CH499345A - Verfahren zum Betrieb einer Reinigungsanlage, die mit einem Reinigungsmittel in Dampfform arbeitet - Google Patents

Verfahren zum Betrieb einer Reinigungsanlage, die mit einem Reinigungsmittel in Dampfform arbeitet

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CH499345A
CH499345A CH1748468A CH1748468A CH499345A CH 499345 A CH499345 A CH 499345A CH 1748468 A CH1748468 A CH 1748468A CH 1748468 A CH1748468 A CH 1748468A CH 499345 A CH499345 A CH 499345A
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CH
Switzerland
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air
container
cleaning agent
cleaning
steam
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Application number
CH1748468A
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English (en)
Inventor
Rusterholz Roland
Original Assignee
Hans Grieshaber & Co
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Publication date
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23GCLEANING OR DE-GREASING OF METALLIC MATERIAL BY CHEMICAL METHODS OTHER THAN ELECTROLYSIS
    • C23G5/00Cleaning or de-greasing metallic material by other methods; Apparatus for cleaning or de-greasing metallic material with organic solvents
    • C23G5/02Cleaning or de-greasing metallic material by other methods; Apparatus for cleaning or de-greasing metallic material with organic solvents using organic solvents
    • C23G5/04Apparatus

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  • Metallurgy (AREA)
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  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)

Description


  
 



   Verfahren zum Betrieb einer Reinigungsanlage, die mit einem Reinigungsmittel in Dampfform arbeitet
Reinigungsanlagen, die mit einem Reinigungsmittel in Dampfform in einem oben offenen Behälter arbeiten, sind bekannt. Man hat als   Reinigungsmittel    Perchlor äthylen (Per) oder Trichloräthylen (Tri) verwendet, das unten im Behälter verdampft wurde. Der heisse Dampf steigt dann nach oben, kondensiert am zu reinigenden Gegenstand und tropft dann in den Verdampferteil zurück. Dies geht so lange, bis der zu reinigende Gegenstand dieselbe Temperatur wie der Dampf hat, danach kondensiert kein Dampf mehr darauf und   dér    gereinigte Gegenstand kann aus dem offenen Behälter herausgenommen werden. Die Reinigung besteht zur Hauptsache aus einer Entfettung der Oberfläche.

  Um einen Verlust des Reinigungsmittels zu verhüten, sind im oberen Teil des Behälters, entlang seiner Wand Kühlschlangen angebracht, die dafür sorgen, dass der Dampf nicht hochsteigt und oben aus dem offenen Behälter herausquillt. Wenn man bedenkt, dass die Ver   dampfungstemperatur    von Per bei 1270 C und von Tri bei 780 C liegt, leuchtet es ein, dass bei der Verwendung dieser Reinigungsmittel der Betrieb mit geringem   Dampfveriust    geführt werden kann. Die Umgebungstemperatur liegt relativ weit unter der Dampftemperatur, es genügt daher, wenn der Dampf nur entlang den Behälterwänden künstlich mit Hilfe der   Kühlschlangen    zum Kondensieren gezwungen wird, der Dampf bleibt wie eine Wolke unten im Behälter beisammen.



   Für die Reinigung empfindlicher Teile, wie z.B.



  elektronische Bauteile, ist die Dampftemperatur von Per oder Tri zu hoch. Man verwendet daher neuerdings andere Reinigungsmittel mit niedrigerem Siedepunkt, wie z. B. fluorierte Chlorkohlenwasserstoffe. Ein solches Reinigungsmittel ist  Freon TF  (Markenbezeichnung).



  Der Siedepunkt von  Freon TF  liegt bei 47,60 C, so dass auch der Dampf diese Temperatur aufweist.



   Bei einer Dampftemperatur von etwa 470 C ist aber der Unterschied zwischen der Raumtemperatur und der Dampftemperatur nur noch gering, so dass die Kühlschlange am oberen Rand des Behälters nicht verhindern kann, das grössere   Dampfverluste    auftreten. Ein solcher   Dampfveriust    ist unwirtschaftlich, da das   Reinigungsmit-    tel relativ teuer ist. Die Erfindung gibt ein Verfahren an, um den Betrieb einer solchen   Reinigungsanlage,    die z. B. mit Freon TF arbeitet, wirtschaftlicher zu gestalten und Dampfverluste möglichst zu beschränken.



   Das erfindungsgemässe Verfahren zeichnet sich dadurch aus, dass man durch im oberen Teil des Behälters auf der einen Seite angeordnete Luftzufuhr - und auf der gegenüberliegenden Seite befindliche Absaugöffnungen in geschlossenem Kreislauf kontinuierlich Luft einbläst bzw. einsaugt, so dass der Luftstrom einen, die Dampfzone überdeckenden Luftvorhang bildet,   wo-    bei man dafür sorgt, dass die Temperatur dieses Luftstromes mindestens annähernd der Umgebungstemperatur entspricht, während man das bei den   Ab & ug-    öffnungen abgesaugte Luft-Dampfgemisch so stark kühlt, dass der darin enthaltene   Reinigungsmitteldampf    kondensiert, das Kondensat in den unteren Verdampferteil des Behälters zurückleitet und danach die gereinigte Luft wieder aufwärmt und dem Kreislauf des Luftvorhanges zuführt,

   um so den   Reinigungsmillelverlust    möglichst zu beschränken.



   In der Zeichnung ist eine Reinigungsanlage schematisch dargestellt, die nach dem erfindungsgemässen Verfahren arbeitet und das Verfahren ist anhand davon beispielsweise erläutert.



   In der Zeichnung ist 1 ein oben offener Behälter, in dem die Reinigung stattfindet. Unten im Behälter befindet sich der Verdampferteil 2, in dem das flüssige Reinigungsmittel mittels einer elektrischen Heizung 3 zum   Sieden    gebracht wird, so dass es verdampft. Der Dampf ist in Form einer Wolke 4 dargestellt. Unten im Behälter, über dem   Verdampferteil    ist ein Rost 5 angebracht, auf dem sich ein zu reinigender Gegenstand G befindet. Nebenbei sei bemerkt, dass man diesen Gegenstand mit Vorteil in gekühltem Zustand in den Reinigungsbehälter einbringt, damit die Reinigungswirkung länger anhält. Sie dauert ja nur so lange, bis  der Gegenstand dieselbe Temperatur wie der Dampf angenommen hat. Unter dem   oberen    Rand, entlang der Behälterwand ist eine Kühlschlange aus Rohren 6 angebracht.

  Die beschriebenen Teile sind bei allen Reinigungsanlagen dieser Art anzutreffen.



   Um das erfindungsgemässe Verfahren damit ausüben zu können, ist die Anlage mit Teilen ergänzt, die im folgenden beschrieben werden.   Über    der Kühlschlange 6 sind Luft-Einblasöffnungen 7 und   Luft-Absaugöffaun-    gen 8 angeordnet. Sie sind über die ganze Breite zweier einander gegenüberliegender Seiten des Behälters 1 verteilt angeordnet, so dass die bei den Öffnungen 7 eingeblasene und bei 8 abgesaugte Luft einen kontinuierlichen, die Dampfzone überdeckenden Luftvorhang bildet. Der Luftvorhang selber ist durch eine Anzahl Pfeile 9 angedeutet. Die bei den Öffnungen 8 abgesaugte Luft durchsetzt einen Kanal 10 und einen Kühler 11.



   Der im Luftvorhang mitgerissene Reinigungsmitteldampf (z. B. Freon TF) kondensiert im Kühler und tropft auf ein   Auffanghlech    12. Dieses ist in einem erweiterten Kanalabschnitt 13 angebracht, der sich bei 14 wieder verjüngt. Im verjüngten Teil ist eine Heizspirale 15 angebracht, mit deren Hilfe die gekühlte Luft wieder aufgeheizt wird. Die Luft gelangt dann durch ein Rohr 16 zur Saugöffnung eines Gebläses 17, welches die Luft durch den Kanal 18 zu den Einblasöffnungen 7 fördert.



   Die im Auffangblech 12   aufgefangenen      Kondensbat-    tropfen gelangen durch eine Leitung 19 zu einem Wasserabscheider 20, in dem  Freon  und Wasser voneinander getrennt worden. Das Wasser fliesst bei 21 aus und Freon gelangt durch die Leitung 22 in den Verdampferteil 2 der Anlage. Die Trennung von Wasser und Freon ist verhältnismässig einfach, da das spezifische Gewicht von Freon TF 1,51 beträgt, während Wasser ein spezifisches Gewicht von 1 hat. Das Wasser schwimmt daher oben auf dem Freon. Beim Betrieb der Anlage wird man dafür sorgen, dass die Temperatur der bei 7 eingeblasenen Luft etwa der Umgebungstemperatur entspricht.

  Wenn die Umgebungstemperatur beispielsweise 200 C beträgt, wird man die Luft für den   Luftvorhang    etwa   220 -c    wählen, damit sie möglichst wenig Feuchtigkeit aus der Umgebung aufnimmt. Trotzdem genügt diese Temperatur der Luft dazu, den Freondampf zum Kondensieren zu bringen, weil ja dessen Verdampfungstemperatur etwa 470 C beträgt. Dadurch enthält das bei 8 abgesaugte Luft-Dampfgemisch möglichst wenig Wasserdampf, aber relativ viel Freondampf. Letztgenannter wird aber grösstenteils   zu-    rückgewonnen, so dass der Verlust an Freon nur gering ist.

 

   Man wird den Kühler 11 meist mit einer Temperatur betreiben, die über   0     C liegt, damit die Luftfeuchtigkeit sich nicht in Form von Eis am Kühler absetzt. Der Gefrierpunkt von Freon TF liegt jedoch bei   -350 C,    so dass man den Kühler 11 auch mit einer Temperatur unter   0     C betreiben kann. Allerdings kann man dann die Anlage nur intermittierend betreiben.



  Während der Verdampfer ausser Betrieb ist, kann das Eis am Kühler abtauen und das Wasser wird im   Wasserabscheider    20 bei 21 abgelassen.



   Die Versuche mit der Anlage sind noch nicht abgeschlossen, es ist aber denkbar, dass die Anlage auch ohne   Kühlschlangen    6 im Behälter auskommt. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Verfahren zum Betrieb einer Reinigungsanlage, die mit einem Reinigungsmittel in Dampfform in einem oben offenen Behälter arbeitet, wobei der Dampf am zu reinigenden Gegenstand kondensiert, in den unteren Verdampferteil des Behälters zurückfliesst und dort wieder verdampft wird, dadurch gekennzeichnet, dass man durch im oberen Teil des Behälters auf der einen Seite an geordnete Luftzufuhr- und auf der gegenüberliegenden Seite befindliche Absaugöffnungen in geschlossenem Kreislauf kontinuierlich Luft einbläst bzw.
    absaugt, so dass der Luftstrom einen die Dampfzone überdeckenden Luftvorhang bildet, wobei man dafür sorgt, dass die Temperatur dieses Luftstromes mindestens annähernd der Umgebungstemperatur entspricht, während man das bei den Absaugöffnungen abgesaugte Luft Dampfgemisch so stark kühlt, dass der darin enthaltene Reinigungsmitteidampf kondensiert, das Kondensat in den unteren Verdampferteil des Behälters zurückgleitet und danach die gereinigte Luft wieder aufwärmt und dem Kreislauf des Luftvorhanges zuführt, um so den Reinigungsmittelverlust möglichst zu beschränken.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man durch mindestens ein unter den Luftzufuhr- und Absaugöffnungen entlang der Innenwand des Behälters angebrachtes Rohr ein Kühlmittel leitet.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das Luft-Dampfgemisch so stark kühlt, dass das darin enthaltene Wasser auf dem Kühler gefriert, den Betrieb intermittierend führt und das am Kühler infolge der Luftfeuchtigkeit sich bildende Eis während der Zeit, in welcher der Verdampfer für das Reinigungsmittel ausser Betrieb ist, abtaut.
CH1748468A 1968-11-20 1968-11-20 Verfahren zum Betrieb einer Reinigungsanlage, die mit einem Reinigungsmittel in Dampfform arbeitet CH499345A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0213951A3 (de) * 1985-09-03 1988-12-14 Emhart Inc. Durchlaufanlage zur Dampfbehandlung
WO1995029276A1 (en) * 1994-04-23 1995-11-02 Yule Catto & Co. Plc Article cleaning
GB2293834A (en) * 1994-04-23 1996-04-10 Yule Catto & Co Plc Article cleaning

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