CH499310A - Gerät zur Prüfung der Vigilanz und Verwendung desselben - Google Patents
Gerät zur Prüfung der Vigilanz und Verwendung desselbenInfo
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Description
Gerät zur Prüfung der Vigilanz und Verwendung desselben
Es ist bekannt, dass die sogenannte Verschmelzungsfrequenz, d. h. die Frequenz sukzessiv gebotener Lichtreize, die die Wahrnehmung eines nicht unterbrochenen Lichtes erzeugt, ein Mass für den Allgemeinzustand, insbesondere die Reaktionsfähigkeit oder allgemein gesprochen die Vigilanz eines Menschen darstellt. Diese Erkenntnis hat bisher allgemein nur wissenschaftliche Bedeutung erlangt, d. h. auf dieser Erkenntnis fussende Geräte zur Prüfung der Vigilanz wurden nur zu wissenschaftlichen Untersuchungen eingesetzt und auch für solche konzipiert. Die Geräte weisen im allgemeinen einen Wechs elspannungsgenerator einstellbarer Frequenz und eine mit der eingestellten Generatorfrequenz flimmernde Leuchtanzeige auf.
Durch Einstellen der Generatorfrequenz wird sodann festgestellt, bei welcher Frequenz für das untersuchte Individuum die Verschmelzung stattfindet, und aus der dabei erreichten Frequenz wird dann auf die Vigilanz geschlossen.
Solche für wissenschaftliche Untersuchungen konzipierte Geräte eignen sich für einen allgemeineren Einsatz nicht. Ein solcher allgemeinerer Einsatz ercheint jedoch sehr wünchenswert, insbesondere zur Vereinfachung der Überprüfung der Vigilanz von Fahrzeuglenkern oder ganz allgemein von Personen, die sich einer besonderen Gefahr aussetzen oder eine besondere Verantwortung übernehmen. Dabei soll die Überprüfung der Vigilanz durch die betreffende Person selbst einfach und rasch vorgenommen werden können. Anderseits besteht das Problem, dass die Verschmelzungsfrequenz in gesundem, ausgeruhtem Zustand für jede Person individuell festgelegt werden muss, was eine Zuordnung eines bestimmten Gerätes zu jeder Person und eine entsprechende Eichung dieses Gerätes voraussetzt.
Eine korrekte Beurteilung der Vigilanzeinbusse, beispielsweise nach Alkoholgenuss, ist nämlich nur möglich, wenn die Verschmeizungsfrequenz in gesundem, ausgeruhtem Zustand bekannt ist. Schliesslich sollte ein individuell zugeordnetes Prüfgerät möglichst günstige Voraussetzungen zur Überwachung einer Sperrautomatik in einem Verkehrsmittel mit sich bringen.
Eine solche Sperrautomatik soll die Benutzung des Verkehrsmittels verhindern, wenn keine ordnungsgegemässe Bedienung des eingebauten Prüfgerätes vorausgegangen ist.
All diese Voraussetzungen eriffift das oben erwähnte bekannte Gerät nicht oder in unbefriedigender Weise.
Die Einstellung einer Generatorfrequenz bis zur Ermittlung der Verschmelzungsfrequenz ist für eine Kurzprüfung zu umständlich. Eine Prüfung ist nur mittels einer geeichten Skala möglich. Da nun aber der sich prüfenden Person die minimale erforderliche Frequenz bei Fahrtiauglichkeit bekannt ist, scheint die Steuerung einer Sperrautomatik mit einem solchen Gerät ausge- schlossen.
Das Gerät gemäss vorliegender Erfindung ist nun gekennzeichnet durch einen Referenzgenerator mit zugeordneter, entsprechend dessen Frequenz flimmernder Leuchtanzeige, welcher Referenzgenerator auf eine bestimmte Referenzfrequenz einstellbar ist.
Diese Referenzfrequenz kann vorzugsweise der untersten zulässigen Frequenz einer bestimmten Person entsprechen, bei welcher deren Vigllanz noch ausreicht, um beispielsweise ein Automobil zu führen. Mit Hilfe dieser mit der Referenzfrequenz flimmernden Leuchtanzeige ist eine freiwillige Kurzprüfung in äusserst einfacher Weise dadurch möglich, dass die Leuchtanzeige kurrzeitig eingeschaltet und überprüft wird, ob das Flimmern noch festgesfellt werden kann. Damit lässt sich augenblicklich auf freiwilliger Basis ermitteln, ob der persönliche Zustand noch für eine bestimmte Tätigkeit ausreicht.
