts von der Behälteröffnung weg oder abwärts auf die Behälteröffnung zu bewegbar ist.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Absaugmundstück über einen biegsamen Schlauch aus Kunststoff oder aus Baumwollgewebe, das in Neopren getränkt ist und mit Einlagen aus Draht- oder Bandspiralen versehen ist, an eine Unterdrnckstelle anschliessbar ist.
    6. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel und das Absaugmundstück aus Metall oder Kunststoff bestehen.
    7. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Absaugmundstück an der Absaugseite eine Vielzahl von Absaugöffnungen besitzt.
CH1653969A 1969-11-06 1969-11-06 Staubabsaugvorrichtung CH495792A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0250689A3 (de) * 1985-10-21 1988-03-16 Lucienne Chervalier Drehbare oder geradlinige Vakuumsackfüllvorrichtung mit Kompaktierformkasten
WO2013044921A3 (en) * 2011-09-26 2013-08-15 Ardex Skandinavia A/S Method and sucking unit for sucking off powder from a bucket

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0250689A3 (de) * 1985-10-21 1988-03-16 Lucienne Chervalier Drehbare oder geradlinige Vakuumsackfüllvorrichtung mit Kompaktierformkasten
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