CH496914A - Armatur mit Dichtung - Google Patents
Armatur mit DichtungInfo
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- CH496914A CH496914A CH893768A CH893768A CH496914A CH 496914 A CH496914 A CH 496914A CH 893768 A CH893768 A CH 893768A CH 893768 A CH893768 A CH 893768A CH 496914 A CH496914 A CH 496914A
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K1/00—Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
- F16K1/32—Details
- F16K1/34—Cutting-off parts, e.g. valve members, seats
- F16K1/36—Valve members
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
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- Lift Valve (AREA)
- Sealing Devices (AREA)
- Heating, Cooling, Or Curing Plastics Or The Like In General (AREA)
Description
Armatur mit Dichtung Die Erfindung betrifft eine Armatur mit Dichtung, bestehend aus einem Verschlussteil, einer daran anvulkanisierten Dichtung aus einem Elastomer sowie einer Dichtfläche. Armaturen, wie Absperrorgane oder dgl. werden vielfach mit anvulkanisierten Profildichtungen ausgestattet, welche beim Einleiten des Schliessvorganges mittels mechanisch erzeugten Druckes gegen eine Abdichtfläche gepresst werden. Da das anvulkanisierte, elastomere Material die Unebenheiten der in der Regel nicht bearbeiteten Dichtungsflächen nur durch Verformung aufneltmen kann, treten an den Rand-Vulkanisationsflächen sehr leichte Scherkräfte auf, welche durch Ablösen der anvulkanisierten Weichgummischicht zu Rissbildungen im Elastomer führen; somit zu einem frühzeitigen Verschleiss und zu einer mangelhaften Wirkungsweise der gesamten Vorrichtung. Zweck der Erfindung ist es, eine Armatur mit anvulkanisierter Sitzdichtung zu schaffen, bei welcher die Nachteile bestehender Ausführungen vermieden werden. Die erfindungsgemässe Armatur mit Dichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung in der Schliessrichtung zusammendrückbar ist, und dass die Dichtung in einer etwa in der Schliessrichtung verlaufenden Fläche, welche zwischen dem Verschlussteil und der Dichtfläche angeordnet ist, eine Nut aufweist. Mit der vorliegenden Armatur ergibt sich beispielsweise der Vorteil, dass die die Zerstörung des gegebenenfalls angewandten Elastomerenmaterials verursachenden Kräfte verlagert werden und somit nicht in der bisherigen Weise auf die anvulkanisierte Weichgummischicht führen können, wodurch die bisherigen Verschleisserscheinungen erheblich vermindert werden. Diese Wirkung kann sowohl bei Sitzdichtungen aus natürlichen als auch bei solchen aus synthetischen Elastomeren erzielt werden. Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Armatur mit anvulkanisierter Sitzdichtung anhand der Zeichnung näher erläutert. Es stellen dar: Fig. 1 einen vereinfachten Schnitt durch ein Absperrorgan bestehender Bauart; Fig. 2 einen vereinfachten Schnitt durch ein Absperrorgan nach der Erfindung. In Fig. 1 sind ein Verschlussteil 1, eine Elastomerdichtung 2 und eine Dichtfläche 3 des äusseren Ventilkörpers des Absperrorganes gezeigt. Durch Andrücken des Verschlusskeiles 1 tritt zwangsläufig in der Elastomerenschicht eine Deformation ein, welche durch zusätzliche Schraffur angedeutet ist. Demzufolge treten Scherkräfte auf, welche zum Lösen der anvulkanisierten Schicht bei A und bereits nach kurzer Zeit zum Verschleiss der Elastomerenschicht und zur Unbrauchbarkeit des Absperrorganes führen. Wird dagegen, wie in Fig. 2 dargestellt, an die Elastomerenschicht bei B eine Rille von 1 bis 2 mm Tiefe und ca. 1 mm Breite angebracht, so werden bei der durch zusätzliche Schraffur angedeuteten genngeren Deformation des Elastomeren, die auf die Metalloberfläche bei A wirkenden Kräfte verlagert. Die ursprünglichen, in Fig. 1 gezeigten Scherkräfte werden dadurch erheblich vermindert und somit eine wesentlich günstigere Haftfestigkeit des Elastomeren erreicht. Es gelingt auf diese Weise, die Einsatzdauer und Betriebssicherheit von mit anvulkanisierten Profildichtungen ausgestatteten Absperrorganen um ein Vielfaches zu erhöhen, was durch eingehende Erprobung bereits erwiesen ist. PATENTANSPRUCH Armatur mit Dichtung, bestehend aus einem Verschlussteil, einer daran anvulkanisierten Dichtung aus einem Elastomer sowie einer Dichtfläche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (2) in der Schliessrich **WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.Armatur mit Dichtung Die Erfindung betrifft eine Armatur mit Dichtung, bestehend aus einem Verschlussteil, einer daran anvulkanisierten Dichtung aus einem Elastomer sowie einer Dichtfläche.Armaturen, wie Absperrorgane oder dgl. werden vielfach mit anvulkanisierten Profildichtungen ausgestattet, welche beim Einleiten des Schliessvorganges mittels mechanisch erzeugten Druckes gegen eine Abdichtfläche gepresst werden. Da das anvulkanisierte, elastomere Material die Unebenheiten der in der Regel nicht bearbeiteten Dichtungsflächen nur durch Verformung aufneltmen kann, treten an den Rand-Vulkanisationsflächen sehr leichte Scherkräfte auf, welche durch Ablösen der anvulkanisierten Weichgummischicht zu Rissbildungen im Elastomer führen; somit zu einem frühzeitigen Verschleiss und zu einer mangelhaften Wirkungsweise der gesamten Vorrichtung.Zweck der Erfindung ist es, eine Armatur mit anvulkanisierter Sitzdichtung zu schaffen, bei welcher die Nachteile bestehender Ausführungen vermieden werden.Die erfindungsgemässe Armatur mit Dichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung in der Schliessrichtung zusammendrückbar ist, und dass die Dichtung in einer etwa in der Schliessrichtung verlaufenden Fläche, welche zwischen dem Verschlussteil und der Dichtfläche angeordnet ist, eine Nut aufweist.Mit der vorliegenden Armatur ergibt sich beispielsweise der Vorteil, dass die die Zerstörung des gegebenenfalls angewandten Elastomerenmaterials verursachenden Kräfte verlagert werden und somit nicht in der bisherigen Weise auf die anvulkanisierte Weichgummischicht führen können, wodurch die bisherigen Verschleisserscheinungen erheblich vermindert werden.Diese Wirkung kann sowohl bei Sitzdichtungen aus natürlichen als auch bei solchen aus synthetischen Elastomeren erzielt werden.Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Armatur mit anvulkanisierter Sitzdichtung anhand der Zeichnung näher erläutert. Es stellen dar: Fig. 1 einen vereinfachten Schnitt durch ein Absperrorgan bestehender Bauart; Fig. 2 einen vereinfachten Schnitt durch ein Absperrorgan nach der Erfindung.In Fig. 1 sind ein Verschlussteil 1, eine Elastomerdichtung 2 und eine Dichtfläche 3 des äusseren Ventilkörpers des Absperrorganes gezeigt. Durch Andrücken des Verschlusskeiles 1 tritt zwangsläufig in der Elastomerenschicht eine Deformation ein, welche durch zusätzliche Schraffur angedeutet ist. Demzufolge treten Scherkräfte auf, welche zum Lösen der anvulkanisierten Schicht bei A und bereits nach kurzer Zeit zum Verschleiss der Elastomerenschicht und zur Unbrauchbarkeit des Absperrorganes führen.Wird dagegen, wie in Fig. 2 dargestellt, an die Elastomerenschicht bei B eine Rille von 1 bis 2 mm Tiefe und ca. 1 mm Breite angebracht, so werden bei der durch zusätzliche Schraffur angedeuteten genngeren Deformation des Elastomeren, die auf die Metalloberfläche bei A wirkenden Kräfte verlagert. Die ursprünglichen, in Fig. 1 gezeigten Scherkräfte werden dadurch erheblich vermindert und somit eine wesentlich günstigere Haftfestigkeit des Elastomeren erreicht. Es gelingt auf diese Weise, die Einsatzdauer und Betriebssicherheit von mit anvulkanisierten Profildichtungen ausgestatteten Absperrorganen um ein Vielfaches zu erhöhen, was durch eingehende Erprobung bereits erwiesen ist.PATENTANSPRUCHArmatur mit Dichtung, bestehend aus einem Verschlussteil, einer daran anvulkanisierten Dichtung aus einem Elastomer sowie einer Dichtfläche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (2) in der Schliessrich tung zusammendrückbar ist, und dass die Dichtung (2) in einer etwa in der Schliessrichtung verlaufenden Fläche, welche zwischen dem Verschlussteil (1) und der Dichtfläche (3) angeordnet ist, eine Nut (B) aufweist.UNTERANSPRÜCHE 1. Armatur nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (2) aus einem natürlichen Elastomer besteht.2. Armatur nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (2) aus einem synthetischen Elastomer besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967F0052721 DE1290396B (de) | 1967-06-19 | 1967-06-19 | Anvulkanisierte Sitzdicntung fuer Armaturen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH496914A true CH496914A (de) | 1970-09-30 |
Family
ID=7105680
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH893768A CH496914A (de) | 1967-06-19 | 1968-06-17 | Armatur mit Dichtung |
Country Status (7)
| Country | Link |
|---|---|
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| CH (1) | CH496914A (de) |
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Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9205845U1 (de) * | 1992-04-30 | 1992-08-06 | Passavant-Werke AG, 6209 Aarbergen | Gehäuseloser Schieber |
| LU92284B1 (en) | 2013-09-24 | 2015-03-25 | Luxembourg Patent Co Sa | Gas valve with rubber seal packing on the closing member |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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-
1967
- 1967-06-19 DE DE1967F0052721 patent/DE1290396B/de active Pending
-
1968
- 1968-04-29 NL NL6806065A patent/NL6806065A/xx unknown
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Also Published As
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |