CH496112A - Verfahren und Vorrichtung zum Mischen von Textilfasern - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Mischen von Textilfasern

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CH496112A
CH496112A CH769668A CH769668A CH496112A CH 496112 A CH496112 A CH 496112A CH 769668 A CH769668 A CH 769668A CH 769668 A CH769668 A CH 769668A CH 496112 A CH496112 A CH 496112A
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CH
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primary
fibers
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unit
stretching
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CH769668A
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English (en)
Inventor
Rufus Whitehurst Joe
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Warner Swasey Co
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G21/00Combinations of machines, apparatus, or processes, e.g. for continuous processing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description


  
 



  Verfahren und Vorrichtung zum Mischen von Textilfasern
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Mischen von Textilfasern, und bezieht sich insbesondere auf das homogene Mischen von verschiedenen Arten natürlicher   und / oder    künstlicher Fasern, welche verschiedene Stapellängen aufweisen können.



   Das Mischen von Baumwollfasern mittels Putzmaschinen vor der Bildung der Faserbandwickel aus diesen Fasern ist in der heutigen Praxis weit herum bekannt.



  Mit dem Aufkommen sehr stark verschiedener Arten synthetischer Stapelfasern bereitet das Mischen solcher verschiedenartiger synthetischer Fasern oder das Mischen einer oder mehrerer Arten synthetischer Fasern mit natürlichen Fasern der Textilindustrie einige Schwierigkeiten, und zwar infolge der Ungleichförmigkeiten in der Oberfläche der verschiedenen Arten von Fasern, der Änderungen im Denier oder der Feinheit der verschiedenen Arten von Fasern, der Notwendigkeit der Herstellung besonders genauer Mischverhältnisse von verschiedenen Arten von Fasern in speziellen Mischungen, usw.



  Während das Mischen von verschiedenen Arten von Fasern durch Einsatz von Putzmaschinen durchgeführt wurde, waren solche Mischungen üblicherweise für die Herstellung von Garn hoher Qualität unverwendbar und zwar wegen einer Ungleichförmigkeit in der Verteilung der verschiedenen Arten von Fasern. Aus diesem Grund wurden zum Mischen verschiedener Arten von Fasern in der Praxis eher verschiedene Steckverfahren angewendet, und zwar nachdem die Fasern kardiert und zu Vlies verarbeitet wurden.



   Bisher wurden die verschiedensten Verfahren zum Mischen von kardierter Faserware oder Faserfliesen vorgeschlagen, und zwar zum Mischen verschiedener Arten einerseits und mit verschiedenen Mischverhältnissen andererseits. Eines dieser Verfahren umfasste das gleichzeitige Strecken von Gruppen von kardierten Vliesen, in welchen Seite an Seite liegende Vliese die einer Streckvorrichtung zugeführt wurden, verschiedene Gewichte pro Längeneinheit aufwiesen, und zwar gemäss den in der Mischung gewünschten Mischverhältnissen der verschiedenen Fasern. Dieses Verfahren hat jedoch eine grosse Anzahl Nachteile.

  So konnten beispielsweise bestimmte Karden nicht mit maximaler Leistung betrieben werden, und zwar weil eine oder mehrere Karden zur Herstellung eines relativ schweren Vlieses vorgesehen waren, während eine andere oder andere Karden zur Herstellung eines wesentlich leichteren Vlieses vorgesehen waren, und zwar aus dem Grund, dass wenn mehrere Vliese aus den genannten mehreren Karden in einer Streckvorrichtung dubliert wurden, das Gewicht pro Längeneinheit jedes Vlieses bezüglich des Gewichtes der anderen Vliese richtig gewählt werden konnte, um die gewünschte Mischung zu erhalten.

  Auch wenn das zu verarbeitende Material durch verschiedene Streckvorgänge behandelt wurde, konnte in den meisten Fällen die gewünschte innige Vermischung oder Verteilung der Fasern in den Mischungen nicht erreicht werden, und zwar wegen der bereits weiter oben genannten Seite an Seite liegenden Vliese verschiedener Art, und zwar bei deren Durchgang durch die Streckvorrichtung.



   Bei einem anderen bekannten Verfahren wurde die Qualität der Mischung dadurch verbessert, dass zwei übereinanderliegende Gruppen oder Schichten von Seite an Seite liegenden Vliesen aus verschiedenen Arten von Fasern in eine Streckvorrichtung geführt wurden. Aber auch bei diesem zuletzt genannten Verfahren ist nicht gewährleistet, dass die verschiedenen Arten von Fasern gleichförmig über die Breite der Bahn verteilt werden, welche aus der Streckvorrichtung herauskommt oder welche aus dem resultierenden verfestigten Vlies erhalten wird.

  Dieser Mangel von Gleichförmigkeit in den Mischungen wirkt sich vor allem dort störend aus, wo die aus den Mischungen hergestellten Produkte gefärbt werden, was üblicherweise der Fall ist, da einzelne Zonen oder Abschnitte der Mischung eine andere Farbschattierung aufweisen als andere Abschnitte der Mischung, so dass das Produkt ein unerwünschtes fleckiges oder gesprenkeltes Aussehen erhält.



   In einigen Fällen wurde die Qualität der Mischung dadurch verbessert, dass die Vliese aus gemischten Fasern, welche vorher in einer Streckvorrichtung in der beschriebenen Weise durch Vlies- oder Bandwickelmaschinen behandelt wurde, dubliert werden. Dies hat jedoch nicht nur den Nachteil, dass die Fasern zusätzlich  behandelt werden müssen, sondern die Gleichförmigkeit der Mischung ist immer noch nicht ganz zufriedenstellend, um den vorgenannten Mangel an Gleichförmigkeit für das Färben zu verhindern, und zwar wegen der Art gemäss welcher die verschiedenen Arten und Gewichte von kardierten Vliesen ursprünglich gestreckt wurden, wie bereits weiter oben erwähnt wurde.



   Zweck der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein verbessertes Verfahren und eine Vorrichtung zum Mi   schien    verschiedener Arten von Textilfasern zu schaffen, bei welchem faserige Materialien, die einer Mehrzahl von primären Streckeinheiten zugeführt werden, in Form von flachen, breiten und dünnen Faserbändern aus den Einheiten austreten, dann übereinander gelegt und durch eine gemeinsame sekundäre Streckeinheit geführt werden.



   Das erfindungsgemässe Verfahren zeichnet sich dadurch aus, dass eine erste Art Fasermaterial durch wenigstens eine erste primäre Streckeinheit geführt wird, während eine zweite Art Fasermaterial mit gegen über der ersten Art verschiedenen Eigenschaften durch wenigstens eine zweite primäre Streckeinheit geführt wird, dass der ersten Art Fasermaterial von der genannten ersten primären Streckeinheit ein Verzug auferlegt wird, der verschieden ist von jenem, der von der zweiten primären Streckeinheit der zweiten Art Fasermaterial auferlegt wird, und dass die derart gestreckten Fasermaterialien in Bandform von jeder primären Streckeinheit mit etwa der gleich linearen Geschwindigkeit abgegeben werden.



   Die ebenfalls Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, dass die oder jede genannte erste primäre Streckeinheit Verzugsänderungsmittel aufweist, um den Verzug, welcher der ersten Art Fasermaterial auferlegt wird, bezüglich dem Verzug verstellen zu können, welcher der zweiten Art Fasermaterial von der oder jeder genannten zweiten primären Streckeinheit auferlegt wird.



   Die Erfindung wird nachstehend anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher beschrieben. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel einer Streckeinrichtung für Textilien, welche zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens dient;
Fig. 2A und 2B zeigen, zusammen, eine schematische und etwas vergrösserte Ansicht von oben auf die in Fig. 1 gezeigte Vorrichtung zum Strecken und Mischen, wobei zur Verdeutlichung der Figur mehrere Streckeinheiten nicht abgedeckt sind;
Fig. 3 eine Teilansicht, teilweise im Schnitt und zwar entlang der Linie 3-3 in Fig. 2A, welche geeignete Führungsmittel für Faserbahnen zeigt, und zwar um die gestreckte Faserbahn auf ihrem Weg von einer entsprechenden Vorstreckeinheit zu einer gemeinsamen zweiten
Streckeinheit zu führen;

  ;
Fig. 4 einen Vertikalschnitt, hauptsächlich in der An sicht etwa entlang der Linie 4-4 von Fig. 2A, wobei insbesondere Mittel gezeigt sind, um das Übersetzungs verhältnis zwischen den Abgabewalzen der entsprechen den Streckeinheit verstellbar zu variieren;
Fig. 5 einen Ausschnitt, im vergrösserten Massstab, eines Schnittes entlang der Linie 5-5 von Fig. 4;
Fig. 6 einen Vertikalschnitt entlang etwa der Linie 6
6 von Fig. 2A;    Fig.7    und 8 ein Getriebe etwas schematisch, wie solche etwa für jede der Streckeinheiten von Fig. 2A und   2B    verwendet werden können, um die Grösse des Verzugs zu bestimmen, welche den entsprechenden Fasern von jeder entsprechenden Streckeinheit auferlegt werden soll, wobei das gezeigte Getriebe etwa im Schnitt entlang der Linie 7-7 und 8-8 von Fig. 2A zu sehen ist;

  ;
Fig. 9 eine vergrösserte Teilansicht, im Vertikalschnitt durch den die Faserbahn abstützenden und führenden Tisch und zwar entlang etwa der Linie 9-9 von Fig. 2A, wobei eine zweclunässige Anordnung von Kalanderrollen gezeigt ist, wie sie jeder Vorstreckeinheit zugeordnet sind, und
Fig. 10 eine in vergrössertem Massstab gezeigte Ansicht entlang der Linie 10-10 von Fig. 9, welche eine Einrichtung zeigt, um die Antriebsbeziehung zwischen den ineinandergreifenden Kalanderwalzen verstellbar zu ändern, sowie Mittel, um auf die obere der beiden mit Nuten oder Keilbahnen versehenen Kalanderwalzen einen nach unten gerichteten Druck auszuüben.



   Ganz allgemein gesehen weist das gezeigte Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemässe Verfahrens eine Reihe von einzelnen, nebeneinander, d.h. Seite an Seite angeordneten Primäroder Vorstreckeinheiten auf, wobei   zweckmässigerweise    drei oder mehr solcher Primärstreckeinheiten vorgesehen sind, während in Fig. 1 der Zeichnung 4 dargestellt sind, wie auch in den kombinierten Fig. 2A und 2B, die allgemein mit I, II, III und IV bezeichnet sind. Die aus den Primäreinheiten kommenden Fasern werden einer gemeinsamen sekundären Streckeinheit V zugeführt.

  Im wesentlichen kann jede der primären Streckeinheiten in sich abgeschlossen sein, und zwar insofern als a jede Einheit eine andere Art faserigen Materials als die anderen verstrecken kann b, jede Einheit dem ihr zugeführten Material einen anderen Verzug auferlegen kann als die anderen und c das Gewicht pro Längeneinheit des von jeder der primären Streckeinheiten aufgenommen und wieder abgegebenen Materials kann verschieden sein von jenem der anderen primären Streckeinheiten, obwohl die unteren Vorderwalzen oder Abgabewalzen aller primären Streckeinheiten und die unteren Hinterwalzen oder Zuführwalzen der Sekundärstreckeinheit direkt miteinander gekuppelt oder durch einen gemeinsamen Antrieb angetrieben werden können, wie dies beim vorliegenden Beispiel der Fall ist und wie nachstehend noch näher beschrieben wird.

  Indem alle    primären Streckeinheiten direkt miteinander gekuppelt sind, wird eine einheitliche Ausgabegeschwindigkeit von    Fasern aus den primären Einheiten erhalten, und zwar von einer verglichen mit der anderen, und zwar auch dann, wenn beim Start oder dem Stop der Streckeneinheiten Perioden der Beschleunigung und Verzögerung auftreten können.

 

   Wie aus der Zeichnung hervorgeht, besteht das in jede primäre Streckeneinheit   I-IV    eintretende Textilma terial aus einer Mehrzahl von Vliesen S, wie beispielswei se Kardenvliesen, die von einem geeigneten Spulengestell abgezogen werden, auf welchem Gestell Kannen C vorgesehen sind.

  Die primären Streckeinheiten   I-IV    ge ben das Textilmaterial in Form von dünnen, schleierartigen, breiten, flachen faserigen Primärbahnen W1, W2,
W3, W4 auf entsprechende bzw. zugehörige gekrümmte Führungsplatten 20 ab, welche im Bogen nach unten führen, um die zugehörigen Faserbahnen umzukehren und deren Bewegungsrichtung zu ändern, und zwar um
900, wenn diese auf einen Tisch oder eine Plattform 21 abgelegt werden und dabei stetig übereinander gestapelt oder übereinander gelegt werden, was zu einem gemein  samen, mehrschichtigen oder zusammengesetzten Gebilde bzw. eine Gewebebahn   W5    führt.



   Jede Bahn   W1    bis W4 wird über die zugehörige Führungsplatte 20 und entlang des Tisches 21 aus der entsprechenden primären Streckeinheit abgezogen, und zwar mittels einer entsprechenden Kalandervorrichtung 24, die so gebaut ist, dass während dem Übereinanderlegen der Bahnen die gewünschte Verzugsspannung in den Bahnen aufrechterhalten wird, um dazu beizutragen, das homogene Mischen der Fasern zu ermöglichen.

  Die zusammengesetzte Bahn   W5    besteht somit aus den übereinandergelegten Bahnen Wl bis W4 und führt durch die sekundäre Streckeinheit V, welche mit den primären Streckeinheiten I bis IV gekuppelt bzw. antriebsverbunden ist, um die zusammengesetzte Bahn zu mischen und zu verziehen und diese in Form einer Bahn abzugeben, welche auf einer geeigneten, nicht dargestellten Walze aufgenommen werden kann, oder welche zu einem gemischten, verdichteten Faserband S' geformt und zur weiteren Verarbeitung in einer Kanne 25 aufgespult werden kann.



   Jede Streckeinheit I-V kann mehrere Sätze von oberen und unteren Streckwalzen aufweisen, wobei beim gezeigten Beispiel für jede Streckeinheit vier Sätze von oberen und unteren Streckwalzen gezeigt sind. Die oberen und unteren Streckwalzen von jeder Streckeinheit sind mit 31-34 und 31'-34' dargestellt. Obwohl die unteren Streckwalzen der Streckeinheiten II-V nicht dargestellt sind, können die Streckwalzen all dieser Streckeinheiten in etwa der gleichen Art und Weise angeordnet sein, wie jene der Streckeinheit I in Fig. 6.



  Wie Fig. 6 der Zeichnung zeigt, weisen alle Streckrollen vorteilhaft in Längsrichtung verlaufende Nuten oder Kerben auf, wobei die maximale Eindringtiefe der ineinandergreifenden Walzen jedes Satzes von oberen und unteren Streckrollen vorteilhaft durch Mittel beschränkt ist, welche nachstehend noch weiter beschrieben werden.



  Obwohl es beim gezeigten Ausführungsbeispiel notwendig ist, dass die oberen und unteren Vorderwalzen oder Abgabewalzen 34, 34' von jeder der primären Streckeinheiten I -IV in der gezeigten Weise genutet sind, und dass alle unteren Abgabewalzen der primären Streckeinheiten alle den gleichen Durchmesser aufweisen, sei erwähnt, dass die übrigen oberen Streckwalzen 32-34 und/oder die übrigen unteren Streckwalzen 32'-34' der primären Streckeinheiten I-IV auch eine glatte Oberfläche oder eine nachgiebige Oberfläche aufweisen können.



  Auch sämtliche Streckwalzen der sekundären Streckeinheit können entweder eine glatte Oberfläche oder eine gepolsterte, nachgiebige Oberfläche aufweisen.



   Beim gezeigten Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Vorrichtung ist die obere und untere Abgabewalze 34, 34' von jeder primären Streckeinheit genutet, wobei alle unteren Abgabewalzen 34' der primären Einheiten etwa den gleichen Durchmesser aufweisen und wobei Mittel vorgesehen sind, um die maximale Tiefe der ineinander greifenden genuteten Abgabewalzen der primären Streckeinheiten geändert oder gesteuert werden können, und zwar so, dass die Geschwindigkeit aller der primären Bahnen   W1-W4    im wesentlichen gleich sein können, und zwar gleich mit den unteren Abgabewalzen 34', welche alle gemeinsam mit der gleichen Geschwindigkeit rotieren, während sie gleichzeitig den verschiedenen Arten von Fasern erlauben, verschieden stark bezüglich ihrer Streckwalzen durchzuschlüpfen.

  Diese Neigung bei verschiedenen Arten von Fasern einer voneinander verschiedenen Schlupf aufzuweisen wurde durch Versuche bestätigt, wobei sich gezeigt hat, und zwar unter Verwendung eines Satzes von genuteten Abgabewalzen, wie beispielsweise Walzen 34, 34' nach Fig. 6, welche mit einer vorbestimmten Geschwindigkeit rotierend und so angeordnet sind, dass sie eine vorbestimmte Eindringtiefe zueinander haben, die Abgabegeschwindigkeit von getrennt verzogenen verschiedenen Arten von Fasern variiert und zwar von etwa 30 m/min bis etwa 33 m/min So kam beispielsweise eine Bahn, welche lediglich aus Acrylfasern bestand, mit einer Geschwindigkeit von etwa 30 m/min aus den Abgabewalzen hervor, eine Bahn, welche lediglich aus  Dacronfasern  (Polyesterfasern) bestand, mit einer Geschwindigkeit von etwa 31,2 m/min aus den Abgabewalzen hervor, und schliesslich eine Bahn,

   welche lediglich aus Baumwollfasern bestand, mit einer Geschwindigkeit von etwa 33 m/min aus den Abgabewalzen heraus. Eine Mischung aus etwa 50% Baumwollfasern und etwa 50% synthetischen Fasern kam aus den entsprechenden Abgabewalzen mit einer Geschwindigkeit von etwa 31,5 m/min hervor. Weitere Veränderungen in der Abgabegeschwindigkeit der Bahnen wurde auch festgestellt, wenn von einem bestimmten Denier auf einen anderen Denier gewechselt wurde und/oder von einer Stapellänge zu einer anderen gewechselt wurde. Es steht fest, dass solche Änderungen der Abgabegeschwindigkeiten nicht toleriert werden dürfen, wenn die verlangten Gewichte pro Längeneinheit und die Verteilung der Fasern erhalten werden sollen, und zwar in der zusammengesetzten Bahn   W5    und dem daraus resultierten verzogenen Material.

  Umgekehrt nun wieder, wenn angenommen wird, dass die durch jede der primären Streckeinheiten I-IV geführten und gestreckten Fasern verschieden sind von jenen welche durch die anderen Streckeinheiten gestreckt werden, wird es notwendig sein, die Bahnen   Wl - W4    mit leicht verschiedenen Geschwindigkeiten aus den entsprechenden Einheiten herauszuführen, um Unterschieden der Streckbarkeit der verschiedenen Bahnen Rechnung zu tragen, und dabei gleichzeitig eine genügende Verzugsspannung in diesen Bahnen aufrechtzuerhalten, um eine relative Längsverschiebung zwischen den Primärbahnen gegenüberzutreten, wenn diese zu nacheinander übereinandergelegt werden.



   Da sämtliche Streckwalzen 31-34,   31 '-34'    jeder Streckeinheit zweckmässig genutete Walzen sind, ist jeder Satz von oberen und unteren Abzugwalzen vorzugsweise mit Mitteln versehen, welche die Grösse des Ineinandergreifens zweier Rollen festlegen. Dementsprechend ist jedes Ende von jeder unteren Abzugswalze z.B. in einem Lager 36 gelagert (Fig. 4 und 5), welches vorteilhaft ein Antifrektionslager ist, und in einer im wesentlichen uförmigen Lagerbock 37 hineinpasst. Jedes Lager 36 ist mit einem vergrösserten Abschnitt 40 versehen, dessen Durchmesser etwa gleich gross ist, wie der Keilkreis Durchmesser der entsprechenden genuteten unteren Walze. 

  Auch jedes Ende von jeder oberen Abzugswalze kann in einem Lager 41 gelagert sein, welches ebenfalls zweckmässig ein Antifrektionslager ist, wobei der im Durchmesser reduzierte Endteil des Lagers lose in einen entsprechenden Lagerbock 37 passt, wobei auch hier jedes Lager 41 einen vergrösserten Abschnitt 42 aufweist.



  Vorzugsweise weist jeder der vergrösserten Abschnitte 42 jedes Lagers 41 eine abnehmbare dünnwandige Abstandsbüchse 43 auf, welche enganliegend oder verschiebbar auf diesen Abschnitt 42 montiert ist, und welche Büchse normalerweise gegen die obere Seite des vergrösserten Abschnittes 40 des Lagers 36 der zugehörigen  unteren Walze anliegt, wobei diese Walze direkt darunter liegt, und somit die Grösse der gegenseitigen Eindringtiefe der genuteten Walzen eines Satzes von oberer und unterer Streckwalze beschränkt.

  Der Grund aus welchem eine Büchse 43 vorteilhaft auf den vergrösserten Abschnitt 42 jedes Lagers 41 vorgesehen ist, liegt darin, eine Änderung der genannten Eindringtiefe zweier Walzen sehr leicht herzustellen, indem die Abstandsbüchse 43 vom vergrösserten Abschnitt 42 des Lagers 41 der oberen Walze von jedem Ende einer entsprechenden oberen Walze abgenommen und durch eine andere Büchse ersetzt wird, deren Innendurchmesser gleich, jedoch deren Aussendurchmesser etwas verschieden von jenem der vorher im Gebrauch stehenden Büchse ist. Selbstverständlich kann die Büchse 43 auf dem vergrösserten Abschnitt 42 jedes Lagers 41 der oberen Walzen weggelassen werden, wobei es in diesem Fall jedoch notwendig wäre, ein Lager 41 immer dann zu ersetzen, wenn ein vergrösserter Abschnitt 42 mit verschiedenem Durchmesser verwendet werden muss.



   Die unteren Abgabewalzen 34' von sämtlichen primären Streckeinheiten weisen alle die gleiche axiale Länge auf, indem sie starr miteinander gekuppelt sind, so dass mittels einer einzigen Antriebsvorrichtung sämtliche Abgabewalzen der primären Einheiten in Drehung versetzt werden können, und zwar mit einem vorbestimmten Drehzahlverhältnis zueinander, so dass sämtliche primären Bahnen   W1-W4    entsprechend einer vorbestimmten, gewünschten Beziehung zueinander aus den primären Streckeinheiten abgegeben werden, und zwar sowohl während des normalen Betriebes der Streckeinheiten wie auch während sämtlicher Beschleunigungs- und Verzögerungsperioden dieser Einheiten.

  Wie aus Fig. 2A und 2B der Zeichnung hervorgeht, können die unteren Abgabewalzen von nebeneinanderliegenden primären Einheiten starr untereinander verbunden sein, und zwar durch entsprechende Verbindungswellen 50, die zwischen Ihnen liegen. und die auf geeignete Weise befestigt sind, wie beispielweise mittels einer zwangsläufig arbeitenden Kupplung 51 und einer Büchse 52. Die äusseren Enden der unteren Abgabewalzen der primären Streckeinheiten I und IV weisen entsprechende Verlängerungswellen 54, 55 auf, die mit diesen verbunden sind, und zwar auf geeignete Weise in den Rahmen der entsprechenden Einheiten I, IV gelagert.



   Die Verlängerungswelle 55 ist mit der Ausgangswelle eines geeigneten Zahngetriebes 56   (Fig. 23)    gekuppelt, welches Getriebe am Rahmen der Streckeinheit   1V    befestigt ist, und dessen Eingangswelle mit einem Wellenstummel 57 antriebsverbunden ist. wie beispielsweise über die Kettenräder 60, 61 sowie eine endlose Antriebskette 62. Der Wellenstummel 57 kann von der unteren hinteren Walze oder der Zuführwalze 31' der sekundären Streckeinheit V angetrieben sein, und zwar über den Getrieberädersatz 63.

  Weitere Zwischengetriebe, welche für jede Streckeinheit identisch sein können und welche nachstehend näher beschrieben werden, verbinden die untere Abgabewalze der sekundären Streckeinheit V mit den anderen unteren Streckwalzen dieser Einheit, und eine Antriebseinrichtung 65, wie beispielsweise ein Elektromotor, bleibt die untere Abgabewalze der sekundären Einheit VA, und bildet dabei den gemeinsamen Antrieb für sämtliche Streckeinheiten I-V.



   Wie weiter oben bereits genannt, wird die einmal verzogene zusammengesetzte Bahn   WS    zu einem Band S' gebildet und in einer Kanne 25 aufgewickelt. Aus diesem Grund wird die aus der sekundären Streckeinheit V austretende Bahn so gezeigt, wie sie mittels einem Paar Kalanderrollen 71 durch eine Verdichtungsvorrichtung 67 und eine Trompete 70 gezogen wird, wobei die Walzen vorteilhaft ineinandergreifende, genutete Walzen der in der   amerikanischen    Patentschrift RE. 25520 beschriebenen Art sind. Die Walzen 71 führen das Band S' durch einen geeigneten Spulmechanismus 72 hindurch in die Kanne 25. Die eine der Kalanderwalzen 71 kann auf einer Welle 73 gelagert sein und die andere Kalanderwalze 71 kann auf einer Welle 74 befestigt sein.

  Wellen 73 und 74 werden vom Rahmen der Streckeinheit V getragen und die Welle 74 kann von der unteren Abgabewalze 34' der Streckeinheit IV über einen Getriebesatz 76 getrieben sein. Die Welle des Motors 65 kann mit der Abgabewalze der sekundären Streckeinheit IV verbunden sein, und zwar über eine auf geeignete Weise gesteuerte Kupplung 77 (Fig. 2B), wie dem Fachmann wohlbekannt ist.



   Somit ist klar, dass sämtliche Streckeinheiten I-V vom Motor 65 angetrieben sind, und dass die Geschwindigkeit der Abgabewalzen 34, 34' von sämtlichen primären Streckeinheiten I-IV in einem festen Verhältnis zu der Geschwindigkeit der Zuführwalzen 31, 31' der sekundären Streckeinheit V steht. Ferner sind ebenfalls Mittel vorgesehen, um die dem Textilmaterial von jeder der Streckeinheiten unabhängig von den anderen auferlegte Spannung, bzw. den Verzug zu variieren, ohne dass es dazu notwendig wäre, die Geschwindigkeit der Abgabewalzen zu ändern, womit es möglich wird, irgend eine Art von Fasern durch irgendeine der primären Streckeinheiten   T-IV    zu strecken, wobei diese Faserart verschieden sein kann von jenen Fasern, welche durch irgendeine andere oder mehrere der anderen primären Streckeinheiten verzogen, bzw. gestreckt werden.

  Ferner sind, wie am Beispiel der Fig. 6 gezeigt ist, die Sätze von Streckwalzen 31,   31';    32.   32';    33, 33' und 34, 34' jeder der Streckeinheiten I-V auf entsprechenden Walzenständern 80 relativ zueinander verstellbar, und zwar unabhängig von den Streckwalzen von anderen Streckeinheiten, so dass jede der primären Streckeinheiten Fasern strecken, welche eine verschiedene mittlere Stapellänge aufweisen als die Fasern, welche von einer oder mehreren anderen primären Streckeinheiten gestreckt werden. Zu diesem Zweck weist jeder Walzenständer 80 wie Fig. 6 zeigt, in seinem oberen brückenartigen Abschnitt einen länglichen Schlitz 81 auf, durch welchen für jeden Lagerbock 37 eine Schraube 82 führt, um die Lagerböcke in der gewünschten Einstellage festzumachen.



   Die Mittel zur Veränderung der Grösse des Verzuges, welche ebenfalls die mittleren und hinteren Streckwalzen jeder Streckeinheit in Drehung versetzen, umfassen ein Paar Zahnradsätze (Fig. 7 und 8), welche auf den beiden gegenüberliegenden Seiten jeder Streckeinheit vorgesehen sind, und welche von jeder unteren Abgabewalze 34' die Drehbewegung auf die restlichen unteren Walzen der entsprechenden Einheit übertragen. Die oberen Streckwalzen werden dadurch angetrieben, dass sie mit den unteren Streckwalzen oder dem zwischen ihnen durchlaufenden Material in Eingriff stehen, wie dies überlicherweise der Fall ist. 

