CH498575A - Mindestens eine zur Verwendung im Acker- und Gartenbau geeignete, aktive Verbindung enthaltendes körniges Präparat - Google Patents

Mindestens eine zur Verwendung im Acker- und Gartenbau geeignete, aktive Verbindung enthaltendes körniges Präparat

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CH498575A
CH498575A CH324168A CH324168A CH498575A CH 498575 A CH498575 A CH 498575A CH 324168 A CH324168 A CH 324168A CH 324168 A CH324168 A CH 324168A CH 498575 A CH498575 A CH 498575A
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Description


  
 



  Mindestens eine zur Verwendung im Acker- und Gartenbau geeignete, aktive Verbindung enthaltendes körniges Präparat
Die Erfindung bezieht sich auf ein körniges Präparat, das mindestens eine im Acker- und Gartenbau verwendbare aktive Verbindung, wie Pestizidverbindungen und Kunstdüngerstoffe, enthält.



   Unter Pestizidverbindungen werden bei der Bekämpfung schädlicher Organismen verwendete Verbindungen   verstanden,    wie z. B. Herbizid-, Akarizid, Insektizidund   Fungizid-Verbin dungen.   



   Besonders   die    pestizidhaltigen körnigen Präparate sind eine in den letzten Jahren grosses Interesse erregende körnige   Forrnulierungsform    von Pestiziden, die über den Boden oder über das Wasser ausgestreut und vielfach unter der Einwirkung von Wasser zersetzt wird.



   Die Körner variieren im Durchmesser von etwa 0,02 bis 0,5 cm und können neben der aktiven Verbindung auch ein festes inertes Trägermaterial, Bindemittel und gegebenenfalls oberflächenaktive Stoffe, Gleitmittel und Stabilisiermittel enthalten.



   Inerte feste Trägerstoffe, die vielfach in solchen Körnern verwendet werden, sind z. B. Mineralien auf Silikatbasis, wie Kaolin, Bentonit, Attapulgit und Bimasstein, sowie Mineralien auf Karbonatbasis, wie Marmor, Mirgel und! Dolomit. Auch werden manchmal organische Trägerstoffe verwendet, wie z. B. Teilchen von Nuss Schalen, Kerne von Früchten und Kaffeesatz. Die   Bmdc-    mittel erleichtern oder bewirken die Haftung des aktiven Bestandteiles an oder in dem Trägermaterial. Als solche Mittel sind beispielsweise verwendbar: Albumine, Kohlenhydrate, Ligninsulfonate,   Stärkemehlhydrolysate,    Stärkemehl, Polysaccharide, Polymetacrylate, Polyäthylenpolysulfide und Metallsulfate.

  Der Zusatz oberflächenaktiver Stoffe, wie sulfatierter Fettalkohole, Alkyphenolpolyglycoläther, Alkylarylsulfonate und quaternäre Ammoniumverbindungen und Gleitmittel, wie Siliziumverbindungen, z. B. synthetisches Calciumsilikat, bewirkt einen schnelleren und gleichmässigeren Kontakt des Bindemittels mit dem Wirkstoff und dem Trägerstoff, so dass eine bessere Verteilung des Wirkstoffes über das Trägermaterial herbeigeführt wird.



   Die Stabilisiermittel dienen dazu,   eine    etwaige Zersetzung und demnach ein Nachlassen der Aktivität der aktiven Verbindung zu verhüten oder zu vergrössern.



  Als Stabilisiermittel können beispielsweise Epichlorhydrin und Hexamethylentetramin genannt werden.



   Beim Ausstreuen der Körner über die zu behandelnde Oberfläche ist es von Bedeutung, dass sowohl eine nicht lohnende Überdosierung als auch eine nicht den gewünschten Effekt   herbeiffihrende    Unterdosierung vermieden wird. Da beim Ausstreuen die Verteilung der   Körner    und die gute Bedeckung des Bodens mit den Körnern vielfach visuell beurteilt wird, ist eine gute Sichtbarmachung derselben erwünscht.



   Durch Verwendung von weissen oder nahezu weissen Trägerstoffen (wie z. B. Kaolin oder weissem norwegischem Dolomit) können Körner mit einer gegen den Boden gut sichtbaren weissen Farbe erhalten werden.



  Ein solches körniges Erzeugnis ist aber wegen der höheren Selbstkosten des darin verarbeiteten Trägerstoffes in wirtschaftlicher Hinsicht nicht interessant.



   Ein weiterer Faktor, der für eine günstige Verwendung körniger Präparate im Acker- und Gartenbau von   Wichtigkeit    ist, ist das Mass der Desintegration der Körner.



   Während der Aufbewahrung körniger Präparate wird entsprechend den herrschenden Verhältnissen, wie Temperatur und   Feuchtigkeitsgrad    der Umgebungsluft und der Zusammensetzung der Körner, in höherem oder geringerem Masse eine Desintegration von Körnern zu kleinen Teilchen auftreten, während besonders beim Transport und insbesondere beim Transport in der mechanischen Dosierungsapparatur eine weitergehende Des integration auftreten kann.



   Die Anwesenheit kleiner Präparatteilchen in einem körnigen Präparat hat den Nachteil, dass diese Teilchen, welche eine geringe Fallgeschwindigkeit haben, beim Ausstreuen des Präparates längere Zeit über dem zu behandelnden Gebiet hängen bleiben oder durch Luft  strömungen umliegende Gebiete anstecken, wobei insbesondere wenn der aktive Bestandteil des Präparates giftig ist, gefährliche Situationen auftreten können. Auch wirkt die Wolke kleiner Präparatteilchen hindernd bei der weiteren Ausstreuung des Präparates, da die Haut, die Augen, die Nase- und   Rachenhöhle    des Bedienungspersonals durch die   Präparatteilchen    gereizt werden.



   Es wurde auch festgestellt, dass bei den üblichen körnigen Präparaten der Verzögerung von Sorption bzw.



  Desorption von Bestandteilen aus der Umgebung in   die    Körner bzw. aus den Körnern zur Umgebung vielfach in unzulänglichem Masse Aufkerksamkeit geschenkt wurde. Besonders bei Körnern, die flüchtige Bestandteile, wie Wasser, und flüchtige Wirkstoffe, wie 2,6 Dichlorbenzonitril, enthalten, spielt die Desorption dieser Bestandteile aus den Körnern eine wichtige Rolle und führt zu einem schnellen Abfall der Qualität und/ oder Aktivität des Präparates.



   Es wurde nun festgestellt, dass in einfacher Weise em körniges Präparat gewonnen werden kann, das eine weisse Farbe hat, nicht oder nahezu nicht desintegriert und bei dem der Stoffaustausch mit der Umgebung während der Aufbewahrung minimal ist.



   Die Erfindung besteht aus einem mindestens eine zur Verwendung im Acker- und Gartenbau geeignete aktive Verbindung enthaltenden, körnigen Präparat, dessen Kern die aktie(n) Verbindung(en), gegebenenfalls in Kombination mit einem festen inerten Trägerstoff, Bindemitteln und eventuell oberflächen aktiven Stoffen, Gleitmitteln und Stabilisiermitteln enthält, und dadurch gekennzeichnet ist, dass der Kern von nur einer, vorwiegend aus   TiO    bestehenden Schicht umgeben ist.



   Es sind körnige Präparate, die mit einer Harzschicht umgeben sind und dadurch eine längere Wirkungsdauer und gleichzeitig einen besseren Widerstand gegen Zermalmung aufweisen.



   Bei der Herstellung solcher Präparate wird ein flüssiges Harz mit Körnern gemischt und anschliessend, bevor die um die Körner gebildete Harzschicht getrocknet ist ein pulverförmiges Pigment bzw. Harz oder eine andere im Ackerbau verwendete pulverförmige Verbindung dem Präparat zugesetzt, um eine Agglomeration der einzelnen Körner zu verhüten.



   Die nach diesem bekannten Verfahren hergestellten Präparate können Pigmentteilchen enthalten, die eine zweite Schicht um die bereits erwähnte Harzschicht herum bilden.



   Die Präparate nach der Erfindung unterscheiden sich von den oben erwähnten unter anderem darin, dass eine äussere   TiO-Schicht    ohne Verwendung einer harzförmigen Zwischenschicht unmittelbar an der   Ob er-    fläche der Kerne gebunden ist.



   Die erfindungsgemässen körnigen Präparate werden dadurch hergestellt, dass feinverteiltes   TiOo    unmittelbar auf Körner aufgebracht wird, die die aktive(n) Verbindung(en) gegebenenfalls im Gemisch mit Trägerstoffen, Bindemitteln und oberflächenaktiven Stoffen, Gleitmitteln und Stabilisiermitteln enthalten. Ein pestizidhaltiges körniges Präparat kann z. B. dadurch erhalten werden, dass körniges Trägermaterial mit einem Wirkstoff, gegebenenfalls mit Hilfe von Bindemitteln und oberflächenaktiven Stoffen, imprägniert wird und anschliessend mit dem   TiO2    vermischt wird.

  Auch kann man pulverförmiges Trägermaterial mit dem Wirkstoff, Bindemitteln und etwa oberflächenaktiven Stoffen, Gleitmitteln und Stabilisiermitteln mischen und dieses Gemisch, gegebenenfalls nach dem Zusatz von etwas Wasser, komprimieren, wobei das Bindemittel durch die entwickelte Wärme verflüssigt wird. Das gewalzte Erzeugnis kann anschliessend in einem Desintegrator zu Körnern zermalen werden, worauf das körnige Erzeugnis gesiebt wird. Es ist auch möglich, nach erfolgter Mischung des   \R'irkstoffes    mit den Trägerstoffen, den Bindemitteln und gegebenenfalls mit Gleitmitteln und oberflächenaktiven Stoffen, diesem Gemisch Wasser oder eine andere Flüssigkeit zuzusetzen, derart, dass eine Paste entsteht, die extrudiert und nach dem Trocknen zu Körnern geschnitten wird, die wiederum mit dem feinverteilten   Teig.    vermischt werden.



   Die Eigenhaftung des feinverteilten   TiO.    ist so gross, dass verhältnismässig sehr starke Schichten auf die Körner aufgebracht werden können. Es ist in   wirtschaftlib    cher Hinsicht aber empfehlenswert, einem körnigen Präparat so viel TiO. zuzusetzen, dass eine mittlere Schichtstärke von 1   ,ce    bis 500   Fc    erhalten wird und   Idas    körnige Präparat 1 bis 25 Gewichtsprozent   TiOo    enthält.



   Es ist auch möglich, die erfindungsgemässen Präparate dadurch herzustellen, dass ein körniges, die aktive Verbindung enthaltendes Präparat mit einer Dispersion von feinverteiltem TiO2 in Wasser oder einer organischen Flüssigkeit gemischt wird. Dazu verwendbare organische Flüssigkeiten sind z. B. Ketone, Glycole,   Glycoläther,    Alkohole und Kohlenwasserstoffe. Bei einem wirtschaftlich günstigen Herstellungsverfahren der Präparate nach der Erfindung wird Petroleum als Dispergiermittel verwendet.



   Wenn sehr willkürlich gestaltete Körner mit einer Dispersion von feinvereiltem   TiO2    behandelt werden, wird der Dispersion von TiO2 in der Flüssigkeit vorzugsweise ein hautbildendes Mittel, wie Zelluloseazetat oder Polyvinylalkohol, zugesetzt, da hierdurch eine bessere Abrundung der Körner erreicht wird und dadurch das Abbröckeln durch äussere Kräfte geringer ist.



   Bei der Behandlung eines körnigen Präparates mit feinverteiltem   TiOg    werden die im Präparat vorhandenen kleinen Teilchen durch das   TiOo    zu grösseren Teilchen agglomeriert oder durch die sich bildende   TiO-    Schicht an den grösseren Körnern gebunden. Auch hat sich ergeben, dass die körnigen Präparate nach der Er   Erfindung    einen sehr hohen   Widerstand    gegen Desintegration aufweisen. Dies ist im wesentlichen auf die starke Eigenhaftung von   TiOo    und die daraus resultierende starke Kohäsion der einzelnen Teilchen in der TiO2 Schicht zurückzuführen. Diese starke Kohäsion sichert eine gute Widerstandsfähigkeit gegen die auf die Körner einwirkenden äusseren Kräfte. Besonders wenn die TiO2 Teilchen geringe Abmessungen haben, z.

  B.    < 1 ,    ist die Eigenhaftung gross und wird gleichzeitig eine dichte Stapelung der Teilchen in der   TiO-Schicht    verwirklicht.



  Folglich ist der Stoffaustausch zwischen der   Kernober-    fläche und der Umgebung über die   TiO2-Schicht    minimal und das Ausdehnen und Schwinden der Körner   durch    Sorption bzw. Desorption von Stoffen aus bzw.

 

  in   die    Umgebung durch die   TiOO-Schicht    wird verzögert, wodurch eine vorzeitige Desintegration der Körner verhütet wird. Da die aktive Verbindung nicht aus den Körnern migriert oder durch äussere Einflüsse desinte griert wird, ist auch die Haltbarkeit der Körner hin sichtlich ihrer biologischen Wirkung verbessert.



   Die in den Präparaten nach der Erfindung verwen deten Pestizidverbindungen sind unter anderem: Monu ron, Diuron, Linuron, Propazin, Simazin, 2,6-Dichlor benzamid, Heptachlor, Chlordan, HCH, 4-Chlorpyri din-N-oxyd, 2,6-Dichlorbenzonitril und organische Ver  bindungen von vierwertigem Zinn, wie Triphenylzinnhydroxyd, Triphenylzinnchlorid und Triphenylzinnazetat. Bei einer bevorzugten Ausführungsform wird 2,6 Dichlorbenzonitril als Wirkstoff verwendet.



   Bei der Verwendung der erfindungsgemässen Präparate für die Bekämpfung schädlicher Organismen und/oder die Stimulierung der gewünschten Vegetation ist es von Bedeutung,   dass    der aktive Bestandteil aus den Körnern, deren Aussenschicht aus TiO2-Teilchen besteht, freigemacht werden kann. Die   TiOo    Schicht der Granüle nach der Erfindung lässt entsprechend der Feinheit der TiO2-Teilchen und der Schichtstärke mehr oder weniger leicht Feuchtigkeit durch, so dass beim Aufbringen auf den Boden die TiO2-Schicht durch die im Boden vorhandene Feuchtigkeit oder durch Feuchtigkeit aus der Atmosphäre (Regen) mehr oder weniger schnell desintegriert und auf diese Weise die Freigabe des aktiven Bestandteiles und demnach die Wirkungsdauer der Granüle geregelt werden kann.



   Beispiel 1
In einem waagrechten Mischer werden 84 kg gemahlenes Dolomit (gegebenenfalls Mirgel), 5 kg Sulfitlaugenpulver, 1 kg Na-Salz von sulfatierten Fettalkoholen und 10 kg gemahlenes 2,6-Dichlorbenzonitril gemischt. Wenn dieses Gemisch völlig homogen ist, wird unter Rühren 2 Liter Wasser im Pulver vernebelt, worauf noch einige Minuten nachgemischt wird.



   Das so mit Wasser benetzte Pulver wird dann in einen sogenannten    < Kompaktor     geleitet, in dem das Pulver unter hohem Druck zu Bahnen, Streifen oder Platten gepresst wird.



   Bei diesem Vorgang entsteht viel Wärme, so dass ein Teil   des    Wassers verdampft.



   Die Streifen, Bahnen oder Platten werden nach Abkühlung besonders hart und können dann durch eine Zerkleinerungsmaschine geleitet werden, welche sie im wesentlichen zu Körnern zermalmt.



   Diese Körner werden durch eine kontinuierlich arbeitende Siebmaschine in den gewünschten Fraktionen ausgeschieden.



   Der zu feine (pulverförmige) Teil wird in die Mischapparatur zurückgeleitet, während der zu grobe Teil über die Zermalungsmaschine erneut zermalmt wird, woraus schliesslich wieder die Siebmaschine die gewünschte Fraktion ausscheidet.



   Dem erhaltenen körnigen Präparat wird in einer Mischtrommel 2 Gewichtsprozent feinverteiltes   TiO2    zugesetzt. Nach Mischung wird das erhaltene Erzeugnis gesiebt, um etwa nicht an den Granülen haftende TiO2 Agglomerate aus dem körnigen Präparat zu entfernen.



   Beispiel 2
Auf die im Beispiel 1 beschriebene Weise werden Trägerstoff (Dolomit), Bindemittel (Sulfitschicht), aktive Verbindung   (2, 6-Dichlorbenzonitril)    und ein oberflächenaktiver Stoff (Na-Salz von sulfatierten Fettalkoholen) gemischt und   anschliessend    zu Granülen verarbeitel. Dem erhaltenen körnigen Präparat werden 6 Liter einer   30 % eigen    TiO2-Dispersion in Glycoläther zugesetzt. Das entstandene Erzeugnis wird gesiebt und getrocknet, um den überschüssigen Glycoläther zu entfernen.



   PATENTANSPRUCH 1
Mindestens eine zur Verwendung im Acker- und Gartenbau geeignete, aktive Verbindung enthaltendes, körniges Präparat, dessen Kern die aktive Verbindung enthält, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern von nur einer, vorwiegend aus   Teig.    bestehenden Schicht umgeben ist.



   UNTERANSPRÜCHE
1. Präparat nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die aktive Verbindung ein Pestizid ist.



   2. Präparat nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die aktive Verbindung 2,6-Dichlorbenzonitril ist.



   3. Präparat nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die TiO2-Schicht aus Teilchen von   (    1   ,um    im Durchmesser besteht.



   4. Präparat nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die mittlere Schichtstärke der TiO2 Schicht 1 bis 500   ,um    beträgt.



   5. Präparat nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es 1 bis 25 Gewichtsprozent TiO2 enthält.



   PATENTANSPRUCH II
Verfahren zur Herstellung eines weissen, körnigen Präparates nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet,   dass    feinverteiltes TiO2 unmittelbar auf Körner aufgebracht wird, die die aktive Verbindung enthalten.

 

   UNTERANSPRÜCHE
6. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Körner mit pulverförmigem   TiO    gemischt werden.



   7. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Körner mit einer Dispersion von feinverteiltem TiO2 in Wasser oder einer organischen Flüssigkeit behandelt werden.



   8. Verfahren nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Körner mit einer Dispersion von feinverteiltem TiO2 in Petroleum behandelt werden.



   PATENTANSPRUCH III
Verwendung eines Präparates nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1 zur Bekämpfung schädlicher Organismen im Acker- und Gartenbau.

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. bindungen von vierwertigem Zinn, wie Triphenylzinnhydroxyd, Triphenylzinnchlorid und Triphenylzinnazetat. Bei einer bevorzugten Ausführungsform wird 2,6 Dichlorbenzonitril als Wirkstoff verwendet.
    Bei der Verwendung der erfindungsgemässen Präparate für die Bekämpfung schädlicher Organismen und/oder die Stimulierung der gewünschten Vegetation ist es von Bedeutung, dass der aktive Bestandteil aus den Körnern, deren Aussenschicht aus TiO2-Teilchen besteht, freigemacht werden kann. Die TiOo Schicht der Granüle nach der Erfindung lässt entsprechend der Feinheit der TiO2-Teilchen und der Schichtstärke mehr oder weniger leicht Feuchtigkeit durch, so dass beim Aufbringen auf den Boden die TiO2-Schicht durch die im Boden vorhandene Feuchtigkeit oder durch Feuchtigkeit aus der Atmosphäre (Regen) mehr oder weniger schnell desintegriert und auf diese Weise die Freigabe des aktiven Bestandteiles und demnach die Wirkungsdauer der Granüle geregelt werden kann.
    Beispiel 1 In einem waagrechten Mischer werden 84 kg gemahlenes Dolomit (gegebenenfalls Mirgel), 5 kg Sulfitlaugenpulver, 1 kg Na-Salz von sulfatierten Fettalkoholen und 10 kg gemahlenes 2,6-Dichlorbenzonitril gemischt. Wenn dieses Gemisch völlig homogen ist, wird unter Rühren 2 Liter Wasser im Pulver vernebelt, worauf noch einige Minuten nachgemischt wird.
    Das so mit Wasser benetzte Pulver wird dann in einen sogenannten < Kompaktor geleitet, in dem das Pulver unter hohem Druck zu Bahnen, Streifen oder Platten gepresst wird.
    Bei diesem Vorgang entsteht viel Wärme, so dass ein Teil des Wassers verdampft.
    Die Streifen, Bahnen oder Platten werden nach Abkühlung besonders hart und können dann durch eine Zerkleinerungsmaschine geleitet werden, welche sie im wesentlichen zu Körnern zermalmt.
    Diese Körner werden durch eine kontinuierlich arbeitende Siebmaschine in den gewünschten Fraktionen ausgeschieden.
    Der zu feine (pulverförmige) Teil wird in die Mischapparatur zurückgeleitet, während der zu grobe Teil über die Zermalungsmaschine erneut zermalmt wird, woraus schliesslich wieder die Siebmaschine die gewünschte Fraktion ausscheidet.
    Dem erhaltenen körnigen Präparat wird in einer Mischtrommel 2 Gewichtsprozent feinverteiltes TiO2 zugesetzt. Nach Mischung wird das erhaltene Erzeugnis gesiebt, um etwa nicht an den Granülen haftende TiO2 Agglomerate aus dem körnigen Präparat zu entfernen.
    Beispiel 2 Auf die im Beispiel 1 beschriebene Weise werden Trägerstoff (Dolomit), Bindemittel (Sulfitschicht), aktive Verbindung (2, 6-Dichlorbenzonitril) und ein oberflächenaktiver Stoff (Na-Salz von sulfatierten Fettalkoholen) gemischt und anschliessend zu Granülen verarbeitel. Dem erhaltenen körnigen Präparat werden 6 Liter einer 30 % eigen TiO2-Dispersion in Glycoläther zugesetzt. Das entstandene Erzeugnis wird gesiebt und getrocknet, um den überschüssigen Glycoläther zu entfernen.
    PATENTANSPRUCH 1 Mindestens eine zur Verwendung im Acker- und Gartenbau geeignete, aktive Verbindung enthaltendes, körniges Präparat, dessen Kern die aktive Verbindung enthält, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern von nur einer, vorwiegend aus Teig. bestehenden Schicht umgeben ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Präparat nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die aktive Verbindung ein Pestizid ist.
    2. Präparat nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die aktive Verbindung 2,6-Dichlorbenzonitril ist.
    3. Präparat nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die TiO2-Schicht aus Teilchen von ( 1 ,um im Durchmesser besteht.
    4. Präparat nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die mittlere Schichtstärke der TiO2 Schicht 1 bis 500 ,um beträgt.
    5. Präparat nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es 1 bis 25 Gewichtsprozent TiO2 enthält.
    PATENTANSPRUCH II Verfahren zur Herstellung eines weissen, körnigen Präparates nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass feinverteiltes TiO2 unmittelbar auf Körner aufgebracht wird, die die aktive Verbindung enthalten.
    UNTERANSPRÜCHE 6. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Körner mit pulverförmigem TiO gemischt werden.
    7. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Körner mit einer Dispersion von feinverteiltem TiO2 in Wasser oder einer organischen Flüssigkeit behandelt werden.
    8. Verfahren nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Körner mit einer Dispersion von feinverteiltem TiO2 in Petroleum behandelt werden.
    PATENTANSPRUCH III Verwendung eines Präparates nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1 zur Bekämpfung schädlicher Organismen im Acker- und Gartenbau.
CH324168A 1967-03-08 1968-03-05 Mindestens eine zur Verwendung im Acker- und Gartenbau geeignete, aktive Verbindung enthaltendes körniges Präparat CH498575A (de)

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