CH498269A - Abschalungsgerät mit Geländerpfosten - Google Patents

Abschalungsgerät mit Geländerpfosten

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Publication number
CH498269A
CH498269A CH512470A CH512470A CH498269A CH 498269 A CH498269 A CH 498269A CH 512470 A CH512470 A CH 512470A CH 512470 A CH512470 A CH 512470A CH 498269 A CH498269 A CH 498269A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
pipe section
railing
axis
shuttering
wall
Prior art date
Application number
CH512470A
Other languages
English (en)
Inventor
Dym Isaak
Original Assignee
Dym Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dym Ag filed Critical Dym Ag
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Publication of CH498269A publication Critical patent/CH498269A/de

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G21/00Preparing, conveying, or working-up building materials or building elements in situ; Other devices or measures for constructional work
    • E04G21/32Safety or protective measures for persons during the construction of buildings
    • E04G21/3204Safety or protective measures for persons during the construction of buildings against falling down
    • E04G21/3219Means supported by the building wall, e.g. security consoles
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G11/00Forms, shutterings, or falsework for making walls, floors, ceilings, or roofs
    • E04G11/36Forms, shutterings, or falsework for making walls, floors, ceilings, or roofs for floors, ceilings, or roofs of plane or curved surfaces end formpanels for floor shutterings
    • E04G11/365Stop-end shutterings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)

Description


  
 



  Abschalungsgerät mit Geländerpfosten
Die Erfindung betrifft ein Abschalungsgerät mit Geländerpfosten zur Verwendung bei zu erstellenden Gebäuden.



   Für die Erstellung von Gebäuden werden in den Städten gemäss baupolizeilichen Vorschriften stets Gerüste verlangt, um die Möglichkeit des Herabfallens schwerer Gegenstände auf die Strasse zu vermeiden und auch die Unfallgefahr der am Bau beschäftigten Bauarbeiter herabzusetzen, da durch einen Sturz nicht nur der betreffende Arbeiter verunfallt, sondern auch zufällig sich unter dem Bau aufhaltende andere Personen mit in den Unfall verwickelt werden können. In kleineren Städten und Landgemeinden ist jedoch die Verwendung eines Gerüstes nicht vorgeschrieben. Die Wände des zu erstellenden Gebäudes werden daher von der Innenseite her aufgebaut; nach Erreichen der Stockwerkhöhe wird eine Decke (aus Beton) aufgebracht, worauf von dieser Decke aus die Wände bis zur Erreichung der nächsten Stockwerkhöhe weiter fortgesetzt werden.



   Es lässt sich aber nicht vermeiden, dass bei dieser einfachen und infolge Wegfalls des Gerüstes kostensparender Bauweise eine erhebliche Unfallgefahr besteht.



  Diese ist unmittelbar nach Fertigstellung der Decke besonders gross, da die als  Geländer  wirkenden, auf diese Decke aufzusetzenden Wände noch nicht erstellt sind. Es sind denn auch schon zahlreiche schwere Unfälle entstanden, weshalb neuerdings von den Unfallversicherungsgesellschaften die Erstellung eines Schutzgeländers vorgeschrieben wird.



   Nun erfordert andererseits die Herstellung der Betondecke u.a. eine seitliche Verschalung, die als Abschalung bezeichnet wird und welche auf irgendeine Weise mit dem bereits erstellten Gebäudeteil verbunden werden muss. Da die Betondecke bis an den äusseren Rand der Aussenwand reicht, ist ersichtlich, dass die Abschalung an der Aussenseite des Gebäudes angebracht werden muss.



   Zweck der Erfindung ist es nun, ein Abschalungsgerät zu schaffen, welches einerseits die leichte Montage einer solchen Abschalung gestattet, ohne ein Gerüst an den Aussenwänden des Gebäudes verwenden zu müssen, und welches andererseits dank seiner besonderen Art der Befestigung an der Wand die Möglichkeit gibt, als Stütze für das oben erwähnte, vorgeschriebene Geländer zu dienen.



   Ein solches Abschalungsgerät ist gekennzeichnet durch einen unteren Teil, der zum Einsetzen in eine Wand des Gebäudes bestimmt ist und Einrichtungen zum Anbringen von Schalholz aufweist, sowie durch einen oberen Teil, der auf den unteren aufsetzbar ist und als Pfosten für ein an ihm anzubringendes Geländer dient.



   In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Gerätes dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 das Gerät im Einsatz an einem zu erstellenden Gebäude,
Fig. 2 den unteren Teil (Abschalungsteil) des Gerätes, und
Fig. 3 den oberen Teil (Geländerpfosten) des Gerätes.



   Mit 1 ist eine Gebäudewand bezeichnet, auf welche eine Decke 2 soeben fertig   aufbetoniert    worden ist. Die Wand 1 soll anschliessend über die Betondecke 2 hinaus weiter fortgesetzt werden.



   Das Abschalungsgerät besteht aus einem unteren Teil 3 (Fig. 2), dem Verschalungsteil und einem oberen Teil 4 (Fig. 3). Der untere Teil umfasst ein Rohrstück 31, an welchem ein U-Eisen 32 angeschweisst ist. Dieses U Eisen trägt eine die Enden seiner beiden Schenkel verbindende Anlegeplatte 33, die parallel zur Längsachse des Rohrstücks 31 verläuft. Die Anlegplatte 33 ist etwa in ihrer Mitte von einer Stange 34 durchsetzt, die vom Rohrstück 31 ausgeht und sich nach Durchdringung der Platte 33 noch über eine gewisse Länge quer zum Rohrstück 31 erstreckt.



   An dieses U-Eisen 32 schliesst sich ein Rahmen 35 an. Er weist einen Teil 36 auf, der parallel zur Anlegplatte 33 verläuft, jedoch einen kürzeren Abstand vom Rohrstück 31 aufweist. Dadurch entsteht an der Stelle, an welcher der Teil 36 an den einen Schenkel des U-Eisens 32 anstösst, auf dem letzteren eine Auflagefläche 37.



   Der obere Teil 4, der als Geländerpfosten dient, besteht aus Gewichtsgründen zweckmässigerweise ebenfalls aus einem Rohrstück 41, an welches zwei Geländerbügel 42, 43 in einem Abstand voneinander ange  schweisst sind. Der Durchmesser des Pfostens 41 ist etwas geringer als der Innendurchmesser des Rohrstücks 31, so dass er so weit in dasselbe gesteckt werden kann, bis der untere Geländerbügel 42 am Ende des Rohrstücks 31 aufliegt.



   Beim Aufbau der Wand 1 wird nun an einer geeigneten Stelle unterhalb des Niveaus der zu erstellenden Betondecke 2 ein Kunststoffrohr 5 eingelegt und die Wand 2 anschliessend weiter bis zu diesem Niveau fertig erstellt. In dieses Rohr 5 wird nun der Teil 3 mit der Stange 34 eingeschoben. Auf die Stange 34 wird auf der gegenüberliegenden Seite der Wand 1 eine Schalungsklemme 6 aufgesetzt und mit ihr die Stange 34 angezogen, so dass der Teil 3 mit der Anlegeplatte 33 ohne Verkanten auf die Wand 1 aufliegt. Ein gleicher Teil 3 wird in einem gewissen Abstand vom ersten und auf gleicher Höhe ebenfalls in die Wand 1 bzw. in ein gleichzeitig mit dem ersten Rohr 5 eingelegtes weiteres Rohr eingesetzt. Die beiden Teile 3 werden nun durch ein Schalholz 7 verbunden, welches in die Zwischenräume zwischen der Wand 1 und den Teilen 36 eingelegt wird und auf den Auflageflächen 37 aufliegt.

  Dieses Schalholz 7 dient dann als seitliche Verschalung bzw. Abschalung für die zu betonierende Decke 2 (die Innenschalung ist nicht dargestellt).



   Nach Aushärten der Betondecke 2, die nun als Arbeitsfläche für den weiteren Aufbau des Gebäudes dient, müssen vorschriftsmässige Geländer angebracht werden. Zu diesem Zweck werden nun die Teile 4 auf die Teile 3 aufgesetzt und in die Geländerbügel 42 sowie 43 Bretter 8 als Geländer eingelegt. Damit die Teile 3 und 4 nicht etwa um die Längsachse des Rohres 5 kippen können, sind in den Geländerbügeln 42 und 43 Löcher 44 angebracht, so dass die Bretter und die Teile mittels geeigneter Elemente 45 (Fig. 1), z.B. Nägel, gegenseitig fixiert werden können.



   Die Abmessungen des Teils 3 sind den heute im Baugewerbe weitgehend genormten Abmessungen angepasst. So sind z.B. die Dicke der Steine, die für das in Fig. 1 dargestellte Mauerwerk verwendet werden, die Stärke der Betondecke 2, bei gegebenem Verwendungszweck, die Dicke der Schalhölzer 7 und der Bretter 8 festgelegt, so dass das Gerät auch ohne bewegliche Teile immer wieder verwendbar ist. Sollte aus irgendeinem Grund einmal eine Betondecke 2 verlangt werden, welche die Höhe des Schalholzes 7 übersteigt, so wird dieses etwas weiter oben eingesetzt, wie mit gestrichelten Linien in Fig. 1 angedeutet. Damit das Schalholz in dieser Stellung fixiert werden kann, ist im Teil 36 ein Loch 38 vorgesehen, so dass das Schalholz in der erhöhten Lage angenagelt werden kann. 

  Wegen der etwas beschränkten Platzverhältnisse (der Nagel muss ja von der Rohrseite eingetrieben werden) ist das Loch 38 nicht genau in der Mitte, sondern am Rande des Teils 36 angeordnet, so dass der Nagel, wenn auch etwas schräg, trotzdem ohne grosse Behinderung eingetrieben werden kann. Das derart erhöht angeordnete Schalholz 7 stützt sich unter dem Druck des Betons an seinem oberen Rand gegen den unteren Geländerbügel 42 ab, der zu diesem Zweck so angeordnet ist, dass er bündig mit dem Teil 36 ist. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Abschalungsgerät mit Geländerpfosten zur Verwendung bei zu erstellenden Gebäuden, gekennzeichnet durch einen unteren Teil (3), der zum Einsetzen in eine Wand (1) des Gebäudes bestimmt ist und Einrichtungen (35, 37) zum Anbringen von Schalholz (7) aufweist, sowie durch einen oberen Teil (4), der auf den unteren (3) aufsetzbar ist und als Pfosten für ein an ihm anzubringendes Geländer (8) dient.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Teil (3) eine quer von ihm abstehende Stange (34) aufweist, mittels welcher er in die Wand (1) einsetzbar ist.
    2. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Teil (3) ein Rohrstück (31Y, eine parallel in einem Abstand zur Achse desselben verlaufende Anlegeplatte (33) und einen an ein Verbindungsstück (32) zwischen der Platte (33) und dem Rohrstück (31) anschliessenden Rahmen (35) aufweist, wobei ein Teil (36) dieses Rahmens ebenfalls parallel zur Achse des Rohrstücks (31) verläuft, jedoch in einem geringeren Abstand als derjenige der Auflageplatte (33), so dass auf dem Verbindungsstück (32) eine Auflagefläche (37) für das anzubringende Schalholz (7) entsteht.
    3. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Teil (4) zwei an einem Rohrstück (41) in einem Abstand voneinander angeordnete, L-förmige Bügel (42, 43) zur Aufnahme des Geländers (8) aufweist, wobei der längere Schenkel wenigstens des unteren Bügels (42) parallel zum Rohrstück verläuft und den gleichen Abstand von dessen Achse aufweist wie derjenige des Teils (36) von der Achse des Rohrstücks (31) des unteren Teils (3).
CH512470A 1970-04-07 1970-04-07 Abschalungsgerät mit Geländerpfosten CH498269A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2932836A1 (fr) * 2008-06-18 2009-12-25 Abelino Quintal Sabot metallique pour garde-corps peripherique hauteur rez-de-chaussee et etage pour pavillons et immeubles
GB2464787A (en) * 2009-07-18 2010-05-05 Anne Marie Heister Ladder anchor

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2932836A1 (fr) * 2008-06-18 2009-12-25 Abelino Quintal Sabot metallique pour garde-corps peripherique hauteur rez-de-chaussee et etage pour pavillons et immeubles
GB2464787A (en) * 2009-07-18 2010-05-05 Anne Marie Heister Ladder anchor
GB2464787B (en) * 2009-07-18 2011-02-09 Anne Marie Heister A wall with a ladder anchor

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