CH498147A - Verfahren zur Herstellung neuer 1-Phenyl-3-imino-1,5,6,10b-tetrahydro-3H-oxazolo(4,3-a)isochinoline - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer 1-Phenyl-3-imino-1,5,6,10b-tetrahydro-3H-oxazolo(4,3-a)isochinoline

Info

Publication number
CH498147A
CH498147A CH1327370A CH1327370A CH498147A CH 498147 A CH498147 A CH 498147A CH 1327370 A CH1327370 A CH 1327370A CH 1327370 A CH1327370 A CH 1327370A CH 498147 A CH498147 A CH 498147A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
tetrahydro
formula
isoquinoline
oxazolo
compounds
Prior art date
Application number
CH1327370A
Other languages
English (en)
Inventor
J Dr Houlihan William
E Dr Manning Robert
Original Assignee
Sandoz Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sandoz Ag filed Critical Sandoz Ag
Priority claimed from CH1157968A external-priority patent/CH498144A/de
Publication of CH498147A publication Critical patent/CH498147A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D217/00Heterocyclic compounds containing isoquinoline or hydrogenated isoquinoline ring systems
    • C07D217/12Heterocyclic compounds containing isoquinoline or hydrogenated isoquinoline ring systems with radicals, substituted by hetero atoms, attached to carbon atoms of the nitrogen-containing ring
    • C07D217/18Aralkyl radicals

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Nitrogen And Oxygen Or Sulfur-Condensed Heterocyclic Ring Systems (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung neuer 1-Phenyl-3-imino-1,5,6,1Ob-tetrahydro-3H-oxazolo[4,3-a]isochinoline    Die     Erfindung    betrifft ein     Verfahren    zur     Herstellung     neuer       1-Phenyl-3-imnno-1,5,6,10b-tetrahydro-3H-          oxazolo[4,3,a]-isochinoline     der Formel I, worin R,R1, R2 und R3 für Wasserstoff,  Fluor, Chlor oder Trifluormethyl und R4 sowie R5 für  Wasserstoff, Fluor, Chlor oder geradekettiges Alkyl  mit 1-4 Kohlenstoffatomen stehen, wobei  a) zumindest drei der Substituenten R, R1, R2, R3       R4    und     RS        Wasserstoff    bedeuten und  b) keine benachbarten Substituenten R, R1, R2 und  R3 für Trifluormethyl stehen,

    und ihrer Säureadditionssalze.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch ge  kennzeichnet, dass man Säureadditionssalze von       1-Phenyl-3-imino-1,5,6,10b-tetrahydro-3H-          oxazolo[4,3-a]isochinoline     der Formel II, worin R-R5 obige Bedeutung besitzen  und A für Chlor, Brom oder Acetat steht, mit einer  Base behandelt und die erhaltenen Verbindungen gege  benenfalls in Säureadditionssalze überführt.  



  Das Verfahren wird vorzugsweise so durchgeführt,  dass man Verbindungen -der Formel II in Wasser ein  trägt, das erhaltene Gemisch bzw. die     erhaltene    Lösung  bei Raumtemperatur durch Zugabe     einer    2N     wässrigen     Natriumhydroxid-Lösung alkalisch stellt und. die freige  setzte Base gegebenenfalls in einem inerten organi  schen Lösungsmittel, beispielsweise Tetrahydrofuran,  mit einer entsprechenden Säure, beispielsweise mit  Chlorwasserstoffgas, behandelt.  



  Die     Verbindungen    der Formel I bzw. ihre     Säure-          additionssalze    werden aus dem Reaktionsgemisch     in,    an  sich bekannter Weise isoliert und     gereinigt.     



  Die Ausgangsprodukte der Formel II können wie  folgt     hergestellt    werden:    a) Zu     Hydrochloriden    von Verbindungen der For  mel I kann man     gelangen,    indem man     Verbindungen     der Formel III, worin R-R6 obige Bedeutung besitzen,  mit Thionylchlorid behandelt.  



  b) Zu Säureadditionssalzen von Verbindungen der  Formel II, worin R-R5 obige Bedeutung besitzen, kann  man gelangen, indem man Verbindungen der Formel  IV, worin R-R5 obige Bedeutung besitzen, mit     Brom-          cyan    und Lithium-, Natrium-, Kalium oder Calciuma  cetat in einem inerten Lösungsmittel umsetzt und die  erhaltenen gemischten Salze von Verbindungen der  Formel II in Säureadditionssalze überführt.  



