CH496464A - Verfahren und Einrichtung zum Mischen einer breiigen Masse - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zum Mischen einer breiigen MasseInfo
- Publication number
- CH496464A CH496464A CH1163169A CH1163169A CH496464A CH 496464 A CH496464 A CH 496464A CH 1163169 A CH1163169 A CH 1163169A CH 1163169 A CH1163169 A CH 1163169A CH 496464 A CH496464 A CH 496464A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- wall
- mixing
- trough
- gear
- star
- Prior art date
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 13
- 235000011837 pasties Nutrition 0.000 title description 4
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 2
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 3
- 230000001133 acceleration Effects 0.000 description 1
- 230000009286 beneficial effect Effects 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 235000013305 food Nutrition 0.000 description 1
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 238000002360 preparation method Methods 0.000 description 1
- 239000004576 sand Substances 0.000 description 1
- 238000004904 shortening Methods 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28C—PREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28C5/00—Apparatus or methods for producing mixtures of cement with other substances, e.g. slurries, mortars, porous or fibrous compositions
- B28C5/08—Apparatus or methods for producing mixtures of cement with other substances, e.g. slurries, mortars, porous or fibrous compositions using driven mechanical means affecting the mixing
- B28C5/10—Mixing in containers not actuated to effect the mixing
- B28C5/12—Mixing in containers not actuated to effect the mixing with stirrers sweeping through the materials, e.g. with incorporated feeding or discharging means or with oscillating stirrers
- B28C5/16—Mixing in containers not actuated to effect the mixing with stirrers sweeping through the materials, e.g. with incorporated feeding or discharging means or with oscillating stirrers the stirrers having motion about a vertical or steeply inclined axis
- B28C5/163—Mixing in containers not actuated to effect the mixing with stirrers sweeping through the materials, e.g. with incorporated feeding or discharging means or with oscillating stirrers the stirrers having motion about a vertical or steeply inclined axis in annularly-shaped containers
- B28C5/165—Mixing in containers not actuated to effect the mixing with stirrers sweeping through the materials, e.g. with incorporated feeding or discharging means or with oscillating stirrers the stirrers having motion about a vertical or steeply inclined axis in annularly-shaped containers with stirrers having planetary motion
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Mixers Of The Rotary Stirring Type (AREA)
Description
Verfahren und Einrichtung zum Mischen einer breiigen Masse Bei bekannten Verfahren zum Mischen von breiige oder körnigem Mischgut, insbesondere zur Betonaufbereitung, wird das Mischen der Betonmasse in ringförmigen Mischtrögen vorgenommen. Dies erfolgt durch konzentrisch zum Mischtrog kreisende Schaufeln. Die Masse wird dabei relativ langsam bewegt, entsprechend lange dauert der Mischprozess einer Füllung. Bei dem vorliegenden Verfahren soll der Mischprozess rascher und intensiver ablaufen, indem die breiige oder körnige Masse nicht nur durch Schaufeln hin und her bewegt wird, sondern dass dabei wenigstens teilweise ein Schleudern der Masse vorgenommen wird. Auch andere ähnliche Massen, z. B. solche der chemischen Industrie oder der Lebensmittelindustrie, können in dieser Weise gemischt werden. Die Erfindung besteht zunächst in einem Verfahren zur Mischung einer breiigen Masse in einem ringförmigen Trog. Die Erfindung kann speziell für die Betonaufbereitung verwendet werden, ohne dass sie darauf beschränkt bleibt. Das erfindungsgemässe Verfahren besteht darin, dass entlang der Innenwand des Troges, wo die Masse zunächst angehäuft wird, diese von dort durch eine örtliche Rotationsbewegung, deren Achse parallel zur Innenwand des Troges rotiert, nach aussen an die Aussenwand geschleudert wird, und hierauf durch eine Umlenkung von der Aussenwand in schiebender oder schleudernder Weise zurück an die Innenwand befördert wird. Bei diesem Verfahren wird durch die Innenwand verhindert, dass das Mischgut im Zentrum der Mischtrommel in einem toten Bereich liegen bleibt, wo es nur langsam und dadurch ungenügend bewegt wird, was eine ungleiche Durchmischung der Masse zur Folge hätte. Auch eine relative lange Dauer der radialen Querverschiebung der Masse wird dabei vermieden, was für eine kurze Mischzeit förderlich ist. Die Erfindung betrifft ebenfalls eine Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens. Die Einrichtung besteht in einem ringförmigen Mischtrog mit je einer zylindrischen Aussen- und Innenwand, sowie durch an diesen Wänden entlang laufenden Mischwerkzeugen, welche an einem um die Achse des Troges drehenden Dreharm angebracht sind, wovon mindestens ein entlang der Innenwand laufendes Mischwerkzeug ein angetriebener Rührwerkstern ist, und dass das an der Aussenwand laufende Mischwerkzeug eine schräg ge stellte Schaufel oder ebenfalls ein rotierender Rührwerkstern ist. Die Einrichtung vermeidet eine unerwünscht lange Durchlaufzeit für das Mischen der Masse. Durch das Schleudern der Masse gemäss dem Verfahren von innen nach aussen, und insbesondere gegebenenfalls zusätzlich von aussen nach innen, wird der Ablauf einer Mischung intensiviert und zeitlich erheblich beschleunigt. Die erfindungsgemässe Einrichtung wird anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. In den Fig. 1 und 2 ist die Einrichtung im Schnitt und im Grund riss dargestellt. Fig. 3 zeigt eine Variante im Grundriss. 1 ist die Aussenwand, 2 ist die Innenwand und 3 ist der Boden des ringförmigen Mischtroges. Am Dreharm 4 ist drehgelagert der Rührwerkstern 6 nahe an der Innenwand angebracht. Er ist durch zusätzliche Energie angetrieben und dreht mit einer mehrfach grösseren Drehzahl als der Dreharm 4 selbst. Hierdurch wird die entlang der Innenwand angehäufte breiige Masse im Bereich der Rührwerkarme örtlich erfasst und rasch beschleunigt an die Aussenwand geschleudert. Dadurch erfolgt eine intensive Durchmischung der Masse. Am Dreharm ist, benachbart der Aussenwand, noch die schräg gestellte Ablenkschaufel 5 angebracht. Infolge ihrer Drehbewegung entlang der Aussenwand wird die an die Aussenwand geschleuderte Masse unmittelbar darauf wieder an die Innenwand zurück geschoben. Durch entsprechende Wahl der Dreh- zahl kann erreicht werden, dass die Masse sich ständig in einer hin und her gehenden Wurf- und Schiebebewegung befindet. Ein Liegenbleiben der Masse wird so vermieden und trägt dadurch zur Verkürzung der Mischzeit und gleichmässigen Durchmischung bei. Der Dreharm 4 ist im Getriebekasten 7 drehgelagert. Darin befinden sich ein Antriebsmotor und ein Übersetzungsgetriebe. Der Getriebekasten ist mittels Tragarme 8 auf dem Rand der Aussenwand abgestützt. Der Antrieb des Rührwerksterns ist von der Bewegung des Dreharms direkt abgeleitet, unter Verwendung eines Planetengetriebes. Auf der Welle des Rührwerksterns sitzt dazu das Zahnrad 10. Dieses greift von innen in die Zähne 12 des Zahnkranzes 11 ein, welcher ortsfest an den Tragarm 8 befestigt ist. Das Planetengetriebe ist vorteilhaft in offener Bauweise angeordnet, also ohne Abdeckung und Schutz gegen die unvermeidlichen Verschmutzungen und das Hineingelangen von Sand zwischen die Zähne. In der Fig. 2 ist diese Bauweise dargestellt. Als Zähne im Zahnkranz dienen einfache Rohrstücke. Diese sind in einem oberen und unteren Ring des Zahnkranzringes 11 eingesetzt. Sie weisen einen Längsschlitz auf und sind gehärtet (Schwerspannstifte). Sie können so straff federnd in übereinanderliegenden Bohrungen in den beiden Ringen des Zahnkranzringes 11 eingeschlagen werden. Entsprechend einfach lassen sie sich herausschlagen und ersetzen, wenn dies infolge Abnützung erforderlich wird. Ein Ersatz des Zahnkranzes wird dadurch nicht nötig. Es ergibt sich hieraus eine einfache und billige Wartung. Notfalls lassen sich z. B. auf abgelegenen Bauplätzen einfache, käufliche Rohre verwenden, die längs geschlitzt werden. Fig. 3 zeigt im Grundriss eine Einrichtung, bei der das entlang der Aussenwand 1 laufende Mischwerkzeug ebenfalls ein angetriebener Rührwerkstern ist. Sein Antrieb erfolgt über das Zahnrad 20. Dieses greift von aussen in die Zähne 12 des Zahnkranzes ein. Die Anwendung dieses weiteren Rührwerksterns ermöglicht ebenfalls ein Schleudern der Masse nach der Innenwand, was zur Beschleunigung des Mischgutes beiträgt. Für den Antrieb der Rührwerksterne können auch auf dem Dreh arm angebrachte Elektromotoren mit entsprechender Untersetzung verwendet werden. Die Stromzuführung erfolgt über Schleifringe.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHEI. Verfahren zur Mischung einer breiigen Masse in einem ringförmigen Trog, dadurch gekennzeichnet, dass entlang der Innenwand des Troges die Masse zunächst angehäuft wird, diese von dort durch eine örtliche Rotationsbewegung, deren Achse parallel zur Innenwand des Troges rotiert, nach aussen an die Aussenwand geschleudert wird, und hierauf durch eine Umlenkung von der Aussenwand in schiebender oder schleudernder Weise zurück an die Innenwand befördert wird.II. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch einen ringförmigen Mischtrog. mit je einer zylindrischen Aussen- und Innenwand, sowie durch an diesen Wänden entlang laufende Mischwerkzeuge, welche an einem um die Achse des Troges drehenden Dreharm angebracht sind, wovon mindestens ein entlang der Innenwand laufendes Mischwerkzeug ein angetriebener Rührwerkstern ist, und dass das an der Aussenwand laufende Mischwerkzeug eine schräg gestellte Schaufel oder ebenfalls ein angetriebener Rührwerkstern ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb des der Innenwand entlang laufenden Rührwerksterns durch ein Planetengetriebe erfolgt, welches einen ortsfesten Zahnkranz aufweist.2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zahnkranz im Kranzring eingesetzte Rohrstücke mit einem Längsschlitz aufweist.3. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass der Antrieb des der Innenwand entlang laufenden Rührwerksterns durch einen Elektromotor über ein Vorgelege erfolgt.4. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das an der Aussenwand laufende Rührwerk über ein Zahnrad in den ortsfesten Zahnkranz eingreift.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1163169A CH496464A (de) | 1969-07-31 | 1969-07-31 | Verfahren und Einrichtung zum Mischen einer breiigen Masse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1163169A CH496464A (de) | 1969-07-31 | 1969-07-31 | Verfahren und Einrichtung zum Mischen einer breiigen Masse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH496464A true CH496464A (de) | 1970-09-30 |
Family
ID=4375322
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1163169A CH496464A (de) | 1969-07-31 | 1969-07-31 | Verfahren und Einrichtung zum Mischen einer breiigen Masse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH496464A (de) |
-
1969
- 1969-07-31 CH CH1163169A patent/CH496464A/de not_active IP Right Cessation
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP1121193B1 (de) | Zwangsmischer, insbesondere als betonmischer | |
| DE3790130C2 (de) | ||
| WO2003022414A1 (de) | Mischvorrichtung zum mischen von pulverförmigen stoffen mit wasser | |
| CH507733A (de) | Misch- und Kneteinrichtung | |
| DE2358051B2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Mischen von Formstoffen für GieBereizwecke | |
| DE3101468C2 (de) | "Betonmischer" | |
| EP0125389B1 (de) | Vorrichtung zum Aufbereiten von fliessfähigen Materialien | |
| EP0084359B1 (de) | Betonmischer mit Vibrator | |
| EP0445436B1 (de) | Vorrichtung zum Mischen von Giessereiformstoffen | |
| DE2051691A1 (de) | Verfahren und Einrichtung zum Mischen von breiigem Mischgut | |
| DE2047650A1 (de) | Verfahren zur Herstellung eines im wesentlichen klumpenfreien Gemisches | |
| DE1557115B2 (de) | Vorrichtung zum mischen von fluessigkeiten | |
| CH496464A (de) | Verfahren und Einrichtung zum Mischen einer breiigen Masse | |
| DE1101113B (de) | Mischeinrichtung | |
| DE69327596T2 (de) | Organisches abbausystem | |
| DE2216986C3 (de) | Mischvorrichtung | |
| DE2800371C2 (de) | ||
| DE1941831A1 (de) | Mischmaschine | |
| DE10105007C2 (de) | Mischwerkzeug für eine Mischeinrichtung mit Planetenbewegung | |
| DE1164378B (de) | Tellermischer | |
| DE2043608C2 (de) | Tellermischer | |
| WO1992022633A1 (de) | Verfahren zur herstellung von biogas und verwendung eines mischers als biogas-anlage | |
| DE2446607C3 (de) | Ringtrogmischer | |
| DE1184325B (de) | Mischmaschine | |
| DE4100928A1 (de) | Ruehrwerk fuer eine mischmaschine |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |