CH497987A - Sandstreuanlage an Fahrzeugen - Google Patents
Sandstreuanlage an FahrzeugenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
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- B60B39/00—Increasing wheel adhesion
- B60B39/02—Vehicle fittings for scattering or dispensing material in front of its wheels
- B60B39/04—Vehicle fittings for scattering or dispensing material in front of its wheels the material being granular, e.g. sand
- B60B39/06—Vehicle fittings for scattering or dispensing material in front of its wheels the material being granular, e.g. sand the dispensing being effected by mechanical means
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
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- E01C19/00—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving
- E01C19/12—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for distributing granular or liquid materials
- E01C19/20—Apparatus for distributing, e.g. spreading, granular or pulverulent materials, e.g. sand, gravel, salt, dry binders
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Description
Zusatzpatent zum Hauptpatent Nr. 443938 Sandstreuanlage an Fahrzeugen Gegenstand der Erfindung ist eine weitere Ausbildung der Sandstreuanlage gemäss dem Patentanspruch des Hauptpatentes. Nach dem Hauptpatent ist auf der Unterseite des Fahrzeuges eine auf und ab bewegliche Schleuderscheibe eines Streuaggregates angeordnet, damit die Streuscheibe der Fahrbahn genähert, der Weg des Streugutes geöffnet und in wirkungsvolle Streulage gebracht, beim Nichtgebrauch dagegen von derselben entfernt und der Austritt des Streugutes abgeschlossen werden kann. Nach der weiteren Ausbildung arbeitet die Schleuderscheibe in einem nach allen Seiten abschliessenden Gehäuse, das mit wenigstens einer tangentialen Öffnung für einen gezielten Sand austritt versehen ist. Dieses Gehäuse verhindert eine Verschmutzung oder Vereisung der Schleuderscheibe und ihres Arbeitsraumes, wodurch ein störungsfreies Arbeiten des Sandstreuaggregates gewährleistet ist. Dank der Sandaustrittsabschrankung auf einen gezielten Streubereich durch eine oder zwei tangentiale Austrittsöffnungen ist ein sparsamer Sandverbrauch sowie eine Beschränkung der Sandstreudauer auf wenige Sekunden möglich. In der Zeichnung sind zwei beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht einer ersten Ausführungsform eines Sandstreuaggregates mit zwei Sandaustrittsstutzen teilweise im Axialschnitt, Fig. 2 einen Horizontalschnitt nach Linie II-II in Fig. 1, Fig. 3 einen axialen Teilschnitt durch eine zweite Ausführungsform eines Sandstreuaggregates mit nur einem Sandaustrittsstutzen, Fig. 4 eine Draufsicht zu Fig. 3, Fig. 5 ein Schema des Schalters der Sandstreuanlage, Fig. 6 ein Schema für die Anordnung des Sandstreuaggregates nach Fig. 1 und 2 und Fig. 7 ein Schema für die Anordnung der Sandstreuaggregate nach Fig. 3 und 4. Das in Fig. 1 und 2 dargestellte Sandstreuaggregat ist nach Fig. 6 für leichte Personenwagen bestimmt und wird im Abstand vor den beiden Hinterrädern des Fahrzeuges auf der Unterseite des Fahrzeuges montiert. Nach Fig. 1 trägt der am Chassis zu befestigende Antriebsmotor 2 ein sich nach unten konisch erweiterndes Lagergehäuse 15, das mit einem Anschlussstutzen 3 für die Sandzuführung versehen ist. In einer zentralen, hohlzylindrischen Lagerbüchse 15' des Lagergehäuses 15 ist die Schleuderscheibenwelle 9 drehbar gelagert, die an ihrem Unterende die Schleuderscheibe 8 trägt und in ihrem oberen Teil als Hohlzylinder 9' ausgebildet ist. Das Oberende des hohlzylindrischen Wellenteiles 9' ist mit einem nach aussen vorstehenden Rand 9" versehen. Eine mit ihrem Oberende sich gegen diesen Rand 9" und mit ihrem Unterende gegen eine Innenschulter 15" abstützende Druckfeder 12 sucht die Schleuderscheibenwelle 9 samt Schleuderscheibe 8 in