  Aus den Fig. 7 und 8, welche irgendeine der Streckeinheiten I-V darstellen, geht hervor, dass die gezeigte untere Abgabewalze 34' ein kleines Zahnrad 83 aufweist   (Fig. 7),    welches auf der Walze befestigt ist, und welches mit einem grösseren Zahnrad oder Wechselrad 84 in Eingriff steht, welches auf einem   Wellenstummel85    gelagert ist, und zwar in festem axialem Abstand zu einem Zahnrad 86, welches mit  einem Zahnrad 87 in Eingriff steht, das auf der hinteren zwischenliegenden unteren Streckwalze 32' vorgesehen ist.

  Der Wellenstummel 85 kann die Form einer mit einer Schulter versehenen Schraube aufweisen, welche in einem geschlitzten Bügel 90 (Fig. 2B) verstellbar befestigt ist, um so das Auswechseln von Rädern 84 verschiedener Grössen zu erlauben, dies um die relative Geschwindigkeit der Walzen 32', 34' zu wechseln, und dabei natürlich die von der entsprechenden Streckeinheit durchgeführte Streckung bzw. den Verzug zu ändern, und zwar ohne die Geschwindigkeit der Abzugswalzen 34' zu verändern.



   Das Ende jeder hinteren, dazwischenliegenden Streckwalze 32', das dem Zahnrad 87 gegenüberliegt, ist mit einem darauf befestigten Zahnrad 91 versehen (Fig. 8), welches mit zwei Zahnrädern 92, 93 in Eingriff steht, die in der gleichen Weise wie das Wechselrad 84 montiert sein können, und welche entsprechende Zahnräder 94, 95 im entsprechenden vorbestimmten axialen Abstand zugeordnet haben können. Die Zahnräder 94, 95 stehen mit zugehörigen Zahnrädern 96, 97 in Eingriff, welche letztere auf einer vorderen, zwischenliegenden Streckwalze 33' und einer Zuführwalze 31' befestigt sind. Die Zahnräder 92-94 können auch durch Zahnräder anderer Grössen ersetzt werden, um eine Änderung des Verzuges zu verursachen, wie dies beispielsweise erforderlich ist, wenn von einer Art Fasermaterial auf eine andere Art Fasermaterial gewechselt wird.



   Jede geeigneten Mittel können verwendet werden, um auf jedes Ende von jeder oberen Streckwalze 31-34 einen nach unten gerichteten, federnden Druck auszuüben, wie beispielsweise die in den amerikanischen Patentschriften   No. 2412 357    und 3 143 772 gezeigt ist. Solche einen Druck erzeugende Mittel können beispielsweise einen separaten, federbelasteten Kolben 98 umfassen   (Fig. 4    und 5), welcher gegen jedes der Lager 41 bzw. deren Büchse 43 anliegt. Die federbelasteten Kolben auf jeder Seite von jeder Streckeinheit können in Trägern 99 gehalten sein, welche über den zugehörigen Lagern 41 liegen.



   Wie bereits früher erwähnt wurde, werden die primären Bahnen W1 bis W4 entlang dem Tisch 21 fortgezogen und zwar mittels den Kalandereinrichtungen 24. Wie aus   Fig.2A    und 2B hervorgeht, besteht der Tisch 21 aus einer Reihe von Platten 100, deren aneinanderstossende Enden wie Fig. 10 zeigt voneinander getrennt sind, um die Kalandereinrichtungen 24 aufzunehmen. Die Platten 100 sind auf geeignete Weise an den zugehörigen Lagerböcken 106 befestigt, welch letztere auf Bügeln 101 montiert sind. Jeder Bügel 101 kann die Form eines Freiträgers aufweisen (Fig. 9), der auf geeignete Weise am Rahmen der entsprechenden primären Streckeinheit befestigt ist. Wie   Fig. 9    und 10 der Zeichnung zeigen, kann jede Kalandereinrichtung 24 aus einem Paar. d.h.



  aus einer oberen und einer unteren ineinandergreifenden genuteten Kalanderwalze 102, 103 bestehen. deren im Durchmesser reduzierte sich gegenüberliegende Enden drehbar montiert sind, und zwar in entsprechenden oberen und unteren Lagern 104, 105, die in im wesentlichen u-förmigen Lagerböcken 106 montiert sind. Die Durchmesser der Lager 105 und einer Büchse 106 auf jedem lager 104 können etwa gleich dem Teilkreisdurchmesser der genuteten Abschnitte der entsprechenden Kalanderwalzen 103, 102 sein.

  Büchsen 107 sind dazu vorgesehen, einen ähnlichen Zweck zu erfüllen wie die Büchsen 43 der Lager 41 der oberen Walzen (Fig. 4 und 5); d.h. um das Ausmass der Eindringtiefe jeder oberen Kalanderwalze 102 in die entsprechende Walze 103 zu ändern, und zwar gemäss der gewünschten Geschwindigkeit, mit welcher die Bahnen transportiert werden sollen, während dabei die gewünschte Verzugsspannung aufrechterhalten wird.



   Die Kalanderwalzen 102, 103, weisen vorzugsweise einen grösseren Durchmesser auf als die Streckwalzen 31 bis 34, 31' bis 34' und aus diesem Grunde kann das Gewicht jeder oberen Kalanderwalze 102 dazu dienen, jede Kalanderwalze auf die zugehörige Textilbahn oder Textilbahnen auf mit dem gewünschten Druck aufzulegen. Auf Wunsch können selbstverständlich auch druckerzeugende Mittel der weiter oben beschriebenen Art vorgesehen werden, wie solche bei den oberen Streckwalzen angewandt wurden, um die oberen Kalanderwalzen
102 auf die Faserbahnen zu drücken. In den Fig. 9 und 10 der Zeichnung ist beispielsweise ein federbelasteter Kolben 10 gezeigt, welcher gegen jede der Lagerbüchsen 107 anliegt.

  Die Kolbenstange jedes Kolbens 110 ist lose in einer Büchse 111 montiert, welche von einer Stange
112 getragen wird, die ihrerseits, sich zwischen Lagerbökken 106 erstreckend an letzteren befestigt ist. Eine Druckfeder 113 liegt gegen den mit einem Flansch versehenen Motorenabschnitt der Büchse 111 an. Die Feder 113 wird ebenfalls mit einer Unterlagscheibe 114 zusammen, welche einstellbar auf der Kolbenstange des Kolbens 110 montiert ist, und zwar mittels einer Mutter 115, wodurch die Kraft der Feder 113, mit welcher letztere auf den Kolben 110 wirkt, verstellt werden kann.



  Eine geeignete Reinigungsvorrichtung in Form eines Brettes 116 (Fig. 9) kann von jeder Stange 112 abgestützt werden, um ein alzu starkes Anhäufen von Fasern auf jeder der oberen Kalanderwalzen 102 zu verhindern.



   Beim gezeigten Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes sind die Streckwalzen sämtlicher Streckeinheiten I-V üblicherweise auf gleicher Höhe angeordnet. Demzufolge ist die vordere oder vorderste Platte 100 des Tisches 21 nach oben und vorn geneigt angeordnet (Fig. 1), um die zusammengesetzte Bahn   W5    den Streckwalzen der sekundären Streckeinheit V zu führen. Eine Trägereinrichtung 120 kann in Nähe der oberen Kante der vordersten Platte 100 des Tisches 21 angeordnet werden, um mitzuhelfen, die zusammengesetzte Bahn   W5    der Streckeinheit V zuzuführen.

  Die Trägereinrichtung 120 umfasst zwei miteinander in Eingriff stehende genutete Walzen 121, die im Rahmen der sekundären Streckeinheit V montiert sein können, und zwar in der gleichen Weise wie die Kalanderwalzen 102, 103, welche auf dem Bügel 101 der in Fig. 9 und 10 gezeigten Vorrichtung montiert sind. Aus diesem Grunde erübrigt sich eine nähere Beschreibung und Darstellung der Trägereinrichtung 120.

 

   Die unteren Kalanderwalzen von sämtlichen Kalandervorrichtungen 24 und die Trägereinrichtung 120 weisen zweckmässig den gleichen Durchmesser auf, und werden vorteilhaft mit der gleichen Geschwindigkeit angetrieben; Geschwindigkeit, welche in einem festen Verhältnis zu der Geschwindigkeit der primären Streckeinheit steht, wobei der Antrieb über eine Welle 125 erfolgt, welche sich zwischen dem Tisch 21 und den vordersten Abschnitten der Rahmen oder Gehäuse der primären Streckeinheiten erstreckt. Ein geeignetes Abnahmegetriebe 126 verbindet die Verlängerungswelle 24 der unteren Walze (Fig. 2A) mit der weiter oben genannten Welle 125, um letztere anzutreiben, und zwar entsprechend einer vorbestimmten Übersetzung bezüglich den unteren Abgabewalzen 34' der primären Einheiten I-IV.



  Die Welle 125 ist in Kraftübertragungs- oder Getriebeein  heiten 130 gelagert, von denen eine auf jedem Bügel 101 montiert ist (Fig. 9). Mit Ausnahme der vordersten Übertragungseinheit 130 in   Fig. 213,    können die Ausgangswellen der übrigen Übertragungseinheiten 130 mit entsprechenden unteren Kalanderwalzen 103 antriebsverbunden sein, und zwar über die geeigneten Kupplungseinrichtungen 131. Jede Kraftübertragungseinheit 130 kann von der in Fig. 7 der amerikanischen Patentschrift Nr. 2 975 489 sein, auf welche Patentschrift für eine nähere Beschreibung solcher Einheiten verwiesen wird.



  Aus Fig. 2B der Zeichnung geht hervor, dass ein Kettenrad 133 dem gleichen Zwecke dienen kann wie eine der Kupplungseinrichtungen 131, und zwar um die untere Walze der Trägereinrichtung 120 mittels einer Kette 134 sowie eines weiteren Kettenrades 135 anzutreiben.



   Geeignete, spulenförmige Führungsorgane 140 (Fig.



  2A, 2B und 3) können verstellbar auf dem Tisch 21 montiert sein, wie auch auf dem rückwärtigen Teil des Rahmens der sekundären Streckeinheit V, um die Ränder der Faserbahnen wie aus Fig. 2A und 2B hervorgeht während des Vorschiebens dieser Bahnen von primären Streckeinheiten zur sekundären Streckeinheit zu führen.



  Diese Ränderführungsorgane 140 können gemäss der in Fig. 3 dargestellten Weise montiert sein, worin zwei solcher Führungsorgane gezeigt sind, wie sie gegenüberliegende Ränder einer primären Bahn W1 führen, bzw.



  mit diesen Rändern in Eingriff stehen. Jedes Ränderführungsorgan 140 kann mit einem im Durchmesser reduzierten Bolzen 141 versehen sein, welcher durch einen quer verlaufenden Schlitz 142 im Tisch 21 hindurchführt und auf welchem eine Unterlagscheibe 143 und eine Schraubenmutter 144 vorgesehen sind, um jedes Führungsorgan in der gewünschten Einstellage festzumachen.



   Um die Vorrichtung für den Betrieb einzustellen, ist es wünschenswert, dass die Zuführwalzen 31, 31' der primären Streckeinheiten eine ebnende oder ausgleichende Wirkung auf das faserige Material ausüben, das ihnen zugeführt wird, insbesondere wenn ein solches   faseriges    Material sich in Form von Gruppen aus einzelnen Bändern S präsentiert, welche wie Fig. 1 zeigt aus einzelnen Kannen C abgezogen wird.



   Zu diesem Zweck sollten die Durchmesser der Büchsen 43 (Fig. 5) und die vergrösserten Abschnitte 40 der Lager 36 sich so zu den Durchmessern der Zuführwalzen 31, 31' der primären Streckeinheiten I-IV verhalten, dass die oberen Zuführwalzen dieser Einheiten von den Bändern S gehalten werden, statt durch Zusammenwirken der Abstandsbüchsen 43 mit den vergrösserten Abschnitten 40 der entsprechenden Lager 36.

  Bei einer solchen Anordnung werden die Zuführwalzen 31, 31' der primären Streckeinheiten   1-1V,    die Faserbänder S in die   Streekzonen    zwischen jedem Satz von Zuführwalzen 31, 31' und dem nächstfolgenden Satz von Streckwalzen 32,   32'    weiterleiten, und zwar mit einer relativ höheren Geschwindigkeit wenn ein relativ kleiner Platz in den Bändern S, welche der entsprechenden primären Streckeinheit zugeführt wird zwischen den zugehörigen Zuführrollen 31, 31' verbleibt.

  Umgekehrt, wenn eine relativ dicke Stelle oder eine Stelle grösserer Dichte in den entsprechenden Bändern zwischen den Zuführwalzen 31, 31' durchführt, wird die Geschwindigkeit der Bänder   S    welche in die entsprechende Streckzone eindringen, abnehmen, und dabei zur Gleichförmigkeit der Dichte oder dem Gewicht pro Längeneinheit der Bahnen   W1    - W4 beitragen, welche in diesen Zonen geformt werden. Die Durchmesser der Büchsen und die vergrösserten Abschnitte 40 der Lager 36 bezüglich der Durchmesser der genuteten Abschnitte der übrigen Streckwalzen 32-34, 32'-34' von sämtlichen primären Streckeinheiten I-IV sowie sämtlicher Streckwalzen der sekundären Streckeinheit V sollten so gewählt sein, dass das zu streckende faserige Material normalerweise die zugehörigen bzw.



  entsprechenden oberen Streckwalzen nicht anheben kann, d.h. die entsprechenden Abstandsbüchsen 43 (Fig. 5) werden normalerweise auf den vergrösserten Abschnitten 40 der entsprechenden Lager 36 der unteren Walzen aufliegen, und zwar zu jeder Zeit. Die Büchsen 43 auf den Zuführwalzen 31, 31' der primären Einheiten   I-IV      verhindem,    dass die entsprechenden oberen Walzen 31 gegen die unteren Walzen 31' direkt anliegen können.



   Es ist wichtig, dass das Gewicht pro Längeneinheit von jeder primären Bahn W1-W4 konstant gehalten wird und in genauen Beziehungen zum Gewicht der anderen primären Bahnen, welche dann durch die primären Streckeinheiten I-IV gestreckt werden, so dass die Verhältnisse der verschiedenen Arten von Fasern, welche sich in der zusammengesetzten Bahn   W5    vorfinden, den verlangten Anforderungen entsprechen, welche beispielsweise auf den Etiketten verschiedener aus solchen gemischten Fasern hergestellten Produkten angegeben sind.



  Andererseits ist es ebenfalls wichtig, dass die Abgabegeschwindigkeit oder lineare Geschwindigkeit von sämtlichen primären Bahnen W1-W4, welche aus den primären Streckeinheiten I-IV austreten, im wesentlichen die gleiche ist, wobei selbstverständlich auf die weiter oben aufgeführten Tendenzen der verschiedenen Arten von Fasern zum mehr oder weniger starken Durchschlüpfen zwischen den   Streclcfasern    hindurch Rechnung getragen ist, sowie auch die Notwendigkeit, um in den primären Bahnen W1-W4 die gewünschte Verzugsspannung aufrechtzuerhalten. Es sei noch erwähnt, dass die Verzugsspannung, welche den verschiedenen Bahnen auferlegt wird, wenn sie entlang dem Tisch 21 fortlaufen, leicht ändern kann, und zwar zwischen den sich folgenden Kalandereinrichtungen 24 und zwischen der vordersten Kalandereinrichtung 24 und der Trägereinrichtung 120 (Fig. 2B).



   Aus diesen geht hervor, dass die Durchmesser der Büchsen 43 auf den Lagern 41 der oberen Walzen der verschiedenen oberen Abgabewalzen 34 bei jeder primären Streckeinheit variieren mögen, und zwar bezüglich der anderen primären Streckeinheiten. Es ist klar, dass im Falle, dass die Abgabegeschwindigkeit von irgend einer der primären Bahnen W1-W4 relativ hoch oder niedrig wird, um sich allen anderen vorgenannten Bedingungen anzupassen, dass wenn irgendwelche solche Wechsel oder Änderungen in der Grösse des Verzuges, welcher den entsprechenden Fasern bzw. 

  Faserbahnen auferlegt werden muss, und zwar durch die entsprechende Streckeinheit, ebenfalls entsprechend ändern müssen, und dadurch kompensiert werden können, dass entsprechende Änderungen in der Grösse der entsprechenden Zahnräder oder Getriebe 84   (Fig. 7)    und/oder den Zahnrädern 92-95 (Fig. 8) der entsprechenden primären Streckeinheit vorgenommen werden. Die gewünschte Geschwindigkeit der Zuführwalzen 31, 31' der sekundären Streckeinheit kann dadurch erhalten werden, dass entsprechend geeignete Änderungen in der Grösse eines oder mehrerer der Zahnräder im Getriebe 63 (Fig. 2B) vorgenommen werden.



   Allgemein gesprochen kann gesagt werden, dass jede vorgezogene oder gestreckte Faserbahn in Längsrichtung ihres zentralen Abschnittes dicker ist als an ihren äusse  ren Rändern. Dies führt dazu, dass die Bahn zunehmend an Breite zunimmt, wenn sie zwischen die Vorschubwalzen der Bahn gestossen wird, wie beispielsweise zwischen die Walzen 102, 103 (Fig. 9). Es konnte festgestellt werden, dass dank der Tatsache, dass synthetische Fasern glattere oder feinere und bessere gleitende Oberflächen aufweisen als natürliche wie beispielsweise Baumwollfasern, dass daher synthetische Faserbahnen sich seitlich ausbreiten, wenn sie gezogen werden, und zwar bedeutend mehr als Bahnen aus Baumwollfasern.

  Wenn somit synthetische und Baumwollfasern gemäss dem erfindungsgemässen Verfahren gemischt werden, sind die Faserbänder S nach ihrem Eintritt in die entsprechenden primären Streckeinheiten I-IV so angeordnet, dass jede Bahn aus synthetischen Fasern oder solche Bahnen die aus diesen Einheiten heraustreten, vergleichsweise schmaler sind als sämtliche Baumwollbahnen, die aus den gleichen Einheiten heraustreten, so dass, im Moment wo die zusammengesetzte Bahn   W5.    die aus solchen Bahnen gebildet wird, die sekundäre Streckeinheit 5 erreicht, die Zugkraft, welche den Bahnen gleichförmig über ihre ganze Breite auferlegt wurde, bei den Bahnen aus synthetischen Fasern eine Breitenvergrösserung verursacht hat, und zwar eine wesentlich grössere als bei den Bahnen aus natürlichen Fasern,

   so dass alle Bahnen der zusammengesetzten Bahn   W5    etwa die gleiche Breite aufweist, was noch weiter zur Gleichförmigkeit der Mischung beiträgt.



   Es kann festgestellt werden, dass jede primäre Streckeinheit 1 imstande ist. Textilfasern verschiedener Art und/oder verschiedener mittlerer Stapellänge zu strecken oder zu verziehen als die Fasern, welche von anderen primären Streckeinheiten verzogen werden, 2 das Verfahren imstande ist, bestimmten Fasern einen Verzug aufzuerlegen, welcher verschieden ist von jenem, der Fasern durch andere primäre Streckeinheiten auferlegt wird, und 3 eine solche primäre Streckeinheit eine entsprechende primäre Bahn abgeben kann, und zwar mit im wesentlichen der gleichen Geschwindigkeit wie die primären Bahnen aus den anderen primären Streckeinheiten abgegeben werden, und entsprechend der Geschwindigkeit, mit welcher die Bahnen in die sekundäre Einheit V eingezogen werden müssen.



   Auch wenn die unteren Abgabewalzen 34' aller primärer Streckeinheiten I-IV den gleichen Durchmesser aufweisen können und mit der gleichen Geschwindigkeit rotieren können, und wenn die Fasern, welche von irgend einer der primären Einheiten verzogen werden, relativ zu den zugehörigen Streckwalzen weggleiten können, und zwar mehr oder weniger stark verglichen mit den Fasern, die von einer anderen oder anderen der primären Einheiten gestreckt werden, ist zu bemerken, dass die Abgabegeschwindigkeit von allen primären Bahnen im wesentlichen die gleiche sein kann, und dass geringe Einstellungen der Abgabegeschwindigkeiten der aus den primären Streckeinheiten austretenden Bahnen vorgenommen werden können, ohne die Geschwindigkeit der Abgabewalzen 34' dieser Einheiten zu ändern,

   was dazu beiträgt,    dass jede primäre Bahn auf ihrem Weg zum Tisch 21 1 der    von ihr verlangten Verzugsspannung unterworfen werden kann. Zudem sei festgestellt, dass die primären Bahnen nacheinander übereinander gelegt werden, so dass wenigstens eine der primären Bahnen sandwichartig zwischen zwei andere primäre Bahnen gelegt wird, und dass die Grösse der Verzugsspannung, welche den primären Bahnen auferlegt wird, auf ihrem Weg entlang dem Tisch   21    zu der sekundären Streckeinheit V variiert werden kann, indem geeignete Einstellungen in der gegenseitigen Eindringtiefe der genuteten Kalanderwalzen der Kalandereinrichtungen 24 und der Trägereinrichtung 120 in der weiter oben beschriebenen Weise vorgenommen werden.



   Es ist klar, dass je grösser die Anzahl von Faserschichten ist, wenn beispielsweise mehrere primäre Bahnen oder Bänder auf ein vorangehendes Band oder Bänder aufgelegt werden, je geringer die Grösse der Verzugskraft ist, welche verlangt wird, obwohl sich natürlich, die Gesamtgrösse der Verzugskraft einfach addieren, d.h. zunehmen kann, und zwar mit zunehmender Anzahl Faserschichten. So kann beispielsweise eine Verzugskraft von 1,04 für das erste primäre Band   W1    verlangt werden, während in den beiden übereinanderliegenden primären Bändern W1, W2 eine gesamte Verzugskraft von 1,05 verlangt wird, eine gesamte oder akkumulierte Verzugskraft von 1,06 für die drei übereinanderliegenden Bänder W1, W2 und W3, sowie akkumulierte Verzugskraft von 1,07 für das gesamte mehrschichtige Band W5.



   Ein weiteres wichtiges Merkmal besteht darin, dass das zusammengesetzte Band W5, welches durch Übereinanderliegen einer Mehrzahl von primären Bändern Wl bis W4 gebildet wurde, von den primären Einheiten direkt in die sekundäre Verzugseinheit V hineingeht, welches dem zusammengesetzten Band einen Verzug verleiht und dessen Abmessungen so reduziert, dass das fertige Band ein vorbestimmtes Gewicht pro Längeneinheit aufweist, wobei sich das fertige Band als solches präsentieren kann, das aufgeholt werden kann, oder dann zu einem Band zusammengepresst wird, das zur weiteren Verarbeitung in einer Kanne aufgespult wird.

  Durch das Übereinanderlegen von primären Bändern, von denen eines oder mehrere aus verschiedenen Faserarten oder Fasern mit verschiedenen Längen als die anderen Bänder gebildet sein kann, entsteht eine gleichförmige Verteilung der Fasern jedes Bandes über die ganze Breite des zusammengesetzten Bandes, und das Strecken und Verziehen des zusammengesetzten Bandes durch die sekundäre Streckeinheit vermischt die verschieden ausgebildeten Fasern miteinander, und zwar in äusserst homogener Weise, um ein sorgfältigeres Gemisch der verschiedenen Fasern zu bilden und um dem Fasermaterial, welches aus der sekundären Streckeinheit herausläuft, ein wesentliches gleichförmigeres Gewicht pro Längeneinheit zu verleihen als bisher überhaupt möglich oder denkbar war.



   Als Beispiel der komplizierten Arten von Mischungen aus Fasern, welche bei der Durchführung des Verfahrens gemäss der vorliegenden Erfindung erhalten werden können, sei angenommen, dass ein sekundäres Band S' mit einem Gewicht von   43 glm    erhalten werden soll,   wobei    20% Baumwollfasern einer mittleren Stapellänge von etwa 25 mm darin enthalten sein sollen, 30%    Da-      cron) > -Fasern    von einer mittleren Stapellänge von etwa 50   mm.      24%     Orlon -Fasern von einer mittleren Stapellänge von etwa 40 mm, sowie 25% Acrylan-Fasern mit einer mittleren Stapellänge von 75 mm. Es sei ferner angenommen, dass das Band S' aus Kardenbändern hergestellt werden soll, von denen jedes ein Gewicht von 43 g/m aufweist. 

  Obwohl verschiedene Arten denkbar sind, nach welchen die verschiedenen Arten von Kardenbändern in den primären Streckeinheiten I-IV angeordnet werden können, um aus diesen das gewünschte gemischte Band zu erhalten, sei nachstehend ein Beispiel dargelegt,  nach welchen die Kardenbänder angeordnet werden können.



   Beim Einstellen oder Vorbereiten der Vorrichtung werden 10 Enden oder Kardenbänder aus Baumwolle, mit Fasern deren mittlere Stapellänge etwa 25 mm beträgt, aus getrennten Kannen C in die primäre Streckeinheit I eingeführt; 16 Enden von Dacron-Fasern mit einer mittleren Stapellänge von   50mm    werden sodann aus getrennten Kannen in die primäre Streckeinheit II eingeführt; 10 Enden aus Orlon-Fasern mit einer mittleren Stapellänge von etwa 40 mm werden in die primäre Streckeinheit III eingeführt und 10 Enden von Acrylan Fasern mit einer mittleren Stapellänge von 75 mm werden in die primäre Streckeinheit IV eingeführt. Der gesamte Verzug, welcher den Fasern in den primären
Streckeinheiten I-IV auferlegt wird, wird 5, 5,3, 4 bzw. 4 betragen.

  Somit werden die primären Bänder W1-W4, welche aus den Streckeinheiten I-IV hervorkommen, 86,
130, 108 und nochmals 108g/m liegen, während das zusammengesetzte Band W5, welches aus den vorgenannten primären Bändern gebildet wird, ein Gewicht von 432 g/m aufweisen wird. Das zusammengesetzte Band W5, welches 432 g/m wiegt, wird dann einem Verzug von 10 ausgesetzt, und zwar wenn es durch die sekundäre Streckeinheit V führt, und dann durch den Kondensator 67 und die Trompete 70 geführt und zusammengepresst wird. um das gemischte Band   0'    zu bilden, welches 43,2 g/m wiegt.



   Daraus geht hervor, dass die Abgabegeschwindigkeit der Fasern, sowie die Grösse des diesen Fasern auferlegten Verzuges, wenn die Fasern die sekundäre Streckeinheit V verlassen, grösser sind als jene bei jeder der primären Streckeinheiten.



   Bisher bestand das einzige Verfahren, nach welchem verschiedene Arten von Kardenbändern nach genauen Verhältnissen miteinander gemischt werden konnten um eine komplizierte Mischung zu bilden, wie beispielsweise die vorstehend beschriebene, darin, das Kardenbänder mit verschiedenen Gewichten pro Längeneinheiten erzeugt wurden und dann verschiedene solche Kardenbänder durch eine gemeinsame Streckeinheit gestreckt wurden. Aber auch dann konnten viele Verhältnisse von verschiedenen Arten aus Fasern nicht erhalten werden.



  Offensichtlich hatten Änderungen in der Grösse oder Abmessung der Kardenbänder die Prpduktionsmöglichkeiten einer oder mehrerer Karden im Fabrikationsbetrieb auf unerwünschte Weise herabgesetzt. Bei der Herstellung eines Mischbandes der vorgenannten Art, d.h. eines Mischbandes mit einem Gewicht von 43,2 g/m, würden nach dieser alten Methode wenigstens 4 oder mehr verschiedene Grössen von Kardenbändern verlangen, wobei sie von 32 bis 43,2 g/m variieren müssten.



  Zudem wäre sicher, dass die verschiedenen Faserarten nicht mit dem gleichen Erfolg, der gleichen Gleichförmigkeit und Wirksamkeit verteilt, gemischt und verzogen bzw. gestreckt werden.



   Es ist noch wichtig hervorzuheben, dass die primären Bahnen oder Bänder W1-W4 durch die genuteten Walzen der primären Streckeinheiten gekrempelt bzw. zusammengepresst werden, um ihnen eine bessere Zugfestigkeit zu verleihen, und zu verhindern dass sie reissen, wenn die dünnen primären Bänder über die gekrümmten Führungsplatten 20 laufen. Dies ist besonders bei hohen Betriebsgeschwindigkeiten der Abgabewalzen 34, 34' der primären Streckeinheiten I-IV wichtig.

