CH497830A - Verfahren zum Verfestigen von erosionsgefährdeten Bodenflächen und Matte zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Verfestigen von erosionsgefährdeten Bodenflächen und Matte zur Durchführung des Verfahrens

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CH497830A
CH497830A CH1514569A CH1514569A CH497830A CH 497830 A CH497830 A CH 497830A CH 1514569 A CH1514569 A CH 1514569A CH 1514569 A CH1514569 A CH 1514569A CH 497830 A CH497830 A CH 497830A
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CH
Switzerland
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mat
seeds
erosion
soil
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CH1514569A
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Stoll Karin
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Stoll Karin
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B3/00Engineering works in connection with control or use of streams, rivers, coasts, or other marine sites; Sealings or joints for engineering works in general
    • E02B3/04Structures or apparatus for, or methods of, protecting banks, coasts, or harbours
    • E02B3/12Revetment of banks, dams, watercourses, or the like, e.g. the sea-floor
    • E02B3/122Flexible prefabricated covering elements, e.g. mats, strips
    • E02B3/125Flexible prefabricated covering elements, e.g. mats, strips mainly consisting of vegetable material, e.g. wood, reeds
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G20/00Cultivation of turf, lawn or the like; Apparatus or methods therefor
    • A01G20/20Cultivation on mats
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D17/00Excavations; Bordering of excavations; Making embankments
    • E02D17/20Securing of slopes or inclines

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Description


  
 



  Verfahren zum Verfestigen von erosionsgefährdeten Bodenflächen und Matte zur Durchführung des Verfahrens
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verfestigen von erosionsgefährdeten Bodenflächen, wie Böschungen, Graben ausbildungen und Halden, sowie eine Matte zur Durchführung des Verfahrens.



   Es ist bekannt, erosionsgefährdete Flächen mit Rasensoden zu belegen, was jedoch vergleichsweise aufwendig ist, und zwar wegen des grossen Gewichtes der geschälten Rasenflächen, was sich beim Verlegen und beim Transport ausserordentlich nachteilig auswirkt, sowie der kurzen zur Verfügung stehenden Verlegezeit, was im Sommer kaum durchführbar ist. Ein weiterer wesentlicher Nachteil besteht in der Gefahr des Abrutschens verlegter Rasensoden.



   Zweck der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines Verfahrens zum Verfestigen von erosionsgefährdeten Bodenflächen sowie eine Matte zur Durchführung des Verfahrens, welche in einfacher Weise herzustellen, zu transportieren und zu verlegen ist sowie eine sichere Befestigung ermöglicht, und welche die obengenannten Nachteile nicht aufweisen.



   Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass man die zu verfestigenden Flächen mit mindestens einer mit Sämereien versehenen Matte belegt.



   Die Matte zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens ist erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet, dass sie aus faserigem Material besteht. Die Sämereien, beispielsweise Grassamen oder Gehölzsamen, können gleich bei der Herstellung der Matten mit eingearbeitet werden.



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist an Hand der Zeichnung näher erläutert, welche einen Schnitt durch eine Matte darstellt.



   Mit 1 ist die Matte bezeichnet, in die, wie insbesondere im rechten Teil der Zeichnung dargestellt ist, Sämereien 2 und Dünger eingebracht sind. Die Matte kann auch mit einem aus verrotbarem Papier bestehenden Träger 3 für Sämereien 2 versehen sein.



   Nach dem Verlegen der Matten 1 und Verklammerung mit den Erdreich wächst nach der üblichen Keimdauer der Samen aus, und zwar durch die Matte hindurch, wie bei 5 dargestellt ist, wobei sich die Wurzeln 4 im Erdreich verankern.



   Die Matten werden auf der zu verfestigenden Bodenfläche ausgerollt und mit Drahtbügeln oder dergleichen (nicht dargestellt) im Untergrund befestigt. Hierdurch wird erreicht, dass der Regen nicht mehr unmittelbar den Boden trifft und somit Ausspülungen unterbunden werden. Weiterhin wächst nach üblicher Keimdauer der Samen durch die Matte hindurch. Es entsteht dabei oberhalb der Matte das Gras bzw. Gehölz und unterhalb der Matte die Wurzeln, welche sich im Erdreich verankern, so dass die gewünschte Verfestigung erzielt wird. Die Matte selbst verrottet nach einer bestimmten Zeit und bildet dann wertvollen Humus. Die Hangsicherung wird dann durch die inzwischen herangewachsenen Gräser bzw. Pflanzen übernommen.

 

   Wie bereits erwähnt, ist es auch möglich, Gehölzsamen in die Matten einzubringen, um auf diese Weise eine Hangsicherung, z. B. bei Haldenbegrünungen, zu erreichen.



   Es kann zusätzlich zu den Sämereien auch Dünger in die Matte eingebettet werden, wodurch das Anwachsen und damit die feste Verankerung noch beschleunigt wird.



   Durch die Verwendung der erfindungsgemässen Matte ergibt sich ein sofortiger Schutz vor Erosionen und Ausspülungen an abfallenden Flächen, eine Verhinderung der Austrocknung des Bodens, eine gegen über anderen Verfahren unbedingt gleichmässige Aussaat und Unabhängigkeit vom Wetter sowie ein Schutz für den Samen gegen Temperaturschwankungen.



   PATENTANSPRÜCHE



   I. Verfahren zum Verfestigen von erosionsgefährdeten Bodenflächen wie Böschungen, Grabenausbildun 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.
    Verfahren zum Verfestigen von erosionsgefährdeten Bodenflächen und Matte zur Durchführung des Verfahrens Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verfestigen von erosionsgefährdeten Bodenflächen, wie Böschungen, Graben ausbildungen und Halden, sowie eine Matte zur Durchführung des Verfahrens.
    Es ist bekannt, erosionsgefährdete Flächen mit Rasensoden zu belegen, was jedoch vergleichsweise aufwendig ist, und zwar wegen des grossen Gewichtes der geschälten Rasenflächen, was sich beim Verlegen und beim Transport ausserordentlich nachteilig auswirkt, sowie der kurzen zur Verfügung stehenden Verlegezeit, was im Sommer kaum durchführbar ist. Ein weiterer wesentlicher Nachteil besteht in der Gefahr des Abrutschens verlegter Rasensoden.
    Zweck der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines Verfahrens zum Verfestigen von erosionsgefährdeten Bodenflächen sowie eine Matte zur Durchführung des Verfahrens, welche in einfacher Weise herzustellen, zu transportieren und zu verlegen ist sowie eine sichere Befestigung ermöglicht, und welche die obengenannten Nachteile nicht aufweisen.
    Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass man die zu verfestigenden Flächen mit mindestens einer mit Sämereien versehenen Matte belegt.
    Die Matte zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens ist erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet, dass sie aus faserigem Material besteht. Die Sämereien, beispielsweise Grassamen oder Gehölzsamen, können gleich bei der Herstellung der Matten mit eingearbeitet werden.
    Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist an Hand der Zeichnung näher erläutert, welche einen Schnitt durch eine Matte darstellt.
    Mit 1 ist die Matte bezeichnet, in die, wie insbesondere im rechten Teil der Zeichnung dargestellt ist, Sämereien 2 und Dünger eingebracht sind. Die Matte kann auch mit einem aus verrotbarem Papier bestehenden Träger 3 für Sämereien 2 versehen sein.
    Nach dem Verlegen der Matten 1 und Verklammerung mit den Erdreich wächst nach der üblichen Keimdauer der Samen aus, und zwar durch die Matte hindurch, wie bei 5 dargestellt ist, wobei sich die Wurzeln 4 im Erdreich verankern.
    Die Matten werden auf der zu verfestigenden Bodenfläche ausgerollt und mit Drahtbügeln oder dergleichen (nicht dargestellt) im Untergrund befestigt. Hierdurch wird erreicht, dass der Regen nicht mehr unmittelbar den Boden trifft und somit Ausspülungen unterbunden werden. Weiterhin wächst nach üblicher Keimdauer der Samen durch die Matte hindurch. Es entsteht dabei oberhalb der Matte das Gras bzw. Gehölz und unterhalb der Matte die Wurzeln, welche sich im Erdreich verankern, so dass die gewünschte Verfestigung erzielt wird. Die Matte selbst verrottet nach einer bestimmten Zeit und bildet dann wertvollen Humus. Die Hangsicherung wird dann durch die inzwischen herangewachsenen Gräser bzw. Pflanzen übernommen.
    Wie bereits erwähnt, ist es auch möglich, Gehölzsamen in die Matten einzubringen, um auf diese Weise eine Hangsicherung, z. B. bei Haldenbegrünungen, zu erreichen.
    Es kann zusätzlich zu den Sämereien auch Dünger in die Matte eingebettet werden, wodurch das Anwachsen und damit die feste Verankerung noch beschleunigt wird.
    Durch die Verwendung der erfindungsgemässen Matte ergibt sich ein sofortiger Schutz vor Erosionen und Ausspülungen an abfallenden Flächen, eine Verhinderung der Austrocknung des Bodens, eine gegen über anderen Verfahren unbedingt gleichmässige Aussaat und Unabhängigkeit vom Wetter sowie ein Schutz für den Samen gegen Temperaturschwankungen.
    PATENTANSPRÜCHE
    I. Verfahren zum Verfestigen von erosionsgefährdeten Bodenflächen wie Böschungen, Grabenausbildun gen oder Halden, dadurch gekennzeichnet, dass man die zu verfestigenden Flächen mit mindestens einer mit Sämereien versehenen Matte belegt.
    II. Matte zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus faserigem Material besteht.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch kennzeichnet, dass man die Matten an der zu verfestigenden Bodenfläche verankert.
    2. Matte nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus verrottbaren Fasern besteht.
    3. Matte nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus Kokosfasern besteht.
    4. Matte nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit eingebettetem Dünger versehen ist.
    5. Matte nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass sie auf der einen Seite zu ihrer Verstärkung mit einer verrottbaren Papierbahn versehen ist.
    6. Matte nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einem aus verrottbarem Papier bestehenden Träger (3) für die Sämereien (2) versehen ist.
CH1514569A 1968-10-09 1969-10-09 Verfahren zum Verfestigen von erosionsgefährdeten Bodenflächen und Matte zur Durchführung des Verfahrens CH497830A (de)

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DE6801434U DE6801434U (de) 1968-10-09 1968-10-09 Vorrichtung zum befestigen von erosionsgefaehrdeten flaechen

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DE (1) DE6801434U (de)

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2537056A1 (de) * 1975-08-18 1977-03-03 Kurt Reetz Bodenbedeckung fuer pflanzungen, baumschulen oder dergleichen
WO1986000946A1 (fr) * 1984-08-01 1986-02-13 De-Ko-We Schürholz Teppichfabrik Gmbh Bande de soutenement contre l'eboulement du remblai d'un talus
FR2623366A1 (fr) * 1987-11-23 1989-05-26 Aeee Sa Procede pour la reconstitution du biotope des fonds marins
DE3817480A1 (de) * 1988-05-21 1989-11-23 B & J Vliesstoff Gmbh Vlies, herstellung des vlieses und vorrichtung zur herstellung des vlieses fuer biologische flaechenbehandlung
WO1990001254A1 (en) * 1988-07-30 1990-02-22 Macewan, Robert, Smillie Laying lawns and the like
AT393931B (de) * 1990-04-03 1992-01-10 Schoeller Textil Hard Ges M B Erosionsschutz- und pflanzmatte
EP0620965A1 (de) * 1993-04-21 1994-10-26 Compo Benelux Wachstumsmatte aus pflanzlicher Herkunft

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EP0620965A1 (de) * 1993-04-21 1994-10-26 Compo Benelux Wachstumsmatte aus pflanzlicher Herkunft

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DE6801434U (de) 1969-03-13

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