Einabzugvorrichtung für mehrläufige Jagdgewehre
Die Erfindung betrifft eine Einabzugvorrichtung für mehrläufige Jagdgewehre.
Es ist eine Einabzugvorrichtung bekannt, bei der nach dem Abschiessen des ersten Laufes mittels eines federbelasteten Trägheitsgewichtes der erste Abzugmechanismus mit dem zweiten Abzugsmechanismus gekuppelt wird und durch erneutes Betätigen des Abzughebels das Abschiessen des zweiten Laufes gestattet.
Um das gefürchtete Doppeln des Gewehres zu verhindern, sind dem Trägheitsgewicht unter Federdruck stehende Sperrklinken entgegenwirkend zugeordnet. Diese Einabzugvorrichtung besitzt viele Einzelteile und ist sehr störanfällig und empfindlich gegen Fall und Stoss.
Ausserdem wird bei nicht ganz durchgezogenem Abzug, wenn also noch kein Schuss ausgelöst wurde, die Sperrklinke, die eine zweite Sperrklinke hält und das Trägheitsgewicht am Kuppeln hindert, angehoben und der Kupplungsvorgang zum zweiten Abzugsmechanismus eingeleitet. Beim nochmaligen Abziehen des beim ersten Mal nicht ganz durchgezogenen Abzuges kommt es dann zum Doppeln, d. h. zum Abfeuern beider Läufe.
Weiterhin ist eine Einabzugvorrichtung bekannt, bei der unmittelbar nach dem Auslösen des ersten Schusses ein durch das Schlagstück gesteuerter Abzugschieber mit beiderseitig gestaffelt angeordneten Nokken auf dem Abzug in Längsrichtung des Gewehres nach vorn gleitet Dabei schiebt sich ein Nocken, der den zweiten Abzugsmechanismus zum Auslösen des zweiten Schusses bedient, unter einen Abzugstangenarm und einen Fangstangenarm.
Zwischen dem Untertritt des Nockens unter den Abzugstangenarm und dem Untertritt unter den Fangstangenarm besteht ein konstruktiv bedingter Zeitabstand, der bei zu kurz aufeinander folgender Betätigung des Abzuges zur Blockierung des zweiten Schlagstückes führt, da der Nocken noch nicht unter den Fangstangenarm eingetreten ist und denselben aus der Fangraste des Schlagstückes ausgehoben hat; der Schuss wird nicht ausgelöst; die Waffe muss erneut gespannt werden.
Zweck der Erfindung ist, diese Mängel zu beseitigen und eine Einabzugvorrichtung einfacher und funktionssicherer Art zu schaffen.
Erfindungsgemäss wird das dadurch erreicht, dass beim Spannen der Jagdwaffe zwei Ansätze, die an Schlagstücken angeordnet sind, zur Anlage an einem Steuerhebel gebracht werden, dass mit einer Steuerfläche über eine Schaltschräge an einer Schaltnase eines Schalthebels ein Schaltarm der Schlagstange des zur ersten Schussabgabe bestimmten Schlagstückes zugeordnet wird, und dass der am Abzug drehbar angelenkte, unter dem Druck einer Feder stehende Schalthebel nach Abgabe des ersten Schusses erst dann unter die gespannte Abzugstange des noch nicht abgeschossenen Schalgstückes 8reten kann, wenn der Abzug unter dem Druck einer Feder stehend durch Loslassen seine Ausgangsstellung wieder erreicht hat.
Diese erfindungsgemässe Einabzugvorrichtung ist konstruktiv einfach, funktionssicher und zwangsläufig gesteuert. Sie ist schlag- und fallsicher. Sie ist für alle doppelläufigen Jagdgewehre geeignet und gestattet ausserdem durch umgekehrte Anordnung der Schaltelemente die Reihenfolge der abzugebenden Schüsse den Wünschen der Jäger entsprechend einzurichten.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung mit einer Variante dargestellt und im folgenden näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt einer Waffe in gespanntem Zustand;
Fig. 2 eine teilweise Draufsicht auf die Waffe nach Fig. 1;
Fig. 3 einen Längsschnitt der Waffe nach Fig. 1, rechter Lauf abgeschossen;
Fig. 4 eine teilweise Draufsicht nach Fig. 3;
Fig. 5 eine Ansicht in Richtung A in Fig. 3;
Fig. 6 einen Längsschnitt einer Waffe mit Seitenschlossen in gespanntem Zustand;
Fig. 7 eine teilweise Draufsicht nach Fig. 6
Fig. 8 eine Teilansicht nach Fig. 6 1 Lauf abgeschossen
Fig. 9 einen Längsschnitt der Waffe mit Seitenschlossen rechter Lauf abgeschossen
Fig. 10 eine teilweise Draufsicht nach Fig. 9.
Bei der Beschreibung der Arbeitsweise der Einabzugvorrichtung für Jagdwaffen wird von gespannter Stellung der Waffe ausgegangen. In einem Verschlusstück 1 sind zwei Schlagstücke 15; 23 auf einer Schlagstückachse 26 schwenkbar angeordnet und stehen unter dem Druck von zwei Schlagfedern 16; 16a. Im Abzugblech 4 ist ein Abzug 5 auf einer Abzugachse 6 drehbar gelagert. Der Abzug 5 wird durch eine Feder 7 immer in Abzugstellung gehalten. Die Feder 7 ist auf einem im Abzugblech 4 eingesetzten Stift 8 befestigt.
Im Abzug 5 ist in einer Führungsnute 5a ein Schalthebel 9 mit einem Schaltarm 9a und einer Schaltnase 9b um eine Schraube 10 seitlich schwenkbar angeordnet.
An der Schaltnase 9b ist eine Schaltschräge 9c angebracht. Dem Schalthebel 9 ist eine Feder 11, die mit einem Federschenkel 11a am Schaltarm 9a des Schalthebels angreift und durch die Schraube 10 befestigt ist, zugeordnet. Der Steuerhebel 12 mit einer Steuerfläche 12a ist auf der Achse 27 drehbar gelagert und steht iinmer unter dem Druck einer Feder 14, die im Abzugblech 4 angeordnet ist. Über dem Schlagstück 15; 23 sind eine rechte Abzugstange 20 und eine linke Abzugstange 25 auf einer Stangenachse 21; 21a drehbar gelagert. In den Schlagstücken 15; 23 sind Schlgastückrasten 15b; 23b und an den Abzugstangen sind Abzugstangen rasten 20c; 25c angeordnet, die ineinander greifen. Die Abzugstangen 20; 25 stehen unter dem Druck der Federn 22; 22a. Der Steuerhebel 12 wird durch den Ansatz 15d des Schlagstückes rechts 15 in hinterer, gespannter Stellung gehalten.
Durch diese Stellung des Steuerhebels 12 wird der Schalthebel 9 der sich mit seiner Schaltnase 9b an den Steuerhebel 12 anlegt in Längsrichtung der Waffe gestellt. Dabei steht der Schaltarm 9a des Schalthebels 9 unter dem Abzugstangenarm 20b der Abzugstange rechts 20. Die konstruktive Gestaltung des Schaltarmes 9a und des Abzugstangenarmes 20b ergibt einen bestimmten Abstand x (Fig. 1), der den einwandfreien Eintritt gewährleistet.
Gleichzeitig entsteht nach dem Eintritt zwischen dem Abzugstangenarm 25b und dem Schaltarm 9a ein Abstand y (Fig. 2). Dieser Abstand y garantiert, dass beim Abschiessen der Waffe nur der rechte Lauf abgeschossen werden kann. Beim Abziehen des Abzuges 5 wird der in ihm gelagerte Schalthebel 9 mit angehoben.
Nach Überwinden des Abstandes x kommt der Schalthebel 9 in Anlage mit dem Abzugstangenarm 20b der Abzugstange rechts 20 und hebt bei weiterem Durchziehen des Abzuges 5 die Abzugstangenrast 20c aus der Schlagstückrast 15b. Das Schlagstück rechts 16 beschreibt unter dem Druck der zugeordneten Schlagfeder 16 eine Drehbewegung nach oben bzw. vorn.
Dabei gibt der Ansatz 15d des Schlagstückes 15 den Steuerhebel 12 frei, durch den Druck der Feder 14 die dem Steuerhebel 12 zugeordnet ist, folgt der Steuerhebel 12 dem Schlagstück rechts 15 nach. Hierbei wird die Schaltnase 9b des Schalthebels 9 aus ihrer Stellung freigegeben und der Schaltarm 9a des Schalthebels 9 wird durch die ihm zugeordnete Feder 11 um den Abstand y bis zur Anlage mit der Seitenfläche des Abzugstangenarmes 25b der Abzugstange links 25 geschwenkt. Gibt der Schütze den Abzug 5 kurzzeitig frei geht derselbe durch den Druck der Feder 7 in seine Ausgangsstellung zurück und nimmt dabei den in ihm gelagerten Schalthebel 9 mit. Nach Erreichen der Ausgangsstellung ist der Abstand x wieder hergestellt.
Nunmehr wird der Schaltarm 9a ganz unter den Abzugstangenarm 25b geschwenkt (Fig. 4). Beim Wiederabziehen des Abzuges 5 wird der Schaltarm 9a des Schalthebels 9 angehoben und die Abzugstange links 25 aus der Schlagstückrast 23b ausgehoben und der Schuss aus dem linken Lauf bricht. Beim Spannen der Waffe werden durch ein an sich bekanntes Spannelement die Schlagstücke 15; 23 gespannt. Dabei treten die ihnen zugeordneten Abzugstangen 22; 25 in die Schlagstückrasten 15b; 23b ein. Gleichzeitig wird durch den Ansatz 15d über den Steuerhebel 12 mit der Steuerfläche 12a und der Schaltschräge 9c der Schaltnase 9b der Schalthebel 9 in seine Ausgangsstellung gebracht, d. h. der Schaltarm 9a des Schalthebels 9 ist unter den Abzugstangenarm 20b der Abzugstange rechts 20 geschwenkt. Die Waffe ist gespannt und zur Abgabet des ersten Schusses bereit.
Die Arbeitsweise der Einabzugvorrichtung für Jagdwaffen mit Seitenschlossen ist im Prinzip die Gleiche. Bedingt durch die konstruktiven Eigenheiten sind noch Seitenschlossbleche rechts 2 und links 3 an einem Verschlusstück angeordnet. Der Abzug 5 ist mit seiner Abzugachse 6 auf dem Abzugblech 4 drehbar in einer Führungsnute 5a gelagert. Der Abzug trägt den Schalthebel 9 mit Schaltarm 9a und Schaltnase 9b mit Schaltschräge 9c um die Schraube 10 seitlich schwenkbar gelagert. Die Feder 11 greift mit dem Federschenkel 11a am Schaltarm 9a des Schalthebels 9 an. Der Steuerhebel 12 mit der Steuerfläche 12a ist auf der Abzugachse 6 drehbar gelagert und wird in einer Nute 13 im Abzugblech 4 geführt und steht unter dem Druck der Feder 14.
Das Schlagstück rechts 15 ist mittels eines Zapfens 15a auf dem rechten Seitenschlossblech 2 drehbar angeordnet und steht unter dem Druck der Schlagfeder 16. Neben dem Schlagstück rechts 15 ist eine Fangstange rechts 17 der eine Feder 19 zugeordnet ist auf einer Achse 18 und eine Abzugstange rechts 20 auf einer Stangenachse 21, der eine Feder 22 zugeordnet ist, auf dem Seitenschlossblech rechts 2 drehbar gelagert. In dem Schlagstück rechts 15 ist die Schlagstückrast 15b in die eine Abzugstangenspitze 20a eintritt, angeordnet. Auf dem Schlagstück rechts 15 ist ein Nocken 15c angebracht, der in gespannter Stellung des Schlagstückes 15 mit einem Abstand z von einem Fanghebel 17a der Fangstange 17 steht. Für die Funktionselemente am Seitenschlossblech links 3 gelten sinngemäss die für rechts ausgeführten Bewegung- u. Wirkungsangaben.
Der Steuerhebel 12 wird durch den Ansatz 15d des Schlagstückes rechts 15 in gespannter Stellung gehalten. In dieser Stellung des Steuerhebels 12 wird der Schalthebel 9, der mit seiner Schaltnase 9b am Steuerhebel 12 anliegt, in Längsrichtung der Waffe gestellt und der Schaltarm 9a unter den Fang stangenarm 17b und den Abzugstangenarm 20b geschwenkt. Um das einwandfreie Einschwenken zu garantieren besteht zwischen dem Fangstangen- und Abzugstangenarm 17b; 20b und dem Schaltarm 9a ein konstruktiv bedingter Abstand x (Fig. 6). Weiterhin besteht nach dem Einschwenken des Schaltarmes 9a ein Abstand y (Fig. 7) zwischen diesem und dem Fangstangen- und Abzugstangenarm 24b; 25b und garantiert nur das Abschiessen des rechten Laufes bei Betätigung des Abzuges 5.
Bei Durchziehen des Abzuges 5 hebt sich der an ihm angeordnete Schalthebel 9 mit und kommt nach Überwindung des Abstandes x zur Anlage mit dem Fangstangenarm 17b und schwenkt bei weiterem Durchziehen des Abzuges 5 die Fangstange rechts 17 aus dem Bereich des Nockens 15c.
Bei dieser Bewegung des Abzuges 5 wird durch den Schaltarm 9a der Abzugstangenarm rechts 20b mit angehoben und die Abzugstange rechts 20 hochgeschwenkt und dabei die Abzugspitze 20a aus der Schlagstückrast 15b ausgeschwenkt. Das Schlagstück rechts 15, unter dem Druck der Schlagfeder stehend, schlägt nach vorn und der erste Schuss bricht. Der Steuerhebel 12 unter dem Druck einer Feder 14 stehend, folgt dabei der Bewegung des Ansatzes 15d nach vorn und die Schaltnase 9b des Schalthebels 9 wird freigegeben und der Schaltarm 9a wird durch die Feder 11 seitlich verschwenkt. Dabei kommt er an die Seitenfläche des Fangstangenarmes links 24 und des Abzugstangenarmes links 25b zur Anlage.
Erst nach dem Zurückgehen des Abzuges in seine Ausgangsstellung, bewirkt durch die Feder 7, kann der dabei mit nach unten genommene Schaltarm 9a des Schalthebels 9 unter die Fangstangen- und Abzugstangenarme 24b; 25b schwenken. Die Waffe ist zur Aufgabe des zweiten Schusses bereit, denn nunmehr erfolgt bei Wiederanziehen des Abzuges 5 derselbe Bewegungsablauf wie bei der Abgabe des ersten Schusses. Bei dem Spannen der Waffe werden durch ein allgemein bekanntes Spannelement die Schlagstücke 15; 23 gespannt dabei werden die zugeordneten Fangstangen 17; 24 und Abzugstangen 20; 25 in Wirkstellung gebracht. Durch die kreisbogenförmige Rückwärtsbewegung des Schlagstükkes 15 mit dem Ansatz 15d wird der anliegende Steuerhebel 12 mit nach rückwärts genommen.
Dabei wird über die Steuerfläche 12a und der Schaltschräge 9c der Schalthebel 9 in die Ausgangsstellung d. h. unter die Abzugstangen- und Fangstangenarme 20b; 17b geschwenkt. Die Waffe ist wieder zur Abgabe des ersten Schusses bereit.
Single trigger device for multi-barreled hunting rifles
The invention relates to a single trigger device for multi-barreled hunting rifles.
A single trigger device is known in which, after the first barrel has been fired by means of a spring-loaded inertial weight, the first trigger mechanism is coupled to the second trigger mechanism and the second barrel can be fired by actuating the trigger again.
In order to prevent the dreaded duplication of the rifle, spring-loaded pawls are assigned to counteract the inertia weight. This single pull-off device has many individual parts and is very prone to failure and sensitive to falling and bumps.
In addition, if the trigger is not fully pulled, i.e. if no shot has been fired, the pawl, which holds a second pawl and prevents the inertia weight from coupling, is raised and the coupling process to the second trigger mechanism is initiated. When pulling the first time not completely pulled through, it then comes to a double, i.e. H. to fire both barrels.
Furthermore, a single trigger device is known in which immediately after the triggering of the first shot, a trigger slide controlled by the hammer with cams arranged in a staggered manner on both sides slides forward on the trigger in the longitudinal direction of the rifle Shot served, under a trigger arm and an interception rod arm.
Between the step under the cam under the trigger rod arm and the under step under the interception rod arm there is a construction-related time gap which, if the trigger is actuated too quickly in succession, leads to the blocking of the second hammer, since the cam has not yet entered under the interception rod arm and the same from the Has lifted the catch of the hammer; the shot is not fired; the gun must be cocked again.
The purpose of the invention is to eliminate these deficiencies and to create a single-pull device of a simple and functionally reliable type.
According to the invention, this is achieved in that when the hunting rifle is cocked, two approaches that are arranged on strikers are brought into contact with a control lever, that with a control surface via a switching bevel on a switch nose of a switch lever, a switch arm of the striker rod of the hammer intended to fire the first shot is assigned, and that the switch lever pivoted on the trigger and under the pressure of a spring can only step under the cocked trigger bar of the not yet fired scarf piece 8 after the first shot has been fired when the trigger is under the pressure of a spring by releasing its starting position has reached again.
This single take-off device according to the invention is structurally simple, functionally reliable and necessarily controlled. It is impact and drop proof. It is suitable for all double-barreled hunting rifles and also allows the order of the shots to be fired to be set up according to the wishes of the hunter by reversing the switching elements.
In the drawing, an embodiment of the subject matter of the invention is shown with a variant and explained in more detail below. Show it:
1 shows a longitudinal section of a weapon in the cocked state;
FIG. 2 shows a partial plan view of the weapon according to FIG. 1;
3 shows a longitudinal section of the weapon according to FIG. 1, right barrel fired;
Figure 4 is a partial plan view of Figure 3;
Fig. 5 is a view in direction A in Fig. 3;
6 shows a longitudinal section of a weapon with side locks in the cocked state;
FIG. 7 is a partial plan view according to FIG. 6
8 shows a partial view according to FIG. 6 1 barrel shot
9 shows a longitudinal section of the weapon with side locks, right barrel shot
FIG. 10 is a partial plan view according to FIG. 9.
When describing the mode of operation of the single trigger device for hunting weapons, the cocked position of the weapon is assumed. In a closure piece 1, two striking pieces 15; 23 pivotally mounted on a striker axis 26 and are under the pressure of two striker springs 16; 16a. In the trigger plate 4, a trigger 5 is rotatably mounted on a trigger axis 6. The trigger 5 is always held in the trigger position by a spring 7. The spring 7 is attached to a pin 8 inserted in the trigger plate 4.
In the trigger 5, a switching lever 9 with a switching arm 9a and a switching nose 9b is arranged in a guide groove 5a so that it can be pivoted laterally about a screw 10.
A switching bevel 9c is attached to the switching nose 9b. The switching lever 9 is assigned a spring 11 which engages the switching arm 9a of the switching lever with a spring leg 11a and is fastened by the screw 10. The control lever 12 with a control surface 12a is rotatably mounted on the axis 27 and is always under the pressure of a spring 14 which is arranged in the trigger plate 4. About the hammer 15; 23 are a right trigger bar 20 and a left trigger bar 25 on a bar axis 21; 21a rotatably mounted. In the striking pieces 15; 23 are push back catches 15b; 23b and on the trigger bars there are trigger bars 20c; 25c arranged, which interlock. The trigger bars 20; 25 are under the pressure of the springs 22; 22a. The control lever 12 is held in the rear, cocked position by the shoulder 15d of the hammer on the right 15.
As a result of this position of the control lever 12, the switching lever 9, which rests on the control lever 12 with its switching nose 9b, is positioned in the longitudinal direction of the weapon. The switching arm 9a of the switching lever 9 is below the trigger rod arm 20b of the trigger rod on the right 20. The structural design of the switching arm 9a and the trigger rod arm 20b results in a certain distance x (FIG. 1), which ensures proper entry.
At the same time, after the entry between the trigger rod arm 25b and the switching arm 9a, there is a distance y (FIG. 2). This distance y guarantees that when the weapon is fired, only the right barrel can be fired. When pulling the trigger 5, the shift lever 9 mounted in it is also raised.
After the distance x has been overcome, the switching lever 9 comes into contact with the trigger rod arm 20b of the trigger rod on the right 20 and, when the trigger 5 is pulled through further, lifts the trigger rod latch 20c out of the hammer latch 15b. The hammer on the right 16 describes a rotary movement upwards or forwards under the pressure of the associated hammer spring 16.
The extension 15d of the hammer 15 releases the control lever 12, and the pressure of the spring 14 which is assigned to the control lever 12 causes the control lever 12 to follow the hammer on the right 15. Here, the switching nose 9b of the switching lever 9 is released from its position and the switching arm 9a of the switching lever 9 is pivoted by the spring 11 assigned to it by the distance y until it rests with the side surface of the trigger rod arm 25b of the trigger rod on the left 25. If the shooter releases the trigger 5 for a short time, it returns to its starting position due to the pressure of the spring 7 and thereby takes the shift lever 9 mounted in it with it. After the initial position has been reached, the distance x is restored.
The switching arm 9a is now pivoted completely under the trigger rod arm 25b (FIG. 4). When the trigger 5 is pulled again, the switching arm 9a of the switching lever 9 is raised and the left trigger bar 25 is lifted out of the hammer catch 23b and the shot from the left barrel breaks. When cocking the weapon, the strikers 15; 23 excited. The trigger rods 22 assigned to them occur; 25 in the hammer catches 15b; 23b a. At the same time, the shift lever 9 is brought into its starting position by the shoulder 15d via the control lever 12 with the control surface 12a and the switching bevel 9c of the switching nose 9b, ie. H. the switching arm 9a of the switching lever 9 is pivoted under the trigger rod arm 20b of the trigger rod 20 on the right. The gun is cocked and ready to fire the first shot.
The mode of operation of the single trigger mechanism for hunting rifles with side locks is basically the same. Due to the structural characteristics, sidelock plates are still arranged on the right 2 and left 3 on a locking piece. The trigger 5 is rotatably mounted with its trigger axis 6 on the trigger plate 4 in a guide groove 5a. The trigger carries the switch lever 9 with switch arm 9a and switch lug 9b with switch bevel 9c mounted to pivot laterally around screw 10. The spring 11 engages with the spring leg 11a on the switching arm 9a of the switching lever 9. The control lever 12 with the control surface 12a is rotatably mounted on the trigger axis 6 and is guided in a groove 13 in the trigger plate 4 and is under the pressure of the spring 14.
The striker on the right 15 is rotatably arranged by means of a pin 15a on the right sidelock plate 2 and is under the pressure of the striker spring 16. In addition to the striker on the right 15, there is a catch rod on the right 17 to which a spring 19 is assigned on an axis 18 and a trigger rod on the right 20 on a rod axle 21, to which a spring 22 is assigned, rotatably mounted on the side lock plate right 2. In the striker on the right 15, the striker catch 15b into which a trigger rod tip 20a enters, is arranged. On the hammer on the right 15 a cam 15c is attached, which in the cocked position of the hammer 15 is at a distance z from a catch lever 17a of the catch rod 17. For the functional elements on the left side lock plate 3, the movement u. Effect information.
The control lever 12 is held in the cocked position by the shoulder 15d of the hammer on the right 15. In this position of the control lever 12, the switching lever 9, which rests with its switching nose 9b on the control lever 12, is placed in the longitudinal direction of the weapon and the switching arm 9a is pivoted under the catch rod arm 17b and the trigger rod arm 20b. In order to guarantee perfect pivoting there is between the interception rod and trigger rod arm 17b; 20b and the switching arm 9a a construction-related distance x (Fig. 6). Furthermore, after the switching arm 9a has been pivoted in, there is a distance y (FIG. 7) between it and the interception rod and trigger rod arm 24b; 25b and only guarantees that the right barrel will be fired when the trigger 5 is pulled.
When the trigger 5 is pulled through, the shift lever 9 located on it lifts with it and, after overcoming the distance x, comes to rest with the interception rod arm 17b and, when the trigger 5 is pulled through, the interception rod on the right 17 out of the area of the cam 15c.
During this movement of the trigger 5, the trigger bar arm on the right 20b is also raised by the switching arm 9a and the trigger bar on the right 20 is swiveled up and the trigger tip 20a is swiveled out of the hammer catch 15b. The hammer on the right 15, under the pressure of the mainspring, strikes forward and the first shot breaks. The control lever 12 standing under the pressure of a spring 14, follows the movement of the projection 15d forwards and the switching nose 9b of the switching lever 9 is released and the switching arm 9a is pivoted laterally by the spring 11. It comes to rest on the side surface of the interception rod arm on the left 24 and the trigger rod arm on the left 25b.
Only after the trigger has returned to its starting position, caused by the spring 7, can the switch arm 9a of the switch lever 9, which is taken down with it, under the interception rod and trigger rod arms 24b; Swivel 25b. The weapon is ready to fire the second shot, because when the trigger 5 is pulled again, the same sequence of movements takes place as when the first shot was fired. When cocking the weapon, the strikers 15; 23 while the associated interception rods 17; 24 and trigger bars 20; 25 brought into operative position. Due to the circular arc-shaped backward movement of the striking piece 15 with the projection 15d, the adjacent control lever 12 is taken backwards with it.
In this case, via the control surface 12a and the switching slope 9c, the switching lever 9 is in the starting position d. H. below the trigger and catch rod arms 20b; 17b pivoted. The weapon is ready to fire the first shot again.