CH497925A - Vorrichtung zum mustergemässen Ein- und Ausrücken der Düsen eines Spritzkopfes einer Spritzdruckmaschine für laufende Textilbahnen - Google Patents
Vorrichtung zum mustergemässen Ein- und Ausrücken der Düsen eines Spritzkopfes einer Spritzdruckmaschine für laufende TextilbahnenInfo
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Description
Vorrichtung zum mustergemässen Ein- und Ausrücken der Düsen eines Spritzkopfes einer Spritzdruckmaschine für laufende Textilbahnen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum mustergemässen Ein- und Ausrücken der Düsen eines Spritzkopfes einer Spritzdruckmaschine für laufende Textilbahnen, wobei den Düsen auf deren Farbstrahl einwirkende federnd in der einen Endstellung gehaltene Ablenkmittel zugeordnet und diese mittels je eines Zuggliedes in die andere Endstellung bringbar sind. Bei einem Spritzkopf dieser Art (französische Patentschrift Nr. 1 414 221) bilden die Düsen eine sich quer zu der laufenden Textilbahn erstreckende Düsenreihe, und die in der Regel aus federnden Zungen bestehenden Ablenkmittel haben die Aufgabe, die aus den einzelnen Düsen heraustretenden Farbstrahlen mustergemäss entweder auf die Textilbahn zu oder von derselben wegzulenken. Die federnd in ihrer Ruhelage gehaltenen Ablenkmittel sind dabei beispielsweise mittels Elektromagneten aus der Ruhelage anhebbar, wobei als Übertragungsmittel starre Zugglieder Anwendung finden, die unmittelbar mit den Ablenkmitteln verbunden sind. Zur Herstellung feinrastiger Muster ist der gegenseitige Abstand; der einzelnen Düsen eines solchen Spritzkopfes sehr gering, wodurch sich entsprechend feingliedrige und damit empfindliche Ablenkmittel ergeben, deren Schaltfrequenz obendrein sehr gross sein muss. Derartigen Anforderungen sind jedoch starre unmittelbar zwischen den Magneten und den Ablenkmitteln vorgesehene Zugglieder nicht gewachsen, ganz abgesehen davon, dass sie eine genau begrenzte Abhebung der Ablenkmittel aus der Ruhelage nicht ge währleisten. Mit der Erfindung wird bezweckt, der Empfindlichkeit der Ablenkmittel und deren hoher Schaltfrequenz entsprechende Mittel zur Übertragung der Stellbewegungen, z. B. der Elektromagnete, auf die Ablenkmittel einzusetzen; welche Übertragungsmittel ausserdem eine immer gleichgrosse Anhebung der Ablenkmittel garantieren. Aufgabe der Erfindung ist, nachgiebige Übertragungsmittel einzusetzen, die zwischen den Zuggliedern und den Ablenkmitteln vorgesehen sind. Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäss dadurch, dass das der Bewegung je eines Ablenkmittels in die andere Endstellung dienende Zugglied eine Schnur zwischen ihren beiden Enden angreift, von denen das eine Ende mit dem zugehörigen Ablenkmittel verbunden, das andere Ende hingegen aufgehängt ist. Zweckmässigerweise durchgreift hierbei die Schnur die Angriffsstelle des Zuggliedes, welches vorteilhaft ebenfalls aus einer Schnur besteht, die eine Schleife bildet. Eine weitere Ausbildung der Erfindung besteht darin, dass an dem aufgehängten Ende der Schnur ein Belastungsmittel angeordnet ist, vor welchem die Schnur vorteilhaft einen Rundstab umschlingt. Dem Rundstab kann eine Schiene zugeordnet sein, mit welcher die Schnüre aller Ablenkmittel an dem Rundstab festklemmbar sind. Erfolgt die Betätigung der Ablenkmittel mittels je eines Elektromagneten, so kann diesem ein Anschlag zugeordnet sein, der die beiden Endstellungen des Ankers begrenzt. Besonders feinfühlig arbeitet die vorliegende Vorrichtung, wenn jede Schnur an der Angriffsstelle des Zuggliedes einen Knick bildet, dessen Innenwinkel annähernd den beiden Winkeln entspricht, die die beiderseitig der Angriffstelle befindlichen Teile der Schnur zu dem Zugglied bilden. Durch den Einsatz der zwischen die Zugglieder der z. B. Elektromagnete und die Ablenkmittel geschalteten Schnüre entsteht eine äusserst feinfühlig und genau arbeitende Vorrichtung zum mustergemässen Ein- und Ausrücken der Düsen eines Spritzkopfes der eingangs beschriebenen Art. Hierdurch wird die Herstellung feinrastiger und konturenreiner Muster auf der Textilbahn sichergestellt. Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. Der sich quer zur laufenden Textilbahn 1 erstrekkende Spritzkopf 2 ist mit einer Reihe von Düsen 3 ausgestattet, denen Ablenkmittel 4 zugeordnet sind. Die Ablenkmittel 4 bestehen aus Federzungen, die mit ihrem hinteren Ende am Spritzkopf 2 befestigt sind. In ihrer Ruhelage lenken die Ablenkmittel 4 beim Ausführungsbeispiel den aus der zugehörigen Düse 3 heraustretenden Farbstrahl von der Textilbahn 1 nach unten weg. Gehalten werden die Ablenkmittel 4 in der Ruhelage mittels ihrer Federkraft, wobei ein gemeinsamer Anschlag 5 die Ruhestellung begrenzt. Nahe dem vorderen Ende der Ablenkmittel 4 ist an denselben ein Ende einer nach oben geführten Schnur 6 befestigt, deren anderes Ende aufgehängt ist. Diese Schnur 6 greift zwischen deren Enden das Zugglied 7 an, welches mit dem Anker 8 eines Elektromagneten 9 verbunden ist. Die Schnur 6 durchgreift dabei die Angriffsstelle des Zuggliedes 7, welches hierzu aus einer Schnurschleife besteht. Sowohl die Schnur 6 als auch die das Zugglied 7 darstellende Schnurschleife bestehen vorteilhaft aus glattem vollsynthetischem Kunststoff. Das vordere Ende des Ankers 8 durchgreift einen Anschlag 10 und weist einen Stellring 11 auf. Diesem Stellring 11 und dem verdickten Teil des Ankers 8 dient der Anschlag 10 als Begrenzung des Arbeitsweges des Ankers 8. An dem aufgehängten Ende der Schnur 6 befindet sich vorteilhaft ein z. B. aus einem Gewicht bestehendes Belastungsmittel 12, das die Aufgabe hat, die Schnur 6 dauernd gespannt zu halten und einen Teil der Federkraft des Ablenkmittels 4 aufzunehmen, wodurch die Feinfühligkeit der Vorrichtung zusätzlich erhöht wird. Die Schnur 6 umschlingt dabei vor dem Belastungsmittel 12 einen Rundstab 13, dem eine Schiene 14 zugeordnet ist. Mittels derselben sind die Schnüre 6 aller Ablenkmittel 4 für den Betrieb an dem Rundstab 13 festklemmbar, nachdem sie unter dem Einfluss ihrer Belastungsmittel 12 gleichmässig gespannt sind Wenn sich die Schnüre 6 einmal längen, vor allen Dingen unterschiedlich längen, so kann diese Klemmverbindung vorübergehend. aufgehoben werden, damit die Belastungsmittel 12 wieder auf dieselben einwirken können. Zweckmässigerweise sind der Elektromagnet 9 und der Rundstab 13 zur Befestigungsstelle der Schnur 6 an dem betreffenden Ablenkmittel 4 so angeordnet und ist die Länge des Zuggliedes 7 so bemessen, dass die Schnur 6 an der Angriffsstelle des Zuggliedes 7 einen Innenwinkel a bildet, der den Winkeln b und c annähernd entspricht, die die beiderseitig dler Angriffsstelle befindlichen Teile der Schnur 6 zu dem Zugglied 7 bilden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHVorrichtung zum mustergemässen Ein- und Ausrücken der Düsen eines Spritzkopfes einer Spritzdruckmaschine für laufende Textilbahnen, wobei den Düsen auf deren Farbstrahl einwirkende, federnd in der einen Endstellung gehaltene Ablenkmittel zugeordnet und diese mittels je eines Zuggliedes in die andere Endstellung bringbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass das der Bewegung je eines Ablenkmittels (4) in die andere End stellung dienende Zugglied (7) eine Schnur (6) zwischen ihren beiden Enden angreift, von denen das eine Ende mit dem zugehörigen Ablenkmittel (4) verbunden, das andere Ende hingegen aufgehängt ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnur (6) die Angriffsstelle des Zuggliedes (7) lose durchgreift.2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugglied (7) aus einer Schnurschleife besteht.3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass an dem aufgehängten Ende der Schnur (6) ein Belastung mittel (12) vorgesehen ist.4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnur (6) vor dem Belastungsmittel (12) einen Rundstab (13) umschlingt.5. Vorrichtung nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnüre (6) aller Ablenkmittel (4) mittels einer Schiene (14) gemeinsam an dem Rundstab (13) festklemmbar sind.6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Zugglied (7) mittels eines Elektromagneten (9) betätigbar und diesem ein Anschlag (10) zugeordnet ist, der die beiden Endstellungen des Ankers (8) begrenzt.7. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass jede Schnur (6) an der Angriffsstelle des Zuggliedes (7) einen Knick bildet, dessen Innenwinkel (a) annähernd den beiden Winkeln (b und c) entspricht, die die beiderseitig der Angriffsstelle befindlichen Teile der Schnur (6) zum Zugglied (7) bilden.
Applications Claiming Priority (3)
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