  Das Verfahren a) wird vorzugsweise so durchge  führt, dass man Verbindungen der Formel III zusam  men mit Thionylchlorid in einem inerten organischen  Lösungsmittel, vorzugsweise einem chlorierten Kohlen  wasserstoff, wie Methylenchlorid, Chloroform oder  Tetrachlorkohlenstoff, bei Temperaturen zwischen 35       und    85  C,     vorzugsweise    40 und 50  C, reagieren     lässt.     Die Verwendung eines Lösungsmittels ist zwar     erläss-          lich,    doch von Vorteil.  



  Das Verfahren b) wird vorzugsweise so durchge.  führt, dass man Verbindungen der Formel IV in     einem     inerten organischen Lösungsmittel, vorzugsweise einem  niederen aliphatischen Alkohol, wie Methanol, Äthanol  oder Isopropanol, bei einer Temperatur zwischen 0  und 20  C, vorzugsweise 5 und 10  C, mit Lithium-,  Natrium-, Kalium- oder Calciumacetat, sowie mit  Bromcyan behandelt.  



  Zu den Ausgangsprodukten der Formel III kann  man gelangen, indem man Verbindungen der  Formel IV, worin R-R6 obige Bedeutung besitzen, in  einem inerten organischen Lösungsmittel unter sauren  Bedingungen mit einem Alkaliisocyanat umsetzt. Als  inerte organische Lösungsmittel werden vorzugsweise  niedere aliphatische Alkohole, wie Methanol, Äthanol  oder     Isopropanol,    und als     Alkaliisoeyanat    vorzugs  weise     Kaliumisocyanat    verwendet.

   Die Umsetzung wird      vorzugsweise bei einer Temperatur zwischen 20 und  25  C in Gegenwart einer Mineralsäure, wie Chlorwas,  serstoff-, Schwefel- oder Phosphorsäure, durchgeführt,  man kann jedoch auch     bei    Temperaturen zwischen 0  und 35  C unter     Verwendung        anderer    anorganischer  oder organischer Säuren, welche Blausäure     freisetzen,     wie p-Toluolsulfonsäure oder Essigsäure, arbeiten.  



  Die Ausgangsprodukte der Formel IV     sind    bekannt  oder können nach an sich bekannten Verfahren herge  stellt werden.  



  Ein geeignetes     Herstellungsverfahren    besteht bei  spielsweise darin, dass man     1-Cyano-2-benzoyl-1,2-          dihydro-isochinolin    (hergestellt gemäss  Organic     Syn-          thesis ,    Coll., Band 4, Seite 641) mit einer geeigneten  Lithiumverbindung umsetzt, die dabei gebildete     1-          Lithiumverbindung    mit Benzaldehyd (oder einem ge  eigneten Derivat) zum a-Aryl-isochinolin-l-methanol  reagieren lässt und diesen beispielsweise in     Essigsäure     und in Gegenwart eines Platinkatalysators bei Tempe  raturen zwischen 25 und 45  C und bei     einem    Wasser  stoffdruck zwischen 1 und 5 Atm. hydriert.

    



  Die Säureadditionssalze von Verbindungen der  Formel I und gegebenenfalls auch die freien Basen tre  ten in Form von geometrischen Isomeren auf. Die  jeweilige     geometrische        Konfiguration    der erhaltenen       Verbindungen    bzw. Salze hängt vom Herstellungsver  fahren der Ausgangsprodukte ab. Bei     Verwendung    von       gemäss    Verfahren a) hergestellten Ausgangsprodukten  der Formel II gelangt man zu soggenannten  Isomeren  B  von     Verbindungen    bzw. Salzen der Formel I. Geht  man von     gemäss    Verfahrensweise b) erhaltenen Aus  gangsprodukten der Formel II aus, so kommt man zu  sogenannten  Isomeren A  von Verbindungen bzw.  Salzen der Formel I.

   Die Säureadditionssalze von Ver  bindungen der Formel I und gegebenenfalls auch die  freien Basen können in jeder isomeren Form auch  optisch aktiv sein bzw. ein Racemat bilden. Die Tren  nung der racemischen Verbindungen der allgemeinen  Formel I in ihre optisch aktiven     Formen        kann    auf an  sich     bekannter    Weise durchgeführt werden.  



       Die    Verbindung der Formel I stellen     vorwiegend     ölige, basische Verbindungen dar, die mit geeigneten       organischen        oder    anorganischen Säuren     in,    gut kristalli  sierende Säureadditionssalze umgesetzt werden können.  Zur Salzbildung haben sich als organische Säuren  Bernsteinsäure, Benzoesäure, Essigsäure, Maleinsäure,  Methansulfonsäure oder p-Toluolsulfonsäure, als anor  ganische Säuren Chlorwasserstoffsäure, Bromwasser  stoffsäure, Schwefelsäure oder Phosphorsäure als ge  eignet erwiesen.  



  Die Verbindungen der Formel I bzw. ihre Säuread  ditionssalze besitzen ausserordentlich günstige     pharma-          kodynamische    Eigenschaften. Sie wirken insbesondere  auf das Zentralnervensystem und können deshalb als  Antidepressive verwendet werden.  



  Um den     gewünschten    therapeutischen Erfolg zu er  zielen, empfiehlt es sich, täglich 20-100 mg an Verbin  dungen der Formel I bzw.     ihrer        Salze    zu verabreichen,  wobei diese Verabreichung vorzugsweise     2-4    mal täg  lich in Dosen zwischen 5 und 50 mg oder in     Retard-          form    durchgeführt werden soll.  



  Die Verbindungen der Formel I bzw. ihre Säuread  ditionssalze, insbesondere die  Isomeren B , können  ferner als Appetitzügler verwendet werden. Die hierbei  zu verabreichenden Mengen entsprechen den oben an  gegebenen Mengen.  



  Die Verbindungen der Formei I bzw. ihre Säuread-    ditionssalze können als Arzneimittel allein oder in     ent-          sprechenden    Arzneifarmen zur oralen     Verabreichung,     beispielsweise     in.        Form    von Tabletten, Kapseln, Extrak  ten, Suspensionen oder     Lösungen    oder zur     parentera-          len.        Verabreichung,    beispielsweise in Form von Injek  tionslösungen, Suspensionen oder Emulsionen, verwen  det werden.  



  Von den Verbindungen der Formel I haben     sich     diejenigen als besonders günstig erwiesen, worin die       Substituenten    von R:     R5,    die nicht für     Wasserstoff    ste  hen, Chlor oder Fluor bedeuten, insbesondere jedoch  diejenigen,     worin.    R oder R und     R1    für Chlor stehen  und die     restlichen    der     Substituenten        R-R,    Wasserstoff  bedeuten.

    
EMI0002.0055     
  
EMI0002.0056     
  
EMI0002.0057     
  
EMI0002.0058     
      <I>Beispiel 1</I>       1-(p-Chlorphenyl)-3-imino-1,5,6,10b-tetrahydro-          3H-oxazolo[4,3-a]isochinolin     a)     1-(p-Chlor-a-hydroxybenzyl)-1,2,3,4-          tetrahydroisochinolin    2-carboxamid  Zu einer Lösung von 5,6 g       a-(p-Chlorphenyl)-1,2,3,4-tetrahydro-          isochinolin-l-methanol     in 12 ml Methanol und 3,5 ml     konzentrierter    Salzsäure  wird eine Lösung von 1,8 g Kaliumisocyanat in 4 ml       Wasser    gegeben.

   Das erhaltene     Gemisch    wird     während     16     Stunden    bei Raumtemperatur (20-25  C)     gerührt,     die hierbei gebildete feste Masse mit 10 ml Methanol       und    10 ml Wasser verdünnt und anschliessend     filtriert,     wobei       1-(p-Chlor-a-hydroxybenzyl)-1,2,3,4-          tetrahydroisochinolin-2-carboxamid     vom Smp. 67-69' C erhalten wird.  



       b)1-(p-Chlorphenyl)-3-imino-1,5,6,10b-          tetrahydro-3H-oxazolo-[4,3-a]isochinolin     
EMI0003.0018     
  
    a-(m <SEP> Trifuormethylphenyl)-1,2,3,4-tetrahydro- <SEP> zurr <SEP> 1-(m-Trifluormethylphenyl)-3-imino-1,5,6,10b  isochinolin-l-methanol <SEP> tetrahydro-3H-oxazolo[4,3-a]isochinolin  hydrochlorid <SEP> vom <SEP> Smp. <SEP> 244-245' <SEP> C <SEP> (Isomeres <SEP> B),
<tb>  a-(p-Fluorphenyl)-1,2,3,4-tetrahydroisochinolin- <SEP> zum <SEP> 1-(p-Fluorphenyl)-3-imino-1,5,6,10b  1 <SEP> methanol <SEP> tetrahydro-3H-oxazolo[4,3-a]isochinolin  hydrochlorid <SEP> vom <SEP> Smp.

   <SEP> 209-211 C <SEP> (Isomeres <SEP> B),
<tb>  a-(3,4-Dichlorphenyl)-1,2,3,4-tetrahydroisochinolin <SEP> zum <SEP> 1-(3,4-Dichlorphenyl)-3-imino-1,5,6,10b  1-methanol <SEP> tetrahydro-3H-oxazolo[4,3-a]isochinolin  hydrochlorid <SEP> vom <SEP> Smp. <SEP> 219-221' <SEP> C <SEP> (Isomeres <SEP> B).       1-(p-Chlorphenyl)-3-imino-1,5,6,10b       tetrahydro-3H-oxazolo[4,3-a]-          isochnolin-hydrochlorid     wird in Wasser gelöst und die erhaltene Lösung bei  Raumtemperatur mit einer 2 N wässrigen     Natriumhy-          droxidlösung    alkalisch gestellt (pH 10). Die hierbei  freigesetzte Base wird mit 100m1 Methylenchlorid ex  trahiert. Der Extrakt wird über wasserfreiem Magnesi  umsulfat getrocknet und im Vakuum eingedampft.

   Der  Rückstand wird aus Pentan/Benzol (1:1) umkristalli  siert. Das so erhaltene reine       1-(p-Chlorphenyl)-3-imino-1,5,6,10b-tetrahydro-          3H-oxazolo[4,3-a]isochinolin     schmilzt bei 137-138  C.  



  <I>Hydrochlorid</I>  Die vorstehend     erhaltene    freie Base wird in     Tetra-          hydrofuran    gelöst     und        durch    die     erhaltene    Lösung  Chlorwasserstoffgas geleitet. Der gebildete Nieder  schlag wird. abfiltriert. Das so erhaltene  1-(p-Chlorphenyl)-3-imino-1,5,6,10b  tetrahydro-3H-oxazolo[4,3-a]-    Zu einer im Eisbad gekühlten Lösung von 12,5 g       1-(p-Chlor-ahydroxybenzyl)-1,2,3,4-          tetrahydroisochinolin-2-carboxamid     in 200 ml Methylenchlorid wird unter Rühren eine  Lösung von 5 g Thionylchlorid in 40 ml     Methylenchlo-          rid    gegeben.

   Die erhaltene Lösung wird während. 30  Minuten am     Rückfluss    gekocht     und        anschliessend     im Vakuum eingedampft. Der Rückstand wird zusam  men mit 100     ml    Wasser während 30     Minuten    in einem  Dampfbad erhitzt, danach abgekühlt, das erhaltene  feste Material abfiltriert und aus     Methylenchlorid/Ace-          ton    (1:1) umkristallisiert, wobei  1-(p-Chlorphenyl)-3-imino-1,5,6,10b       tetrahydro-3H-oxazolo[4,3-a]-          isochinolin-hydrochlorid     vom Smp. 239-240  C (Zerr.) (Isomeres B) erhalten       wird.     



  Analog den unter a) und b) beschriebenen Verfah  ren gelangt man bei Ersatz des unter a) verwendeten       a-(p-Chlorphenyl)-1,2,3,4-tetrahydro-          isochinolin-l-methanols     durch eine äquivalente Menge von    isochinolin-hydrochlorid  schmilzt bei 239-240  C (Isomeres B).  



  <I>Beispiel 2</I>       1-Phenyl-3-imino-1,5,6,10b-tetrahydro-3H-          oxazolo-[4,3-a]isochinolin     Eine Lösung von 12,5 g (0,052 Mol)     a-Phenyl-          1,2,3,4-tetrahydro-isochinolin-l-methanol,    8,5 g (0,104  Mol) Natriumacetat und 100 ml Methanol wird auf  5  C gekühlt     und        anschliessend    tropfenweise     mit        einer     Lösung von 5,5 g (0,052 Mol) Bromcyan in 25 ml  Methanol versetzt.

   Danach     wird        während    12     Stunden     bei Raumtemperatur (20-25  C) gerührt, das Lösungs  mittel     eingedampft        und    der Rückstand in Wasser ge  löst. Die so erhaltene     Lösung    wird durch Zugabe einer  2 N wässrigen Natriumhydroxidlösung auf pH 10 ge  stellt.

   Das hierbei gebildete Öl wird mit 100 ml     Methy-          lenchlorid    extrahiert, der Methylenchloridextrakt über  wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und     schliess-          lich    im Vakuum     eingedampft,    wobei       1-Phenyl-3-imino-1,5,6,10b-tetrahydro-          3H-oxazolo        [4,3-a]isochinolin     als Öl erhalten wird     (Isomeres    A).

       [I.R.    2,96  5,97     ,u]              Hydrochlorid     Die ölige Base wird in Tetrahydrofuran gelöst,  durch die erhaltene Lösung Chlorwasserstoffgas gelei  tet und das ausgefallene Salz filtriert. Das so erhaltene       1-Phenyl-3-imino-1,5,6,10b-tetrahydro-          3H-oxazolo[4,3-a]isochinolin-hydrochlorid     schmilzt bei 228-230  C (Isomeres A).

      <I>Beispiel 3</I>       1-(2,4-Dichlorphenyl)-3-imino-1,5,6,10b-          tetrahydro-3H-oxazolo[4,3-a]isochinolin     a)     a-(2,4-Dichlorphenyl)-isochinolin-          1-methanol     In einen Kolben, versehen mit einem Thermome  ter, Rückflusskühler, Tropftrichter, Gaszuleitungsrohr  und einem Rührer, werden 650 ml abs.     Tetrahydrofu-          ran    und 65 g (0,25 Mol)     1-Cyan-2-benzoyl-1,2-dihy-          dro-isochinolin    gegeben.

   Der Kolben wird mit Stick  stoff ausgespült und die Lösung in einem Eis-Koch  salz-Methanol-Bad bis zu einer Innentemperatur von  -15  C abgekühlt.     Anschliessend    werden während 15  Minuten tropfenweise 125 m1 (0,25 Mol) einer 2,14  molaren Phenyllithiumlösung in Tetrahydrofuran hin  zugefügt. Zu der so erhaltenen Lösung wird unter  Rühren eine Lösung von 43,8 g (0,25 Mol)     2,4-          Dichlorbenzaldehyd    in 300 m1 Tetrahydrofuran gege  ben, wobei darauf geachtet werden muss, dass die In  nentemperatur -10  C nicht übersteigt.

   Nach Beendi  gung der Zugabe wird die Lösung     eine    weitere Stunde  bei -10  C     gerührt    und danach während 12 Stunden  bei     Raumtemperatur    (20-25  C) stehen gelassen. Dann  fügt man 500 m1 Tetrahydrofuran hinzu und wäscht  die erhaltene Lösung zuerst     mit    75     m1    Wasser, dann  mit 75     ml    einer 0,5 N Salzsäure und     anschliessend     noch einmal mit 75 ml Wasser. Das Tetrahydrofuran  wird im Vakuum entfernt und der Rückstand in  1000 ml 95 %igem Äthanol gelöst.

   Zu der erhaltenen  Lösung wird eine Lösung von 40,5 g (0,725 Mol)     Kali-          umhydroxid    in 250 ml Wasser hinzugefügt. Das erhal  tene Gemisch wird während 16 Stunden am     Rückfluss.     erhitzt und danach im Vakuum eingedampft. Dem  Rückstand werden 250 m1 Wasser zugegeben und die  erhaltene Lösung dreimal mit je 200 ml Toluol extra  hiert. Der Toluolextrakt wird über Natriumsulfat ge  trocknet, anschliessend im Vakuum eingedampft und  der Rückstand aus Äther/Pentan (1:1) umkristallisiert,  wobei a-(2,4-Dichlorphenyl)-isochinolin-l-methanol  vom Smp. 97-100  C erhalten wind.  



  b)     a-(2,4-Dichlorphenyl)-1,2,3,4-          tetrahydroisochinolin-l-methanol     Ein Gemisch von 40,9 g (0,135 Mol)       a-(2,4-Dichlorphenyl)-iso-          chinolin-l-methanol,     125 ml Essigsäure und 1 g Platindioxid wird (in einem  Hydriergefäss nach Paar) bei 3,3 Atm. und Raumtem  peratur so lange     hydriert,    bis die Wasserstoffaufnahme  beendet ist (4 Stunden).     Anschliessend        wird    der Kata  lysator abfiltriert und das Filtrat im Vakuum einge  dampft.

   Zu dem erhaltenen öligen Rückstand werden  100 ml einer 2 N wässrigen Natriumhydroxidlösung ge  geben und das Gemisch     anschliessend        mit    250 ml  Chloroform extrahiert. Der Chloroformextrakt wird    über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und im  Vakuum eingedampft. Nach Umkristallisieren des  Rückstandes aus Pentan/Äther (1:1) erhält man       a-(2,4-Dichlorphenyl)-1,2,3,4-          tetrahydroisochinolin-l-methanol     vom Smp. 132-134  C.  



  c)     1-(2,4-Dichlorphenyl)-3-imino-1,5,6,10b-          tetrahydro-3H-oxazolo[4,3-a]isochinolin     Eine Lösung von 20 g (0,065 Mol)       a-(2,4-Dichlorphenyl)-1,2,3,4-          tetrahydroisochinolin-l-methanol     und 10,7 g (0,13 Mol) Natriumacetat in 500 ml  Methanol wird auf 5  C     gekühlt    und anschliessend  tropfenweise mit einer Lösung von 6,8 g (0,065 Mol)  Bromcyan in 50 ml Methanol versetzt.

   Danach wird  während 15 Stunden bei Raumtemperatur (20-25  C)  gerührt, das Lösungsmittel eingedampft und der Rück  stand,     bestehend    aus dem gemischten     Salz    von       1-(2,4-Dichlorphenyl)-3-imino-1,5,6,10b-          tetrahydro-3H-oxazolo[4,3-a]-isochinolin     in Wasser gelöst. Die so     erhaltene    Lösung wird durch  Zugabe einer 2 N wässrigen Natriumhydroxidlösung  auf pH 10 gestellt.

   Das hierbei gebildete Öl wird mit  150 ml Methylenchlorid extrahiert, der     Methylenchlo-          ridextrakt    über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrock  net und     schliesslich    im Vakuum eingedampft, wobei       1-(2,4-Dichlorphenyl)-3-imino-1,5,6,10b-          tetrahydro-3H-oxazolo[4,3-a]isochinolin     als Öl erhalten wird (Isomeres A). [I.R. 2,98  <I>5,96</I>     ,u]     <I>Hydrochlorid</I>  Die ölige Base wird in Tetrahydrofuran gelöst,  durch die erhaltene Lösung Chlorwasserstoffgas gelei  tet und das ausgefallene     Salz    filtriert.

   Das so     erhaltene     1-(2,4-Dichlorphenyl)-1-imino-1,5,6,10b       tetrahydro-3H-oxazolo[4,1-a]isochinolin-          hydrochlorid     schmilzt bei 170-176  C (Isomeres A).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung neuer 1-Phenyl-3-imnno-1,5,6,10b-tetrahydro- 3H-oxazolo[4,3-a]isochinoline der Formel I, worin R, R1, R2 und R3 für Wasserstoff, Fluor, Chlor oder Trifluormethyl und R4 sowie R5 für Wasserstoff, Fluor, Chlor oder geradekettiges Alkyl mit 1-4 Kohlenstoffatomen stehen, wobei a) zumindest drei der Substituenten R, R1, R2, R3, R4 und RS Wasserstoff bedeuten und b) keine benachbarten Substituenten R, R1, R2 und RS für Trifluormethyl stehen, und ihre Säureaddibionssalze, dadurch gekennzeichnet,
    dass man Säureadditionssalze von 1-Phenyl-3-imino-1,5,6,10b-tetrahydro- 3H-oxazolo[4,3-a]isochinoline der Formel II, worin R-R5 obige Bedeutung besitzen und A für Chlor, Brom oder Acetat steht, mit einer Base behandelt und die erhaltenen Verbindungen gege benenfalls in Säureadditionssalze überführt. UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man Verbindungen der Formel II bei Raumtemperatur in wässriger Lösung mit 2N wässriger Natriumoxid-Lösung behandelt.
CH1327370A 1967-08-25 1968-08-02 Verfahren zur Herstellung neuer 1-Phenyl-3-imino-1,5,6,10b-tetrahydro-3H-oxazolo(4,3-a)isochinoline CH498147A (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US66321867A 1967-08-25 1967-08-25
US73095768A 1968-05-21 1968-05-21
CH1157968A CH498144A (de) 1967-08-25 1968-08-02 Verfahren zur Herstellung neuer 1-Phenyl-3-imino-1,5,6,10b-tetrahydro-3H-oxazolo(4,3-a)isochinoline

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH498147A true CH498147A (de) 1970-10-31

Family

ID=27176645

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1327370A CH498147A (de) 1967-08-25 1968-08-02 Verfahren zur Herstellung neuer 1-Phenyl-3-imino-1,5,6,10b-tetrahydro-3H-oxazolo(4,3-a)isochinoline

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH498147A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2503815C2 (de) Indazol-Derivate, Verfahren zu ihrer Herstellung und Arzneimittel
DE2065636A1 (de) Neue tricyclische verbindungen
DE2002840A1 (de) 2,3,5-trisubstit,-2&#39;-Hydroxy-6,7-benzomorphane und Verfahren zu deren Herstellung
DE2624693A1 (de) Isochromanderivate und verfahren zu deren herstellung
DE3209304C2 (de)
EP0000013B1 (de) 4-Phenyl-8-amino-tetrahydroisochinoline, diese enthaltende pharmazeutische Präparate und Verfahren zur Herstellung dieser Präparate
CH498147A (de) Verfahren zur Herstellung neuer 1-Phenyl-3-imino-1,5,6,10b-tetrahydro-3H-oxazolo(4,3-a)isochinoline
DE2855853C2 (de) N-(1-Benzyl-2-methyl-3-pyrrolidinyl)-5-chlor-2-methoxy-4-methylaminobenzamid dessen Säureadditionssalze, Verfahren zu deren Herstellung und ihre Verwendung
DE1938546A1 (de) Neue Chinuclidinderivate und Verfahren zu ihrer Herstellung
EP0037990A1 (de) Phenyl-chinolizidine, entsprechende pharmazeutische Präparate, die Herstellung der Wirkstoffe sowie entsprechende Ausgangsverbindungen
DE2412798A1 (de) Neue phenylpropylaminderivate und verfahren zu ihrer herstellung
AT292682B (de) Verfahren zur Herstellung neuer basischer Ester und deren Salze
DE2539941C2 (de) Basische Benzyloxyalkyl-Derivate, deren Herstellung und diese Verbindungen enthaltende Arzneimittel
DE1795189A1 (de) Verfahren zur Herstellung neuer heterocyclischer Verbindungen
AT330372B (de) Verfahren zur herstellung von neuen 2- (heteroaryl-methyl) -5,9beta-dialkyl -6,7- benzomorphanen
AT376672B (de) Verfahren zur herstellung von neuen 2(4-piperidyl)-1-(4-chinolyl)-aethanderivaten und ihren salzen
DE1620275A1 (de) Verfahren zur Herstellung von 3-Tropanyl-2-phenyl-aerylat-Verbindungen
DE1445800C (de) Verfahren zur Herstellung von Diben zoazepinen
AT268321B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen heterocyclischen Verbindungen und ihren Salzen
AT281808B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen 2-Alkoxy- oder 2-Alkenyloxy-4,5-azimidobenzamiden und ihren Salzen
AT266075B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Sulfonaniliden und deren Säureadditions- und Metallsalzen
DE2119717C3 (de) 14.05.70 Japan 41499-70 1-Alkoxyalkyl-5-(o-tolyl)-7-chlor-1,3-dihydro-2H-1 ^-benzodiazepin Verbindungen, ihre Salze, Verfahren zu ihrer Herstellung und diese Verbindungen
DE1470262C3 (de) 4H-Benzo 4,5 cyclohepta 1,2-b thiophene
DE1815450C (de) Spiro(4,5)decanverbindungen
DE1695707C3 (de) Benzimidazolderivate und Verfahren zu ihrer Herstellung

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased