CH498482A - Elektromagnetisches Relais - Google Patents

Elektromagnetisches Relais

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CH498482A
CH498482A CH1669768A CH1669768A CH498482A CH 498482 A CH498482 A CH 498482A CH 1669768 A CH1669768 A CH 1669768A CH 1669768 A CH1669768 A CH 1669768A CH 498482 A CH498482 A CH 498482A
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CH
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contact
relay according
dependent
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core
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Application number
CH1669768A
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English (en)
Inventor
Stanley Woodhaed Harry
Original Assignee
Int Standard Electric Corp
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H51/00Electromagnetic relays
    • H01H51/28Relays having both armature and contacts within a sealed casing outside which the operating coil is located, e.g. contact carried by a magnetic leaf spring or reed
    • H01H51/287Details of the shape of the contact springs

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Description


  Elektromagnetisches Relais    Das Hauptpatent betrifft ein elektromagnetisches  Relais mit einem oder mehreren Kontakten, bei dem die  Kontaktanordnung getrennt von der     Erregerwicklung     und Teilen des magnetischen Kreises in einem herme  tisch verschlossenen Raum angeordnet ist, und ist  dadurch gekennzeichnet, dass das feste Kontaktelement  des oder jedes Kontaktes aus einem magnetischen  Kernteil besteht, das hermetisch in eine     Wand    des  Kontaktraumes eingesetzt ist, und dass die Kernteile  über ein     ausserhalb    des Kontaktraumes befindliches  gemeinsames Joch mit dem Kern der Erregerwicklung  magnetisch verbunden sind.  



  Der vorliegenden     Erfindung    liegt die Aufgabe     zu-          grunde,    das Relais nach dem Hauptpatent für weitere  Anwendungsfälle verfügbar zu machen.     Erfindungsge-          mäss    wird dies dadurch erreicht, dass jeder Kontakt auf  gegenüberliegenden Seiten eines blättchenförmigen An  kers einen Arbeitskontakt und einen Ruhekontakt auf  weist.  



  Gemäss einer Weiterbildung der Erfindung ist das  Relais als polarisiertes Relais ausgebildet, dessen magne  tischer Kreis einen Dauermagneten enthält, der auf alle  Kontaktpaare gemeinsam wirkt.  



  Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung  besteht die Wand des Kontaktraumes, in welche die  ferromagnetischen festen Kontaktteile, d. h. die Arbeits  kontakte hermetisch eingesetzt sind, aus unmagneti  schem und elektrisch isolierendem Material, vorzugswei  se aus Glas.  



  In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die  Ruhekontakte auf Trägern in Form von Röhrchen  angeordnet, die in die Wand des Kontaktraumes herme  tisch eingesetzt     sind,    die der Wand gegenüberliegt, in  welche die Arbeitskontakte eingesetzt sind.  



  Gemäss einer weiteren Ausbildung der Erfindung  sind die Anker auf Befestigungsröhrchen befestigt, die in  die gleiche     Wanddes    Kontaktraumes wie die Ruhekon  takte eingesetzt sind. Diese Wand besteht ebenfalls  vorzugsweise aus Glas.    Nach einer Weiterbildung der Erfindung     sind    die  Arbeitskontakte vom Joch elektrisch isoliert und jeweils  mit einem gesonderten elektrischen     Anschlussstift    verse  hen.  



  In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist jeder  Anker eine Zunge auf, welche die kontaktgebende  Fläche trägt und über zwei Arme mit der Befestigungs  fläche verbunden ist. Die kontaktgebenden Flächen der  Anker arbeiten unmittelbar mit den Arbeits- und Ruhe  kontakten zusammen.  



  Gemäss einer weiteren Ausbildung der Erfindung  bewegen sich die Kontaktflächen jedes Ankers im  wesentlichen geradlinig zwischen den zugeordneten     Ar-          beits-    und Ruhekontakten.  



  Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgese  hen,     dass    die Kontaktflächen der Anker und die der Ar  beitskontakte mit Edelmetall plattiert sind. Die Kontakt  flächen der Arbeits- und Ruhekontakte sind vorzugswei  se kreisförmig.  



  In weiterer Ausgestaltung der     Erfindung    ragt der  ferromagnetische Kern, der von der Erregerwicklung  umgeben ist, auf der der Kontaktanordnung abgewand  ten Seite aus der Erregerwicklung heraus und weist in  diesem Abschnitt einen Dauermagnet auf.  



  Gemäss einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist  ein magnetischer Hauptkreis, der den Dauermagnet, den  Teil des Kernes, der von der Erregerwicklung umgeben  ist, und die Anker     umfasst,    durch einen magnetischen  Nebenschluss     geshuntet,    der als Glied eines magneti  schen Hilfskreises ausgebildet ist, der zwar den Dauer  magnet umfasst, aber den Teil des Kernes, der von der  Erregerwicklung umgeben ist, und die Anker     shuntet.     



  Nach einer     Weiterbildung    der Erfindung ist der  magnetische Nebenschluss als     sektorförmiger    Kragen  auf dem Kern ausgebildet.  



  In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist die  Erregerwicklung von einer Aussenhülse umschlossen,  die ein Glied des Magnetkreises darstellt.  



  Eine Weiterbildung der Erfindung ist gekennzeichnet  durch eine     ferromagnetische    Endplatte, welche die Aus-      senhülse mit dem Ende des Kernes magnetisch verbin  det. Gemäss     einer    weiteren Ausbildung der Erfindung ist  beiderseits der Erregerwicklung, an beiden Kernenden,  ein Joch angeordnet, das jeweils mit Kontaktkammern  verbunden ist. Hierbei verbindet eine die Erregerwick  lung umgebende Aussenhülse die beiden Kontaktkam  mern magnetisch miteinander.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand  von Zeichnungen beschrieben, in denen zeigen:  Fig. 1 einen Längsschnitt des Relais    Fig. 2 einen Schnitt des Relais in der Ebene 11-II  in Fig. 1  Fig. 3 das Relais, teilweise der Länge nach aufge  schnitten, in einer Weiterbildung als polarisiertes Re  lais    Fig. 4 einen Schnitt des polarisierten Relais in der  Ebene IV-IV in Fig. 3  Das in den Zeichnungen dargestellte Relais ist aus  zwei getrennten Baugruppen zusammengesetzt, einer  hermetisch verschlossenen Vielfachkontaktanordnung  und dem mit dieser verbundenen, jedoch ausserhalb  angeordneten magnetischen Kreis mit .der Erregerwick  lung.  



  Die Kontaktanordnung 1 besteht aus einer Kammer,  die aus hermetisch verbundenen Glas- und Metallteilen  aufgebaut ist und zwei     flache,    runde Glasscheiben 2 und  3 enthält, die in Ringe 4 und 5 eingeschmolzen sind, die  wiederum durch ein ringförmiges Distanzstück 6 vonein  ander getrennt sind. Der Ring 5 bildet, wie nachfolgend  beschrieben wird, einen Teil des magnetischen Kreises  des Relais und besteht daher aus ferromagnetischem  Material, wie z. B. Weicheisen.  



  Innerhalb der Kammer sind vier Kontaktpaare ange  ordnet; jedes Kontaktpaar enthält einen Arbeitskontakt  7 und einen Ruhekontakt 8 auf gegenüberliegenden  Seiten eines blättchenförmigen Ankers 9. Die Arbeits  kontakte 7 werden durch kurze Enden von vier in der  Glasscheibe 3 hermetisch eingebetteten     Nickel-Eisen-          Röhrchen    gebildet.

   Acht ähnlich gestaltete Röhrchen 10  sind in die andere Glasscheibe 2 hermetisch eingebettet;  vier davon, die Röhrchen 10a, tragen die Ruhekontakte  8, die als Edelmetall-Kontaktniete ausgebildet und zur  Schaffung einer ringförmigen Kontaktfläche freigebohrt  sind, während die     andern    vier Röhrchen,     10'b,        zur     Befestigung der Anker 9 dienen, um diese in einer zur  Ebene der Glasscheibe 3 parallelen Ebene zu halten. Die  Anker 9, die im unbetätigten Zustand flach sind,  bestehen aus elastischem ferromagnetischen Metall, wie  z. B. einer Nickel-Eisen-Legierung, und sind als Blätt  chen gemäss Fig. 2 ausgebildet, wobei jeder Anker eine  Befestigungsfläche 12 aufweist, mit der er an seinem zu  geordneten Befestigungsröhrchen 10b befestigt ist.

   Die  Befestigungsfläche 12 sind jeweils über zwei Arme 13  mit einer Zunge 14 verbunden, die mit den Kontaktflä  chen versehen ist, welche mit den jeweiligen Ankern  zugeordneten Arbeits- und Ruhekontakten zusammenar  beiten. Der magnetische Kreis, durch den die Anker 9  geschaltet werden, enthält die Anker selbst und ebenso  die Arbeitskontakte 7 und den Ring 5, so dass aus  diesem Grund alle diese Bauelemente aus     ferromagneti-          schem    Material bestehen müssen; die Auslegung und die  relative Lage dieser Bauelemente zueinander ist derge  stalt, dass die Bewegung der Kontaktflächen     zwischen     dem Arbeitskontakt 7 und dem Ruhekontakt 8 im    wesentlichen geradlinig erfolgt.

   Um die elektrische Leit  fähigkeit und ,die Kontakteigenschaften der Anker und  der Arbeitskontakte zu verbessern, können diese mit  einer Silberauflage plattiert sein. Diese Silberauflage  wiederum kann zumindest an der kontaktgebenden Zone  mit einer Auflage aus gebräuchlichem Edelmetall, wie  z. B. Palladium versehen werden.  



  Sobald die     Befestigungsflächen    12 der Anker 9 an  ihren Befestigungsröhrchen 10b befestigt sind,     liegt,die     Ebene der Befestigungsflächen tiefer als die zugeordne  ten Ruhekontakte 8, so dass die Anker bei nicht  betätigtem Relais vorgespannt sind und dadurch den  nötigen Kontaktdruck zwischen den Ankern und ihren  Ruhekontakten herstellen.  



  Ausserhalb der Kammer erstrecken sich die Arbeits  kontaktröhrchen durch Öffnungen eines scheibenförmi  gen. ferromagnetischen Joches 17, das die einzelnen  Arbeitskontakte magnetisch mit einem gemeinsamen  ferromagnetischen Kern 18 verbindet. Die Arbeitskon  takte sind jedoch durch Isolierringe 19, die innerhalb  der Öffnungen des Joches angeordnet sind, von diesem  elektrisch isoliert.  



  Der Kern 18 ist von der Erregerwicklung 20 des  Relais umgeben, die auf einen isolierenden Spulenkörper  21 gewickelt ist, der durch eine am Kern 18 befestigte       Endplatte    22 aus magnetischem Material     in    seiner Lage  gehalten wird. Die Aussendurchmesser des     Spulenkör-          pers    21 und der Erregerwicklung 20 sind geringer als  der des Ringes 5, so dass eine Aussenhülse 23 über den  Ring 5 und die Endplatte 22 aufgesprengt werden  kann.  



  Die Hülse 23 besteht ebenfalls aus     ferromagneti-          schem    Material und vervollständigt den magnetischen  Kreis des Relais, der sich vom Kern 18 durch das Joch  17, die Arbeitskontakte 7, die Anker 9, den Ring 5, die  Aussenhülse 23 und die Endplatte 22 wieder zum Kern  1.8 erstreckt. Es ist ersichtlich, dass der auf jeden Anker  bezogene Magnetkreis zwei Luftspalte     aufweist,    den  zwischen dem Arbeitskontakt 7 und     der    Zunge 14 des  Ankers 9, und en zwischen dieser Zungen und dem  Ring 5. Diese Luftspalte liegen magnetisch zwar in  Reihe aber die Anzugskräfte auf die Zunge bei Erregung  des Relais sind mechanisch parallel gerichtet, d. h. sie  addieren sich.  



  Die Relaiskontakte und die Erregerwicklung werden  über Anschlussstifte 25 bzw. 26 angeschlossen. Diese  Stifte sind gegen eine zufällige Kontaktgabe mit dem  Relaiskörper durch Isolierscheiben 27 geschützt. Die  Stifte können aber auch einzeln in Isolierhülsen gesteckt  sein. Die Anschlussstifte sind so abgebogen, dass sie alle  auf einer Seite des Relais herausragen, und ihr Abstand  voneinander kann so eingehalten werden, dass er dem  üblichen     Leiterabstand    von bedruckten Schaltungsplat  ten entspricht. Die geringe räumliche Ausdehnung des  Relais macht es für derartige Anwendungsfälle beson  ders geeignet. Ein praktisches Ausführungsbeispiel der  in den     Fig.    1 und 2 gezeigten Anordnung war etwa  33 mm lang und hatte einen Durchmesser von etwa  1.5 mm.  



  Die Kontaktkammer ist derart gestaltet, dass die       Glas-Metall-Verbindungen    im ersten     Arbeitsgang    gefer  tigt werden können. Daher können die bei derartigen  Verbindungen auftretenden verhältnismässig hohen  Temperaturen keine schädlichen     Einflüsse    auf die emp  findlichen Bauteile, wie z. B. die     Kontaktankermembran     und die Erregerwicklung ausüben, .die erst während  eines späteren Arbeitsganges hinzugefügt werden. Als      letzter Arbeitsgang bei der Herstellung der Kontaktan  ordnung kann die hermetische Verbindung zwischen  dem Distanzstück 6 und den Ringen 4 und 5 vorgenom  men werden.

   Dies geschieht vorzugsweise durch ein       Schweissverfahren,    wobei das Distanzstück 6 mit  Schweissringen an den gegen die Ringe 4 und 5  gerichteten Flächen versehen ist.  



  Eine weitere Ausbildung des oben beschriebenen  Relais ergibt sich durch ein Relais mit acht Kontaktpaa  ren. Dieses Relais unterscheidet sich von dem zuerst  beschriebenen Relais dadurch, dass es zwei hermetisch  verschlossene Vielfachkontaktanordnungen aufweist,  eine an jedem Ende des magnetischen Kernes. Daher ist  das Relais wie das anhand von Fig. 1 beschriebene  Relais aufgebaut, ausser dass die Endplatte 22 durch ein  zweites Joch und eine zweite Vielfachkontaktanordnung  ersetzt ist, die ähnlich wie die schon beschriebenen  Positionen 17 bzw. 1 gestaltet sind. Die Aussenhülse 23  dieses Relais verbindet den Ring 5 magnetisch mit  seinem Gegenstück innerhalb der zweiten Kontaktanord  nung. Die beiden Kontaktanordnungen liegen zueinan  der und zum magnetischen Kern in Reihe.  



  Eine zweite Weiterbildung des zuerst beschriebenen  Relais ergibt sich durch ein polarisiertes Haftrelais mit  vier Kontaktpaaren. Die Merkmale dieses Relais sind in  den Fig. 3 und 4 dargestellt. Zum Zwecke der Beschrei  bung wird der Ausdruck  polarisiertes Haftrelais  defi  niert als Relais, bei dem der den Anker durchdringende       magnetische    Fluss einen Wert annimmt, der ausreicht,  den Anker - abhängig von den zwei     Schaltzuständen,     in denen er sich befindet - in seiner jeweiligen Stellung  festzuhalten, während die Erregerwicklung stromlos ist.  Dieses Relais entspricht dem anhand der Fig. 1 und 2  beschriebenen Relais, ausser dass der Kern an der der  Kontaktanordnung abgewandten Seite aus dem Spulen  körper herausragt und einen Dauermagnet aufweist.

    Ausserdem ist auf dem Kern ein sektorförmiger Kragen  aus ferromagnetischem Material angeordnet. In den Fig.  3 und 4 ist die Kontaktanordnung mit 1, der als  Dauermagnet ausgebildete Teil des Kernes 18 mit 30  und der sektorförmige Kragen mit 31 bezeichnet. Die  übrigen Bauelemente tragen die gleichen Hinweisziffern  wie in den Fig. 1 und 2.  



  Dieses Relais weist zwei magnetische Kreise auf, die  über den Dauermagnet 30 führen. Der magnetische  Hauptkreis führt von der Erregerwicklung 20 über die  gesamte Länge des Kernes 18 zu dem Joch 17, den  Arbeitskontaktankern und dem Ring,der Kontaktanord  nung 1, weiter über die     Aussenhülse    23 zurück zur  Endplatte 22. Der sektorförmige Kragen 31, der aus  Weicheisen besteht, bildet einen Nebenschluss für den  Dauermagnet, der die Kontaktanordnung 1 shuntet.  Dieser Kreis führt über den Kragen 31, einen Teil der  Aussenhülse 23 und die Endplatte 22. Die Reluktanz  des Nebenschlusses wird hauptsächlich durch den Luft  spalt zwischen dem Kragen 31 und der Aussenhülse 23  bestimmt.

   Da diese Teile beide im Querschnitt die Form  eines Kreisausschnittes aufweisen, kann der Wert dieser  Reluktanz innerhalb gewisser Grenzen auf einen ge  wünschten Wert eingestellt werden, indem der Kragen in  bezug zur Aussenhülse verdreht wird (in Fig. 4 ist der  Kragen in der Stellung gezeigt, welche die geringste  Reluktanz ergibt). Bei dieser Anordnung ist es empfeh  lenswert, die magnetischen Glieder so anzuordnen, dass  bei Kontaktgabe der Anker mit ihren Ruhekontakten  und bei stromloser Erregerwicklung der Kragen von    einem grösseren magnetischen Flussanteil durchdrungen  wird als der Gesamtfluss durch die vier Anker.  



  Der in den Aufbau dieser Relais einbezogene ma  gnetische Nebenschluss durch den Kragen 31, welcher  die Erregerwicklung, die Anker und Arbeitskontakte  shuntet, ergibt eine Reihe von Vorteilen. Erstens ermög  licht er die Einstellung des die Ankerdurchdringenden  Flusses bei der Fertigung des Relais. Zweitens schliesst  er den Dauermagnet kurz und schützt ihn gegen das  entmagnetisierende Feld bei Umpolung der Erregerwick  lung zur Umschaltung der Anker von ihren Arbeitskon  takten zu ihren Ruhekontakten. Drittens verringert er  die Reluktanz des magnetischen Kreises und ermöglicht  dabei eine geringere     Amperewindungszahl    der Erreger  wicklung zum Umschalten der Relaisanker.

   Und viertens  bewirkt er einen grösseren Unterschied zwischen den :die  Anker in ihren beiden Stellungen     durchdringenden     Flüssen, denn nachdem die Anker zur Kontaktgabe an  den Arbeitskontakten umgeschaltet sind, wird ein Teil  des Flusses des Dauermagneten vom Nebenschluss zu  den Ankern umgeleitet und verbessert somit die Haftei  genschaften des Relais.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektromagnetisches Relais mit einemoder mehre ren Kontakten, bei dem die Kontaktanordnung getrennt von der Erregerwicklung und Teilen des magnetischen Kreises in einem hermetisch verschlossenen Raum ange ordnet ist, wobei das feste Kontaktelement des oder jedes Kontaktes aus einem magnetischen Kernteil be steht, das hermetisch in eine Wand des Kontaktraumes eingesetzt ist, und die Kernteile über ein ausserhalb des Kontaktraumes befindliches gemeinsames Joch mit dem Kern der Erregerwicklung magnetisch verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Kontakt auf gegen überliegenden Seiten eines blättchenförmigen Ankers (9) einen Arbeitskontakt (7) und einen Ruhekontakt (8) aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Relais nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass es a1 polarisiertes Relais ausgebildet ist, dessen magnetischer Kreis einen Dauermagneten (30) enthält, der auf alle Kontaktpaare gemeinsam wirkt. 2. Relais nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand des Kontakt raumes, in welche die ferromagnetischen festen Kon taktteile, d. h. die Arbeitskontakte (7), hermetisch einge setzt sind, aus unmagnetischem und elektrisch isolieren dem Material besteht. 3. Relais nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Arbeitskontakte (7) in eine Glasschei be (3) eingebettet sind. 4.
    Relais nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Ruhekontakte (8) auf Trägern in Form von Röhrchen (10a) angeordnet sind, die in die Wand des Kontaktraumes hermetisch eingesetzt sind, die der Wand gegenüberliegt, in welche die Arbeitskontakte (7) eingesetzt sind. 5. Relais nach Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, .dass die Anker (9) auf Befestigungsröhrchen (10b) befestigt sind, die in die gleiche Wand des Kontaktraumes wie die Ruhekontakte (8) eingesetzt sind. 6. Relais nach Unteranspruch 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die Wand als Glasscheibe (2) ausgebildet ist. 7. Relais nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Arbeitskontakte (7) vom Joch (17) elektrisch isoliert und jeweils mit einem gesonderten elektrischen Anschlussstift (25) versehen sind. B.
    Relais nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Anker (9) eine Zunge (14) aufweist, welche die Kontaktgebende Fläche trägt und über zwei Arme (13) mit der Befestigungsflä che (12) verbunden ist. 9. Relais nach Unteranspruch 8, dadurch gekenn zeichnet, dass die kontaktgebenden Flächen der Anker (9) unmittelbar mit den Arbeits- (7) und Ruhekontakten (8) zusammenarbeiten. 10. Relais nach Unteranspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Kontaktflächen jedes Ankers (9) im wesentlichen geradlinig zwischen den zugeordneten Arbeits- (7) und Ruhekontakten (8) bewe gen. 11. Relais nach Unteranspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktflächen der Anker (9) mit Edelmetall plattiert sind. 12.
    Relais nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, :dass die Kontaktflächen der Arbeitskontakte (7) mit Edelmetall plattiert sind. 13. Relais nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Kontaktflächen der Arbeitskontakte (7) kreisförmig sind. 14. Relais nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Kontaktflächen der Ruhekontakte (8) kreisförmig sind. 15. Relais nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass ein ferromagnetischer Kern (18), der von einer Erregerwicklung (20) umgeben ist, auf der dem hermetisch verschlossenen Raum abgewandten Seite des Joches (17) herausragt. 16.
    Relais nach Unteranspruch 15, dadurch gekenn zeichnet, dass der Kern (18) über die dem Joch (17) abgewandte Seite der Erregerwicklung (20) hinausragt und in diesem Abschnitt einen Dauermagnet (30) aufweist. 17. Relais nach Unteranspruch 16, dadurch gekenn zeichnet, :
    dass der magnetische Hauptkreis, der den Dauermagnet (30), den Teil der Kernes (18), der von der Erregerwicklung (20) umgeben ist, und die Anker (9) umfasst, einen magnetischen Nebenschluss aufweist, der als Teil eines magnetischen Hilfskreises ausgebildet ist, welcher zwar den Dauermagnet (30) umfasst, aber den Teil des Kernes (18), der von der Erregerwicklung (20) umgeben ist, und die Anker (9) magnetisch kurz- schliesst. 18.
    Relais nach Unteranspruch 17, dadurch gekenn zeichnet, dass der magnetische Nebenschluss als sektor- förmiger Kragen (31) auf dem Kern (18) ausgebildet ist. 19. Relais nach Unteranspruch 15, 16, 17 und 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Erregerwicklung (20) von einer Aussenhülse (23) umschlossen ist, die Teil des Magnetkreises ist. 20. Relais nach Unteranspruch 19, gekennzeichnet durch eine ferromagnetische Endplatte (22), welche die Aussenhülse (23) mit dem Ende des Kernes (18) magnetisch verbindet. 21.
    Relais nach Unteranspruch 15, dadurch gekenn zeichnet, dass beiderseits der Erregerwicklung, an bei den Kernenden ein Joch angeordnet ist, das jeweils mit Kontaktkammern verbunden ist. 22. Relais nach Unteranspruch 21, -dadurch gekenn zeichnet, dass eine die Erregerwicklung umgebende Aussenhülse die beiden Kontaktkammern magnetisch verbindet.
CH1669768A 1967-11-09 1968-11-08 Elektromagnetisches Relais CH498482A (de)

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NL6815916A (de) 1969-05-13
BE723566A (de) 1969-05-08
FR96304E (fr) 1972-06-16
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