Das Gerät lässt sich zur Steuerzug einer Sperrautonlatik verwenden, welche vorzugsweise dann ansprechen kann, wenn es der Bedienungsperson nicht gelingt, bei Beobachtung beider Leuchtanzeigen den Wechselspannungsgenerator auf die Referenzfrequenz einzustellen.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungs beispiels des erfindungsgemässen Gerätes näher erläutert.
Das Gerät weist an einer schematisch dargestellten Front 1 zwei Leuchtscheiben 2 tund 3 sowie eine durch ein Fenster 4 beobachtbare Skala 5 auf. Das Fenster 4 ist normalerweise durch einen Deckel verschlossen, der geöffnet werden kann, wenn eine Ablesung an der Skala 5 erwünscht ist. Der Leuchtscheibe 2 ist ein Niederfrequenzgenerator 6 zugeordnet, dessen Frequenz mittels einer schematisch dargestellten Einstellschraube 7 eingestellt werden kann. Der Leuchtscheibe 3 ist ein entsprechend aufgebauter niederfrequenter Wechselspannungsgenerator 8 zugeordnet, dessen Frequenz beispielsweise mittels eines Potentiometers eingestellt werden kann. Die Skala 5 befindet sich auf der Achse dieses Potentiometers und zeigt die eingestellte Frequenz des Generators 8 an.
Die Ausgänge der Oszillatoren 6 und 8 arbeiten auf die Leuchtscheiben 2 und derart, dass die Leuchtscheibe 2 mit der Frequenz des Oszil lasers 6 und die Leuchtscheibe 3 mit der Frequenz des Oszillators 8 flimmert. Die Generatorausgänge arbeiten ausserdem auf eine Vergleichsschaltung 9, beispielsweise ein Interferenzmessgerät, welches die Frequenzdifferenz zwischen dem Generator 6 und dem Generator 8 ermittelt. Die Ausgangsspannungen der Generatoren 6 und 8 sind gleichartig, d. h. beispielsweise Rechteckspannungen oder Sinusspannungen, und die Leuchtscheiben 2 und 3 weisen gleiche Lichtstärke auf.
Der Ausgang der Vergleichsschaltung 9 arbeitet auf ein Startrelais 10 mit einem Umschaltkontakt 11. Der Umschalter 11 liegt normalerweise, d. h. bei nicht erregtem Relais 10, an einem I(ontakt, welcher in einem Sperrstromkreis liegt, der auf eine Sperrschaltung 12 arbeitet. Diese Sporrschaltung ist als mono stabile Verzögerungsschaltung, beispielsweise als elektromechanischer Zeitschalter oder als monostabiler Multivibrator, ausgebildet und betätigt einen Ruhekontakt 13. Dieser Ruhekontakt 13 liegt in einem Startstromkreis in Serie mit dem Arbeitskontakt des Umschalters 11.
Der Startstromkreis arbeitet auf eine Startschaltung 14, die im vorliegenden Fall als Relais mit einem Selbsthalte- kontakt 15 und einem Ruhekontakt 16 ausgebildet ist.
Der Ruhekontakt 16 liegt im Speisestronkreis 17 für die Generatoren 6 und 8 sowie die Vergleichsschaltung 9. Der Speisestromkfeis 17 kann auch mittels eines Überbrückungsschalters 18 wirksam gemacht werden.
Der Umschaltkontakt 11 des Relais 10 steht in Verbindung mit einem feststehenden Kontakt 19 eines Einschaltgerätes, welches einen beweglichen Kontakt 20 aufweist. Zum Schliessen der Kontakte 19 und 20 muss der bewegliche Kontakt 20 zwischen zwei Kontakt- schienen 21 durchgeführt werden, welche mit dem Sperrstromkreis in Verbindung stehen. Die aus den Elementen 10 und 21 bestehende Sperfautomatik kann durch einen Hauptstartschalter 22 eingeschaltet wef- den. Der Selbsthaltekontakt 15 des Relais 14 schaltet gleichzeitig mit dem Selbsthaltestfomkreis einen Startstromkreis 23, beispielsweise den Zündstnomkreis eines Automobils, ein.