  Ein weiteres Krempeln oder Umlegen der Ränder der Bänder findet bei jeder Kalandereinrichtung 24 und der Trägereinrichtung 120 statt, wodurch nicht nur den verschiedenen Bändern eine grössere Zugfestigkeit verliehen wird, wenn sie entlang dem Tisch 21 zur Sekundärstreckeinheit V gezogen, bzw. vorgeschoben werden, sondern dabei auch noch eine gute Durchmischung der Fasern von direkt nebeneinander und übereinanderliegenden Bändern bei der Bildung des zusammengesetzten Bandes W erreicht   wrrd,    was weiter zur homogenen Verteilung der verschiedenen Arten und Längen von Fasern in der ganzen Mischung beiträgt.



   Obwohl bei dem in der Zeichnung gezeigten Beispiel das Fasermaterial so dargestellt ist, als würde es den primären Streckeinheiten I-IV in Form von Bändern aus einzelnen Kannen zugeführt, ist klar und selbstverständlich, dass dieses Fasermaterial auch aus anderen Quellen kommen könnte, beispielsweise aus Bandwickelmaschinen.

  Da es jedoch notwendig ist dass alle Fasern mit einer bestimmten Geschwindigkeit von irgendeiner Bandwickelrolle herabgezogen werden, müssten die Abstandsbüchsen 43 (Fig. 5) der Zuführwalzen 31, 31' jeder der primären Streckeinheiten, welche von einer Bandwickelmaschine Material erhalten, einen solchen Durchmesser aufweisen, dass sie auch im Eingriff mit dem erweiterten Abschnitt 40 der entsprechenden unteren Lager 36 der Zuführwalzen während der ganzen Betriebszeit der entsprechenden primären Streckeinheiten bleiben würden, da eine Änderung in der Zuführgeschwindigkeit von verschiedenen Abschnitten der aus den Bandwickelmaschinen zu einer bestimmten Streckvorrichtung gelangenden Bänder nicht toleriert werden könnte.



   PATENTANSPRUCH I
Verfahren zum Mischen von Textilfasern, bei welchem faserige Materialien, die einer Mehrzahl von primären Streckeinheiten zugeführt werden, in Form von flachen, breiten und dünnen Faserbändern aus den Einheiten austreten, dann übereinander gelegt und durch eine gemeinsame sekundäre Streckeinheit geführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass eine erste Art Fasermaterial durch wenigstens eine erste primäre Streckeinheit geführt wird, während eine zweite Art Fasermaterial mit gegenüber der ersten Art verschiedenen Eigenschaften durch wenigstens eine zweite primäre Streckeinheit geführt wird, dass der ersten Art Fasermaterial von der genannten ersten primären Streckeinheit ein Verzug auferlegt wird, der verschieden ist von jenem, der von der zweiten primären Streckeinheit der zweiten Art Fasermaterial auferlegt wird, 

   und dass die derart gestreckten Fasermaterialien in Bandform von jeder primären Streckeinheit mit etwa der gleich linearen Geschwindigkeit abgegeben werden.



   UNTERANSPRÜCHE
1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die gestreckten Fasermaterialien dadurch aus jeder der primären Streckeinheiten mit etwa der gleichen linearen Geschwindigkeit abgegeben werden, dass das Ausmass des gegenseitigen Ineinandergreifens von genuteten Abgabewalzen der ersten primären Streckeinheit bezüglich des Masses des gegenseitigen Ineinandergreifens von genuteten Abgabewalzen der zweiten primären Streckeinheit entsprechend verstellt wird.



   2. Verfahren nach Patentanspruch I oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das aus der zweiten primären Streckeinheit austretende Band, sowie 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. nach welchen die Kardenbänder angeordnet werden können.
    Beim Einstellen oder Vorbereiten der Vorrichtung werden 10 Enden oder Kardenbänder aus Baumwolle, mit Fasern deren mittlere Stapellänge etwa 25 mm beträgt, aus getrennten Kannen C in die primäre Streckeinheit I eingeführt; 16 Enden von Dacron-Fasern mit einer mittleren Stapellänge von 50mm werden sodann aus getrennten Kannen in die primäre Streckeinheit II eingeführt; 10 Enden aus Orlon-Fasern mit einer mittleren Stapellänge von etwa 40 mm werden in die primäre Streckeinheit III eingeführt und 10 Enden von Acrylan Fasern mit einer mittleren Stapellänge von 75 mm werden in die primäre Streckeinheit IV eingeführt. Der gesamte Verzug, welcher den Fasern in den primären Streckeinheiten I-IV auferlegt wird, wird 5, 5,3, 4 bzw. 4 betragen.
    Somit werden die primären Bänder W1-W4, welche aus den Streckeinheiten I-IV hervorkommen, 86, 130, 108 und nochmals 108g/m liegen, während das zusammengesetzte Band W5, welches aus den vorgenannten primären Bändern gebildet wird, ein Gewicht von 432 g/m aufweisen wird. Das zusammengesetzte Band W5, welches 432 g/m wiegt, wird dann einem Verzug von 10 ausgesetzt, und zwar wenn es durch die sekundäre Streckeinheit V führt, und dann durch den Kondensator 67 und die Trompete 70 geführt und zusammengepresst wird. um das gemischte Band 0' zu bilden, welches 43,2 g/m wiegt.
    Daraus geht hervor, dass die Abgabegeschwindigkeit der Fasern, sowie die Grösse des diesen Fasern auferlegten Verzuges, wenn die Fasern die sekundäre Streckeinheit V verlassen, grösser sind als jene bei jeder der primären Streckeinheiten.
    Bisher bestand das einzige Verfahren, nach welchem verschiedene Arten von Kardenbändern nach genauen Verhältnissen miteinander gemischt werden konnten um eine komplizierte Mischung zu bilden, wie beispielsweise die vorstehend beschriebene, darin, das Kardenbänder mit verschiedenen Gewichten pro Längeneinheiten erzeugt wurden und dann verschiedene solche Kardenbänder durch eine gemeinsame Streckeinheit gestreckt wurden. Aber auch dann konnten viele Verhältnisse von verschiedenen Arten aus Fasern nicht erhalten werden.
    Offensichtlich hatten Änderungen in der Grösse oder Abmessung der Kardenbänder die Prpduktionsmöglichkeiten einer oder mehrerer Karden im Fabrikationsbetrieb auf unerwünschte Weise herabgesetzt. Bei der Herstellung eines Mischbandes der vorgenannten Art, d.h. eines Mischbandes mit einem Gewicht von 43,2 g/m, würden nach dieser alten Methode wenigstens 4 oder mehr verschiedene Grössen von Kardenbändern verlangen, wobei sie von 32 bis 43,2 g/m variieren müssten.
    Zudem wäre sicher, dass die verschiedenen Faserarten nicht mit dem gleichen Erfolg, der gleichen Gleichförmigkeit und Wirksamkeit verteilt, gemischt und verzogen bzw. gestreckt werden.
    Es ist noch wichtig hervorzuheben, dass die primären Bahnen oder Bänder W1-W4 durch die genuteten Walzen der primären Streckeinheiten gekrempelt bzw. zusammengepresst werden, um ihnen eine bessere Zugfestigkeit zu verleihen, und zu verhindern dass sie reissen, wenn die dünnen primären Bänder über die gekrümmten Führungsplatten 20 laufen. Dies ist besonders bei hohen Betriebsgeschwindigkeiten der Abgabewalzen 34, 34' der primären Streckeinheiten I-IV wichtig.
    Ein weiteres Krempeln oder Umlegen der Ränder der Bänder findet bei jeder Kalandereinrichtung 24 und der Trägereinrichtung 120 statt, wodurch nicht nur den verschiedenen Bändern eine grössere Zugfestigkeit verliehen wird, wenn sie entlang dem Tisch 21 zur Sekundärstreckeinheit V gezogen, bzw. vorgeschoben werden, sondern dabei auch noch eine gute Durchmischung der Fasern von direkt nebeneinander und übereinanderliegenden Bändern bei der Bildung des zusammengesetzten Bandes W erreicht wrrd, was weiter zur homogenen Verteilung der verschiedenen Arten und Längen von Fasern in der ganzen Mischung beiträgt.
    Obwohl bei dem in der Zeichnung gezeigten Beispiel das Fasermaterial so dargestellt ist, als würde es den primären Streckeinheiten I-IV in Form von Bändern aus einzelnen Kannen zugeführt, ist klar und selbstverständlich, dass dieses Fasermaterial auch aus anderen Quellen kommen könnte, beispielsweise aus Bandwickelmaschinen.
    Da es jedoch notwendig ist dass alle Fasern mit einer bestimmten Geschwindigkeit von irgendeiner Bandwickelrolle herabgezogen werden, müssten die Abstandsbüchsen 43 (Fig. 5) der Zuführwalzen 31, 31' jeder der primären Streckeinheiten, welche von einer Bandwickelmaschine Material erhalten, einen solchen Durchmesser aufweisen, dass sie auch im Eingriff mit dem erweiterten Abschnitt 40 der entsprechenden unteren Lager 36 der Zuführwalzen während der ganzen Betriebszeit der entsprechenden primären Streckeinheiten bleiben würden, da eine Änderung in der Zuführgeschwindigkeit von verschiedenen Abschnitten der aus den Bandwickelmaschinen zu einer bestimmten Streckvorrichtung gelangenden Bänder nicht toleriert werden könnte.
    PATENTANSPRUCH I Verfahren zum Mischen von Textilfasern, bei welchem faserige Materialien, die einer Mehrzahl von primären Streckeinheiten zugeführt werden, in Form von flachen, breiten und dünnen Faserbändern aus den Einheiten austreten, dann übereinander gelegt und durch eine gemeinsame sekundäre Streckeinheit geführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass eine erste Art Fasermaterial durch wenigstens eine erste primäre Streckeinheit geführt wird, während eine zweite Art Fasermaterial mit gegenüber der ersten Art verschiedenen Eigenschaften durch wenigstens eine zweite primäre Streckeinheit geführt wird, dass der ersten Art Fasermaterial von der genannten ersten primären Streckeinheit ein Verzug auferlegt wird, der verschieden ist von jenem, der von der zweiten primären Streckeinheit der zweiten Art Fasermaterial auferlegt wird,
    und dass die derart gestreckten Fasermaterialien in Bandform von jeder primären Streckeinheit mit etwa der gleich linearen Geschwindigkeit abgegeben werden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die gestreckten Fasermaterialien dadurch aus jeder der primären Streckeinheiten mit etwa der gleichen linearen Geschwindigkeit abgegeben werden, dass das Ausmass des gegenseitigen Ineinandergreifens von genuteten Abgabewalzen der ersten primären Streckeinheit bezüglich des Masses des gegenseitigen Ineinandergreifens von genuteten Abgabewalzen der zweiten primären Streckeinheit entsprechend verstellt wird.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das aus der zweiten primären Streckeinheit austretende Band, sowie
    das aus wenigstens einer weiteren primären Streckeinheit austretende Band stetig über das Band gelegt werden, welches aus der ersten primären Streckeinheit austritt, und zwar an Punkten, die im Durchlaufsinne hinter der genannten ersten primären Streckeinheit liegen.
    3. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die relative Längsverschiebung zwischen übereinanderliegenden Bändern dadurch vermindert wird, dass den Bändern eine zunehmend ansteigende Verzugsspannung auferlegt wird, und zwar während des Übereinanderlegens von sich folgenden Bändern, auf deren Weg zu der gemeinsamen sekundären Streckeinheit.
    4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Art des verwendeten Fasermaterials eine Stapellänge aufweist, die von der Stapellänge der zweiten Art verschieden ist.
    5. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Fasern von benachbarten übereinanderliegenden Bändern dadurch miteinander vermischt werden, dass die übereinanderliegenden Bänder durch einen verengten Durchgang geführt werden, welcher den übereinanderliegenden Bändern beim Durchlaufen von den primären Streckeinheiten zur sekundären Streckeinheit eine die Bänder zusammendrückende Quetschkraft auferlegt.
    6. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass auf die übereinanderliegenden Faserbänder bei ihrem Durchgang von den primären Streckeinheiten zur sekundären Streckeinheit eine seitlich angreifende Kraft ausgeübt wird.
    7. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Art Fasermaterial aus synthetischen Fasern besteht, während die zweite Art Fasermaterial aus natürlichen Fasern besteht.
    8. Verfahren nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der von den primären Streckeinheiten gebildeten Bänder so gesteuert wird, dass das aus der ersten primären Streckeinheit austretende Band aus synthetischen Fasern eine Breite aufweist. die um einen vorbestimmten Betrag kleiner ist als die Breite des aus der zweiten primären Streckeinheit austretenden Bandes aus natürlichen Fasern, dass ferner das Band aus synthetischen Fasern in eine solche Lage gebracht wird, dass sich gegenüberliegende Längsränder des Bandes aus natürlichen Fasern etwa gleichmässig über sich gegen überliegende Längsränder des Bandes aus synthetischen Fasern nach aussen abstehen, und dass eine kompressive Kraft gleichmässig über die ganze Breite der übereinanderliegenden Bänder auf diese ausgeübt wird, und zwar auf deren Weg zur sekundären Streckeinheit,
    um die Breite der übereinanderliegenden Bänder zu vergrössern, wobei die Breite des Bandes aus synthetischen Fasern stärker vergrössert wird als jene des Bandes aus natürlichen Fasern, so dass die Bänder aus synthetischen und natürlichen Fasern bei ihrer Ankuft in der sekundären Streckeinheit wenigstens annähernd die gleiche Breite aufweisen.
    PATENTANSPRUCH II Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die oder jede genannte erste primäre Streckeinheit (I) Verzugsänderungsmittel (37, 82, 84-87 und 91-97, Fig. 6, 7 und 8) aufweist, um den Verzug, welcher der ersten Art Fasermaterial auferlegt wird, bezüglich des Verzuges verstellen zu können, welcher der zweiten Art Fasermaterial von der oder jeder genannten zweiten primären Streckeinheit (II) auferlegt wird.
    UNTERANSPRüCHE 9. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass ein Antriebsmittel (65) in Antriebsverbindung mit sämtlichen primären Streckeinheiten (I- IV) sowie der sekundären Streckeinheit (V) steht, und zwar derart, dass die Umfangsgeschwindigkeiten der Abgabewalzen (34, 34') sämtlicher primären Streckeinheiten jederzeit in einem konstanten Verhältnis zueinander stehen. und dass die Abgabewalzen (34, 34') der sekundären Streckeinheit mit grösserer Geschwindigkeit angetrieben sind als die Abgabewalzen der primären Streckeinheiten.
    10. Vorrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsmittel aus einem gemeinsamen Motor (65) bestehen, der mit sämtlichen Streckeinheiten antriebsverbunden ist.
    11. Vorrichtung nach den Unteransprüchen 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die primären Streckeinheiten (I-IV) Pressmittel (34, 34') aufweisen, um auf das Fasermaterial der in der Bildung begriffenen Bänder (Wl bis W4) eine Pressung auszuüben.
    12. Vorrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass Pressmittel (102, 103) vorgesehen sind, um auf die übereinanderliegenden Bänder (W1 bis W4) auf ihrem Weg von den primären Streckeinheiten (I- IV) zur gemeinsamen sekundären Streckeinheit (V) eine seitliche Pressung auszuüben.
    13. Vorrichtung nach Untranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Pressmittel zur Aus übung einer seitlichen Pressung auf die Bänder (I-IV) aus ineinandergreifenden, genuteten Kalanderwalzenpaaren (102, 103) bestehen, wobei jedes Kalanderwalzenpaar in Durchlaufrichtung der Bänder jeweils der zugehörigen primären Streckeinheit (I-IV) nachgeschaltet ist, und die zugehörigen Bänder auf ihrem Weg zu der gemeinsamen sekundären Streckeinheit (V) zwischen den Kalanderwalzen durchlaufen.
    14. Vorrichtung nach Unteranspruch 13, gekennzeichnet durch Verbindungsmittel (125, 126, 130), welche die Antriebsmittel (65) mit jeweils einer der Kalanderwalzen (103) jedes Paares verbinden, um diese mit einer Geschwindigkeit anzutreiben, die in einem vorbestimmten festen Verhältnis zur Geschwindigkeit der primären Streckeinheit (I-IV) steht.
    15.Vorrichtung nach Unteranspruch 13 oder 14, gekennzeichnet durch Abstandmittel (105, 107), um die gegenseitige Eindringtiefe der genuteten Walzen eines Paares auf ein bestimmtes Mass zu beschränken, und dabei die maximale lineare Geschwindigkeit der zwischen zwei Walzen durchlaufenden Bänder zu steuern.
    16. Vorrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Reihe der primären Streckeinheiten (I-IV) eine zu dieser parallel verlaufende längliche Führungs- und Abstützeinrichtung (21) vorgesehen ist, um die Bänder aufzunehmen und der sekundären Streckeinheit (V) zuzuführen.
    17. Vorrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Abgabewalzen jeder primären Streckeinheit aus einem Paar genuteter, miteinander in Eingriff stehender Walzen besteht, nämlich einer oberen und einer unteren Walze (34, 34'), und dass Mittel (40, 43) vorgesehen sind, um die gegenseitige Eindringtiefe
    der Walzen auf ein vorbestimmtes Mass zu beschränken, damit sich jedes aus den primären Streckeinheiten austretende Band mit einer vorbestimmten maximalen Geschwindigkeit bewegt.
    18. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Verzugsänderungsmittel aus Mitteln (37, 82) bestehen, um den Abstand zwischen nebeneinanderliegenden Sätzen von oberen und unteren Walzen (31, 31', 32, 32', 33, 33', 34, 34') der genannten ersten primären Streckeinheit (I) bezüglich der und unabhängig von nebeneinanderliegenden Sätzen oberer und unterer Walzen der genannten zweiten primären Streckeinheit (11) zu verstellen, um Fasern mit verschiedener mittlerer Stapellänge angepasst werden zu können.
    19. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Verzugsänderungsmittel Wechselrädersätze (84-87 und 91-97) umfassen, welche die untere Abgabewalze (34') der genannten ersten primären Streckeinheit (I) mit den übrigen unteren Walzen (31', 32', 33') der genannten ersten primären Streckeinheit (I) unabhängig von den übrigen unteren Walzen (31', 32', 33') der zweiten primären Streckeinheit (II) verbinden, und welche die Grösse des Verzugs, welcher dem Textilmaterial von der genannten ersten primären Streckeinheit (I) auferlegt wird, bezüglich der Grösse des Verzuges, welcher dem entsprechenden Textilmaterial von der genannten zweiten primären Streckeinheit (II) auferlegt wird, verändern können.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2642118A1 (de) * 1975-09-23 1977-03-31 Joseph Marie Julien Sauvage Vorrichtung zum mischen, entfilzen, kuerzen oder kalibrieren von natur- oder kunstfaserbaendern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2642118A1 (de) * 1975-09-23 1977-03-31 Joseph Marie Julien Sauvage Vorrichtung zum mischen, entfilzen, kuerzen oder kalibrieren von natur- oder kunstfaserbaendern

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