CH497102A - Automatische Telephonzentrale auf Zeitmultiplex-Basis - Google Patents
Automatische Telephonzentrale auf Zeitmultiplex-BasisInfo
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- Use Of Switch Circuits For Exchanges And Methods Of Control Of Multiplex Exchanges (AREA)
Description
Au'Womatische Telephonzentrale auf Zeitsultiplex-lSasis
Die vorliegende Erfindung betrifft eine automatische Telephonzentrale, in welcher Gespräche auf Zeitmultiplex-Basis durchgeschaltet werden.
Die erfindungsgemässe automatische Telephonzentrale zeichnet sich dadurch aus, dass Verbindungen auf Zeitmultiplex-Basis über Transistoren aufgebaut werden, von denen jeder in einer Zeitlage des Multiplex-Zyklus leitend gemacht wird, dass aufeinanderfolgende Transistoren, über welche eine Verbindung aufgebaut ist, über Kondensatoren wechselstrommässig gekoppelt sind, und dass Mittel vorhanden sind, um in jeder Pause zwischen den einzelnen Zeitlagen einen Impuls an den durch eine Vielfachleitung mit Zeitmultiplex gebildeten Verbindungs-Pfad anzulegen, welcher diese Kondensatoren entlädt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun anhand der Zeichnung näher beschrieben.
Die Telephonzentrale, für welche die Anordnung, welche hier beschrieben wird, entwickelt wurde, ist eine, auf welcher die Zeitmultiplex-Pfade, mit welchen die Teilnehmerleitungen verbunden werden, je einer kleinen Anzahl von Leitungen, z. B. 16, dienen. Der Zeitsulti- plex-Pfad verfügt also über 16 Zeitmultiplex-Kanäle, von denen jeder einer Leitung zugeteilt ist, so dass die Anlage vom sogenannten Festimpuls-Typ ist. Verbindungen werden aufgebaut, indem die rufende Leitung in ihrer eigenen Zeitlage mit einer Schaltung verbunden wird, die als Tonfrequenzzwischenverbindung bezeichnet wird, wobei die gerufene Leitung in der Zeitlage, die der gerufenen Leitung eigen ist, mit der gleichen Tonfrequenzzwischenverbindung verbunden wird.
Diese Zwischenverbindung dient dazu, die das Gespräch darstellende Amplitudenmodulation zwischen den für die Verbindung in Frage kommenden Zeitlagen zu transferieren.
Die verschiedenen Multiplex-Pfade, welche die Teilnehmerleitungen bedienen, und die Zwischenverbindungen von und nach der Zentrale werden durch ein Schaltnetzwerk miteinander verbunden, welches Koordinatenmatrizen verwendet. Diese Matrizen haben Multiplex-Pfade als horizontale und als vertikale Glieder und Transistoren an jedem Schnittpunkt oder Kreuzpunkt der beiden Pfade. Um eine Verbindung über eine Matrix aufzubauen, wird der Transistor am Schnittpunkt der zu verbindenden Pfade wiederholt leitend gemacht, in der für die Verbindung verwendeten Zeitlage.
Es ist ersichtlich, dass in einer solohen Matrix irgendeiner der ankommenden Pfade verwendet werden kann für bis zu 16 gleichzeitig vorhandene Anrufe, unter der Annahme, das 16-Kanal-Pfade verwendet werden, welche 16 Anrufe sich zum selben Ausgangspfad erstrecken können und zwar jeder in seiner eigenen Zeitlage, oder welche sich zu zweit oder mehr verschiedenen Ausgangspfaden erstrecken können. Im zweiten Fall würde die Verbindung über zwei oder mehr verschiedene Transistoren aufgebaut.
Die Schaltung in der Zeichnung weist zwei Kreuzpunkttransistoren VT1 und VT2 in aufeinanderfolgenden Schaltstufen auf. Der Emitter von VT2 ist über einen Widerstand R1, welcher Teil ist eines Spannungsteilers, der auch den Widerstand R2 und die Diode D1 aufweist, mit + 12 Volt verbunden. Die Spannung am Verbindungspunkt zwischen den Widerständen R1 und R2 ist so, dass der Emitter von VT2 positiv ist gegen über seiner Bais, so dass VT2 normalerweise gesperrt ist.
Um ihn leitend zu machen, wird über einen Widerstand R3 ein positiver Impuls an seine Basis angelegt und zwar in jeder Zeitlage, in welcher VT2 leiten soll. Dieser Impuls macht die Basis von VT2 positiv gegenüber dem Emitter, so dass der Emitter-Kollektorpfad des Transistors leitend wird.
Die Schaltung ist derart ausgelegt, dass, wenn VT2 nichtleitend ist, sein Emitter auf oder nahezu bei Erdpotential ist, wegen einer Diode D2. Der Steuerimpuls, welcher an seine Basis angelegt ist, ist im Wert begrenzt durch die Diode, welche durch den Emitterbasisübergang des Transistors VT3 gebildet wird, der den Belegt Zustand des Transistors VT2 anzeigt. Der Kollektorausgang von VT3 weist Impulse auf in jeder Zeitlage, in welcher VT2 leitend ist, do sass eine Belegtanzeige für die Steuerausrüstung der Zentrale vorgesehen wird. Die Betriebsbedingungen der Kreuzpunkttransistoren sind derart, dass sie nie in die Sättigung gesteuert werden. In den Emitterkreisen dieser Transistoren sind Schaltungen B eingefügt, welche dazu dienen, parasitäre HF-Schwin- gungen zu unterdrücken.
Die Kreuzpunkttransistoren aufeinanderfolgender Schaltstufen sind wechselstrommässig über Kondensatoren gekoppelt, wie z.B. C1, welcher die Transistoren VT1 und VT2 koppelt. Dieser Kondensator koppelt in Wirklichkeit den Ausgang der Schaltstufe, zu welcher VT1 Zugriff hat und den Eingang mit Zugriff zu VT2, wie dies durch die Multipelsymbole angedeutet ist. Während des Gesprächsimpulses, während welcher Zeit eine Verbindung über die Transistoren VT1 und VT2 aufgebaut ist, sind beide Transistoren leitend, der Strom im Pfad lädt den Kondensator C1 und ebenfalls de Streukapazität C2, wobei die erzeugte Spannungsänderung klein genug ist, um die Kollektorspannung des benacli- barten Kreuzpunkttransistors VT1 nicht nennenswert zu bee:nflussen.
Während de- Pause zwischen den Kanälen w.d ein Entladeimpuls über eine Verstärkerschaltung VT6VT5 und eine Diode D3 an dzn Pfad angelegt. D eser Impuls bewirkt, dass de Transistoren VT4 und VT5 leiten, so dass ein Strom in der umgekehrten R:clltun3, verglichen mit dem Strom während des Gesprächs:mpulses, durch den Kondensator C1 fliesst. D:eser Strom fliesst auch in der Diode D1 und entlädt sowohl den Kondensator C1 als auch die Streukapazität C2.
Die bereits erwähnte Diode D3 verhindert eine zu grosse Spannung über dem umgekehrt vorgespannten Emitterbasisübergang von VT5 während des Gesprächsimpulses. Die Diode D2 verhindert, das der Strom aus den Transistoren VT2 gezogen wird, deren Emitter miteinander gemultipelt sind, wenn der richtige Transistor in der zugewiesenen Zeit nicht schaltet.
Aus der bisherigen Beschreibung ist ersichtlich, dass diese Schaltung nicht nur den Koppelkondensator C1 entlädt, sondern auch die Shunt-Kapazität, die durch die Streukapazität C2 gebildet ist. Während der Pause zwischen einzelnen Kanälen wird also die Spannung im Pfad auf einen Normalwert gebracht, was das Nebensprechen zwischen den Kanälen vermindert.
Der Widerstand R1 bewirkt einen kleinen Strom durch die Diode D1, welche die Emitter der Transistoren VT2 auf eine Spannung von ungefähr + 0,7 Volt vorspannt, was im Normalzustand der Aus-Bedingung entspricht. Der Widerstand R2 ergibt einen Abschluss -des Pfades, um die Amplitude von irgendwelchen Refle ionen zu begrenzen, welche sonst auftreten könnten, und weist einen Wert auf, der dem Wellenwiderstand des Sprechpfades entspricht.
Der Vorteil einer Verwendung einer wechselstrommässigen Kopplung von aufeinanderfolgenden Stufen in einer solchen Zeitmultiplex-Anlage besteht darin, dass alle Kreuzpunktschaltungen gleich sein können, da keine Probleme auftreten, wegen Wirkungen von Gleichstromvorspannungen zwischen einer Stufe und der darauffolgenden Stufe. Dies ermöglicht auch, dass die Kreuzpunktschaltungen als integrierte Schaltungen hergestellt werden können. Der Verstärker zum Anlegen der Entladeimpulse kann ebenfalls eine intergrierte Schaltung sein, wobei je ein solcher Verstärker für jede Zwischenverbindung zwischen zwei benachbarten Stufen vorgesehen wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHAutomatische Telephonzentrale, dadurch gekennzeichnet, dass Verbindungen auf Zeitmultiplex-Basis über Transistoren OrT1, VT2) aufgebaut werden, von denen jeder in einer der Zeitlagen des Multiplex-Zyklus leitend gemacht wird, dass aufeinanderfolgende Transi- storen, über welche ene Verbindung aufgebaut ist, über Kondensatoren (C1) wechselstrommässig gekoppelt sind, und dass Mittel (VTPVTS; D3) vorhanden sind, um in jeder Pause zwiscen den einzelnen Zeitlagen einen Impuls an den durch ene Vielfachletung mit Zeitmultiplexbetrieb gebildeten Verb:.ndungs-Pfad anzulegen, welcher de genannten Kondensatoren entlädt.UNTERANSPRÜCHE 1. Zentrale nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der genannten Transistoren mit seinem Emitter-Kollektorpfad im Verbindungspfad liegt.2. Zentrale nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der genannten Transistoren im Ruhezustand nicht leitend ist, dass Mittel (VT3; R3) vorhanden sind, um einen Steuerimpuls an die Basis des Transistors in einer Zeitlage anzulegen und um den Transistor in dieser durch einen Anruf benützten Zeitlage leitend zu machen, wobei dieser Impuls denEmitter Kollektorpfad des genannten Transistors leitend macht, und dass Mittel (VT4, VT5, D3) vorhanden sind, -welche während jeder Pause zwischen zwei aufeinanderfolgenden Zeitlagen im Multiplex-Zyklus einen Impuls an den Verbindungspfad an Punkten anzulegen, welche dem genannten Kondensator (C1) benachbart sind, um sowohl diesen wie auch einen zweiten Kondensator (C2) dabei von jeder Ladung zu befreien, die sich während den Zeitlagen angesammelt hat.3. Zentrale nach Unteranspruch 2, dadurch -ge- kennzeichnet, dass die zweitgenannten Mittel (VT4, VT5, D3) einen zweistufigen Transistorverstärker (VT4 VT5) enthalten, über welchen jeder Impuls an den Verbindungspfad angelegt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1104868A GB1155805A (en) | 1968-03-07 | 1968-03-07 | Improvements in or relating to Time Division Multiplex Circuits |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH497102A true CH497102A (de) | 1970-09-30 |
Family
ID=9979050
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH351969A CH497102A (de) | 1968-03-07 | 1969-03-07 | Automatische Telephonzentrale auf Zeitmultiplex-Basis |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH497102A (de) |
| GB (1) | GB1155805A (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2713305C2 (de) * | 1977-03-25 | 1983-09-22 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Verfahren zur Übertragung binärkodierter Informationen |
| JPH10233746A (ja) | 1997-02-19 | 1998-09-02 | Saitama Nippon Denki Kk | Tdma無線機の受信回路 |
-
1968
- 1968-03-07 GB GB1104868A patent/GB1155805A/en not_active Expired
-
1969
- 1969-03-07 CH CH351969A patent/CH497102A/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1155805A (en) | 1969-06-25 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |