CH498089A - Verfahren zum Herstellen von neuen SH- oder SS-Glutathionsalzen - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von neuen SH- oder SS-Glutathionsalzen

Info

Publication number
CH498089A
CH498089A CH678469A CH678469A CH498089A CH 498089 A CH498089 A CH 498089A CH 678469 A CH678469 A CH 678469A CH 678469 A CH678469 A CH 678469A CH 498089 A CH498089 A CH 498089A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
glutathione
amino acid
arginine
histidine
salts
Prior art date
Application number
CH678469A
Other languages
English (en)
Inventor
Masuo Dr Murakami
Yuji Dr Kawashima
Sano Kenji
Original Assignee
Yamanouchi Pharma Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from CH1317065A external-priority patent/CH478764A/de
Application filed by Yamanouchi Pharma Co Ltd filed Critical Yamanouchi Pharma Co Ltd
Priority to CH678469A priority Critical patent/CH498089A/de
Publication of CH498089A publication Critical patent/CH498089A/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K31/00Medicinal preparations containing organic active ingredients
    • A61K31/185Acids; Anhydrides, halides or salts thereof, e.g. sulfur acids, imidic, hydrazonic or hydroximic acids
    • A61K31/19Carboxylic acids, e.g. valproic acid
    • A61K31/195Carboxylic acids, e.g. valproic acid having an amino group
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07KPEPTIDES
    • C07K5/00Peptides containing up to four amino acids in a fully defined sequence; Derivatives thereof
    • C07K5/02Peptides containing up to four amino acids in a fully defined sequence; Derivatives thereof containing at least one abnormal peptide link
    • C07K5/0215Peptides containing up to four amino acids in a fully defined sequence; Derivatives thereof containing at least one abnormal peptide link containing natural amino acids, forming a peptide bond via their side chain functional group, e.g. epsilon-Lys, gamma-Glu

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Genetics & Genomics (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • Proteomics, Peptides & Aminoacids (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Pharmacology & Pharmacy (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Medicines That Contain Protein Lipid Enzymes And Other Medicines (AREA)
  • Medicinal Preparation (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zum Herstellen von neuen SH- oder SS-Glutathionsalzen
Das Hauptpatent Nr. 478 764 betrifft ein Verfahren zum Herstellen von SH- oder SS-Glutathionsalzen, dadurch gekennzeichnet, dass man SH- oder SS-Glutathion und mindestens eine Aminosäure, welche aus der Gruppe basische Aminosäuren sowie Tryptophan und   Citrullin    gewählt wird, in stöchiometrischen Mengen umsetzt.



   In weiterer Ausbildung des Verfahrens nach Hauptpatent wurde gefunden, dass man als basische Aminosäure auch Arginin oder Histidin einsetzen kann und diese Umsetzungsprodukte ebenfalls wertvolle pharmazeutische Eigenschaften besitzen.



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zum Herstellen von SH- oder SS-Glutathionsalzen nach Hauptpatent, dadurch gekennzeichnet, dass man als basische Aminosäure Arginin oder Histidin einsetzt.



   Die Herstellung der neuen erfindungsgemässen SHoder SS-Glutathionsalze kann nach an sich bekannten Methoden erfolgen, beispielsweise durch Lösen des SH- oder SS-Glutathions und der basischen Aminosäure oder Aminosäuren in Wasser, wässrigen Lösungsmitteln oder anderen geeigneten Lösungsmitteln und Isolierung des gebildeten Salzes.



   Die so erhaltenen SH- oder SS-Glutathion-Aminosäure-Salze erhöhen bemerkenswert den Blutspiegel des SH-Glutathions, selbst bei einer oralen Verabreichung, im Vergleich mit der Verabreichung des SHoder SS-Glutathions allein.



   Die erfindungsgemäss hergestellten neuen SH- oder SS-Glutathionsalze können in üblicher Weise nach allen Methoden verabreicht werden und können zu Tabletten oder Kapseln, erforderlichenfalls durch Zugabe geeigneter Träger und dergleichen, verarbeitet werden und auch als injizierbare Präparate benutzt werden.



   Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele verdeutlicht, jedoch sollen diese hierdurch nicht beschränkt werden.



   Beispiel I
In 3,0 ml einer wässrigen Lösung von 3,07 g SH-Glutathion werden 1,74 g L-Arginin unter Umrühren aufgelöst und mit etwa 20 ml Äthanol versetzt.



  Es fällt ein weisser Niederschlag aus, der nach kurzer Zeit fest wird. Der Niederschlag wird abfiltriert und aus dem Wasser-Äthanol umkristallisiert, um 4,8 g des farblosen hygroskopischen SH-Glutathion-L-Argininsalzes \ mit dem Schmelzpunkt 200 bis 2050 C (unter Zersetzung) zu erhalten.