ihre gehobene Stellung zu drücken, wie dies in Fig. 3 der zweiten Ausführungsform veranschaulicht ist. In einem erweiterten Mündungsteil des hohlzylindrischen Wellenteiles 9' ist ein Reibungskörper 17 gelagert, der von der Motorwelle 14 durchsetzt wird. Der in den hohizylindrischen Teil 9' der Schleuderscheibenwelle 9 eingreifende Teil der Motorwelle 14 ist mit einem Steilgewinde 14' versehen, welches einem entsprechenden Innengewinde des Reibungskörpers 17 angepasst ist. Der Reibungskörper 17 ist sowohl gegenüber dem Hohlzylinderteil 9' als auch gegenüber dem Gewindeteil 14' der Motorwelle nur unter Überwindung eines gewissen Reibungswiderstandes verdrehbar. Beginnt die Motorwelle 14 zu drehen, so überträgt der Reibungskörper 17 die Drehbewegung auf die Schleuderscheibenwelle 9, 9', deren durch die Schleuderscheibe 8 bewirkter Anlaufwiderstand durch das Steilgewinde 14' der Motorwelle aufgenommen wird und über den Reibungskörper 17 die Schleuderschei benweile 9, 9' entgegen der Wirkung der Druckfe der 12 drehend nach unten bewegt, wie des aus Fig. 1 ersichtlich ist. In der gehobenen Stellung liegt der Umfangsrand der Schleuderscheibe 8 einem Borstenkranz 7 an, wodurch der Sandaustritt gesperrt ist. Die Schleuderscheibe 8 ist von einer Schutztrommel 18 umgeben, die am Lagergehäuse 15 befestigt ist. Das die Schleuderscheibe nach allen Seiten hin abschirmende Schutzgehäuse 18 ist mit zwei Sandstreustutzen 18' versehen, die eine gezielte Sandstreuung ermöglichen. Der über dem Umfangsrand der Schleuderscheibe hinaus auf den Boden der Schutztrommel 18 fallende Sand wird durch zwei auf der Unterseite der Schleuderscheibe diametral einander gegenüberliegende Borstenbüschet 20 mit radial nach aussen gerichteten Borsten in Rotationsbewegung versetzt und durch die tangentialen Streustutzen 18' ausgeschleudert. Das beschriebene, mit zwei tangentialen Sandstreustutzen 18' versehene Sandstreuaggregat ist nach Fig. 6 auf der Unterseite des Fahrzeuges im Abstand vor den hinteren Antriebsrädern des Fahrzeuges so montiert, dass der Sand direkt vor die Antriebsräder geworfen wird. Diese gezielte Sandstreuung erlaubt einen sparsamen Sandverbrauch, so dass nur eine kurzzeitige Sandstreuung notwendig ist. Zu diesem Zweck ist für die Bedienung der Sandstreuanlage eine besondere Schaltvorrichtung vorgesehen. Diese Schaltvorrichtung weist nach Fig. 5 einen Schaltkasten 21 auf, in welchem ein aus dem Gehäuse ragender Schalthebel 22 mit einem Uhrwerk 23 und einem Schaltkontakt 24 in Wirkungsverbindung steht. Durch Betätigung des Schalthebels 22 wird das Uhrwerk 23 aufgezogen und der Schaltkontakt in seine Schliessstellung versetzt. Nach dem Loslassen des Schalthebels wird dieser nach drei Sekunden wieder zurückbewegt und der Schaltkontakt 24 wieder unterbrochen. Somit beträgt die Dauer der Sand streuung nur etwa drei Sekunden, was für eine Schleudergefahrverhütung bei brüskem Bremsen oder in der Kurve auf eisiger Fahrbahn vollkommen ausreichend ist. Bei der zweiten Ausführungsform, die für Cars und Autobusse bestimmt ist, ist das die Schleuderscheibe umgebende Schutzgehäuse 18 nur mit einem Sandstreustutzen 18' versehen. In diesem Fall sind für eine gezielte Sandstreuung zwei Sandstreuaggregate pro Fahrzeug notwendig, die wie in Fig. 7 ersichtlich, im Abstand vor jedem hinteren Antriebsrad des Fahrzeuges auf der Unterseite des letzteren so befestigt sind, dass der Sandstreustutzen gegen die Vorderseite des Rades gerichtet ist. Bei dieser Ausführungsform ist die Schleuderscheibe 8 auf ihrer Oberseite mit vier Bremslamellen 19 versehen, welche den Zweck haben, die erste Menge des auf diese fallenden Sandes zu bremsen und damit eine Regelung für die Dosierung zu bewirken.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHSandstreuanlage an Fahrzeugen nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleuderscheibe (8) in einem nach allen Seiten abschliessenden Gehäuse (18) arbeitet, das mit wenigstens einer tangentialen Öffnung (18') für einen gezielten Sandaustritt versehen ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Sandstreuanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (14) des die Schleuderscheibe (8) antreibenden Motors (2) des Sandstreuaggregates in einen hohlzylindrischen Teil (9') der Schleuderscheibenwelle (9) eingreift und mittels eines Steilgewindes (14') in Antriebsverbindung mit einem im hohlzylindrischen Teil (9') gelagerten Reibungskörper (17) steht, welcher beim Antrieb der Motorwelle (14) durch Reibung gegenüber dieser und gegenüber der Schleuderscheibenwelle (9) eine Drehung der letzteren und gleichzeitige Senkung derselben entgegen einer diese in gehobene Stellung drückenden Feder (12) bewirkt.2. Sandstreuanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleuderscheibenwelle (9, 9') in einer zentralen Lagerbüchse (15') eines den Sandeinlassstutzen (3) und das Motorgehäuse (2) tragenden Lagerhäuses (15) gelagert ist, welches mit einer die Schleuderscheibe (8) umgebenden Schutztrommel (18) zusammengebaut ist.3. Sandstreuanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Lagergehäuse (15) mit einem an seinem unteren Rand angeordneten Borstenkranz (7) versehen ist, der in gehobener Stellung der Schleuderscheibe (8) dem Umfangsrand der letzteren anliegt und den Sandaustritt absperrt.4. Sandstreuanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem Lagergehäuse (15) zusammengebaute Schutztrommel (18) mit wenigstens einem tangentialen Sandaustrittsstutzen (18;) versehen ist.5. Sandstreuanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Abstand vor jedem Antriebsrad des Fahrzeuges je ein mit einer Sandaustrittsöffnung versehenes Sandstreuaggregat angeordnet ist.6. Sandstreuanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in zentraler Anordnung vor zwei Antriebsrädern des Fahrzeuges ein gemeinsames Sandstreuaggregat mit zwei tangentialen Sandlaustrittsöffnun- gen (18') so im Abstand von den Antriebsrädern angeordnet ist, dass je ein Sandstrahl den Boden vor einem Rad trifft.7. Sandstreuanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Schleuderscheibe (8) Bremslamellen (19) angebracht sind, durch welch letztere die erste Menge des darauf fallenden Sandes gebremst und damit eine Regelung für die Dosierung bewirkt werden kann.8. Sandstreuanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Unterseite der Schleuderscheibe (8) zwei diametral einander gegenüberliegende Borstenbüschel (20) mit radial nach aussen gerichteten Borsten montiert sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1536368A CH497987A (de) | 1967-02-03 | 1968-10-11 | Sandstreuanlage an Fahrzeugen |
| LU57365D LU57365A1 (de) | 1968-10-11 | 1968-11-22 |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH183267A CH443938A (de) | 1967-02-03 | 1967-02-03 | Sandstreuanlage an Fahrzeugen |
| CH1536368A CH497987A (de) | 1967-02-03 | 1968-10-11 | Sandstreuanlage an Fahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH497987A true CH497987A (de) | 1970-10-31 |
Family
ID=25688785
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1536368A CH497987A (de) | 1967-02-03 | 1968-10-11 | Sandstreuanlage an Fahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH497987A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2708213A1 (fr) * | 1993-06-28 | 1995-02-03 | Matep Sa | Machine d'épandage centrifuge à dispositif de protection comportant un moyen de nettoyage. |
-
1968
- 1968-10-11 CH CH1536368A patent/CH497987A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2708213A1 (fr) * | 1993-06-28 | 1995-02-03 | Matep Sa | Machine d'épandage centrifuge à dispositif de protection comportant un moyen de nettoyage. |
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