CH497921A - Transportbehältnis für Laborproben und dergleichen Gegenstände - Google Patents

Transportbehältnis für Laborproben und dergleichen Gegenstände

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Publication number
CH497921A
CH497921A CH1602468A CH1602468A CH497921A CH 497921 A CH497921 A CH 497921A CH 1602468 A CH1602468 A CH 1602468A CH 1602468 A CH1602468 A CH 1602468A CH 497921 A CH497921 A CH 497921A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
transport container
container according
supports
dependent
holding means
Prior art date
Application number
CH1602468A
Other languages
English (en)
Inventor
Badura Gerhard
Original Assignee
Dammbach Horst
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Publication date
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Publication of CH497921A publication Critical patent/CH497921A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01LCHEMICAL OR PHYSICAL LABORATORY APPARATUS FOR GENERAL USE
    • B01L9/00Supporting devices; Holding devices
    • B01L9/06Test-tube stands; Test-tube holders

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Clinical Laboratory Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Automatic Analysis And Handling Materials Therefor (AREA)

Description


  
 



  Transportbehältnis für Laborproben und dergleichen Gegenstände
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Transportbehältnis für Laborproben und dergleichen Gegenstände.



  Solche Behältnisse werden zweckmässig ihrerseits in grösserer Zahl in einem Sammelgefäss, z. B. einer Kiste, untergebracht.



   Bekannte, diesem Zweck dienende Behältnisse sind meist schwierig zu reinigen, insbesondere dann, wenn die eigentlichen Halter der Proben nicht durchgehende Vertiefungen aufweisen (Sacklöcher). Solche Behältnisse lassen sich auch kaum stapeln.



   Um diese Nachteile zu vermeiden, wurde nun ein Transportbehältnis geschaffen, das sich erfindungsgemäss auszeichnet durch Mittel, die dazu vorgesehen sind, die aufzunehmenden Gegenstände in senkrechter Lage in seitlichem Abstand voneinander zu halten und durch seitlich an den Haltemitteln vorgesehene, nach oben und unten vorstehende Stützen. Diese Stützen stehen zweckmässig nach oben und unten um den gleichen Betrag vor.



   Die Haltemittel können aus einer Mehrzahl starr miteinander verbundenen Führungsrohren, zwei im vertikalen Abstand voneinander angeordneten gelochten Platten, oder einem mit vertikalen Durchdringungen versehenen Materialblock bestehen.



   Die Behältnisse weisen zweckmässig eine viereckige Form auf. Die Stützen, die mit den Haltemitteln aus einem Stück bestehen können, bilden vorteilhaft einen etwa viereckigen Rahmen.



   Als oberer und/oder unterer Abschluss für das Be   hältnis    kann ein Einsteckdeckel vorgesehen sein. Es ist möglich, z. B. einen dieser Deckel nach oben oder unten vorstehen zu lassen, um eine Führung für ein darüber bzw. darunter anzuordnendes weiteres Behältnis zu bilden (stapeln oder verlängern).



   Auf der Innenseite der Deckel kann dämpfendes und dichtendes Material vorgesehen sein.



   Ausführungbeispiele des Erfindungsgegenstandes werden nachstehend anhand der Zeichnung noch etwas näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein Behältnis nach der Erfindung,
Fig. 2 einen Vertikalschnitt entlang der Linie II-II von Fig. 1,
Fig. 3 einen Vertikalschnitt durch eine rein schematisch gezeigte Variante eines erfindungsgemässen Behältnisses,
Fig. 4 ein Ausschnitt, in stark vergrössertem Massstab, aus Fig. 3,
Fig. 5 einen Vertikalschnitt durch eine weitere Variante eines Behältnisses nach der Erfindung,
Fig. 6 einen Vertikalschnitt, rein schematisch, durch zwei übereinandergestapelte Behältnisse.



   Das in Fig. 1 und 2 der Zeichnung gezeigte Transportbehältnis, das als Träger für Laborproben (Pipetten, Reagenzgläser usw.) vorgesehen ist, besteht aus dem eigentlichen Halter für die Proben, sowie aus vier seitlichen Stützen 1-4, welche nach oben und unten um den gleichen Betrag über den Halter vorstehen.



   Der Halter selbst besteht aus dreizehn nach einem vorbestimmten Muster angeordneten Führungsrohren 5, 6, 7 usw., welche durch Stege 8, 9, 10 usw. starr miteinander verbunden sind. Über ähnliche Stege 11, 12, 13 usw. ist der Halter mit den Stützen 1-4 verbunden.



  Halter und Stützen sind im übrigen aus Kunststoff und bestehen zusammen aus einem Stück.



   Das in Fig. 1 und 2 gezeigte Behältnis eignet sich besonders für Laborproben 14 (s. Fig. 2), welche am oberen, z. B. von einem Zapfen 15 verschlossenen Ende einen Kragen 16 aufweisen, mit welchem die Proben gegen den oberen Rand 17 der Rohre 5, 6, 7 usw. zur Anlage kommen.



   Die Proben sind gut geschützt im Behältnis untergebracht (weder Zapfen 15 noch Boden stehen vor).



  Solche Behältnisse oder Träger werden oft in grösserer Zahl in einer Kiste verstaut oder auf ein grösseres Tablett abgestellt.



   Als Anschlagkragen 16 der Proben könnte auch ein auf geeignete Weise ausgebildeter Zapfen dienen.



   Die Stützen 1-4 können wie beim Beispiel der Fig. 1 und 2 nur an bzw. in Nähe der Ecken des etwa viereckigen Behältnisses vorgesehen sein, oder sie können  z.B. auch aus vier plattenförmigen Seitenwänden bestehen, welche den Halter vollständig umschliessen (etwa wie die Seitenwände einer Schachtel).



   Fig. 3 zeigt ein   Transportbehäliüs    für Laborproben, welche über keinen oberen Anschlagkragen verfügen.



  Bei einem solchen Behältnis 18 ist ein   Einsteckboden    19 vorgesehen. Der abgesetzte Boden 19 dient dabei nicht nur zum Abstützen der Proben 20, sondern auch als Schlagschutz (Schlagdämpfer).



   Der Boden 19 kann einfach zwischen die seitlichen Stützen 21 usw. des Behältnisses eingeklemmt sein, oder z. B. auch mit diesen verschweisst sein.



   Eine besonders vorteilhafte und zweckmässige Lösung bildet ein Schnappverschluss zwischen Boden 19 und Stützen 21 usw. (s. Fig. 4). Der Schnappverschluss wird von einer Erhöhung 22 (Nocken, Braue) am einen (21) und einer Vertiefung 23 (Kerbe, Nut) am anderen (19) Teil gebildet. Wenn Behältnis und Boden aus Kunststoff bestehen, kann damit eine gute Verbindung zwischen den beiden Teilen geschaffen werden.



   Wie in Fig. 5 gezeigt, kann selbstverständlich nicht nur ein Bodenabschluss 24, sondern auch ein oberer Deckel 25 zwischen den Stützen 26 usw. angebracht werden. Zur weiteren Dämpfung können auf der Innenseite des Bodens 24 Dämpfungskissen 27 (es könnte auch eine ganze Matte verwendet werden) vorgesehen werden, beispielsweise aus Schwammgummi oder dergleichen. Diese Kissen 27 dienen auch als Abstandhalter für den Fall, dass Proben variabler Länge in ein und demselben Behältnis gelagert werden sollen.



   Auf der Innenseite des Deckels 25 können Verschlusszapfen 29, Verschlussstulpen 30 oder eine ganze Verschlussmatte 31 für die Proben 28 angebracht sein (s.   Fig. 5).   

 

   Die Ausführungsform nach Fig. 5 zeigt auch, dass der Halter für die Proben 28 aus zwei im Abstand übereinander angeordneten gelochten Platten 32, 33 bestehen kann, die z. B. mit den seitlichen Stützen 26 verschweisst sein können.



   Es wäre auch möglich, solche Platten ähnlich den Einsteckdeckeln mittels Schnappverschluss zwischen den seitlichen Stützen festzumachen (siehe unten links, Platte 32).



   Fig. 6 der Zeichnung schliesslich zeigt, wie ein gelochter Einsteckdeckel 34 als Führung dienen kann, um zwei Behältnisse 35, 36 genau übereinander zu stapeln, wobei die seitlichen Stützen 37 usw. und 38 usw.



  der Behältnisse genau zueinander ausgerichtet gehalten werden. Damit können sehr lange Proben 39 aufbewahrt werden.



   Selbstverständlich kann bereits mit einem   ungeloch    ten vorstehenden Einsteckdeckel eine Stapelung ermöglicht werden. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Transportbehältnis für Laborproben und dergleichen Gegenstände, gekennzeichnet durch Mittel, die dazu vorgesehen sind, die genannten Gegenstände in senkrechter Lage in seitlichem Abstand voneinander zu halten, und durch seitlich an den Haltemitteln vorgesehene, nach oben und unten vorstehende Stützen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Transportbehältnis nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützen nach oben und unten um den gleichen Betrag von den Haltemitteln vorstehen.
    2. Transportbehältnis nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltemittel aus einer Mehrzahl entsprechend einem vorbestimmten Muster angeordneten Führungsrohren bestehen, welche Rohre durch Stege untereinander starr verbunden sind.
    3. Transportbehältnis nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsrohre einen kreisförmigen Querschnitt aufweisen.
    4. Transportbehältnis nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass Haltemittel und Stützen aus einem Stück bestehen.
    5. Transportbehältnis nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltemittel aus wenigstens zwei gelochten Platten bestehen, die von den seitlichen Stützen im vertikalen Abstand voneinander gehalten sind, wobei jeweils zwei senkrecht übereinanderliegende Löcher der beiden Platten zur Aufnahme eines der nannten Gegenstände vorgesehen sind.
    6. Transportbehältnis nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltemittel aus einem mit vertikal verlaufenden Durchdringungen versehenen einteiligen Materialblock bestehen.
    7. Transportbehältnis nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es eine wenigstens annähernd viereckige Form aufweist, und dass wenigstens an jeder seiner Ecken eine Stütze vorgesehen ist.
    8. Transportbehältnis nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützen plattenförmige Elemente sind, die zur Bildung eines viereckigen Rahmens miteinander verbunden sind bzw. aus einem Stück bestehen.
    9. Transportbehältnis nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als oberer und/oder unterer Abschluss des Behältnisses ein Einsteckdeckel vorgesehen ist.
    10. Transportbehältnis nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Deckel zwischen den Stützen festklemmbar sind.
    11. Transportbehältnis nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Deckel und Stützen ein Schnappverschluss vorgesehen ist.
    12. Transportbehältnis nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung des Schnappverschlusses auf den Stützinnenseiten Nocken und auf den Aussenseiten der Deckelränder entsprechende Vertiefungen vorgesehen sind.
    13. Transportbehältnis nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung einer federnden Unterlage bzw. eines dichtenden Abschlusses für die genannten Gegenstände auf der dem Innern des Behältnisses zugekehrten Seite des oder der Deckel eine Schicht aus elastisch nachgiebigem Material vorgesehen ist.
    14. Transportbehältnis nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung von dichtenden Abschlüssen für die genannten Gegenstände auf der Innenseite der Deckel Pfropfen aus elastisch nachgiebigem Material vorgesehen sind.
    15. Transportbehältnis nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1-12, dadurch gekennzeichnet, dass es aus Kunststoff besteht.
CH1602468A 1968-10-25 1968-10-25 Transportbehältnis für Laborproben und dergleichen Gegenstände CH497921A (de)

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CH (1) CH497921A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3037826A1 (de) * 1980-10-07 1982-06-03 Drägerwerk AG, 2400 Lübeck Probenahmeroehrchen mit verschlusskappen
EP0081829A3 (de) * 1981-12-11 1984-06-20 Becton Dickinson and Company Ständer für mehrere Proberöhrchen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3037826A1 (de) * 1980-10-07 1982-06-03 Drägerwerk AG, 2400 Lübeck Probenahmeroehrchen mit verschlusskappen
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