     [a]24    = - 13,240 (c = 2,02   H2O)    Elementaranalyse für   C16H21N7O8S   
Berechnet: C 39,91 H 6,48 N   20,36%   
Gefunden: C 39,58 H 6,61 N   20,92%   
Beispiel 2
In 3,0 ml einer wässrigen Lösung von 3,07 g SH Glutathion werden 1,55 g   Histidin    aufgelöst. Die erhaltene Lösung wird gemäss Beispiel 1 aufgearbeitet.

 

  Man erhält 4,6 g des farblosen hygroskopischen SH Glutathion-L-Histidinsalzes mit dem Schmelzpunkt 197 bis 2020 C (unter Zersetzung).



     kJ2D4 = -9,230 (c = 2,04 H2O)    Elementaranalyse für   C1 6H26N6O8S   
Berechnet: C 41,55 H 5,67 N 18,17%
Gefunden: C 41,12 H 5,93 N   17,99%   



   PATENTANSPRUCH
Verfahren gemäss Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass man als basische Aminosäure Arginin oder Histidin einsetzt.



      UNTER ANS PRÜCHE   
1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung in Wasser oder in wässrigen Lösungsmitteln durchführt.



   2. Verfahren nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man das Arginin oder Histidin in der L-Form einsetzt.

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.
    Verfahren zum Herstellen von neuen SH- oder SS-Glutathionsalzen Das Hauptpatent Nr. 478 764 betrifft ein Verfahren zum Herstellen von SH- oder SS-Glutathionsalzen, dadurch gekennzeichnet, dass man SH- oder SS-Glutathion und mindestens eine Aminosäure, welche aus der Gruppe basische Aminosäuren sowie Tryptophan und Citrullin gewählt wird, in stöchiometrischen Mengen umsetzt.
    In weiterer Ausbildung des Verfahrens nach Hauptpatent wurde gefunden, dass man als basische Aminosäure auch Arginin oder Histidin einsetzen kann und diese Umsetzungsprodukte ebenfalls wertvolle pharmazeutische Eigenschaften besitzen.
    Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zum Herstellen von SH- oder SS-Glutathionsalzen nach Hauptpatent, dadurch gekennzeichnet, dass man als basische Aminosäure Arginin oder Histidin einsetzt.
    Die Herstellung der neuen erfindungsgemässen SHoder SS-Glutathionsalze kann nach an sich bekannten Methoden erfolgen, beispielsweise durch Lösen des SH- oder SS-Glutathions und der basischen Aminosäure oder Aminosäuren in Wasser, wässrigen Lösungsmitteln oder anderen geeigneten Lösungsmitteln und Isolierung des gebildeten Salzes.
    Die so erhaltenen SH- oder SS-Glutathion-Aminosäure-Salze erhöhen bemerkenswert den Blutspiegel des SH-Glutathions, selbst bei einer oralen Verabreichung, im Vergleich mit der Verabreichung des SHoder SS-Glutathions allein.
    Die erfindungsgemäss hergestellten neuen SH- oder SS-Glutathionsalze können in üblicher Weise nach allen Methoden verabreicht werden und können zu Tabletten oder Kapseln, erforderlichenfalls durch Zugabe geeigneter Träger und dergleichen, verarbeitet werden und auch als injizierbare Präparate benutzt werden.
    Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele verdeutlicht, jedoch sollen diese hierdurch nicht beschränkt werden.
    Beispiel I In 3,0 ml einer wässrigen Lösung von 3,07 g SH-Glutathion werden 1,74 g L-Arginin unter Umrühren aufgelöst und mit etwa 20 ml Äthanol versetzt.
    Es fällt ein weisser Niederschlag aus, der nach kurzer Zeit fest wird. Der Niederschlag wird abfiltriert und aus dem Wasser-Äthanol umkristallisiert, um 4,8 g des farblosen hygroskopischen SH-Glutathion-L-Argininsalzes \ mit dem Schmelzpunkt 200 bis 2050 C (unter Zersetzung) zu erhalten.
    [a]24 = - 13,240 (c = 2,02 H2O) Elementaranalyse für C16H21N7O8S Berechnet: C 39,91 H 6,48 N 20,36% Gefunden: C 39,58 H 6,61 N 20,92% Beispiel 2 In 3,0 ml einer wässrigen Lösung von 3,07 g SH Glutathion werden 1,55 g Histidin aufgelöst. Die erhaltene Lösung wird gemäss Beispiel 1 aufgearbeitet.
    Man erhält 4,6 g des farblosen hygroskopischen SH Glutathion-L-Histidinsalzes mit dem Schmelzpunkt 197 bis 2020 C (unter Zersetzung).
    kJ2D4 = -9,230 (c = 2,04 H2O) Elementaranalyse für C1 6H26N6O8S Berechnet: C 41,55 H 5,67 N 18,17% Gefunden: C 41,12 H 5,93 N 17,99%
    PATENTANSPRUCH Verfahren gemäss Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass man als basische Aminosäure Arginin oder Histidin einsetzt.
    UNTER ANS PRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung in Wasser oder in wässrigen Lösungsmitteln durchführt.
    2. Verfahren nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man das Arginin oder Histidin in der L-Form einsetzt.
CH678469A 1964-09-28 1968-10-23 Verfahren zum Herstellen von neuen SH- oder SS-Glutathionsalzen CH498089A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH678469A CH498089A (de) 1964-09-28 1968-10-23 Verfahren zum Herstellen von neuen SH- oder SS-Glutathionsalzen

Applications Claiming Priority (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP5455364 1964-09-28
JP6849364 1964-12-07
JP279665 1965-01-21
CH1317065A CH478764A (de) 1964-09-28 1965-09-21 Verfahren zum Herstellen von neuern SH- oder SS-Glutathionsalzen
CH678469A CH498089A (de) 1964-09-28 1968-10-23 Verfahren zum Herstellen von neuen SH- oder SS-Glutathionsalzen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH498089A true CH498089A (de) 1970-10-31

Family

ID=27429482

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH678469A CH498089A (de) 1964-09-28 1968-10-23 Verfahren zum Herstellen von neuen SH- oder SS-Glutathionsalzen

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH498089A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1993025573A1 (en) * 1992-06-12 1993-12-23 Edmond Pharma Srl Salts of a glutathione alkylester and anaminoacids

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1993025573A1 (en) * 1992-06-12 1993-12-23 Edmond Pharma Srl Salts of a glutathione alkylester and anaminoacids
US5525628A (en) * 1992-06-12 1996-06-11 Edmond Pharma S.R.L. Salts of a glutathione alkylester and anaminoacids

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE965036C (de) Verfahren zur Herstellung von p-(Bis-2-chloraethyl-amino)-ª‰-phenyl-alanin
DE2542598A1 (de) Neue biguanidsalze
DE1620024B2 (de) 3'-Pyridylmethyl-2-(4- chlorphenoxyy2-methylpropionat
DE2052596A1 (de) Neuartige Verwendung von N(6)-substituierten Adenosin-Derivaten
DE2451161A1 (de) Stabile prostaglandin-e-gruppen enthaltende arzneimittelzubereitung sowie verfahren zu deren herstellung
DE1443755C3 (de) Arzneimittel mit Antiplasminwirkung
DE2941288C2 (de)
DE2265169B2 (de) Vincaminsäureäthylester, Herstellungsverfahren und pharmazeutische Mittel
DE2446758B2 (de) 2-(2-Fluor-6-trifluormethylphenylaminoMmidazolidin, dessen Säureadditionssalze, Verfahren zur Herstellung dieser Verbindungen und deren Verwendung bei der Bekämpfung der Hypertonie
CH498089A (de) Verfahren zum Herstellen von neuen SH- oder SS-Glutathionsalzen
DE2166270C3 (de) Nicotinoylaminoäthansulfonyl-2amino-thiazol
DE1493513C3 (de) Sulfamylanthranilsäuren, deren therapeutisch verwendbare Salze, Verfahren zu ihrer Herstellung und diese enthaltenden pharmazeutischen Präparate
DD142653A5 (de) Herstellungsmethode eines szintillographischen mittels
DE1770250C2 (de) l-Cinnamoyl-3-indolylcarbonsäureanhydride, Verfahren zu ihrer Herstellung und Arzneipräparate
DE2156056C3 (de) 3-tf',2'-Diphenyläthyl)-5-(2piperidino-äthyl)-1,2,4-oxadiazol-4-hydroxybenzoyl-benzoat-(2), dessen Herstellung und diese Verbindungen enthaltende Präparate
DE2065966B2 (de) N-Fluorenyl-sulfonyl-aminocarbonsäuren sowie diese enthaltende Mittel
DE2024062C3 (de) Verfahren zur Abtrennung und Ge winnung von L Lysin
DE2940373A1 (de) Lysin-(1-(p-chlorbenzoyl)-5-methoxy-2-methyl-3-indol) -acetoxy-acetate, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung in arzneimitteln
DE2201123A1 (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Rutin-Komplexverbindungen
AT266080B (de) Verfahren zur Herstellung der neuen 1-Isopropylamino-2-hydroxy-3-(o-niederalkoxymethyl-phenoxy)-propane und ihrer Salze
DE231092C (de)
DE2107866B2 (de) Thiamphenicolderivate, verfahren zu deren herstellung und antibakterielles mittel
AT216671B (de) Verfahren zur Herstellung von Verbindungen verschiedener Penicilline mit Sulfonamiden
DE357752C (de) Verfahren zur Darstellung von N-Aminoacetylverbindungen der 4-Amino-1-phenyl-2íñ3-dialkyl-5-pyrazolone
AT330745B (de) Verfahren zur herstellung von neuen 4- aminophenoxy- oder 4- aminophenylthio- 3-amino-5-sulfamoyl-benzoesauren sowie deren niederalkylestern und salzen

Legal Events

Date Code Title Description
PLZ Patent of addition ceased