CH496570A - Elektrischer Trennstoss für mit Wechselstrom gespeiste Gleisstromkreise in Eisenbahnsicherungsanlagen - Google Patents

Elektrischer Trennstoss für mit Wechselstrom gespeiste Gleisstromkreise in Eisenbahnsicherungsanlagen

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Publication number
CH496570A
CH496570A CH1414368A CH1414368A CH496570A CH 496570 A CH496570 A CH 496570A CH 1414368 A CH1414368 A CH 1414368A CH 1414368 A CH1414368 A CH 1414368A CH 496570 A CH496570 A CH 496570A
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CH
Switzerland
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track
section
frequency
conductor loop
tuning unit
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Application number
CH1414368A
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English (en)
Inventor
Gerhard Dipl Ing Kampke
Original Assignee
Siemens Ag
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L1/00Devices along the route controlled by interaction with the vehicle or train
    • B61L1/18Railway track circuits
    • B61L1/181Details
    • B61L1/187Use of alternating current

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description


  Elektrischer     Trennstoss    für mit Wechselstrom gespeiste  Gleisstromkreise in Eisenbahnsicherungsanlagen    Das Hauptpatent befasst sich mit einem elektrischen  Trennstoss für mit Wechselstrom gespeiste Gleisstrom  kreise in Eisenbahnsicherungsanlagen, in denen die zu  überwachenden Gleisabschnitte gegeneinander nicht iso  liert sind und zur Abschnittsbegrenzung ein Querverbin  der vorgesehen ist, der an zwei einander gegenüberliegen  de oder gegeneinander versetzte Punkte der beiden  Schienen des Gleises angeschlossen ist.  



  Gemäss dem Patentanspruch und dem Unteranspruch  1 des Hauptpatentes ist der aus abwechselnd senkrecht  und parallel zum Gleis verlaufenden Teilstücken beste  hende Querverbinder in stilisierter S-Form zwischen den  durch ihn elektrisch verbundenen Schienen verlegt und  seine parallel zum Gleis verlaufenden Teilstücke abwech  selnd dicht bei der einen bzw. anderen Schiene, aber  davon isoliert angeordnet, um die Schiene und das  betreffende Teilstück des Querverbinders induktiv fest zu  koppeln und zwei nach entgegengesetzten Seiten offene  Leiterschleifen zu bilden, und ist das mittlere, senkrecht  zum Gleis verlaufende Teilstück des Querverbinders mit  den beiden Schienen über je einen Kondensator verbun  den, durch den die Induktivität der auf der einen bzw.

    anderen Seite des mittleren Teilstückes liegenden Leiter  schleife, die im wesentlichen durch je eine Hälfte des  Querverbinders gebildet wird, auf die     Frequenz    des  Gleisstromes des auf der gegenüberliegenden Seite liegen  den Gleisabschnittes abgestimmt ist.  



  In Eisenbahnsicherungsanlagen mit aufeinanderfol  genden Gleisstromkreisen für Speisespannungen unter  schiedlicher Frequenzen wird durch diese Verlegung der  Querverbinder zusammen mit der Resonanzabstimmung  an beiden Abschnittsenden zwar erreicht, dass die Gren  zen der einzelnen Gleisstromkreise relativ genau festge  legt sind und aus einem Abschnitt in den angrenzenden  Abschnitt nur eine geringe Spannung als Störspannung  übertritt. Insbesondere bei Gleisstromkreisen, bei denen  die Länge der quer zum Gleis verlaufenden Teilstücke  der Querverbinder im Verhältnis zur Länge der betref  fenden Leiterschleife nicht klein ist, können jedoch auch  ausserhalb des Abschnittes befindliche Achsen die Span  nung am Gleisstromkreis dieses Abschnittes noch beein  flussen.

   Zahlreiche Versuche haben gezeigt, dass die    Grösse der Beeinflussung abhängig ist von der Beschaf  fenheit der Nachbarabschnitte, insbesondere von der  Abstimmung der vom Querverbinder am einen bzw.  anderen Ende gebildeten und auf Resonanz für den  Speisestrom des betreffenden Nachbarabschnittes abge  stimmten Leiterschleife. Ist die angrenzende Leiterschlei  fe des Nachbarabschnittes für die Betriebsfrequenz des  betrachteten Abschnittes nämlich kapazitiv verstimmt,  dann kann die dafür gedachte Kapazität mit der aus den  Schienen und einer aus diesem Abschnitt an den Nach  barabschnitt heranrollenden Achse einen abgestimmten  Resonanzkreis für die Betriebsfrequenz des Nachbarab  schnittes bilden.  



  Die überwachte Spannung dieser Betriebsfrequenz  kann also durch eine     noch    ausserhalb des Gleisabschnit  tes befindliche Achse dermassen stark absinken, dass der  Nachbarabschnitt bereits besetzt gemeldet wird.  



  Die Aufgabe der Erfindung ist es, solche unerwünsch  ten Effekte zu     vermeiden.    Erfindungsgemäss wird diese  Aufgabe dadurch gelöst, dass das mittlere Teilstück des  Querverbinders mit einer der beiden Schienen eine aus  einer Parallelschaltung eines Serienresonanzkreises mit  einer Kapazität bestehende Abstimmeinheit verbunden  ist, welche die betreffende Leiterschleife zusätzlich auf  eine zweite Frequenz abstimmt, die gleich oder grösser  als die Betriebsfrequenz des angrenzenden Gleisabschnit  tes ist.

   Dadurch wird erreicht, dass diese Leiterschleife  für die Betriebsfrequenz des angrenzenden Gleisabschnit  tes zwar     ohmisch    bzw. induktiv, nicht aber     kapazitiv     verstimmt ist, so dass sich keine störende Resonanzstelle  beim Bewegen von Achsen ausserhalb des Gleisabschnit  tes bilden kann. In vorteilhafter Weiterbildung der  Erfindung kann in Serie zur     Abstimmeinheit    eine stetig  einstellbare     Induktivität    geschaltet sein, mit Hilfe der die       Induktivität    der am Gleis verlegten Leiterschleife gegebe  nenfalls korrigiert werden kann.  



  Anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausfüh  rungsbeispiels wird die Erfindung nachstehend näher  erläutert. In der Zeichnung zeigen:       Fig.    1 einen elektrischen Trennstoss für aneinander  grenzende Gleisabschnitte nach einer im Hauptpatent  beschriebenen Ausführungsform,      Fig. 2 Diagramme für die überwachte Gleisspannung  beim Herannahen einer Achse an den Gleisabschnitt,  Fig. 3 drei aufeinanderfolgende elektrische     Trenn-          stösse    mit den erfindungsgemässen Abstimmeinheiten.  Fig. 4 vier Diagramme für die Resonanzwiderstände  jedes aus Leiterschleife und Abstimmeinheit gebildeten  Resonanzkreises und  Fig. 5 eine mögliche Ausführungsform für Abstimm  einheiten.  



  Für in der Erläuterung und in der Zeichnung be  schriebene Einrichtungen, die schon im Hauptpatent  beschrieben wurden, werden dieselben Bezugszeichen  verwendet.  



  Der in Fig. 1 dargestellte elektrische Trennstoss für  zwei aneinandergrenzende Gleisabschnitte X und Y, die  gegeneinander nicht isoliert sind, soll beim Herannahen  einer Achse A von links an diesen Trennstoss beobachtet  werden. Hierzu dienen die in Fig. 2 dargestellten Dia  gramme der überwachten Spannung U am Empfänger  Ey. Wie im Hauptpatent bedeuten Uo die Spannung am  Empfänger bei unbesetztem Gleisabschnitt und U1 die  Spannung, bei der das dem Empfänger nachgeschaltete,  hier nicht dargestellte Gleisüberwachungsrelais abfällt.  



  Ist die Frequenz fx des linken Gleisabschnittes X  kleiner als die Frequenz fy des rechten Gleisabschnittes  Y, dann ergibt sich für die Gleisspannung U des rechten  Gleisabschnittes beim Annähern der Achse A an den  betrachteten elektrischen Trennstoss ein Verlauf, der  durch die Kurve I in Fig. 2 dargestellt ist. Bevor die  Achse A den Trennstoss erreicht hat, sinkt hierbei die  Gleisspannung schon ab. Der aus der rechten Leiter  schleife Lx und dem Kondensator Cx gebildete Reso  nanzkreis stellt nämlich für die höhere Frequenz fy der  überwachten Gleisspannung eine Kapazität dar, die zu  sammen mit der aus den beiden Schienen und dem  Achskurzschluss gebildeten Induktivität einen Serienre  sonanzkreis für die Frequenz fy ergibt.

   Dieser Serienreso  nanzkreis liegt parallel zu der linken mit dem Kondensa  tor Cy auf die Frequenz fy abgestimmten Leiterschleife  Ly und schliesst diese kurz, so dass die Spannung am  Kondensator Cy unter den Wert der Sapnnung U1  absinkt, bei der das Gleisüberwachungsrelais abfällt.  



  In Fig. 3 sind drei aufeinanderfolgende elektrische  Trennstösse mit Abstimmeinheiten 2, 3, 14, 15 und 25  abgebildet. Zur besseren Übersicht sind die sonst an die  Abstimmeinheiten angekoppelten Empfänger und Sender  der Gleisspannungen weggelassen. Der linke Trennstoss  31 ist mit seiner rechten Leiterschleife 311 und der  Abstimmeinheit 3 auf die Betriebsfrequenz f3 und mit  seiner linken Leiterschleife 312 und der Abstimmeinheit  15 auf die Betriebsfrequenz f1 und die zusätzliche  Frequenz f5 abgestimmt.

   Der mittlere Trennstoss 12 ist  mit seiner rechten Leiterschleife 121 und der Abstimm  einheit 14 auf die Betriebsfrequenz f1 und die zusätzliche  Frequenz f4 und mit seiner linken Leiterschleife 122 und  der Abstimmeinheit 2 auf die Betriebsfrequenz f2, der  rechte Trennstoss 23 mit seiner rechten Leiterschleife<B>231</B>  und der Abstimmeinheit 25 auf die Betriebsfrequenz f2  und die zusätzliche Frequenz f5 und mit seiner linken  Leiterschleife 232 und der Abstimmeinheit 3 auf die  Betriebsfrequenz f3 abgestimmt.  



  Dabei bestehen die Abstimmeinheiten 2 und 3 jeweils  aus einem Kondensator und die Abstimmeinheiten 14, 15  und 25 aus einer Parallelschaltung eines Kondensators  mit einem Serienresonanzkreis.  



  Die in Fig. 4 dargestellten Diagramme zeigen den  Verlauf der Resonanzwiderstände der durch die Leiter-    schleifen mit den betreffenden Abstimmeinheiten gebil  deten Resonanzkreise über der Frequenz. Der Verlauf  des Resonanzwiderstandes R2 des aus der Leiterschleife  122 und der Abstimmeinheit 2 gebildeten Kreises ist  durch die ausgezogene Linie im Diagramm (R2 über f)  dargestellt. Der Verlauf des     Resonanzwiderstandes    R3  des aus der Leiterschleife 311 und der Abstimmeinheit 3  gebildeten Kreises ist dem vorgenannten Verlaufe im  höheren Frequenzband um f3 ähnlich und durch     die     gestrichelte Linie im selben Diagramm dargestellt. In den  anderen Diagrammen (R14 über f), (R15 über f) u.

   (R52  über f) ist jeweils der Verlauf des     Resonanzwiderstandes     des aus der jeweiligen Leiterschleife und der betreffenden  Abstimmeinheit gebildeten Kreises dargestellt. So ist  beispielsweise der aus der Leiterschleife 121 und der  Abstimmeinheit 14 gebildete Kreis auf die Betriebsfre  quenz f1 des dem links von ihr liegenden Gleisabschnitt  zugeordneten Gleisstromes abgestimmt. Für die Frequenz  f2 des dem rechts von ihr liegenden Gleisabschnitt  zugeordneten Gleisstromes darf der Resonanzkreis aus  dieser Leiterschleife 121 und der Abstimmeinheit 14  keine Kapazität darstellen. Daher ist diese Leiterschleife  zusätzlich auf die Frequenz f4 abgestimmt, die grösser ist  als die Frequenz f2, wodurch sich bei dieser     Frequenz    f2  ein ansteigender Verlauf des Resonanzwiderstandes er  gibt.

   Dieser Resonanzkreis stellt also für die Frequenz f2  eine Induktivität dar, die sich auf den Verlauf der  Gleisspannung des rechten Gleisabschnittes beim Heran  nahen einer Achse von links an diesen Gleisabschnitt  nicht schädlich auswirken kann. Dieser Verlauf der  Gleisspannung des rechten Gleisabschnittes für die Ver  wendung der Abstimmeinheiten beim Annähern einer  von links auf den betreffenden Trennstoss zurollenden  Achse ist mit der Kurve II in Fig. 2 dargestellt und  entspricht dem gewünschten Verlauf.     Ähnlich    wie für  diesen Fall haben auch die Resonanzwiderstände 15 und  25 der Leiterschleife 312 und der Leiterschleife 231 für  die Frequenz des Gleisstromes des jeweils angrenzenden  Gleisabschnittes einen ansteigenden Verlauf.  



  In Fig. 5 ist eine mögliche Schaltungsausführung mit  den erfindungsgemässen Abstimmeinheiten dargestellt.  Die rechte Leiterschleife 143 ist dabei mit der Abstimm  einheit 14 auf dei Betriebsfrequenz f 1 und die zusätzliche  Frequenz f4 und die linke Leiterschleife 255 mit der  Abstimmeinheit 25 auf die Betriebsfrequenz f2 und die  zusätzliche Frequenz f5 abgestimmt. Die Abstimmeinhei  ten können konstruktiv gleich aufgebaut sein und beste  hen aus einer Parallelschaltung eines     Serienresonanzkrei-          ses    141, 142 mit einem Kondensator 143.

   Zum Ausglei  chen etwaiger     Induktivitätsunterschiede    von im Gleis  verlegten Leiterschleifen ist in Serie mit jeder     Abstimm-          einheit    eine stetig einstellbare     Induktivität    144 geschaltet.  Die beiden     Abstimmeinheiten    sowie ein Empfänger E  und ein Sender S sind an einen Verteiler 6 geschaltet, der  diese Geräte mit den mittleren Anschlusspunkten des  elektrischen Trennstosses verbindet.  



  Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausfüh  rungsbeispiele beschränkt. Es ist beispielsweise möglich,  für die eine der beiden Leiterschleifen eines Trennstosses  - wie schon für das Ausführungsbeispiel nach     Fig.    3  beschrieben - als     Abstimmeinheit        lediglich    den im  Hauptpatent beschriebenen Kondensator zu verwenden,  und zwar für diejenige Leiterschleife, deren zugeordnete       Betriebsfrequenz    grösser ist als die Betriebsfrequenz des  im benachbarten Gleisabschnitt fliessenden Gleisstromes.  Zur Vereinfachung der Produktion und Lagerhalterung      ist es jedoch     zweckmässiger,    nur gleichmässig bestückte  Abstimmeinheiten zu verwenden.  



  Ferner können Abstimmeinheiten auch bei anders als  in den Ausführungsbeispielen dargestellt verlegten Lei  terschleifen verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrischer Trennstoss für mit Wechselstrom gespei ste Gleisstromkreise in Eisenbahnsicherungsanlagen, nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass das mittlere Teilstück des Gleisver binders mit einer der beiden Schienen über eine aus einer Parallelschaltung eines Serienresonanzkreises (l41, 142; Fig. 5) mit einer Kapazität (143) bestehende Abstimmein heit (14) verbunden ist, welche die betreffende Leiter schleife (l45) zusätzlich auf eine zweite Frequenz (f4) abstimmt, die gleich oder grösser als die Betriebsfrequenz (f2) des angrenzenden Gleisabschnittes ist. UNTERANSPRUCH Trennstoss nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass in Serie zur Abstimmeinheit (14) eine stetig einstellbare Induktivität (l44) geschaltet ist.
CH1414368A 1964-04-30 1968-09-20 Elektrischer Trennstoss für mit Wechselstrom gespeiste Gleisstromkreise in Eisenbahnsicherungsanlagen CH496570A (de)

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DE19691922533 DE1922533C3 (de) 1968-09-20 1969-05-02 Elektrischer Trennstoß fur mit Wechselstrom gespeiste Gleisstrom kreise in Eisenbahnsicherungsanlagen
BE736543D BE736543A (de) 1968-09-20 1969-07-24
AT748969A AT292063B (de) 1968-09-20 1969-08-04 Elektrischer Trennstoß für mit Wechselstrom gespeiste Gleisstromkreise in Eisenbahnsicherungsanlagen
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