Das dargestellte Gerät wird wie folgt eingestellt und bedient:
Die Frequenz des Generators 6 wird auf eine bestimmte Referenzfrequenz eingestellt, welche als untere Grenzverschmelzungsfrequenz ermittelt worden ist, bei welcher eine bestimmte Person noch fahrtüchtig ist.
Zum Starten des Fahrzeugs wird nun der Hauptstartschalter 22, beispielsweise der übliche Zündschlossschbal- ter eines Automobils, geschlossen. Dadurch ändert in der Sperrautomatik vorderhand nichts, denn alle Stromkreise sind entweder am Schalter 19, 20, am Umschalter 11 oder am Selbsthaltekontakt 15 unterbrochen.
Die Generatoren 6 und 8 sowie die Vergleichsschaltung 9 werden über den Schalter 22 und den Ruhekontakt 16 des Relais 14 gespeist. Die Leuchtscheibe 2 flimmert nun mit der fest eingestellten Referenzfrequenz, während die Leuchtscheibe 3 mit der momentan eingestellten Frequenz des Generators 8 arbeitet. Der Fjahr- zeugführer dreht nun an der Skala 5, die bei geschlossenem Fenster 4 unsichtbar ist, bis die Leuchtscheibe 3 mit derselben Frequenz flimmert wie die Leuchtscheibe 2. Damit sind die Frequenzen der beiden Generatoren 6 und 8 einander angeglichen, und die Vergleichsschaltung 9 erregt für diese Bedingung das Relais 10. Damit wird der Umschaltkontakt 11 dieses Relais umgelegt und bereitet den Startstromkreis über den Ruhekontakt 13 vor.
Der Fahrzeugführer ergreift nun einen Hebel zur Betätigung des Kontakts 20 und führt denselben nach oben, bis die Kontakte 19 und 20 geschlossen sind.
Damit ist der Startstromkreis geschlossen, das Startrelais 14 wird erregt und hält sich selbst über seinen Kontakt 15. Damit ist im Falle eines Automobils der Zündstromkreis 23 eingeschaltet, und der Motor kann gestartet werden.
Ist die bedienende Person nicht mehr in der Lage, das Flimmern der Leuchtscheibe 2 zu erkennen, dann ist sie ebenso wenig in der Lage, die Frequenz des Generators 8 auf die Referenzfrequenz des Generators 6 einzustellen. Wohl wird es hierbei möglich sein, das Relais 10 vorübergehend zu erregen, aber dadurch erfolgt noch keine Einschaltung des Zündstomkreises 23, weil die Kontakt 19 und 20 noch nicht geschlossen sind. Eine dauernde Gleichsetzung der Frequenz des Generators 8 mit derselben des Generators 6 wird also allgemein nur gelingen, wenn das Flimmern der Leuchtanzeige 2 wirklich noch erkannt wird, was dann auch gleichbedeutend wäre mit der Fahrtüchtigkeit der sich prüfenden Person.
Selbst wenn zufälligerweise die Einstellung richtig erfolgen sollte, also das Relais 10 dauernd erregt wird, erfolgt eine weitere Überprüfung der Fahrtüchtigkeit durch den als Geschicklichkeitsgerät ausgebildeten Schalter 19, 20, 21. Wird nämlich der bewegliche Kontakt 20 nicht auf der vorgeschriebenen Bahn senkrecht nach oben bewegt, sondern etwas nach links oder rechts ausgelenkt, so gelangt derselbe in Berührung mit einer der Kontaktschlenen 21, wodurch die Verzögerungsschaltung 21 erregt wird und den Ruhekontakt 13 öffnet. Es führt alo auch in diesem Fall nicht zum Ziel, wenn schliesslich die Kontakte 19 und 20 geschlossen werden, weil dann der Startstromkreis unterbrochen ist. Ein Schliessen der Kontakte 19 und 20 bei nicht erregtem Relais 10 führt auch zu einer Erregung der Sperrschaltung 12.
Es sind also mehrere Bedingungen zu erfüllen, um eine endgültige Einschaltung zu erzielen. Zum vollständigen Verständnis sei noch erwähnt, dass der bewegliche Schaltkontakt 20 nach jeder Betätigung sofort in seine geöffnete Ruhestellung zurückkehrt, wenn der Schalthebel losgelassen wird.
Die Verzögerungszeit der Schaltung 12 beträgt beispielsweise 10-15 Sekunden, d. h. sollte es bei richtiger Einstellung der Frequenz des Generators 8 und somit Erregung des Relais 10 passieren, dass durch fehlerhafte Betätigung des Schalters 19, 20 die Sperrschaltung wirksam wird, kann die Einschaltung nach einer ange messenen Verzögerung von 10-15 Sekunden wiederholt werden.
Ist das Relais 14 einmal eingeschaltet, so bleibt der Zündstromkreis 23 ebenfalls eingeschaltet, bis der Hauptstartschalter 22 wieder ausgeschaltet wird. Unabhängig von einer eventuellen Betätigung der Sperrschaltung 12 während der Fahrt kann also das Relais 14 nicht mehr ausgeschaltet werden, es sei denn durch Ausschaltung des Hauptstartschalters 22, beispielsweise des Zündschiossschalters bei einem Automobil. Mit der endgültigen Einschaltung des Relais 14 wird dessen Riuhekontakt 16 geöffnet und schaltet die Generatoren 6 und 8 und die Vergleichsschaltung 9 aus, wodurch auch die Leuchtanzeigen 2 und 3 erlöschen. Zugleich wird die Skala 5 durch einen nicht dargestellten Antrieb mit Endausschalter in eine Endstellung gebracht, beispielsweise in die höchster Frequenz des Generators 8 entsprechende Stellung.
Die Rückstellung des Generators 8 auf die höchste Frequenz bzw. die damit verbundene Notwendigkeit, bei der Prüfung eine Einstellung von der höchsten Frequenz bis zur Referenzfrequenz vorzunehmen, hat den Vorteil, dass ein Herantasten an diese Referenzfrequenz praktisch ausgeschlossen ist, wenn die Vigilanz der B edienungsperson derart herabgesetzt ist, dass ihr die Leuchtanzeige 2 auch nicht mehr als flimmernd erscheint. Wenn in diesem Falle die Leuchtanzeige beim allmählichen Senken der Frequenz des Generators 8 als flimmernd erkannt wird, ist die Referenzfrequenz bereits überschritten, und eine Einschaltung ist auch bei richtiger Betätigung des Schalters 19, 20 nicht mehr möglich.
Wiirde dagegen der Generator 8 nach jedem Prüfvorgang auf seine niedrigste Frequenz zurückgestellt, so wäre es oft noch möglich, dass sich die Bedienungsperson bei entsprechend herabgesetzter Vigilanz an die richtige Einstellung herantastet, indem sie die Skala 5 noch etwas weiter im Sinne zunehmender Frequenz dreht, wenn sie die Leuchtanzeige 3 bereits nicht flimmern sieht.
Soll das Gerät ohne Sperrautomatik lediglich zur Überprüfung des persönlichen Zustands benützt werden, so kann der Druckschalter 18 betätigt werden, in welchem Falle die Anzeigen 2 und 3, gegebenenfalls aber nur die Anzeige 2 aufleuchtet. Wird hierbei das Flimmern der Anzeige 2 erkannt, so kann daraus geschlossen werden, dass der persönliche Zustand beispielsweise das Führen eines Fahrzeugs gestattet.
Das beschriebene Gerät gestattet auch die Uber- prüfung der Person, welcher das Gerät zugeordnet ist, beispielweise durch die Polizei. Es ist nämlich jederzeit ohne weiteres feststellbar, ob die Person in der Lage sei, in der beschriebenen Weise alle Bedingungen zur Freigabe des Startstromkreises ordnungsgemäss zu erfüllen. Damit kann in durchaus korrekter Weise festgestellt werden, ob die Vigilanz wirklich unter einen bestimmten zulässigen Grenzwert abgesunken sei.
Bei einer vereinfachten Ausführung des Gerätes zur freiwilligen Überprüfung der persönlichen Vigllanz kann die aus den Teilen 9 bis 23 bestehende Sperrautomatik wegfallen, und die Skala 5 kann ständig sichtbar sein.
Mit einem solchen Gerät können jederzeit freiwillige Überprüfungen der augenblicklichen Vigilanz vorgenommen werden, indem entweder in der oben beschriebenen Weise nur festgestellt wird, ob man das Flimmern der Leuchtscheibe 2 noch feststellen kann. Anderseits kann mit Hilfe der Leuchtscheibe 3 und Feineinstellung der Skala 5 genau ermittelt werden, bei welcher Frequenz die Verschmelzung stattfindet, um eine genaue Kontrolle des momentanen persönlichen Zustands vorzunehmen.
Bei dieser Prüfung kann die Leuchtscheibe 2 mittels einer Blende abgedeckt oder aber ausgeschSaltet werden, damit diese mit der Referenzfrequenz flimmernde Scheibe bei der genauen Messung nicht störend wirkt.
Ein solches vereinfachtes Gerät kann als tragbares Taschengerät verhältnismässig klein ausgeführt werden, wobei es auch mit anderen Gebrauchsgegenständen, beispielsweise Uhren, kombiniert werden kann.
Die oben der Übersichtlichkeit halber weitgehend elektromechanisch dargestellte Sperrautomatik kann durch eine vollständig elektronische logische Schaltung ersetzt werden.
PATENTANSPRUCH 1
Gerät zur Prüfung der Vigilanz durch Ermittlung der Verschmelzungsfrequenz, mit einem Wechselspannungsgenerator einstellbarer Frequenz und einer mit der eingestellten Generatorfrequenz flimmernden Leuchtanzeige, gekennzeichnet durch einen Referenzgenerator mit zugeordneter, entsprechend dessen Frequenz flimmernder Leuchtanzeige, welcher Referenzgenerator auf eine bestimmte Referenzfrequenz einstellbar ist.
UNTERANSPRÜCHE
1. Gerät nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vergleichsschaltung vorgesehen ist, welche die Übereinstimmung der eingestellten Gene ratorfrequenz mit der Referenzfrequenz zu überprüfen gestattet.
2. Gerät nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch eine Blende zur Abdeckung oder einen Schalter zur Ausschaltung der Leuchtanzeige für die Referenzfrequenz.
3. Gerät nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch eine Skala zur Anzeige der eingestellten Generatorfrequenz.
4. Gerät nach Unteranspruch 3, gekennzeichnet durch Mittel zur Abdeckung der Skala.
5. Gerät nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zeitschalter zur jeweils zeitlich begrenzten Einschaltung der Generatoren vorgesehen ist.
PATENTANSPRUCH II
Verwendung des Geräts nach Unteranspruch 1 als Überwachungsgerät im Startstromkreis eines Fahrzeugmotors, dadurch gekennzeichnet, dass die Vergleichsschaltung den Startstromkreis überwacht.
UNTERANSPRÜCHE
6. Verwendung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Vergleichsschaltung ein bei Übereinstimmung der eingestellten Generatorfrequenz mit der Referenzfrequenz ansprechendes Startrelais wirksam macht.
7. Verwendung nach Unteranspruch 6, gekennzeich- net durch einen Handeinschalter im Startstromkreis, der über einen Umschaltkontakt des Startrelais wahlweise mit einem Sperrstromkreis und dem Startstromkreis in Verbindung steht.
8. Verwendung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Handeinschalter als Geschicklichkeitsprüfgerät ausgebildet ist, das bei Abweichen von einer bestimmten Einschaltbewegung den Sperfstrom- kreis schliesst.
