CH496586A - Packung, insbesondere Portionspackung - Google Patents

Packung, insbesondere Portionspackung

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CH496586A CH1348669A CH1348669A CH496586A CH 496586 A CH496586 A CH 496586A CH 1348669 A CH1348669 A CH 1348669A CH 1348669 A CH1348669 A CH 1348669A CH 496586 A CH496586 A CH 496586A
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F O Zwicker Werner
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F O Werner Zwicker Fa
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Description


  
 



  Packung, insbesondere Portionspackung
Die Erfindung betrifft eine Packung, insbesondere Portionspackung für streufähige Substanzen, insbesondere Genussmittel, Nahrungsmittel oder Gewürze aus einer dicht geschlossenen Folienumhüllung, welche durch Ab   Abreissen,    Aufziehen oder Abschneiden öffnungsfähig ist, wobei Streuöffnungen in einem geöffneten Abschnitt freigegeben werden.



   Solche Packungen sind als Gewürzbeutel bekannt, bei denen die Streulöcher in der Beutelwand in Form eines gelochten Streifens vorgesehen sind, der durch die Umschlagkante des Beutels überdeckt ist, wobei ein den Lochstreifen überdeckender Zungenstreifen abreissbar ist.



   Bekannt ist auch ein Verpackungsbeutel für gemahlene Kaffeebohnen, in den ein Filterpapier oder Filtersiebeinsatz eingearbeitet ist, der durch Entfernung eines Teils des Verpackungsbeutels als Durchlauffilter freiliegt.



   Diese bekannten Ausführungen haben sich nicht durchgesetzt, weil der Aufwand zur Einarbeitung eines besonderen Abschnittes aus besonderem Material verhältnismässig gross ist. Dabei wird auch zur neuen Ausführung darauf hingewiesen, dass die Folie, welche die Aussenhaut bildet, aus Metall oder gegebenenfalls imprägniertem Papier, Pergamentpapier bzw. dünnem Karton, Kunststoff oder dgl. bestehen kann. Die Art der Folie hängt von der Beschaffenheit seiner Auskleidung ab. Diese Auskleidung besteht beispielsweise aus wasserdichtem Papier oder einem anderen mit dem Nahrungsmittel verträglichen Material.



   Bei einer solchen Ausführung ergibt sich die nicht wirtschaftlich zu verwirklichende Lösung mit Streulöchern. An und für sich brauchen die Portionspackungen der herkömmlichen Form mit keiner Auskleidung versehen zu sein, wenn die Folie aus einem dichten und nahrungsmittelverträglichen Material besteht.



   Bekannte Packungen dieser Art haben eine flache und mehreckige Form, die dadurch gebildet wird, dass die Ränder zweier aneinanderliegender Folien verschweisst sind. Beispielsweise sind solche Packungen im wesentlichen in viereckiger Form bekannt, und es ist üblich, diese Packungen gegebenenfalls diagonal an einer Ecke aufzureissen oder aufzuschneiden.



   Streufähige Nahrungs- und Genussmittel oder Gewürze oder auch Zubereitungen für Nahrungsmittel werden im allgemeinen entweder zur unmittelbaren Verwendung oder Vorbereitung eines Getränkes oder einer Suppe in eine Flüssigkeit geschüttet. Wenn bei den bekannten Portionspackungen, die aussen aus einer Folienumhüllung bestehen, nur eine Öffnung hergestellt wird, fällt die auszugebende Substanz als Masse in die Flüssigkeit und klumpt leicht. Diese Erscheinung ergibt sich besonders bei der Herstellung von Suppen, bei denen die sich bildenden Klumpen nicht immer durch Rühren der Flüssigkeit beseitigt werden können.



   Auch bei Milchpulver war es besonders schwierig, eine gleichmässige Verteilung zur Herstellung einer Trinkmilch zu erlangen.



   Die Erfindung bezweckt, in einer wirtschaftlich vertretbaren Ausführung eine Packung mit einer geschlossenen Folienumhüllung für streufähige Substanzen, insbesondere Genuss- und Nahrungsmittel oder Gewürze und Zubereitungen zu schaffen, die diese Nachteile beseitigt und die es weiterhin ermöglicht, bei der Ausgabe eine besonders günstige. nicht klumpende oder häufende Verteilung zu erzielen.



   Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass die Folienumhüllung innen wenigstens mit einer Auskleidung versehen ist, die an wenigstens einem Innenraumabschnitt von der Folienumhüllung gelöst und eingestülpt angeordnet ist, durch die Einstülpung einen Teil des Innenraumes der Folienumhüllung frei lässt und in dem Bereich der Einstülpung perforiert ist.



   Wenn die Folienumhüllung im Bereich des von der Auskleidung freigelassenen Innenraumes voll geöffnet wird, ergibt sich dabei automatisch ein Streuer mit zahlreichen Öffnungen in einer Streufläche, durch welche die auszugebenden Substanzen locker und dosiert ausgeschüttet werden können.



   Hierbei entsteht ein Effekt, wie er beispielsweise bei Salzstreuern bekannt ist. Es wird aber eine solche Streueinrichtung in einer zunächst hermetisch geschlosse  nen flachen Packung, insbesondere Portionspackung, geschaffen. Ausser den oben angegebenen Gütern besteht dabei die Möglichkeit, beispielsweise Kaffeepulver, Obstoder   5emüsepulver    zur Bereitung von Frucht- oder   Gemüsegetränken,    Honig- oder   Käsepulver    zur Herstellung eines Brotbelages oder dgl. in einer Weise unterzubringen, die entweder bei der Herstellung von Getränken die Klumpung verhindert oder bei der Aufbringung von Belägen eine verhältnismässig   gleichmässige    Schichtung der beispielsweise für eine Portion ausreichenden   P4enge    ermöglicht.

  Dabei ist zu berücksichtigen, dass derartige Pulver Konzentrate sind, so dass eine unbeabsichtigte Anhäufung an einzelnen Stellen vermieden werden soll.



   Gemäss einer vorteilhaften Ausführung ist die Auskleidung als Beutel in der Folienumhüllung angeordnet.



  Dabei ist die Folienumhüllung zweckmässig unrund ausgeführt und die beutelartige Auskleidung wenigstens teilweise entsprechend der Folienumhüllung geformt und durch die Form in ihr gehalten.



   Es   wird    eine mehrkantige Packung bevorzugt, bei der zweckmässig die Auskleidung im Bereich einer Ecke eingestülpt ist und die Grenzlinie der Einstülpung an der Aussenseite markiert ist.



   Die Markierung ist deshalb von Bedeutung, weil vermieden werden muss, in den Bereich einzuschneiden, in welchem die Auskleidung innen in der Folienpackung vorhanden ist. Beispielsweise ist die Markierung in Form von Randeinschnitten vorgesehen. Gemäss einer anderen Ausgestaltung sind als Markierung Prägelinien vorgesehen, die eine Reisslinie vorbestimmen, ohne die Dichtigkeit der Packung zu beeinträchtigen.



   Die geschlossene Umhüllung kann aus Pappe, Papier, gegebenenfalls imprägniert, Kunststoff oder Metall bestehen. Für die Auskleidung wird zweckmässig eine Folie benutzt, die ebenfalls aus Papier, Kunststoff oder Metall sowie Karton ausgeführt sein kann. Dabei sind nahrungsmittelverträgliche Eigenschaften wesentlich, sowie - je nach Inhalt - auch eine Wasser- und/oder Luftdichtigkeit.



   Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen erläutert, die in der Zeichnung dargestellt sind. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer üblichen Portionspakkung,
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II durch Fig. 1,
Fig. 3 eine Ansicht von Fig. 1, nachdem die an dieser markierte Ecke abgeschnitten ist,
Fig. 4 und 5 Seitenansichten weiterer beispielsweiser Ausführungsformen flacher Portionspackungen.



   Die Packung nach den Fig. 1 bis 3 besteht beispielsweise aus zwei Aluminiumfolien 1 und 2, die im Bereich ihres Randes 3 miteinander verschweisst sind. Dabei ist eine Auskleidung innerhalb der Packung angeordnet, die als   Ikaschierung    mit den Folien verbunden sein kann oder aber auch als getrennter Beutel eingelegt ist. Dieser wird durch die mehreckige Gestalt der Packung in seiner Lage gehalten. Diese Auskleidung nimmt die streufähige Substanz 4 auf. Diese Auskleidung ist in Fig. 1 als Beutel durch die Randlinie 5 bezeichnet. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass sich die Auskleidung im Falle der Kaschierung bis in den verschweissten Rand 3 erstreckt.



   Es wird darauf hingewiesen, dass die Randverbindung auch in anderer Weise, beispielsweise durch Verklebung, erfolgen kann. Im Ausführungsbeispiel lässt die Auskleidung im Bereich der rechten oberen Ecke einen Innenraumabschnitt 6 der Folienpackung frei. Vorteilhaft ist in diesem Bereich die Auskleidung 5 nach innen eingestülpt, wie bei 7 angegeben ist. Der eingestülpte Abschnitt ist mit mehreren Löchern perforiert.



   Der von der Auskleidung freie Innenraumabschnitt ist aussen an der Packung beispielsweise durch Randeinschnitte 8 und 9 markiert. Wenn die Ecke entsprechend diesen Randeinschnitten abgeschnitten oder abgerissen wird, dann kann die so gebildete Öffnung wie in Fig. 3 aufgebaucht werden, und der zunächst eingestülpte Abschnitt 7 der Folie überspannt, wie in Fig. 3 gezeigt ist, die öffnung, die somit als Streuer zur lockeren Ausgabe des streufähigen Packungsinhaltes vorliegt.



   Somit ist ersichtlich, dass die Auskleidung an den Innenraumabschnitt von der Folienumhüllung gelöst, eingestülpt und im Bereich der Einstülpung perforiert ist.



  Diese Ausbildung eignet sich besonders für eine flache, taschenartige Packung, weil nach dem Abschneiden.



  Aufziehen oder Abreissen einer Ecke die Packung im Bereich der hergestellten Öffnung in der Folienumhüllung aufgebaut werden kann, so dass sich die Einstülpung mit der Perforierung zwischen den Öffnungsrändern spannt und eine Streufläche bildet. Solche Packungen können an sich auch rund ausgeführt sein, wobei Abschnitte oder Sektoren eingeschnitten werden können.



   Die Fig. 4 und 5 zeigen im Prinzip gleich aufgebaute Packungen wie in Fig. 1, jedoch in anderer Ausgestaltung. Die Packung 10 gemäss Fig. 4 hat dreieckige Form.



  Dabei ist der von der Auskleidung freie Innenraumabschnitt 11 im Bereich einer Ecke angeordnet. Durch diese Packungsform wird eine besonders günstige und vollständige Ausgabe des Inhaltes erreicht. Der eingestülpte und perforierte Auskleidungsabschnitt ist mit 12 bezeichnet.



   Fig. 5 zeigt eine fünfeckige, flache, taschenförmige Packung 13, bei welcher ebenfalls der von der Auskleidung freie Innenraumabschnitt 14 im Bereich einer Ecke angeordnet ist. Bei dieser Ausführung ergibt sich die Möglichkeit, eine grössere Einstülpung 15 als nach Fig. 4 mit der perforierten Auskleidung zu bilden, so dass die Streufläche grösser wird.



   Beide Packungen haben die Randeinschnitte 8 und 9.



   Es besteht die Möglichkeit, dass ein Teil des Pak   kungsinhaltes    durch die Perforierung bereits in den Innenraumabschnitt eindringt, bevor beispielsweise die Ecke abgeschnitten wird. Hierbei handelt es sich aber jeweils um eine vernachlässigbare Menge.



   Weiterhin versteht sich, dass die erwähnte Auskleidung sich nicht über den gesamten Innenraum, der durch die Folie begrenzt wird, erstrecken muss. Sie braucht beispielsweise nur in einem solchen Umfang vorhanden zu sein, wie für eine Festlegung des im übrigen von der Folie gelösten perforierten Teils notwendig ist. Die Folie muss dabei aus einem mit dem Inhalt verträglichen Material bestehen oder aber eine zusätzlich entsprechende Kaschierung oder Auskleidung erhalten.

  

   Das erwähnte Abschneiden ist eine ohne weiteres verständliche   Öffnungsart.    Das Abreissen ist bei bestimmten Packungen, insbesondere in Verbindung mit Randeinschnitten oder Prägelinien, ohne weiteres möglich.



  Weiterhin können solche Packungen aufgezogen werden, wenn Randabschnitte in dem diesbezüglichen Bereich durch punktweise Versiegelung oder Verschweissung verbunden sind und aussen die Möglichkeit besteht, zwischen die verbundenen Teile zu greifen. Weiterhin wird bezüglich des Abreissens oder Aufziehens einbezo  gen, dass innen in der Folienumhüllung eine Reissschnur eingearbeitet ist, deren Enden nach aussen geführt sind, so dass durch Ziehen dieser Schnur eine öffnung der Folienumhüllung längs einer vorbestimmten Linie erfolgen kann. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Packung, insbesondere Portionspackung für streufähige Substanzen, insbesondere Genussmittel, Nahrungsmittel oder Gewürze aus einer dicht geschlossenen Folienumhüllung, welche durch Abreissen, Aufziehen oder Abschneiden öffnungsfähig ist, wobei Streuöffnungen in einem geöffneten Abschnitt freigegeben werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Folienumhüllung (1, 2, 10, 13) innen wenigstens mit einer Auskleidung (5) versehen ist, die an wenigstens einem Innenraumabschnitt (6, 11, 14) von der Folienumhüllung (1, 2, 10, 13) gelöst und eingestülpt angeordnet ist, durch die Einstülpung einen Teil des Innenraumes der Folienumhüllung frei lässt und in dem Bereich der Einstülpung (7, 12, 15) perforiert ist.
    UNTERANSPRüCHE 1. Packung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Auskleidung (5) als Beutel in der Folienumhüllung (1, 2, 10, 13) angeordnet ist.
    2. Packung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Folienumhüllung (1, 2, 10, 13) unrund ausgeführt ist und eine beutelartige Auskleidung (5) wenigstens teilweise entsprechend der Folienumhüllung geformt und durch die Form in ihr gehalten ist.
    3. Packung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2 in Form einer flachen, mehreckigen Packung aus verschweissten Folien, dadurch gekennzeichnet, dass die Auskleidung (5) im Bereich einer Ecke eingestülpt ist und die Grenzlinie der Einstülpung (7, 12, 14) an der Aussenseite markiert ist.
    4. Packung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierung in Form von Randeinschnitten (8, 9) vorgesehen ist.
    5. Packung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Markierung Prägelinien (24) vorgesehen sind, die eine Reisslinie vorbestimmen, ohne die Dichtigkeit der Packung zu beeinträchtigen.
CH1348669A 1968-09-06 1969-09-05 Packung, insbesondere Portionspackung CH496586A (de)

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DE19681786255 DE1786255A1 (de) 1968-09-06 1968-09-06 Packung,insbesondere Portionspackung
DE19681809621 DE1809621A1 (de) 1968-11-19 1968-11-19 Packung,insbesondere Portionspackung

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2810624A1 (de) * 1978-03-11 1979-09-20 Henkel Kgaa Schuettdeckel zu einem behaelter fuer pulverprodukte
WO2017003851A1 (en) * 2015-06-29 2017-01-05 Dow Global Technologies Llc Flexible pouch with microcapillary dispensing system

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2810624A1 (de) * 1978-03-11 1979-09-20 Henkel Kgaa Schuettdeckel zu einem behaelter fuer pulverprodukte
WO2017003851A1 (en) * 2015-06-29 2017-01-05 Dow Global Technologies Llc Flexible pouch with microcapillary dispensing system
US10597210B2 (en) 2015-06-29 2020-03-24 Dow Global Technologies Llc Flexible pouch with microcapillary dispensing system

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