**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. messenen Verzögerung von 10-15 Sekunden wiederholt werden.Ist das Relais 14 einmal eingeschaltet, so bleibt der Zündstromkreis 23 ebenfalls eingeschaltet, bis der Hauptstartschalter 22 wieder ausgeschaltet wird. Unabhängig von einer eventuellen Betätigung der Sperrschaltung 12 während der Fahrt kann also das Relais 14 nicht mehr ausgeschaltet werden, es sei denn durch Ausschaltung des Hauptstartschalters 22, beispielsweise des Zündschiossschalters bei einem Automobil. Mit der endgültigen Einschaltung des Relais 14 wird dessen Riuhekontakt 16 geöffnet und schaltet die Generatoren 6 und 8 und die Vergleichsschaltung 9 aus, wodurch auch die Leuchtanzeigen 2 und 3 erlöschen. Zugleich wird die Skala 5 durch einen nicht dargestellten Antrieb mit Endausschalter in eine Endstellung gebracht, beispielsweise in die höchster Frequenz des Generators 8 entsprechende Stellung.Die Rückstellung des Generators 8 auf die höchste Frequenz bzw. die damit verbundene Notwendigkeit, bei der Prüfung eine Einstellung von der höchsten Frequenz bis zur Referenzfrequenz vorzunehmen, hat den Vorteil, dass ein Herantasten an diese Referenzfrequenz praktisch ausgeschlossen ist, wenn die Vigilanz der B edienungsperson derart herabgesetzt ist, dass ihr die Leuchtanzeige 2 auch nicht mehr als flimmernd erscheint. Wenn in diesem Falle die Leuchtanzeige beim allmählichen Senken der Frequenz des Generators 8 als flimmernd erkannt wird, ist die Referenzfrequenz bereits überschritten, und eine Einschaltung ist auch bei richtiger Betätigung des Schalters 19, 20 nicht mehr möglich.Wiirde dagegen der Generator 8 nach jedem Prüfvorgang auf seine niedrigste Frequenz zurückgestellt, so wäre es oft noch möglich, dass sich die Bedienungsperson bei entsprechend herabgesetzter Vigilanz an die richtige Einstellung herantastet, indem sie die Skala 5 noch etwas weiter im Sinne zunehmender Frequenz dreht, wenn sie die Leuchtanzeige 3 bereits nicht flimmern sieht.Soll das Gerät ohne Sperrautomatik lediglich zur Überprüfung des persönlichen Zustands benützt werden, so kann der Druckschalter 18 betätigt werden, in welchem Falle die Anzeigen 2 und 3, gegebenenfalls aber nur die Anzeige 2 aufleuchtet. Wird hierbei das Flimmern der Anzeige 2 erkannt, so kann daraus geschlossen werden, dass der persönliche Zustand beispielsweise das Führen eines Fahrzeugs gestattet.Das beschriebene Gerät gestattet auch die Uber- prüfung der Person, welcher das Gerät zugeordnet ist, beispielweise durch die Polizei. Es ist nämlich jederzeit ohne weiteres feststellbar, ob die Person in der Lage sei, in der beschriebenen Weise alle Bedingungen zur Freigabe des Startstromkreises ordnungsgemäss zu erfüllen. Damit kann in durchaus korrekter Weise festgestellt werden, ob die Vigilanz wirklich unter einen bestimmten zulässigen Grenzwert abgesunken sei.Bei einer vereinfachten Ausführung des Gerätes zur freiwilligen Überprüfung der persönlichen Vigllanz kann die aus den Teilen 9 bis 23 bestehende Sperrautomatik wegfallen, und die Skala 5 kann ständig sichtbar sein.Mit einem solchen Gerät können jederzeit freiwillige Überprüfungen der augenblicklichen Vigilanz vorgenommen werden, indem entweder in der oben beschriebenen Weise nur festgestellt wird, ob man das Flimmern der Leuchtscheibe 2 noch feststellen kann. Anderseits kann mit Hilfe der Leuchtscheibe 3 und Feineinstellung der Skala 5 genau ermittelt werden, bei welcher Frequenz die Verschmelzung stattfindet, um eine genaue Kontrolle des momentanen persönlichen Zustands vorzunehmen.Bei dieser Prüfung kann die Leuchtscheibe 2 mittels einer Blende abgedeckt oder aber ausgeschSaltet werden, damit diese mit der Referenzfrequenz flimmernde Scheibe bei der genauen Messung nicht störend wirkt.Ein solches vereinfachtes Gerät kann als tragbares Taschengerät verhältnismässig klein ausgeführt werden, wobei es auch mit anderen Gebrauchsgegenständen, beispielsweise Uhren, kombiniert werden kann.Die oben der Übersichtlichkeit halber weitgehend elektromechanisch dargestellte Sperrautomatik kann durch eine vollständig elektronische logische Schaltung ersetzt werden.PATENTANSPRUCH 1 Gerät zur Prüfung der Vigilanz durch Ermittlung der Verschmelzungsfrequenz, mit einem Wechselspannungsgenerator einstellbarer Frequenz und einer mit der eingestellten Generatorfrequenz flimmernden Leuchtanzeige, gekennzeichnet durch einen Referenzgenerator mit zugeordneter, entsprechend dessen Frequenz flimmernder Leuchtanzeige, welcher Referenzgenerator auf eine bestimmte Referenzfrequenz einstellbar ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Gerät nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vergleichsschaltung vorgesehen ist, welche die Übereinstimmung der eingestellten Gene ratorfrequenz mit der Referenzfrequenz zu überprüfen gestattet.2. Gerät nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch eine Blende zur Abdeckung oder einen Schalter zur Ausschaltung der Leuchtanzeige für die Referenzfrequenz.3. Gerät nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch eine Skala zur Anzeige der eingestellten Generatorfrequenz.4. Gerät nach Unteranspruch 3, gekennzeichnet durch Mittel zur Abdeckung der Skala.5. Gerät nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zeitschalter zur jeweils zeitlich begrenzten Einschaltung der Generatoren vorgesehen ist.PATENTANSPRUCH II Verwendung des Geräts nach Unteranspruch 1 als Überwachungsgerät im Startstromkreis eines Fahrzeugmotors, dadurch gekennzeichnet, dass die Vergleichsschaltung den Startstromkreis überwacht.UNTERANSPRÜCHE 6. Verwendung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Vergleichsschaltung ein bei Übereinstimmung der eingestellten Generatorfrequenz mit der Referenzfrequenz ansprechendes Startrelais wirksam macht.7. Verwendung nach Unteranspruch 6, gekennzeich- net durch einen Handeinschalter im Startstromkreis, der über einen Umschaltkontakt des Startrelais wahlweise mit einem Sperrstromkreis und dem Startstromkreis in Verbindung steht.8. Verwendung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Handeinschalter als Geschicklichkeitsprüfgerät ausgebildet ist, das bei Abweichen von einer bestimmten Einschaltbewegung den Sperfstrom- kreis schliesst.9. Verwendung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrstromkreis eine mono stabile Verzögerungsschaltung ansteuert, die einen Unterbrecher im Startstromkreis aufweist.10. Verwendung nach Unteranspruch 9, gekennzeichnet durch eine Startschaltung, z. B. ein Relais mit Selbsthaltekreis, die über den Startstnomkreis einschaltbar und mittels eines Hauptstartsehalters, z. B. Zünd schlossschalters, ausschaltbar ist.11. Verwendung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Startschaltung einen Ausschalter für die Generatoren aufweist.
Priority Applications (8)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1622467A CH499310A (de) | 1967-11-20 | 1967-11-20 | Gerät zur Prüfung der Vigilanz und Verwendung desselben |
| GB5350568A GB1241030A (en) | 1967-11-20 | 1968-11-12 | Device for testing the vigilance of a person |
| AT1108668A AT288588B (de) | 1967-11-20 | 1968-11-14 | Gerät zur Prüfung der Vigilanz |
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| DE19681809461 DE1809461A1 (de) | 1967-11-20 | 1968-11-18 | Geraet zur Pruefung der Vigilanz |
| ES360425A ES360425A1 (es) | 1967-11-20 | 1968-11-19 | Perfeccionamientos en un dispositivo para verificar la vi- gilancia. |
| BE724126D BE724126A (de) | 1967-11-20 | 1968-11-19 | |
| FR1592406D FR1592406A (de) | 1967-11-20 | 1968-11-20 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1622467A CH499310A (de) | 1967-11-20 | 1967-11-20 | Gerät zur Prüfung der Vigilanz und Verwendung desselben |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH499310A true CH499310A (de) | 1970-11-30 |
Family
ID=4415457
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1622467A CH499310A (de) | 1967-11-20 | 1967-11-20 | Gerät zur Prüfung der Vigilanz und Verwendung desselben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH499310A (de) |
-
1967
- 1967-11-20 CH CH1622467A patent/CH499310A/de not_active IP Right Cessation
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |